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  1. Mythos weibliche Lust: Shere Hite und ihr Sex-Report The Disappearance of Shere Hite

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Shere Hite revolutionierte den Blick auf die weibliche Sexualität. Ihr 'Hite-Report' (1976) schockierte nicht nur die Männerwelt. Die bahnbrechende Studie verbreitete sich weltweit, wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und gehört bis heute zu den meistverkauften Büchern. Erstmals wurde der weibliche Orgasmus in der breiten Öffentlichkeit diskutiert. Doch ihr Mut machte die Sexualforscherin zur Zielscheibe der damaligen Kulturkämpfe um die Frauenrechte. Konservative Kräfte versuchten gezielt, sie zu diskreditieren. Die Dokumentation ruft die Geschichte der unerschrockenen Pionierin in die Erinnerung zurück. Tausende anonymisierte Fragebögen hatte sie eigenhändig verteilt, um den Frauen die Freiheit zu geben, ungefiltert über ihre Sexualität zu sprechen. Der Dokumentarfilm folgt der Sexualforscherin von ihren akademischen Anfängen über ihre Model-Jobs – darunter die sexistische 'Olivetti Girl'-Kampagne, die sie geradewegs in die Frauenbewegung katapultierte – bis zu jenem Moment, als die Kritiker ihre Methode als unwissenschaftlich diffamierten. Die Dokumentation zeigt eine faszinierende, selbstbewusste und doch verletzliche Frau, die unbequeme Fragen stellte, lange bevor Begriffe wie 'Empowerment' oder 'Body Autonomy' im allgemeinen Sprachgebrauch angekommen waren. Ihre Erkenntnisse wirken heute noch modern – und ihre Geschichte erzählt viel darüber, wie weibliche Stimmen systematisch verdrängt wurden, sobald sie den Status quo infrage stellten. Die Dokumentation erinnert auch daran, dass Kämpfe um sexuelle Selbstbestimmung keine Relikte vergangener Jahrzehnte sind.
    Cast
    Dakota Johnson
    Regie
    Nicole Newnham
  2. 42 – Die Antwort auf fast alles 42: Die Antwort auf fast alles

    Wie funktioniert die weibliche Lust?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Es klafft eine Lücke in den Betten von Heteropärchen: Während die meisten Männer regelmässig zum Orgasmus kommen, gehen Frauen öfter leer aus. Ein Grund dafür ist, wie sie beim Hetero-Paarsex stimuliert werden. Nämlich oft falsch, sagt die Gynäkologin Mandy Mangler. Dabei ist das sexuelle Universum der Frau weit – mit vielen erogenen Zonen, die Frauen zu rauschenden Orgasmen verhelfen könnten. Allen voran die oft vernachlässigte Klitoris. Sie ist bedeutender für die Lust der Frau, als viele wissen. Und natürlich spielt auch das Gehirn eine wichtige Rolle. Welche, das erklärt Neurowissenschaftlerin Celeste Bittoni. Noch immer verstehen viele Menschen zu wenig über die weibliche Sexualität. Lange war sie ein gesellschaftliches Tabuthema. Auch die medizinische Forschung hinkt bis heute hinterher. Viele Frauen kennen daher auch ihre Bedürfnisse nicht besonders gut und wissen nicht, was ihnen im Bett gefällt. Doch all das kann man lernen, sagt Sexologin Dania Schiftan. Denn am Ende haben Frauen genauso viel Lust auf Sex wie Männer und sind auch nicht komplizierter. Erogene Zonen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Frauen können lernen, was ihnen den grössten Spass im Bett bringt, ob sie ein empfindliches G-Areal haben und wie sie regelmässig zum Orgasmus kommen.
    Episodenummer
    10
    Regie
    Sarah Lehnert
  3. E.1027 – Eileen Gray und das Haus am Meer Eileen Gray and the House by the Sea

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Der Dokumentarfilm 'Eileen Gray und das Haus am Meer' rekonstruiert die dramatische Geschichte einer avantgardistischen Designerin und ihres atemberaubend schönen Hauses. Die Küstenvilla E.1027 in Roquebrune-Cap-Martin ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit mit dem Architekten und Journalisten Jean Badovici, trägt jedoch die unverwechselbare Handschrift und den Geist von Eileen Gray. Selbst der Name des Hauses verweist auf dieses Verhältnis: Die Initialen der beiden sind ineinander verschränkt. E.1027 ist ein organisches, sinnliches Meisterwerk – und ein bewusster Gegenentwurf zur strengen funktionalen Moderne der 1920er Jahre. Le Corbusier ist von dem Haus so fasziniert, dass er es kaum loslassen kann. Er bemalt die Wände, stellt Fotos davon aus und lässt die Welt glauben, er sei der Erbauer des Gebäudes. Gray bezeichnet die Malereien als Vandalismus und fordert die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands des Hauses. Er ignoriert sie und baut stattdessen sein berühmtes Le Cabanon direkt hinter E.1027, das bis heute die Erzählung des Ortes dominiert. In der Folge verschwand Eileen Gray aus dem öffentlichen Bewusstsein. Der Dokumentarfilm erzählt zugleich von einer aussergewöhnlichen Künstlerin, die lange im Schatten männlicher Kollegen stand. Eileen Gray gehörte zu den ersten Architektinnen ihrer Zeit und entwarf nicht nur das Gebäude, sondern auch die gesamte Inneneinrichtung. Ihre Möbel gelten heute als Ikonen des modernen Designs und sind in Museen weltweit zu sehen. Das Haus E.1027 wurde 2021 vollständig restauriert und ist heute als Museum zugänglich.
    Cast
    Natalie Radmall-Quirke, Axel Moustache, Charles Morillon, Vera Flück, Eileen Gray
    Regie
    Beatrice Minger, Christoph Schaub
    Drehbuch
    Beatrice Minger
  4. Die unsichtbare Patientin – Sind Frauen anders krank?

    Kategorie
    Dokumentation
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    In der Medizin waren Männer lange die Norm. Das bedeutet für viele Frauen: Sie werden falsch verstanden, falsch diagnostiziert und falsch behandelt. Es sind Patientinnen wie Sabrina Lamérant, deren Schmerzen für eine Panikattacke gehalten werden, oder Tamara Spielmann, die jahrelang nach dem 'Fehler in ihrem Kopf' sucht. Es sind Frauen mit falschen Diagnosen und Behandlungen, die zeigen, welche Folgen eine Vernachlässigung der Geschlechterunterschiede in der Medizin haben kann. Vor allem bei Medikamenten fehlt es immer noch an verlässlichen Daten zu Wirkung und Nebenwirkungen bei Frauen. Dabei kann eine geschlechtersensible Medizin Leben retten – in Deutschland und Frankreich fordern Ärztinnen und Ärzte das Ende der 'Männer-Medizin'. Die Kardiologin Vera Regitz-Zagrosek gilt als Wegbereiterin der geschlechtersensiblen Medizin in Deutschland. Sie hat bereits 2007 das Institut für Geschlechterforschung in der Medizin an der Berliner Charité gegründet. In Frankreich setzt sich die Kardiologin Claire Mounier-Véhier für Frauenherzen ein. Sie tourt mit einem Bus durchs Land und bietet Frauen kostenlose Vorsorgeuntersuchungen an. Die Wissenschaftsdokumentation von Marta Schröer und Ursula Duplantier geht der Frage nach, wieso alle – Frauen und Männer – von einer geschlechtersensiblen Medizin profitieren.
    Cast
    Carsten Krabbe
    Regie
    Ursula Duplantier, Marta Schröer
  5. Achtung Orcas! Gefahr vor Gibraltar?

