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  1. Kontinente in Bewegung Voyage Of the Continents

    Südamerika

    Catégorie
    Technik/Wissenschaft
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    F/CDN
    Année de production
    2014
    Description
    Der südamerikanische Kontinent ist Symbol grosser Kontraste und Superlative: Heimat der längsten Bergkette der Welt, des grössten Regenwaldgebiets, des wasserreichsten Flusses, der trockensten Wüste und der beeindruckendsten Artenvielfalt. Mehrere Milliarden Jahre befand sich dieser Erdteil im Südpazifik, bevor er sich endgültig vom südlichen Grosskontinent Gondwana abtrennte – nach mehreren Millionen Jahren des Zusammenlebens trennt der Atlantik fortan die zukünftigen Kontinente Afrika und Südamerika. Der südamerikanische Kontinent driftet langsam gen Westen, kollidiert dabei mit der Pazifischen Platte: die Geburtsstunde der Anden. Die mehrere Tausend Kilometer lange Bergkette stellt ein Paradies für Geologen dar und gibt Aufschluss über Plattenbewegungen vor Millionen von Jahren. Auch heute ist der südamerikanische Kontinent unablässig in Bewegung. Er driftet weiterhin westwärts, Kollisionen mit der Pazifischen Platte entladen sich in Erdbeben. Zahlreiche aktive Vulkane rund um den Pazifik, der sogenannte Pazifische Feuerring, zeugen von Subduktionszonen rund um den Pazifik. In einigen Millionen Jahren, so mutmassen Forscher, könnte die Pazifische Platte völlig subduziert und der Pazifische Ozean verschlossen sein. Diese Hypothese ist zwar umstritten, zeigt aber einmal mehr, dass die Geschichte Südamerikas noch lange nicht abgeschlossen ist. Vielmehr beginnt gerade erst ein neues Kapitel der Erdgeschichte.
    Numéro de l'épisode
    3
    Répétition
    W
    Réalisation
    Alexis de Favitski
    Informations détaillées
    Die Theorie der Plattentektonik, die die Entwicklung der Kontinente und Ozeane mit all ihren Folgephänomenen erklärt, erscheint für das Verständnis der Erdgeschichte ebenso wichtig wie die Darwinsche Evolutionstheorie für die Erforschung des modernen Menschen. Internationale Wissenschaftler zeigen, wie sie mit ihren Entdeckungen die Theorie der Kontinentalverschiebung stützen und welche Orte der Erde Hinweise auf bedeutende geologische Ereignisse bergen. Berichte von spektakulären Entdeckungen und Besuche an geologischen Stätten nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise durch die Erdgeschichte, bei der Stück für Stück das Bild der heutigen Welt entsteht – ein sagenhaftes Epos. Weitere Informationen finden Sie unter arte.tv/kontinente-bewegung. Ausserdem ist unter http://webgeol.com eine Webdoku zum Thema verfügbar.
  2. Kontinente in Bewegung Voyage Of the Continents

    Von den Anfängen Afrikas

    Catégorie
    Technik/Wissenschaft
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    F/CDN
    Année de production
    2014
    Description
    Afrika wird oft als ein junger Kontinent wahrgenommen, da er erst seit dem 19. Jahrhundert als weitgehend erforscht gilt. Allerdings gehört er in Wirklichkeit zu den ältesten Kontinenten, der sich schon sehr früh in der Erdgeschichte zusammengesetzt und tektonischen Spannungen lange Zeit weitgehend standgehalten hat. Der Kontinent besteht aus bis zu drei Milliarden Jahre alten Plattenformen und war vor zwei Millionen Jahren die Wiege der Menschheit. Nach einer durch einen kosmischen Einschlag verursachten Naturkatastrophe übten die Landmassen rund um Afrika im Laufe mehrerer Millionen Jahre immer mehr Druck auf den Kontinent aus. Schliesslich war die Spannung zu stark, die Erdkruste riss und der Superkontinent, in dessen Herzen Afrika sich befand, zerbrach. Die tektonische Geschichte Afrikas hat beeindruckende Landschaftsformationen hervorgebracht und bietet mit ihren vielfältigen Gesteinsformen ein einzigartiges Territorium für Forscher. In dieser Episode beginnt die geologische Zeitreise im Süden des Kontinents und verfolgt die Entwicklung Afrikas von den Ursprüngen bis zum Auseinanderbrechen des Superkontinents Gondwana in die Kontinente Afrika, Australien, Südamerika und die Antarktis.
    Numéro de l'épisode
    4
    Répétition
    W
    Réalisation
    Alexis de Favitski
    Informations détaillées
    Die Theorie der Plattentektonik, die die Entwicklung der Kontinente und Ozeane mit all ihren Folgephänomenen erklärt, erscheint für das Verständnis der Erdgeschichte ebenso wichtig wie die Darwinsche Evolutionstheorie für die Erforschung des modernen Menschen. Internationale Wissenschaftler zeigen, wie sie mit ihren Entdeckungen die Theorie der Kontinentalverschiebung stützen und welche Orte der Erde Hinweise auf bedeutende geologische Ereignisse bergen. Berichte von spektakulären Entdeckungen und Besuche an geologischen Stätten nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise durch die Erdgeschichte, bei der Stück für Stück das Bild der heutigen Welt entsteht – ein sagenhaftes Epos. Weitere Informationen finden Sie unter arte.tv/kontinente-bewegung. Ausserdem ist unter http://webgeol.com eine Webdoku zum Thema verfügbar.
  3. Pompeji, Geschichte einer Katastrophe Pompeii: The New Dig

    Im Schatten des Vesuv

    Catégorie
    Zeitgeschehen
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    GB
    Année de production
    2024
    Description
    Seit mehr als einem Jahr läuft in Pompeji eines der ehrgeizigsten Grabungsprojekte unserer Zeit: Ein italienisches Archäologenteam entdeckte einen bisher unerforschten Häuserblock und förderte unter anderem eine Bäckerei, ein Wohnhaus und ein Wandgemälde, das eine Art Pizza zeigt, zutage. Die Ausgrabung beginnt mit der Entdeckung eines riesigen Steinofens. Viel zu gross, um zu einem Privathaus gehört zu haben, finden die Forscher heraus, dass er Teil einer Bäckerei war, in der Brot an die Bewohner von Pompeji verkauft wurde. Nicolas Monteix, Experte für das Backgewerbe in der Antike, besichtigt eine der 40 Bäckereien, die bisher in Pompeji gefunden wurden, und erzählt davon, wie das Leben der Sklaven vermutlich ausgesehen hat, die dort Tag für Tag bei gleissenden Temperaturen schufteten und permanent dem Mehlstaub ausgesetzt waren. In einem Nebenraum der Bäckerei entdecken die Archäologen drei Skelette. Ihr Zustand deutet darauf hin, dass die Menschen von der einstürzenden Decke erschlagen wurden. In den ersten 18 Stunden des Vulkanausbruchs fiel ein dichter Niederschlag aus Pyroklasten und Asche auf Pompeji. Unter dem Gewicht der Gesteinsfragmente brachen überall in der Stadt Gebäude ein. Neben der Bäckerei entdecken die Archäologen das Wohnhaus. In jedem Raum türmen sich unberührte Lapilli bis zu drei Meter hoch. Das bedeutet, dass seit dem Vulkanausbruch niemand dieses Haus betreten hat. Im Atrium finden die Forscher unbenutzte Dachziegel, Steine und Werkzeug. Daraus schliessen sie, dass das Gebäude zum Zeitpunkt der Eruption renoviert wurde. Tatsächlich hatte 17 Jahre zuvor, im Jahr 62 nach Christus, ein Erdbeben viele Häuser in Pompeji zerstört, die längst noch nicht alle wieder aufgebaut waren.
    Numéro de l'épisode
    1
    Répétition
    W
    Réalisation
    Elena Mortelliti
  4. Pompeji, Geschichte einer Katastrophe Pompeii: The New Dig

    Flucht und Neuanfang

    Catégorie
    Zeitgeschehen
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    GB
    Année de production
    2024
    Description
    In Pompeji fördern die neuen Ausgrabungen weitere aufschlussreiche Funde zutage. Gleichzeitig ergeben Untersuchungen, dass viele Pompejaner den Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 nach Christus wahrscheinlich überlebten. Bisher schätzten Experten die damalige Einwohnerzahl auf 10.000 bis 12.000 Menschen, aber der Forscher Steven Tuck enthüllt eine Grabinschrift im Süden der Stadt, die eher eine Bewohnerschaft von 30.000 Menschen nahelegt. Im Laufe der 300-jährigen Grabungsgeschichte wurden jedoch bisher nur gut 1.200 Tote gefunden – was bedeutet, dass der Verbleib von mehr als 90 Prozent der Pompejaner bis heute ungeklärt ist. Bei Ausgrabungen im Wohnteil des Gebäudes entdeckt das Team eine kunstvolle Regenrinne, die früher das Dach über dem zentralen offenen Bereich – dem Atrium – zierte und Regenwasser in ein grosses flaches Becken leitete, das sogenannte Impluvium. Mit der zusätzlichen Freilegung wertvoller weisser Marmormöbel und Dekorelemente wird immer deutlicher, dass der Eigentümer ein wohlhabender Pompejaner war. Ein weiterer Fund gibt dem Team Rätsel auf: Ein ausgeklügeltes Netz aus 2.000 Jahre alten Rohren und Leitungen verbindet die Bäckerei und das Haus des reichen Bürgers mit dem benachbarten Gebäude. Der Archäologe Miko Flohr untersucht die Ausgrabungsstätte, um zu prüfen, ob es sich um eine römische Wäscherei handeln könnte, eine sogenannte Fullonica. Nur hochrangige Römer benutzten diese Walkereien zur Reinigung ihrer Kleidung, wer in Pompeji eine betrieb, hatte direkten Zugang zu den oberen Schichten der pompejanischen Gesellschaft.
    Numéro de l'épisode
    2
    Répétition
    W
    Réalisation
    Elena Mortelliti
  5. Pompeji, Geschichte einer Katastrophe Pompeii: The New Dig

