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Sendungen ab jetzt

  1. Joan Baez – Mit lauter Stimme Joan Baez – I'm a Noise

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Joan Baez singt mit aussergewöhnlicher Stimme und ist bekannt dafür, sich mit lauter Stimme auch politisch zu äussern. Die aussergewöhnliche Sängerin und unermüdliche Aktivistin, öffnet in dem berührenden Dokumentarfilm die Türen zu ihrem Leben und Werk. Sie wurde 1941 geboren. Seit ihrem Debüt mit 18 Jahren steht Baez mehr als 60 Jahre als Sängerin auf der Bühne. Sie ist eine Ikone der Popkultur und gewährt in dem Film intime Einblicke in ihre privaten Archive, darunter auch Tagebücher, Therapieaufnahmen und Home-Movies. 'Joan Baez – Mit lauter Stimme' begibt sich mit der Künstlerin auf ihre Abschiedstournee. Dabei reflektiert der Film ihre bewegte Lebensgeschichte – von den Kämpfen in der Bürgerrechtsbewegung an der Seite von Martin Luther King bis zu ihrer komplexen Beziehung mit Bob Dylan und den 'Dämonen', die sie seit ihrer Kindheit in sich trägt. Regie führten die Filmemacherinnen Karen O'Connor, Miri Navasky und Maeve O'Boyle, die Baez über mehrere Jahre hinweg begleiteten und so eine tiefgreifende Bilanz ihres Lebens ziehen konnten. Mit bislang unveröffentlichten Archivaufnahmen und Zitate aus den persönlichen Gedanken der Künstlerin entsteht das faszinierende Porträt einer Frau, die nicht nur mit ihrer Stimme, sondern auch mit Mut und Engagement Musik- und Weltgeschichte schrieb. Joan Baez spricht im Film selbstkritisch über ihre emotionalen Herausforderungen und inneren Motivationen, was diese Dokumentation auch zu einem einzigartigen Denkmal für eine Künstlerin macht, die mit Humor und Distanz zu sich selbst ihren eigenen Lebensweg betrachtet. Ihre ungefilterte Ehrlichkeit berührt, inspiriert und erlaubt einen besonderen Blick auf die Kraft der Musik und des Engagements.
    Cast
    Joan Baez, Sarah Schneider, Pauline Baez, Gabriel Harris, Dirk Powell, Grace Strumberg, Hanna Shykind
    Regie
    Karen O'Connor, Miri Navasky, Maeve O'Boyle
  2. Beirut Beirut – Live in Berlin 2024

    Berliner Tempodrom | Gäste: Zach Condon

    Kategorie
    Rock und Pop
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Beirut zu hören ist, als blättere man in einem lange verschollen geglaubten Familienalbum – eine unbeschreibliche Mischung aus Lachen, Tränen und Nostalgie. Hervorgerufen wird diese besondere Stimmung durch die subtile Verbindung slawischer Melodien mit amerikanischem Folk, getragen von der sanft klagenden Stimme Zach Condons. Gerade diese unverwechselbare Stimme hätte der Sänger aus Beirut beinahe verloren. Um sie zu retten, zog sich der Künstler nach Norwegen in das abgelegene Dorf Hadsel zurück. Dieser Zufluchtsort nördlich des Polarkreises inspirierte Zach Condon auch zu seinem sechsten Studioalbum Hadsel. 2016 hatte das Team von 'ARTE Concert' das Glück, Beirut am Tag nach ihrem Konzert im Bataclan für eine Reihe von Wohnzimmerkonzerten in Paris filmen zu können. Acht Jahre später gibt es nun ein erneutes Treffen mit Zach Condon in Berlin. Dieses Mal allerdings nicht in Form eines Privatkonzerts im kleinen Kreis, sondern auf einer Bühne vor Tausenden von Fans, die sich über das Wiedersehen mit dem Ausnahmemusiker freuen. Aufzeichnung vom 17. Februar 2024 im Berliner Tempodrom.
    Regie
    David Ctiborsky
  3. Globalisierung – Wie Krisen unsere Welt verändern

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Als Apple-Boss Steve Jobs 2007 das iPhone präsentiert, ahnt kaum jemand, wie es die Welt verändern wird. Heute trägt fast jeder sein digitales Leben in der Tasche. Smartphones verbinden die Welt, alle können fast alles überall mit ein paar Klicks erfahren. Länder und Firmen kooperieren erfolgreich, um Smartphones produzieren zu können. Die Lieferkette ist so global wie die Kommunikation, die auf ihnen läuft. Alles greift ineinander – und doch haben sich die Hoffnungen vom Anfang des Internet-Zeitalters nicht erfüllt: 'Die Grenzen zwischen den Ländern würden verschwinden, die Kluft zwischen Arm und Reich würde sich verringern – aber all das ist nicht passiert', sagt Mark Liu, früherer CEO des global wichtigsten Chip-Herstellers Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC). Stattdessen steigen die geopolitischen Spannungen zwischen den Supermächten USA und China. Das Denken in Blöcken und Einflusssphären kehrt zurück. Die globale Produktion ist nicht mehr allein die Suche nach den besten und günstigsten Produktionsbedingungen, sie wird auch zur Frage des besten Risikomanagements und des erbitterten Wettbewerbs um die globale Führungsrolle. Ist die Globalisierung grundlegend in der Krise? Autor Kersten Schüssler reist auf der Spur der neuen Weltordnung, trifft auf neue Chancen, neue Konflikte und vor allem: neue Perspektiven auf die Globalisierung. Während im alten Europa die Entwicklung immer komplizierter scheint, sieht man auf anderen Erdteilen völlige andere Möglichkeiten. So verteilen sich die Rollen von Gewinnern und Verlierern neu. Und wer nicht mitspielt, der verliert.
    Episodenummer
    1
    Regie
    Kersten Schüssler
  4. Beatrice Rana spielt Schumann

    Sommerfestspiele Baden-Baden 2022 | Gäste: Beatrice Rana (Klavier)

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Baden-Baden avancierte im 19. Jahrhundert zur Capitale d'été und zu einem Modebad, in dem das Kurieren eines Leidens oft nur noch Nebensache war. Das Konversationshaus – heute Kurhaus – war beliebter Treffpunkt der Gäste aus Literatur, Musik, Kunst, Wissenschaft und Adel. Auch Robert Schumann hat dreimal zusammen mit seiner Frau Clara Baden-Baden besucht. Clara Schumann entschloss sich 1862 – sechs Jahre nach dem Tode Robert Schumanns – sich und ihren Kindern im heutigen Baden-Badener Stadtteil Lichtental eine Heimat zu geben und kaufte dort ein Haus mit Hilfe ihrer Freundin, der berühmten Sängerin Pauline Viardot. Die berühmteste Pianistin ihres Jahrhunderts bereitete hier im Sommer ihre internationalen Konzertreisen vor, unterrichtete, traf sich mit Familie und Freunden und trat in Baden-Baden sowohl in Salons als auch in öffentlichen Konzerten häufig auf. Dies tat sie oft mit ihrem lebenslangen Freund Johannes Brahms, der ab 1865 nicht weit von ihrem Haus regelmässig eine Sommerwohnung bezog und dort wesentliche Kompositionen schuf beziehungsweise vollendete. Der Dirigent und Pianist Yannick Nézet-Séguin, Musikdirektor der New Yorker Metropolitan Opera, das Chamber Orchestra of Europe und die Pianistin Beatrice Rana wollen diese Bezüge bei ihrer sommerlichen Residenz im Festspielhaus Baden-Baden herstellen. Neben dem Klavierkonzert a-Moll op. 54 von Robert Schumann spielen Rana und Nézet-Séguin Ausschnitte aus Werken für Klavier zu vier Händen, den Bildern aus dem Osten von Robert Schumann, und aus den Walzern von Johannes Brahms. Programm: Robert Schumann – Klavierkonzert in a-Moll Robert Schumann – Bilder aus Osten, op. 66 Johannes Brahms – Walzer Nr. 15, op. 39 Aufzeichnung vom Festival Baden-Baden 2022 im Festspielhaus Baden-Baden.
    Regie
    Torben Jacobsen, Grete Liffers
  5. Mit offenen Karten Le dessous des cartes

    Themen: Seltene Erden – Strategische Bedrohung

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Seltene Erden haben sich zu hochstrategischen Rohstoffen entwickelt: aufgrund ihrer magnetischen und leuchtenden Eigenschaften spielen sie eine wichtige Rolle bei der Nutzung erneuerbarer Energien und der Herstellung von Bildschirmen. Heute werden auf der Welt fünfmal mehr Seltene Erden verbraucht als noch vor fünfzehn Jahren. Fast die Hälfte der weltweit bekannten Vorkommen liegt in China, gefolgt von Brasilien, Indien, Australien, Russland, Vietnam, den USA und Myanmar. In Peking begnügt man sich nicht mit den landeseigenen Ressourcen, sondern hat über Jahre hinweg die gesamte Wertschöpfungskette der Seltenen Erden unter Kontrolle gebracht. Inzwischen beherrscht das Land rund 85 Prozent des Weltmarkts – ein Vorteil, der sich im Kontext des von Donald Trump angeheizten Handelskonflikts als wirtschaftliches Druckmittel nutzen lässt. Gleichzeitig wecken die Vorkommen an Seltenen Erden in der Ukraine, Venezuela und Grönland die Aufmerksamkeit des US-Präsidenten. Seltene Erden stehen heute im Zentrum der internationalen Machtverhältnisse – auch für Europa, das unter anderem auf ein Vorkommen im schwedischen Per Geijer zurückgreifen kann und zugleich verstärkt auf Recycling setzt.
    Episodenummer
    17
  6. 28 Minuten 28 minutes

    Themen: Billy the Kid / Iran-Libanon: Präventiv_ oder Expansionskrieg Israels?