    Kategorie
    Tiere
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    In ihrem Reich, den Ozeanen der Welt, haben die Orcas keine natürlichen Fressfeinde. Sie sind hoch entwickelte Lebewesen, bewegen sich in engen sozialen Strukturen und sind durch die weissen Flecken hinter den Augen unverwechselbar. Ihrer hohen Rückenflosse verdanken die Orcas auch den Namen Schwertwal. Seit Ende des ersten Corona-Lockdowns im Mai 2020 greift eine atlantische Orca-Population in der Strasse von Gibraltar und bis hoch in die Biskaya Segelboote an. Die Tiere folgen den Booten und attackieren die Ruder so lange, bis diese zerstört sind. Ob es sich bei den Angriffen um gelerntes Nachahmungsverhalten handelt, ist nur eine von vielen Theorien zu dem neuen Phänomen. Fachleute nennen die Angriffe Interaktionen, denn in der Regel wird nur das Ruder attackiert und zerstört. Menschen sind bisher nicht zu Schaden gekommen. Trotzdem: Der Segler Martin Evans will diese Erfahrung nicht noch einmal machen. In anderen Regionen der Erde werden neue Verhaltensweisen von einigen Orca-Populationen bekannt, die – wie eine Mode – kommen und gehen. Orcas sind gesellige und intelligente Tiere, die offensichtlich neue Dinge wie Jagdtechniken ausprobieren. Forschende sind sich weitgehend einig, dass die Gibraltar-Schwertwale unter starkem Stress stehen. Die Meerenge und die gesamte iberische Küste sind stark von Schiffen aller Art befahren, Menschen und Tiere konkurrieren um Thunfisch und die Lärmbelästigung ist hoch. Die Dokumentation beleuchtet die aktuellen Theorien von Forschern, Wissenschaftlern und Seglern zum Verhalten der Tiere.
    Cast
    Katja Straub
    Regie
    Anna Pflüger
  6. Pakt mit der Natur Les promesses de la terre

    Heiden erblühen lassen

    Kategorie
    Landschaftsbild
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Auch wenn die Heidelandschaft Westeuropas sich über karges Gestein und unfruchtbare Böden erstreckt, beherbergt sie doch eine bemerkenswerte Artenvielfalt. Hier gedeihen Heidekraut, Ginster und Faulbäume. Jahrtausendelang sorgten Landwirte durch Beweidung dafür, dass die Heiden nicht zuwucherten. Seit etwa hundert Jahren werden auf diesen wenig ertragreichen Flächen jedoch vermehrt Nadelbäume angepflanzt, um höhere Renditen zu erwirtschaften. Heute bemühen sich Naturliebhaber um den Erhalt und eine Wiederbelebung der französischen Heidelandschaften zwischen Zentralmassiv und Finistère. Cédric Deguillaume, Schafzüchter im Monédières-Massiv, rodet die Heide, damit die Wildheidelbeeren besser gedeihen können. Die Früchte sind für ihn zu einer zusätzlichen Einnahmequelle geworden, die es ihm gestattet, auf und von der Heide leben zu können. Im Finistère, in der Nähe der Halbinsel Crozon, mussten die als Kohlenstoffsenken so wichtigen Torfmoorheiden schon vor langer Zeit den Seekieferwäldern weichen. Yves-Marie Le Guen betreut ein ehrgeiziges Programm zur Renaturierung von 200 Hektar bretonischer Heidelandschaft durch selektive Rodungen, mit denen wieder Platz für die Torfmoore geschaffen wird. Auf dem Plateau de Millevaches pflegt Thierry Fedon die Tradition der Wanderimkerei. Er bringt seine Bienenvölker zum Honigsammeln auf eine mit rosafarbener Besenheide dichtbestandene Fläche. Durch seine Arbeit leistet er einen wichtigen Beitrag für das Gleichgewicht des dortigen Ökosystems.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Regie
    Gautier Dubois
  7. Mit offenen Augen Le dessous des images

    Themen: Werbespots als grosses Kino

    Kategorie
    Film und Theater
    Produktionsinfos
    Andere
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Der am 8. Februar 2026 während des Super Bowl ausgestrahlte Werbespot zeigt Emma Stone am Rande eines Nervenzusammenbruchs und soll für das Unternehmen Squarespace Werbung machen. Die spannungsgeladene Musik und die dramatische Schwarz-weiss-Inszenierung erinnern dabei eher an einen Kinofilm. Das Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga ist für Werbetreibende ein hart umkämpftes Terrain. Lora Kelley, Journalistin bei der New York Times, analysiert den kinoreifen Werbespot, während Creative Director Rémi Babinet auf die engen Verbindungen zwischen Kino und Werbung eingeht.
    Episodenummer
    56
  8. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    '28 Minuten' ist das Kulturmagazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt ein aktuelles Thema aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe und führt hin zu kulturellen Hintergründen, die sich in der Tagesaktualität sonst nicht auf den ersten Blick erschliessen. Dafür stehen den Moderatoren, sowohl Fachleute für die einzelnen Bereiche, als auch ein täglich wechselnder Gast aus dem kulturellen Leben zur Seite.
    Episodenummer
    186
  9. Pause

    Kategorie
    Nicht feststellbar
  10. Die neue Hand – Geschichte einer Transplantation The Hand

    Kategorie
    Dokumentation
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    FIN
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Nach einer Blutvergiftung müssen der Finnin Arja Ahtaanluoma beide Arme und Beine amputiert werden. Trotz Prothesen bleibt ihr Alltag stark eingeschränkt, sie ist rund um die Uhr auf Unterstützung angewiesen. Eine Handtransplantation könnte ihr ein Stück Selbstständigkeit zurückgeben – doch der Eingriff ist hochkomplex, risikoreich und wird in Europa bislang nur selten durchgeführt. In Indien werden Handtransplantationen seit 2015 praktiziert. Dort wurden Shreya Siddanagowder als erster Frau weltweit die Unterarme von einem männlichen Spender transplantiert. Arja nimmt Kontakt zu ihr auf, um mehr über den Ablauf der Operation und das Leben nach der Transplantation zu erfahren. Betroffene müssen lebenslang Medikamente gegen Abstossungsreaktionen einnehmen und eine intensive Reha durchlaufen. Bei Shreya zeigen sich nach dem Eingriff unerwartete Veränderungen: Die anfangs dunkleren, männlich wirkenden Hände werden mit der Zeit schlanker, und der Hautton nähert sich ihrem an. Heute führt sie ein normales Leben. In Finnland ist das Team um Jorma Ryhänen bereit, Arjas Handtransplantation zu wagen. Über sechs Jahre wird jeder Schritt minutiös geplant – von der Operation bis zur Nachsorge. Bei der Transplantation werden Knochen, Muskeln, Gefässe und Nerven miteinander verbunden. Ob es dazu kommt, entscheidet sich jedoch erst mit einem passenden Spender. Denn nur, wenn alle Faktoren übereinstimmen, kann der Eingriff stattfinden. Als schliesslich eine passende Spenderhand für Arja gefunden wird, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Arja Ahtaanluoma
    Regie
    Kati Laukkanen
  11. Der Wüstenzug – Die Lebensader Mauretaniens

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2021
    Beschreibung
    Als Transportmittel ist der Zug inzwischen für viele Wüstenbewohner absolut unverzichtbar geworden. Die 20-stündige Reise ist immer wieder aufs Neue ein Abenteuer. Der Abfahrtsort Zouérat war früher ein kleines, verschlafenes Dorf. Inzwischen leben hier etwa 50.000 Menschen, viele vom Abbau des wertvollen Bodenschatzes. Hier wird Eisenerz gefördert, vor allem für europäische Stahlproduzenten. Millionen Tonnen sind es pro Jahr. Auch Sidi Mohamed lebt in Zouérat, er ist seit 28 Jahren Zugführer. Den Zug, seine Ladung und seine Passagiere sicher durch die Sahara zu steuern, liegt in seiner Verantwortung. Sonne, Sand und das schiere Gewicht der über 100 Erzwaggons sind eine enorme Belastung für die Technik. Mauretaniens einzige Bahnstrecke verbindet zwei völlig gegensätzliche Regionen miteinander, einen der abgelegensten Zipfel der Sahara und die Atlantikküste. Es ist einer der spektakulärsten Rohstofftransporte der Welt. Bei extremen Temperaturen bahnt sich der kilometerlange Zug seinen Weg. Wanderdünen und Erosion blockieren immer wieder die Schienen. Doch für viele Menschen an der Strecke ist die Bahnlinie die wichtigste Lebensader, auch wenn es nur einen einzigen Passagierwaggon gibt. Wer kein Geld hat, darf umsonst oben auf den Erzcontainern mitfahren. Hauptsache, der Stahlkoloss fährt verlässlich, ob zum Erztransport oder für Ziegenhirten und Fischhändler. Selbst Nomaden wie der alte Mohamed nutzen den Zug. Eines seiner Kamele ist krank und benötigt dringend Medizin, die es nur in der Stadt gibt. Für einen waschechten Wüstenbewohner keine einfache Angelegenheit. Aber wer die Ruhe der Wüste liebt, für den ist die pulsierende Küstenmetropole Nouadhibou eine echte Nervenprobe. Doch Mohamed hat keine Wahl – denn das Wohl seiner Tiere steht für ihn an oberster Stelle.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Daniel Andreas Sager
    Hintergrundinfos
    'GEO Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  12. Küchen der Welt Voyage en cuisine

