Harry Prünster führt durch einzigartige Wintergebiete in Österreich. Ob mit Wander- oder Skistöcken, untermalt mit Bildern von der Landschaft und anderen Besonderheiten der Gegend macht Harry den Zusehern Lust auf Bewegung in der Natur und macht Lust aufs Einkehren, indem er interessante Hütten vorstellt. Traumhafte Landschaften, kulinarische Genüsse, kulturelle Schmankerln, Wellness- und Freizeitangebote, gastfreundliche Menschen und extravagante Besonderheiten der Region werden im Mittelpunkt der Sendung stehen.
Christine, der zweiten Frau des Grafen, wird klar, dass sie in den Kampf um Macht und Einfluss eingreifen muss, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Doch dazu bräuchte sie fachlichen Beistand. Margot Balbeck dagegen fühlt sich ihrem Ziel schon zum Greifen nahe. Sohn Jan ist es gelungen, Achim Lauritzen für ihre Interessen zu gewinnen. Während des Besuches der Starjournalistin Carina de Angeli zeigt sich, dass die alten Erpressergeschichten noch immer nicht ganz ausgestanden sind.
Verdienstzeichen, Ehrenzeichen, Anerkennungsmedaille, Exekutivdienstzeichen, Wehrdienstzeichen, Milizmedaille, Ehrenkreuz, Rettungsmedaille – Österreich ist und bleibt das Land der Orden. Wer das Leichtmetall auch austragen möchte, tut es vor allem am Opernball. Manch einer, der viele Orden gesammelt hat, hört sich im Vorbeigehen an wie ein Schellenbaum. Anlässlich des Höhepunktes des heurigen Faschings geht Erbe Österreich in dieser Produktion auf die Spur der österreichischen Ordensliebe. Amüsante Ausschnitte aus vergangenen Opernball-Übertragungen und eine augenzwinkernde Rundschau auf das heimische Ordenswesen werfen ein unterhaltsames Licht auf eine Kategorie, in der uns niemand auf der Welt den Champagner reichen kann.
Kleider machen Leute – das gilt schon seit Jahrhunderten gerade für Österreichs Adel. Wenn dieser Stand auch in der Republik abgeschafft worden ist, seine Lebensgewohnheiten und Prinzipien hat er sich doch beibehalten – und freilich auch sein Modebewusstsein. Werfen wir einen Blick auf das Zusammenspiel von Macht und Repräsentation, auf textile Raritäten und aussergewöhnliche Accessoires. Wer sich etwa beim Wiener Massschuhmacher Markus Scheer ein Paar kaufen möchte, fährt für bis zu vier Anproben nach Wien, wartet bis zu einem Jahr auf die Anfertigung und bezahlt bei Übergabe einen mittleren vierstelligen Betrag. Ab dem Zweitpaar wird es etwas billiger. Wann trägt man Smoking, wann Cutaway, was zur Adelshochzeit, was zum Empfang am Nachmittag? Darüber geben unter anderem Mitglieder der Adelsfamilien Waldburg-Zeil und Habsburg Auskunft. Einschlägiges Fachwissen – 'what's hot, what's not!' – haben auch die Influencerinnen Illy Hoyos und Lieschen St. Julien-Wallsee. R: Gebhard Hölzl
Immer wieder zieht es gerade das blaue Blut zum Motoröl – ein standesgemässer Fuhrpark gehört einfach dazu zum richtigen Adeligen. So ist beispielsweise Karl Habsburgs Sohn Zvonimir ein begeisterter Rennfahrer, hat unter anderem in Le Mans, der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft sowie der Formel 3 erfolgreich Gas gegeben. Nicht minder schnell ist Prinz Leopold von Bayern, ein Verwandter der Kaiserin Sisi und mehrfacher Mille-Miglia-Teilnehmer, unterwegs. Der Bleifuss-Aficionado, der einst mit seinen Freunden und Kollegen Hans-Joachim Stuck und Dieter Quester das berühmt-berüchtigte 'Trio Infernale' bildete, rollt bis heute an den Start. Er besitzt mehrere PS-Boliden, die er mit Liebe hegt und pflegt – wie auch der Oldtimer-Sammler Franziskus Amazonas Kriegs-Au. Für die teilweise teuren Aufwendungen zum Erhalt der edlen Karossen ist ein solides Familienvermögen nicht störend. Gestalter Gebhard Hölzl zeigt in dieser ORF III Erbe Österreich-Produktion, was die Beziehung von Adeligen zu ihren fahrbaren Untersätzen ausmacht.
Wo heute Jungpaare den Dreivierteltakt üben, waren einst die Hofstallungen der Lipizzaner. Elmayer Senior, seines Zeichens Rittmeister, liess den Stallmist ausräumen und ein Tanzparkett legen. Das war der Anfang bei einer von Wiens renommiertesten Tanzschulen. 2019 feierte Elmayer sein hundertjähriges Bestehen, und Gestalter Stefan Wolner blickt in dieser Neuproduktion auf die walzerselige Geschichte dieser Institution zurück. Klassischer Tanz in weissen Handschuhen und dazu die guten alten Benimmregeln – das war nicht immer ein Ausdruck von Zeitgeist in Österreich. So zeigt der Blick zurück in die jüngere Geschichte auch so manche gesellschaftliche Reibefläche.
Cast
Angelika Lang, Alma Deutscher, Elisabeth Gürtler, Karl Hohenlohe, Robert Hysek, Gery Keszler, Reinhard Krepler
Verdienstzeichen, Ehrenzeichen, Anerkennungsmedaille, Exekutivdienstzeichen, Wehrdienstzeichen, Milizmedaille, Ehrenkreuz, Rettungsmedaille – Österreich ist und bleibt das Land der Orden. Wer das Leichtmetall auch austragen möchte, tut es vor allem am Opernball. Manch einer, der viele Orden gesammelt hat, hört sich im Vorbeigehen an wie ein Schellenbaum. Anlässlich des Höhepunktes des heurigen Faschings geht Erbe Österreich in dieser Produktion auf die Spur der österreichischen Ordensliebe. Amüsante Ausschnitte aus vergangenen Opernball-Übertragungen und eine augenzwinkernde Rundschau auf das heimische Ordenswesen werfen ein unterhaltsames Licht auf eine Kategorie, in der uns niemand auf der Welt den Champagner reichen kann.