    Die letzten Stunden

    Catégorie
    Zeitgeschehen
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    GB
    Année de production
    2024
    Description
    In dieser letzten Folge bewerten die Archäologen die vollendete Ausgrabung einer Luxusvilla, einer Bäckerei und einer Wäscherei. Dabei entdecken sie auch Hinweise zu den Tätigkeiten der Pompejaner in den letzten Stunden vor dem Untergang ihrer Stadt. Den Ausgangspunkt bildet der Vesuv. Neunzehn Stunden nach dem Beginn des Vulkanausbruchs liegt Pompeji grösstenteils unter einer Schicht aus pyroklastischem Material und Asche begraben. Allerorts sind Dächer unter dem Gewicht des Vulkangesteins eingebrochen und haben Menschen unter ihren Trümmern begraben. Doch es gibt auch Überlebende. Ist nach dem Abebben der ersten Eruption für sie das Schlimmste überstanden? Laut dem Vulkanologen Chris Jackson dürfte die letzte, tödlichste Phase des Vulkanausbruchs erst nach dem Gesteinshagel eingetreten sein: Pyroklastische Ströme, giftige Gase und sengende Hitze vernichteten alles noch in der Stadt befindliche Leben. An der Ausgrabungsstätte hat die Freilegung einer grossen Villa neben der Bäckerei und der Wäscherei begonnen. Unter einer Treppe entdeckt das Team Kohlezeichnungen von kämpfenden Gladiatoren. Da Kohle schnell verblasst, glauben die Archäologen, dass jemand diese Bilder kurz vor der Eruption gezeichnet hat. Wer war der Künstler, und warum zeichnete er Gladiatoren? Abschliessend reflektiert Teamchef Gennaro Iovino über die Verbindungen der modernen Neapolitaner zu den Pompejanern der Antike – und über den Vesuv, diesem noch heute in der ganzen Region sichtbaren Mahnmal zum Gedenken an die vergangene, aber auch zur Warnung vor einer möglichen neuen Katastrophe.
    Numéro de l'épisode
    3
    Répétition
    W
    Réalisation
    Elena Mortelliti
  6. Arte Reportage

    Themen: Kolumbien: Kinder als Auftragsmörder / Argentinien: Milei kürzt Fluss-Sanierung

    Catégorie
    Zeitgeschehen
    Informations sur la production
    Reportage
    Pays de production
    F/D
    Année de production
    2026
    Description
    (1) Kolumbien: Kinder als Auftragsmörder Der Mord an Miguel Uribe Turbay durch einen Teenager erschütterte 2025 Kolumbien. Er erinnerte viele an die Zeit, als Pablo Escobar Strassenkinder für seine Verbrechen rekrutieren liess. 2024 standen in Kolumbien mehr als 200 Minderjährige wegen Mordes vor Gericht. Und das ist wohl nur die Spitze des Eisbergs, denn die meisten jungen Auftragsmörder entkommen. Die Jugendlichen der Oasis-Bande leben in Moravia, einem der ärmsten Barrios, errichtet auf einer ehemaligen Müllhalde der Vororte von Medellín. Sie verkaufen die synthetische Droge 2CB, stehlen Taschen, rauben Autos aus und kämpfen mit blossen Händen, Macheten oder Messern. Angelica ist 19 Jahre alt. Sie verbrachte drei Jahre wegen Beihilfe zum Mord in einer Jugendstrafanstalt. Kurz nach ihrer Entlassung ersticht sie den Mörder ihres Bruders. Die zunehmende Gewaltbereitschaft der kolumbianischen Jugend steht in direktem Zusammenhang mit dem Kokainhandel. Seit mehreren Jahren explodiert die Produktion. Drei Minderjährige werden laut einem von der Regierung in Auftrag gegebenen Bericht täglich von Drogenbanden rekrutiert. (2) Argentinien: Milei kürzt Fluss-Sanierung Budgetkürzungen und Personalabbau unter dem ultraliberalen argentinischen Präsidenten Milei gefährden die Rettung des Flusses Riachuelo in Buenos Aires. Lange Zeit galt er als einer der am stärksten verschmutzten Flüsse der Welt. Der Riachuelo war eigentlich nur noch ein mehr als 60 Kilometer langer, offener Abwasserkanal, an dessen Ufern fünf Millionen Menschen leben. 2008 zwang die argentinische Justiz die Behörden, einen umfassenden Sanierungsplan zu starten. Die unter der Aufsicht des Obersten Gerichtshofs durchgeführten Arbeiten erbrachten eine spektakuläre Verbesserung. Seit dem Amtsantritt des klimaskeptischen Milei im Dezember 2023 und der von ihm angeordneten Senkung der öffentlichen Ausgaben sind viele Teile des Sanierungsplans auf Eis gelegt. Das beunruhigt die Anwohner – vor allem, seit die Justizbehörde die richterliche Kontrolle aufgehoben hat. Der Riachuelo ist noch nicht gerettet.
  7. Mit offenen Karten Le dessous des cartes

    Themen: Seltene Erden – Strategische Bedrohung

    Catégorie
    Zeitgeschehen
    Informations sur la production
    Magazin
    Pays de production
    F
    Année de production
    2026
    Description
    Seltene Erden haben sich zu hochstrategischen Rohstoffen entwickelt: aufgrund ihrer magnetischen und leuchtenden Eigenschaften spielen sie eine wichtige Rolle bei der Nutzung erneuerbarer Energien und der Herstellung von Bildschirmen. Heute werden auf der Welt fünfmal mehr Seltene Erden verbraucht als noch vor fünfzehn Jahren. Fast die Hälfte der weltweit bekannten Vorkommen liegt in China, gefolgt von Brasilien, Indien, Australien, Russland, Vietnam, den USA und Myanmar. In Peking begnügt man sich nicht mit den landeseigenen Ressourcen, sondern hat über Jahre hinweg die gesamte Wertschöpfungskette der Seltenen Erden unter Kontrolle gebracht. Inzwischen beherrscht das Land rund 85 Prozent des Weltmarkts – ein Vorteil, der sich im Kontext des von Donald Trump angeheizten Handelskonflikts als wirtschaftliches Druckmittel nutzen lässt. Gleichzeitig wecken die Vorkommen an Seltenen Erden in der Ukraine, Venezuela und Grönland die Aufmerksamkeit des US-Präsidenten. Seltene Erden stehen heute im Zentrum der internationalen Machtverhältnisse – auch für Europa, das unter anderem auf ein Vorkommen im schwedischen Per Geijer zurückgreifen kann und zugleich verstärkt auf Recycling setzt.
    Numéro de l'épisode
    17
    Répétition
    W
  8. Rasta Gracie und Jamaikas Heiler Rasta Gracie und die Heilpflanzen Jamaikas

    Catégorie
    Land und Leute
    Informations sur la production
    Dokumentation
    Pays de production
    D
    Année de production
    2023
    Description
    Gracie ist eine lebendige, energiegeladene Rastafrau. Sie rappt gern und lebt mit ihrer zehnjährigen Tochter Anna in einem 400-Seelen-Dorf. Ihre ältere Tochter lebt bei der Schwiegermutter in Kingston – Gracie fehlt das Geld, um beide Kinder selbst grosszuziehen. Das ist keine Seltenheit auf Jamaika. Gracie träumt davon, in ihrem Dorf einen kleinen Gemüseladen zu eröffnen, der den Nachhaltigkeitsregeln der Rastafari entspricht. Sie ist Händlerin und fährt wöchentlich mit einem überfüllten Truck zum Markt nach Kingston – mit Bananen, Kokosnüssen und dem, was die Saison hergibt. Die Ware kauft sie auf Kredit von den Farmern, der Gewinn reicht nur für das Nötigste. Doch Gracie lebt nach dem Motto ihrer Grossmutter: 'Hilf dir selbst, dann wird auch Hilfe kommen.' Auch Gracies Freunde Quaco und Robert nennen sich 'Grossmutters Söhnchen'. Schon als Kinder suchten sie mit ihren Grossmüttern nach Heilpflanzen im Regenwald. Rasta Quaco gehört zu den 'Top Two' der Heiler, sagt Robert. Wenn er nicht mit Quaco unterwegs ist, fährt er ein Sammeltaxi und hilft auch Gracie, die auf der Suche nach günstigem Baumaterial für ihren Laden ist. Quaco und Robert folgen ihrer Vision im tiefsten Regenwald: Sie sind auf der Suche nach der sagenumwobenen Wurzel 'Four Man Strength' – benannt nach ihren vier herzförmigen Adern. Die Pflanze gilt weltweit als begehrtes Mittel zur Stärkung der Immunkräfte und als Aphrodisiakum. Quaco braucht sie, um sein spezielles Lebenselixier herstellen zu können. Die Dokumentation gibt einen intimen Einblick in die lebensbejahende und naturverbundene Lebenswelt einer Community, die mehr zu bieten hat als Reggae.
    Répétition
    W
    Réalisation
    Lars Barthel, Marian Kiss
  9. Arte Journal Arte journal

    Catégorie
    Nachrichten
    Informations sur la production
    Nachrichten
    Pays de production
    F/D
    Année de production
    2026
    Description
    ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur.
  10. Kenia: Die Milch der Dromedare