    Liban: Halawet el-Jibn

    Kategorie
    Kochen/Essen/Trinken
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    (1): Käsekuchen auf Libanesisch: Halawet el-Jibn Clémence Fournival streift durch die Gassen von Batrun im Norden des Libanon und schaut Chefkoch Georges Mokbel in die Töpfe. Auf dem Menü: Halawet el-Jibn, ein Dessert wie ein Stück Libanon, bestehend aus Käse, Orangenblütenwasser und Griess. Pierre Raffard geht dem gemeinsamen Ursprung levantinischer Süssspeisen nach, erzählt die Geschichte der Orangenblüte im Laufe der Jahrhunderte und beleuchtet die lange, enge Verbindung zwischen Frankreich und dem Libanon. (2): Kulinarische Mitbringsel Die libanesische Gastfreundschaft, 'Diafé' genannt, inspiriert Clémence zu einem Abstecher in den Supermarkt. Als Vorspeise plant sie Mezzé: kleine Gerichte zum Teilen. In ihrem Korb landen Taboulé, Hummus und Labneh (Frischkäse), die zu jedem guten Essen dazugehören. Dazu Moghrabieh (nie 'libanesischen Couscous' nennen!). Und als süssen Abschluss mit Datteln gefülltes Ma'amoul-Gebäck. (3): Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein einfaches Halawet el-Jibn-Rezept, das sich leicht zubereiten lässt. Also: Ran an die Töpfe! -------------------------- Rezept für Halawet el-Jibn Zutaten für 6 Personen: 450 ml Wasser 200 g Zucker Einige Tropfen Zitronensaft 350 g Akawi-Käse (oder Mozzarella) 125 g feiner Griess 3 TL Rosenwasser 3 TL Orangenblütenwasser 400 g Ashta (alternativ eine Mischung aus 200 g Ricotta und 200 g Mascarpone) Zubereitung: -Zunächst für den Sirup 150 ml Wasser mit Zucker und dem Zitronensaft 30 Min. bei kleiner Hitze köcheln lassen. -Den Akawi-Käse zum Entsalzen 30 Min. in kaltem Wasser einweichen, Wasser zweimal wechseln. -Anschliessend den entsalzenen Käse in einen Topf mit 150 ml kaltem Wasser bröseln. Bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren zu einer zähflüssigen Masse weichkochen. -Den Sirup und 2 EL Griess hinzufügen. Weiterrühren, bis die Masse bindet. -Restlichen Griess nach und nach einrieseln lassen und ständig rühren. -Vom Herd nehmen und die Masse auf einer festen Unterlage von Hand kneten, bis aus dem Griess-Käse-Gemisch ein glatter Teig entsteht. Den Teig dünn ausrollen. -Mit Rosen- und Orangenblütenwasser besprenkeln. -30 Minuten kühl stellen. -Anschliessend den Teig in Quadrate schneiden, Ashta daraufgeben und zu Röllchen aufwickeln. -Gut gekühlt geniessen.
    Episodenummer
    77
    Wiederholung
    W
  13. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: La Réunion: Maya Kamaty teilt aus / Island: Strick mir einen Pullover! / Baskenland: Christians Maisfladen / Kanada: Der Mann mit dem Bullauge

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    (1): La Réunion: Maya Kamaty teilt aus Maya Kamaty begeistert das Publikum auf der Insel La Réunion und der ganzen Welt – denn die Stimme der Kreolin ist die Stimme einer ganzen Generation. Ihre Worte treffen wie Faustschläge, und ihr Urban Pop legt den Finger in die Wunden der lokalen Zuhörerschaft. In 'Kartel' geisselt die Autorin das Clanwesen, verurteilt die soziale Ungerechtigkeit auf La Réunion und wirft einen kritischen Blick hinter die paradiesische Inselkulisse. Maya Kamatys Aktivismus hat seine Wurzeln in Grand Bois am Rande der Stadt Saint-Pierre, wo schon ihre Vorfahren lebten. (2): Island: Strick mir einen Pullover! Um sich in Island vor dem eisigen Wind zu schützen, gibt es nichts Besseres als einen Lopapeysa. Dieser ebenso warme wie leichte Pullover wird aus Lopi hergestellt, der Wolle isländischer Schafe. Und von diesen gibt es auf Island doppelt so viele wie Menschen! Dank der geduldigen Tiere konnten sich die Wikinger seinerzeit in dieser unwirtlichen Gegend niederlassen. Im 20. Jahrhundert, nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde der Lopapeysa modernisiert – auch wenn die traditionellen isländischen Muster noch immer dazugehören. Das Know-how seiner Herstellung wird in Zeiten der Globalisierung von lokalen Genossenschaften bewahrt. (3): Baskenland: Christians Maisfladen In der baskischen Gemeinde Itxassou bereitet Christian ein Talo zu – ein Gericht, das gerade einmal zehn Minuten Zeit in Anspruch nimmt. Dazu stellt er aus Mais und Wasser einen Teig her, der zu einem flachen Fladen geformt und auf der Plancha gebacken wird. Das Ganze wird mit Käse und Bauchspeck vom Schwein belegt. Dazu gibt es ein Glas Cidre – natürlich aus dem Baskenland! (4): Kanada: Der Mann mit dem Bullauge Auf dem Friedhof der kleinen Gemeinde Saint-Thomas in Quebec ruht an einem geheimen Ort ein Mann, der im Dienst der Wissenschaft buchstäblich auf seinen Verdauungstrakt reduziert wurde. Nach seinem Tod weckte sein Körper bei neugierigen Ärzten Begehrlichkeiten ...
    Episodenummer
    62
    Wiederholung
    W
    Regie
    Fabrice Michelin
  14. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Paris: Die Eleganz der Concierge / Türkei: Auf den Spuren der Pontosgriechen / Italien: Danieles Orecchiette al pomodoro / Polen: Der Sänger aus der Hölle

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    (1): Paris: Die Eleganz der Concierge 'Die Eleganz des Igels', der 2006 erschienene zweite Roman der französischen Autorin und Philosophin Muriel Barbery, wurde gleich zwölf Millionen Mal verkauft und in rund 40 Sprachen übersetzt. Erzählt wird die Geschichte der unauffälligen Concierge Renée Michel und der jungen, hochbegabten Paloma, die im fünften Stock des Wohnhauses, über das Renée wacht, die menschliche Komödie im Mikrokosmos der Pariser Bourgeoisie in ihrem Tagebuch festhält. Mit 'Die Eleganz des Igels' gelang Barbery eine bittersüsse Sozialsatire, die sich wie eine humanistische Fabel liest. (2): Türkei: Auf den Spuren der Pontosgriechen An der östlichen Schwarzmeerküste finden sich auch heute noch Spuren eines Volkes, das hier vor über 2.500 Jahren lebte. Die Pontosgriechen hatten es im Altertum verstanden, in einer gebirgigen Enklave den Grundstein einer reichen Zivilisation zu legen. Über Jahrhunderte und Imperien hinweg hielt sich das Volk hier, bis es im 20. Jahrhundert brutal zwangsdeportiert wurde. Heute überlebt die Erinnerung an die pontosgriechische Kultur im Ausland dank einer sehr aktiven Diaspora. In der Türkei kann man sie jedoch nur hinter vorgehaltener Hand erwähnen. (3): Italien: Danieles Orecchiette al pomodoro In Capurso bereitet Daniele Orecchiette al pomodoro vor, ein für die Region Apulien typisches Gericht. Unterstützt von seiner Nachbarin Leila, knetet er Gries und Wasser zu einem Teig, aus dem die kleinen 'Öhrchen' geformt werden. Gleichzeitig brät Daniele Knoblauch und Regina-Tomaten in Olivenöl an. Während die Tomaten vor sich hin köcheln, wird die Pasta erst getrocknet, dann gekocht und schliesslich unter die Sosse gehoben. Abgerundet wird das Ganze mit Cacioricotta, einem wahren Schatz des italienischen Südens. (4): Polen: Der Sänger aus der Hölle Krakau, unweit von Auschwitz, ist von den Tragödien des Zweiten Weltkriegs gezeichnet. Zu Kriegsende strömten Tausende Überlebende zurück in die Stadt, um dort eine Unterkunft zu finden. Unter denen, die die Hölle überlebt hatten, befand sich auch ein Sänger ...
    Episodenummer
    76
    Wiederholung
    W
  15. Auf Messers Schneide – Eine Geschichte der Chirurgie