Kleider machen Leute – das gilt schon seit Jahrhunderten gerade für Österreichs Adel. Wenn dieser Stand auch in der Republik abgeschafft worden ist, seine Lebensgewohnheiten und Prinzipien hat er sich doch beibehalten – und freilich auch sein Modebewusstsein. Werfen wir einen Blick auf das Zusammenspiel von Macht und Repräsentation, auf textile Raritäten und aussergewöhnliche Accessoires. Wer sich etwa beim Wiener Massschuhmacher Markus Scheer ein Paar kaufen möchte, fährt für bis zu vier Anproben nach Wien, wartet bis zu einem Jahr auf die Anfertigung und bezahlt bei Übergabe einen mittleren vierstelligen Betrag. Ab dem Zweitpaar wird es etwas billiger. Wann trägt man Smoking, wann Cutaway, was zur Adelshochzeit, was zum Empfang am Nachmittag? Darüber geben unter anderem Mitglieder der Adelsfamilien Waldburg-Zeil und Habsburg Auskunft. Einschlägiges Fachwissen – 'what's hot, what's not!' – haben auch die Influencerinnen Illy Hoyos und Lieschen St. Julien-Wallsee. R: Gebhard Hölzl
Immer wieder zieht es gerade das blaue Blut zum Motoröl – ein standesgemässer Fuhrpark gehört einfach dazu zum richtigen Adeligen. So ist beispielsweise Karl Habsburgs Sohn Zvonimir ein begeisterter Rennfahrer, hat unter anderem in Le Mans, der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft sowie der Formel 3 erfolgreich Gas gegeben. Nicht minder schnell ist Prinz Leopold von Bayern, ein Verwandter der Kaiserin Sisi und mehrfacher Mille-Miglia-Teilnehmer, unterwegs. Der Bleifuss-Aficionado, der einst mit seinen Freunden und Kollegen Hans-Joachim Stuck und Dieter Quester das berühmt-berüchtigte 'Trio Infernale' bildete, rollt bis heute an den Start. Er besitzt mehrere PS-Boliden, die er mit Liebe hegt und pflegt – wie auch der Oldtimer-Sammler Franziskus Amazonas Kriegs-Au. Für die teilweise teuren Aufwendungen zum Erhalt der edlen Karossen ist ein solides Familienvermögen nicht störend. Gestalter Gebhard Hölzl zeigt in dieser ORF III Erbe Österreich-Produktion, was die Beziehung von Adeligen zu ihren fahrbaren Untersätzen ausmacht.
Wo heute Jungpaare den Dreivierteltakt üben, waren einst die Hofstallungen der Lipizzaner. Elmayer Senior, seines Zeichens Rittmeister, liess den Stallmist ausräumen und ein Tanzparkett legen. Das war der Anfang bei einer von Wiens renommiertesten Tanzschulen. 2019 feierte Elmayer sein hundertjähriges Bestehen, und Gestalter Stefan Wolner blickt in dieser Neuproduktion auf die walzerselige Geschichte dieser Institution zurück. Klassischer Tanz in weissen Handschuhen und dazu die guten alten Benimmregeln – das war nicht immer ein Ausdruck von Zeitgeist in Österreich. So zeigt der Blick zurück in die jüngere Geschichte auch so manche gesellschaftliche Reibefläche.
Rerun
W
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Angelika Lang, Alma Deutscher, Elisabeth Gürtler, Karl Hohenlohe, Robert Hysek, Gery Keszler, Reinhard Krepler
Verdienstzeichen, Ehrenzeichen, Anerkennungsmedaille, Exekutivdienstzeichen, Wehrdienstzeichen, Milizmedaille, Ehrenkreuz, Rettungsmedaille – Österreich ist und bleibt das Land der Orden. Wer das Leichtmetall auch austragen möchte, tut es vor allem am Opernball. Manch einer, der viele Orden gesammelt hat, hört sich im Vorbeigehen an wie ein Schellenbaum. Anlässlich des Höhepunktes des heurigen Faschings geht Erbe Österreich in dieser Produktion auf die Spur der österreichischen Ordensliebe. Amüsante Ausschnitte aus vergangenen Opernball-Übertragungen und eine augenzwinkernde Rundschau auf das heimische Ordenswesen werfen ein unterhaltsames Licht auf eine Kategorie, in der uns niemand auf der Welt den Champagner reichen kann.
Kleider machen Leute – das gilt schon seit Jahrhunderten gerade für Österreichs Adel. Wenn dieser Stand auch in der Republik abgeschafft worden ist, seine Lebensgewohnheiten und Prinzipien hat er sich doch beibehalten – und freilich auch sein Modebewusstsein. Werfen wir einen Blick auf das Zusammenspiel von Macht und Repräsentation, auf textile Raritäten und aussergewöhnliche Accessoires. Wer sich etwa beim Wiener Massschuhmacher Markus Scheer ein Paar kaufen möchte, fährt für bis zu vier Anproben nach Wien, wartet bis zu einem Jahr auf die Anfertigung und bezahlt bei Übergabe einen mittleren vierstelligen Betrag. Ab dem Zweitpaar wird es etwas billiger. Wann trägt man Smoking, wann Cutaway, was zur Adelshochzeit, was zum Empfang am Nachmittag? Darüber geben unter anderem Mitglieder der Adelsfamilien Waldburg-Zeil und Habsburg Auskunft. Einschlägiges Fachwissen – 'what's hot, what's not!' – haben auch die Influencerinnen Illy Hoyos und Lieschen St. Julien-Wallsee. R: Gebhard Hölzl
Immer wieder zieht es gerade das blaue Blut zum Motoröl – ein standesgemässer Fuhrpark gehört einfach dazu zum richtigen Adeligen. So ist beispielsweise Karl Habsburgs Sohn Zvonimir ein begeisterter Rennfahrer, hat unter anderem in Le Mans, der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft sowie der Formel 3 erfolgreich Gas gegeben. Nicht minder schnell ist Prinz Leopold von Bayern, ein Verwandter der Kaiserin Sisi und mehrfacher Mille-Miglia-Teilnehmer, unterwegs. Der Bleifuss-Aficionado, der einst mit seinen Freunden und Kollegen Hans-Joachim Stuck und Dieter Quester das berühmt-berüchtigte 'Trio Infernale' bildete, rollt bis heute an den Start. Er besitzt mehrere PS-Boliden, die er mit Liebe hegt und pflegt – wie auch der Oldtimer-Sammler Franziskus Amazonas Kriegs-Au. Für die teilweise teuren Aufwendungen zum Erhalt der edlen Karossen ist ein solides Familienvermögen nicht störend. Gestalter Gebhard Hölzl zeigt in dieser ORF III Erbe Österreich-Produktion, was die Beziehung von Adeligen zu ihren fahrbaren Untersätzen ausmacht.
Wo heute Jungpaare den Dreivierteltakt üben, waren einst die Hofstallungen der Lipizzaner. Elmayer Senior, seines Zeichens Rittmeister, liess den Stallmist ausräumen und ein Tanzparkett legen. Das war der Anfang bei einer von Wiens renommiertesten Tanzschulen. 2019 feierte Elmayer sein hundertjähriges Bestehen, und Gestalter Stefan Wolner blickt in dieser Neuproduktion auf die walzerselige Geschichte dieser Institution zurück. Klassischer Tanz in weissen Handschuhen und dazu die guten alten Benimmregeln – das war nicht immer ein Ausdruck von Zeitgeist in Österreich. So zeigt der Blick zurück in die jüngere Geschichte auch so manche gesellschaftliche Reibefläche.