    Catégorie
    Landschaftsbild
    Informations sur la production
    Reportage
    Pays de production
    D
    Année de production
    2025
    Description
    Der Norden Kenias, eine der trockensten Regionen des ostafrikanischen Landes, ist die Heimat der Samburu, eines Halbnomadenvolks, das eng mit den Massai verwandt ist. Seit Jahrhunderten leben die Hirten von der Viehwirtschaft, treiben Rinder und Ziegen über das trockene Land. Ein seit jeher höchst anfälliges Modell, denn besonders die durstgeplagten Rinder verendeten in Dürrejahren schnell. Während der letzten Trockenphase zwischen 2021 und 2023 verloren die Samburu rund 80 Prozent ihrer Tiere. Um dem künftig vorzubeugen, liess die Regierung Dromedare an die Menschen verteilen und startete damit ein Erfolgsmodell, dessen positive Entwicklung alle überraschte. Nicht nur passten sich die Höckertiere schnell den Bedingungen im kenianischen Dornbuschland an, ihre Milch wurde zum unerwarteten Wendepunkt für die Menschen: Sie ist nährstoffreicher als Kuhmilch und in grösseren Mengen dauerhaft verfügbar. Damit wird der Mangel- und Unterernährung, wie sie immer wieder in trockenen Jahren drohten, bei den Nomaden entgegengewirkt. Was die Menschen nicht selbst benötigen, verkaufen sie an Kooperativen, von denen in den letzten Jahren immer mehr entstanden sind. Bis in die grossen Städte wie Nairobi liefern sie das 'weisse Gold'. Von dieser Entwicklung profitieren besonders Frauen auf dem Land. Denn sie sind es, die die Dromedare traditionell melken. Und sie sind es auch, die mit deren Milch nun florierenden Handel treiben.
    Répétition
    W
    Réalisation
    Clio Sozzani
    Informations détaillées
    'GEO Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  11. Die Farben der Antike Les couleurs de l'Antiquité

    Catégorie
    Geschichte
    Informations sur la production
    Dokumentarfilm
    Pays de production
    D/F
    Année de production
    2025
    Description
    Noch immer faszinieren uns die strahlend weissen Marmorskulpturen des antiken Griechenlands. Doch was, wenn dieses Bild trügt? Die Wissenschaft enthüllt: Die Zeit und Menschen haben die prächtigen Farbpigmente ausgelöscht, die Tempel und Statuen einst schmückten. War das 'weisse Griechenland' nur eine Illusion? Dank moderner Archäologie, innovativer Technologien und experimenteller Rekonstruktionen machen Forschende und Kunstschaffende eine andere Geschichte sichtbar: die der Farben, der Polychromie. Feinste Analysen auf Ausgrabungsstätten und in Laboren bringen verborgene Pigmente ans Licht. So rekonstruieren sie die ursprüngliche Farbigkeit antiker Kunstwerke – von den Tempeln der Akropolis bis zu den Palästen von Knossos. Der Filmemacher Olivier Lemaître begibt sich auf eine europäische Spurensuche: Welche Pigmente wurden verwendet? Welche Techniken beherrschten die Menschen damals? Wie wirkten die farbenfrohen Monumente auf die Bevölkerung der Antike? Mit atemberaubenden Rekonstruktionen und digitalen Visualisierungen erweckt der Film die bunte Antike zum Leben – und zeigt, wie real die Statuen durch Hauttöne, Stoffe und Schmuck wirkten. Die Dokumentation vereint Wissenschaft und Kunst, um die Antike in neuem Licht zu zeigen: Ein faszinierender Blick auf das farbenreiche Erbe des alten Griechenlands – und die Frage, warum wir diese Geschichte fast vergessen hätten.
    Réalisation
    Olivier Lemaître
  12. Das Geheimnis der Hieroglyphen: Champollions Geniestreich Dans le secret des hiéroglyphes : les frères Champollion

    Catégorie
    Geschichte
    Informations sur la production
    Dokumentarfilm
    Pays de production
    F/CH/B/E/CDN
    Année de production
    2022
    Description
    Es ist der 14. September 1822, als Jean-François Champollion in einem kleinen Dachzimmer in der Rue Mazarine in Paris den Schlüssel zur Entzifferung der Hieroglyphen entdeckt. Mit der letzten entschlüsselten Kartusche hält er endlich das fehlende Puzzlestück in der Hand. Der Code ist geknackt – eine jahrtausendealte Zivilisation erwacht zu neuem Leben. In die Geschichtsbücher ging jedoch nur das Genie ein, dem es gelang, das Rätsel der ägyptischen Schriftzeichen zu lösen. Dabei verbirgt sich hinter diesem Erfolg in Wahrheit ein Duo: Die Brüder Jean-François und Jacques-Joseph glaubten an das Unmögliche. Ihnen ist es gelungen, was Generationen von Forschern vor ihnen vergeblich versucht hatten. Während der gesamten Arbeit schrieben sich die beiden fast 700 Briefe, die es Ägyptologen und Historikern ermöglichen, den Beitrag des älteren der Champollion-Brüder angemessen einzuordnen. Diese reichhaltige, teils unveröffentlichte Korrespondenz erzählt von den damaligen sozialpolitischen Umständen und der angespannten Lage im Frankreich nach dem Ende des Ersten Kaiserreichs – am Vorabend des 'Weissen Terrors' unter Ludwig XVIII. Auch weitere Figuren spielten eine wesentliche Rolle im Leben der Brüder: ihr Förderer, der Mathematiker und Präfekt des Départements Isère, Joseph Fourier, oder der englische Gelehrte Thomas Young, den eine lebenslange Rivalität mit Jean-François verband. 'Das Geheimnis der Hieroglyphen' erzählt auch von den faszinierenden Erlebnissen Jean-François Champollions, als er gegen Ende seines viel zu kurzen Lebens Tempel und Grabanlagen des alten Ägypten vor Ort erforschen durfte. Innerhalb weniger Jahre gelang es ihm, den Grundstein für die moderne Ägyptologie zu legen.
    Cast
    Susanne Grawe, Karine Madrigal, Robert Solé, Aurélien Lignereux, Vanessa Desclaux, Chrisitan Cannuyer, Claude Rilly
    Réalisation
    Jacques Plaisant
    Scénario
    Jacques Plaisant
  13. Mozart: Don Giovanni

    Catégorie
    Oper
    Informations sur la production
    Oper
    Pays de production
    D
    Année de production
    2025
    Description
    Wolfgang Amadeus Mozart und der Librettist Lorenzo da Ponte legten die spanische Don-Juan-Legende zugrunde. Auch wenn die Erzählung schon früher sehr bekannt war, wurde ihr Hauptcharakter erst durch Mozarts-Oper Don Giovanni zu einer legendären Figur. Diese Darstellung führte dazu, dass viele weitere Versionen der Geschichte entstanden und sie auch von Philosophen genauer betrachtet wurde. Die Handlung dreht sich um den Frauenhelden Don Giovanni, der durch seine Verführungskünste und sein lasterhaftes Verhalten zahlreiche Frauen betrügt und verlässt. Er tötet den Komtur, den Vater von Donna Anna, die er zuvor zu betören versuchte. Doch letztendlich schliessen sich viele gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken. Die Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper in München übernahm erstmals David Hermann. Der Faust-Preisträger hat sich als einer der wichtigsten Opernregisseure seiner Generation profiliert. Aufzeichnung vom 4. und 6. Juli 2025 in der Bayerischen Staatsoper, München, Deutschland.
    Cast
    Konstantin Krimmel, Samantha Hankey, Vera-Lotte Boecker, Giovanni Sala, Christof Fischesser, Kyle Ketelsen, Avery Amerau
    Réalisation
    Christoph Engel
  14. Víkingur Ólafsson und das Bergen Philharmonic Orchestra spielen Ravel und Grieg

    Gäste: Víkingur Ólafsson, Rosie Frater-Taylor, Dave Edwards, Tom Potter, Kristen Witmer, Marcel Beekman, Felix Schwandtke, Shunske Sato

    Catégorie
    Klassische Musik
    Informations sur la production
    Musik
    Pays de production
    D
    Année de production
    2022
    Description
    Mit Werken von Maurice Ravel und Edvard Grieg präsentiert das Bergen Philharmonic Orchestra mit dem isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson zwei Meisterwerke voll klingender Leidenschaft und packender Virtuosität. La Valse schrieb Maurice Ravel 1919 ursprünglich als Ballettmusik im Auftrag von Sergei Djagilew für dessen Ballettensemble Ballets Russes. Ravel verarbeitet Elemente des Wiener Walzers mit allen Stilmitteln impressionistischer Harmonik und Rhythmik. Er selbst bezeichnete sein Werk als 'fantastischen und tödlichen Derwischtanz'. Durch schwebende Nebelschleier hindurch erkennt man walzertanzende Paare, in einem riesigen, von Kronleuchtern hell erleuchteten Raum wirbeln die Menschen im Kreis. Nach und nach mischen sich verzerrte Rhythmen und dissonante Harmonien in die Walzerseligkeit, das Stück endet in einem ekstatischen Klangrausch. Das Klavierkonzert a-Moll ist Edvard Griegs einziges vollendetes Konzert. Der norwegische Komponist liess sich dazu inspirieren, als er Clara Schumann das a-Moll-Konzert ihres Mannes spielen hörte. In die romantische Klangfülle und Virtuosität des Stücks liess Grieg auch Elemente der traditionellen Musik seiner Heimat einfliessen, etwa im ersten und dritten Satz den norwegischen Springtanz Halling. Mit leidenschaftlicher Musikalität, explosiver Virtuosität und intellektueller Neugier beeindruckt der isländische Pianist Víkingur Ólafsson sein Publikum. Dabei brilliert er mit Bach ebenso wie mit dem grossen klassischen Solistenrepertoire – und engagiert sich auch nachdrücklich für Neue Musik. Aufzeichnung vom 20. August 2022 auf dem Musikfest Bremen 2022.
    Réalisation
    Felix Breisach
  15. Leben mit Vulkanen Des volcans et des hommes

