Wegen des Glockengeläutes wird ganz Lansing wach und der Generalvikar verlegt die Ostermesse auf vier Uhr. Werden es die Lansinger aus den Betten schaffen?
Répétition
W
Cast
Ursula Erber, Heidrun Gärtner, Silke Popp, Harry Blank, Christine Reimer, Andreas Geiss, Eisi Gulp
Ein Blick hinter die Kulissen des Leipziger Zoos, einer der renommiertesten Zoologischen Gärten Europas Die Zwergotter müssen auf die Schulbank. In einer quadratischen Futterbox ist ihr Lieblingsfutter versteckt: Katzenfutter! Das Ganze haben sich Martin Schmelz und Christoph Völter vom Max-Planck-Institut ausgedacht. In einer Studie wollen sie herausfinden, wie variabel und intelligent die kleinen Raubtiere bei der Futterbeschaffung sind. Der Krake Ouzo müsste ja eigentlich Ouza heissen und ist eine Dame. Eine Mutter, die sich für ihren Nachwuchs opfert. Kurz nachdem sie ihre Eier abgelegt hatte, ist sie gestorben. Ihre ganze Kraft war in die Produktion des Nachwuchses gegangen. Rund 500.000 Eier hat die Kraken-Mutter gelegt. Jochen Menner, passionierter Vogelpfleger, muss sich bei seinen neuen Schützlingen umstellen. Seit ein paar Tagen hat er ein Pärchen Sri-Lanka-Riesenhörnchen in seiner Obhut, das vom Elefantenhaus ins neue Vogelhaus umgezogen ist. Die flauschigen Pfleglinge sind einmalig in einem europäischen Zoo.
Cast
Lisa Fischer, René Forberg, Jörg Gräser, Jens Hirmer, Ruben Holland, Anja Lange-Garbotz, Jochen Menner
Scénario
Eva Demmler, Axel Friedrich, Beate Gerber, Melanie Henze, Kerstin Holl
Informations détaillées
Gemeinsam mit den Tierpflegern des Leipziger Zoos gewinnen die Zuschauer Einblicke in eine faszinierende Welt, die ihnen normalerweise verschlossen bleibt.
Johanna Fellner zeigt effektive Trainingseinheiten für einen starken und gesunden Rücken. Beugende, streckende und rotierende Bewegungen sowie statische Ganzkörperpositionen und Balance-Übungen ergeben ein optimales Gesamtpaket. Die gesamte Rumpfmuskulatur, insbesondere der Rücken, wird gekräftigt, stabilisiert und mobilisiert. Dadurch wird der Körper ideal auf die Anforderungen des Alltags vorbereitet und Rückenschmerzen bzw. Verletzungen vorgebeugt. Positiver Nebeneffekt: Es wird nicht nur die Wirbelsäule durch ein stabiles Muskelkorsett unterstützt, gleichzeitig wird der ganze Körper, insbesondere die Problemzonen Bauch, Hüfte und Gesäss geformt und gestrafft. Die Übungen sind für Anfänger in der Basisausführung und für Fortgeschrittene in komplexeren Varianten ausgearbeitet.
Schon seit vielen Jahren eröffnen die Panoramabilder aus Bayern, Österreich und Südtirol, begleitet von den lokalen und regionalen Wettermeldungen, allmorgendlich einen Blick auf die Schönheit von Gebirgswelten.
Bewegung ist die beste Möglichkeit, ein gesundes und selbstständiges Leben bis ins hohe Alter zu führen. Ohne Bewegung lassen wichtige Funktionen nach, die Muskeln werden schwächer, die Gelenke unbeweglicher, der Gleichgewichtssinn schwindet. Schuld ist nicht allein der Alterungsprozess, sondern auch, wie die körperlichen Fähigkeiten trainiert werden. 'Tele-Gym – aktiv & beweglich mit 60+' stellt tägliche, kurze Trainingseinheiten vor, die körperlich als auch geistig mobil und fit halten, man gewinnt an Sicherheit im Alltag und wird gesund älter. Durch das Schulen der Sinne wird die Reaktionsgeschwindigkeit verbessert und Verletzungen und Stürze vermieden. Das sanfte, dynamische Figur- und Gesundheitstraining sorgt für ein jugendlich frisches und sicheres Auftreten.
Autor Tom Fleckenstein zeigt in diesem Film, welche Behandlungsmethoden der Medizin derzeit im Kampf gegen Krebs zur Verfügung stehen. Drei positive Beispiele sollen Mut machen und zeigen, wie Betroffene mit der Krankheit umgehen, und welche Anlaufstellen welche Hilfen bieten – auch für Angehörige. Der 36-jährige Patrick Fröhlich aus Nürnberg lebt gesund und geht regelmässig ins Fitness-Studio. Denn als Polizist beim Sondereinsatzkommando USK muss er auch extreme Einsätze überstehen. Doch im Frühjahr 2022 verspürt er plötzlich Schmerzen im Rücken. Dann erhält Patrick die überraschende Diagnose: Hodenkrebs. Seine Reaktion: 'Für mich war Krebs gleich Sterben.' Damit ist er einer von 500.000 Menschen, die jährlich in Deutschland an Krebs erkranken. Doch wird der Tumor frühzeitig erkannt, ist besonders bei jungen Erwachsenen die Überlebensrate sehr hoch. 80 Prozent der Patienten überstehen die Krebserkrankung. Doch bei Patrick kehrt der Krebs wieder zurück. Und damit sinkt die Überlebenschance auf 50 Prozent. Die Stammzellen-Therapie verläuft erfolgreich. Aber eine Operation, die Tumorreste beseitigen soll, geht schief. Sabine Behner hat drei Töchter grossgezogen und als Fachkraft im Hotel gearbeitet. Als die 59-Jährige aus Passau erfährt, dass sie Brustkrebs hat, bricht für sie die Welt zusammen. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen und macht rund 30 Prozent aller Krebserkrankungen aus. Am Ende muss sie die Brust amputieren lassen. Sabine Behner beginnt in der Reha zu malen. Das gibt ihr Kraft. Auch der Austausch in der Selbsthilfegruppe der Bayerischen Krebsgesellschaft hilft ihr weiter. Bei Angelika Wilkening hat der Brustkrebs bis in die Knochen gestreut. Die Metastasen sind weit fortgeschritten. Weder OP noch Chemotherapie oder Bestrahlungen waren möglich. Doch eine Antihormontherapie hilft. Die 68-jährige Sozialpädagogin will ihr Leben geniessen. Dabei unterstützt sie auch der Verein 'lebensmut', der mit dem Krebszentrum 'Comprehensive Cancer Center' des LMU Klinikums kooperiert. Ausserdem wird sie dort von einem Mediziner, der auf Naturheilverfahren und Traditionelle Chinesische Medizin spezialisiert ist, komplementär beraten. Zur Stärkung des Immunsystems tragen unter anderem die richtige Ernährung und Bewegung mit einem gezielten Sportprogramm bei.