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Angelika Lang, Alma Deutscher, Elisabeth Gürtler, Karl Hohenlohe, Robert Hysek, Gery Keszler, Reinhard Krepler
Eingebettet zwischen Stubaier- und Ötztaler Alpen findet sich das Südtiroler Passeiertal. Folgt man ihm nach Hinterpasseier, kommt man in das Pfelderer Tal mit dem Naturparkort Pfelders. Auf dem Karjoch geht's für Harry auf Skiern zur Grünbodenhütte mit dem malenden Hüttenwirt Arthur, dem auch sonst nie langweilig wird. An der Talstation bei Heidi im Pisten-Pub kann man nicht nur den Naturschneebereich in Lazins geniessen. Um die Doris im Lazinser Hof zu besuchen, überlegt Harry, ob er die gemütliche Variante in der Pferdekutsche oder die anstrengende auf Langlaufskiern wählen soll?
Überalterung der Gesellschaft, bevorstehende Pensionswelle und fehlende Fachkräfte: Die Pflegekrise in Ländern wie Österreich ist in aller Munde. Lösungsideen entstehen mitunter an überraschenden Orten: Unter der Leitung ihres Provinzials Saji Mullankuzhy entwickelte die österreichische Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder ein Programm, um in Indien ausgebildete Pflegekräfte in Österreichs Spitäler zu holen. Doch die Hürden sind gross. Peter Beringer hat die jungen Pflegerinnen getroffen und sie einen Teil des Weges und bei ihrer Arbeit in Österreich begleitet. 'kreuz & quer plus': Homo religiosus – Der Mensch und seine Religionen. Die Entstehung des Buddhismus.
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Es ist noch nicht so lange her, da war Kitzbühel ein weitgehend unbekannter Ort, eine überwiegend bergbäuerliche Gemeinde mit ihren landschaftlichen Reizen. Der Skisport, der Massentourismus und das Geld haben das Wesen dieses Ortes zutiefst verändert. Und doch gibt es noch jenes unbekannte Kitzbühel, das dem alten näher ist als dem neuen: bäuerliche Familienbetriebe, alpine Landwirtschaft, einfaches und bodenständiges Leben im Einklang mit dem Lauf der Natur. Heimat Österreich zeigt im Vorfeld des Kitzbühel-Wochenendes die andere Seite dieses Ortes, die kaum jemand mehr kennt oder auch nur sucht.
In Rekordzeit vom Start ins Ziel. Dieser Herausforderung stellte sich Skilegende Hermann Maier ein Sportlerleben lang. Umso mehr Zeit nimmt er sich nach dem Ende seiner glanzvollen Karriere, um für 'Universum' die Natur seiner Heimat Österreich zu erforschen. Dabei macht er spektakuläre Beobachtungen in der Tierwelt und trifft jene Menschen, die sich dem Schutz und der Bewahrung einzigartiger Naturlandschaften verschrieben haben. Seine erste Expedition führt ihn in die Hohen Tauern, eine Region der Pioniere. Als die ersten Menschen in die Alpen vordrangen, trafen sie auf ausgedehnte, einförmige Urwälder. In Jahrhunderte langer Arbeit rodeten sie den Wald, schufen Äcker und Almen und drangen mit ihren Siedlungen bis in die Hochlagen vor. Den ersten Bauern folgten viele Wildtiere, die in der nun strukturreichen Landschaft Lebensraum fanden: Auerhühner besiedelten die Waldweiden, Steinhühner die Bergmähder und Rothirsche die Almen. Für einige Wildtiere, die in den Urwäldern selten waren, haben die Menschen den Lebensraum beträchtlich erweitert: etwa für die Birkhühner, die Murmeltiere oder die Kreuzotter. So ist im Laufe der Jahrhunderte eine einmalige Lebensgemeinschaft aus Tieren der Kulturlandschaft und speziell angepassten Wildtieren der Hochlagen entstanden. Ein Film von Heinz Leger
Winter in Kleinarl: Für die Menschen, die hier aufgewachsen sind, eine harte, aber auch berauschend schöne Jahreszeit. Zusammenkommen, die Natur und die Ruhe von der harten Arbeit im Jahreskreislauf geniessen – Sportarten wie das Eisstockschiessen sind beliebte gesellschaftliche Treffpunkte, wo es nicht primär um das Gewinnen geht, sondern um den angeregten Austausch zwischen den Menschen. Eisstockschiessen, Schneemann bauen und Schlittenfahren – oft werden Schlittschuhe, Schlitten und anderes Sportgerät noch von den Grosseltern verwendet. Winteridylle, porträtiert von Gestalter Christian Papke.
Harry Prünster hinterlässt seine Spuren im Schnee diesmal im südwestlichen Ende von Österreich, im Gebiet Montafon. Valiseraspitze, Gampabinger Berg und Garfescha blicken herab auf die Orte St. Gallenkirch, Gortipohl, Gaschurn und Partenen. Dazwischen liegt das Skigebiet Silvretta-Montafon-Nova – Mit so grossen Hütten wie der Nova Stoba, die man von Gaschurn aus erreicht oder kleineren Hütten. Dazu begibt man sich auf den Gampabinger Berg, wo direkt bei der Mittelstation die originelle 'Ziegenhütte Gässbarga' einlädt. Im traditionellen Montafoner Dialekt wird ein Ziegenstall als 'Gässbarga' bezeichnet. Unter der Valiseraspitze besucht Harry das urige Bergrestaurant Valisera Hüsli und im Skigebiet Silvretta Nova trifft Harry den Snowboardweltmeister Markus Schairer, der bei der Snowboard-WM in Südkorea die Goldmedaille im Cross-Bewerb geholt hat.
Eingebettet vom sonnenhellen Kalksfels der Dolomiten liegt die Stadt Lienz in Osttirol. Nimmt man den Ort Tristach im Lienzer Talboden als Ausgangspunkt, entscheiden sich die Sportlichen für eine Skitourenwanderung zur Dolomitenhütte von Scarlett und Juraj. Die Lustigen schnappen sich Rodeln und sausen den Berg wieder hinunter. Harry bevorzugt die Skier und wird anschliessend das Zettersfeld entdecken. In der Skihütte 'Die Alm' sorgt Maria für gute Laune und erzählt, wie sie ihre Freizeit verbringt. Vom Wirt der Faschingalm wird Harry erfahren, wie er vom Studenten zum Hüttenwirt wurde. Und wieder einmal stellt Harry fest, dass Osttirol wegen seiner Landschaft und seinen Bewohnern einen ganz eigenständigen Charakter aufweist.
'ORF III AKTUELL am Nachmittag'verstärkt jeweils montags und mittwochs um 16.00 Uhr die bereits etablierte Infoleiste von ORF III. Mit vertiefenden Analysen, spannenden Diskussionen und fundierter Berichterstattung begleitet die Sendung die politischen Entwicklungen in & um Österreich. Eine breite Palette an Hintergrundberichten, Meinungen von Expertinnen und Experten bzw. Live-Interviews geben einen umfassenden Überblick über die relevanten Geschehnisse im In- und Ausland.
Harry Prünster ist diesmal in St. Anton am Arlberg unterwegs. 220 Kilometer Skiraum lassen das Herz des leidenschaftlichen Skifahrers höher schlagen. Pausen legt er in der Sennhütte ein, wo schon hochkarätige Gäste und sehr viele Prominente Apres Ski gefeiert haben, und beim Mooserwirten, wo er ein Geheimnis aufdeckt: Wer ist der Mooserwirt? Eine lustige Rodelpartie von der Rodelhütte weg rundet den Tag im Schnee ab.
