Diese 'Land der Berge' – Produktion durch die Salzburger Berge startet von der Salzburger Altstadt aus zur Osterhorngruppe. Der Gaisberg – der Hausberg der Salzburger – begrenzt das weite Salzburger Becken im Osten. Er hat eine wahrhaft turbulente Geschichte hinter sich, in die wir unterwegs nach oben auf sein kahles Haupt eintauchen. Der Gaisberg ist der erste Berg der Osterhorngruppe mit almreichen Kalkvoralpen und seinem von kleinen Tälern zerfurchten Bergland zwischen Salzburg, Fuschlsee, Wolfgangsee und Golling. Das Gipfelplateau auf knapp 1300 Meter eröffnet weitreichende Ausblicke ins Alpenvorland. Eine Serpentinenstrasse zum Gipfel für das zahlungskräftige Festspielpublikum und den Rennsport mit Luxus-Karossen ersetzte Ende der 1920er Jahre die alte Zahnradbahn. Über das Wiestal und die Strubklamm führt der Weg weiter zum Hintersee als Ausgangspunkt für eine spezielle Wanderwelt mit eng zerfurchten Tälern, hinauf auf die weitläufigen Almböden samt beeindruckendem Panorama. Vorbei an der Postalm im tiefen Salzkammergut ruht der Blick schliesslich am runden Gipfel des Osterhorns. (Doku 2022)
Der Umbau des Schlosshotels zieht sich unerwartet in die Länge. Lennie sucht zusätzliche Ausweichquartiere für seine Gäste, doch damit ist die Chefin des Springer-Reisekonzerns nicht einverstanden. Zu den beruflichen Turbulenzen treten private Probleme. Ida fühlt sich von Lennie sehr vernachlässigt und wird – zu allem Unglück – in einen Verkehrsunfall verwickelt.
Episodenummer
1
Cast
Roy Black, Julia Kent, Julia Biedermann, Pierre Brice, Christine Schuberth, Kurt Weinzierl, Larry Hagman
Lennie Berger sucht verzweifelt nach seiner Freundin Ida, die seit geraumer Zeit verschwunden ist. Als diese Lennie und Krista Springer in einer verfänglichen Situation überrascht, sucht Ida tief enttäuscht Trost bei dem charmanten Franzosen Andre. Der elegante Geschäftsmann bietet ihr an, ihn doch auf seine Geschäftsreise zu den weissen Pferden von Lipica zu begleiten.
Episodenummer
2
Cast
Roy Black, Julia Kent, Julia Biedermann, Pierre Brice, Christine Schuberth, Otto Retzer, Adolf Peichl
Die Wiener Kapuzinergruft beherbergt nicht nur viele Lebensgeschichten, sondern auch viele Leidensgeschichten. Die Ursachen, an denen die Mitglieder des Herrscherhauses verstarben, waren mannigfaltig. Manche Habsburger erreichten für damalige Verhältnisse ein hohes Alter, wie etwa Franz Joseph, der 86 Jahre alt wurde. Andere raffte der Tod früh hinweg wie etwa seine Tochter Erzherzogin Sophie, die bereits das frühe Kindesalter nicht überlebte. Seuchen wie die Pocken oder die Tuberkulose schlugen in der Geschichte ihre Schneisen durch das Kaiserhaus. Auch gegen andere gesundheitliche Gefahren wie Infektionen war man am Hof kaum besser gerüstet als die einfachen Menschen – zu schlecht war generell der medizinische Wissensstand. Karl Hohenlohe fragt in dieser Erbe Österreich Neuproduktion nach den Todesursachen der Habsburger. R: Sandra Rak
Kronprinz Rudolf war ziemlich genau vier Monate tot, als in Wien-Ottakring Hermann Chajm Steinschneider zur Welt kam, später besser bekannt als Magier Erik Jan Hanussen. Der Hellseher und Trickkünstler verzauberte damals die Massen und ritt auf einer Welle des Okkultismus, die die österreichische Gesellschaft an der Jahrhundertwende erfasst hatte. Eine vage Äusserung auf einer Berliner Bühne brachte ihm den Ruf ein, den Reichstagsbrand am Folgetag vorausgeahnt zu haben – Hanussen wurde als Jude bei der NS-Machtergreifung ermordet. In Österreich war er nur das prominenteste Beispiel einer grossen Faszination für paranormale Phänomene. Die Erbe Österreich Neuproduktion macht sich auf die Spuren dieser seltsamen Sucht nach dem Schattenreich.
Maria Theresia kämpfte an vielen Fronten, eine davon war der Aberglaube. Im Banat, das die Habsburger erst kürzlich den Türken abgetrotzt hatten, häuften sich die Berichte über blutleer gesaugte Menschen. Die ORF-III-Produktion 'Maria Theresias Vampirjäger' beschäftigt sich mit der Seuche namens 'Vampyrismus', die es im 18. Jahrhundert sogar in medizinische Fachjournale schaffte. Gegen solchen Aberwitz schickte die Kaiserin ihren Leibarzt Gerard van Swieten los, der als eingefleischter Aufklärer die ganze Vampirwelt gnadenlos als Mythos entlarvte. Doch sogenannte 'Kaffeehauszeitungen' und Untergrundblätter verbreiteten den Spuk weiter, obwohl Maria Theresia sie alle verbieten liess. Angeblich lancierte Preussens Friedrich II. bewusst Vampir-Gerüchte in Österreich, um seiner Wiener Erzgegnerin zu schaden. So überdauerte die Vampir-Legende eineinhalb Jahrhunderte, bevor sie unauslöschlich in die Weltliteratur einsickerte. Zunächst war der Vampirmythos – man höre und staune – sogar in der Steiermark verortet, wo auch der erste Stummfilm zu dem Thema entstand. Erst der irische Autor Bram Stoker verpflanzte 1897 mit seinem Welthit 'Dracula' die Vampire ins ferne Transsylvanien.
Themen: Reisealben der Kaiserin Elisabeth / Ein Reiseradio / Eine Tasse mit passendem Teller, mit einem Motiv aus dem 19. Jahrhundert | Gäste: Michael Schottenberg (Schauspieler, Regisseur und Autor)
In dieser Spezialfolge von 'Was schätzen Sie?' dreht sich alles um die grosse Leidenschaft, die Menschen seit Jahrhunderten in die Ferne zieht. Karl Hohenlohe begibt sich gemeinsam mit den Expertinnen und Experten des Dorotheums auf eine spannende Zeitreise – von kostbaren Erinnerungsstücken bis zu aussergewöhnlichen Fundstücken aus aller Welt. Heute dürfen wir unter unseren Gästen auch den Schauspieler, Regisseur und Autor Michael Schottenberg begrüssen, der ein ganz persönliches Stück aus Japan mitbringt. Zu entdecken gibt es ausserdem die Reisealben der Kaiserin Elisabeth, ein besonderes Reiseradio sowie eine Tasse mit passendem Teller, deren Motiv im 19. Jahrhundert als beliebtes Andenken an die Grand Tour diente. Eine Ausgabe voller Fernweh, kurioser Geschichten und besonderer Objekte, die davon erzählen, wie Menschen einst die Welt entdeckten – und was sie davon mit nach Hause brachten.
Die Wiener Kapuzinergruft beherbergt nicht nur viele Lebensgeschichten, sondern auch viele Leidensgeschichten. Die Ursachen, an denen die Mitglieder des Herrscherhauses verstarben, waren mannigfaltig. Manche Habsburger erreichten für damalige Verhältnisse ein hohes Alter, wie etwa Franz Joseph, der 86 Jahre alt wurde. Andere raffte der Tod früh hinweg wie etwa seine Tochter Erzherzogin Sophie, die bereits das frühe Kindesalter nicht überlebte. Seuchen wie die Pocken oder die Tuberkulose schlugen in der Geschichte ihre Schneisen durch das Kaiserhaus. Auch gegen andere gesundheitliche Gefahren wie Infektionen war man am Hof kaum besser gerüstet als die einfachen Menschen – zu schlecht war generell der medizinische Wissensstand. Karl Hohenlohe fragt in dieser Erbe Österreich Neuproduktion nach den Todesursachen der Habsburger. R: Sandra Rak
Kronprinz Rudolf war ziemlich genau vier Monate tot, als in Wien-Ottakring Hermann Chajm Steinschneider zur Welt kam, später besser bekannt als Magier Erik Jan Hanussen. Der Hellseher und Trickkünstler verzauberte damals die Massen und ritt auf einer Welle des Okkultismus, die die österreichische Gesellschaft an der Jahrhundertwende erfasst hatte. Eine vage Äusserung auf einer Berliner Bühne brachte ihm den Ruf ein, den Reichstagsbrand am Folgetag vorausgeahnt zu haben – Hanussen wurde als Jude bei der NS-Machtergreifung ermordet. In Österreich war er nur das prominenteste Beispiel einer grossen Faszination für paranormale Phänomene. Die Erbe Österreich Neuproduktion macht sich auf die Spuren dieser seltsamen Sucht nach dem Schattenreich.
Maria Theresia kämpfte an vielen Fronten, eine davon war der Aberglaube. Im Banat, das die Habsburger erst kürzlich den Türken abgetrotzt hatten, häuften sich die Berichte über blutleer gesaugte Menschen. Die ORF-III-Produktion 'Maria Theresias Vampirjäger' beschäftigt sich mit der Seuche namens 'Vampyrismus', die es im 18. Jahrhundert sogar in medizinische Fachjournale schaffte. Gegen solchen Aberwitz schickte die Kaiserin ihren Leibarzt Gerard van Swieten los, der als eingefleischter Aufklärer die ganze Vampirwelt gnadenlos als Mythos entlarvte. Doch sogenannte 'Kaffeehauszeitungen' und Untergrundblätter verbreiteten den Spuk weiter, obwohl Maria Theresia sie alle verbieten liess. Angeblich lancierte Preussens Friedrich II. bewusst Vampir-Gerüchte in Österreich, um seiner Wiener Erzgegnerin zu schaden. So überdauerte die Vampir-Legende eineinhalb Jahrhunderte, bevor sie unauslöschlich in die Weltliteratur einsickerte. Zunächst war der Vampirmythos – man höre und staune – sogar in der Steiermark verortet, wo auch der erste Stummfilm zu dem Thema entstand. Erst der irische Autor Bram Stoker verpflanzte 1897 mit seinem Welthit 'Dracula' die Vampire ins ferne Transsylvanien.