Ludwig II. liebte seine Schlösser, doch noch viel mehr zog ihn die Schönheit der Berge in ihren Bann. Er verbrachte viel mehr Zeit im Gebirge als allgemein bekannt. Nicht alle seiner einfachen, abgelegenen Berghütten sind bis heute erhalten. Die atemberaubenden Panoramen jedoch sind noch immer direkt erlebbar. Der Film zeigt die Erhabenheit der Bayerischen Alpen, so wie sie der Märchenkönig einst selbst erfahren hat. Vom Ammergebirge über das Werdenfelser Land bis hin zu den Allgäuer Alpen: Ludwig II. unterhielt eine Reihe von abgelegenen und bewusst schlichten Bergrefugien. Der Hofstaat, der ihn begleiten durfte, war meist auf ein Minimum reduziert. Auf ausgedehnten Streifzügen suchte er in der Einsamkeit der hochalpinen Gebirgswelt Zuflucht vom Die Bergliebe des Märchenkönigs war ein Erbe seiner Eltern, König Max II. und Königin Marie von Bayern. Schon zu Ludwigs Kindertagen hielt sich die Familie oft in Hohenschwangau auf und unternahm von dort aus lange und oft anspruchsvolle Bergtouren. Später hat Ludwig II. diese innige Beziehung zur Natur und das Gefühl der Entrückung, das die hochalpine Einsamkeit bot, für sich weiter kultiviert. Bei aller Bescheidenheit erhielten seine zwölf Bergresidenzen im Laufe der Jahre eine eigene Infrastruktur: An spektakulären Aussichtspunkten liess er Pavillons und Belvederes errichten. Unten im Tal gab es eigene Verbindungsstationen nach München, um die Regierungsgeschäfte reibungslos aufrechterhalten zu können. Nicht alle königlichen Hütten sind bis heute erhalten, viele Standorte nach wie vor einer breiten Öffentlichkeit unbekannt. Die atemberaubenden Panoramen und der genius loci jedoch sind noch immer direkt erlebbar.
1633 legten die Bürger des bayerischen Bergdorfes Oberammergau im Angesicht der Pest vor Gott das Gelübde ab, ein Passionsspiel aufzuführen, wenn sie fortan nur vom schwarzen Tod verschont blieben. Heute ist das Oberammergauer Passionsspiel das berühmteste der Welt. Manche Schwüre werden über Jahrhunderte gehalten: 1633 legten die Bürger des bayerischen Bergdorfes Oberammergau im Angesicht der Pest vor Gott das Gelübde ab, ein Passionsspiel aufzuführen, wenn sie fortan nur vom 'schwarzen Tod' verschont blieben. Heute ist das Oberammergauer Passionsspiel das berühmteste der Welt. Alle zehn Jahre spielen fast 2.000 Oberammergauer Bürger im weltweit grössten Laienspiel die letzten Tage Christi für hunderttausende von Zuschauern nach. In den Jahren vor der Aufführung befindet sich Oberammergau zunehmend im Ausnahmezustand – ein Dorf lebt für sein Spiel! Spielleiter, Chefdramaturg und Regisseur Christian Stückl, der bereits zum vierten Mal der 'grosse Bestimmer' ist (2022), ist vertraglich verpflichtet, alle Oberammergauerinnen und Oberammergauer, die sich als Darsteller gemeldet haben, auch in der Aufführung unterzubringen, über 1.000 Menschen stehen teilweise gleichzeitig auf der Bühne. Seine Hauptrollen besetzt er jung. Und Religion spielt keine Rolle. Auf einen der Hauptdarsteller wurde Stückl im Café aufmerksam, weil ihm seine Stimme auffiel. Judas wurde 2022 deshalb von einem Oberammergauer muslimischen Glaubens gespielt. 'Wenn einer denkt aus Provokation – nein, sondern weil er einer meiner besten jungen Schauspieler ist', so der Regisseur. Auftakt der Proben 2022 war eine Reise nach Israel. An den überlieferten Orten entstand die Basis für die Rollenarbeit dieser Langzeitbeobachtung.
Bad Kissingen ist Weltkulturerbe! Zusammen mit zehn anderen traditionsreichen europäischen Bädern hatte sich auch das Kurbad an der Saale um den prestigeträchtigen Titel beworben. Seither darf es sich 'Spa of Europe' nennen. Wo einst Kaiser, Königinnen und Zaren durch die prachtvollen Kuranlagen flanierten, trifft man sich auch heute noch zur Regeneration und Entspannung. Bad Kissingen mit seiner prunkvollen Geschichte als Sommerfrische von Kaisern, Königinnen und Zaren hat sich bis heute etwas vom Flair eines mondänen Kurorts erhalten. Das Kur- und Brunnengebäude von Max Littmann von 1911 umfasst die grösste und schönste Wandelhalle Europas. Der Aufbau des prächtigen, fast sakral wirkenden Innenraums erinnert bewusst an eine Basilika und greift eine der zentralen gesellschaftlichen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts auf: Den wachsenden Gesundheits- und Körperkult, der zum Ende des Jahrhunderts im Wellness-Trend kulminieren sollte. Bad Kissingen ist mit seinen wunderschönen Park- und Kuranlagen, durch die die malerische Saale fliesst, gefragt als Ort der Erholung und Entspannung. So wie sich jedoch die Erholungs-Bedürfnisse und -Möglichkeiten der Menschen geändert haben, so musste sich das kleine Kurbad mitentwickeln. Kurgäste und Touristen bleiben heute nicht mehr wochenlang, Krankenkassen zahlen nicht mehr so grosszügig für Behandlungen und Aufenthalt wie früher. Dafür besinnt man sich jetzt wieder auf heimische Qualitäten und entdeckt Orte wie Bad Kissingen neu. Die UNESCO-Kommission hat dem Traditionsort das Prädikat 'Weltkulturerbe' verliehen. Brunnenfrauen und Kurgäste, Geschäftsleute und alteingesessene Einwohnerinnen und Einwohner, Besucherinnen und Besucher und Tagesgäste erzählen, was den Zauber des Ortes ausmacht.