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Billy the Kid: Symbol eines gewalttätigen und kapitalistischen Amerikas Als Éric Vuillard zufällig auf ein Foto stösst, das einen Gefährten von 'Billy the Kid' zeigt, beginnt er sich für das Leben des berühmten Outlaws zu interessieren. In 'Les orphelins. Une histoire de Billy the Kid' (Die Waisen. Eine Geschichte von Billy the Kid, Verlag Actes Sud) lässt der Schriftsteller die gewalttätigen und kapitalistischen Ursprünge Amerikas lebendig werden, indem er das Leben des mythischen Banditen nachzeichnet. Er ist zu Gast bei '28 Minuten'. Iran-Libanon: Präventiv- oder Expansionskrieg Israels? Am 7. März kündigte Benjamin Netanjahu an, Israel verfolge einen 'methodischen Plan mit vielen Überraschungen', um das iranische Regime 'auszulöschen'. Die am 28. Februar gestartete israelisch-amerikanische Operation gegen den Iran sorgt weiterhin für Spannungen im Nahen Osten. Als Vergeltung feuerte die Hisbollah am 2. März Raketen auf Israel ab. Israel reagierte mit Luftangriffen und Bodenoffensiven und führt nun Krieg an zwei Fronten. Humanitäre Organisationen sprechen von mehr als einer halben Million Vertriebener im Libanon. Ausserdem: Nach dem Diebstahl eines Stücks der Tunika des Heiligen Vinzenz von Paul aus einer Pariser Kirche erzählt Xavier Mauduit die Geschichte dieses Heiligen. Marie Bonnisseau berichtet über die neue Strategie von Matignon, der Wahlenthaltung durch Zusammenarbeit mit privaten Plattformen entgegenzuwirken.
    Episodenummer
    139
  7. Bilder allein zuhaus A Musée Vous, A Musée Moi

    We can do it! – J. Howard Miller, 'Propaganda'

    Kategorie
    Malerei
    Produktionsinfos
    Serie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2021
    Beschreibung
    J. Howard Millers 'We Can Do It!'-Plakat aus dem Jahr 1943 sollte die Arbeitsmoral der Frauen stärken. So soll Rose in einer Rede Frauen dazu ermutigen, in den Fabriken arbeiten zu gehen, während ihre Männer an der Front kämpfen. Doch Rose, die mit dem hochgekrempelten blauen Hemd und dem rot-weiss gepunkteten Kopftuch zur Ikone wurde, hält sich nicht lange an den Text des Appells, denn sie ist überzeugte Feministin .
    Episodenummer
    8
    Regie
    Gérard Pautonnier
  8. 28 Minuten 28 minutes

    Themen: Billy the Kid / Iran-Libanon: Präventiv- oder Expansionskrieg Israels?

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    '28 Minuten' ist das Kulturmagazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt ein aktuelles Thema aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe und führt hin zu kulturellen Hintergründen, die sich in der Tagesaktualität sonst nicht auf den ersten Blick erschliessen. Dafür stehen den Moderatoren, sowohl Fachleute für die einzelnen Bereiche, als auch ein täglich wechselnder Gast aus dem kulturellen Leben zur Seite.
  9. Kunst auf der Haut: Mit Henna in die Unabhängigkeit Die Kraft der Hennakunst

    Kategorie
    Dokumentation
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    In Indien gehört die Körperbemalung mit Henna seit Jahrhunderten zum Alltag der Frauen – als kunstvolles Ritual vor Hochzeiten, Familienfesten, religiösen Zeremonien oder grossen Festivals. Doch Kunst auf der Haut zeigt auch, dass hinter den filigranen Mustern weit mehr als nur Ästhetik steckt. Für junge Frauen wie Monica, Yuvi und Pratiksha ist die Kunstbemalung mit Henna ein Weg in die Unabhängigkeit. In einer kleinen Hennaschule in Udaipur lernen sie, mit den Pflanzenpigmenten kunstvolle Figuren und Geschichten zu zeichnen und damit ihr eigenes Leben neu zu schreiben. Meister Satish Nayak bringt den jungen Frauen traditionelle Formen und ihre Bedeutung bei und eröffnet ihnen so die Möglichkeit, selbstständig einen Beruf auszuüben. Auch Renu, Mutter von Zwillingen und Hausfrau, pflegt die Tradition aus Überzeugung. Beim Gangaur-Fest feiert sie mit ihren Freundinnen die Liebe zu ihren Ehemännern und zur Göttin Parvati. Zu den Festivitäten bemalen sich Freundinnen und Verwandte gegenseitig mit kunstvollen Hennamustern. Doch Renu weiss auch: Nicht jede Frau darf in Indien ihre Talente frei entfalten, die Entscheidung trifft ihre Familie oder ihr Ehemann. Der Film taucht ein in die bunte Welt der Traditionen und Rituale rund um Henna und verfolgt den Weg dreier jungen Frauen Monica, Yuvi und Pratiksha aus Udaipur in Rajasthan, von ihren ersten Zeichnungen in der Schule bis zu einem offiziellen Engagement bei einer Hochzeit.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Friederike Schlumbom
  10. Das millionenschwere Taubenrennen Million Dollar Pigeons

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    IRL
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Wenn man an internationale Wettkämpfe denkt, kommen einem die Tour de France oder der Boston-Marathon in den Sinn. Aber Taubensport? Dabei ist das Million Dollar Pigeon Race mindestens so legendär. Denn Taubenmeisterinnen und -meister aus der ganzen Welt – den USA, Thailand, China und Südafrika – nehmen an diesem lukrativsten aller Taubenwettbewerbe teil. Unter ihnen gibt es Milliardäre, Geschäftsleute, genauso wie Hobbyzüchterinnen und -züchter – bis hin zu verarmten Bewohnern der Townships in Johannesburg. Sie alle eint die absolute Hingabe und Begeisterung für Tauben und ihren 'Sport'. Für einige bleibt es ein Hobby. Für andere ist es eine Religion. Aber es geht immer auch ums Geschäft – schliesslich sind 1,5 Millionen Dollar Preisgeld ausgeschrieben. Und auch wenn die Liebe zu den Vögeln diese Menschen verbindet, so macht der Kampf ums Preisgeld und Prestige sie letztlich zu Konkurrenten. Die Dokumentation 'Das millionenschwere Taubenrennen' gibt Einblicke in das Leben dieser taubenverrückten Menschen und ihrer aussergewöhnlichen Leidenschaft. Sie erzählt von den Mühen der stressigen Veranstaltungsorganisation, von ungeahnten Problemen und Widrigkeiten. Und nicht zuletzt folgt die Dokumentation mit atemberaubenden Bildern dem Rennen unzähliger Rassetauben bei ihrem fast tausend Kilometer langen Flug durch die Hitze, durch die Savannen und über die Berge Südafrikas.
    Regie
    Gavin Fitzgerald
  11. Argentinien, von wilden Pferden und sanfter Hand

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2019
    Beschreibung
    Pferdenation Argentinien: Bis heute spielen Pferde hier eine wichtige Rolle – bei Arbeit und Vergnügen. Im Umgang mit ihren Reittieren sind die Gauchos und die Besitzer der riesigen Estancias nicht gerade zimperlich. Gerade bei der 'Doma tradicional' – dem traditionellen Zähmen und Zureiten – werden die Tiere hart an die Kandare genommen. Das versetzt die Tiere jedoch in Angst – ein Problem vieler Pferdebesitzer und eine Gefahr. Denn ein ängstliches, schreckhaftes Pferd wird in Stresssituationen schnell unberechenbar. Der Argentinier Oscar Scarpati verfolgt einen ganz anderen Ansatz – denn er versteht die Sprache der Pferde. Er weiss, wie sie sich ausdrücken – mit ihren Ohren, ihren Beinen, ihrem ganzen Körper. Der Pferdeflüsterer wendet diese Sprache selbst an, um mit den Tieren in Kontakt zu treten und sie so auf sanfte Art zu zähmen. Viele Probleme, sei es beim Zureiten besonders temperamentvoller Pferde oder in der Kommunikation zwischen einem Besitzer und seinem Pferd, konnte Oscar mit seinem Wissen und seiner Fähigkeit schon lösen. Der Wechsel zwischen Berührungen an den empfindlichsten Stellen und dem Beruhigen des Pferdes mindert Berührungsängste und die Scheu vor unerwarteten Reizen. Eine Methode, die immer wieder funktioniert – der Erfolg gibt Oscar und seinen Söhnen recht.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Dietrich von Richthofen
  12. Tibetische Medizin – Heilkraft für die Seele