Themen: Reisealben der Kaiserin Elisabeth / Ein Reiseradio / Eine Tasse mit passendem Teller, mit einem Motiv aus dem 19. Jahrhundert | Gäste: Michael Schottenberg (Schauspieler, Regisseur und Autor)
In dieser Spezialfolge von 'Was schätzen Sie?' dreht sich alles um die grosse Leidenschaft, die Menschen seit Jahrhunderten in die Ferne zieht. Karl Hohenlohe begibt sich gemeinsam mit den Expertinnen und Experten des Dorotheums auf eine spannende Zeitreise – von kostbaren Erinnerungsstücken bis zu aussergewöhnlichen Fundstücken aus aller Welt. Heute dürfen wir unter unseren Gästen auch den Schauspieler, Regisseur und Autor Michael Schottenberg begrüssen, der ein ganz persönliches Stück aus Japan mitbringt. Zu entdecken gibt es ausserdem die Reisealben der Kaiserin Elisabeth, ein besonderes Reiseradio sowie eine Tasse mit passendem Teller, deren Motiv im 19. Jahrhundert als beliebtes Andenken an die Grand Tour diente. Eine Ausgabe voller Fernweh, kurioser Geschichten und besonderer Objekte, die davon erzählen, wie Menschen einst die Welt entdeckten – und was sie davon mit nach Hause brachten.
Die Wiener Kapuzinergruft beherbergt nicht nur viele Lebensgeschichten, sondern auch viele Leidensgeschichten. Die Ursachen, an denen die Mitglieder des Herrscherhauses verstarben, waren mannigfaltig. Manche Habsburger erreichten für damalige Verhältnisse ein hohes Alter, wie etwa Franz Joseph, der 86 Jahre alt wurde. Andere raffte der Tod früh hinweg wie etwa seine Tochter Erzherzogin Sophie, die bereits das frühe Kindesalter nicht überlebte. Seuchen wie die Pocken oder die Tuberkulose schlugen in der Geschichte ihre Schneisen durch das Kaiserhaus. Auch gegen andere gesundheitliche Gefahren wie Infektionen war man am Hof kaum besser gerüstet als die einfachen Menschen – zu schlecht war generell der medizinische Wissensstand. Karl Hohenlohe fragt in dieser Erbe Österreich Neuproduktion nach den Todesursachen der Habsburger. R: Sandra Rak
Kronprinz Rudolf war ziemlich genau vier Monate tot, als in Wien-Ottakring Hermann Chajm Steinschneider zur Welt kam, später besser bekannt als Magier Erik Jan Hanussen. Der Hellseher und Trickkünstler verzauberte damals die Massen und ritt auf einer Welle des Okkultismus, die die österreichische Gesellschaft an der Jahrhundertwende erfasst hatte. Eine vage Äusserung auf einer Berliner Bühne brachte ihm den Ruf ein, den Reichstagsbrand am Folgetag vorausgeahnt zu haben – Hanussen wurde als Jude bei der NS-Machtergreifung ermordet. In Österreich war er nur das prominenteste Beispiel einer grossen Faszination für paranormale Phänomene. Die Erbe Österreich Neuproduktion macht sich auf die Spuren dieser seltsamen Sucht nach dem Schattenreich.
Maria Theresia kämpfte an vielen Fronten, eine davon war der Aberglaube. Im Banat, das die Habsburger erst kürzlich den Türken abgetrotzt hatten, häuften sich die Berichte über blutleer gesaugte Menschen. Die ORF-III-Produktion 'Maria Theresias Vampirjäger' beschäftigt sich mit der Seuche namens 'Vampyrismus', die es im 18. Jahrhundert sogar in medizinische Fachjournale schaffte. Gegen solchen Aberwitz schickte die Kaiserin ihren Leibarzt Gerard van Swieten los, der als eingefleischter Aufklärer die ganze Vampirwelt gnadenlos als Mythos entlarvte. Doch sogenannte 'Kaffeehauszeitungen' und Untergrundblätter verbreiteten den Spuk weiter, obwohl Maria Theresia sie alle verbieten liess. Angeblich lancierte Preussens Friedrich II. bewusst Vampir-Gerüchte in Österreich, um seiner Wiener Erzgegnerin zu schaden. So überdauerte die Vampir-Legende eineinhalb Jahrhunderte, bevor sie unauslöschlich in die Weltliteratur einsickerte. Zunächst war der Vampirmythos – man höre und staune – sogar in der Steiermark verortet, wo auch der erste Stummfilm zu dem Thema entstand. Erst der irische Autor Bram Stoker verpflanzte 1897 mit seinem Welthit 'Dracula' die Vampire ins ferne Transsylvanien.
Themen: Reisealben der Kaiserin Elisabeth / Ein Reiseradio / Eine Tasse mit passendem Teller, mit einem Motiv aus dem 19. Jahrhundert | Gäste: Michael Schottenberg (Schauspieler, Regisseur und Autor)
In dieser Spezialfolge von 'Was schätzen Sie?' dreht sich alles um die grosse Leidenschaft, die Menschen seit Jahrhunderten in die Ferne zieht. Karl Hohenlohe begibt sich gemeinsam mit den Expertinnen und Experten des Dorotheums auf eine spannende Zeitreise – von kostbaren Erinnerungsstücken bis zu aussergewöhnlichen Fundstücken aus aller Welt. Heute dürfen wir unter unseren Gästen auch den Schauspieler, Regisseur und Autor Michael Schottenberg begrüssen, der ein ganz persönliches Stück aus Japan mitbringt. Zu entdecken gibt es ausserdem die Reisealben der Kaiserin Elisabeth, ein besonderes Reiseradio sowie eine Tasse mit passendem Teller, deren Motiv im 19. Jahrhundert als beliebtes Andenken an die Grand Tour diente. Eine Ausgabe voller Fernweh, kurioser Geschichten und besonderer Objekte, die davon erzählen, wie Menschen einst die Welt entdeckten – und was sie davon mit nach Hause brachten.
Die Wiener Kapuzinergruft beherbergt nicht nur viele Lebensgeschichten, sondern auch viele Leidensgeschichten. Die Ursachen, an denen die Mitglieder des Herrscherhauses verstarben, waren mannigfaltig. Manche Habsburger erreichten für damalige Verhältnisse ein hohes Alter, wie etwa Franz Joseph, der 86 Jahre alt wurde. Andere raffte der Tod früh hinweg wie etwa seine Tochter Erzherzogin Sophie, die bereits das frühe Kindesalter nicht überlebte. Seuchen wie die Pocken oder die Tuberkulose schlugen in der Geschichte ihre Schneisen durch das Kaiserhaus. Auch gegen andere gesundheitliche Gefahren wie Infektionen war man am Hof kaum besser gerüstet als die einfachen Menschen – zu schlecht war generell der medizinische Wissensstand. Karl Hohenlohe fragt in dieser Erbe Österreich Neuproduktion nach den Todesursachen der Habsburger. R: Sandra Rak
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Die Rax ist so etwas wie der Hausberg der Wiener und der Niederösterreicher. Sie bietet für alle etwas: für Spaziergänger, für Skifahrer und auch für Kletterer. Unter den Ortsansässigen haben sich trotz der starken touristischen Nutzung die Werte der bäuerlich geprägten Gesellschaft früherer Jahrzehnte erhalten. Dazu zählt auch die Gams-Jagd, die hier verbreitet ist. Die Rax gilt als erstklassiges Gämsen-Revier im Voralpengebiet. Regisseur Wolfgang Winkler porträtiert diese Bergregion und zeigt den traditionellen Umgang der Menschen mit der Natur und der Tierwelt.
Die Rax ist so etwas wie der Hausberg der Wiener und der Niederösterreicher. Sie bietet für alle etwas: für Spaziergänger, für Skifahrer und auch für Kletterer. Unter den Ortsansässigen haben sich trotz der starken touristischen Nutzung die Werte der bäuerlich geprägten Gesellschaft früherer Jahrzehnte erhalten. Dazu zählt auch die Gams-Jagd, die hier verbreitet ist. Die Rax gilt als erstklassiges Gämsen-Revier im Voralpengebiet. Regisseur Wolfgang Winkler porträtiert diese Bergregion und zeigt den traditionellen Umgang der Menschen mit der Natur und der Tierwelt.
Der Traunsee im oberösterreichischen Salzkammergut ist alljährlich Schauplatz eines traditionellen Brauches: Am sogenannten Liebstattsonntag treffen sich in Gmunden die Trachten- und Goldhaubenvereine, um den vierten Fastensonntag zu begehen. Gestalter Martin Vogg hat für diese ORF III Heimat Österreich Neuproduktion mehrere Menschen aus dieser Region begleitet und ihren Lebensalltag eingefangen. Verbundenheit mit der Heimat, Zusammengehörigkeit und ein ausgeprägter Sinn für Traditionen prägen das Leben der Leute hier.
Von den Ausgrabungsstätten der römischen Bernsteinstrasse in Carnuntum, vorbei an den tiefblauen Seen des Nationalparkes Neusiedlersee-Seewinkel und den weissen Eseln – diese 'Land der Berge'- Produktion lädt auf eine Weitwanderung mit Glanzstücken aus Kultur und Natur. Vom Sonnenberg, dem höchsten Berg des Leithagebirges führt diese Entdeckungsreise in 13 Tagesetappen teilweise auf originalen Trassen der römischen Bernsteinstrasse durch reizvolle Landschaften, vorbei an den Geburtshäusern der weltberühmten Komponisten Joseph Haydn und Franz Liszt bis in den südöstlichsten Teil Österreichs. Der Moderator, Autor und passionierte Weitwanderer Alexander J. Rüdiger präsentiert diese 'Land der Berge'-Neuproduktion, er trifft auf seiner über 300 Kilometer langen Wanderung auf spannende Persönlichkeiten wie den bergsteigenden Weinbauer Michael Oppitz, den jungen Ausnahmemusiker Jack Dauner, die 'Queen of Blaufränkisch' Silvia Heinrich, den Direktor vom Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel Johannes Ehrenfeldner und den Intendanten des Liszt Kunsthauses Johannes Kutrowatz. Einer der Höhepunkte dieser Sendung ist neben der einzigartigen Vogel- und Tierwelt die Wanderung auf den höchsten Berg des Burgenlandes, den 884 m hohen Geschriebenstein, der auch für Alexanders Freunde mit den Mountainbikes ein begehrtes Ziel ist. Geklettert wird bei dieser Sendung natürlich auch – ein Bühnenkletterer erzählt von seiner Arbeit beim Bühnenbau auf der Seebühne in Mörbisch. Diese Weitwanderung entlang des Bernstein-Trails führt auch durch die durch ihre 'fliegenden Sommergäste' – die Störche – berühmt gewordene Stadt Rust. Den ungarischen Teil des Bernstein-Trails bewältigt Alexander mit dem Mountainbike und kommt durch Sopron und Köszeg. Der Alpinist und Filmemacher Markus Raich taucht in dieser Dokumentation in die entschleunigte Welt des pannonischen Wanderns ein und präsentiert dabei Perlen der burgenländischen Natur- und Kulturlandschaft.