Margarete Horle beherrscht die Handweberei, ein jahrhundertealtes Handwerk. In ihrer Werkstatt zeigt sie die aufwendigen Arbeitsschritte von der Faser bis zum hochwertigen Stoff. Handweben ist ein komplizierter und aufwendiger Prozess, der grosses Fachwissen erfordert. Margarete Horle beherrscht dieses jahrhundertealte Handwerk. In ihrer Werkstatt in Bockenheim an der Weinstrasse zeigt die Handwerberin, wie aus der Faser ein hochwertiger Stoff entsteht. Dafür braucht sie ein gutes Gespür für Muster, Farben und Materialien, technisches Geschick und viel Geduld. Margarete Horle zeigt die Geheimnisse des Schärens, des Bäumens und des Verschnürens und erklärt, warum das zeitintensive Einrichten des Webstuhls so wichtig ist.
Schwabach, die Blattgoldstadt. Seit Jahrhunderten wird hier Blattgold hergestellt. Die letzten Goldschlägermeister erzählen von Tradition und Zukunft, und warum sich ausgerechnet in Schwabach die Goldschlägerei entwickelt hat. Seit Jahrhunderten wird in Schwabach nahe Nürnberg das hauchdünne Edelmetallblättchen produziert und in die ganze Welt verschickt. Der Grund, warum sich nahezu alle Goldschläger Deutschlands in dem Städtchen nahe Nürnberg niedergelassen haben, liegt an dem besonderen Schwabacher Klima. Hier lässt sich das Metall besonders gut verarbeiten. Auch wenn die vielen kleinen Goldschlägereien, die Schwabach geprägt haben, mittlerweile verschwunden sind, sieht man noch heute Gold überall im Stadtbild. Das Blattgold ist Teil der Schwabacher Identität. Goldschlägermeister Werner Auer kennt die Tradition des Blattgoldschlagens. Er ist einer der Letzten, die das alte Handwerk noch beherrschen und vorführen können. Mittlerweile wird das Gold nicht mehr von Hand geschlagen. Wie Blattgold heute produziert wird, zeigt eine der zwei letzten Goldschlägereien Schwabachs, vom Schmelzen des Goldes bis hin zum zehntausendstel Millimeter dünnen Blattgold. Das Filmteam begleitet Lara Haferung, die den Familienbetrieb einmal übernehmen möchte. Es hat sich zwar vieles geändert in der Goldschlägerei, aber einige Produktionsschritte wie das Blattgoldbeschneiden werden noch wie jeher von Hand ausgeführt. Wie es früher in den Schwabacher Betrieben zuging, erzählen die ehemaligen Zurichterinnen Gerda Fleischmann und Karin Gruber. Im niederbayerischen Abensberg besucht das Filmteam die Werkstatt von Vergoldermeister Dietmar Feldmann, der das Schwabacher Blattgold seiner ursprünglichen Bestimmung zuführt. Er vergoldet aber nicht nur sakrale Werke, sondern auch ganz besondere Stücke, die bei ihm in neuem Glanz erstrahlen.
Ein Film über die Würzburger Residenz aus dem Blickwinkel jener Menschen, die in dem 4.600 Quadratmeter umfassenden Prachtbau, dem UNESCO-Weltkulturerbe, wohnen und arbeiten – jenseits einer kunsthistorischen Abhandlung. Mit über 300 Barock- und Rokokoräumen gilt die Würzburger Residenz als eines der aussergewöhnlichsten Schlösser Europas. Goldener Prunk, glanzvolle Empfänge und gefeierte Konzerte locken Touristen aus aller Welt in das erste in Bayern gelegene UNESCO-Weltkulturerbe. Hinter den Kulissen des barocken Prachtbaus arbeiten rund 70 Beschäftigte der Bayerischen Schlösser-, Gärten- und Seenverwaltung daran, das mehr als 250 Jahre alte Ensemble im Herzen Würzburgs zu erhalten. Gärtner, Restauratorin oder Kastellanin – für manche ist der ehemalige Sitz der mächtigen Fürstbischöfe sogar das Zuhause. Im Film wird von der Gratwanderung zwischen Denkmalschutz und Museumsbetrieb mit täglich Tausenden Besuchern erzählt.
Bereits seit dem 14. Jahrhundert wird in der Bamberger Gärtnerstadt Gartenbau betrieben. Genau hier lebt und arbeitet Sebastian Niedermaier. Er hat den Betrieb von seinem Vater übernommen, auf biologischen Anbau umgestellt. Das Wissen dazu holt sich der Gärtner unter anderem von Birgit Rascher von der Bayerischen Landesanstalt für Gartenbau in Bamberg. Auf den Flächen des dortigen ökologischen Gemüsebau-Versuchsbetriebs wird getestet, was in Bayern wächst. Bamberger Rettich, Bamberger Knoblauch oder auch Bamberger Wirsing – traditionelle Bamberger Gemüsesorten, die es nur hier gibt, und die bis vor wenigen Jahren kurz vor dem Aussterben standen. Die Bamberger Gärtnerstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und damit das Wissen, die Sprache, die Rituale und die Sortenvielfalt der Bamberger Gärtner. Doch es geht nicht nur darum, Bewährtes und Schützenswertes zu erhalten, es geht auch um neue Wege für die Gärtner. So reifen seit wenigen Jahren im klimatisch begünstigten Bamberg auch Kurkuma oder Ingwer. Begleitet werden eine Bamberger Gärtnerfamilie und die Profis von der Landesanstalt für Gartenbau vom Anbau bis zur Ernte – ein spannender Blick in die grüne Geschichte Bambergs!
Als 'Regensburger Rattenloch' war die mittelalterliche Altstadt nach dem Zweiten Weltkrieg verschrien – heute UNESCO-Welterbe und beliebtes Reiseziel. Der Film spürt dem besonderen Lebensgefühl in dieser zeitlos schönen Stadt nach, damals und heute. Eine Zeitreise führt ins Regensburg der 1950er- und 1960er-Jahre: Die Donaustadt hatte das grosse Glück, dass sie von den Bomben des 2. Weltkriegs weitgehend verschont geblieben war. Doch die meisten Häuser waren recht heruntergekommen. Abreisswütige Bauherren sprachen deshalb auch vom 'Regensburger Rattenloch'. Heute ist aus der mittelalterlichen Altstadt ein wahres Schmuckstück geworden, das sich über mangelnde Liebhaber nicht beklagen kann: Bis zu vier Millionen Tagesgäste strömen alljährlich in das UNESCO-Welterbe. Sybille Krafft hat für ihren Film nach Zeitzeugen gesucht, die sich an das kleinstädtisch geprägte Regensburg der Nachkriegszeit erinnern können. Sie hat sich mit Geschäftsleuten und Denkmalschützern, Hofbediensteten und Hafenarbeitern, Fischern und Künstlern unterhalten und dabei das besondere Lebensgefühl in dieser zeitlos schönen Stadt eingefangen – damals und heute.