    Kategorie
    Alternativmedizin
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2019
    Beschreibung
    Abgeschieden im Himalaja entwickelte sich im Laufe von Jahrhunderten eine Hochkultur – der tibetische Buddhismus – und mit ihm die tibetische Medizin. Diese traditionelle Heilkunde hat die Herstellung eines harmonischen Gleichgewichts zwischen Körper und Seele zum Ziel – ein Aspekt, der in der westlichen Medizin selten berücksichtigt wird. Tenzin Thaye ist einer von fünf Ärzten und Ärztinnen am Men-Tsee-Khang-Institut für tibetische Medizin in Dharamsala im Norden Indiens. Zu seinen Patienten gehört auch der Dalai Lama. Eine Behandlung im Men-Tsee-Khang-Institut kostet nicht viel, für Bedürftige ist sie sogar kostenlos. In der tibetischen Medizin sind Diagnose und Therapie in eine komplexe Theorie eingebettet. 'In der Philosophie der tibetischen Medizin gilt Unwissenheit als Wurzel aller Krankheiten, durch die drei Geistesgifte entstehen: Hass, Neid und Ignoranz', sagt der Arzt Tenzin Thaye. Auch eine falsche Ernährung, ein ungesundes Klima oder seelischer Stress können den Menschen aus dem Gleichgewicht bringen. Ein Ungleichgewicht der drei Körperprinzipien Lung (Wind), Tripa (Feuer) und Beken (Wasser und Erde) im Organismus macht krank, so die Überzeugung tibetischer Mediziner. Neben traditionellen Arzneien gehören die Verabreichung von Juwelenpillen, Akupunktur, das blutige Schröpfen sowie das Verbrennen von ätherischen Kräutern auf der Haut zu ihren Heilmethoden. Sogar die Mediziner des Krankenhauses von Dharamsala, in dem nach westlichen Massstäben behandelt wird, pflegen einen regen Austausch mit den Ärztinnen und Ärzten für tibetische Medizin. Den Menschen als Ganzes zu betrachten, als eine Einheit aus Körper und Geist, darin besteht der Erfolg der tibetischen Medizin.
    Regie
    Holger Riedel
    Hintergrundinfos
    'GEO Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  13. Peru: Stachellose Bienen, Retter des Regenwaldes

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    In Peru halten immer mehr indigene Amazonas-Anwohner die tropischen Verwandten der Honigbiene. Die stachellosen Insekten liefern nicht nur einen besonders edlen, hochpreisigen Honig – sie sind zudem auch von zentraler Bedeutung für die Bestäubung vieler heimischer Pflanzenarten und eröffnen so Wege der nachhaltigen Waldnutzung. Können die Wildbienen sogar etwas zur Rettung des Regenwaldes beitragen? César Delgado ist der führende Experte für stachellose Bienen in Peru. Er lebt in Iquitos und arbeitet dort für das staatliche Forschungsinstitut des peruanischen Amazonas (IIAP). Gemeinsam mit der Biochemikerin Rosa Vasquez Espinoza engagiert er sich in mehreren Projekten für die Verbreitung der Imkerei mit stachellosen Bienen. So wollen sie den indigenen Gemeinschaften Perus Wege für eine nachhaltige und zugleich lukrative Nutzung des Regenwaldes eröffnen – und die Bestände an heimischen Wildbienen vermehren. Der Film begleitet die beiden Wissenschaftler auf einer Mission in das Territorium der Asháninka, der grössten indigenen Volksgruppe im peruanischen Amazonasgebiet. Die Asháninka kennen und nutzen den Honig stachelloser Bienen als traditionelles Heilmittel – gewinnen ihn jedoch meist durch Einsammeln in der Wildnis oder durch die Imkerei in hohlen Baumstämmen. Die effizientere Imkerei in Bienenkästen – so Césars Gedanke – könnte ihnen helfen, mit dem Honig ein Einkommen zu erzielen. Auf ihren Expeditionen suchen die Forscher stets auch nach seltenen Bienenarten. Sie haben gehört, dass es im Gebiet der Asháninka Insekten geben soll, die giftigen Honig herstellen. Werden sie diesen sagenumwobenen Bienen auf die Spur kommen – und vielleicht sogar neue, wissenschaftlich noch nicht beschriebene Arten entdecken?
    Regie
    Dietrich von Richthofen
    Hintergrundinfos
    'GEO Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  14. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Dänemark | Themen: Karen Blixens dänisches Festmahl / Dänemark, die schönen Tage der Skagen-Maler / Dänemark: Ein Vergnügen der besonderen Art

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    (1): Karen Blixens dänisches Festmahl Endlose Wälder, Dünenlandschaften an der Ostsee, windgepeitschte Seen – so kennt man das wildromantische Dänemark aus den Werken von Karen Blixen. Die Schriftstellerin, deren Bücher auf Deutsch häufig unter dem Pseudonym Tania Blixen erschienen, reiste um die halbe Welt, doch ihr gesamtes Werk entstand auf dänischem Boden. Eine bürgerliche Kindheit am Öresund und Ausflüge zu den Fischern auf Jütland lieferten den Stoff, aus dem später einige ihrer grossen Romane entstehen sollten. (2): Dänemark, die schönen Tage der Skagen-Maler Im äussersten Norden Dänemarks liegt die Halbinsel Skagen, eine schmale, vom Wind gepeitschte Landzunge. Im Frühjahr, wenn die Tage länger werden, erstrahlt diese Landschaft in einem unglaublichen Licht, das seit jeher Künstler fasziniert. Im 19. Jahrhundert liess sich eine Gruppe skandinavischer Maler in der gleichnamigen Stadt nieder und versuchte, die besonderen Farbnuancen dieser nordischen Landschaften auf die Leinwand zu bannen. (3): Dänemark: Ein Vergnügen der besonderen Art Wenige Kilometer von Kopenhagen entfernt liegt Bakken, einer der ältesten Vergnügungsparks der Welt, der Jahr für Jahr Tausende Familien anlockt. Doch schon im 16. Jahrhundert, lange vor der Achterbahn, zog eine nicht minder interessante Attraktion die Menschen hierher .
    Episodenummer
    25
    Wiederholung
    W
    Regie
    Fabrice Michelin
  15. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Brasilien | Themen: Jean-Christophe Rufin: Faszination Recife / Recife: Im Rhythmus des Frevo / Brasilien: Die Legende der 'Fliegenden Wale'

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    (1): Jean-Christophe Rufin: Faszination Recife Unendliche Sandstrände, gebräunte Körper, bunte Häuserfassaden und das sorglose Treiben des Karnevals: Die Küstenstadt Recife im Nordosten Brasiliens verzaubert Reisende mit ihrem exotischen Ambiente. So auch den französischen Schriftsteller Jean-Christophe Rufin, der die Region Nordeste Ende der 1980er Jahre für sich entdeckte. Seither liessen ihn die Bilder und Stimmungen der Küstengegend nicht mehr los und prägten insbesondere seinen Roman 'Der Salamander'. (2): Recife: Im Rhythmus des Frevo Brasilien bewegt sich im Karneval nicht nur zum Samba. Recife im Nordosten des Landes hebt sich mit einem eigenen Tanz ab: dem Frevo. Zu abgehackten Bläserrhythmen vollführen die bunt gekleideten Tänzer akrobatische Sprünge und Verrenkungen sowie Schritte aus Capoeira, Polka und Quadrille. Der wilde Reigen mit politischer Botschaft entstand Ende des 19. Jahrhunderts und wurde zu einem Symbol für die Region von Recife. (3): Brasilien: Die Legende der 'Fliegenden Wale' Recife liegt am Atlantik im Nordosten Brasiliens und ist eine der lebendigsten Städte des Landes. Ihren Namen verdankt sie den Korallenriffen vor der Küste. Aber nicht nur das Meer hat die Stadt geprägt: Eine bahnbrechende Erfindung, die um 1930 die Luftfahrtbranche revolutionieren sollte, schlug auch in Recife hohe Wellen.
    Episodenummer
    26
    Regie
    Fabrice Michelin
  16. Köstliches Südtirol

    Vom Vinschgau an die Weinstrasse

    Kategorie
    Landschaftsbild
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Die erste Folge erkundet den Westen Südtirols. Sie führt entlang des nördlichsten Abschnitts des Flusses Etsch durch den Vinschgau bis in das Gebiet um Meran, wo österreichischer Glanz auf mediterranes Flair trifft. Aus Schleis, einem Dorf mit 360 Einwohnern im Obervinschgau, stammt ein Käse, der mehrfach international ausgezeichnet wurde. Kreiert hat ihn Alexander Agethle. Seine Kühe gehen täglich auf die Weide und fressen das Gras, das direkt vor der Tür wächst. Wegen dieser Bedingungen schmeckt das Käse-Soufflé von Alexanders Frau Sonja so lecker. Von Schleis sind es nur wenige Minuten bis nach Plawenn. Konrad Messner war hier eine treibende Kraft, als es im Tal darum ging, wieder wie früher Roggen und Dinkel anzubauen – in der einstigen Kornkammer Tirols. Mit dem Vinschger Paarl kocht er die traditionelle Brennsuppe. Seine Version fällt etwas üppiger aus: mit mediterranem Touch. An der Grenze zwischen Ober- und Untervinschgau liegen die Bio-Apfelwiesen von Florin Pichler. Heute stammt jeder zehnte europäische Apfel aus Südtirol. Der Intensivanbau boomt. Florin setzt hingegen auf eine konsequent biologische Landwirtschaft. Mit seinen Äpfeln backen seine Frau Nadia und Tochter Sophia den wohl bekanntesten Nachtisch Südtirols: den Apfelstrudel. Professor Paul Thuile ist ein Tüftler. In seiner Freizeit baut er Möbel und Lampen. Mit derselben Akribie widmet er sich auch der Wurstherstellung. Thuile experimentiert gern beim Kochen und interpretiert so den italienischen Klassiker Lasagne neu: diesmal mit Südtiroler Brät, norditalienischem Radicchio, Gorgonzola und Walnüssen.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Regie
    Francesca D'Amicis
  17. Kontinente in Bewegung Voyage Of the Continents