Christine von Guldenburg zieht sich deprimiert nach Wien zurück, wo sie ihren Jugendfreund Theo Hauff trifft und Trost bei ihrem Vater sucht. Gräfin Herta setzt Achim von Lauritzen als Geschäftsführer ein, nachdem auch Thomas seine Heimat enttäuscht verlassen hat. Margot Balbeck missfällt es, dass sich ihre Tochter Kitty in Thomas von Guldenburg verliebt hat und ihn im Ausland suchen will. Sascha und Nane, die erstmals an einem Turnier im Springreiten teilnimmt, erfahren vom Geheimnis ihres Vaters.
Achim Lauritzen schmiedet mit Jan Balbeck ein Komplott, um die Familie Guldenburg zu hintergehen. Evelyn Lauritzen ist fest entschlossen, sich von ihrem Mann zu trennen. Kitty Balbeck hat Thomas von Guldenburg an der Cote d'Azur gefunden, wo er seiner Spielleidenschaft frönt. Sascha reist nach Wien, um seine Mutter für die Geschäftsleitung der Guldenburg-Unternehmen zu gewinnen. Die Verhaftung seiner Freundin Peggy zwingt Sascha zur sofortigen Rückreise.
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Das wochentägliche Kulturmagazin 'Kultur Heute' präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages – von Hochkultur bis Subkultur.
Diese Neuausgabe von Heimat Österreich führt in das winterliche Salzburger Lammertal. Manfred Pendl und sein Sohn Franz gehören zu den wenigen, die noch das Schindelmachen beherrschen. Manfred ist in der elterlichen Werkstatt in Abtenau mit diesem Handwerk aufgewachsen. Im Winter fährt Bartholomäus Haigermoser gerne mit dem Schlitten aus, meistens gemeinsam mit seiner Enkelin. Er ist mit den Pferden aufgewachsen, bereits sein Vater nutzte sie für die Arbeit im Wald und am Feld, bis sie in den siebziger Jahren vom Traktor abgelöst wurden. Auch eine schwungvolle Musikgruppe gibt es in der Region: Die fünf Musikanten der Annaberger Tanzlmusi 2.0 vereinen Erfahrung und jugendlichen Elan. Bereits ihre Vorfahren haben sich um das musikalische Erbe des Lammertals verdient gemacht. Die Brüder Philipp, Fabian und Josua Klieber in St. Martin sind die neue Generation der Salzburger Federkielstickerei – ein seit vier Jahrzehnten bestehendes Familienunternehmen. Die Leidenschaft für Ziegen leben Johanna Wallinger und ihr Mann, seitdem sie vor knapp drei Jahrzehnten anlässlich ihrer Hochzeit zwei Zicklein geschenkt bekommen haben. Heute ist ihre Herde 170 Tiere gross. R: Patrick Pongratz
Der Wildkogel ist ein rund 2.200m hoher Berg in den Kitzbüheler Alpen in Salzburg. Rund um den Berg ist viel los: Bereits seit 900 Jahren bewohnen Bauern, Herren, Bischöfe, und Gastwirte den Weyerhof. Franz Meilinger ist hier der alte Wirt am Hof. Und er kämpft mit dem vielen Schnee, der frisch gefallen ist. Auch Gams- und Rotwild haben es schwer. Sie finden bei diesem Wetter kaum Futter. Jäger wie Michael Lagger helfen den Tieren im Winter. Sind sie versorgt, geht es zurück zu den Menschen im Tal: Der Verein Tauriska will Brauchtum und lebendige Alltagskultur erhalten. Dort sind heute die Kinder der Volkstanzgruppe 'D'Wildkogler' zu Gast. Und anschliessend fahren sie noch eine Runde auf der längsten beleuchteten Rodelbahn der Welt. Das macht fast noch mehr Spass als sich mit den Skiern von dem alten Schlepplift aus den sechziger Jahren ziehen zu lassen: dem Preimislift. Mitten im kalten Winter treffen sich auch Elias Ebenkofler, Matthias Prossegger und ihre Freunde um zu musizieren, bis die Finger zu kalt werden. Nur Matthias Kammerlander fühlt sich bei solchen Minus-Temperaturen am Wohlsten. Jeden Tag ist er hier mit seinen Männern unterwegs und kümmert sich um die vielen Skipisten in der Region. Währenddessen sind Julian und Martin Hofer vor der alten Weyerhofmühle gerade dabei, neue Brunnenrohre von Hand zu bohren.
Winter auf dem Land – das heisst Eisstockschiessen, Schneemann bauen und Schlittenfahren. Viele dieser Freizeitbeschäftigungen lieben Kinder und Jugendliche auf dem Land seit Generationen. Oft werden Schlittschuhe, Schlitten und anderes Sportgerät noch von den Grosseltern verwendet. Sportarten wie das Eisstockschiessen sind beliebte gesellschaftliche Treffpunkte, wo es nicht primär um das Gewinnen geht, sondern um den angeregten Austausch zwischen den Menschen. Christian Papke portraitiert die Winterhobbys der Österreicherinnen und Österreicher an einigen Orten ländlicher Idylle.
Was sich als Urlaubstrend in den vergangenen Jahren fest etabliert hat, wird auch im Winter immer beliebter: Camping in Eis und Schnee. So wird Skiurlaub auch für Familien erschwinglich. Viele Campingfans haben einen eigenen Wohnwagen, manche sogar ein luxuriöses Wohnmobil, und wieder andere bauen einen Transporter selbst zum Camper-Van um und wollen darin dauerhaft wohnen und umherreisen – auch im Winter. Liegt hier die Chance für einen leistbaren Skiurlaub für die Familie, abseits von teuren Chalets und Fünf-Sterne-Residenzen?
Eine Reportage über Grundstücksspekulationen und Millionenprojekte in Österreichs Ski-Hochburgen. Immobilien in Österreichs Skidestinationen boomen mehr denn je. Die Preise für Appartements oder Chalets steigen seit Jahren ungebremst. Laut einer aktuellen Datenanalyse sind die Immobilienpreise allein innerhalb eines Jahres um zwölf Prozent, in Kitzbühel sogar um 24 Prozent gestiegen. Corona hat den Run auf das Betongold und den Zweitwohnsitz noch befeuert. Unzählige Projekte sind am Entstehen, oder warten darauf, umgesetzt zu werden. Am Pass Thurn im Salzburger Pinzgau entsteht Österreichs luxuriösestes Skiresort: Six Senses Kitzbühel Alps. Obwohl Kitzbühel zwanzig Kilometer entfernt ist, lässt sich der Name gut vermarkten. Fünf Millionen Euro zahlt man für ein Chalet an einer sehr frequentierten Passstrasse. Aber nirgendwo sind die Immobilienpreise so hoch wie in Kitzbühel. Bis zu 20.000 Euro pro Quadratmeter sind keine Seltenheit. Viele deutsche Millionärinnen und Milliardäre besitzen hier einen rustikalen Zweitwohnsitz. Und so mancher deutsche Unternehmer ist in der Vergangenheit selbst ins Kitzbühler Immobiliengeschäft eingestiegen. Am Schauplatz-Reporterin Nora Zoglauer war für Ihre Reportage in ganz Österreich unterwegs. Sie zeigt, wie Millionäre und Spekulanten mit viel Geschick Gesetze umgehen und an den schönsten Plätzen des Landes ihre Zweitwohnsitze errichten. Von den Bürgermeistern kommt meist nur wenig Widerstand – aber es gibt auch politische Erfolge im Kampf gegen den Ausverkauf.