    Kategorie
    Dokumentation
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Von den ersten medizinischen Lehren der Antike über die anatomischen und chirurgischen Eingriffe der frühen Neuzeit bis zu den komplexen Operationen der Gegenwart war es ein langer und blutiger Weg. Ohne kontrollierbare Narkose und antiseptische Kenntnisse waren die Möglichkeiten der Chirurgen sehr begrenzt. Bis in die Neuzeit hinein scheuten sich selbst die Furchtlosesten, den Bauchraum aufzuschneiden – auch weil sie aus Erfahrung wussten, dass ihre Patienten den Eingriff wahrscheinlich nicht überleben würden. Um die Rätsel des menschlichen Körpers zu lösen und grössere Operationen durchführen zu können, mussten mutige Pioniere und Pionierinnen wie Andreas Vesalius, Ambroise Paré, John Hunter, James Young Simpson, Joseph Lister, Elizabeth Blackwell, William Halsted oder Daniel Hale Williams zahlreiche Hindernisse überwinden. Mithilfe eines scharfen Skalpells oder Messers und einem ausgeprägten Forscherdrang entwickelten sie ihr Handwerk zu dem, was wir heute als moderne Chirurgie kennen. 'Auf Messers Schneide' erzählt die spannende Geschichte von den Anfängen der Chirurgie bis zu ihrer Spezialisierung – eine faszinierende Reise von der Steinzeit mit den ersten Schädelöffnungen über die Antike und die frühe Neuzeit bis zur ersten Herzoperation. Gedreht wurde an den wichtigsten Schauplätzen der Chirurgie-Geschichte – unter anderem in Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Grossbritannien, Ungarn und den USA. Der Film enthält faszinierendes und zum Teil unveröffentlichtes Archivmaterial.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Christian Twente, Nina Koshofer
  16. Die unsichtbare Patientin – Sind Frauen anders krank?

    Kategorie
    Dokumentation
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    In der Medizin waren Männer lange die Norm. Das bedeutet für viele Frauen: Sie werden falsch verstanden, falsch diagnostiziert und falsch behandelt. Es sind Patientinnen wie Sabrina Lamérant, deren Schmerzen für eine Panikattacke gehalten werden, oder Tamara Spielmann, die jahrelang nach dem 'Fehler in ihrem Kopf' sucht. Es sind Frauen mit falschen Diagnosen und Behandlungen, die zeigen, welche Folgen eine Vernachlässigung der Geschlechterunterschiede in der Medizin haben kann. Vor allem bei Medikamenten fehlt es immer noch an verlässlichen Daten zu Wirkung und Nebenwirkungen bei Frauen. Dabei kann eine geschlechtersensible Medizin Leben retten – in Deutschland und Frankreich fordern Ärztinnen und Ärzte das Ende der 'Männer-Medizin'. Die Kardiologin Vera Regitz-Zagrosek gilt als Wegbereiterin der geschlechtersensiblen Medizin in Deutschland. Sie hat bereits 2007 das Institut für Geschlechterforschung in der Medizin an der Berliner Charité gegründet. In Frankreich setzt sich die Kardiologin Claire Mounier-Véhier für Frauenherzen ein. Sie tourt mit einem Bus durchs Land und bietet Frauen kostenlose Vorsorgeuntersuchungen an. Die Wissenschaftsdokumentation von Marta Schröer und Ursula Duplantier geht der Frage nach, wieso alle – Frauen und Männer – von einer geschlechtersensiblen Medizin profitieren.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Carsten Krabbe
    Regie
    Ursula Duplantier, Marta Schröer
  17. Spaniens Boom dank Einwanderung

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Mildred kam vor 15 Jahren aus Ecuador nach Spanien – auf der Suche nach Sicherheit und besseren Bildungschancen für sich und ihre Kinder. Sie reiste mit einem Touristenvisum ein und blieb. Wie viele Migrantinnen aus Lateinamerika fand sie Arbeit als Haushaltshilfe – ohne offiziellen Status und in ständiger Angst vor Abschiebung. 'Es gab häufig Razzien in Diskotheken oder Nachtlokalen, wo Dokumente kontrolliert wurden. Deshalb bin ich gar nicht erst ausgegangen.' Der Dienstleistungssektor – insbesondere Tourismus, Pflege und haushaltsnahe Leistungen – zählt neben der Landwirtschaft zu den zentralen Treibern des spanischen Wirtschaftswachstums. In diesem Bereich arbeiten die meisten der lateinamerikanischen Migrantinnen, darunter auch Mildred. Inzwischen arbeitet sie offiziell als Haushaltshilfe. Ihr Aufenthaltsstatus wurde im Zuge eines Regierungsdekrets legalisiert. Eine umstrittene Entscheidung: Für die einen ist das ein längst überfälliger Schritt zu Rechten, Schutz und gesellschaftlicher Teilhabe. Für die anderen ein Signal, das neue irreguläre Migration begünstigt.
    Episodenummer
    5
    Wiederholung
    W
  18. Küchen der Welt Voyage en cuisine

    Aubrac: Die Forelle

    Kategorie
    Kochen/Essen/Trinken
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    (1): Die gastronomische Seite des Aubrac: Die Forelle Viele Menschen denken bei Aubrac und Zentralfrankreich eher an Berge und Weiden, dabei durchziehen zahlreiche Flüsse die Region. Sternekoch Sébastien Bras zeigt dem Journalisten Alexis Sarini, wie aus einer Forelle Haute Cuisine werden kann. Der Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard stellt die Fischbestände der Gegend vor, spricht mit dem Guide Michelin über Reifen, Sterne und Spitzengastronomie und erklärt, wie die Forelle angesichts der Probleme mit der Lachszucht gerade ein Comeback feiert. (2): Ein Biss'chen Heimat: Sarah, aus dem Aveyron in die USA Auf dem Markt in Brooklyn kauft Sarah neben Mangold noch weitere Zutaten. Sie möchte für ihre Gäste Farçous zubereiten, eine Art herzhaften Pfannkuchen. In den Strassen von Manhattan existieren zahlreiche Küchenwelten nebeneinander, aber Farçous schmecken für Sarah nach ihrer Heimat Aveyron und sind ihr ganz persönliches Comfort-Food. (3): Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein einfaches Forellen-Rezept, das sich leicht zubereiten lässt. ---------------------- Rezept: Aubrac-Forelle Zutaten für 4 Personen: 1 kleiner Bund Sauerampfer Essbare Blüten ½ Butternut-Kürbis 1/2 Zucchini 2 Scheiben Speck 100 ml weisser Essig 1 EL Zucker 1 Ei 2 hauchdünne Scheiben von jungem Kuhmilch-Tomme 1 Forelle Zubereitung: -Zucchini schälen und in hauchdünne Streifen schneiden. -200 ml Wasser mit Essig und Zucker aufkochen. Über die Zucchini giessen, abkühlen und ziehen lassen. -Butternut schälen, in feine 'Spaghetti' schneiden. Mit Olivenöl benetzen. -Speck ohne Fett in einer heissen Pfanne 2 Minuten knusprig anbraten und mit dem Pfannenwender zerteilen. Die Speckstücke auf Küchenpapier abtropfen lassen und kleinschneiden. -Forelle filetieren. Bei 70 °C ca. 15 Min. im Ofen garen (unten ein mit Wasser gefülltes Backblech einschieben). -Ei 6 Min. weich kochen. Pellen, in einen kleinen Topf geben und mit Wasser bedecken. Erhitzen und mit dem Stabmixer emulgieren. Sauerampfer hinzufügen und erneut durchpürieren. -Anrichten: Eine Schicht Sauerampferschaum, darauf das Forellenfilet, dann die Speckstückchen. Mit dem Käse bedecken und eine Minute unter dem Grill überbacken. Kürbisspaghetti und Zucchini-Pickles hinzugeben. Sofort geniessen.
    Episodenummer
    78
  19. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Bangkok: Die unkonventionellen Erzählungen einer spitzen Feder / Baskenland: Ein nationalistisches Pferd / Guatemala: Carmens Salat aus roten Bohnen / Kanaren: Die Insel, die nicht zu fassen war