'Wir in Bayern' ist das Heimatmagazin im BR Fernsehen, immer montags bis freitags von 16.15 bis 17.30 Uhr. Hier wird alles präsentiert, was unsere Heimat so liebens- und lebenswert macht: traditionelle Handwerkskunst, echte Originale und junge Leute mit hippen Hobbys, traumhafte Landschaften sowie Feste und Brauchtum in Bayern. Ausserdem gibt es viele Tipps für den Alltag in Sachen Gesundheit und Garten, Familie und Freizeit, Haushalt und Lifestyle. Jeden Tag wird frisch gekocht oder ein köstlicher Kuchen gebacken. Dabei verraten die Konditorinnen und Konditoren, Spitzenköchinnen und Spitzenköche, Sterneköchinnen und Sternenköche nicht nur ihre exklusiven Rezepte, sondern auch ihre besten Tricks, damit das Nachmachen zu Hause besonders gut gelingt. Ausserdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Ratespielen mitmachen: Bei 'Host mi?' geht's um bayerische Dialektwörter. Und am Donnerstag ist 'Bayernlos'-Tag: Vier Kandidatinnen und Kandidaten versuchen bei der 'Zweiten Chance' ihr Glück am Gewinnrad.
'Dampfnudelblues', 'Winterkartoffelknödel', 'Sauerkrautkoma' – die Provinzkrimis um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer kennt praktisch jeder in Bayern. Rita Falk haben diese Bücher und vor allem auch deren Verfilmungen berühmt gemacht und in die allererste Reihe der Autoren-Stars katapultiert. Rita Falk ist mit Werner Schmidbauer für ein 'Gipfeltreffen' auf das Jugetköpfle (1.024 m) oberhalb des Alpsees bei Immenstadt im Allgäu gegangen. Auf dem Weg erzählt sie von ihrer Kindheit in Oberammergau und ihrer Oma, bei der sie die meiste Zeit ihrer ersten acht Lebensjahre verbrachte, und die ihre 'erste grosse Liebe' war. Es folgten 15 Umzüge, erst nach München, dann nach Landshut, und Rita fühlte sich entwurzelt, meist zutiefst unglücklich und immer auf der Suche. Nach einer turbulenten Pubertät heiratete sie mit 18 Jahren und wurde Mutter. Nach 15 Jahren Ehe kam die Scheidung und es folgte ein anstrengendes Leben als Alleinerziehende mit den drei Kindern. Rita Falk erzählt Werner Schmidbauer von ihrer grossen Liebe Robert, einem ehemaligen Polizisten, und von ihren ersten Schreibversuchen. Nach dem überraschenden Erfolg mit dem Eberhofer-Krimi hat sie in einem alten Schulhaus in der Nähe von Landsberg, das sie zusammen mit ihrem Mann Robert nach ihren Vorstellungen umgebaut hatte, eine neue Heimat gefunden.
Mehrmals täglich meldet sich die BR24-Redaktion mit den aktuellen Ereignissen und Entwicklungen und informiert die Zuschauerinnen und Zuschauer über alle Neuigkeiten aus dem Freistaat Bayern.
Drei junge Frauen, drei Wege und ein gemeinsames Ziel: Bayerns Wälder schützen. Im ersten Teil der 43-minütigen BR-Reportage 'Wald Queens' begleitet ein Filmteam Försterin Astrid Eberl, Wald-Influencerin Beatrice Jäger und Waldkönigin Patricia Vogl beim täglichen Einsatz zwischen Klimastress, Wildtiermanagement und politischem Engagement. Wald-Influencerin Beatrice macht vor, wie moderne Forstarbeit heute kommuniziert wird. Auf einer vom Sturm beschädigten Freifläche sucht sie den idealen Platz für einen neuen Hochsitz – immer mit der Social-Media-Community im Rücken. Die Follower helfen mit, Standorte zu diskutieren, während Beatrice erklärt, warum Jagd und Naturverjüngung zusammengehören. Ihre Social-Media-Arbeit soll Türen öffnen in eine Arbeitswelt, die viele kaum kennen. Waldkönigin Patricia, 23 Jahre alt und Vegetarierin, jagt für den Schutz ihres Familienwaldes. Gemeinsam mit Bruder Michi zieht sie durch den eigenen 100 Hektar grossen Mischwald, analysiert Verbissspuren und erklärt, warum ein hoher Abschuss notwendig sein kann, um den Waldumbau zu ermöglichen. Gleichzeitig bereitet sie sich auf ihren grossen Auftritt beim 'Frankenwaldtag' vor – dort möchte sie mutigere Entscheidungen für Bayerns Wälder fordern und zeigen, dass eine Waldkönigin mehr ist als ein Fotomotiv. Försterin Astrid unterstützt derweil die Waldbesitzerinnen Adelheid und Evi Werle. Dürre, fehlender Regen und die Angst vor dem Borkenkäfer erschweren die Arbeit. Gemeinsam kontrollieren sie über 1.200 frisch gepflanzte Setzlinge – viele kämpfen ums Überleben. Astrid erklärt, wie unberechenbar der Wald geworden ist, und wie schnell Pläne scheitern können, wenn Wetterextreme und Käferdruck zusammentreffen. 'Frauen im Forst' zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich die drei Wald Queens arbeiten – und wie sehr sie vereint sind durch dieselbe Leidenschaft: den Wald der Zukunft zu gestalten. Teil 2 'Wald Queens' folgt am 6.4.26 im BR Fernsehen.
Die Gerichte u. a.: Bouillabaisse vom Starnberger See (Midgardhaus, Tutzing), Zweierlei von der Zunge (Wirtshaus Manthaler, Berg), Renkenleber auf Salat (Gasthaus Zum Fischmeister, Ambach), Lachsforelle mit Pfifferling-Risotto (Gasthaus Fischerrosl, Münsing) Der Starnberger See ist ein bayerischer Sehnsuchtsort – auch für die 'Landgasthäuser'. Mit Blick über das kristallklare Wasser und auf die Alpen lässt es sich hier, am fünftgrössten See Deutschlands, dem Alltag bestens entfliehen. Bunt und wild aber geht es zu, wenn mit Lanzen und Kostümen ausgestattet die einheimischen Fischer auf Flachbooten zum Fischerstechen antreten. Eine Jahrhunderte alte Tradition, die im Sommer zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer anlockt. Am Ufer bei Berg erinnert die malerisch gelegene Votivkapelle an den mysteriösen Tod von Märchenkönig Ludwig II., unweit der Stelle, wo der Leichnam des Königs im Wasser gefunden wurde. Rund um den Starnberger See ist freilich auch für kulinarische Freuden gesorgt.