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Bewegung ist Medizin – das gilt besonders im Alter. Wer regelmässig trainiert, unterstützt nicht nur Herz, Kreislauf und Muskulatur, sondern stärkt auch Koordination, Gleichgewicht und mentale Gesundheit. Wichtig dabei: Nicht nur eine Form von Sport und Bewegung zählt, sondern die Kombination – Ausdauertraining, Krafttraining und Koordinationstraining. Doch wie lauten die aktuellen Bewegungsempfehlungen? Und wie schafft man es Sport und Bewegung in den Alltag am besten zu integrieren? Siegfried Meryn beantwortet Ihre Fragen zusammen mit Stefanie Andre, Sportwissenschafterin und Trainingstherapeutin, in MERYN am Montag. Schicken Sie uns Ihre Fragen per Mail an medizin@orf.at oder telefonisch unter +43/1/87878-25614.
'ORF III AKTUELL am Nachmittag'verstärkt jeweils montags und mittwochs um 16.00 Uhr die bereits etablierte Infoleiste von ORF III. Mit vertiefenden Analysen, spannenden Diskussionen und fundierter Berichterstattung begleitet die Sendung die politischen Entwicklungen in & um Österreich. Eine breite Palette an Hintergrundberichten, Meinungen von Expertinnen und Experten bzw. Live-Interviews geben einen umfassenden Überblick über die relevanten Geschehnisse im In- und Ausland.
Diesmal hat sich Harry Prünster dem Thema 'Ski und Wellness' verschrieben. Harry geniesst auf den Skipisten von Grossarl in Salzburg die Sonnenstrahlen des herannahenden Frühlings und lässt sich im Hotel Edelweiss die Möglichkeiten zeigen, um nach dem Skifahren zu relaxen. Wieder auf der Piste carvt Harry Prünster zur Gehwolfhütte, um mit Rupp zu musizieren und wird schliesslich nach einer Schlammpackung im Tauernhof übernachten und vom Skifahren träumen.
Das Tote Gebirge im Norden und der Grimming im Süden bilden die imposante Kulisse für das Skigebiet rund um die Tauplitz. Harrys erster Einkehrschwung bringt ihn zur höchst gelegenen Schihütte der Steiermark ins 'Kriemandl auf der Tauplitzalm. Beim Kurt von der Lenzbauerhütte geht es richtig gemütlich zu. Für die Sportlichen führt eine Langlaufloipe direkt an seiner Hütte vorbei. Auf der Pfannerhütte sorgt der Wirt Mario Seebacher für Stimmung, gutes Essen und Trinken und den musikalischen Ausklang der Sendung.
Rund um den See Lac de Joux leben und arbeiten Menschen, die sich kaum einen schöneren Fleck Erde als die spezielle Welt im rauen Jura-Gebirge vorstellen können. Bei Wind und Wetter schenkt Caroline Khamissé vom Naturpark Hermelinen ein neues Zuhause. Ornithologe Yves Ménétrey kämpft unermüdlich für die Zukunft des Raufusskauzes. Voller Neugierde geht Biologe Arnaud Maeder dem Leben der grössten Ameisenkolonie Europas nach. Familie Golay lebt seit Generationen im Vallée de Joux und arbeitet mit Leib und Seele in Forst- und Viehwirtschaft. Abenteuerlustig führt Outdoor-Guide Diane Hostettler Menschen zurück in die Natur. Eins verbindet sie alle: ein Stück Land, wie aus der Zeit gefallen. Wer hier geboren ist, so heisst es, kommt immer zurück.
Calanca bedeutet steil, abschüssig. Seinen Namen trägt das wilde und schöne, aber schmale Tal zu Recht, hat es sich doch tief in die Berge eingeschnitten. Kleine Dörfer und Weiler klammern sich an Sonnenterrassen, einige sind nur zu Fuss oder per Seilbahn zu erreichen.
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Sandra, die erfolgreiche Innenarchitektin und Iris, die zur Romantik neigende Blumenhändlerin, sind seit langer Zeit ein Paar. Um die etwas routiniert gewordene Beziehung neu zu beleben, verfällt Iris auf eine recht herkömmliche Idee: Ein Baby muss her. Ein wahnwitziger Plan, findet Sandra. Doch Iris bleibt hartnäckig und findet sogar einen scheinbar idealen Samenspender. Damit aber bringt sie die humorvolle Romanze von den Irrungen und Wirrungen der Liebe erst so richtig in Schwung und mehr Abwechslung in die Beziehung, als ihr lieb ist. Buchbearbeitung: Uli Brée und Rupert Henning
Cast
Nicole Ansari-Cox, Eva Herzig, Ralf Bauer, Max Moor, Peter Matic, Viktoria Schubert, Sigrid Hauser
ORF III überträgt live den katholischen Gottesdienst aus der Pfarre Weissenkirchen in der Wachau (Niederösterreich) unter der Leitung von Pfarrmoderator Przemyslaw Kocjan.
Kultur Heute Weekend präsentiert Themen und Beiträge aus Österreich in einer neuen Bildsprache und Erzählweise – für all jene, die sich auch im digitalen Universum zuhause fühlen. Der Begriff 'Kultur' wird weit gefasst: Neben Musik, Serien oder Computerspielen wird auch über die Alltagskultur des Miteinanders, sowie die Kommunikation zwischen den Kulturen in einer pluralen Gesellschaft berichtet.
Die ORFIII-Produktion blickt zurück auf jenen Tag, an dem Karl Schranz von seiner als grosse Ungerechtigkeit empfundenen Olympia-Disqualifikation aus Sapporo zurückkehrt. Der Jubel am 8. Februar 1972 kennt keine Grenzen. 100 000 Menschen rufen auf dem Ballhausplatz in Wien 'Karli, Karli'. Die Heimkehr von Karl Schranz nach seinem Ausschluss von den Olympischen Spielen in Sapporo, ist vielen Menschen lebhaft im Gedächtnis geblieben. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern sich an seine Ankunft in Schwechat und an das Spektakel in Wien. Es sind Geschichten zwischen Schulschwänzen, nationalem Zusammenhalt und Ernüchterung. So gross die Entrüstung über den Ausschluss auch ist, wird im Rückblick auf diesen Tag auch klar, wie mächtig Medieninszenierung sein kann. Der Tag verändert die Gesellschaft nachhaltig. Er führt weltweit zum Ende der Doppelmoral der Olympischen Spiele und in Österreich zum kritischen Betrachten, wer in Zukunft auf dem Ballhausplatz bejubelt werden soll. In der ORFIII-Dokumentation wird der Tag noch einmal lebendig. Vom morgendlichen Wetterbericht an, mischen sich Amateuraufnahmen aus der Zeit mit heutigen Betrachtungen. Wir blättern in den Tageszeitungen, zeichnen ein Stimmungsbild der österreichischen Gesellschaft und ergründen auf humorvolle Weise, wie dieser Tag sich auf das Land ausgewirkt hat.