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    (1): Bangkok: Die unkonventionellen Erzählungen einer spitzen Feder Rattawut Lapcharoensap schreibt über die Kämpfe und Sehnsüchte der Jugend von Bangkok. Der 1979 geborene Schriftsteller, der zwischen US-amerikanischer und thailändischer Kultur aufwuchs, lädt die Leserinnen und Leser dazu ein, sein Land aus einer neuen, unvoreingenommenen Perspektive zu betrachten. In seiner ersten, auf Englisch verfassten Kurzgeschichtensammlung 'Café Lovely' ist Thailand nicht das idyllische Paradies westlicher Touristenträume, sondern ein von Korruption zerfressenes Land, in dem Jugendliche lernen müssen, sich durchzuschlagen und mit den Klassenunterschieden zurechtzukommen. (2): Baskenland: Ein nationalistisches Pferd Das Pottok-Pony ist ein fester Teil der baskischen Identität. Erst verehrt, dann vernachlässigt oder als Tauschmittel verwendet, gehört das Pferdchen seit jeher zur wechselvollen Geschichte des baskischen Volks. Das Pottok-Pony ist durch und durch ein Kind der Berge: In der kargen, unwirtlichen Pyrenäenlandschaft werden die Tiere nicht über 1,30 Meter gross. Sie sind Spiegel der grimmigen Seele eines kämpferischen Volkes, das zwischen Frankreich und Spanien hin- und hergerissen ist. (3): Guatemala: Carmens Salat aus roten Bohnen In Antigua bereitet niemand die Piloyada Antigüeña besser zu als Carmen. Für diesen sättigenden Salat benötigt sie gekochte Kidneybohnen, in kleine Würfel geschnittene Tomaten und Zwiebeln, Knoblauch, Lorbeer und Thymian. Anschliessend kommen Schweinefleisch, Hähnchen und Wurst dazu. Wenn das keine ordentliche Portion Eiweiss ist! (4): Kanaren: Die Insel, die nicht zu fassen war Ende des 15. Jahrhunderts war der Atlantische Ozean ein Ort für entdeckungshungrige Abenteurer. Vor der afrikanischen Küste suchten spanische Seefahrer nach der kleinen Kanareninsel San Borondón, die im Mittelalter von einem irischen Mönch gesichtet worden sein soll. Doch das Eiland entzieht sich bis heute hartnäckig den Blicken der Entdecker ...
    Episodenummer
    63
    Regie
    Fabrice Michelin
  20. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Portugal: Der Humor von Rafael Bordalo Pinheiro / Grönland: Naturmuseum Eisberglandschaft / Montenegro: Bobans Fischeintopf / Dänemark: Vom Winde bewegt

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    (1): Portugal: Der Humor von Rafael Bordalo Pinheiro In Portugal findet man allerorts lustige Keramikfiguren, die auf Rafael Bordalo Pinheiro (1846-1905) zurückgehen. Zu den Schöpfungen des Keramikers und Karikaturisten gehören etwa Geschirr mit Kohlmotiv – eine Kult gewordene Hochform des Kitschs – und die Comicfigur Ze? Povinho, mittlerweile ein Nationalsymbol. Aber das Werk des produktiven Künstlers ist viel umfassender und facettenreicher. Als politischer Zeichner begleitete Pinheiro die republikanischen Bewegungen und Umbrüche in seinem Land. (2): Grönland: Naturmuseum Eisberglandschaft In Kalaallit Nunaat, wie Grönland bei den Inuit genannt wird, ragen die Eisberge wie Märchenwesen empor. Die driftenden Riesen entstammen der 2.000 Meter dicken Eisschicht, die 80 Prozent der Insel überzieht. In diesem unwirtlichen Milieu sind die aus Süsswasser und Mineralien bestehenden Eisberge für jede Lebensform unverzichtbar und zudem Gegenstand von Mythen und Legenden. Seit über 100 Jahren gilt das blaue Eis der älteren Eisberge in der Wissenschaft als ein wichtiger Protagonist des weltweiten Klimas. (3): Montenegro: Bobans Fischeintopf In Tivat, in der Bucht von Kotor, bereitet Boban den typischen Fischeintopf Brudet zu. Das Rezept passt sich an den Fang des Tages an: Meeraal, Zahnbrasse und Knurrhahn. Boban setzt eine Fischbouillon an, die er mit Knoblauch, Tomaten und Sellerie abrundet. Dann gibt er die Fische hinzu und lässt den Eintopf langsam köcheln, damit jeder Fisch sein besonderes Aroma freigibt. Brudet ist ein einfaches bäuerliches Gericht, das man mit in Olivenöl getränktem Brot serviert. (4): Dänemark: Vom Winde bewegt Windkraft spielt in Dänemark seit jeher eine wichtige Rolle. Vor mehr als einem Jahrhundert hatte der junge vielversprechende Meteorologe und Erfinder Poul la Cour eine bahnbrechende Idee: die erste Windkraftanlage, mit nur drei Rotorblättern .
    Episodenummer
    77
  21. Schrotten!

    Kategorie
    Komödie
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Mirko Talhammer, Mitte 30, ehrgeizig und selbstsicher, geht völlig in seinem Job bei einer Versicherung auf: Dank windiger Praktiken ist er zum Star-Verkäufer aufgestiegen. Doch droht sein Schneeballsystem aufzufliegen. Mirko braucht schnell sehr viel Geld, wenn er nicht alles verlieren will, was er sich aufgebaut hat. Als wäre das nicht genug, stehen plötzlich zwei zwielichtige Gestalten in seinem Büro: Träumchen und Schmied, zwei 'Schrottis' aus Mirkos Heimat. Sie sind gekommen, um den verlorenen Sohn nach Hause zu holen – auf den Schrottplatz seines Vaters Fiete. Unversehens findet sich Mirko mit blutiger Nase auf dem Bock eines Lasters wieder, der ihn in die Heimat zurücktransportiert. Er erfährt, dass sein Vater Fiete gestorben ist und ihm den Schrottplatz hinterlassen hat – gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Letscho, der immer noch stinksauer ist, dass Mirko die Familie im Stich gelassen hat. Mirko will so schnell wie möglich wieder weg. Doch tritt nach Fietes Beerdigung der Unternehmer Wolfgang Kercher an ihn heran, der schon lange scharf auf den Schrottplatz der Talhammers ist. Er macht Mirko ein Angebot, das der in seiner prekären Lage nicht ablehnen kann. Nun muss er nur noch Letscho zum Verkauf überreden, der davon nichts wissen will: 'Lieber tot als Sklave!' lautet seine Devise. Weil Mirko auf keinen Fall mit leeren Händen abreisen will, quartiert er sich erst mal in Fietes altem Büro ein. Dort fallen ihm Zeichen auf, die sein Vater in einen Bilderrahmen geschnitzt hat. Mirko, im tiefsten Innern ein Schrotti, weiss die Gaunerzinken zu entschlüsseln und was die Sippe plant: einen Zugraub! Luzi, die den Laden zusammenhält, weiht ihn in den genauen Plan ein .
    Cast
    Lucas Gregorowicz, Frederick Lau, Anna Bederke, Kalli Struck, Michael von Rospatt, Heiko Pinkowski, Lars Rudolph
    Regie
    Max Zähle
    Drehbuch
    Oliver Keidel, Johanna Pfaff, Max Zähle
    Hintergrundinfos
    Max Zähle arbeitete mehrere Jahre als Cutter und Regisseur im Werbe- und Musikvideobereich, bevor er 2009 mit einem Aufbaustudium Regie in das Spielfilmfach wechselte. Erste Aufmerksamkeit brachte ihm die Kurzfilmkomödie 'Wattwanderer' (2009). Sein Abschlusskurzfilm 'Raju' (2010) wurde für den Studenten-Oscar nominiert und mit zahlreichen Preisen weltweit ausgezeichnet. Heimat und Eigenarten familiärer Strukturen sind die prägenden Themen, die auch in seinem Kinodebüt 'Schrotten!' gelungen zum Ausdruck kommen. Sein erster Langfilm erhielt von der Deutschen Film- und Medienbewertung das Prädikat 'besonders wertvoll'.
  22. Pakt mit der Natur Les promesses de la terre

    Weinberge neu denken

    Kategorie
    Landschaftsbild
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Im Süden Frankreichs, in der Region Languedoc, haben Mélanie und Bernhard Backhaus ein Weingut übernommen. Mit Hilfe von Eseln und Kühen bestellen sie ihre Weinberge nachhaltig. Der Klimawandel ermöglicht auch neue Anbaukulturen. Bjørn und Haldis Bergum haben sich der Herausforderung gestellt, am Sognefjord in Norwegen Weinbau zu betreiben, ein besonderes Mikroklima macht dieses Wunder möglich. Aufgrund des Rückgangs seiner Erträge im Zuge des Klimawandels organisiert der Winzer Thierry Daulhiac im französischen Bergerac die Verwertung seiner Kelterrückstände – einerseits, um sein Einkommen aufzubessern, aber auch, um seinen ökologischen Fussabdruck zu optimieren. Eine junge Start-up-Gründerin verwendet Thierrys Trester, um Sneaker aus veganem 'Grapeskin'-Leder herzustellen. Von Süd bis Nord erfinden die Weinbauern ihr Geschäft neu, in Harmonie mit der Natur, und leisten damit ihren Beitrag zum ökologischen Wandel.
    Episodenummer
    3
    Regie
    Matthieu Maillet
  23. Unterwegs im Baltikum