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Die Erstbesteigung des Ankogel im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Salzburg im Jahr 1762 stellt für viele den eigentlichen Ursprung des Alpinismus dar. Zum ersten Mal wurde ein vergletscherter Alpengipfel mit mehr als 3.000 Metern Höhe bezwungen. Mit dieser alpinistischen Leistung hatte ein neues Zeitalter begonnen und nach und nach gerieten die mächtigen Gipfel der Ost- und Zentralalpen in das Visier der Pioniere des Alpinismus. Zunächst ging es nicht um sportliche Höchstleistungen und Rekorde, sondern um die Vermessung der Berge und die Gewinnung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse. Der Film entführt auch zu den schönsten Plätzen in den Hohen Tauern rund um den Ankogel, dorthin, wo alles begann. Waren es die Pioniere des Alpenvereins, denen die Erschliessung der heimischen Bergwelt zu verdanken ist, so sind es auch heute noch viele freiwillige Helfer dieser alpinen Vereinigung, die das weitverzweigte Wegenetz in den Alpen in Stand halten und neue, sichere Wege anlegen. Denn die Berge haben nichts an ihrer Faszination eingebüsst und locken Jahr für Jahr tausende Menschen auf ihre einsamen Gipfel. Ein Film von Gernot Stadler Bearbeitung: Margarita Pribyl
Diese ORF-III-Produktion widmet sich den Hausbergen der Wiener und führt von Klosterneuburg im Nordwesten Wiens in Richtung Südwesten nach Baden und Mödling. Den höchsten Punkt im grössten Laubwaldgebiet Europas bildet der knapp 900 Meter hohe Schöpfl. Ausgehend vom Kahlenberg, mit beeindruckendem Ausblick auf die Metropole Wien und das Wiener Becken, beginnt der Streifzug in die vielfältige und geheimnisvolle Welt des Wienerwaldes. Vom Kahlenberg aus geht es anschliessend über den Leopoldsberg in Richtung Niederösterreich. Das Stift Klosterneuburg entwickelte sich seit seiner Gründung zum theologischen und kulturellen Zentrum der Region. Mit der bedeutsamen Kunstsammlung, der Schatzkammer und der Grabstätte des heiligen Leopolds mit dem Verduner Altar zählt das Stift zu den ältesten Museen der Welt. Auch der Weinbau spielt hier seit jeher eine grosse Rolle. Berndorf an der Triesting ist bekannt als 'Kruppstadt'. Mit der Gründung der Berndorfer Metallwarenfabrik und Besteckfabrik liess Artur Krupp hier 1843 seine architektonische Musterstadt errichten, unter anderem mit bestens ausgestatteten Arbeitersiedlungen, prunkvollen Schulklassen mit den 'Stilklassen' sowie ein Stadttheater. Am Ende des Streifzuges durch den Wienerwald wird das Josef Schöffel Denkmal in Mödling besucht. Ohne Josef Schöffel wäre diese Sendung wahrscheinlich nie zustande gekommen. Wegen der miserablen Budget Situation wollte das K.u.K. Finanzministerium Ende der 1860er Jahre ein Viertel des Wienerwaldes an einen Holzhändler verkaufen und zur Schlägerung freigeben. Josef Schöffel verhinderte mit einer journalistischen Kampagne das Vorhaben fast im Alleingang, bis ein Gericht den Verkauf unterband. Seither trägt er den Beinamen 'Retter des Wienerwaldes'. 'Land der Berge' zeigt ein Portrait über den Wienerwald als Naherholungsgebiet, Sanatorium, Wander- und Freizeitparadies sowie als Ort der historischen Sommerfrische.
Krista spinnt weiterhin diverse Intrigen, um die ohnehin kriselnde Beziehung zwischen Lennie und Ida zu belasten. Ein fingiertes Telegramm lockt Ida zu einem Rendezvous mit Andre nach Salzburg. In Velden sorgen indessen ein Affe und ein Löwe für einige Verwirrung in Casino und Hotel.
Episodenummer
3
Cast
Roy Black, Julia Kent, Julia Biedermann, Pierre Brice, Mike Krüger, Kurt Weinzierl, Alexander Gittinger
Der Wein im Schlosshotel mundet den Gästen nicht sehr. Lennie Berger nimmt sich diese Kritik zu Herzen und beschliesst, von nun an für den Weinkauf selbst zu sorgen. Auf seiner Reise in die Wachau lernt Lennie Anita Strassberg kennen. Beide finden sich auf Anhieb sympathisch. Wenig später trifft er die gleiche Dame wieder und begrüsst sie überschwänglich. Doch diese begegnet ihm reserviert, als ob sie ihn nicht kenne.
Episodenummer
4
Cast
Roy Black, Pierre Brice, Alice Kessler, Ellen Kessler, Julia Biedermann, Mike Krüger, Christine Schuberth
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
In dieser Folge begrüsst Heinz Sichrovsky den Schriftsteller, Musiker und Autor Peter Henisch. In den 70 Jahren erlangte er grosse Bekanntheit mit seinem Roman 'Die kleine Figur meines Vaters', wo er die Tätigkeit seines Vaters im zweiten Weltkrieg hinterfragte. Nun ist gewissermassen die Fortsetzung erschienen: 'Mutter suchen' ist ein liebevoller aber schonungsloser Blick auf die Geschichte seiner Mutter Rosa. Und 'Kultur Heute erLesen Spezial' feiert den 80. Geburtstage von Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek.
Wer die Alpen von ihrer direktesten Seite erleben möchte, fährt ins Gurktal. Hier entlang des Verlaufs des Flusses Gurk hat sich seit jeher eine ausgedehnte Almwirtschaft erhalten. Was einst den Broterwerb der bäuerlichen Bevölkerung getragen hat, ist heute eine Landschaftspflege mit überschaubarem Ertrag. Dennoch halten viele, die die Höfe seit Generationen besitzen, an der alten Berufstradition fest, teils, weil sie sich dem Erbe der Familie verpflichtet fühlen, teils, weil sie in der bergbäuerlichen Lebensführung einen eigenen Wert erkennen. Christian Greiler vom Sägewerk Greiler hat sich auf die Verarbeitung des Zirbenholzes spezialisiert. Sepp Steiner spricht über seine Rolle als Bauer und Selbstversorger. Erwin Schusser beherrscht noch die alte Kunst der Lärchenharzgewinnung. Peter Trampitsch züchtet Pferde und pflegt seit über vierzig Jahren die Tradition des Kranzelreitens in Weitensfeld. Gestalter Martin Vogg porträtiert in dieser Heimat Österreich Neuproduktion mehrere bäuerliche Familien.
Der Enns entlang spürt man überall noch die alte, traditionelle Steiermark. Die Musikgruppe 'Das Grenzlandecho' aus dem Gesäuse hat sich ganz der Steirischen Volksmusik und Oberkrainer-Klassikern verschrieben. Auch Andreas Zachbauer schätzt das Leben an der Enns. Als leidenschaftlicher Fischer vor allem jenes unter Wasser. Schmied Walter Guggelberger zeigt im 'Brandstätter-Hammer' neben einer Hausmühle eine voll funktionsfähige Nagelschmiede, ein Geschäft, das die Region hier seit Jahrhunderten geprägt hat. In Trattenbach bei Ternberg hat die Feitelproduktion ebenfalls eine lange Tradition. Einst waren hier siebzehn Hämmer unüberhörbar am Werk, und es wurden fünfundvierzig verschiedene Sorten in mühsamen Arbeitsschritten hergestellt. R: Dominik Walser
Fast lieblich und ausnehmend grün schmiegt sich das Kärntner Rosental an den Gebirgszug der Karawanken. Entlang der Drau leben hier noch viele Einheimische, die das Bauerntum noch vor der maschinellen Zeit kennen gelernt haben. Gerade in gebirgigeren Regionen wie dieser bedeuteten bergbäuerliche oder forstliche Arbeit schweren körperlichen Einsatz oft bis zur völligen Erschöpfung und zum Verschleiss. Heute ist vieles davon nur mehr eine ferne Erinnerung, wenn auch die Werte, nach denen damals gelebt wurde, bei vielen noch immer Bestand haben. Eine Produktion für ORF III Landleben von Christian Papke.
Eine eindringliche filmische Hommage an das Sterben der Gletscher in den Alpen. Durch tiefgehende Interviews werden Wissenschaft und Emotion zu einer beklemmenden Dokumentation verwebt. Gedreht an 14 Gletschern in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz, stellt der Film am Ende eine unumgängliche Frage: 'Wie wollen wir unsere Gletscher verabschieden?' Die Gletscher der Ostalpen sterben – unumkehrbar, darin ist sich die Wissenschaft einig. Doch während das 'ewige Eis' schwindet, boomt der Tourismus. Im Sommer drängen sich Besucher in Gletscherbahnen, um die letzten Überreste zu berühren. Der Skibetrieb läuft auf Hochtouren, und die Eingriffe in die Natur nehmen immer drastischere Formen an: Hangsicherungen, Gletscherabdeckungen, Schneedepots, Kunstschneeanlagen, massive Geländeplanierungen – ein Wettlauf gegen die Zeit.