Turin, im Februar 2006. Für die olympischen Spiele der Superlative aus heimischer Sicht ist alles angerichtet: Im Olympia-Kader Österreichs sind eine ganze Reihe Ausnahme-Athletinnen und Athleten, allesamt in Topform. Auch die Hoffnung, dass Langläufer und Biathleten Medaillen nach Hause bringen, ist mehr als berechtigt. Die Olympischen Spiele von Turin sollten ein Glanzlicht für den österreichischen Sport werden. Und bis zum Abend des 18. Februars 2006 sieht es genau danach aus: Österreicherinnen und Österreicher erkämpfen Medaille um Medaille. Doch von Anfang an liegt ein dunkler Schatten auf einigen der Erfolge. Nach den vier Jahre zuvor abgehaltenen olympischen Spielen in Salt Lake City wurde österreichischen Langläufern und Biathleten Doping unterstellt und ihr Erfolgstrainer Walter Mayer für die Spiele in Turin gesperrt. Als sich Mayer dann in Turin dem heimischen Fernsehpublikum in einem ORF-Interview präsentiert, sieht das IOC rot. Am Abend des 18. Februar 2006 stürmen Carabinieri mit Maschinenpistolen im Anschlag Unterkünfte in Pragelato und San Sicario und durchsuchen österreichische Langläufer und Biathleten. Fest davon überzeugt: hier wird gedopt. Das Österreich-Haus in Sestriere mutiert von einer Heimstätte feucht-fröhlicher Feierlichkeiten in ein Zentrum für Krisenmanagement. Es folgen Jahre der Aufarbeitung des Turiner Doping-Skandals. Am Ende werden zwei Trainer und sieben Athleten gesperrt, manche von ihnen lebenslang. Und drei Beteiligte strafrechtlich verurteilt. Die Dokumentation Österreichs grosse Skandale – Die Doping-Affäre von Turin rekonstruiert die Ereignisse von damals teils minutiös, beleuchtet die Hintergründe, lässt Involvierte zu Wort kommen. Und gibt den verschiedenen Narrativen und Deutungsmöglichkeiten Raum, sodass das Publikum am Ende selbst entscheiden kann: Wer ist Opfer und wer ist Täter.
Teresa und ihr Ehemann Adam sind auf romantischer Urlaubsfahrt nach Taormina in Sizilien. Dort wollen die beiden ihre Versöhnung bekräftigen. Doch es kommt anders als geplant. Denn ausgerechnet an diesem Ort hat sich Lorenz niedergelassen. Der junge Mann war Teresas nächtlicher Begleiter, als sie an ihrem 50. Geburtstag aus dem Ehealltag ausgebrochen war. Es dauert nicht lange, bis Teresa und Lorenz einander zufällig begegnen. Adam überrascht die beiden, zieht falsche Schlüsse und möchte den gemeinsamen Urlaub abbrechen. Teresa versucht, unter telefonischer Anleitung ihrer Mutter, ihren Ehemann Adam umzustimmen. Als erfolgreicher Scheidungsanwalt will sich Adam allerdings anders als seine Klienten verhalten und dem jungen Glück nicht im Wege stehen. 'Bella Ciao' ist die Fortsetzung von Xaver Schwarzenbergers Komödie 'Die Nacht der Nächte'.
Cast
Senta Berger, Susi Nicoletti, Frank Hoffmann, Beatrice Frey, Harald Pichlhöfer, Maria Perschy, Roswitha Szyszkowitz
Im Grenzland zwischen Kärnten und der Steiermark, auf rund tausend Metern Seehöhe, erhebt sich der Obdacher Sattel. Winter heisst hier heroben etwas anderes als die meisten von uns aus deutlich niedrigeren Lagen kennen. Der Schnee kommt hier schon im Herbst und bleibt lang ins Frühjahr hinein. Rein äusserlich ruht die bäuerliche Arbeit in dieser Zeit, aber natürlich bleiben die Landwirtinnen und Landwirte auch in diesen Monaten aktiv. Die dünklere Jahreszeit steht im Zeichen traditioneller Tätigkeiten wie dem Schindelmachen oder dem Herstellen von Stoffen und Kleidung. Michael Weinmann hat diese Region für diese 'Heimat Österreich'-Produktion im Winter bereist.
Der Dachsteingletscher ist seit vielen Jahren ein Indikator für den Klimawandel. Er schwindet. Wie dramatisch diese Entwicklung ist, zeigt sich in dieser 'Land der Berge'-Neuproduktion anhand alter Skizzen, Aquarelle und Fotografien von Friedrich Simony und seinen Zeitgenossen. Deren Arbeiten, Tagebucheinträge, Gedichte und Zitate bilden die Basis für eine aufregende filmische Reise in die Vergangenheit des Gletschers. Seine gewaltige, aus heutiger Sicht fast unglaubliche Ausdehnung und Mächtigkeit fand 1855 ihren Höhepunkt. Und mit seinem Schwinden gab er manches Geheimnis preis. Die Ästhetik der historischen Bilder lässt die einzigartige Hochgebirgswelt des Dachsteingletschers verlorener und zerbrechlicher denn je erscheinen. 'Land der Berge' begibt sich auf die Spuren des furchtlosen Friedrich Simony, der die Dachsteinfelsen emporkletterte, um seine Dokumentationen des Ewigen Eises zu zeichnen und zu malen. Durch den Vergleich der Aquarelle, Skizzen und Fotos mit den heutigen Gegebenheiten erscheint die Geschichte des Dachsteingletschers so 'greifbar' wie nie zuvor. Sie wirkt faszinierend und beklemmend zugleich. 'Der Dachstein – Ansichten aus dem ewigen Eis' – ein besonders eindrucksvolles 'Land der Berge', das durch phantastische Naturaufnahmen ebenso besticht wie durch liebevoll inszenierte Reenactments.