    Liparische Inseln: Von der Hölle zum Paradies

    Catégorie
    Natur und Umwelt
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    F
    Année de production
    2018
    Description
    Nördlich von Sizilien liegen die Liparischen Inseln, deren Landschaft von Vulkanen geprägt ist – der berühmteste unter ihnen: Stromboli. Ausbrüche gehören hier zur Tagesordnung, jedoch waren die Eruptionen 2002 besonders gravierend: Über sechs Monate wälzten sich damals immer wieder neue Lavaströme über die Flanken des Stromboli. Arnaud erklimmt den Gipfel des Stromboli – um ihn herum brodelt und zischt es und durch die ständigen Eruptionen fliegen Lavafragmente wie Projektile mit mehreren Hundert Stundenkilometern durch die Luft. Trotz dieser vulkanischen Bomben ist der Glutriese ein Besuchermagnet, dessen Beliebtheit unter anderem dem Kult-Film 'Stromboli' des Regisseurs Roberto Rossellini mit Ingrid Bergman zu verdanken ist. Auf der anderen Seite der Insel, im Dorf Ginostra, ist nicht viel vom Touristenrummel zu spüren. In dieser Idylle lebt Pasquale Giuffre – trotz der Gefahren, die vom Vulkan ausgehen, wollte er seine Heimat nie verlassen. Das Leben in einer Grossstadt birgt seiner Meinung nach mehr Risiken. Arnauds Reise führt ihn auf die Insel Lipari. Er erforscht dort die dunkle Vergangenheit des Touristenparadieses: Früher bauten Arbeiter hier Bimsstein unter gesundheitsschädlichen Zuständen ab – diese waren so schlimm, dass der Steinbruch auch 'weisse Hölle' genannt wurde. Ausserdem befand sich vor rund 50 Jahren auf der Insel ein Straflager, dessen Insassen unter menschenunwürdigen Bedingungen hausen mussten. Von der Hölle auf Erden zum 'Himmel' der Touristen – doch eins ist geblieben: Ob Freud oder Leid – auf den Liparischen Inseln bestimmen die Vulkane über das Schicksal der Bewohner.
    Numéro de l'épisode
    10
    Répétition
    W
    Réalisation
    Guy Beauché
  16. 28 Minuten 28 minutes

    Catégorie
    Magazin
    Informations sur la production
    Magazin
    Pays de production
    F
    Année de production
    2026
    Description
    (1): 'Essen geben': Eine zutiefst politische Alltagsgeste Was ist das 'spezifisch Menschliche' am Akt, anderen Essen zu geben? Dieser Frage geht die Philosophin Joëlle Zask in einer Welt nach, die 'krank an ihrer Ernährung' ist. Für sie sind Essen und Essen geben mehr als nur eine Frage der Ernährung – sie sind politische Gesten. Am 12. März erscheint ihr Buch Donner à manger. Politique d'un geste ordinaire (Essen geben. Politik einer alltäglichen Geste, Verlag Premier Parallèle). (2): Krieg im Iran: Stehen wir vor einer globalen Energiekrise? In der Nacht vom 8. auf den 9. März stieg der Preis für ein Barrel Öl auf knapp 120 Dollar, bevor er am Morgen wieder auf unter 100 Dollar fiel. Dieser Anstieg ist eine Folge des seit elf Tagen andauernden Krieges im Iran: die Finanzmärkte rechnen mit einer Verknappung des weltweiten Energieangebots. Hintergrund sind Schäden, die die Islamische Republik an der Energieinfrastruktur der Golfstaaten verursacht hat. Zudem blockiert der Iran weitgehend die Strasse von Hormus, durch die etwa 20 % des weltweit gehandelten Erdöls und Flüssiggases transportiert werden. In Frankreich erreichte der durchschnittliche Dieselpreis an den Zapfsäulen laut AFP am 9. März die symbolische Marke von 2 Euro pro Liter. Ausserdem: Xavier Mauduit berichtet über die Heilung eines Mannes, der zwanzig Jahre lang unter anhaltendem Schluckauf litt. Marie Bonnisseau geht auf eine Äusserung von Timothée Chalamet ein, die in der Welt von Oper und Ballett für Aufruhr sorgte.
    Numéro de l'épisode
    140
  17. (Fast) Die ganze Wahrheit Tout est vrai (ou presque)

    Donald Trump

    Catégorie
    Menschen
    Pays de production
    F
    Année de production
    2022
    Réalisation
    Nicolas Rendu
  18. Leben mit Vulkanen Des volcans et des hommes

    La Réunion: Im Herzen der Vulkane

    Catégorie
    Natur und Umwelt
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    F
    Année de production
    2018
    Description
    Die Insel La Réunion lädt zu einer spannenden Reise durch die Vulkangeschichte ein. Der Piton de la Fournaise gehört zu den derzeit aktivsten Vulkanen der Erde, weswegen er sorgfältig überwacht wird. Arnaud begleitet die Vulkanologin Aline Peltier auf ihrem Überwachungsrundgang auf den Gipfel des Vulkans. Vor mehr als 500.000 Jahren entstand der Piton de la Fournaise – pro Jahr bricht er ein- bis zweimal aus. Wenige Kilometer von seinen zerklüfteten Hängen entfernt hat die tropische Vegetation alle Spuren seiner Aktivität überwunden. Zusammen mit dem Höhlenforscher Rudy Laurent begibt sich Arnaud in einen Lavatunnel, der vor rund 22.000 Jahren bei einer Eruption entstand. Ein Bauer entdeckte den Tunnel per Zufall, als er mit seinem Traktor darüberfuhr und einbrach. Die nächste Station der Reise durch die vulkanische Vergangenheit von La Réunion führt zum grossen Bruder des Piton de la Fournaise, dem Piton des Neiges. Vor etwa drei Millionen Jahren entstand der Vulkan, aus dem sich die Insel formte – seit rund 12.000 Jahren schläft er allerdings. In den Furchen der schroffen Vulkanfelsen fanden einst die Nachfahren von Sklaven Zuflucht und passten ihre Lebensweise hervorragend an den unzugänglichen Ort an. Trinkwasser, Strom, Nahrungsmittel – für alles sorgen sie selbst, direkt vor Ort. Die einzige Verbindung zur Aussenwelt bietet ein Hubschrauber. Die heutige Generation ist fest entschlossen, die aussergewöhnliche Lebensweise ihrer Vorfahren beizubehalten. Die aus dem Ozean ragenden Kolosse sind die Geschichtsbücher der Vulkanologie und prägen seit jeher das Leben der Menschen auf La Réunion, die gelernt haben, mit den Felsriesen zu leben.
    Numéro de l'épisode
    11
    Répétition
    W
    Réalisation
    Jean-Luc Guidoin
  19. Geschichte schreiben Faire l'histoire

    Oluale Kossola, Erinnerungen eines Sklaven | Gäste: Cécile Vidal (Kolonialhistorikerin)

    Catégorie
    Infomagazin
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    F
    Année de production
    2022
    Description
    Seit Beginn des Kolonialismus wurden über zwölf Millionen Frauen, Männer und Kinder von Afrika nach Amerika verschleppt. Anhand verschiedener Quellen, die den transatlantischen Sklavenhandel dokumentieren, gewinnen Historikerinnen und Historiker nicht nur Einblicke in Zahlen und Fakten dieses grausamen Kapitels der Geschichte, sondern auch ein realitätsnahes Bild einzelner Schicksale der versklavten Menschen. Zu Gast bei Patrick Boucheron erzählt die Kolonialhistorikerin Cécile Vidal die Lebensgeschichte von Oluale Kossola, der 1860 als einer der letzten Afrikaner über die Mittlere Passage nach Amerika verschleppt wurde. Sein Zeugnis blieb vor allem durch Filmaufnahmen eines Interviews mit der afroamerikanischen Anthropologin Zora Neale Hurston erhalten – und wurde so selbst Teil der Geschichte.
    Numéro de l'épisode
    3
    Réalisation
    Adrien Genoudet
  20. Leben mit Vulkanen Des volcans et des hommes

    Ecuador: Am Fusse des Cotopaxi-Gletschers

    Catégorie
    Natur und Umwelt
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    F
    Année de production
    2018
    Description
    Der Cotopaxi in den ecuadorianischen Anden ist mit fast 5.900 Metern einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Sein Gipfelgletscher wird ständig überwacht, denn bei einem Ausbruch schmilzt das Eis und es bilden sich Schlammlawinen, sogenannte Lahars, die verheerende Schäden anrichten. Die Forschungsarbeit in dieser Höhe ist eine echte Herausforderung. Das erfährt Arnaud am eigenen Leib: Er wird höhenkrank und muss wieder zum tausend Meter tiefer gelegenen Basislager absteigen. An den Hängen des Cotopaxi begegnet er den Chagras. Der letzte Vulkanausbruch hat den ecuadorianischen Cowboys grosse Probleme bereitet, da sich die Asche wie eine Betonschicht auf das Gras gelegt hat, das somit ihre Tiere nicht mehr ernähren konnte. Im Falle einer Eruption müssen die Chagras ihre Reitkünste unter Beweis stellen und das Vieh mit Hilfe von Lasso und Pferd evakuieren. Doch der Vulkan stellt nicht nur ein Risiko dar, sondern auch eine Einnahmequelle, denn die Schlammströme hinterlassen Ablagerungen, aus denen sich wertvolle Baustoffe gewinnen lassen. Ausserdem steht der Berg im Zentrum einer Glaubensrichtung, in der sich Katholizismus und überlieferte Weisheiten vermischen. Der Schamane Santiago Benitez lädt Arnaud zu einem Reinigungsritual ein: Sie begeben sich in eine Schwitzhütte, die mit glühendem Vulkangestein beheizt ist – eine bewegende Erfahrung. Die Menschen am Fusse des Cotopaxi haben gelernt mit der Gefahr, die vom Vulkan ausgeht, zu leben, haben aus ihrer Schwäche eine Stärke gemacht. Der Felsriese ist der Bezugspunkt ihrer Lebensphilosophie, die ihnen hilft, der Zukunft gelassen entgegenzusehen.
    Numéro de l'épisode
    19
    Réalisation
    Jean-Luc Guidoin
  21. Leuchtende Natur – Fluoreszenz als Verführungsstrategie La vie en fluo