    Nordamerika

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F/CDN
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Vor etwa 150 Millionen Jahren ist der Urkontinent Pangäa durch Plattenbewegungen auseinandergebrochen und der Atlantische Ozean entstanden. Der nordamerikanische Kontinent, der zuvor mit Europa und Afrika eine zusammenhängende Landmasse bildete, wurde abgetrennt. Durch die tektonischen Bewegungen und den grossflächigen Ausbruch von Magma veränderte sich das Klima des neuen Kontinents, mit tiefgreifenden Auswirkungen für Flora und Fauna. Viele Spezies starben unter den neuen klimatischen Bedingungen aus, neue Arten entwickelten sich: Die Dinosaurier waren geboren. Die bewegte tektonische Geschichte Nordamerikas hat spektakuläre Landschaftsformationen hervorgebracht. Der Kontinent ist gezeichnet von Flüssen, weiten Ebenen und Eisflächen, von bunt schillernden Wüsten, fruchtbaren Tälern und geheimnisvollen Bergen. Der hohe Norden, die Wüsten Utahs, die Felsengebirge und das kalifornische Tal des Todes sind nur einige Beispiele der immensen Naturschätze. Genauso beeindruckend sind die aus einem Meer entstandenen Great Plains, ein riesiger Berg im Landesinneren und das als Rocky Mountains bekannte Felsmassiv. Noch heute erfindet Nordamerika sich immer wieder neu. Das Gebiet ist nach wie vor hochaktiv, wie der schlafende Supervulkan Yellowstone und die stetig weiter aufreissende San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien beweisen. Die Entwicklung des Kontinents ist also noch lange nicht abgeschlossen.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Regie
    Alexis de Favitski
    Hintergrundinfos
    Die Theorie der Plattentektonik, die die Entwicklung der Kontinente und Ozeane mit all ihren Folgephänomenen erklärt, erscheint für das Verständnis der Erdgeschichte ebenso wichtig wie die Darwinsche Evolutionstheorie für die Erforschung des modernen Menschen. Internationale Wissenschaftler zeigen, wie sie mit ihren Entdeckungen die Theorie der Kontinentalverschiebung stützen und welche Orte der Erde Hinweise auf bedeutende geologische Ereignisse bergen. Berichte von spektakulären Entdeckungen und Besuche an geologischen Stätten nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise durch die Erdgeschichte, bei der Stück für Stück das Bild der heutigen Welt entsteht – ein sagenhaftes Epos. Weitere Informationen finden Sie unter arte.tv/kontinente-bewegung. Ausserdem ist unter http://webgeol.com eine Webdoku zum Thema verfügbar.
  18. Kontinente in Bewegung Voyage Of the Continents

    Zentralamerika

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F/CDN
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Die Entstehung Zentralamerikas ist in der Erdgeschichte einzigartig: Während die meisten Kontinente vor mehreren Milliarden Jahren entstanden sind, sind die Landmassen, die heute Zentralamerika bilden, erst 150 Millionen Jahre alt. Zwischen Nord- und Südamerika haben die gewaltigen Kräfte auf der Erdkruste einen winzigen Platz für die überwiegend ozeanische Karibische Platte geschaffen, die grösstenteils unterhalb des Meeres verläuft. Vor etwa drei Millionen Jahren hat die Annäherung und schliesslich der Zusammenstoss des nord- und des südamerikanischen Kontinents zur Entstehung einer Landbrücke, des Isthmus von Panama, geführt – eine Entwicklung mit weitreichenden Folgend für Flora und Fauna des gesamten karibischen Raums. Noch heute ist die Region ständigen tektonischen Veränderungen unterworfen. Die vier umgebenden Landmassen – die Nord- und die Südamerikanische, die Atlantische und die Pazifische Platte – setzen das karibische 'Paradies auf Erden' nach wie vor unter enorme Spannung. Die Folge sind zahlreiche Erdbeben und Vulkanausbrüche in Zentralamerika, besonders die nördliche Karibik ist eine der anfälligsten Regionen der Erde für Tsunamis. Um diese möglichst frühzeitig vorhersehen zu können und Schaden von der Bevölkerung abzuwenden, beobachten Forscher unablässig die kleinsten seismologischen Auffälligkeiten.
    Episodenummer
    2
    Wiederholung
    W
    Regie
    Alexis de Favitski
    Hintergrundinfos
    Die Theorie der Plattentektonik, die die Entwicklung der Kontinente und Ozeane mit all ihren Folgephänomenen erklärt, erscheint für das Verständnis der Erdgeschichte ebenso wichtig wie die Darwinsche Evolutionstheorie für die Erforschung des modernen Menschen. Internationale Wissenschaftler zeigen, wie sie mit ihren Entdeckungen die Theorie der Kontinentalverschiebung stützen und welche Orte der Erde Hinweise auf bedeutende geologische Ereignisse bergen. Berichte von spektakulären Entdeckungen und Besuche an geologischen Stätten nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise durch die Erdgeschichte, bei der Stück für Stück das Bild der heutigen Welt entsteht – ein sagenhaftes Epos. Weitere Informationen finden Sie unter arte.tv/kontinente-bewegung. Ausserdem ist unter http://webgeol.com eine Webdoku zum Thema verfügbar.
  19. Kontinente in Bewegung Voyage Of the Continents

    Südamerika

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F/CDN
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Der südamerikanische Kontinent ist Symbol grosser Kontraste und Superlative: Heimat der längsten Bergkette der Welt, des grössten Regenwaldgebiets, des wasserreichsten Flusses, der trockensten Wüste und der beeindruckendsten Artenvielfalt. Mehrere Milliarden Jahre befand sich dieser Erdteil im Südpazifik, bevor er sich endgültig vom südlichen Grosskontinent Gondwana abtrennte – nach mehreren Millionen Jahren des Zusammenlebens trennt der Atlantik fortan die zukünftigen Kontinente Afrika und Südamerika. Der südamerikanische Kontinent driftet langsam gen Westen, kollidiert dabei mit der Pazifischen Platte: die Geburtsstunde der Anden. Die mehrere Tausend Kilometer lange Bergkette stellt ein Paradies für Geologen dar und gibt Aufschluss über Plattenbewegungen vor Millionen von Jahren. Auch heute ist der südamerikanische Kontinent unablässig in Bewegung. Er driftet weiterhin westwärts, Kollisionen mit der Pazifischen Platte entladen sich in Erdbeben. Zahlreiche aktive Vulkane rund um den Pazifik, der sogenannte Pazifische Feuerring, zeugen von Subduktionszonen rund um den Pazifik. In einigen Millionen Jahren, so mutmassen Forscher, könnte die Pazifische Platte völlig subduziert und der Pazifische Ozean verschlossen sein. Diese Hypothese ist zwar umstritten, zeigt aber einmal mehr, dass die Geschichte Südamerikas noch lange nicht abgeschlossen ist. Vielmehr beginnt gerade erst ein neues Kapitel der Erdgeschichte.
    Episodenummer
    3
    Wiederholung
    W
    Regie
    Alexis de Favitski
    Hintergrundinfos
    Die Theorie der Plattentektonik, die die Entwicklung der Kontinente und Ozeane mit all ihren Folgephänomenen erklärt, erscheint für das Verständnis der Erdgeschichte ebenso wichtig wie die Darwinsche Evolutionstheorie für die Erforschung des modernen Menschen. Internationale Wissenschaftler zeigen, wie sie mit ihren Entdeckungen die Theorie der Kontinentalverschiebung stützen und welche Orte der Erde Hinweise auf bedeutende geologische Ereignisse bergen. Berichte von spektakulären Entdeckungen und Besuche an geologischen Stätten nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise durch die Erdgeschichte, bei der Stück für Stück das Bild der heutigen Welt entsteht – ein sagenhaftes Epos. Weitere Informationen finden Sie unter arte.tv/kontinente-bewegung. Ausserdem ist unter http://webgeol.com eine Webdoku zum Thema verfügbar.
  20. Kontinente in Bewegung Voyage Of the Continents