Wer die Alpen von ihrer direktesten Seite erleben möchte, fährt ins Gurktal. Hier entlang des Verlaufs des Flusses Gurk hat sich seit jeher eine ausgedehnte Almwirtschaft erhalten. Was einst den Broterwerb der bäuerlichen Bevölkerung getragen hat, ist heute eine Landschaftspflege mit überschaubarem Ertrag. Dennoch halten viele, die die Höfe seit Generationen besitzen, an der alten Berufstradition fest, teils, weil sie sich dem Erbe der Familie verpflichtet fühlen, teils, weil sie in der bergbäuerlichen Lebensführung einen eigenen Wert erkennen. Christian Greiler vom Sägewerk Greiler hat sich auf die Verarbeitung des Zirbenholzes spezialisiert. Sepp Steiner spricht über seine Rolle als Bauer und Selbstversorger. Erwin Schusser beherrscht noch die alte Kunst der Lärchenharzgewinnung. Peter Trampitsch züchtet Pferde und pflegt seit über vierzig Jahren die Tradition des Kranzelreitens in Weitensfeld. Gestalter Martin Vogg porträtiert in dieser Heimat Österreich Neuproduktion mehrere bäuerliche Familien.
Er ist einer der Grossmeister des heimischen Kabaretts und hat mit seinem Stil eine ganze Epoche geprägt: Andreas Vitásek. Mit einer Ausbildung in Paris entwickelte er seine körperbetonte Bühnenkunst von der Pantomime hin zu einem erzählerischen Gesamtkunstwerk, das Poesie und Humor zusammenspannt. Zum 70. Geburtstag begleitete ihn ORF III durch die wichtigsten Stationen seines Lebens – von Wien-Favoriten über Paris bis 'Müllers Büro' und zu den Kleinkunstbühnen des Landes, trifft Wegbegleiter wie Viktor Gernot, Erwin Steinhauer, Andra Händler, Eva Maria Marold, Georg Hoanzl, Markus Kupferblum oder Fritz Aumayr und zeigt Ausschnitte aus seinem Schaffen – von den bedeutensten Pointen bis zu unbekannten Schätzen aus dem ORF-Archiv. Happy Birthday, Andreas Vitásek!
Herb, aber mit etwas Restsüsse blickt Andreas Vitásek in seinem Programm 'Spätlese' auf die aktuellen Themen unserer Zeit. Klimaschutz, Pandemie, politische Korrektheit, unverschämte Werbung, künstliche Intelligenz und natürliche Blödheit werden durch die Brille eines gereiften, aber keinesfalls seriösen Herren betrachtet. Vitásek erlaubt sich nostalgische Ausflüge in Zeiten, wo vermeintlich alles besser war, streift seine eigene Vergangenheit als Kind Favoritens, um sich als Boomer im noblen Diplomatenviertel wiederzufinden. Ein Abend, rebellisch wie in jungen Jahren, charmant gereift.
Zum 15-jährigen Jubiläum von ORF III wartet eine brandneue Folge des Erfolgsformats auf die Zuseherinnen und Zuseher: Kristina Sprenger und Lukas Maierhofer laden Publikumsliebling und Musiklegende Jazz Gitti und Kabarettist und Moderator Clemens Maria Schreiner zum Duell. In verschiedenen Runden müssen die Stars ihre Geschicklichkeit, ihr Wissen, aber auch Humor und Austropop-Kenntnisse unter Beweis stellen. Wer mehr Korken hat, hat einen grossen Vorteil – aber im Finalspiel kann sich noch alles ändern. Für den musikalischen Rahmen sorgt die Band rund um Lukas Maierhofer mit populären Hits, von Wienerlied bis Austropop.
Glanzvolles Kabarett aus dem Burgenland! Vor der wunderschönen Kulisse der Burg Güssing begrüsst Intendant Andreas Vitásek einige der grössten österreichischen Kabarettstars: Thomas Stipsits, Lukas Resetarits, Eva Maria Marold und Christof Spörk zünden ein Pointenfeuerwerk der Extraklasse. Und dann sorgt mit Viktor Gernot noch ein Überraschungsgast für einen Auftritt, den man so schnell nicht vergessen wird. Musikalisch abgerundet wird der Abend von der Band 'Die Doppeldecker', die mit Hits wie 'Uhudler' ordentlich einzuheizen wissen. Ein Kabarettspektakel, das mit Sicherheit in die Geschichte eingehen wird.
Als Franz Hebenstreit nach dem Wiener 'Jakobinerprozess' zum Galgen schreitet, ist die Idee, für die er sterben wird, gerade erst geboren. Mit aller Kraft wehrt sich das Kaiserhaus gegen die Vorstellung, dass das Volk die Macht übernehmen sollte. Im Gegenteil – mit Reformen festigen Maria Theresia und Joseph II. die Monarchie, die von da ab in Österreich noch eineinhalb Jahrhunderte währte. Andreas Pfeifer und Mariella Gittler gehen in Folge zehn von 'Österreich – die ganze Geschichte', unterstützt von umfassenden Spielszenen, an die Wiege unseres heutigen politischen Systems und erzählen das dramatische Ringen darum. Bis dieser Kampf in die Ausrufung der Republik mündete, dauerte es noch lange. Regie: Maximilian Traxl, Philip Aleksiev
Wer einmal in die Mühlen der Inquisition geriet, kam kaum je wieder unbeschadet heraus. Eine von vielen, auf die das zutrifft, ist die Mutter des berühmten Mathematikers Johannes Kepler, Katharina. Durch eine Verleumdung beschuldigt, stand sie Prozess und Folter durch, überlebte ihren Freispruch aber nur kurz. Es ist nur eine Geschichte von vielen aus der Zeit des dreissigjährigen Krieges, der Europa verheerte und entvölkerte. Rund um Kepler, der in Graz, Linz und Prag gewirkt hat, erzählt Folge sieben dieser neuen ORFIII-Serie den langen Weg unserer Gesellschaft zu Menschlichkeit und gegenseitiger Toleranz. Aufwändige Spielszenen geben die ganze Dramatik von Keplers Leben wieder und lassen uns in eine Welt eintauchen, die uns zum Glück heute fremd ist.
Jeder kennt die Geschichte um Richard Löwenherz, aber kaum jemand weiss, was das für ihn gezahlte Lösegeld in Österreich alles bewirkt hat. Und auch nicht, welche Rolle die Kreuzzüge bei Österreichs Werden als Land gespielt haben. 'Österreich – die ganze Geschichte' heisst die neue 40-teilige Serie, deren erste Staffel diese Weihnachten startet. In einer hochwertigen und umfassenden Aufarbeitung erzählt ORF III die Historie unseres Landes von den Anfängen an. Moderator Andreas Pfeifer erläutert im Digitalstudio mit animierten Grafiken, wie wir zu dem geworden sind, was wir heute sind. Mariella Gittler sucht Schauplätze auf, an denen das Damals das Heute berührt. Aufwendige Spielszenen führen zurück zu den grossen Momenten im Werden Österreichs. In Folge eins geht es um die Rodungen in Österreichs Urwald und den Beginn der heimischen Infrastruktur, die sich im Mittelalter parallel zur Kreuzzugszeit vollzogen. Regie: David Walter Bruckner
Diese 'Land der Berge'-Neuproduktion ist grenzüberschreitend: Im tiefsten Süden Österreichs, an der Grenze zu Italien, verläuft der Karnische Kamm, ein geschichtsträchtiger Gebirgszug, wo einander im Ersten Weltkrieg tausende österreichisch-ungarische und italienische Soldaten gegenüberstanden. Heute verläuft am ehemaligen Schicksalsgrat der 150 km lange Karnische Höhenweg, der auch Friedensweg oder Via della Pace genannt wird. Der Karnische Höhenweg verläuft entlang des Grenzkammes zwischen Südtirol, den österreichischen Bundesländern Osttirol und Kärnten, sowie den italienischen Provinzen Belluno und Udine. Dieser Film handelt von magisch gelegenen Hütten am Berg und den Menschen, die sie betreiben: Von ihrer Begeisterung für die Einfachheit und der Faszination, eine Brücke zu schlagen zwischen der Stille einerseits und den touristischen Ansprüchen andererseits, von der Leidenschaft und den Eigenschaften, die nötig sind, um den Bedingungen am Berg fernab von Komfort und Gemeinschaft ebenso gerecht zu werden wie der neuen Generation von Wanderern und deren Erwartungen an zivilisatorische Errungenschaften wie WLAN und kulinarische Vielfalt, die sie im Rucksack mittragen. Und deren Erstaunen, wenn die Natur übernimmt und all dies nicht mehr wichtig ist...
Diese 'Land der Berge' Neuproduktion portraitiert die Menschen, die in der Bergsteigerdorfregion rund um das Gschnitz-, Valser- und Schmirntal leben und arbeiten. 'Wenn ich in der Früh aufstehe und beim Fenster hinaussehe, dann sehe ich diese Berge und da geht eigentlich immer wieder das Herz auf', schwärmt Ferdinand Pranger aus Gschnitz. Auf dem Alfaierhof führt er seine eigene Grauviehzucht und damit eine jahrhundertealte Familientradition fort. Die Menschen leben hier die Werte der Bergsteigerdörfer: Naturverbundenheit, Nachhaltigkeit und eine starke Gemeinschaft. Ob im Mühlendorf Gschnitz, das Roswitha Felder mit Herzblut betreibt, oder auf dem Trinserhof, der von den Zwillingsschwestern Jessica und Jennifer Covi in dritter Generation geführt wird – überall spürt man den Stolz, ein Teil dieser besonderen Region sein zu dürfen. Neben beeindruckenden Landschaften und einzigartiger Natur zeigt der Film, wie die Menschen hier die Traditionen pflegen und gleichzeitig neue Wege gehen. Ob Klettersteige, die Thomas Senfter neu in St. Jodok zieht, ein Dorfcafé, das von der Mittzwanzigerin Viktoria Eller neu gegründet wurde, oder die 'Schule der Alm', die Andreas Eller in Vals betreibt – die Bergsteigerdörfer schaffen Orte der Begegnung und der Entschleunigung. 'Entweder musst du ein Bergsteiger sein, oder du suchst die Ruhe', bringt es Roswitha Felder auf den Punkt.
Der Traunsee im oberösterreichischen Salzkammergut ist alljährlich Schauplatz eines traditionellen Brauches: Am sogenannten Liebstattsonntag treffen sich in Gmunden die Trachten- und Goldhaubenvereine, um den vierten Fastensonntag zu begehen. Gestalter Martin Vogg hat für diese ORF III Heimat Österreich-Produktion mehrere Menschen aus dieser Region begleitet und ihren Lebensalltag eingefangen. Verbundenheit mit der Heimat, Zusammengehörigkeit und ein ausgeprägter Sinn für Traditionen prägen das Leben der Leute hier.