ORFIII zeigt abseits der 'Schönen und Reichen' das echte, historische und private Kitzbühel mit seinen Skipionieren und Originalen. Michael Huber, ein gebürtiger Kitzbüheler, führt mit viel Wissen, Wertschätzung und Achtsamkeit für seine Stadt durch die Sendung und verbindet historische Rückblicke mit dem Einblick in ein zeitgemässes Leben im und am Berg rund um Kitzbühel. Bereits das grün-weisse Wappen der Gamsstadt mit dem Kitz steht symbolisch für die landschaftliche Besonderheit: Weiss wie der Schnee und grün wie die Grasberge. Kitzbühel hat Beides. Einiges vorzuweisen haben auch die Töchter und Söhne der Stadt, wie der prominente Tibetforscher und legendäre Bergsteiger Peter Aufschnaiter. Der Wilde Kaiser, unweit von Kitzbühel, und Asien zogen ihn magisch an, ehe er 1939 gemeinsam mit Heinrich Harrer zur Nanga Parbat Expedition aufbrach. Sandra Obermoser muss für ihre Leidenschaft nicht erst in die Ferne schweifen, sie erzählt davon, was es heisst, die einzige Bergretterin Kitzbühels zu sein. Untrennbar mit der Stadt Kitzbühel verbunden ist auch Toni Praxmair, der berühmte Musikant und Gründer der Kitzbüheler Nationalsänger. Ein Pionier in Sachen Gästeunterhaltung und ein musikalischer Wegbereiter für Kitzbühels internationalen Erfolgszug. Kitz-Urgestein Pepi Treichl nimmt uns anschliessend mit auf eine Zeitreise: bei einem Altstadtbummel geht er auf die 750-jährige Stadtgeschichte und ihre Menschen ein. 'Land der Berge' zeigt in dieser Ausgabe die leise und zurückhaltende Seite von Kitzbühel, die man normalerweise nur selten präsentiert bekommt.
Es ist noch nicht so lange her, da war Kitzbühel ein weitgehend unbekannter Ort, eine überwiegend bergbäuerliche Gemeinde mit ihren landschaftlichen Reizen. Der Skisport, der Massentourismus und das Geld haben das Wesen dieses Ortes zutiefst verändert. Und doch gibt es noch jenes unbekannte Kitzbühel, das dem alten näher ist als dem neuen: bäuerliche Familienbetriebe, alpine Landwirtschaft, einfaches und bodenständiges Leben im Einklang mit dem Lauf der Natur. Heimat Österreich zeigt im Vorfeld des Kitzbühel-Wochenendes die andere Seite dieses Ortes, die kaum jemand mehr kennt oder auch nur sucht.
An einem kalten Wintertag im Jänner 1942 wird das Schicksal von Millionen von Menschen besiegelt. Während die USA in den Krieg gegen Hitler eintreten und der Blitzfeldzug im Osten erlahmt, planen hochrangige NS-Funktionäre die systematische Ermordung der jüdischen Bevölkerung. Mit Philipp Hochmair und Simon Schwarz hochkarätig besetzt, bildet 'Die Wannseekonferenz' auf Basis der von Adolf Eichmann abgezeichneten Besprechungsprotokolle die Debatte in all ihrer Unmenschlichkeit und Härte originalgetreu nach. Berlin, 20. Jänner 1942: Unter der Leitung des Chefs des Reichssicherheitshauptamts treffen in einer gut beheizten Villa am Wannsee fünfzehn Spitzenfunktionäre des NS-Regimes zusammen. Die Entrechtung, Verfolgung und Ermordung jüdischer Mitmenschen ist zu diesem Zeitpunkt bereits viel geübte, unmenschliche Praxis. Nun soll besprochen werden, wie der Genozid an der jüdischen Bevölkerung bürokratisch organisiert und von den rivalisierenden staatlichen Instanzen im Detail umgesetzt werden soll. Eine Produktion der Constantin Television in Koproduktion mit dem ZDF in Zusammenarbeit mit dem ORF
Cast
Philipp Hochmair, Johannes Allmayer, Markus Schleinzer, Jakob Diehl, Maximilian Brückner, Peter Jordan, Frederic Linkemann
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ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Harry Prünster startet die neuen Winterfolgen auf über 3000 Meter Höhe am höchsten Punkt des Mölltaler Gletschers. Viel Sonnenschein und ein einzigartiger Panoramablick auf einige Dreitausender erwarten den Zuschauer. Genuss auf 2.800m bittet ein extravaganter Glaspalast. Dort ist Harrys erste Station das Restaurant 'Eissee'. Ob Gulaschsuppe, saftiger Schweinsbraten oder die riesige Auswahl an Kuchen – alles selbst gemacht! Die Talabfahrt führt Harry zur Duisburger Hütte. Ein urig gebliebenes, traditionell Haus des Deutschen Alpenvereins. Weiter zieht es Harry ins Tal in den Ort Flattach. Dort wird er sich von den grossen Höhen und gewaltigen Bergen erholen. In seiner Schihütte erzählt der Hüttenwirt Klaus Geschichten über die Anfänge des Gletscherskilaufs.
Das Villgratental ist eines der letzten Täler in den Alpen, das man noch weitestgehend unberührt nennen darf. Harry Prünster besucht das Dorf Innervillgraten mit seinem bäuerlichen und ländlichen Charakter – und Ausservillgraten, die erstgelegene Gemeinde im Villgratental, einem Seitental des Tiroler Hochpustertales. Der 'Pistentreff' von Hanni ist Ausgangspunkt für Harry ins Skigebiet von Ausservillgraten, das zu Füssen des stolzen Berges Thurntaler liegt. Im Winkeltal fordern Kinder den Moderator zu einer Rodelpartie zur Reiterstub'n mit Osttiroler Schmankerln. Tourengeher finden ihr El Dorado im Talschluss des Villgratentals, im Innervillgratner Ortsteil Kalkstein. Dort will Harry in der Badlalm prüfen, ob Gebhard wirklich alle 34 Touren auswendig kennt und sich von der Leidenschaft für diesen Sport anstecken lassen.
Wurzeralm, Michaelerberg, Stoderzinken, Hauser Kaibling, Brandalm, Hunerkogel: Auf sie alle trifft die Bezeichnung 'schöne Aussicht' in vollem Masse zu. Und dennoch ist das nur ein Teil der Sendung, die von Sepp Forcher präsentiert wird. Neben den musikalischen und gesanglichen Darbietungen sind es auch die kulturellen Sehenswürdigkeiten von Gröbming und Haus im Ennstal, die herrliche Landschaft der steirischen Ramsau, sowie das stille Juwel des Bodensees im Seewigtal. Die mächtigen Berge der Niederen Tauern und der Dachsteingruppe stehen als steinerne Wächter über dem ganzen 'klingenden' Geschehen.
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In dieser Folge von 'Tierischer Alltag' lernen wir das grösste Landtier der USA kennen, den amerikanischen Bison. Dann sehen wir einige Kasuarväter in Aktion. Diese grossen flugunfähigen Vögel der südlichen Hemisphäre schützen nicht nur ihre Jungen, sondern sind auch die Hüter des Regenwaldes. Ausserdem lernen wir einen der erfolgreichsten Trickbetrüger der Natur kennen: die Falsche Korallenrollschlange geniesst einen gefährlichen Ruf und den damit verbundenen Schutz.
Seit über 50 Jahren zählt Peter Cornelius zu den erfolgreichsten Popstars im deutschsprachigen Raum. Viele seiner Songs sind Klassiker: Von 'Reif für die Insel' über 'Segel im Wind' bis 'Du entschuldige i kenn di'. Anlässlich seines 75. Geburtstags hat ORF III Peter Cornelius zum intimen Gespräch über sein Leben getroffen. Seine Musik, ist immer von persönlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Beobachtungen inspiriert. 'Manches Mal schreibe und komponiere ich, ob ich will oder nicht, – reflexartig. Als ob es das normalste von der Welt wäre, das zu tun.' Neben spannenden Einblicken in sein Leben präsentiert die ORF-III-Neuproduktion auch die besten Konzertausschnitte mit seinen grössten Hits und Schätzen aus dem ORF-Archiv. Happy Birthday, Peter Cornelius!