    Von Estland bis Lettland

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Estland ist der kleinste der drei baltischen Staaten. Rund die Hälfte des Landes ist bewaldet. Nahe der russischen Grenze liegt Alutaguse, das grösste zusammenhängende Waldgebiet im Baltikum. Der dortige Nationalpark ist Lebensraum für Elche, Wölfe, Bären sowie zahlreiche seltene und gefährdete Tierarten. Die Dokumentation begleitet den Flughörnchen-Forscher Uudo Timm in die Taiga und trifft Triin Asi und Bert Rähni, die in ihrem 'Bärenwald' arbeiten. Im Soomaa-Nationalpark fertigt Aivar Ruukel als einer der letzten Einbaum-Bootsbauer Kanus aus einem einzigen Espenstamm. Dieses Handwerk wird hier seit Jahrhunderten gepflegt – ein estnisches Kulturgut, das seit 2021 auf der Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes steht. Etwa eine Fährstunde von der Küste entfernt liegt die Insel Kihnu. In vier Dörfern leben um die 700 Menschen, doch die Insel lockt jährlich etwa zwölfmal so viele Touristen an. Die meisten wollen eine einzigartige Kultur erleben, die oft als Europas letzte matriarchalische Gesellschaft bezeichnet wird. 'Die Frauen auf Kihnu haben eine sehr wichtige Rolle: Sie sind die Bewahrerinnen der kulturellen Traditionen', sagt die Lehrerin und Bäuerin Külli Laos. In Lettland liegt das Naturreservat Pape. Dort wechseln sich Feuchtwiesen mit Waldflächen, Küstenlagunen, Mooren, Sandstränden und Wanderdünen ab. Jedes Jahr ziehen Millionen von Zugvögeln durch diese Landschaft. Auch viele Wölfe, Luchse, Otter, Biber und Elche suchen die Ruhe dieser Gegend. Das ist nicht selbstverständlich: Der Zerfall der Sowjetunion löste einen Rückgang der Landwirtschaft aus und die Fläche drohte, überwuchert zu werden.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Regie
    Jeannine Apsel
  24. Unterwegs im Baltikum

    Von Lettland bis Litauen

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    'Die Kurische Nehrung' – das antworten viele Litauer auf die Frage, was man in ihrer Heimat unbedingt sehen muss. Die schmale Halbinsel im Westen des Landes beherbergt die höchsten Dünen Nordeuropas. Mehr als eine Million Reisende zieht es jedes Jahr in die 'Sahara der Ostsee'. Doch die Nehrung ist bedroht. Dünen-Ranger wachen während der Hochsaison über die einzigartige Landschaft im Nationalpark. Das Fischerdorf Nida ist der bekannteste Ort des litauischen Teils der Nehrung. Alvidas, Laimis und Robertas Kazlauskas gehören zu den letzten Fischern im Haff und pflegen das alte Handwerk in dritter Generation. Auf der Kurischen Nehrung verläuft eine der wichtigsten Vogelzugrouten im gesamten Ostseeraum. Nahe des Kap Vente befindet sich seit 1929 eine Vogelwarte, die älteste ihrer Art in ganz Europa. Dort beringen Ornithologen Vögel, um mehr über deren Zugverhalten herauszufinden. Das Baltikum ist reich an unberührter Natur. Mitten im lettischen Naturpark Daugavas Loki haben sich die Auswanderer Alessa Beck und Sebastian Boldt ihren Lebenstraum als Selbstversorger erfüllt. Zahlreiche Burgen und Gutshäuser prägen die Landschaft im Baltikum. Gintaras Karosas engagiert sich für den Erhalt des kulturellen Erbes. Beim Herrenhaus Liubavas in Litauen sind die Restaurierungsarbeiten in vollem Gange.
    Episodenummer
    2
    Wiederholung
    W
    Regie
    Milena Schwoge
  25. Chinas wilde Geheimnisse China's Wild Secrets

    Tibets Dach der Welt

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    GB/CN
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Hoch oben auf dem Qinghai-Plateau in Tibet, dem 'Dach der Welt', prägen extreme Höhen und lebenswichtige Wasserquellen eine einzigartige Landschaft. Trotz der harschen Bedingungen ist hier eine vielfältige Tierwelt beheimatet. Auf der Flucht vor einem Wolf wird eine junge Familie von seltenen Schwarzhalskranichen getrennt und es braucht viel Geduld und Glück, um sich in den weiten Wüstengebieten wiederzufinden. Wir verfolgen gespannt, wie auf der Ebene ein ganzes Rudel Wölfe tibetische Wildesel jagt. In den hohen Bergen liefern sich Weisslippenhirsche spektakuläre Paarungskämpfe und treiben eine ganze Herde von weiblichen Tieren kilometerweit vor sich her. Und im Quellgebiet des Jangtse, wo acht Monate im Jahr Eis und Schnee das Leben bestimmen, sehen wir Schneegeiern beim Fressen ihrer Beute zu. Die Hackordnung, wer zuerst fressen darf, ist dabei seit Jahrhunderten dieselbe und kann für den ein oder anderen durchaus gefährlich werden. Auf den Graslandschaften schliesslich trainieren verspielte tibetische Fuchswelpen die Jagd auf Pikas, ihre Hauptnahrungsquelle.
    Episodenummer
    3
    Cast
    Stephen Fry
    Regie
    Zeng Hairuo, Jiang Ayi
  26. Chinas wilde Geheimnisse China's Wild Secrets

    Das Land der Amur-Tiger

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    GB/CN
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Im Nordosten Chinas leben zwei der seltensten Grosskatzen der Welt in unmittelbarer Nachbarschaft: Amur-Tiger und Amur-Leoparden. In den ausgedehnten Wäldern dieser Grenzregion haben sie Strategien entwickelt, um nebeneinander zu überleben. Den Amur-Tiger, den König des Waldes, in freier Wildbahn zu filmen, gelingt nur sehr selten. Das Filmteam hat es geschafft. Wir begleiten den majestätischen Jäger auf seiner Jagd nach Beute. Die Herde Sikahirsche, auf die er es abgesehen hat, ist jedoch auf der Hut und der heftig fallende Schnee spielt ihnen in die Karten. Im Frühling erwachen Dybowski-Frösche aus dem Winterschlaf und begeben sich auf Futtersuche, die manchmal ganz schön gefährlich werden kann. Und eine Ussuri-Grubenotter unternimmt grosse Anstrengungen, um eine Chinesische Rotbauchunke zu überwältigen. Aber die Unke weiss sich zu wehren. Im Winter jagen kleine Zobel nach Nahrung. Und wenn es für die Erlegung der schnellen Meise nicht reicht, werden eben die Vorräte von Eichhörnchen geplündert. Die Amur-Leoparden schliesslich leben hier seit langer Zeit Seite an Seite mit den Amur-Tigern. Sie passen sich geschickt an die Bedingungen in ihrem Lebensraum an und meiden die Wege der Tiger. Eine bemerkenswerte Koexistenz, die nur unter sehr besonderen Voraussetzungen funktionieren kann.
    Episodenummer
    4
    Cast
    Stephen Fry
    Regie
    Zeng Hairuo, Jiang Ayi
  27. Arte Journal Arte journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur.
  28. Mit offenen Karten – Im Fokus Le dessous des cartes : l'essentiel

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    'Mit offenen Karten im Fokus': Täglich drei Minuten Aktuelles und Analysen.
    Episodenummer
    77
  29. Cosplay – Das Spiel mit einer anderen Identität