    Best-of

    Catégorie
    Dokumentation
    Informations sur la production
    Dokumentation
    Pays de production
    F
    Année de production
    2024
    Description
    Gibt es in der Natur eine verborgene Sprache aus Licht? Tatsächlich existiert seit Jahrtausenden eine Kommunikationsform, die für das menschliche Auge meist unsichtbar bleibt – doch unter UV-Licht offenbart sich eine spektakuläre Welt: Frösche, Korallen, Spinnen, Vögel und Pflanzen leuchten in intensiven Farben. Hinter dieser Pracht stecken funktionale Codes. Wellensittiche und Blumen senden Leuchtsignale aus, die nur bestimmte Empfänger wahrnehmen: potenzielle Partner oder Bestäuber. Bei pantropischen Springspinnen kann diese optische Balz jedoch zu fatalen Missverständnissen führen. Korallen nutzen Fluoreszenz als Schutzmechanismus, um Symbionten vor schädlicher UV-Strahlung zu bewahren. Doch nicht immer dient das Leuchten der Verführung: Fleischfressende Pflanzen locken Beute mit fluoreszierenden Fallen in den Tod. Unterwasserorganismen wie Quallen oder Fische erzeugen sogar eigenes Licht (Biolumineszenz), das der Orientierung, Tarnung oder Jagd dient – ein weiteres Beispiel für die Anpassungsfähigkeit der Natur. Nur beim Skorpion ist die Funktion der Fluoreszenz noch ein Rätsel. Trotz jährlicher neuer Theorien – etwa, dass er Licht durch eigenes Leuchten wahrnimmt – bleibt das Phänomen bisher ungeklärt. Die Dokumentation 'Leuchtende Natur' zeigt eine verborgene Welt subtiler Symbiosen, raffinierter Jagdstrategien und unsichtbarer Signale. Licht wird hier zur Sprache – und die Wissenschaft beginnt erst, sie zu verstehen.
    Répétition
    W
    Réalisation
    Rachel Guénon, Samuel Guiton
  22. Die Ski-Saga La grande histoire du ski

    Catégorie
    Freizeit Hobby
    Informations sur la production
    Dokumentation
    Pays de production
    CH/F
    Année de production
    2020
    Description
    Womit lässt sich die ungebrochene Erfolgsgeschichte des Skifahrens erklären? Ist es das Gefühl von Freiheit, das ein Skiläufer verspürt, wenn er schwerelos ins Tal hinuntergleitet? Freiheit trieb die Menschen von jeher an: In früheren Zeiten war es die Bewegungsfreiheit, die Freiheit, sich zu den schnee- und eisbedeckten Regionen unserer Erde aufzumachen, nach Grönland und noch zu Anfang des 20. Jahrhunderts zu unerforschten Polarregionen. Oder die Freiheit der Bergbewohner, sich der grossen weiten Welt zu öffnen, ohne ihre Heimat zu verlassen? In Archivbildern und Interviews zeichnet die Dokumentation die Geschichte des Skifahrens nach und zieht Parallelen zur Entwicklung unserer Gesellschaft. Zu Wort kommen der Ingenieur und promovierte Naturwissenschaftler Yves Ballu, der Sportwissenschaftler Grégory Quin, der Journalist Guillaume Desmurs, der Freerider Dominique Perret und die erfolgreiche Schweizer Skirennfahrerin Eliane Bernasocchi. Bergwelten vermitteln ein Gefühl der Freiheit, vor allem, wenn wir sie auf Skiern erleben können. Diese Freiheit wird der Mensch sich nicht nehmen lassen, auch wenn er in Zeiten des Klimawandels nicht weiter so Ski fahren kann wie bisher. Ein Film für die Seele der Skifahrer und Skifahrerinnen, die nach dem Urlaub ihre Pisten der Alpen und der Mittelgebirge vermissen.
    Répétition
    W
    Cast
    Isabelle Caillat
    Réalisation
    Pierre-Antoine Hiroz
  23. Fasten – Ein Phänomen wird erforscht Le jeûne, enquête sur un phénomène

    Catégorie
    Dokumentation
    Informations sur la production
    Dokumentation
    Pays de production
    F
    Année de production
    2024
    Description
    Was ist wirklich dran an der Heilkraft des Fastens? Angesichts der Gefahren durch skrupellose 'Fasten-Gurus' und skeptische Gesundheitsbehörden haben Sylvie Gilman und Thierry Lestrade, die Macher der erfolgreichen Dokumentation 'Heilen und Fasten', beschlossen, einen weiteren Film zu drehen, um die Mechanismen, Versprechungen und Grenzen des Fastens auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu erforschen. Tatsächlich scheinen die Forschungsergebnisse zahlreicher Studien der letzten Jahre die positive Wirkung des Fastens auf Diabetes, Rheuma, Autoimmunerkrankungen, das Mikrobiom, Bluthochdruck und Krebs zu bestätigen. Die Dokumentation begleitet Stéphane, der aufgrund von gesundheitlichen Problemen zwei Wochen fastet. Parallel dazu werden neueste Erkenntnisse aus den USA, Deutschland und Italien aufgegriffen, um zu erklären, was während des Nahrungsverzichts im Körper geschieht: von der Autophagie – einem natürlichen Reinigungs- und Recyclingprozess der Zellen – bis hin zur Stoffwechselumstellung in die sogenannte Ketose, die zur Bildung von Ketonen führt, einem Superkraftstoff mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Neben dem mehrtägigen Fasten erlebt das Intervallfasten sowohl in den sozialen Medien als auch in der Wissenschaft einen regelrechten Hype. Die neue Ernährungsweise, bei der statt der Kalorien auf dem Teller die Stunden zwischen zwei Mahlzeiten gezählt werden, könnte die Behandlung vieler chronischer Krankheiten revolutionieren. Ob als Therapie oder Prävention – dass Fasten Teil der Gesundheitspolitik werden könnte, ist die Hoffnung vieler Wissenschaftler.
    Répétition
    W
    Cast
    Sylvie Gilman, Laurent Lederer
    Réalisation
    Sylvie Gilman, Thierry de Lestrade
  24. 42 – Die Antwort auf fast alles 42: Die Antwort auf fast alles

    Werden Schwarze Löcher die neuen Kraftwerke?

    Catégorie
    Technik/Wissenschaft
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    D
    Année de production
    2025
    Description
    1963 entdeckte der Astronom Maarten Schmidt den Quasar 3C273 – ein winziges, aber unvorstellbar helles Objekt, das eine ganze Galaxie um sich herumschleudert. In seinem Zentrum: ein supermassives Schwarzes Loch, das als grösste Energiequelle des Universums gilt. 'Wir reden hier über die allergrösste Energiequelle, die wir kennen', sagt Dr. Sarah Bosman, Kosmologin am Max-Planck-Institut für Astronomie. Könnten wir ein kleines Schwarzes Loch 'erzeugen und isolieren, würde es die Erde für 150 Millionen Jahre mit Strom versorgen.' Klingt fantastisch und abwegig zugleich, trotzdem, wie realistisch ist diese Vision? Seit über 50 Jahren gibt es Theorien, wie man Schwarze Löcher anzapfen könnte: durch das Abbremsen ihrer Rotation, das Nutzen der Hitze ihrer Plasmascheiben oder das Abfangen ihrer gewaltigen Energiesäulen. Klingt nach Science-Fiction – doch vor knapp hundert Jahren galt auch die Kernspaltung als unmöglich. Doch was, wenn wir dieser Energiequelle gefährlich nah kommen? Im Frühjahr 2025 sorgten Schlagzeilen wie 'Physiker erzeugt Schwarze-Loch-Bombe' für Aufsehen. Stehen wir kurz davor, das grösste – und riskanteste – Energiepotenzial des Universums zu entfesseln?
    Numéro de l'épisode
    14
    Réalisation
    Thomas Kulik
  25. Am Rand des Hauses

    Leben und Schweben – Balkone

    Catégorie
    Architektur
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    D
    Année de production
    2023
    Description
    Der Architekt Nicolas Laisné hat in Montpellier ein Hochhaus mit dem poetischen Namen 'L'arbre blanc' entworfen. Balkone ragen aus der Fassade wie Blätter aus den Zweigen eines Baums. Sie verschatten die Fassade und verschaffen den Bewohnerinnen und Bewohnern zusätzliche Flächen, die zum Wohnen, Entspannen und Gärtnern genutzt werden können. Eine ähnliche Idee, aber für den kleineren Geldbeutel und in viel grösserem Stil hat Christophe Hutin mit dem Architekturbüro Lacaton & Vassal in Bordeaux umgesetzt: In der 'Cité du Gand Parc' wurden über 500 Wohneinheiten mit einer neuen Fassade aus Balkonen und Wintergärten ausgestattet, was die Wohnqualität deutlich gesteigert hat – und die Menschen brauchten in der kurzen Bauphase nicht einmal auszuziehen. Die Idee dazu hatte Hutin bei einer Reise durch die vietnamesische Hauptstadt Hanoi, wo die Bewohner von Mehretagenhäusern durch raffinierte Konstruktionen zusätzlichen Raum geschaffen haben. Spektakuläre Neuinterpretationen des Balkons gibt es auch in Kopenhagen zu bestaunen, wo es ein Gebäude mit v-förmigem Grundriss und treppenförmigem Aufbau gibt, das aus lauter gestapelten Balkonen besteht. Wie ein stacheliges Tier wirkt die Fassade des ebenfalls von der Architekturgruppe Bjarke Ingels entworfene 'VM House'. Der Balkon ist im 21. Jahrhundert als architektonisches Element wiederentdeckt worden, wie der Zürcher Architekturprofessor Tom Avermaete weiss, dessen Forschungsteam das Leben auf Balkonen während der Corona-Lockdown-Phase dokumentiert hat: Damals dienten sie unter anderem als Ort für Gebet, Sport, politische Statements und Musikperformances.
    Numéro de l'épisode
    3
    Réalisation
    Brigitte Kleine
  26. Twist