'Herzlich Willkommen in der Pension Schöller!' Mit diesen Worten begrüsst Rudi Schöller in dieser Folge Gery Seidl. Der gelernte Bauingenieur und erfolgreiche Kabarettist nächtigt in der Pension, weil bei ihm zu Hause gerade das Badezimmer renoviert wird. Im traumhaften Gespräch mit dem Gastgeber geht es ebenso um Baustellen, die des Lebens. Welche Bausteine will der Seidl noch setzen und wo hat er vielleicht auch ein wenig gepfuscht? Baumeister Seidl und sein Lehrbub Schöller versuchen sich gemeinsam am Bau eines möglichst hohen Turms, der immer komplexer und fragiler wird, bis er schliesslich folgerichtig einstürzt. Ausbaubar ist auch Humor und der sollte an Schulen unterrichtet werden, findet Gery Seidl. Gesagt, getan: Sein erster Schüler ist Rudi Schöller und die erste Unterrichtsstunde im Lehrfach Witz ist besonders lustig. Für alle, ausser den Unterrichtenden, der Seidl verzweifelt.
Der Dachstein. Der Höhenbergsteiger und international beachtete Bergfilmer Markus Raich hat in dieser ORF III-Produktion das Dachsteinmassiv mit seinem Gletscher an schwindelerregenden Routen sommers wie winters begangen und mit aufwändiger Kameratechnik gefilmt. Mit prominenter Kletterbesetzung und auf knapp 3000 Metern. Atemberaubende Bilder aus unglaublichen Perspektiven wechseln sich ab mit historischen Rückblicken und aktuellen Geschichten rund um den 'doppelten Berg.' Auch die Tierwelt ist in dieser Region faszinierend: Zu sehen sind junge Steinböcke beim Revierkampf, die sich von den Dreharbeiten in der senkrechten Wand nicht stören liessen. Ein weiteres österreichisches 'Wahrzeichen', der Musiker und Schriftsteller Hubert von Goisern, wird von seiner Beziehung zum Dachstein erzählen und die Musik für diese aussergewöhnliche Dokumentation gestalten. Ein Hochkaräter der österreichischen Schauspielriege ist der Erzähler des Films: Cornelius Obonya. In Spielfilmlänge, 4 Jahreszeiten und 8 K. Ganz grosses Kino!
Südlich des Alpenhauptkammes, in den Stubaier Alpen, entfaltet das Ratschingstal seine beeindruckende landschaftliche Vielfalt: Von eindrucksvollen Naturdenkmälern wie der Gilfenklamm mit ihren tosenden Wasserfällen über imposante Dreitausender, unzählige Hochmoor- und Bergseen bis hin zum höchstgelegenen Schutzhaus Südtirols, dem Becherhaus auf 3.195 Metern Seehöhe, das einst für Kaiserin Sisi errichtet wurde, spannt sich der Bogen dieser 'Land der Berge'-Neuproduktion. In berührenden und packenden Geschichten erzählen die Menschen im Tal, wie unterschiedlich sie den Herausforderungen der Natur begegnen. Wie beispielsweise Zimmerermeister Franz Volgger, der seit Jahrzehnten die Steige der Gilfenklamm instand hält. Biobäuerin Margareth Vanzetta bewirtschaftet ihren Bergbauernhof mit grosser Hingabe. Und hochalpin wird es mit Bergführer Stefan Fasnauer auf dem Weg über den Übertalferner zum Becherhaus, einem besonderen Kraftplatz, den Hüttenwirt Lukas Lantschner gemeinsam mit seiner Familie bewirtet.
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Diesmal ist Harry Prünster in einem Skigebiet in Italien! Der Ort Castelrotto in Südtirol ist bei uns besser bekannt als Kastelruth – wo auch die nämlichen Spatzen herkommen. Von dort ist es nicht mehr weit zum mächtigen Almengebiet Seiseralm, der Alpe di Siusi – einem imposanten Skigebiet. Entlang des Floriansesselliftes besucht Harry Prünster die Williamshütte, die Zallingerhütte und das Alpengasthaus Tirier, ein ehemaliges Studentenskiheim – und erlebt so manche Überraschung: Die Wirten wollen mit dem Moderator nicht nur plaudern, sondern auch Skifahren. Dazu gesellt sich mitten auf der Piste auch Norbert Rier, der berühmte 'Kopf' der Kaselruther Spatzen. Zum musikalischen Ausklang hat sich beim Tirier noch eine akademische Musikgruppe mit besonderer Leidenschaft eingefunden: Die 'Innsbrucker Böhmische' mit einer besonderen Vorliebe für die Böhmische Blasmusik in höchster Vollendung.
Harry Prünster begibt sich in die Region Schladming-Dachstein-Tauern mit seiner 4-Berge-Schischaukel. Sein Schitag beginnt im Knapplhof bei der Familie des Schiweltmeisters Helmut Höflehner. Für Harry schnallt er noch einmal seine Brettln an und carvt mit ihm über die Hänge des Hauser Kaiblings. In der Stöcklhütte sorgt Alexander für beste Unterhaltung. In Pichl steigt Harry schliesslich in die Schiwelt der Reiteralm ein. Dort steht ein ganzes Dorf zur Übernachtung bereit, verbunden durch die Hochalm vom Hans, die mit einer Fasslbar überrascht und der Schnepf'n-Alm, einer Hütte mit Küche auf Haubenniveau.
In Rekordzeit vom Start ins Ziel. Dieser Herausforderung stellte sich Skilegende Hermann Maier ein Sportlerleben lang. Umso mehr Zeit nimmt er sich nach dem Ende seiner glanzvollen Karriere, um für 'Universum' die Natur seiner Heimat Österreich zu erforschen. Dabei macht er spektakuläre Beobachtungen in der Tierwelt und trifft jene Menschen, die sich dem Schutz und der Bewahrung einzigartiger Naturlandschaften verschrieben haben. Seine erste Expedition führt ihn in die Hohen Tauern, eine Region der Pioniere. Als die ersten Menschen in die Alpen vordrangen, trafen sie auf ausgedehnte, einförmige Urwälder. In Jahrhunderte langer Arbeit rodeten sie den Wald, schufen Äcker und Almen und drangen mit ihren Siedlungen bis in die Hochlagen vor. Den ersten Bauern folgten viele Wildtiere, die in der nun strukturreichen Landschaft Lebensraum fanden: Auerhühner besiedelten die Waldweiden, Steinhühner die Bergmähder und Rothirsche die Almen. Für einige Wildtiere, die in den Urwäldern selten waren, haben die Menschen den Lebensraum beträchtlich erweitert: etwa für die Birkhühner, die Murmeltiere oder die Kreuzotter. So ist im Laufe der Jahrhunderte eine einmalige Lebensgemeinschaft aus Tieren der Kulturlandschaft und speziell angepassten Wildtieren der Hochlagen entstanden. Ein Film von Heinz Leger