    Von den Anfängen Afrikas

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F/CDN
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Afrika wird oft als ein junger Kontinent wahrgenommen, da er erst seit dem 19. Jahrhundert als weitgehend erforscht gilt. Allerdings gehört er in Wirklichkeit zu den ältesten Kontinenten, der sich schon sehr früh in der Erdgeschichte zusammengesetzt und tektonischen Spannungen lange Zeit weitgehend standgehalten hat. Der Kontinent besteht aus bis zu drei Milliarden Jahre alten Plattenformen und war vor zwei Millionen Jahren die Wiege der Menschheit. Nach einer durch einen kosmischen Einschlag verursachten Naturkatastrophe übten die Landmassen rund um Afrika im Laufe mehrerer Millionen Jahre immer mehr Druck auf den Kontinent aus. Schliesslich war die Spannung zu stark, die Erdkruste riss und der Superkontinent, in dessen Herzen Afrika sich befand, zerbrach. Die tektonische Geschichte Afrikas hat beeindruckende Landschaftsformationen hervorgebracht und bietet mit ihren vielfältigen Gesteinsformen ein einzigartiges Territorium für Forscher. In dieser Episode beginnt die geologische Zeitreise im Süden des Kontinents und verfolgt die Entwicklung Afrikas von den Ursprüngen bis zum Auseinanderbrechen des Superkontinents Gondwana in die Kontinente Afrika, Australien, Südamerika und die Antarktis.
    Episodenummer
    4
    Wiederholung
    W
    Regie
    Alexis de Favitski
    Hintergrundinfos
    Die Theorie der Plattentektonik, die die Entwicklung der Kontinente und Ozeane mit all ihren Folgephänomenen erklärt, erscheint für das Verständnis der Erdgeschichte ebenso wichtig wie die Darwinsche Evolutionstheorie für die Erforschung des modernen Menschen. Internationale Wissenschaftler zeigen, wie sie mit ihren Entdeckungen die Theorie der Kontinentalverschiebung stützen und welche Orte der Erde Hinweise auf bedeutende geologische Ereignisse bergen. Berichte von spektakulären Entdeckungen und Besuche an geologischen Stätten nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise durch die Erdgeschichte, bei der Stück für Stück das Bild der heutigen Welt entsteht – ein sagenhaftes Epos. Weitere Informationen finden Sie unter arte.tv/kontinente-bewegung. Ausserdem ist unter http://webgeol.com eine Webdoku zum Thema verfügbar.
  21. Pompeji, Geschichte einer Katastrophe Pompeii: The New Dig

    Im Schatten des Vesuv

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Seit mehr als einem Jahr läuft in Pompeji eines der ehrgeizigsten Grabungsprojekte unserer Zeit: Ein italienisches Archäologenteam entdeckte einen bisher unerforschten Häuserblock und förderte unter anderem eine Bäckerei, ein Wohnhaus und ein Wandgemälde, das eine Art Pizza zeigt, zutage. Die Ausgrabung beginnt mit der Entdeckung eines riesigen Steinofens. Viel zu gross, um zu einem Privathaus gehört zu haben, finden die Forscher heraus, dass er Teil einer Bäckerei war, in der Brot an die Bewohner von Pompeji verkauft wurde. Nicolas Monteix, Experte für das Backgewerbe in der Antike, besichtigt eine der 40 Bäckereien, die bisher in Pompeji gefunden wurden, und erzählt davon, wie das Leben der Sklaven vermutlich ausgesehen hat, die dort Tag für Tag bei gleissenden Temperaturen schufteten und permanent dem Mehlstaub ausgesetzt waren. In einem Nebenraum der Bäckerei entdecken die Archäologen drei Skelette. Ihr Zustand deutet darauf hin, dass die Menschen von der einstürzenden Decke erschlagen wurden. In den ersten 18 Stunden des Vulkanausbruchs fiel ein dichter Niederschlag aus Pyroklasten und Asche auf Pompeji. Unter dem Gewicht der Gesteinsfragmente brachen überall in der Stadt Gebäude ein. Neben der Bäckerei entdecken die Archäologen das Wohnhaus. In jedem Raum türmen sich unberührte Lapilli bis zu drei Meter hoch. Das bedeutet, dass seit dem Vulkanausbruch niemand dieses Haus betreten hat. Im Atrium finden die Forscher unbenutzte Dachziegel, Steine und Werkzeug. Daraus schliessen sie, dass das Gebäude zum Zeitpunkt der Eruption renoviert wurde. Tatsächlich hatte 17 Jahre zuvor, im Jahr 62 nach Christus, ein Erdbeben viele Häuser in Pompeji zerstört, die längst noch nicht alle wieder aufgebaut waren.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Regie
    Elena Mortelliti
  22. Pompeji, Geschichte einer Katastrophe Pompeii: The New Dig

    Flucht und Neuanfang

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    In Pompeji fördern die neuen Ausgrabungen weitere aufschlussreiche Funde zutage. Gleichzeitig ergeben Untersuchungen, dass viele Pompejaner den Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 nach Christus wahrscheinlich überlebten. Bisher schätzten Experten die damalige Einwohnerzahl auf 10.000 bis 12.000 Menschen, aber der Forscher Steven Tuck enthüllt eine Grabinschrift im Süden der Stadt, die eher eine Bewohnerschaft von 30.000 Menschen nahelegt. Im Laufe der 300-jährigen Grabungsgeschichte wurden jedoch bisher nur gut 1.200 Tote gefunden – was bedeutet, dass der Verbleib von mehr als 90 Prozent der Pompejaner bis heute ungeklärt ist. Bei Ausgrabungen im Wohnteil des Gebäudes entdeckt das Team eine kunstvolle Regenrinne, die früher das Dach über dem zentralen offenen Bereich – dem Atrium – zierte und Regenwasser in ein grosses flaches Becken leitete, das sogenannte Impluvium. Mit der zusätzlichen Freilegung wertvoller weisser Marmormöbel und Dekorelemente wird immer deutlicher, dass der Eigentümer ein wohlhabender Pompejaner war. Ein weiterer Fund gibt dem Team Rätsel auf: Ein ausgeklügeltes Netz aus 2.000 Jahre alten Rohren und Leitungen verbindet die Bäckerei und das Haus des reichen Bürgers mit dem benachbarten Gebäude. Der Archäologe Miko Flohr untersucht die Ausgrabungsstätte, um zu prüfen, ob es sich um eine römische Wäscherei handeln könnte, eine sogenannte Fullonica. Nur hochrangige Römer benutzten diese Walkereien zur Reinigung ihrer Kleidung, wer in Pompeji eine betrieb, hatte direkten Zugang zu den oberen Schichten der pompejanischen Gesellschaft.
    Episodenummer
    2
    Wiederholung
    W
    Regie
    Elena Mortelliti
  23. Pompeji, Geschichte einer Katastrophe Pompeii: The New Dig

    Die letzten Stunden

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    In dieser letzten Folge bewerten die Archäologen die vollendete Ausgrabung einer Luxusvilla, einer Bäckerei und einer Wäscherei. Dabei entdecken sie auch Hinweise zu den Tätigkeiten der Pompejaner in den letzten Stunden vor dem Untergang ihrer Stadt. Den Ausgangspunkt bildet der Vesuv. Neunzehn Stunden nach dem Beginn des Vulkanausbruchs liegt Pompeji grösstenteils unter einer Schicht aus pyroklastischem Material und Asche begraben. Allerorts sind Dächer unter dem Gewicht des Vulkangesteins eingebrochen und haben Menschen unter ihren Trümmern begraben. Doch es gibt auch Überlebende. Ist nach dem Abebben der ersten Eruption für sie das Schlimmste überstanden? Laut dem Vulkanologen Chris Jackson dürfte die letzte, tödlichste Phase des Vulkanausbruchs erst nach dem Gesteinshagel eingetreten sein: Pyroklastische Ströme, giftige Gase und sengende Hitze vernichteten alles noch in der Stadt befindliche Leben. An der Ausgrabungsstätte hat die Freilegung einer grossen Villa neben der Bäckerei und der Wäscherei begonnen. Unter einer Treppe entdeckt das Team Kohlezeichnungen von kämpfenden Gladiatoren. Da Kohle schnell verblasst, glauben die Archäologen, dass jemand diese Bilder kurz vor der Eruption gezeichnet hat. Wer war der Künstler, und warum zeichnete er Gladiatoren? Abschliessend reflektiert Teamchef Gennaro Iovino über die Verbindungen der modernen Neapolitaner zu den Pompejanern der Antike – und über den Vesuv, diesem noch heute in der ganzen Region sichtbaren Mahnmal zum Gedenken an die vergangene, aber auch zur Warnung vor einer möglichen neuen Katastrophe.
    Episodenummer
    3
    Wiederholung
    W
    Regie
    Elena Mortelliti
  24. Arte Reportage

    Themen: Kolumbien: Kinder als Auftragsmörder / Argentinien: Milei kürzt Fluss-Sanierung