Die Komplexität des Weltgeschehens verständlich erklärt: Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle, sportliche und sonstige Ereignisse in komprimierter Form.
Es ist eine der bekanntesten Bildikonen der Welt: Schloss Neuschwanstein wurde tausendfach auf Souvenirs und Werbeartikeln weltweit abgedruckt und sogar mehrfach nachgebaut. Für die einen ist es ein romantischer Sehnsuchtsort, für die anderen eine lukrative Marke. Bis zu 7.000 Touristen werden in der Hochsaison täglich durch das Schloss geschleust. In der Dokumentation wird gezeigt, warum Schloss Neuschwanstein zu einem derart beliebten Besuchermagneten wurde, aber auch zum Kitschsymbol. Bereits wenige Wochen nach dem Tod König Ludwigs II. wurde Schloss Neuschwanstein geöffnet, obwohl der Bauherr immer strikt dagegen war. Der märchenhafte Erfolg ist heute Fluch und Segen zugleich. Die Region um Hohenschwangau lebt von den Touristenmassen, aber sie bedeuten gleichzeitig puren Stress. Auch das Schloss selbst leidet unter ihnen, denn durch die vielen Besucher verfällt es immer mehr. Ein Jahr lang wurden Menschen begleitet, die ihr Leben dem Schloss gewidmet haben und manchmal auch mit ihm hadern: Ein Schlossführer, der eigentlich Industriemechaniker ist, dann aber durch Zufall auf Neuschwanstein seinen Traumjob gefunden hat. Ein erfolgreicher Souvenirladenbesitzer, der zum letzten Mal vor über 30 Jahren im Schloss war, weil es ihm dort nicht gefällt. Und Restauratoren, die die einmalige Gelegenheit haben, nachts die Prunkräume ganz für sich alleine zu haben.
Mehrmals täglich meldet sich die BR24-Redaktion mit den aktuellen Ereignissen und Entwicklungen und informiert die Zuschauerinnen und Zuschauer über alle Neuigkeiten aus dem Freistaat Bayern.
Der Karfreitag erinnert Christen an das Leiden und Sterben Jesu Christi. Keine liturgische Feier veranschaulicht dies so eindringlich wie der Kreuzweg. Seit 1964 leitet der jeweilige Papst eine Prozession durch die Kulisse des Kolosseums.
Wegen eines Komplotts wird Edmond Dantcs (Jean Marais) in den Kerker geworfen. Dort verbringt er 18 Jahre, die er nur dank Abbé Faria (Gualtiero Tumiati) überlebt. Kurz bevor dieser stirbt, enthüllt er das Geheimnis des Schatzes auf der Insel Monte Christo. Dantcs kann fliehen und will die vernichten, die ihm die Braut, sein Schiff und die Freiheit gestohlen haben. Februar 1815. Edmond Dantcs, seit wenigen Tagen der neue Kapitän der Pharao, einem Segelschiff des Reeders Morel, ist auf dem Rückweg nach Marseille. Um noch einen letzten Wunsch seines verstorbenen Vorgängers zu erfüllen, macht Edmond unterwegs einen Abstecher auf die Insel Elba zu Napoleon. In Marseille angekommen, wo er sich mit seiner geliebten Mercédcs verloben will, wird er von Caderousse, seinem neidischen 2. Offizier, und von Fernand Mondego, der Mercédcs unbedingt heiraten will, als bonapartistischer Agent denunziert. Staatsanwalt Gérard de Villefort lässt Dantcs ohne Urteil lebenslänglich im berüchtigten Gefängnis Château d'If auf der Felseninsel vor Marseille einkerkern und ein Jahr später verkünden, Edmond sei gestorben. Nun willigt Mercédcs in eine Heirat mit Mondego ein. Kurz vor seinem Tod verrät unterdessen Dantcs Mitgefangener und Freund, Abbé Faria, diesem das Geheimnis eines riesigen, 200 Jahre alten römischen Schatzes, den er auf der unbewohnten Insel Monte Christo entdeckt hat. Tatsächlich gelingt Dantcs die Flucht von der Gefängnisinsel. Er findet den Schatz, der ihm unermesslichen Reichtum bietet, und schwört, ihn nur zu benutzen, um die drei Menschen zu vernichten, die ihn um seine Braut, sein Schiff und seine Freiheit brachten. Mit einem geschickten Plan bringt er Caderousse ins Gefängnis und eilt nach Paris, um die beiden anderen Männer zu vernichten: Fernand Mondego, der sich jetzt Graf von Moncerf nennt, und Gérard de Villefort, der jetzt königlicher Staatsanwalt ist. Dantcs tritt als Graf von Monte Christo auf und verunsichert mit seinem Reichtum die feine Pariser Gesellschaft. Als es ihm gelingt, Villeforts skandalöse Machenschaften von einst aufzudecken, verfällt der Staatsanwalt dem Wahnsinn. Auch in Fernand de Morcerfs Karriere hat er üble Verbrechen entdeckt und spielt sie der Pariser Presse zu. Fernand wird daraufhin von Mercédcs und seinem Sohn verlassen und begeht Selbstmord. Doch seine grosse Liebe Mercédcs kann der Graf von Monte Christo nicht zurückerobern. 'Der Graf von Monte Christo' von Alexandre Dumas der Ältere, ein Klassiker der Weltliteratur, wurde mehr als ein Dutzend Mal verfilmt. Am eindringlichsten und am schönsten hat ihn aber Jean Marais verkörpert, der u. a. auch mit dieser Rolle zum 'begehrtesten Junggesellen Frankreichs' avancierte. Marais zählte als Hauptdarsteller von Mantel-und-Degen-Filmen jahrelang zu den populärsten französischen Filmstars.