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Cosplay ist für Sophy (22) ein Weg, mit Menschen in Kontakt zu kommen. Während ihrer Schulzeit fühlte sie sich oft als Aussenseiterin. Aber seit sie in Kostümen ihrer Gaming-Heldinnen zu sogenannten Conventions geht, fühlt sie sich in einem stabilen sozialen Umfeldgeborgen. Sarah (36) holt sich durch Cosplay Farbe in ihren Alltag aus Bürojob und Carearbeit. Monatelang bringt sie damit zu, bis ins kleinste Detail durchdachte Kostüme herzustellen, die sie dann auf ihrem Insta-Profil veröffentlicht. Für Lisa (33) ist Cosplay eine berufliche Perspektive. Die gelernte Bühnenplastikerin hat früher bei Hollywoodproduktionen Requisiten gebaut und Schauspieler gestylt. Doch das langweilte sie irgendwann. Jetzt gestaltet sie professionelle Cosplay-Outfits und hofft darauf, dass Gaming-Firmen sie für Marketingzwecke buchen. Ausserdem verdient sie als Influencerin über ihre Reichweite auf Social-Media-Plattformen. Auf circa fünf Milliarden US-Dollar wird der internationale Markt mit Kostümen und Accessoires geschätzt. Doch hinter dem Trend steckt mehr als nur Spielerei: Die meisten Cosplayer finden im Experiment mit den Identitäten neue Freiräume für ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung.
    Episodenummer
    3
  30. Vom Motorwagen zum Boliden – Die Geschichte des Automobils Une brève histoire de l'automobile

    Erfindergeist

    Kategorie
    Technik
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Ende des 19. Jahrhunderts galt das Automobil als ultimativer Beweis menschlichen Erfindergeistes: eine Supermaschine wie aus einem Roman von Jules Verne! In nur 30 Jahren veränderte das Auto Stadtbilder, Landschaften und den Alltag der Menschen. Wie konnte diese Erfindung, die die komplexesten technischen Errungenschaften ihrer Zeit in sich vereinte, zum Massenprodukt werden? Die Dokumentation erzählt vom rasanten Aufstieg der Automobilherstellung zu einem der bedeutendsten Industriezweige der Welt. Dabei unternimmt sie eine Zeitreise von den Pariser Boulevards, auf denen die ersten 'pferdelosen Kutschen' fuhren, bis zu Hitlers Autobahnen, vom Ford T bis zum Citroën Traction Avant. Problematisiert wird jedoch auch der wachsende Rohstoffbedarf, den die Europäer als rücksichtslose Kolonialmächte zum Beispiel mit Gummibaumplantagen in Afrika deckten. Besonders eindrucksvoll schildert die Dokumentation auch die Wandlung der Herstellungsverfahren: Ausgehend von einem Werkstatt- und Manufakturprodukt steht das Automobil in den 1930er Jahren für eine Revolution der industrialisierten Fertigung bis hin zur systematischen Massenproduktion, die in den gigantischen Fabriken von Detroit ihren Anfang nimmt. Lobbygruppen begannen in den USA damit, den Siegeszug des Autos unter anderem durch die Verdrängung der Strassenbahnen weiter zu forcieren.
    Episodenummer
    1
    Regie
    Jean-Christophe Ribot
  31. Vom Motorwagen zum Boliden – Die Geschichte des Automobils Une brève histoire de l'automobile

    Konsumgesellschaft

    Kategorie
    Technik
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Das Auto ist mehr als ein Gebrauchsgegenstand – es verkörpert ein Lebensgefühl. Im Zuge des Wirtschaftsaufschwungs der Nachkriegszeit avancierte es zum Symbol der aufstrebenden Konsumgesellschaft: Küstenstrassen wurden asphaltiert, der Massentourismus nahm Fahrt auf und bald durchzog ein engmaschiges Strassennetz die Landschaften. Malerische Stadt- und Dorfplätze verwandelten sich in riesige Parkflächen, parallel dazu entwickelte sich das 'Road Movie' zu einem eigenen Filmgenre. Familienkutschen wurden ebenso sorgfältig ausgewählt wie die Limousinen von Staatsoberhäuptern und Stars. Das Automobil stand für Emanzipation, Freiheit und Männlichkeit – aber auch für Entfremdung, neue Zwänge, Ängste und Tragödien. Die erschreckend hohe Zahl der jährlichen Verkehrstoten ist nur eines der dunklen Kapitel in der Geschichte des Kraftfahrzeugs. 'Die Geschichte des Automobils' erzählt, wie das Auto zum Aushängeschild einer Epoche wurde, in der unermüdlicher Konsum noch als Versprechen ewigen Wohlstands galt.
    Episodenummer
    2
    Regie
    Jean-Christophe Ribot
  32. Vom Motorwagen zum Boliden – Die Geschichte des Automobils Une brève histoire de l'automobile

    Schizophrenie

    Kategorie
    Technik
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    In nur rund 100 Jahren hat das Automobil die Lebens- und Arbeitswelten der Menschen auf allen Kontinenten grundlegend verändert, dazu Städte und Landschaften geprägt. Ende des 19. Jahrhunderts als Meisterwerk gefeiert, im 20. Jahrhundert zur Ikone stilisiert, wird es seit der Jahrtausendwende zunehmend als Umweltzerstörer und Luftverschmutzer gegeisselt und ist zum Sinnbild für die Schattenseiten des menschlichen Fortschritts geworden. Wie kaum ein anderes Objekt verkörpert das Auto die Widersprüche westlicher Gesellschaften, die einerseits nach stetigem Wirtschaftswachstum streben und andererseits ihren ökologischen Fussabdruck verringern wollen. Von der Ölkrise 1973 über die Hoffnung auf einen neuen Wirtschaftsaufschwung durch das Elektroauto dokumentiert 'Die Geschichte des Automobils' den unaufhaltsamen und permanenten Fortschrittsdrang der Menschheit – bis hin zu der Erkenntnis, dass heute ein umfassendes Umdenken erforderlich ist, um den Herausforderungen des Klimawandels gerecht zu werden.
    Episodenummer
    3
    Regie
    Jean-Christophe Ribot
  33. Lebensgefahr: Umweltschützer im Visier El Silencio De La Tierra

    Kategorie
    Dokumentation
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    E/F/B
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    'Lebensgefahr: Umweltschützer im Visier' erzählt die erschütternden Geschichten von Berta Cáceres, Paulo Paulino Guajajara und Aldo Zamora – drei Umweltaktivisten, die in Lateinamerika für den Schutz ihrer Heimat, der Wälder und Flüsse eintraten und dafür mit dem Leben bezahlten. Ihr Verbrechen? Sie stellten sich den Interessen mächtiger Konzerne entgegen, die mit Rückendeckung lokaler Handlanger und oft korrupter Behörden die natürlichen Ressourcen der Region schonungslos ausbeuten. Der Dokumentarfilm rekonstruiert nicht nur die Lebenswege der drei Aktivistinnen und Aktivisten, sondern enthüllt auch die systematischen Strukturen hinter ihrer Ermordung. Durch Gespräche mit Weggefährten, Familienmitgliedern, Klimaexperten und Soziologen wird deutlich, wie wirtschaftliche Gier, politische Untätigkeit und das Wegschauen der Justiz den Raubbau an der Natur vorantreiben. Immer wieder zeigen sich dieselben Muster: Bedrohungen, Einschüchterungen, schliesslich Morde – und am Ende Täter, die selten zur Rechenschaft gezogen werden. Doch die Konsequenzen dieser Verbrechen beschränken sich nicht auf Lateinamerika: Die tropischen Regenwälder des Amazonas sind einer der wichtigsten CO2-Speicher der Erde. Ihre Abholzung verschärft die Klimakrise – mit globalen Folgen. Der Beitrag macht unmissverständlich klar: Der Kampf der indigenen Gemeinschaften und Umweltaktivisten ist kein lokaler Konflikt, sondern eine Frage von weltweiter Bedeutung. Solange Umweltaktivisten nicht ausreichend geschützt werden, ist auch der Schutz der Erde in Gefahr.
    Regie
    Eulogio Romero
  34. Tracks East