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    (1) Kolumbien: Kinder als Auftragsmörder Der Mord an Miguel Uribe Turbay durch einen Teenager erschütterte 2025 Kolumbien. Er erinnerte viele an die Zeit, als Pablo Escobar Strassenkinder für seine Verbrechen rekrutieren liess. 2024 standen in Kolumbien mehr als 200 Minderjährige wegen Mordes vor Gericht. Und das ist wohl nur die Spitze des Eisbergs, denn die meisten jungen Auftragsmörder entkommen. Die Jugendlichen der Oasis-Bande leben in Moravia, einem der ärmsten Barrios, errichtet auf einer ehemaligen Müllhalde der Vororte von Medellín. Sie verkaufen die synthetische Droge 2CB, stehlen Taschen, rauben Autos aus und kämpfen mit blossen Händen, Macheten oder Messern. Angelica ist 19 Jahre alt. Sie verbrachte drei Jahre wegen Beihilfe zum Mord in einer Jugendstrafanstalt. Kurz nach ihrer Entlassung ersticht sie den Mörder ihres Bruders. Die zunehmende Gewaltbereitschaft der kolumbianischen Jugend steht in direktem Zusammenhang mit dem Kokainhandel. Seit mehreren Jahren explodiert die Produktion. Drei Minderjährige werden laut einem von der Regierung in Auftrag gegebenen Bericht täglich von Drogenbanden rekrutiert. (2) Argentinien: Milei kürzt Fluss-Sanierung Budgetkürzungen und Personalabbau unter dem ultraliberalen argentinischen Präsidenten Milei gefährden die Rettung des Flusses Riachuelo in Buenos Aires. Lange Zeit galt er als einer der am stärksten verschmutzten Flüsse der Welt. Der Riachuelo war eigentlich nur noch ein mehr als 60 Kilometer langer, offener Abwasserkanal, an dessen Ufern fünf Millionen Menschen leben. 2008 zwang die argentinische Justiz die Behörden, einen umfassenden Sanierungsplan zu starten. Die unter der Aufsicht des Obersten Gerichtshofs durchgeführten Arbeiten erbrachten eine spektakuläre Verbesserung. Seit dem Amtsantritt des klimaskeptischen Milei im Dezember 2023 und der von ihm angeordneten Senkung der öffentlichen Ausgaben sind viele Teile des Sanierungsplans auf Eis gelegt. Das beunruhigt die Anwohner – vor allem, seit die Justizbehörde die richterliche Kontrolle aufgehoben hat. Der Riachuelo ist noch nicht gerettet.
  25. Mit offenen Karten Le dessous des cartes

    Themen: Seltene Erden – Strategische Bedrohung

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Seltene Erden haben sich zu hochstrategischen Rohstoffen entwickelt: aufgrund ihrer magnetischen und leuchtenden Eigenschaften spielen sie eine wichtige Rolle bei der Nutzung erneuerbarer Energien und der Herstellung von Bildschirmen. Heute werden auf der Welt fünfmal mehr Seltene Erden verbraucht als noch vor fünfzehn Jahren. Fast die Hälfte der weltweit bekannten Vorkommen liegt in China, gefolgt von Brasilien, Indien, Australien, Russland, Vietnam, den USA und Myanmar. In Peking begnügt man sich nicht mit den landeseigenen Ressourcen, sondern hat über Jahre hinweg die gesamte Wertschöpfungskette der Seltenen Erden unter Kontrolle gebracht. Inzwischen beherrscht das Land rund 85 Prozent des Weltmarkts – ein Vorteil, der sich im Kontext des von Donald Trump angeheizten Handelskonflikts als wirtschaftliches Druckmittel nutzen lässt. Gleichzeitig wecken die Vorkommen an Seltenen Erden in der Ukraine, Venezuela und Grönland die Aufmerksamkeit des US-Präsidenten. Seltene Erden stehen heute im Zentrum der internationalen Machtverhältnisse – auch für Europa, das unter anderem auf ein Vorkommen im schwedischen Per Geijer zurückgreifen kann und zugleich verstärkt auf Recycling setzt.
    Episodenummer
    17
    Wiederholung
    W
  26. Rasta Gracie und Jamaikas Heiler Rasta Gracie und die Heilpflanzen Jamaikas

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Gracie ist eine lebendige, energiegeladene Rastafrau. Sie rappt gern und lebt mit ihrer zehnjährigen Tochter Anna in einem 400-Seelen-Dorf. Ihre ältere Tochter lebt bei der Schwiegermutter in Kingston – Gracie fehlt das Geld, um beide Kinder selbst grosszuziehen. Das ist keine Seltenheit auf Jamaika. Gracie träumt davon, in ihrem Dorf einen kleinen Gemüseladen zu eröffnen, der den Nachhaltigkeitsregeln der Rastafari entspricht. Sie ist Händlerin und fährt wöchentlich mit einem überfüllten Truck zum Markt nach Kingston – mit Bananen, Kokosnüssen und dem, was die Saison hergibt. Die Ware kauft sie auf Kredit von den Farmern, der Gewinn reicht nur für das Nötigste. Doch Gracie lebt nach dem Motto ihrer Grossmutter: 'Hilf dir selbst, dann wird auch Hilfe kommen.' Auch Gracies Freunde Quaco und Robert nennen sich 'Grossmutters Söhnchen'. Schon als Kinder suchten sie mit ihren Grossmüttern nach Heilpflanzen im Regenwald. Rasta Quaco gehört zu den 'Top Two' der Heiler, sagt Robert. Wenn er nicht mit Quaco unterwegs ist, fährt er ein Sammeltaxi und hilft auch Gracie, die auf der Suche nach günstigem Baumaterial für ihren Laden ist. Quaco und Robert folgen ihrer Vision im tiefsten Regenwald: Sie sind auf der Suche nach der sagenumwobenen Wurzel 'Four Man Strength' – benannt nach ihren vier herzförmigen Adern. Die Pflanze gilt weltweit als begehrtes Mittel zur Stärkung der Immunkräfte und als Aphrodisiakum. Quaco braucht sie, um sein spezielles Lebenselixier herstellen zu können. Die Dokumentation gibt einen intimen Einblick in die lebensbejahende und naturverbundene Lebenswelt einer Community, die mehr zu bieten hat als Reggae.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Lars Barthel, Marian Kiss
  27. Arte Journal Arte journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur.
  28. Kenia: Die Milch der Dromedare

    Kategorie
    Landschaftsbild
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Der Norden Kenias, eine der trockensten Regionen des ostafrikanischen Landes, ist die Heimat der Samburu, eines Halbnomadenvolks, das eng mit den Massai verwandt ist. Seit Jahrhunderten leben die Hirten von der Viehwirtschaft, treiben Rinder und Ziegen über das trockene Land. Ein seit jeher höchst anfälliges Modell, denn besonders die durstgeplagten Rinder verendeten in Dürrejahren schnell. Während der letzten Trockenphase zwischen 2021 und 2023 verloren die Samburu rund 80 Prozent ihrer Tiere. Um dem künftig vorzubeugen, liess die Regierung Dromedare an die Menschen verteilen und startete damit ein Erfolgsmodell, dessen positive Entwicklung alle überraschte. Nicht nur passten sich die Höckertiere schnell den Bedingungen im kenianischen Dornbuschland an, ihre Milch wurde zum unerwarteten Wendepunkt für die Menschen: Sie ist nährstoffreicher als Kuhmilch und in grösseren Mengen dauerhaft verfügbar. Damit wird der Mangel- und Unterernährung, wie sie immer wieder in trockenen Jahren drohten, bei den Nomaden entgegengewirkt. Was die Menschen nicht selbst benötigen, verkaufen sie an Kooperativen, von denen in den letzten Jahren immer mehr entstanden sind. Bis in die grossen Städte wie Nairobi liefern sie das 'weisse Gold'. Von dieser Entwicklung profitieren besonders Frauen auf dem Land. Denn sie sind es, die die Dromedare traditionell melken. Und sie sind es auch, die mit deren Milch nun florierenden Handel treiben.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Clio Sozzani
    Hintergrundinfos
    'GEO Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  29. Die Farben der Antike Les couleurs de l'Antiquité

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Noch immer faszinieren uns die strahlend weissen Marmorskulpturen des antiken Griechenlands. Doch was, wenn dieses Bild trügt? Die Wissenschaft enthüllt: Die Zeit und Menschen haben die prächtigen Farbpigmente ausgelöscht, die Tempel und Statuen einst schmückten. War das 'weisse Griechenland' nur eine Illusion? Dank moderner Archäologie, innovativer Technologien und experimenteller Rekonstruktionen machen Forschende und Kunstschaffende eine andere Geschichte sichtbar: die der Farben, der Polychromie. Feinste Analysen auf Ausgrabungsstätten und in Laboren bringen verborgene Pigmente ans Licht. So rekonstruieren sie die ursprüngliche Farbigkeit antiker Kunstwerke – von den Tempeln der Akropolis bis zu den Palästen von Knossos. Der Filmemacher Olivier Lemaître begibt sich auf eine europäische Spurensuche: Welche Pigmente wurden verwendet? Welche Techniken beherrschten die Menschen damals? Wie wirkten die farbenfrohen Monumente auf die Bevölkerung der Antike? Mit atemberaubenden Rekonstruktionen und digitalen Visualisierungen erweckt der Film die bunte Antike zum Leben – und zeigt, wie real die Statuen durch Hauttöne, Stoffe und Schmuck wirkten. Die Dokumentation vereint Wissenschaft und Kunst, um die Antike in neuem Licht zu zeigen: Ein faszinierender Blick auf das farbenreiche Erbe des alten Griechenlands – und die Frage, warum wir diese Geschichte fast vergessen hätten.
    Regie
    Olivier Lemaître
  30. Das Geheimnis der Hieroglyphen: Champollions Geniestreich Dans le secret des hiéroglyphes : les frères Champollion