    Themen: Wie viel Punk steckt noch im Punk? 50 Jahre Rebellion

    Catégorie
    Freizeit Hobby
    Informations sur la production
    Magazin
    Pays de production
    D
    Année de production
    2026
    Description
    In besetzten Häusern und Kellerclubs Londons entsteht 1976 eine radikale Ästhetik, die Popkultur und Gesellschaft erschüttert. Punk steht für Selbstermächtigung, für 'Do it yourself'. Musikalisch geprägt von Bands wie den Sex Pistols oder The Clash, die mit drei Akkorden einen neuen schrillen Ton setzen. Damit stehen sie für den Mut, Autoritäten infrage zu stellen. Wie wirkt diese Ära bis heute nach? Die französische Illustratorin Magali Le Huche findet in der Musik von The Clash Halt im Kampf gegen ihre Brustkrebserkrankung. Für die Pariser Designerin Jeanne Friot ist ihre Mode ein politisches Statement – nachhaltig produziert und vor allem kompromisslos. Der weltberühmte Maler Daniel Richter hat einst in den besetzten Häusern Hamburgs gelebt. Punk hat seine Kunst geprägt. Doch wie sehr kann jemand Punk sein, dessen Kunst inzwischen Millionen wert ist? In Georgien wird Punk erneut zum Sprachrohr des Widerstands: Die Band Gerchi eröffnet in der Stadt Kutaisi einen Punk-Club als Raum für Solidarität und Protest gegen die Regierung. 'Twist' zeigt, wie vielfältig Punk heute in Europa ist. Aber kann diese Haltung die Welt noch verändern?
    Numéro de l'épisode
    3
  27. Wildes Neuseeland New Zealand: Earth's Mythical Islands

    Inseln am Ende der Welt

    Catégorie
    Natur und Umwelt
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    GB/D
    Année de production
    2016
    Description
    Pinguine brüten im Wald, Urzeitechsen begeben sich im Unterholz auf die Jagd nach dem eigenen Nachwuchs, und Kiwis geben sich im Dunkel der Nacht ein skurriles Stelldichein. Die Berge, Gletscher und weiten Ebenen Neuseelands mögen vielerorts an Landschaften in Nordamerika oder Europa erinnern, beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders ist. Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben Neuseeland geprägt. Abgeschieden zwischen drei Ozeanen gelegen, entwickelte sich hier in mehr als 80 Millionen Jahren die Tierwelt auf besondere Art und Weise. Räuberische Säugetiere fehlten – ein Luxus, der dazu führte, dass manche Vogelarten das Fliegen verlernten. Der berühmte Wappenvogel Neuseelands, der Kiwi, ist nur einer von ihnen. In der Dokumentation zeigen Zeitrafferaufnahmen die Lebendigkeit der grandiosen Landschaften Neuseelands über die Jahreszeiten, und extreme Zeitlupen lassen Tierverhalten, das in Bruchteilen von Sekunden abläuft, für das menschliche Auge sichtbar werden – etwa die Kämpfe der Seelöwen oder die vor Lebensfreude überschäumende Sprungakrobatik hunderter Schwarzdelfine. Unterwasserexkursionen in die Tiefen der Fjorde und atemberaubende Landschaftsaufnahmen aus der Luft ergänzen, gemeinsam mit einem stimmungsvollen Soundtrack, die Erzählung von den Geheimnissen und Naturschätzen der Inseln am anderen Ende der Welt.
    Numéro de l'épisode
    1
    Répétition
    W
    Cast
    Sam Neill, Davy Cox, Kate Cox, Joelle Redknee, Mike Redknee, Mark Flowers, Henk Haazen
    Réalisation
    Thomas Behrend, Mark Flowers, Mark Strickson
  28. Wildes Neuseeland New Zealand: Earth's Mythical Islands

    Im Reich der Extreme

    Catégorie
    Natur und Umwelt
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    GB/D
    Année de production
    2016
    Description
    Neuseeland ist voller Gegensätze. Während der Norden sonnig und warm ist, zeigt sich der Süden kalt und wechselhaft. An manchen Tagen laufen alle vier Jahreszeiten auf einmal innerhalb von 24 Stunden ab. Die Küsten der Inseln sind geprägt von orkanartigen Winden, die Gletscher reichen bis ans Meer, und in den schroffen Bergen der Südalpen müssen Tiere tagtäglich mit Eis und Schnee ringen. Wer in diesem Reich der Extreme lebt, muss anpassungsfähig, robust und clever sein. Keas sind berühmt für ihren Spieltrieb – doch sie sind auch findige Jäger, die mit den harschen Bedingungen der Berge gut zurechtkommen. Neuseeländische Seelöwenweibchen dagegen sind eher zurückhaltende Charaktere. Sie säugen ihre Jungen im Schutz einsamer Dünenwälder, um sie vor aggressiven Robbenbullen zu schützen. Folgt man kleinen Bachläufen zu ihrem Ursprung, entdeckt man tief in verborgenen Felsgrotten ein zauberhaftes Feenreich unter einem Firmament aus trügerischen Irrlichtern. Verursacht werden sie von kleinen Mückenlarven, die mit langen Fangfäden und selbst erzeugtem Licht nach Insekten angeln. Der Meister der Anpassung aber ist die Weta, eine Heuschrecke, die so gross ist wie eine Maus. Ihre Überlebensstrategie lässt sie scheinbar von den Toten auferstehen.
    Numéro de l'épisode
    2
    Répétition
    W
    Cast
    Ryan Amderson, Corey Mosen, Sam Neill
    Réalisation
    Robert Morgenstern, Christina Karliczek Skoglund
  29. Wildes Neuseeland New Zealand: Earth's Mythical Islands

    Kampf ums Paradies

    Catégorie
    Tiere
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    GB/D
    Année de production
    2016
    Description
    Was geschieht, wenn Menschen und von ihnen mitgeführte Tiere in ein Paradies eindringen? Was, wenn sich für Kakapo, Brückenechse, Kiwi und Riesenheuschrecke nach Jahrmillionen friedlichen Daseins das Leben komplett ändert? Was, wenn europäische Wiesel flugunfähige Ureinwohner flächendeckend dezimieren? Wie kann die besondere, ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt Neuseelands überleben – und wer wird den Kampf gewinnen? Das Neuseeland von heute ist nicht nur Heimat von Kiwi und Kea, Weta und Wekaralle. Es ist auch die Heimat von Pflanzen und Tieren aus aller Welt: von Amseln und Buchfinken, Bachforellen und Mäusen aus Übersee. Sie alle verdrängen auf die eine oder andere Weise die tierischen Ureinwohner aus ihren Lebensräumen. Im modernen Neuseeland werden aber auch neue Allianzen geschlossen. Riesenforellen etwa haben sich darauf spezialisiert, Mäuse beim Durchqueren eines Gewässers zu erlegen. Fast überall auf den Inseln ist die Natur im Wandel. Einige der ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten können sich behaupten, viele jedoch stehen kurz vor dem Aussterben – der extrem seltene Chatham-Schnäpper etwa oder der flugunfähige Eulenpapagei, der Kakapo. Wie sie gerettet werden können und ob modernste Schutzbemühungen fruchten, sind nach wie vor brennende Fragen, die Neuseelands Natur- und Artenschützer umtreiben. Die Dokumentation gibt Einblicke in aufwendige und clevere Rettungsaktionen, neue und Hoffnung gebende Allianzen – und zeigt, dass die eigenwillige Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist.
    Numéro de l'épisode
    3
    Répétition
    W
    Cast
    Sirocco, Sam Neill, Mark Flowers, Scott Mouat
    Réalisation
    Nick Easton
    Scénario
    Robert Morgenstern, Nick Easton, Mark Flowers
  30. Das vergessene Erbe der arabischen Heilkunst Les trésors oubliés de la médecine arabe

    Catégorie
    Geschichte
    Informations sur la production
    Dokumentarfilm
    Pays de production
    F
    Année de production
    2025
    Description
    Können alte Heilkünste den Weg für innovative Therapien ebnen? In den Bibliotheken von Fès, Rabat und Istanbul entdecken französische Forscher ein faszinierendes Kapitel der Wissenschaftsgeschichte neu: die arabische Medizin des Mittelalters. Zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert legten Gelehrte wie Al-Kindi, Al-Razi, Avicenna oder Geber mit systematischen Beobachtungen, Experimenten und sorgfältigen Aufzeichnungen die Grundlagen der modernen Pharmakologie. Ihre lange verkannten oder gar verdrängten Schriften zeugen von einer erstaunlich modernen Denkweise, die auf einem experimentellen, streng klinischen Ansatz basiert. Diese Wiederentdeckung bildet den Ausgangspunkt einer aussergewöhnlichen Forschungsarbeit. Historiker, Biologen und Chemiker des CNRS bündeln ihren Sachverstand, um dieses vergessene Wissen neu zu erschliessen. Die Dokumentation wandelt kontinuierlich zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dabei wird deutlich: Die Werkzeuge der Wissenschaft haben sich verändert, ihre Methode ist jedoch dieselbe geblieben – beobachten, vergleichen, experimentieren. In Bibliotheken entschlüsseln die Forscher arabische Texte des Mittelalters, in Laboren prüfen sie die Hypothesen der einstigen Gelehrten. Ein von Avicenna beschriebenes Mittel gegen Hautinfektionen bildet das Herzstück der Untersuchung und steht sinnbildlich für die Weitergabe von jahrhundertealtem Wissen. Zugleich stellt die Dokumentation grundlegende Fragen: Warum wurde dieses Wissen aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt? Weshalb blieb das goldene Zeitalter der arabischen Medizin im Westen so lange unbeachtet?
    Répétition
    W
    Réalisation
    Mathieu Schwartz, Anaïs van Ditzhuyzen
  31. Mord mit kleinen Fehlern Sleuth