Seit dem Jahr 1965 wird der österreichische Nationalfeiertag jährlich am 26. Oktober begangen. Es ist der Tag, an dem 1955 die österreichische Neutralität in Kraft getreten ist. Eine Neutralität, die mit dem Staatsvertrag im Mai 1955 beschlossen worden ist. Der Gedenktag am 26. Oktober löste den vormaligen Tag der Fahne als Nationalfeiertag ab. 1967 wurde er den übrigen gesetzlichen Feiertagen in Österreich gleichgestellt und ist arbeitsfrei. Der Tag hat grossen Symbolcharakter und wurde in den fast sechs Jahrzehnten seither auch für jede Menge prestigeträchtige Anlässe genutzt. Sei es für landesweite Fitnesskampagnen oder für die jährliche Leistungsschau des Bundesheeres. Die Dokumentation blickt zurück auf die Entstehungsgeschichte und die vielfältige Aneignung des österreichischen Nationalfeiertags.
Themen: 'E lucevan le stelle' / 'Abendsegen' / 'Hänsel und Gretel' | Gäste: Elina Garanca, Jonas Kaufmann, Camilla Nylund, Benjamin Bernheim, Sandra Hamaoui
2025 läutete die Wiener Staatsoper ihre Saison zum ersten Mal mit einem Opernfest unter freiem Himmel ein. Knapp 8000 Menschen kamen in den Wiener Burggarten um beim grossen 'Staatsopern-Air' die Stars der Opernwelt zu sehen. So brachte etwa KS Jonas Kaufmann mit der weltbekannten Arie 'E lucevan le stelle' die Sterne zum leuchten, wie auch KS Elina Garanca und KS Camilla Nylund das Publikum mit dem berühmten 'Abendsegen' aus Humperdincks 'Hänsel und Gretel' verzauberten. Ein virtuoser Abend mit vielen Opern-Hits und hochkarätigen Mitwirkenden sowie Ensemble, Orchester, Chor und Kinderchor der Wiener Staatsoper unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy.
Wenn Radames seiner Aida auf die Schleppe steigt, Rolando Villazón Blumen schleudert, Skateboards zu den Wiener Symphonikern tanzen und 'Kaiser' Robert Palfrader in den altehrwürdigen Musikverein einzieht – dann dürfen Sie die mit Sicherheit lustigsten Momente aus 15 Jahren Erlebnis Bühne nicht versäumen! Dass in einer Opernsendung aber auch für genügend Herz-Schmerz gesorgt ist, versteht sich von selbst! Seit 15 Jahren, 1914 Sendungen und rund 3000 Programmstunden begleitet ORF III Sie am Sonntagabend – mit grosser Musik und grossen Künstlern aus Oper und Konzert – Klassik vom Feinsten eben! Zum halbrunden Jubiläum haben Barbara Rett und ihr Team die herzerwärmendsten Momente für Sie zusammengestellt.
Gäste: Lukas Resetarits, Klaus Eckel, Manuel Rubey, Viktor Gernot, Pepi Hopf, Claudia Kottal, Julia Edtmeier, Claudia Jüptner-Jonstorff, Erich Schindlecker
Ohne ihn wäre die heimische Kabarettszene nicht mehr vorstellbar, seine Programme haben längst Kult-Status. Der Obersteirer mit Stinatzer Wurzeln ist aber nicht nur ein hervorragender Komödiant, sondern auch Musiker, Schauspieler und Bestsellerautor. Neben zahlreichen Highlights aus seinen Programmen und unbekannteren Schätzen aus dem ORF-Archiv erinnern sich zahlreiche Wegbegleiter, Freunde und Kollegen wie Lukas Resetarits, Klaus Eckel, Manuel Rubey, Viktor Gernot, Pepi Hopf, Claudia Kottal, Julia Edtmeier, Claudia Jüptner-Jonstorff, Erich Schindlecker uvm. an gemeinsame Erlebnisse, Anekdoten und analysieren, was den Erfolg des Ausnahmetalents ausmacht.
Er ist einer der populärsten Kabarettisten des Landes, ein Künstler und Mensch, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt: Gery Seidl. ORF III hat den Ausnahmekabarettisten und Schauspieler zum ganz persönlichen Gespräch getroffen, in dem er über seine Anfänge in der Bauwirtschaft, seine Schauspielausbildung bei Herwig Seeböck, seine Vorbilder und Inspiration spricht, aber auch, was sich seit der Corona-Pandemie für ihn verändert hat und worum es für ihn im Leben geht. Ergänzt wird das Gespräch um Ausschnitte aus seinem langjährigen Schaffen, unbekanntem Material aus dem ORF- und Privatarchiv und zahlreichen Aussagen, die man sich in sein Lebensbuch schreiben kann. Am Ende stellt Seidl fest: 'Es ist ja eigentlich ein einziges Fest, mein Leben!' So soll es sein! Gestaltung: Mario Kopf.
Sie ist ist eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen und Kabarettistinnen in Österreich, jahrzehntelang war sie die weibliche Speerspitze der heimischen Kleinkunst: Andrea Händler. Für dieses Porträt hat ORF III die Künstlerin einen Tag lang im Fiaker durch Wien begleitet. In der von Mario Kopf gestalteten Produktion durchfährt Händler die wichtigsten Stationen ihres Lebens in einer Pferdekutsche: Die Runde startet im Zentrum der Stadt, wo sich Händler an ihre Kindheit in Wien und in der Steiermark erinnert, und führt zu den Anfängen in der Schauspielausbildung und den ersten Auftritten im Kabarett Niedermair mit der legendären Gruppe Schlabarett (Händler: 'Wer Alfred Dorfer und Roland Düringer übersteht, fürchtet sich vor nichts mehr'). Weiter geht es mitsamt Kutscher Hermann Hofer zu der Siedlung 'Am Schöpfwerk', wo 'Muttertag' gedreht wurde – der Film, der zum Durchbruch von Händler geführt hat. Was folgte ist eine eindrucksvolle Karriere als Schauspielerin und Solo-Kabarettistin, die als Ikone und Wegbereiterin in die Kabarettgeschichte eingehen wird. Die Fiakertour endet am Meidlinger Markt, wo Händler die Zutaten für ihre aktuelle Leidenschaft besorgt: das Kochen. Was das Phänomen Andrea Händler ausmacht, welche Anekdoten und Erlebnisse von ihr bleiben und die besten und lustigsten Szenen besprechen ausserdem prominente Wegbegleiter, Freundinnen und Kolleginnen wie Alfred Dorfer, Roland Düringer, Eva Billisich, Dolores Schmidinger, Charly Rabanser und Michaela Payer. Da dürfen genauso wenig die wichtigsten Ausschnitte – von 'Schlabarett' über Solo-Kabarett (man denke nur an 'Diskret – eine Peepshow') bis zu Kult-Filmen ('Muttertag') oder Serien (MA 2412, Kaisermühlen Blues) – fehlen wie unbekannte Schätze aus dem ORF-Archiv. U
Cast
Andrea Händler, Charly Rabanser, Dolores Schmidinger, Eva Billisich, Roland Düringer, Alfred Dorfer, Zeynep Buyrac
Die ORFIII-Neuproduktion beleuchtet drei aussergewöhnliche und prägende Ereignisse im Dachsteinmassiv. Der Dachstein ist ein Berg voller Geschichte und Geschichten: Hier entstand der erste Klettersteig der Welt, das Gebiet ist ein beliebtes Touristenziel und dennoch zeigt sich die Region immer wieder von ihrer unberechenbaren Seite. Die Dokumentation rekonstruiert das Heilbronner Unglück von 1954, bei dem eine Schülergruppe in einen plötzlichen Schneesturm geriet und von der vorgesehenen Route Richtung Krippenstein abkam. Die dramatischen Stunden und die anschliessende über einen Monat dauernde Suchaktion bewegten damals das ganze Land. Rund 30 Jahre später machte sich ein amerikanischer Armeeangestellter allein auf den Weg über den Hallstätter Gletscher. Ein Fehltritt liess ihn meterweit in die Tiefe schlittern. Was folgte war ein wochenlanges Martyrium, das er selbst schriftlich auf Postkarten, die er mitgebracht hatte festhielt. 2017 verschwand ein deutscher Wanderer in einer Doline – einem unscheinbaren Loch im Boden, das sich als mehrere Meter tiefe Falle entpuppte. Aus eigener Kraft konnte er sich nicht befreien, abgeschnitten von der Aussenwelt und ohne Mobilfunkempfang. Die Doku zeigt, wie nah Faszination und Gefahr am Dachstein beieinanderliegen. Drei Geschichten, drei Schicksale, drei Begegnungen mit der Macht der Natur – und jedes Mal bleibt bis zuletzt ungewiss, wie der Kampf gegen die Elemente ausgeht.
Die ORF-III-Produktion porträtiert eine der grössten, aber auch umstrittensten Bergsteigerlegenden Österreichs – Heinrich Harrer. Er war nicht nur einer der vier Eiger-Nordwand-Bezwinger, Bestsellerautor und legendärer Lehrer des Dalai-Lama, er hat auch eine nationalsozialistische Vergangenheit. Der Österreicher war als Lehrer bei der NSDAP, als Berg- und Skiführer bei der SS und der SA. Bis heute ranken sich Gerüchte darum, dass er bei seiner Bezwingung der Eiger Nordwand Durchsteigung 1938 einen Hakenkreuz-Wimpel im Rucksack bei sich getragen hat um ihn auf dem Schweizer Berg zu hissen. Er selbst bestritt dies bis zu seinem Lebensende. Seine Leidenschaft gehört den Bergen und dem Skisport. Im Frühjahr bricht er mit einer deutschen Expedition zum Nanga Parbat auf. Bei Kriegsausbruch im September 1939 werden die Bergsteiger von britischen Truppen in Indien aufgegriffen und in ein Internierungslager gesperrt. Ein Ereignis das sein Leben verändern wird. Harrer versucht einige Male auszubrechen, mit dem Tiroler Bergführer und Expeditionsleiter Peter Aufschnaiter gelingt ihm schliesslich die Flucht nach Tibet, wo er sich zum Berater und Freund des Dalai Lama hinaufarbeitet. 1952 kehrt er nach Europa zurück, veröffentlicht 'Sieben Jahre in Tibet' und wird damit zum Weltstar. Er wird zu einem der berühmtesten Östereicher seiner Zeit, zum Vorbild ganzer Generationen und zu einer Legende unter den Bergsteigern.