Cast
Jean Marais, Lia Amanda, Jacques Castelot, Roger Pigaut, Cristina Grado, Daniel Ivernel, Folco Lulli
Neuseeland, 1850: Die stumme Ada reist mit ihrer Tochter Flora aus Schottland an, um ihren neuen Ehemann, den Farmer Stewart, zu treffen. Doch Stewart weigert sich, Adas geliebtes Piano vom Strand in ihr neues Zuhause zu transportieren. Einzig der eigenwillige Baines, ein Nachbar Stewarts, erkennt, was das Instrument für Ada bedeutet. Er kauft das Piano und nutzt seinen neuen Besitz, um sich Ada zu nähern. Die erwidert schliesslich seine Avancen. Neuseeland, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die stumme schottische Auswanderin Ada muss mit ihrer neunjährigen Tochter Flora eine ganze Nacht in einer einsamen Bucht an der Küste Neuseelands warten, bis der Farmer Stewart die beiden abholt. Adas Vater hat die junge Frau gegen ihren Willen mit Stewart verheiratet. Trotz ihrer flehentlichen Bitten lässt ihr neuer Ehemann Adas geliebtes Piano am Strand zurück und bringt Mutter und Tochter auf sein Anwesen im Regenwald. Dort treffen sie einen ihrer neuen Nachbarn: Baines, ein verschlossener, eigenwilliger Einwanderer, dessen Maori-Tätowierungen im Gesicht zeigen, dass er zwischen der Welt der weissen Siedler und der Kultur der Einheimischen lebt. Im Gegensatz zu Adas unwirschem Ehemann erkennt Baines schnell, was das Piano der jungen Frau bedeutet. Er bringt das Musikinstrument in seinen Besitz und schlägt Ada vor, sich das Piano 'zurückzuverdienen', wenn sie seinen sexuellen Avancen nachgibt. Widerwillig lässt sich Ada auf den Handel ein. Doch bald geniesst sie Baines' Zärtlichkeit. Holly Hunters Darstellung der stummen Ada und ihres Ausbruchs aus den Fesseln der prüden viktorianischen Moral wurde zur Meisterleistung in der Karriere der US-amerikanischen Schauspielerin und brachte ihr auf den Filmfestspielen Cannes 1993 die Auszeichnung als Beste Darstellerin ein. Auch Harvey Keitel und Sam Neill leisten in den männlichen Hauptrollen Ausserordentliches. Die neuseeländische Regisseurin Jane Campion gewann mit 'Das Piano' als erste Frau in Cannes die 'Goldene Palme'. Die Kritiker reagierten fast einhellig begeistert, auch beim Publikum wurde das rauschhaft schön gefilmte Melodram zum Erfolg – obwohl Campion auf viele Konventionen des Melodrams verzichtet. Vielmehr setzt sie bis zum Schluss auf die Kraft der eindringlichen Bilder und von Michael Nymans meisterlicher Filmmusik. 'In grandiosen (Sinn-)Bildern erzählte Parabel über die Selbstbefreiung und -findung einer Frau durch eine verbotene Liebesbeziehung. Vor allem die hervorragenden Schauspieler verleihen der Beschreibung des Prozesses Intensität, Dichte und Intimität.' (film-dienst, Heft 16/1993)
Cast
Holly Hunter, Harvey Keitel, Sam Neill, Anna Paquin, Kerry Walker, Geneviève Lemon, Tungia Baker
Réalisation
Jane Campion
Scénario
Jane Campion
Informations détaillées
Jane Campion ist die erste und bislang einzige Frau, deren Film mit einer Goldenen Palme ausgezeichnet wurde. Die von ihr geschriebene und produzierte Mini-Serie 'Top of the Lake' (2013-2017) wurde mehrfach für den Golden Globe nominiert (Elisabeth Moss erhielt ihn als beste Darstellerin einer TV-Produktion). Weiterhin gilt jedoch 'Das Piano' (1993) mit seinen drei Oscars (Beste Hauptdarstellerin, Beste Nebendarstellerin und Bestes Originaldrehbuch) und der Huldigung aus Cannes als Campions Meisterstück.
Critiques
In grandiosen (Sinn-)Bildern erzählte Parabel über die Selbstbefreiung und -findung einer Frau durch eine verbotene Liebesbeziehung. (Lex. des Internat. Films). *** 'Das Kino grosser Gefühle ist in Zeiten berechenbarer Formelfilme Mangelware. Die neuseeländische Regisseurin Jane Campion verabreicht dem Genre eine Frischzellenkur.' (Filmecho/Filmwoche).
'Wir in Bayern' ist das Heimatmagazin im BR Fernsehen, immer montags bis freitags von 16.15 bis 17.30 Uhr. Hier wird alles präsentiert, was unsere Heimat so liebens- und lebenswert macht: traditionelle Handwerkskunst, echte Originale und junge Leute mit hippen Hobbys, traumhafte Landschaften sowie Feste und Brauchtum in Bayern. Ausserdem gibt es viele Tipps für den Alltag in Sachen Gesundheit und Garten, Familie und Freizeit, Haushalt und Lifestyle. Jeden Tag wird frisch gekocht oder ein köstlicher Kuchen gebacken. Dabei verraten die Konditorinnen und Konditoren, Spitzenköchinnen und Spitzenköche, Sterneköchinnen und Sternenköche nicht nur ihre exklusiven Rezepte, sondern auch ihre besten Tricks, damit das Nachmachen zu Hause besonders gut gelingt. Ausserdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Ratespielen mitmachen: Bei 'Host mi?' geht's um bayerische Dialektwörter. Und am Donnerstag ist 'Bayernlos'-Tag: Vier Kandidatinnen und Kandidaten versuchen bei der 'Zweiten Chance' ihr Glück am Gewinnrad.
'Dampfnudelblues', 'Winterkartoffelknödel', 'Sauerkrautkoma' – die Provinzkrimis um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer kennt praktisch jeder in Bayern. Rita Falk haben diese Bücher und vor allem auch deren Verfilmungen berühmt gemacht und in die allererste Reihe der Autoren-Stars katapultiert. Rita Falk ist mit Werner Schmidbauer für ein 'Gipfeltreffen' auf das Jugetköpfle (1.024 m) oberhalb des Alpsees bei Immenstadt im Allgäu gegangen. Auf dem Weg erzählt sie von ihrer Kindheit in Oberammergau und ihrer Oma, bei der sie die meiste Zeit ihrer ersten acht Lebensjahre verbrachte, und die ihre 'erste grosse Liebe' war. Es folgten 15 Umzüge, erst nach München, dann nach Landshut, und Rita fühlte sich entwurzelt, meist zutiefst unglücklich und immer auf der Suche. Nach einer turbulenten Pubertät heiratete sie mit 18 Jahren und wurde Mutter. Nach 15 Jahren Ehe kam die Scheidung und es folgte ein anstrengendes Leben als Alleinerziehende mit den drei Kindern. Rita Falk erzählt Werner Schmidbauer von ihrer grossen Liebe Robert, einem ehemaligen Polizisten, und von ihren ersten Schreibversuchen. Nach dem überraschenden Erfolg mit dem Eberhofer-Krimi hat sie in einem alten Schulhaus in der Nähe von Landsberg, das sie zusammen mit ihrem Mann Robert nach ihren Vorstellungen umgebaut hatte, eine neue Heimat gefunden.
Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt – und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer grösserer Detailschärfe ins Weltall zu blicken. Hubble, Apex, Alma oder La Siola heissen beispielsweise die Teleskope, mit denen das Weltall erforscht wird. Der Film zeigt faszinierende Bilder und Animationen, die alle auf den Ergebnissen der Weltraumforschung dieser Teleskope basieren.
Wie geht eine Frau damit um, dass ihr ein scheinbar ganz normaler Wunsch, eine Familiengründung, verwehrt bleibt und sie als letztes Mittel auf eine Methode zurückgreifen muss, die viele ablehnen? Das zeigt 'Ein Baby durch Embryonenspende: Der letzte Versuch', ein sensibles Porträt über die 38-jährige Susanne und ihren Mann Ibrahim, die seit sieben Jahren versuchen, Eltern zu werden. 2017 kann Susanne ihr Glück kaum fassen, als sie ihren positiven Schwangerschaftstest in der Hand hält. Bis sich herausstellt, dass es sich um eine Eileiterschwangerschaft handelt. Eine Not-OP folgt, bei der Susanne einen Eileiter verliert. Diagnosen wie Endometriose und verfrühte Wechseljahre erschweren ihren Weg zusätzlich. Doch sie und ihr Mann Ibrahim wollen nicht aufgeben: Sie versuchen es mit künstlichen Befruchtungen, sogar mit Eizellspenden im Ausland. Doch ohne Erfolg. Im Frühjahr 2023 stossen sie auf einen Weg, den nur wenige Paare in Deutschland wählen: die Embryonenspende, eine legale, jedoch wenig bekannte Methode. Dabei gibt ein Spenderpaar nach einer künstlichen Befruchtung übrig gebliebene Embryonen zur Spende frei, sodass Paare wie Susanne und Ibrahim dennoch eine Schwangerschaft erleben können. Also wagen die beiden diesen letzten Schritt. Und formulieren klar: 'Das ist unser letzter Versuch, danach ist Ende'. Die Dokumentation begleitet Susanne im Herbst 2023, als sie in einer Klinik einen gespendeten Embryo eingesetzt bekommt – und weiter durch das Jahr, das folgen wird. Mit grosser Sensibilität erzählt der Film von der emotionalen Belastung, der Hoffnung und der Kraft einer Frau, die für ihren Kinderwunsch alles gibt. 'Ein Baby durch Embryonenspende: Der letzte Versuch' ist eine Geschichte, die einen selten beleuchteten Weg des Kinderwunschs in den Fokus rückt. Und eine Geschichte über den Mut, niemals aufzugeben.
Hubert überzeugt Leon, nicht nach Peru zu fliegen, doch Leon ist zutiefst verletzt und will sich Lien aus dem Herzen reissen. Was tut Leon, um von Lien loszukommen?
Répétition
W
Cast
Ursula Erber, Heidrun Gärtner, Silke Popp, Harry Blank, Christine Reimer, Andreas Geiss, Eisi Gulp
'Happy Balance' ist ein sanftes, funktionelles Ganzkörpertraining, das ganz besonders auf die Faszien wirkt. Die Faszien hüllen jeden Muskel, jede Muskelfaser, Knochen, Nerven, Venen und Organe ein und durchziehen den ganzen Körper. Neue Erkenntnisse belegen die grosse Formbarkeit und Lebendigkeit dieses Bindegewebes. Um Verspannungen, Verklebungen sowie Verletzungen vorzubeugen und eine gute Figur zu erzielen, müssen sämtliche Strukturen gegeneinander beweglich und gleitfähig bleiben. Genau das kann trainiert werden, 'Tele-Gym'-Profi Johanna Fellner hat die besten Übungen zusammengestellt. Dynamische Ganzkörperübungen verbessern das Zusammenspiel von Muskeln und Gehirn, Balance- und Rotationsübungen fördern die Koordination und das Gleichgewicht, dynamische Hoch-Tief-Bewegungen bringen den Kreislauf in Schwung. In jeder der acht abgeschlossenen Übungseinheiten wird der ganze Körper mobilisiert, gestärkt und entspannt. Alle Trainingsblöcke lassen sich beliebig untereinander kombinieren.
Schon seit vielen Jahren eröffnen die Panoramabilder aus Bayern, Österreich und Südtirol, begleitet von den lokalen und regionalen Wettermeldungen, allmorgendlich einen Blick auf die Schönheit von Gebirgswelten.
'Happy Balance' ist ein sanftes, funktionelles Ganzkörpertraining, das ganz besonders auf die Faszien wirkt. Die Faszien hüllen jeden Muskel, jede Muskelfaser, Knochen, Nerven, Venen und Organe ein und durchziehen den ganzen Körper. Neue Erkenntnisse belegen die grosse Formbarkeit und Lebendigkeit dieses Bindegewebes. Um Verspannungen, Verklebungen sowie Verletzungen vorzubeugen und eine gute Figur zu erzielen, müssen sämtliche Strukturen gegeneinander beweglich und gleitfähig bleiben. Genau das kann trainiert werden, 'Tele-Gym'-Profi Johanna Fellner hat die besten Übungen zusammengestellt. Dynamische Ganzkörperübungen verbessern das Zusammenspiel von Muskeln und Gehirn, Balance- und Rotationsübungen fördern die Koordination und das Gleichgewicht, dynamische Hoch-Tief-Bewegungen bringen den Kreislauf in Schwung. In jeder der acht abgeschlossenen Übungseinheiten wird der ganze Körper mobilisiert, gestärkt und entspannt. Alle Trainingsblöcke lassen sich beliebig untereinander kombinieren.