    Catégorie
    Kriminal
    Informations sur la production
    Spielfilm
    Pays de production
    USA/GB
    Année de production
    1972
    Description
    Andrew Wyke gilt als einer der besten Krimiautoren der Welt. Auch besitzt er eine exzessive Spielleidenschaft: Sein beeindruckendes Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert ist ein wahres Museum voller Dartscheiben, Schachbretter, mechanischer Puppen und Roboter sowie vielerlei anderer Merkwürdigkeiten. Eines Tages lädt er Milo Tindle zu sich ein, einen jüngeren Mann, der es als Friseur zu mehreren Salons gebracht hat. Zunächst geniesst Milo den Besuch – bis Wyke ihm eröffnet, dass er von dem Verhältnis seiner Gattin mit Milo und ihren Hochzeitsplänen weiss. Doch zu Milos grossem Erstaunen zeigt sich Wyke erfreut darüber, seine Frau loszuwerden, und hat sich sogar einen Plan ausgedacht, von dem beide Männer profitieren sollen. Um sicherzustellen, dass Milo den verschwenderischen Lebensstil seiner Frau weiterhin gewährleisten kann, will Wyke den Diebstahl ihrer Juwelen fingieren und diese sowohl in Amsterdam verpfänden als auch die Versicherungssumme kassieren – so kämen beide Männer auf ihre Kosten. Als der Diebstahl ausgeführt ist, zückt Wyke eine Pistole und drückt lässig ab ... Sein Plan scheint gelungen, doch bald darauf erhält er unerwarteten Besuch von Inspektor Doppler, der im Fall des verschwundenen Milo Tindle ermittelt. Das Spiel beginnt erneut ...
    Cast
    Laurence Olivier, Michael Caine, Alec Cawthorne, John Matthews, Eve Channing, Teddy Martin
    Réalisation
    Joseph L. Mankiewicz
    Scénario
    Anthony Shaffer
    Informations détaillées
    'Mord mit kleinen Fehlern' ist die Verfilmung eines Zwei-Personen-Stücks von Anthony Shaffer, der für seine Leistung mit dem Tony Award in der Kategorie Bestes Theaterstück ausgezeichnet wurde. Der Film ist geprägt von intelligenten Dialogen, eleganten Porträts und einer sehr souveränen Regie. Laurence Olivier und Michael Caine wurden 1973 sowohl bei den Oscars als auch bei den Golden Globes als beste Hauptdarsteller nominiert. 2007 spielte Michael Caine in der Neuverfilmung des Stücks ('Ein Mord für zwei') die Rolle des Andrew Wyke. An seiner Seite als Milo Tindle spielte Jude Law.
    Critiques
    Eine Parodie auf den englischen Kriminalroman und eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Grenzbereich zwischen intellektuellem Spiel und mörderischem Ernst. Gescheite und genüssliche, nur zuletzt von einigen Längen gedehnte Unterhaltung (Lex. d. Internat. Films).
  32. Die ganze Welt in einem Bild Le monde dans un tableau

    Der Ingres-Diamant

    Catégorie
    Geschichte
    Informations sur la production
    Dokumentation
    Pays de production
    F
    Année de production
    2022
    Description
    Die Reihe 'Die ganze Welt in einem Bild' geht der Geschichte kleiner Gegenstände auf den Grund, die auf den Bildern grosser Maler zu sehen sind. Bei näherer Betrachtung entpuppen sich vermeintliche Details als überraschende Symbole für bestimmte kulturelle und geografische Räume. Sie offenbaren Geschehnisse, die sich vor Jahrhunderten und Tausende von Kilometern ereignet haben und bis heute nachklingen. Im Mittelpunkt der heutigen Folge steht das von Jean-Auguste-Dominique Ingres angefertigte Porträt von Madame Duvaucey, der Geliebten des französischen Botschafters beim Heiligen Stuhl. Das Gemälde aus dem Jahr 1807 mutet einfach an – bis auf den Diamantring am Finger des Modells. Der Dokumentarfilm beleuchtet die politischen, wirtschaftlichen und künstlerischen Hintergründe in der Entstehungszeit des Porträts. Vor allem die Gier der französischen Aristokratie im Ersten Kaiserreich nach Gold und nach exotischen Edelsteinen befeuerte die Konflikte zwischen den europäischen Kolonialmächten und den indischen Herrschern. Anhand der Beiträge zahlreicher Expertinnen und Experten zeichnet der Film die abenteuerliche Reise dieses Edelsteins am Finger einer ambitionierten jungen Frau der napoleonischen Ära nach: von den Diamantenminen im indischen Golkonda über die Korallenriffe in Sardinien und die Diamantenhändler in Antwerpen bis hin zur Pariser Place Vendôme. Der diskrete Ring im Gemälde des grossen Malers, Zeichners, Orientalisten und Hauptvertreters des Neoklassizismus Ingres offenbart dem aufmerksamen Betrachter die Geschichte einer Welt im Wandel.
    Numéro de l'épisode
    1
    Cast
    François Morel
    Réalisation
    Nicolas Autheman
  33. Bruno de Sá singt Mozart & Caruso

    Gäste: Bruno de Sá

    Catégorie
    Klassische Musik
    Informations sur la production
    Musik
    Pays de production
    F
    Année de production
    2025
    Description
    Der herausragende brasilianische Sopranist Bruno de Sá macht keinen Hehl aus seiner leidenschaftlichen Bewunderung für Wolfgang Amadeus Mozart, in dessen Opern alle wichtigen weiblichen Rollen für Sopranstimme geschrieben sind. Der Sänger, der aufgrund des bei ihm ausgebliebenen Stimmbruchs zu den wenigen männlichen Sopranisten zählt, interpretiert diese und viele andere Sopranarien ebenso stimmgewaltig wie virtuos. Bruno de Sá bringt im polnischen Gliwice Ausschnitte aus seinem vielfältigen Repertoire zu Gehör. Den Auftakt bildet die Uraufführung einer Arie des Komponisten Luigi Caruso, gefolgt von zwei berühmten Mozart-Werken, dem strahlenden Exsultate, jubilate und dem Laudate Dominum. Zwischen diesen musikalischen Höhepunkten spricht der Künstler über seine Bewunderung für Mozart und das Verhältnis zu seiner Stimme. Begleitet wird der Sopranist vom Wroclaw Baroque Orchestra unter Leitung des herausragenden Cellisten Jaroslaw Thiel. Die ebenso ungewöhnliche wie wirkungsvolle Kulisse bildet die Ruine des Victoria-Theaters im oberschlesischen Gliwice. Das im Zweiten Weltkrieg ausgebrannte ehemalige Stadttheater ist heute eine Hochburg der zeitgenössischen polnischen Kulturszene. Kunstvoll und dramaturgisch gekonnt setzt der Film hier Bruno de Sá in Szene. Aufzeichnung vom 3. Juni 2025 im Victoria-Theater, Gliwice, Polen.
    Réalisation
    Sébastien Glas
  34. Karambolage Karambolage Polska

    Themen: Die Currywurst / Vichy

    Catégorie
    Magazin
    Informations sur la production
    Magazin
    Pays de production
    F/D
    Année de production
    2026
    Description
    1) Die Speise Sonja Fahrenhorst erzählt die Geschichte einer wahren Berliner Delikatesse: Currywurst. (2) Die Stadt Nikola Obermann zeigt eine charmante Stadt, die sich in der Mitte Frankreichs befindet. Es gibt Gründe, warum alle Franzosen die Stadt Vichy kennen. (3) Das Rätsel Und wie jede Woche das Rätsel!
    Numéro de l'épisode
    26
    Réalisation
    Jeanette Konrad
  35. Köstliches Südtirol

    Vom Norden bis ins Herz des Eisacktals

    Catégorie
    Landschaftsbild
    Informations sur la production
    Dokumentationsreihe
    Pays de production
    D
    Année de production
    2024
    Description
    Folge zwei erkundet den Norden Südtirols. Seit der Römerzeit führt vom Brenner aus eine Verbindungsader durch die Region: das Eisacktal. Noch heute zählt es zu den wichtigsten Handelswegen der Alpen und verbindet auch die Esskulturen des Nordens und des Südens. Auf 2.369 Meter Höhe liegt die Tribulaunhütte. Sie fiel mit Südtirol nach dem Ersten Weltkrieg von Österreich an Italien. Daniela Eisendles Eltern übernahmen in den 1970er Jahren die Bewirtschaftung der Hütte. Heute sorgen Daniela und ihr Mann Fabrizio für das leibliche Wohl der Gäste. Der Renner bei den hungrigen Besuchern sind die Schlutzkrapfen: Teigtaschen aus Pustertaler Roggenmehl. Die Dreitausender der Texelgruppe sind ein Paradies für Naturliebhaber – und Fliegenfischer. Mehrmals in der Woche geht Lukas Fahrner in den Gebirgsbächen zum Fliegenfischen. Hier kommt er zur Ruhe und fängt den Fisch fürs Abendessen: frische Regenbogenforellen mit Bratkartoffeln und Pfifferlingen. Auf einem knappen Hektar pflegt Harald Gasser bei Barbian einen Mikrokosmos aus mehr als tausend Gemüsesorten und Kräutern. Seine Anbaumethoden sind ungewöhnlich, aber die Ergebnisse so hervorragend, dass Harald zum Lieblingslieferanten der Top-Gastronomen Südtirols geworden ist. Am Ufer des Flusses Eisack thront die imposante Trostburg. Hier lebt Terese Gröber, die seit ihrer Kindheit auf dem Hof gearbeitet und in der Burg gedient hat. Den beliebten Nachtisch ihrer Kindheit kocht sie immer noch gern: Schwarzplentene Riebler. Der Kaiserschmarrn aus Buchweizen wird mit einer Frucht vom eigenen Hof abgerundet.
    Numéro de l'épisode
    2
    Réalisation
    Francesca D'Amicis
  36. Arte Journal Arte journal