Die Folge der ORFIII-Dokumentationsreihe 'Schicksalstage Österreichs' beleuchtet die Ereignisse vom 6. bis 14. August 2002. Durch heftige Regenfälle steigen die Pegelstände in vielen Regionen so schnell, dass die meisten Betroffenen kaum Zeit haben ihre Habseligkeiten zu retten. Landesweit sind Hilfskräfte im Dauereinsatz, doch die Naturgewalten geben den Takt vor. Nach dem 8. August hört der Regen auf, doch die Aufräumarbeiten werden durch ein weiteres Tief, das verheerende Ausmasse hat, am 11. August unterbrochen. Experten sprechen von einem Ereignis, das statistisch nur alle 500 bis 2.000 Jahre vorkommt. Für viele Menschen sind einst sichere Orte unwiederbringlich verloren gegangen. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie Schriftsteller Peter Turrini und der damalige Landeshauptmann Erwin Pröll erinnern sich an die dramatischen Tage. Um die Gemeinden wiederaufzubauen und besseren Hochwasserschutz zu etablieren, benötigt es Geld vom Bund. Geld, das ursprünglich für eine Steuerreform und den Kauf von Abfangjägern vorgesehen war. Die Bundesregierung reduziert die Anzahl der Abfangjäger und verschiebt die Reform. Dies ruft das einfache FPÖ-Parteimitglied Jörg Haider auf den Plan. Die Steuerreform war ein zentrales Element der Regierungsbildung 2000. Spannungen zwischen Haider und der Regierung führen schliesslich zum Sonderparteitag der FPÖ in Knittelfeld und letztlich zu vorgezogenen Neuwahlen. Das Jahrhunderthochwasser hatte nicht nur Auswirkungen auf die Politik-, sondern auch auf die Naturlandschaft Österreichs. Die Dokumentation wirft einen Blick zurück und fragt nach den Veränderungen in Bezug auf einen modernen Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels.
In dieser Folge der ORF-III-Dokumentationsreihe 'Schicksalstage Österreichs' geht es zurück ins Jahr 1985, in dem österreichischer Wein als 'Frostschutzperle' international für Aufsehen sorgte. Durch die Beimengung des Frostschutzmittels Diäthylenglykol und die Fälschung von Zertifikaten hatten Erzeuger und Händler ein Millionengeschäft gemacht. Die Folge: unzählige Verhaftungen, ein veritabler Politskandal und durch ein rasch durchgeboxtes neues Weingesetz der Beginn einer Erfolgsgeschichte des österreichischen Weins, die bis heute anhält.
4. November 1988. Es ist ein ungewöhnlich kalter Tag. Ganz Österreich schnippt zum Dauerbrenner 'Don't worry be Happy'. Am Abend steht die Premiere von Thomas Bernhards 'Heldenplatz' am Programm des Burgtheaters. Das Stück ist eine Abrechnung mit der Nachkriegsgeschichte, die seit Wochen die Gemüter erregt. Dazu kommt ein Bundespräsident, der sich – wie eine Bernhard-Figur – wehrhaft gegen die Erinnerung stemmt. Kurt Mayer dokumentiert die Geschehnisse um die heiss umkämpfte Theater-Aufführung als Denkstück verweigerter historischer Wahrheit.
Der Dachstein. Der Höhenbergsteiger und international beachtete Bergfilmer Markus Raich hat in dieser ORF III-Produktion das Dachsteinmassiv mit seinem Gletscher an schwindelerregenden Routen sommers wie winters begangen und mit aufwändiger Kameratechnik gefilmt. Mit prominenter Kletterbesetzung und auf knapp 3000 Metern. Atemberaubende Bilder aus unglaublichen Perspektiven wechseln sich ab mit historischen Rückblicken und aktuellen Geschichten rund um den 'doppelten Berg.' Auch die Tierwelt ist in dieser Region faszinierend: Zu sehen sind junge Steinböcke beim Revierkampf, die sich von den Dreharbeiten in der senkrechten Wand nicht stören liessen. Ein weiteres österreichisches 'Wahrzeichen', der Musiker und Schriftsteller Hubert von Goisern, wird von seiner Beziehung zum Dachstein erzählen und die Musik für diese aussergewöhnliche Dokumentation gestalten. Ein Hochkaräter der österreichischen Schauspielriege ist der Erzähler des Films: Cornelius Obonya. In Spielfilmlänge, 4 Jahreszeiten und 8 K. Ganz grosses Kino!
Der Himmel schleiert zu, die Abende werden kühler und kürzer – Zeit für die Bewohner der Mürztaler Almen, die Saison zu beenden und die Tiere wieder ins Tal zu treiben. Gestalter Michael Weinmann ist mit der Kamera durch das herbstliche Mürzer Oberland gezogen und zeigt, wie die ansässigen Menschen hier mit dem Saisonwechsel umgehen: die Halterin Melanie Lasselsberger, der Musikant Gerhard Gruber, der gerne einmal auf der Hütte aufspielt und den Leuten die letzten sonnigen Tage heroben versüsst, der ehemalige Holzknecht Johann Brandl, der erzählt, dass das frühere Leben der Holzknechte weit von jeder Hüttenromantik entfernt gewesen ist. Ausserdem stellt der Film die beiden jungen Pferdeliebhaberinnen Angelika Sparer und Veronika Lercher vor, die ihre Pferde in der warmen Jahreszeit auf der Alm grasen lassen, sowie Martin Veitschegger vom Arbeitersängerbund Maienzeit, der mit seinen Kolleginnen und Kollegen das überlieferte Liedgut lebendig erhält.
Wenn Hans Rosenthal und andere Superstars der Fernsehunterhaltung in den 1970er und 80er-Jahren am Programm standen, versammelten sich ganze Generationen vor der Mattscheibe. Die aufwändig produzierten Fernseh-Shows der televisionären Blütejahre waren und sind ein Stück Kulturgeschichte. Sendungsklassiker wie 'Dalli-Dalli' 'Am laufenden Band' und 'Wetten, dass' spiegeln aber auch die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche der Zeit wider: von der sorglosen Konsumbegeisterung der Wirtschaftswunderzeit über die Fortschritts-Skepsis der 1980er bis zur 'Spassgesellschaft' der 1990er-Jahre – die diversen Show-Formate waren immer auch ein Spiegel der Gesellschaft, in der sie entstanden. Das Aufkommen des Privatfernsehens und der Siegeszug der digitalen Medien brachten ab den 1990er-Jahren dann auch auf dem Gebiet des Showbusiness eine Differenzierung und Zersplitterung des Angebots. Die Zeiten, da einzelne Formate die halbe Nation vor dem Bildschirm zu versammeln vermochten, sind ein für alle Mal vorbei. In dieser ORF-III-Produktion blickt Günter Kaindlstorfer auf die 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahre zurück – auf Showmaster wie Hans-Joachim Kulenkampff, Rudi Carrell, Hans Rosenthal und Thomas Gottschalk. Zeitzeuginnen und Fernsehfachleute wie Chris Lohner, Günter Tolar, Dirk Stermann, Alexander Hofer, Harald Sicheritz, Hosea Ratschiller und Vera Russwurm erinnern sich an alte Zeiten und analysieren ausgewählte Show-Ausschnitte.
Österreich erzählt sich selbst durch die Erinnerungen einer Generation: In der neuen ORF-III-Dokumentation geht es um die prägenden Erlebnisse und Erfahrungen der 'Babyboomer'- oder Nachkriegsgeneration, also der Geburtenjahrgänge 1946 bis 1964: Wie sah ihr Alltag aus? Was waren ihre Träume? Mit welchen Problemen hatten die 'Boomer' zu kämpfen? An welchen überkommenen Vorstellungen mussten sie sich reiben und Freiräume erkämpfen? Was ist der kulturelle, politische und wirtschaftliche Hintergrund, vor dem sich das typische Lebensgefühl und Weltbild der Generation entwickelt hat? In der Sendung kommen Prominente wie Kabarettist Andreas Vitasek oder Schauspielerin Erika Deutinger und Menschen ,die nicht in der Öffentlichkeit stehen gleichermassen zu Wort. Im zweiten Teil der Reihe nehmen sie uns mit auf eine Reise in ihre Lebenswelt als junge Erwachsene. Das Wiener Urgestein Harald Engelke etwa erzählt vom ersten Rolling Stones-Konzert in Wien, der Tiroler Gerhard Prantl schwärmt von seiner damaligen Band, die als einzige Beatles-Lieder gespielt hat und Ski-Legende Franz Klammer erinnert sich an seinen unvergessenen Olympiasieg von 1976. Persönliche Geschichten werden verwoben mit historischen Ereignissen und von Expert:innen wie Michaela Lindinger, Hans Rauscher oder Franz Kolland eingeordnet und kommentiert. Dazwischen kommt es immer wieder zum amüsanten Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Generationen, wenn Andreas Vitasek mit seiner um knapp 25 Jahre jüngeren Kollegin Caroline Athanasiadis Vorurteile und Klischees abtastet. Wie hat es sich gelebt in einem Österreich zwischen Wirtschaftswunder, heiler Welt, politischem Umbruch und sexueller Revolution? Welche Werte gab es damals und wie haben sich Rollenbilder verändert? Welchen Einfluss hatten Fernsehen und Popkultur? Wie werden die 'Boomer' heute wahrgenommen und was bleibt von ihnen?