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    F/CH/B/E/CDN
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Es ist der 14. September 1822, als Jean-François Champollion in einem kleinen Dachzimmer in der Rue Mazarine in Paris den Schlüssel zur Entzifferung der Hieroglyphen entdeckt. Mit der letzten entschlüsselten Kartusche hält er endlich das fehlende Puzzlestück in der Hand. Der Code ist geknackt – eine jahrtausendealte Zivilisation erwacht zu neuem Leben. In die Geschichtsbücher ging jedoch nur das Genie ein, dem es gelang, das Rätsel der ägyptischen Schriftzeichen zu lösen. Dabei verbirgt sich hinter diesem Erfolg in Wahrheit ein Duo: Die Brüder Jean-François und Jacques-Joseph glaubten an das Unmögliche. Ihnen ist es gelungen, was Generationen von Forschern vor ihnen vergeblich versucht hatten. Während der gesamten Arbeit schrieben sich die beiden fast 700 Briefe, die es Ägyptologen und Historikern ermöglichen, den Beitrag des älteren der Champollion-Brüder angemessen einzuordnen. Diese reichhaltige, teils unveröffentlichte Korrespondenz erzählt von den damaligen sozialpolitischen Umständen und der angespannten Lage im Frankreich nach dem Ende des Ersten Kaiserreichs – am Vorabend des 'Weissen Terrors' unter Ludwig XVIII. Auch weitere Figuren spielten eine wesentliche Rolle im Leben der Brüder: ihr Förderer, der Mathematiker und Präfekt des Départements Isère, Joseph Fourier, oder der englische Gelehrte Thomas Young, den eine lebenslange Rivalität mit Jean-François verband. 'Das Geheimnis der Hieroglyphen' erzählt auch von den faszinierenden Erlebnissen Jean-François Champollions, als er gegen Ende seines viel zu kurzen Lebens Tempel und Grabanlagen des alten Ägypten vor Ort erforschen durfte. Innerhalb weniger Jahre gelang es ihm, den Grundstein für die moderne Ägyptologie zu legen.
    Cast
    Susanne Grawe, Karine Madrigal, Robert Solé, Aurélien Lignereux, Vanessa Desclaux, Chrisitan Cannuyer, Claude Rilly
    Regie
    Jacques Plaisant
    Drehbuch
    Jacques Plaisant
  31. Mozart: Don Giovanni

    Kategorie
    Oper
    Produktionsinfos
    Oper
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Wolfgang Amadeus Mozart und der Librettist Lorenzo da Ponte legten die spanische Don-Juan-Legende zugrunde. Auch wenn die Erzählung schon früher sehr bekannt war, wurde ihr Hauptcharakter erst durch Mozarts-Oper Don Giovanni zu einer legendären Figur. Diese Darstellung führte dazu, dass viele weitere Versionen der Geschichte entstanden und sie auch von Philosophen genauer betrachtet wurde. Die Handlung dreht sich um den Frauenhelden Don Giovanni, der durch seine Verführungskünste und sein lasterhaftes Verhalten zahlreiche Frauen betrügt und verlässt. Er tötet den Komtur, den Vater von Donna Anna, die er zuvor zu betören versuchte. Doch letztendlich schliessen sich viele gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken. Die Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper in München übernahm erstmals David Hermann. Der Faust-Preisträger hat sich als einer der wichtigsten Opernregisseure seiner Generation profiliert. Aufzeichnung vom 4. und 6. Juli 2025 in der Bayerischen Staatsoper, München, Deutschland.
    Cast
    Konstantin Krimmel, Samantha Hankey, Vera-Lotte Boecker, Giovanni Sala, Christof Fischesser, Kyle Ketelsen, Avery Amerau
    Regie
    Christoph Engel
  32. Víkingur Ólafsson und das Bergen Philharmonic Orchestra spielen Ravel und Grieg

    Gäste: Víkingur Ólafsson, Rosie Frater-Taylor, Dave Edwards, Tom Potter, Kristen Witmer, Marcel Beekman, Felix Schwandtke, Shunske Sato

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Mit Werken von Maurice Ravel und Edvard Grieg präsentiert das Bergen Philharmonic Orchestra mit dem isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson zwei Meisterwerke voll klingender Leidenschaft und packender Virtuosität. La Valse schrieb Maurice Ravel 1919 ursprünglich als Ballettmusik im Auftrag von Sergei Djagilew für dessen Ballettensemble Ballets Russes. Ravel verarbeitet Elemente des Wiener Walzers mit allen Stilmitteln impressionistischer Harmonik und Rhythmik. Er selbst bezeichnete sein Werk als 'fantastischen und tödlichen Derwischtanz'. Durch schwebende Nebelschleier hindurch erkennt man walzertanzende Paare, in einem riesigen, von Kronleuchtern hell erleuchteten Raum wirbeln die Menschen im Kreis. Nach und nach mischen sich verzerrte Rhythmen und dissonante Harmonien in die Walzerseligkeit, das Stück endet in einem ekstatischen Klangrausch. Das Klavierkonzert a-Moll ist Edvard Griegs einziges vollendetes Konzert. Der norwegische Komponist liess sich dazu inspirieren, als er Clara Schumann das a-Moll-Konzert ihres Mannes spielen hörte. In die romantische Klangfülle und Virtuosität des Stücks liess Grieg auch Elemente der traditionellen Musik seiner Heimat einfliessen, etwa im ersten und dritten Satz den norwegischen Springtanz Halling. Mit leidenschaftlicher Musikalität, explosiver Virtuosität und intellektueller Neugier beeindruckt der isländische Pianist Víkingur Ólafsson sein Publikum. Dabei brilliert er mit Bach ebenso wie mit dem grossen klassischen Solistenrepertoire – und engagiert sich auch nachdrücklich für Neue Musik. Aufzeichnung vom 20. August 2022 auf dem Musikfest Bremen 2022.
    Regie
    Felix Breisach
  33. Leben mit Vulkanen Des volcans et des hommes

    Liparische Inseln: Von der Hölle zum Paradies

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Nördlich von Sizilien liegen die Liparischen Inseln, deren Landschaft von Vulkanen geprägt ist – der berühmteste unter ihnen: Stromboli. Ausbrüche gehören hier zur Tagesordnung, jedoch waren die Eruptionen 2002 besonders gravierend: Über sechs Monate wälzten sich damals immer wieder neue Lavaströme über die Flanken des Stromboli. Arnaud erklimmt den Gipfel des Stromboli – um ihn herum brodelt und zischt es und durch die ständigen Eruptionen fliegen Lavafragmente wie Projektile mit mehreren Hundert Stundenkilometern durch die Luft. Trotz dieser vulkanischen Bomben ist der Glutriese ein Besuchermagnet, dessen Beliebtheit unter anderem dem Kult-Film 'Stromboli' des Regisseurs Roberto Rossellini mit Ingrid Bergman zu verdanken ist. Auf der anderen Seite der Insel, im Dorf Ginostra, ist nicht viel vom Touristenrummel zu spüren. In dieser Idylle lebt Pasquale Giuffre – trotz der Gefahren, die vom Vulkan ausgehen, wollte er seine Heimat nie verlassen. Das Leben in einer Grossstadt birgt seiner Meinung nach mehr Risiken. Arnauds Reise führt ihn auf die Insel Lipari. Er erforscht dort die dunkle Vergangenheit des Touristenparadieses: Früher bauten Arbeiter hier Bimsstein unter gesundheitsschädlichen Zuständen ab – diese waren so schlimm, dass der Steinbruch auch 'weisse Hölle' genannt wurde. Ausserdem befand sich vor rund 50 Jahren auf der Insel ein Straflager, dessen Insassen unter menschenunwürdigen Bedingungen hausen mussten. Von der Hölle auf Erden zum 'Himmel' der Touristen – doch eins ist geblieben: Ob Freud oder Leid – auf den Liparischen Inseln bestimmen die Vulkane über das Schicksal der Bewohner.
    Episodenummer
    10
    Wiederholung
    W
    Regie
    Guy Beauché
  34. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    (1): 'Essen geben': Eine zutiefst politische Alltagsgeste Was ist das 'spezifisch Menschliche' am Akt, anderen Essen zu geben? Dieser Frage geht die Philosophin Joëlle Zask in einer Welt nach, die 'krank an ihrer Ernährung' ist. Für sie sind Essen und Essen geben mehr als nur eine Frage der Ernährung – sie sind politische Gesten. Am 12. März erscheint ihr Buch Donner à manger. Politique d'un geste ordinaire (Essen geben. Politik einer alltäglichen Geste, Verlag Premier Parallèle). (2): Krieg im Iran: Stehen wir vor einer globalen Energiekrise? In der Nacht vom 8. auf den 9. März stieg der Preis für ein Barrel Öl auf knapp 120 Dollar, bevor er am Morgen wieder auf unter 100 Dollar fiel. Dieser Anstieg ist eine Folge des seit elf Tagen andauernden Krieges im Iran: die Finanzmärkte rechnen mit einer Verknappung des weltweiten Energieangebots. Hintergrund sind Schäden, die die Islamische Republik an der Energieinfrastruktur der Golfstaaten verursacht hat. Zudem blockiert der Iran weitgehend die Strasse von Hormus, durch die etwa 20 % des weltweit gehandelten Erdöls und Flüssiggases transportiert werden. In Frankreich erreichte der durchschnittliche Dieselpreis an den Zapfsäulen laut AFP am 9. März die symbolische Marke von 2 Euro pro Liter. Ausserdem: Xavier Mauduit berichtet über die Heilung eines Mannes, der zwanzig Jahre lang unter anhaltendem Schluckauf litt. Marie Bonnisseau geht auf eine Äusserung von Timothée Chalamet ein, die in der Welt von Oper und Ballett für Aufruhr sorgte.
    Episodenummer
    140
  35. (Fast) Die ganze Wahrheit Tout est vrai (ou presque)