    Themen: Afghanistan – Der Kampf der Frauen

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban ist das Leben in Afghanistan für viele zur täglichen Gratwanderung geworden. Besonders Frauen sind betroffen: Ein neues Strafgesetzbuch verschärft die Unterdrückung, Bildung und Arbeit bleiben ihnen weitgehend verwehrt. Doch trotz dieser Realität zeigen viele Afghaninnen beeindruckende Widerstandskraft. In Herat trifft 'Tracks East' auf eine Frau, die ihren Schönheitssalon nach dem Verbot ins Private verlagert hat. Heimlich empfängt sie Kundinnen und bildet andere junge Frauen aus – ein stiller Akt des Widerstands gegen das System. Und doch kann sie jederzeit von einer ihrer Kundinnen verraten werden. Auch wenn in Kabul, der Hauptstadt des Landes, die Situation für Frauen etwas freier ist, wie für die Schneiderin Humaira, sind sie gezwungen, neue Wege aus der Unterdrückung zu finden. Auch jenseits der Landesgrenzen ist Sicherheit keine Selbstverständlichkeit. Die 20-jährige Arezo, Angehörige der Hazara-Minderheit, flieht zu ihren Verwandten nach Pakistan. Als MMA-Kämpferin und junge Frau hat sie in Afghanistan keine Zukunft. Doch auch im Exil lebt sie in Angst vor Abschiebung und Gewalt. Es gibt in Europa nirgends so viele Afghaninnen und Afghanen wie in Hamburg. Hier setzen Künstler wie Farhad Samadzada, alias Farhot, ein Zeichen gegen Vorurteile. Mit Musik, die traditionelle Klänge aufgreift, erzählen sie von einer Kultur, die mehr ist als Krieg und Flucht.
    Episodenummer
    14
  35. Ich lasse mir nichts mehr gefallen Je ne me laisserai plus faire

    Kategorie
    TV-Roadmovie
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Die Seniorin Emilie Raffray wohnt in einem Heim in Nordfrankreich. Nach dem Tod ihres Sohnes Alain gibt es niemanden mehr, der den Preisaufschlag ihres Zimmers ausgleicht, denn der neue Partner ihrer Schwiegertochter schätzt an der alten Dame nur das potenzielle Erbe. Also packt sie ihren Koffer und besucht unter dem Motto 'Ich lasse mir nichts mehr gefallen' die Menschen, die ihr im Leben Unrecht getan haben. Zuerst: Cédric, einen früheren Mitschüler, der Emilie während der Schulzeit gemobbt und gezwungen hat, ihre Brüste zu zeigen. Mit Hilfe eines gestohlenen Messers überzeugt sie Cédric, ihr nun im Gegenzug seine Hoden zu zeigen. Weiter geht es zu ihrer ehemaligen Vermieterin, die einst Emilie und ihren Mann aus der Wohnung geschmissen hat. Offenbar wurden inzwischen die lange überfälligen Renovierungen vorgenommen, um die das Paar jahrelang vergebens gebeten hatte . Doch während Emilie sich zu ihrer dritten Station aufmacht, alarmiert Cédric die Polizei. Nun nehmen die Ermittlerin Valérie und ihr Kollege Yann die Spur der Seniorin auf. Bei Emilies nächster Station, dem Autohaus, in dem sie einst als Sekretärin arbeitete, rächt sie sich für ihre unfaire Entlassung. Da trifft sie auf ein bekanntes Gesicht: Lynda, die nette Reinigungskraft aus dem Seniorenheim, putzt an ihrem freien Tag im Autohaus. Sie entscheidet sich spontan, Emilie zu begleiten und eigene Rechnungen zu begleichen. Aber während die Liste derer, die ihnen Unrecht getan haben, länger wird, kommt ihnen die Polizei immer näher. Noch dazu realisiert Valérie, dass sie Lynda kennt, denn die beiden Frauen verbindet eine unverarbeitete Geschichte aus ihrer Jugend .
    Wiederholung
    W
    Cast
    Yolande Moreau, Laure Calamy, Anna Mouglalis, Raphaël Quenard, Jonathan Cohen, Marie Gillain, Aurélia Petit
    Regie
    Gustave Kervern
    Drehbuch
    Gustave Kervern
  36. Pakt mit der Natur Les promesses de la terre

    Die Mediterrane Garrigue wiederentdecken

    Kategorie
    Landschaftsbild
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Seit 50 Jahren widmet sich Jean-Paul Salasse dem Erhalt der Garrigue. Er kennt die Pflanzen hier und ist mit den typischen Gerüchen der Strauchheide vertraut. Auf geführten Wanderungen sensibilisiert er die Menschen für die Schönheit dieser wenig bekannten Landschaft und wirbt so für ihren Schutz. Eric Prioré durchstreift die Garrigue mit seiner Rove-Ziegenherde. Die Gemeinde Septème-les-Vallons hat ihm für die 125 Tiere insgesamt 600 Hektar Land zur Verfügung gestellt. Rove-Ziegen ernähren sich von Büschen und Pflanzen, halten die Vegetation kurz und verhindern so die Ausweitung von Bränden. So findet die lokale Ziegenrasse, die schon fast ausgestorben war, in der Garrigue wieder ihren Platz. Im Herzen der korsischen Macchia ernten Sophia und ihr Vater Albrecht italienische Immortellen. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach den für die Region so symbolträchtigen Blumen sind die beiden vom Sammeln wilder Exemplare der gelben Strohblumen auf nachhaltigen Anbau umgestiegen – ganz ohne Bewässerung und Dünger. Yves Elie und seine Frau Chantal wollen das Gleichgewicht zwischen Pflanzen und Bienen wiederherstellen. Dazu haben sie die Wildform der Dunklen Europäischen Honigbiene erfolgreich wieder angesiedelt, um die Flora auf den Heideflächen zu erhalten und der Garrigue so neues Leben einzuhauchen.
    Episodenummer
    2
    Regie
    Laurent Sardi
  37. Die Löwinnen-Dynastie – Schicksalsjahre India's Lion Queen

    Kategorie
    Dokumentation
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    USA/IND
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    In der afrikanischen Savanne haben die Löwen das Sagen und gehen im Rudel auf die Jagd nach grosser Beute. Im indischen Bundesstaat Gujarat hingegen sieht der Überlebenskampf dieser majestätischen Raubtiere ganz anders aus. Asiatische Löwen müssen sich in einer Welt behaupten, in der der Mensch an der Spitze der Nahrungskette steht. Im Gegensatz zu ihren afrikanischen Verwandten ist ihr Lebensraum durch dichte Wälder, bewirtschaftete Felder und bewohnte Dörfer stark eingeschränkt. Inmitten dieser Herausforderungen begleitet die Dokumentation eine Löwenmutter, die ihr erstes Junges grosszieht. Ständig muss die Löwin Mut und Anpassungsfähigkeit unter Beweis stellen, denn Gefahr lauert überall. So muss sie ihr Junges vor umherstreifenden Leoparden und paarungswilligen Löwen verstecken. Männchen sind unerwünschte Gäste in den Rudeln – hier geben die Weibchen den Ton an. Entschlossen, ihren Sohn zum neuen König heranzuziehen, stellt sie ihn unter den Schutz schwesterlicher Solidarität. Doch der Weg bis zum Erwachsenwerden ist steinig. Das Jungtier muss lernen, sich an Beute anzuschleichen, die geschmeidigen Bewegungen seiner Mutter zu imitieren und gefährlichen Feinden aus dem Weg zu gehen. Die wichtigste Lektion ist jedoch die der Unabhängigkeit. Eines Tages muss die Löwin ihren Sohn sich selbst überlassen, damit er im Gir-Wald ein eigenes Revier erobern kann. Die Dokumentation erzählt eine Geschichte von Überlebenskampf, Anpassungsfähigkeit – und vom Vermächtnis der letzten Asiatischen Löwen.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Aishwarya Sridhar
  38. Mit offenen Augen Le dessous des images

    Themen: Meeres-Themenparks: Es war einmal?

    Kategorie
    Film und Theater
    Produktionsinfos
    Andere
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Ein riesiges Becken, leere Besucherränge, Spuren von Algen und kein Mensch weit und breit. Nur zwei Orcas ziehen einsam ihre Kreise. So sieht es heute im einst belebten Meeres-Themenpark Marineland aus. Das am 29. Januar 2026 per Drohne von einem Jugendlichen gefilmte Video wurde inzwischen mehr als 227.000 Mal aufgerufen und löste einen heftigen Streit zwischen Tierschützern und der Leitung des Themenparks aus. Aline Métais, Journalistin bei ICI Azur, analysiert diesen Krieg der Bilder. Der Anthropologe Fabien Clouette spricht über den Gesinnungswandel in der Gesellschaft, wenn es um die nicht artgerechte Haltung von Tieren geht.
    Episodenummer
    57
  39. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    '28 Minuten' ist das Kulturmagazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt ein aktuelles Thema aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe und führt hin zu kulturellen Hintergründen, die sich in der Tagesaktualität sonst nicht auf den ersten Blick erschliessen. Dafür stehen den Moderatoren, sowohl Fachleute für die einzelnen Bereiche, als auch ein täglich wechselnder Gast aus dem kulturellen Leben zur Seite.
    Episodenummer
    187
  40. Pause

    Kategorie
    Nicht feststellbar
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