Österreich erzählt sich selbst durch die Erinnerungen einer Generation: In der neuen ORF-III-Dokumentation geht es um die prägenden Erlebnisse und Erfahrungen der 'Babyboomer'- oder Nachkriegsgeneration, also der Geburtenjahrgänge 1946 bis 1964: Wie sah ihr Alltag aus? Was waren ihre Träume? Mit welchen Problemen hatten die 'Boomer' zu kämpfen? An welchen überkommenen Vorstellungen mussten sie sich reiben und Freiräume erkämpfen? Was ist der kulturelle, politische und wirtschaftliche Hintergrund, vor dem sich das typische Lebensgefühl und Weltbild dieser Generation entwickelt hat? In der Sendung kommen Prominente wie Ski-Legende Franz Klammer oder Schauspielerin Erika Deutinger und Menschen die nicht in der Öffentlichkeit stehen gleichermassen zu Wort. Im ersten Teil der Reihe nehmen sie die Zuseher mit auf eine Reise in ihre Lebenswelt als Kinder und Jugendliche: Vom Cowboy- und Indianerspielen, über die Erstkommunion bis hin zum ersten Kuss. Anhand von privatem Videomaterial, alten Fotos und sowie Gegenständen von damals schildern die Protagonist:innen ihre ganz persönliche Sicht auf die Vergangenheit und erwecken die prägenden Momente ihrer Generation wieder zum Leben. Die steirische Pensionistin Renate Stocker erzählt etwa vom ersten Familienurlaub in Italien und Kabarettist Andreas Vitasek erklärt warum er zu Weihnachten meistens Nasenbluten bekommen hat vor lauter Aufregung. Persönliche Geschichten werden verwoben mit historischen Ereignissen und von Expert:innen wie Michaela Lindinger, Hans Rauscher oder Franz Kolland eingeordnet und kommentiert. Dazwischen kommt es immer wieder zum amüsanten Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Generationen, wenn Andreas Vitasek mit seiner um knapp 25 Jahre jüngeren Kollegin Caroline Athanasiadis Vorurteile und Klischees abtastet. Wie hat es sich gelebt in einem Österreich zwischen Wirtschaftswunder, heiler Welt, politischem Umbruch und sexueller Revolution? Welche Werte gab es damals und wie haben sich Rollenbilder verändert? Welchen Einfluss hatten Fernsehen und Popkultur? Wie werden die 'Boomer' heute wahrgenommen und was bleibt von ihnen?
Der Luis ist einzigartig: Seine Auftritte garantieren beste Unterhaltung, ob auf der Bühne oder im Fernsehen – jeder liebt den Luis aus Südtirol. Ursprünglich stellt man sich vielleicht die Frage: Was bewegt einen Kfz-Meister dazu, auf die Bühne zu gehen und zwei Stunden lang auf das Publikum einzureden? Das weiss kein Mensch, aber das Publikum lacht bereits Tränen, wenn Manfred Zöschg alias Luis aus Südtirol die Bühne betritt und den Zuschauern sein charmantes Lächeln schenkt. Und nachdem man Luis aus Südtirol live erlebt hat, erübrigt sich auch die Frage des Warum. Schliesslich fragt ja auch keiner, warum es warm ist, wenn die Sonne scheint. Mit kabarettistischen Gustostückerln, Witzen und Schmähs aus den vergangenen Jahren lässt ORF III die Karriere des Multitalents Revue passieren – viel Vergnügen!
Es beginnt schon bei der Geburt: Walter Kammerhofer erblickt das Licht der Welt andersrum – Steisslagengeburt. Ein paar Jahre später wartet er auf den Oscar. Was der oberösterreichische Publikumsliebling auf alle Fälle erhält: einen Auftritt bei 'Kabarett im Turm', wo er die Highlights seiner besten Sketche zum Besten gibt. Von Superhelden in der Pandemie bis zur wohlverdienten Kur, bei der er seinem Schatten leider nicht begegnet. Ein Abend zum Schenkelklopfen! Stilistisch bleibt alles beim Alten: Heiligengeistreiches Kabarett, U-Musik mit E-Bass und der unbedingte Wille, Bildung wieder zum Wohlfühlthema zu machen. Sing Halleluja! – Singen Sie mit!
Sie ist eine der erfolgreichsten Kabarettistinnen des Landes, ihr neues Solo-Programm feiert TV-Premiere in ORF III. Dabei lautet das Motto: Pathos! Wir werden zu Suchenden im Dschungel der Gefühlsverwirrungen, gehen ins Schweigekloster oder holen uns den Hundetrainer für den eigenen Partner, weil sonst nichts mehr hilft. Wir hetzen durch den Alltag und können die allabendliche Frage: 'Schläfst Du schon?' so oder so nie mit 'Ja' beantworten. Mit 'Pathos' beleuchtet Angelika Niedetzky altbekannte Fehler des Alltages mit viel Schwung, Leichtigkeit und Humor.
'Land der Berge'-Präsentatorin Marlies Raich ist dieses Mal unterwegs in den Osttiroler Bergen. Viermal war die ehemalige Slalomkönigin auf dem Lienzer Schlossberg ein Slalom Weltcuprennen siegreich. Auch das letzte Weltcuprennen ihrer unvergleichlichen Skikarriere und somit ihren 37. Weltcupsieg, gewann Marlies Raich hier am Hochstein in Lienz. Diesen Hang nun mit dem Mountainbike zu bezwingen, weckt natürlich viele Emotionen in ihr. Die mystische Galitzenklamm, das beschauliche Villgratental und ein Gipfel mitten in den Lienzer Dolomiten – das sind nur ein paar der Schauplätze, die Marlies Raich besucht. Faszinierende Einblicke in die Urgewalt der Gletscherwelt am Fusse des Grossglockners und atemberaubende Landschaftsaufnahmen runden dieses 'Land der Berge' ab. (Doku 2020)
Die Reihe 'Bergbäuerinnen in Südtirol' geht mit einer Neuproduktion in die nächste Runde. Die drei portraitierten Frauen sind nicht nur Bäuerinnen – sie sind Bergbäuerinnen aus Leidenschaft, die auf den steilen Hängen Südtirols jeden Tag aufs Neue beweisen, was es heisst, Verantwortung für Hof und Familie zu tragen. Sie packen überall mit an, egal ob Stallarbeit, Feldarbeit oder traditionelle Handwerkskunst. Genau diese Stärke und Leidenschaft möchten sie auch anderen Frauen weitergeben. Franziska Mitterer, Bergbäuerin in Laurein, Südtirol. Franziska Mitterer ist mit Leib und Seele Bergbäuerin. Sie lebt und arbeitet am Ungererehof in Laurein – meist alleine, denn ihr Partner ist selbstständig und oft unterwegs.Franziska übernimmt sämtliche Arbeiten am Hof eigenständig: Sie fährt alle Maschinen, bewältigt die Arbeit im Stall und auf den Feldern und meistert den Alltag mit viel Kraft und Entschlossenheit. Gelegentlich wird sie auch von ihrer Mutter unterstützt. Neben ihrer bäuerlichen Tätigkeit ist Franziska auch handwerklich sehr begabt. Mit viel Geschick und Gespür für Tradition baut sie Möbel und richtet Räume ein – etwa eine Stube im klassischen Südtiroler Stil, die sie selbst gestaltet hat. Auch auf ihrer Alm ist sie regelmässig im Einsatz und lebt dort gemeinsam mit ihren Kühen ganz nah an der Natur. Darüber hinaus engagiert sich Franziska in der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr und bringt sich auch dort tatkräftig ein. Sahra Hoffman, Bergbäuerin in Mühlwald, Südtirol. Sahra Hoffman stammt ursprünglich aus Deutschland und kam zunächst wegen einer Stelle im Gastgewerbe nach Südtirol. Dort lernte sie Manfred kennen – und war überrascht, als sie sah, wo er wohnte.Inzwischen haben die beiden zwei Kinder, und Sahra ist mit ganzem Herzen Bergbäuerin geworden. Den Hof zu bewirtschaften, musste sie von Grund auf neu lernen – ebenso die Sprache. Doch sie fand sich schnell ein und gewöhnte sich rasch an das Leben auf dem Bauernhof. Besonders die steilen Wiesen und Felder stellten anfangs eine grosse Herausforderung für sie dar, da sie aus dem Flachland kam. Kathrin Laner, Bergbäuerin und Ortsbäuerin in Niederdorf, Südtirol. Kathrin Laner Durnwalder ist 35 Jahre alt, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Gemeinsam mit ihrer Familie bewirtschaftet sie einen Bergbauernhof oberhalb von Niederdorf, eingebettet in die beeindruckende Bergkulisse der Dolomiten.Die steilen Felder und Wiesen stellen für Kathrin – oder 'Kathi', wie sie genannt wird – keine Herausforderung dar, denn sie ist dort aufgewachsen und kennt das Leben in der Höhe von klein auf. Als engagierte Ortsbäuerin setzt sie sich besonders für die Zusammenarbeit mit den örtlichen Bergbäuerinnen ein. Sie initiiert und begleitet zahlreiche Projekte rund um die Berglandwirtschaft und bringt frische Impulse in die bäuerliche Gemeinschaft.