    Catégorie
    Nachrichten
    Informations sur la production
    Nachrichten
    Pays de production
    F/D
    Année de production
    2026
    Description
    ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur.
  37. Prinzessin Khulan – Die mongolische Ringerin Khulan die Ringerin – Die mongolische Ringerin

    Catégorie
    Dokumentation
    Informations sur la production
    Dokumentation
    Pays de production
    D
    Année de production
    2025
    Description
    Eine Legende besagt: Im 13. Jahrhundert trat Prinzessin Khutulun gegen die stärksten Männer der Mongolei an und besiegte sie alle. Denn sie versprach: Wer sie besiegt, erhält ihre Hand. Dass eine Frau gegen einen Mann gewinnt, war damals beschämend. Und so änderten die mächtigen Männer die Regeln des Ringens, um sich nie mehr von einer Frau demütigen zu lassen. Jahrhunderte später wächst in der Mongolei ein zehnjähriges Mädchen heran, das an diese Legende erinnert: Khulan hat einen Traum – sie will Ringerin werden. In der Mongolei ist Ringen mehr als ein Sport: Es ist nationales Kulturerbe, Teil des traditionellen Naadam-Festes und wird seit Jahrhunderten ausschliesslich von Männern praktiziert. Frauen dürfen lediglich im olympischen Freistil-Ringen antreten, nicht jedoch im traditionellen mongolischen Ringen. Die jahrhundertealten Regeln, Rituale und Kostüme sind allein den Männern vorbehalten. Khulan trainiert trotzdem. Ihr Vater, selbst ehemaliger Ringer, unterstützt sie auf ihrem Weg. Ihr Alltag ist geprägt von harten Trainingseinheiten, Wettkämpfen – und dem ständigen Spagat zwischen ihrem Willen und den Erwartungen einer traditionsbewussten Gesellschaft. Die Regisseure Dino Argentiero und Jargalmaa Sumiya haben Khulan begleitet und erzählen ihre Geschichte durch die Stimmen von Khulan selbst, ihrer Familie und ihren Trainern. Es entsteht das eindringliche Porträt eines jungen Mädchens, das seinen eigenen Weg geht – ein Film über Selbstbehauptung, über die Kraft des Willens und über die Frage, wie viel Raum eine Gesellschaft dem Anderssein gibt.
    Réalisation
    Dino Argentiero, Jargalmaa Sumiya
  38. Zeugin der Anklage Witness for the Prosecution

    Catégorie
    Kriminal
    Informations sur la production
    Spielfilm
    Pays de production
    USA
    Année de production
    1957
    Description
    Sir Wilfrid Robarts, Londons wohl berühmtester Strafverteidiger, kehrt niedergeschlagen in sein Haus zurück. Sein Arzt hat ihm geraten, seinen Beruf aufzugeben, und ihm strikt das Rauchen und Trinken verboten. Ausserdem hat er ihm die strenge Schwester Plimsoll zur Seite gestellt. Die Zukunftsaussichten erscheinen dem alten Herrn also düster. Doch da kommt Sir Wilfrid der Zufall zu Hilfe, der ihn aus dem Dilemma eines Lebensabends ohne Aufregungen befreien könnte. Ein befreundeter Rechtsanwalt berichtet von einem nahezu aussichtslosen Fall. Ein gewisser Leonard Vole ist angeklagt, die reiche Witwe Mrs. French ermordet zu haben. Tatsache ist, dass Vole seit Wochen häufiger Gast der Witwe war und von ihr bewundert wurde. Wenige Tage, bevor sie tot aufgefunden wurde, hatte sie ihm ihr beträchtliches Vermögen vermacht. Vole streitet den Mord ab. Er behauptet, von dem Testament und dem Reichtum der Toten nichts gewusst zu haben. Aber er hat kein Alibi für die Tatzeit. Diese Sachlage ist ganz nach Sir Wilfrid Robarts Geschmack. Er übernimmt den Fall trotz aller Ermahnungen seines Arztes. Zunächst bittet er die Frau des Angeklagten, Christine Vole, zu sich. Sie ist der einzige Mensch, der Vole entlasten kann, wozu sie jedoch nicht bereit ist. Ganz im Gegenteil: Sie tritt am ersten Verhandlungstag sogar als Zeugin der Anklage auf!
    Cast
    Tyrone Power, Marlene Dietrich, Charles Laughton, Elsa Lanchester, John Williams, Torin Thatcher, Una O'Connor
    Réalisation
    Billy Wilder
    Scénario
    Billy Wilder, Harry Kurnitz, Lawrence B. Marcus
    Informations détaillées
    Der Film entstand nach einem Roman von Agatha Christie. Charles Laughton und seine Ehefrau Elsa Lanchester, die die strenge Krankenschwester Miss Plimsoll verkörperte, erhielten 1958 eine Oscar-Nominierung. Zudem wurden auch Billy Wilder als Regisseur, 'Zeugin der Anklage' als bester Film, Daniel Mandell für den Filmschnitt, Arthur Hornblow jr. für die Produktion und Gordon Sawyer für den Ton nominiert. Den Oscar bekam schliesslich niemand von ihnen. Elsa Lanchester erhielt zumindest im gleichen Jahr einen Golden Globe. Das 'Lexikon des Internationalen Films' schreibt: 'Durch die schauspielerischen Leistungen, vor allem von Charles Laughton und Marlene Dietrich, und die kühl-perfekte Inszenierung Billy Wilders, die die Spannung des klassischen 'courtroom drama' buchstäblich bis zum letzten Moment aufrechterhält, ein Meisterwerk seiner Gattung.'.
    Critiques
    Durch die schauspielerischen Leistungen, vor allem von Charles Laughton und Marlene Dietrich, und die kühl-perfekte Inszenierung Billy Wilders, die die Spannung des klassischen 'courtroom drama' buchstäblich bis zum letzten Moment aufrecht erhält, ein Meisterwerk seiner Gattung (Lex. des Internat. Films).
  39. Blood Diamond

    Catégorie
    Drama
    Informations sur la production
    Spielfilm
    Pays de production
    USA/D/GB
    Année de production
    2006
    Description
    Der Bürgerkrieg in Sierra Leone Ende der 1990er Jahre fordert seine Opfer: Viele Dörfer werden brutal überfallen und Familien getötet oder verschleppt. So auch die des Fischers Solomon Vandy, der vergebens versucht, sie zu beschützen. Während sein Sohn in den Fängen der Rebellen zum Kindersoldaten ausgebildet wird, landet Solomon selbst als Zwangsarbeiter in einer Diamantenmine. In einem unbeobachteten Moment gelingt es ihm, einen rosa Rohdiamanten unschätzbaren Werts am Rande der Diamantenfelder zu verstecken. Zeitgleich versucht der ehemalige Söldner Danny Archer, geboren in Rhodesien, dem heutigen Simbabwe, als Diamantenschmuggler zwischen den Fronten des Konflikts zu überleben. Geprägt von den gewaltvollen Erlebnissen seiner Kindheit scheint er den Glauben an das Gute im Menschen verloren zu haben. Als sich seine Wege mit denen von Solomon kreuzen, sieht er in dessen Diamanten-Fund eine Chance, das Land, den Kontinent und sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Solomon hingegen hofft, mit Archers Hilfe seine Familie retten zu können. Die amerikanische Journalistin Maddy Bowen verkörpert in diesem heterogenen Trio die Rolle der idealistischen Kämpferin für Gerechtigkeit. Sie recherchiert für eine Geschichte, mit der sie die Verstrickungen der westlichen Diamantenhändler mit den schmutzigen Geschäften der Rebellen und Waffenschmuggler aufdecken will. Das Trio macht sich auf eine gefährliche Suche nach dem Diamanten und gerät dabei in Schusswechsel und andere Schwierigkeiten.
    Cast
    Leonardo DiCaprio, Djimon Hounsou, Jennifer Connelly, Kagiso Kuypers, Benu Mabhena, Anointing Lukola, Antony Coleman
    Réalisation
    Edward Zwick
    Scénario
    Charles Leavitt
  40. Arabien: Auf den Spuren antiker Karawanen Désert d'Arabie : dans les pas des caravaniers d'autrefois

    Catégorie
    Archäologie
    Informations sur la production
    Dokumentation
    Pays de production
    F
    Année de production
    2023
    Description
    Die Nabatäer waren ein mächtiger Verbund von Nomadenstämmen. Als Karawanenhändler kontrollierten sie vom 3. Jahrhundert vor Christus bis ins 2. Jahrhundert nach Christus die Handelswege Südarabiens. An der sogenannten Weihrauchstrasse zeugt noch heute vieles vom Einfluss der Nabatäer. Ihre berühmteste Hinterlassenschaft ist Petra, die Hauptstadt ihres einstigen Königreichs im heutigen Jordanien. Diese antike Zivilisation ist noch weitgehend unerforscht, selbst über ihre elegante Schrift, aus der sich später das arabische Alphabet entwickelte, ist nicht alles bekannt. Gemeinsam mit anderen Archäologen, Epigraphikern und Historikern will Laïla Nehmé die 160 Kilometer lange Handelsroute zwischen den beiden grossen nabatäischen Städten Hegra und Tayma erkunden. Die Forscherinnen und Forscher hoffen, entlang dieser Strasse die von Einheimischen und Reisenden erwähnten Reliefwände wiederzufinden, um mehr über die Kultur der Nabatäer zu erfahren. Für Laïla Nehmé und ihr Team wird diese Expedition auf den Rücken der Dromedare zu einem wissenschaftlichen und menschlichen Abenteuer.
    Cast
    Moanna Ferré
    Réalisation
    Jean-Luc Guidoin
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