    Donald Trump

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2022
    Regie
    Nicolas Rendu
  36. Leben mit Vulkanen Des volcans et des hommes

    La Réunion: Im Herzen der Vulkane

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Die Insel La Réunion lädt zu einer spannenden Reise durch die Vulkangeschichte ein. Der Piton de la Fournaise gehört zu den derzeit aktivsten Vulkanen der Erde, weswegen er sorgfältig überwacht wird. Arnaud begleitet die Vulkanologin Aline Peltier auf ihrem Überwachungsrundgang auf den Gipfel des Vulkans. Vor mehr als 500.000 Jahren entstand der Piton de la Fournaise – pro Jahr bricht er ein- bis zweimal aus. Wenige Kilometer von seinen zerklüfteten Hängen entfernt hat die tropische Vegetation alle Spuren seiner Aktivität überwunden. Zusammen mit dem Höhlenforscher Rudy Laurent begibt sich Arnaud in einen Lavatunnel, der vor rund 22.000 Jahren bei einer Eruption entstand. Ein Bauer entdeckte den Tunnel per Zufall, als er mit seinem Traktor darüberfuhr und einbrach. Die nächste Station der Reise durch die vulkanische Vergangenheit von La Réunion führt zum grossen Bruder des Piton de la Fournaise, dem Piton des Neiges. Vor etwa drei Millionen Jahren entstand der Vulkan, aus dem sich die Insel formte – seit rund 12.000 Jahren schläft er allerdings. In den Furchen der schroffen Vulkanfelsen fanden einst die Nachfahren von Sklaven Zuflucht und passten ihre Lebensweise hervorragend an den unzugänglichen Ort an. Trinkwasser, Strom, Nahrungsmittel – für alles sorgen sie selbst, direkt vor Ort. Die einzige Verbindung zur Aussenwelt bietet ein Hubschrauber. Die heutige Generation ist fest entschlossen, die aussergewöhnliche Lebensweise ihrer Vorfahren beizubehalten. Die aus dem Ozean ragenden Kolosse sind die Geschichtsbücher der Vulkanologie und prägen seit jeher das Leben der Menschen auf La Réunion, die gelernt haben, mit den Felsriesen zu leben.
    Episodenummer
    11
    Wiederholung
    W
    Regie
    Jean-Luc Guidoin
  37. Geschichte schreiben Faire l'histoire

    Oluale Kossola, Erinnerungen eines Sklaven | Gäste: Cécile Vidal (Kolonialhistorikerin)

    Kategorie
    Infomagazin
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Seit Beginn des Kolonialismus wurden über zwölf Millionen Frauen, Männer und Kinder von Afrika nach Amerika verschleppt. Anhand verschiedener Quellen, die den transatlantischen Sklavenhandel dokumentieren, gewinnen Historikerinnen und Historiker nicht nur Einblicke in Zahlen und Fakten dieses grausamen Kapitels der Geschichte, sondern auch ein realitätsnahes Bild einzelner Schicksale der versklavten Menschen. Zu Gast bei Patrick Boucheron erzählt die Kolonialhistorikerin Cécile Vidal die Lebensgeschichte von Oluale Kossola, der 1860 als einer der letzten Afrikaner über die Mittlere Passage nach Amerika verschleppt wurde. Sein Zeugnis blieb vor allem durch Filmaufnahmen eines Interviews mit der afroamerikanischen Anthropologin Zora Neale Hurston erhalten – und wurde so selbst Teil der Geschichte.
    Episodenummer
    3
    Regie
    Adrien Genoudet
  38. Leben mit Vulkanen Des volcans et des hommes

    Ecuador: Am Fusse des Cotopaxi-Gletschers

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Der Cotopaxi in den ecuadorianischen Anden ist mit fast 5.900 Metern einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Sein Gipfelgletscher wird ständig überwacht, denn bei einem Ausbruch schmilzt das Eis und es bilden sich Schlammlawinen, sogenannte Lahars, die verheerende Schäden anrichten. Die Forschungsarbeit in dieser Höhe ist eine echte Herausforderung. Das erfährt Arnaud am eigenen Leib: Er wird höhenkrank und muss wieder zum tausend Meter tiefer gelegenen Basislager absteigen. An den Hängen des Cotopaxi begegnet er den Chagras. Der letzte Vulkanausbruch hat den ecuadorianischen Cowboys grosse Probleme bereitet, da sich die Asche wie eine Betonschicht auf das Gras gelegt hat, das somit ihre Tiere nicht mehr ernähren konnte. Im Falle einer Eruption müssen die Chagras ihre Reitkünste unter Beweis stellen und das Vieh mit Hilfe von Lasso und Pferd evakuieren. Doch der Vulkan stellt nicht nur ein Risiko dar, sondern auch eine Einnahmequelle, denn die Schlammströme hinterlassen Ablagerungen, aus denen sich wertvolle Baustoffe gewinnen lassen. Ausserdem steht der Berg im Zentrum einer Glaubensrichtung, in der sich Katholizismus und überlieferte Weisheiten vermischen. Der Schamane Santiago Benitez lädt Arnaud zu einem Reinigungsritual ein: Sie begeben sich in eine Schwitzhütte, die mit glühendem Vulkangestein beheizt ist – eine bewegende Erfahrung. Die Menschen am Fusse des Cotopaxi haben gelernt mit der Gefahr, die vom Vulkan ausgeht, zu leben, haben aus ihrer Schwäche eine Stärke gemacht. Der Felsriese ist der Bezugspunkt ihrer Lebensphilosophie, die ihnen hilft, der Zukunft gelassen entgegenzusehen.
    Episodenummer
    19
    Regie
    Jean-Luc Guidoin
  39. Leuchtende Natur – Fluoreszenz als Verführungsstrategie La vie en fluo

    Best-of

    Kategorie
    Dokumentation
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Gibt es in der Natur eine verborgene Sprache aus Licht? Tatsächlich existiert seit Jahrtausenden eine Kommunikationsform, die für das menschliche Auge meist unsichtbar bleibt – doch unter UV-Licht offenbart sich eine spektakuläre Welt: Frösche, Korallen, Spinnen, Vögel und Pflanzen leuchten in intensiven Farben. Hinter dieser Pracht stecken funktionale Codes. Wellensittiche und Blumen senden Leuchtsignale aus, die nur bestimmte Empfänger wahrnehmen: potenzielle Partner oder Bestäuber. Bei pantropischen Springspinnen kann diese optische Balz jedoch zu fatalen Missverständnissen führen. Korallen nutzen Fluoreszenz als Schutzmechanismus, um Symbionten vor schädlicher UV-Strahlung zu bewahren. Doch nicht immer dient das Leuchten der Verführung: Fleischfressende Pflanzen locken Beute mit fluoreszierenden Fallen in den Tod. Unterwasserorganismen wie Quallen oder Fische erzeugen sogar eigenes Licht (Biolumineszenz), das der Orientierung, Tarnung oder Jagd dient – ein weiteres Beispiel für die Anpassungsfähigkeit der Natur. Nur beim Skorpion ist die Funktion der Fluoreszenz noch ein Rätsel. Trotz jährlicher neuer Theorien – etwa, dass er Licht durch eigenes Leuchten wahrnimmt – bleibt das Phänomen bisher ungeklärt. Die Dokumentation 'Leuchtende Natur' zeigt eine verborgene Welt subtiler Symbiosen, raffinierter Jagdstrategien und unsichtbarer Signale. Licht wird hier zur Sprache – und die Wissenschaft beginnt erst, sie zu verstehen.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Rachel Guénon, Samuel Guiton
  40. Die Ski-Saga La grande histoire du ski

    Kategorie
    Freizeit Hobby
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    CH/F
    Produktionsjahr
    2020
    Beschreibung
    Womit lässt sich die ungebrochene Erfolgsgeschichte des Skifahrens erklären? Ist es das Gefühl von Freiheit, das ein Skiläufer verspürt, wenn er schwerelos ins Tal hinuntergleitet? Freiheit trieb die Menschen von jeher an: In früheren Zeiten war es die Bewegungsfreiheit, die Freiheit, sich zu den schnee- und eisbedeckten Regionen unserer Erde aufzumachen, nach Grönland und noch zu Anfang des 20. Jahrhunderts zu unerforschten Polarregionen. Oder die Freiheit der Bergbewohner, sich der grossen weiten Welt zu öffnen, ohne ihre Heimat zu verlassen? In Archivbildern und Interviews zeichnet die Dokumentation die Geschichte des Skifahrens nach und zieht Parallelen zur Entwicklung unserer Gesellschaft. Zu Wort kommen der Ingenieur und promovierte Naturwissenschaftler Yves Ballu, der Sportwissenschaftler Grégory Quin, der Journalist Guillaume Desmurs, der Freerider Dominique Perret und die erfolgreiche Schweizer Skirennfahrerin Eliane Bernasocchi. Bergwelten vermitteln ein Gefühl der Freiheit, vor allem, wenn wir sie auf Skiern erleben können. Diese Freiheit wird der Mensch sich nicht nehmen lassen, auch wenn er in Zeiten des Klimawandels nicht weiter so Ski fahren kann wie bisher. Ein Film für die Seele der Skifahrer und Skifahrerinnen, die nach dem Urlaub ihre Pisten der Alpen und der Mittelgebirge vermissen.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Isabelle Caillat
    Regie
    Pierre-Antoine Hiroz
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