In kaum einer Gegend hat sich das Leben der Bergbauern so erhalten wie im Pongau. Seit den 1950er Jahren betreibt die Familie Gehwolf ihren Hof in der Wagrainer Hofmark. Josef Gehwolf hatte den Hof schon von seinem Vater übernommen und ist nun selbst schon über 40 Jahre lang der Hofbauer. Seit drei Jahren betreibt nun sein Sohn Josef Junior mit seiner jungen Familie den höfischen Betrieb zwischen Wagrain und Kleinarl auf 1010 Metern Seehöhe. Und seit über drei Jahrzehnten sind die Griesbauer-Gespanne aus der Gegend nicht mehr wegzudenken: Die Gehwolfs sind die einzigen in Wagrain, die vor Ort Pferdeschlittenfahrten anbieten. Hoch oben in den Bergen thront der Mönchsberghof der Familie Schaidreiter und gibt den Blick frei bis in den Kilometer weit entfernten Talschluss mit seinem malerischen Jägersee. Christine Schaidreiter ist vor allem für die Hausgäste verantwortlich, die dem Trend Zurück-In-Die-Natur folgen und freie Tage und Urlaube am Bauernhof verbringen, während Hans Schaidreiter, der den Hof von seinen Eltern übernahm, sich um den Hof kümmert. Unterstützung erfährt er durch seine Mutter Trude Schaidreiter, die sich freut, dass sie trotz ihres Alters noch mitarbeiten darf. Ein besonders starkes Miteinander der Generationen lebt auch die Familie Viehhauser am Kleinarler Schwabhof, der schon seit über 100 Jahren in Familienbesitz ist. Rupert Viehhauser ist Milchbauer und Viehzüchter. Weit über 100.000 Kilo Milch werden pro Jahr auf dem riesigen Gelände, das an die 70 Fussballfelder fassen könnte, produziert. R: Christian Papke
Familie Sattmann ist wieder einmal auf Winterurlaub in Lahnenburg. Selbst Grossvater Heinrich preist das schöne Land und dessen Bewohner. Susannes Beziehung zu Joe ist inzwischen viel mehr als ein flüchtiger Urlaubsflirt und Gunnar hat sein Herz an Anna, die Tochter des Rotterhofbauern, verloren. DarstellerInnen: Dietrich Mattausch, Kurt Weinzierl, Brigitte Gothum, Veronika Faber, Ferdinand Dux, Josef Kuderna, Sabine Cruso, Ralf Komorr, Tobias Moretti, Hans Richter. Autor: Felix Mitterer
Cast
Dietrich Mattausch, Brigitte Grothum, Ferdinand Dux, Sabine Cruso, Ralf Komorr, Kurt Weinzierl, Veronika Faber
Unzählige Male sind die Landschaft und die Menschen Tirols in folkloristisch aufgemotzten 'Heimatfilmen' benutzt, missbraucht, durch den Kakao gezogen worden. Ähnlich ist es wohl nur den Bayern ergangen. Das passiert in dem dreiteiligen Fernsehspiel 'Die Piefke-Saga' bestimmt nicht. Dafür bürgt der Name des Autors: Felix Mitterer, Verfasser von wahrhaftigen 'Volksstücken', die diesen Ehrentitel verdienen, von Dramen und – nicht zuletzt – der unvergessenen Fernsehserie 'Die fünfte Jahreszeit', die seinerzeit, ein paar Wochen lang, sogar mit 'Dallas' erfolgreich konkurrierte. 'Die fünfte Jahreszeit' erzählte die Geschichte eines armseligen Tiroler Bergdorfes vom Ende des vergangenen Jahrhunderts – als die Bauern ihre Kinder nach 'Schwaben' verschickten, weil sie sie auf ihren kümmerlichen Höfen nicht mehr zu ernähren vermochten – bis zum Tourismus-Rummel unserer Tage. Es gibt wohl eine einfache Erklärung für den Publikumserfolg der Serie: Die Zuschauer erkannten, dass Felix Mitterer seinen Landsleuten nicht nur aufs Maul schaut, sondern ins Herz. Die 'Piefke-Saga' ist keine 'Fortsetzung' der 'Fünften Jahreszeit'. Zwar nimmt Mitterer das Thema von der Zwiespältigkeit allen 'Fortschritts' wieder auf, diesmal geht er dem vertrackten Verhältnis zwischen 'Einheimischen' und 'Fremden', der wechselseitigen Abhängigkeit der Gastwirte von ihren Gästen und umgekehrt, tiefer auf den Grund. Denn die Tiroler brauchen – um ihrer Existenz willen – die 'Piefke', wie man in Österreich ebenso herabsetzend wie liebevoll die deutschen Nachbarn nennt. Und die 'Piefke' brauchen Tirol und die Tiroler, nicht allein für Urlaub und Erholung, sondern weil sie – im tiefsten Innern – hoffen, sich in einer der schönsten Landschaften der Welt den Traum vom freien, einfachen Leben erfüllen zu können. Felix Mitterer selbst nennt sein dreiteiliges Fernsehspiel eine 'Komödie der vergeblichen Zuneigung'. Aber ausnahmsweise ist es wohl erlaubt, den Dreiteiler einen Fernseh-Roman zu nennen, voller Sentimentalität und Spannung, voller Einfalt und Intrige, voll verdrehter Szenen urkomischer 'action', in denen Liebe und Trotz, Charakter und handfeste Interessen aufeinanderprallen. Zum Heulen und zum Tränen Lachen. Zur 1. Folge: Karl-Friedrich Sattmann, erfolgreicher Unternehmer in Berlin, kann fuchsteufelswild werden, wenn er bei Mitarbeitern der Unfähigkeit begegnet, sich in fremde Kulturen, Denk- und Lebensweisen einzufühlen. Nur was Sattmann nicht sieht, ist, dass er selbst auf einem Auge blind ist. Nämlich immer dann, wenn er es mit dem Land Tirol und seinen Bewohnern zu tun hat. Denn dieser Alpenregion ist Sattmann mit Haut und Haaren verfallen. Und so zieht es ihn und seine Frau Elsa seit Jahren jeden Sommer in die Ferien nach Lahnenburg in Tirol. Gunnar und Sabine, die halbwüchsigen Kinder, müssen mit, ob sie wollen oder nicht. Für Grossvater Heinrich hingegen ist der Urlaub in den Bergen seit den 30er Jahren eine Selbstverständlichkeit. Selbstverständlich ist auch, dass er seinen treuen Schäferhund dann nicht in Berlin zurücklässt. Die Sattmanns sind überzeugt, dass die Lahnenburger, die für sie die 'Tiroler' verkörpern, ihre tiefe Zuneigung erwidern. Aber dieses Jahr wird, noch in der Vorsaison, das Vertrauensverhältnis gestört: In einer Fernseh-Unterhaltungssendung lassen sich – 'live'! – ein paar Österreicher dazu verleiten, alle Höflichkeiten fahren zu lassen und damit herauszurücken, was sie wirklich von den Touristen im besonderen und überhaupt von den 'Piefke' im allgemeinen halten. Und das hört sich für deutsche Ohren nicht schmeichelhaft an. Sattmann ist empört. Immerhin, ein sofortiger Anruf bei seinem Stamm-Hotel in Lahnenburg besänftigt zunächst seinen Zorn. Denn die Lahnenburger sind über die Fernsehsendung genauso aufgebracht. Kunststück, sie befürchten das Ausbleiben der deutschen Urlauber, und das wäre eine Katastrophe! Das wird Franz Wechselberger, Hotelier, Bürgermeister, Ortsgewaltiger von Lahnenburg, Karl-Friedrich Sattmann natürlich nicht stecken. Aber er kann ihm versichern: Er selbst, Wechselberger, hat bereits interveniert. Er hat telephonisch beim Handelsminister der Republik Österreich gegen diese TV-Abscheulichkeit aus Wien – natürlich, immer die Wiener! – protestiert. Der Urlaubsreise der Sattmanns nach Lahnenburg steht also nichts mehr im Wege. Freilich rechnen weder die Sattmanns noch der Hotelier (und Bürgermeister und Ortsgewaltiger) Wechselberger mit dem aufgestauten Zorn des Lahnenburger Lehrers Hans Wechselberger – Bruder des Bürgermeisters und 'schwarzes Schaf' in der Familie. Dem ist der anschwellende Tourismusstrom seit langem ein Dorn im Auge. Er will die Urtümlichkeit der Region erhalten. Es trifft sich, dass er mit einem Wiener Journalisten befreundet ist – Hollescheck -, der im Hochsommer, während der journalistischen 'Sauregurkenzeit', einen 'Knüller' landen kann: Auf der Titelseite eines Wiener Magazins erscheint das Foto eines doofen deutschen Touristen mit der Schlagzeile: 'Brauchen wir die Piefke?' Natürlich hängt das Magazin mit dem Schmähartikel auch in den Lahnenburger Läden aus. Sattmann fühlt sich an der Nase herumgeführt, schlimmer noch, im Innersten von den treulosen Tirolern verraten. Obwohl Bürgermeister (und Hotelier und Ortsgewaltiger) Wechselberger alle – auch die schlitzohrigsten – Mittel aufbietet, um Sattmann in seinem Zorn zu bremsen, ist der zu allem entschlossen. Zunächst hat er sich mit seiner Familie auf einen Bergbauernhof zurückgezogen, wo er endlich das vom Tourismus-Rummel noch nicht angekränkte Herz Tirols entdeckt zu haben glaubt. Nur seine Tochter Sabine will von der Alm-Einsamkeit nichts wissen, sie hat sich in Joe verliebt, Lahnenburgs 'Hans Dampf in allen Gassen'. Vom Rotter-Hof aus organisiert Sattmann seinen Protest-Feldzug gegen die Verunglimpfung der deutschen Gäste. Zwar gelingt es Bürgermeister Wechselberger, den Volkszorn gegen seinen Bruder, den Lehrer und den ortsfremden Wiener Journalisten Hollescheck zu mobilisieren, aber Sattmann bleibt standhaft. Es bedarf einer formellen Entschuldigung des aus Wien herbeigeeilten Handelsministers, um Karl-Friedrich Sattmann mit Lahnenburg zu versöhnen. Teil 2 wird am Sonntag, 26. Juli, 23.30 Uhr, Teil 2 am Sonntag, 2. August, 23.25 Uhr, ausgestrahlt.
Cast
Dietrich Mattausch, Brigitte Grothum, Ferdinand Dux, Sabine Cruso, Ralf Komorr, Kurt Weinzierl, Veronika Faber
Die komisch-kauzige Familie des Grafen Goderhard ist im Hotel abgestiegen und kann kaum die Zeche bezahlen. Goderhard sucht einen Ausweg aus seiner permanenten Finanzkrise und hofft auf die Hochzeit mit seiner reichen Jugendfreundin. Doch die ausgeflippte Popsängerin Suzie kommt dazwischen.
Episodenummer
9
Cast
Roy Black, Julia Biedermann, Manfred Lehmann, Andrea Heuer, Alfons Haider, Herbert Fux, Isabel Varell
Auch 2025 verstärkt 'ORF III AKTUELL am Nachmittag' jeweils montags und mittwochs um 16.00 Uhr die bereits etablierte Infoleiste von ORF III. Mit vertiefenden Analysen, spannenden Diskussionen und fundierter Berichterstattung begleitet die Sendung die politischen Entwicklungen in & um Österreich. Eine breite Palette an Hintergrundberichten, Meinungen von Expertinnen und Experten bzw. Live-Interviews geben einen umfassenden Überblick über die relevanten Geschehnisse im In- und Ausland.
Als Napoleon gerade sein Waterloo erlebt und in Wien der Kongress tagt, macht sich fernab der Weltpolitik K.u.K. Hofschaufspieler Johann Anton Friedrich Reil auf ins Waldviertel. Er schreibt den ersten Wanderführer über den einst weissen Flecken der Monarchie. Schauspieler Stefano Bernardin folgt in dieser 'Land der Berge'-Produktion mit Reils Büchlein im Rucksack seinen Spuren. Heute – wie zu Zeiten Reils – gilt es, die bizarren wie eindrucksvollen Schönheiten der Granitbergwelt zu entdecken, hinter die geheimnisvolle Aura alter Burg-, Kloster- und Stadtmauern zu blicken und im hohen Norden Österreichs einigen ganz besonderen Menschen zu begegnen.