Willkommen bei 'Sehen statt Hören' – der einzigen Sendereihe in der deutschen Fernsehlandschaft, die im Bild sichtbar macht, was man sonst nur im Ton hört! Nicht im 'Off', sondern im 'On' werden hier die Inhalte präsentiert – mit den visuellen Mitteln des Fernsehens, Gebärdensprache und offenen Untertiteln. Zielpublikum sind vor allem die etwa 300.000 gehörlosen, spätertaubten oder hochgradig schwerhörigen Zuschauerinnen und Zuschauern in der Bundesrepublik, die ein solches Programm benötigen, das ihren Kommunikationsbedürfnissen entspricht und ihnen optimale Verständlichkeit ermöglicht, aber auch alle anderen, die sich von den Themen und der ungewöhnlichen Machart angesprochen fühlen. In wöchentlich 30 Minuten bringt das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt, Familie, Freizeit, Sport über Kunst, Kultur, Bildung, Geschichte bis hin zu politischen, sozialen, rechtlichen und behindertenspezifischen Themen.
Die Ilz, ein kleiner Wildfluss im Osten Bayerns, gilt als einer der schönsten und naturnahen Flüsse Deutschlands. Im Film wird gezeigt, was sich in den vergangenen 20 Jahren an der Ilz verändert hat. Der Ursprung des Wildflusses Ilz im Osten Bayerns liegt im Nationalpark Bayerischer Wald. Von der rauen abgelegenen Welt des Grenzgebirges aus fliesst sie gut 60 Kilometer durch naturnahe abwechslungsreiche Landschaften, bis sie in Passau in die Donau mündet. Der Naturfilmer Jürgen Eichinger hat vor 20 Jahren schon einmal einen vielbeachteten Film über die heimische Tier- und Pflanzenwelt dieser immer noch weitgehend unbekannten Flusslandschaft produziert. 2020 ist er, gemeinsam mit seinem Team, erneut den Fluss entlang gereist, um zu dokumentieren, was sich in den letzten 20 Jahren dort verändert hat. Er besucht dieselben Orte wie damals und trifft Menschen, die mit der dortigen Tier- und Pflanzenwelt verbunden sind. Ausschnitte aus dem alten Film in Verbindung mit den neuen Aufnahmen zeigen, was sich in über 20 Jahren an der Ilz verändert hat.
Um 1890 wurden die ersten Mufflons von Sardinien aus in das Bergland Italiens gebracht. Doch dort, wo die letzten Wölfe Italiens überlebt haben, hatten die Wildschafe so gut wie keine Chance. Auch in ihrer Heimat, der Mittelmeerinsel Sardinien, steht es mittlerweile nicht gut um sie. Die letzte Urpopulation Europas lebt in der zentralen Bergregion des Nationalparks Gennargentu, wo der Forscher Simone Ciuti sich vorgenommen hat, das weitgehend unbekannte Verhalten der Mufflons zu erforschen. Jede neue Erkenntnis zählt, wenn die scheuen Urschafe auf Sardinien überleben sollen. Eine filmische Reise vom toskanischen Bergland zu den Inseln Sardinien und Asinara kombiniert einzigartige Landschaftsformen mit den Bemühungen von Forschern um den Erhalt der letzten Urpopulation der Mufflons.
Seit dem Tod seines Lebenspartners steckt Schlagerstar Harry (Helmut Berger) in einer tiefen Krise. Auf Drängen seines guten Freundes stellt er die Spitzenköchin Rosa Echte (Saskia Vester) als Haushälterin ein. Rosa gelingt es mit Herz und Witz, das Vertrauen ihres launenhaften Chefs zu gewinnen. Als überraschend Vivien (Barbara Philipp), die Zwillingsschwester von Harrys verstorbenem Partner, auftaucht, misstraut Rosa deren aufgesetzter Freundlichkeit. Führt Vivien etwas im Schilde? Das Schicksal scheint es nicht allzu gut mit der sympathischen Rosa Echte zu meinen: Ihr Exfreund hat die Kölner Spitzenköchin nicht nur um ihr Restaurant, sondern auch um ihr gesamtes Geld gebracht, ihre eigenwillige Tochter Tanja ist schwanger und hat es sich in den Kopf gesetzt als Dichterin Karriere zu machen. In dieser Situation scheint es wie eine glückliche Fügung, als Rosa durch einen Zufall den exzentrischen Schlagerstar Harry Hansen vom berühmten Hansen-Duo kennenlernt. Nach dem überraschenden Tod seines Gesangs- und Lebenspartners Charles hat der gefeierte Musiker jegliche Antriebskraft verloren. Einzig sein Nachbar kümmert sich um ihn, der verwitwete Chirurg Nicolaus Roeder. Um Harry endlich aus seiner Depression herauszureissen, drängt er ihn, Rosa als Haushälterin einzustellen. Zwar kommt es zwischen dem launenhaften Künstler und der unbekümmerten Köchin zu manchen Reibereien. Mit ihrer herzlichen Art gelingt es Rosa jedoch, frischen Wind in Harrys Villa zu bringen und seine Lebensgeister zu aktivieren. Dann aber taucht Vivien auf, die in Neuseeland lebende Zwillingsschwester des verstorbenen Charles. Während Harry sich von Viviens nostalgischen Geschichten über Charles den Kopf verdrehen lässt, ahnt Rosa, dass Vivien etwas im Schilde führt. Gemeinsam mit Nicolaus macht Rosa sich daran, Licht in die Sache zu bringen. Mit 'Bleib bei mir' hat Regisseur Dirk Regel eine temporeiche Gesellschaftskomödie inszeniert. Originelle Charaktere, pointierte Dialoge und eine einfallsreiche Story machen den Film zu einem Vergnügen für die ganze Familie. In den Hauptrollen bilden Saskia Vester und Helmut Berger, ein ungleiches, höchst amüsantes Duo. In weiteren Rollen sind Peter Sattmann, Barbara Philipp und Eva Pflug (in ihrer letzten Rolle) zu sehen.
Cast
Saskia Vester, Helmut Berger, Peter Sattmann, Eva Pflug, Anna Hausburg, Barbara Philipp, Jörg Reimers
Réalisation
Dirk Regel
Scénario
Gabriele Herzog
Informations détaillées
Mit 'Bleib bei mir' hat Regisseur Dirk Regel ('Hilfe, meine Schwester kommt!') eine temporeiche Gesellschaftskomödie inszeniert. Originelle Charaktere, pointierte Dialoge und eine einfallsreiche Story machen den Film zu einem Vergnügen für die ganze Familie. In den Hauptrollen bilden Saskia Vester ('Der Schwarzwaldhof') und Helmut Berger ('Der Besuch der alten Dame') ein ungleiches, höchst amüsantes Duo. In weiteren Rollen sind Peter Sattmann ('Was glücklich macht'), Barbara Philipp ('Commissario Laurenti') und Eva Pflug (in ihrer letzten Rolle) zu sehen.