Ein Schutzreservat in Südafrika ist der Schauplatz einer aussergewöhnlichen Tiergeschichte. Zwei Geparden-Mütter ziehen gemeinsam neun Welpen auf – und das, obwohl Geparden eigentlich Einzelgänger sind. In der ersten Episode nimmt das Schicksal seinen Lauf, als sich Chilli mit ihren fünf und Inara mit ihren vier Welpen das erste Mal begegnen. Chilli ist Inaras Mutter. Obwohl sich die beiden Raubkatzen feindselig gegenüberstehen, vermischen sich ihre Jungen, und Inara zieht mit neun Welpen weiter. Am nächsten Morgen geschieht das Unglaubliche: Inara säugt die fremden Welpen und rettet ihnen so das Leben. Ein Verhalten, das bei Geparden noch nie beobachtet wurde.
Ein Monat ist vergangen, seit Chilli die Welpen von Inara weggeführt hat. Seitdem versorgt sie alle neun Jungen allein. Die zweite Folge begleitet die Geparden-Familie bei ihrem täglichen Überlebenskampf. Bei der Jagd wird Chilli vom Hauer eines Warzenschweins schwer verletzt. Versteckt in einem Akaziendickicht ruht sie sich aus, aber die Wunde entzündet sich. Die Geparden im Samara-Karoo-Reservat führen ein freies, wildes Leben, aber Chilli und ihre Welpen sind auch Teil eines internationalen Schutzprojekts. Um Chillis Leben zu retten, wird ihre Wunde gereinigt und versorgt. Inara ist zurück in ihrem Revier. Nach über einem Monat der Trennung ist unklar, ob sie sich wieder ihrer Familie anschliessen möchte.
Die dritte Folge begleitet die Jungtiere im Alter von sechs bis zehn Monaten, in dem sie die entscheidenden Fähigkeiten lernen, um in der gnadenlosen afrikanischen Wildnis zu überleben. Ihre Mutter Chilli hat nun die wichtige Aufgabe, alle Jungtiere zu beschützen und zu ernähren und sie das Jagen zu lehren. Die heranwachsenden Jungtiere brauchen täglich mehr Nahrung, und bald wird Chilli den wachsenden Anforderungen nicht mehr gerecht. Die Jungtiere müssen nun für sich selbst sorgen. Inara dagegen hat sich kürzlich mit dem Männchen Sam zusammengetan, ist nun trächtig und wird bald gebären.
Afrika erstreckt sich über den Äquator und ist die tropischste aller Landmassen, die Sahara ist die grösste Trockenwüste der Erde. Angepasst an eine derartige Umgebung, haben Schlangen die Herausforderungen der Wildnis auf unglaubliche Weise gemeistert. Sie sind widerstandsfähig, hinterhältig und tödlich. Mit erstklassigem Bildmaterial, einschliesslich spezieller Hochgeschwindigkeits- und Makroaufnahmen von natürlichen Verhaltensweisen, zeigt die Dokumentation die unglaubliche Physiologie und die extremen Überlebensstrategien dieser bemerkenswerten Wesen.
Hannibals Elefanten, die Pferde der Reitervölker oder Hunde in Afghanistan: Tiere sind stets ein Teil von Kriegen. Die Doku macht deutlich: Nicht nur Menschen leiden im Krieg. 'Tiere im Krieg – Begleiter und Beschützer' beleuchtet ein oft übersehenes Kapitel der Militärgeschichte. Tiere unterstützen Armeen als Boten, Lastenträger, Späher oder direkte Kämpfer. Manche erhalten für ihren Einsatz sogar Orden oder Rangabzeichen, wie die Brieftaube Chèr Ami oder der Hund Stubby im Ersten Weltkrieg. Auch Bukephalos, das Pferd Alexanders des Grossen, ist bis heute legendär.
Das grösste Gebirge im südlichen Afrika ist ein wahrhaft magischer Ort. Kein Wunder, dass J.R.R. Tolkien hier die Inspiration für einen Teil seiner 'Mittelerde' fand, nämlich die Nebelberge. uKhahlamba ('Barriere aus Speeren' auf Zulu) ist ein Wunderland aus Flusstälern, Bergströmen, zerklüfteten Felsen, Wanderwegen – kurz: einer umwerfenden Naturlandschaft, die jedes Jahr tausende von Besuchern anzieht, hauptsächlich während der warmen Sommermonate zwischen Dezember und Februar.
Zwischen 1930 und 1945 erlebte Osteuropa Massengewalt in einem beispiellosen Ausmass. Hitler und Stalin nutzten die riesige Region für ihre jeweiligen Expansionspläne. Schätzungen zufolge wurden etwa 14 Millionen Zivilisten ermordet – vor allem Juden, Polen, Balten, Belarussen und Ukrainer. Mit Archivaufnahmen und Zeitzeugenberichten zeichnet die Dokumentation die Schneise der Verwüstung nach, die die Hitler und Stalin hinterlassen haben.
Von 1941 bis 1944, 872 Tage, dauerte die Belagerung, die Aushungerung Leningrads auf Befehl Hitlers. Über eine Million Menschen fielen ihr zum Opfer. Hungernde Menschen schrieben Tagebücher, Kameraleute drehten in der erstarrten Stadt. Die Blockade Leningrads hat in diesem Film ein Frauengesicht. Denn die meisten Aufzeichnungen stammen von Frauen. Es sind Tagebücher des Sterbens – oder des Überlebens. Es sind mühsam der alles lähmenden Schwäche abgerungene, schonungslose Zeilen. Die Schreiberinnen fürchten sich nicht vor dem Feind und nicht vor der Kommunistischen Partei, die sich als unfähig erwiesen hat, die verantwortlich ist dafür, dass die einen zu essen haben, die anderen nicht. Kein Wunder, dass diese Stimmen nach dem Krieg ungehört verklangen. Sie passten nicht zum Pathos des Leningrader Heldenlieds, das nun offiziell angestimmt wurde. Der Hungertod ist kein Heldentod.
Die Nürnberger Prozesse versprachen die juristische Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Doch Exekutionen von Zivilisten und den Einsatz verbotener Waffen gibt es noch immer.
Der Panzer: Die Bundeswehr plant weiter mit dem schweren Gefährt. Sie hat mit dem Schützenpanzer Puma und dem Kampfpanzer Leopard zwei hochmoderne Modelle. Die richtige Ausbildung in Technik und Taktik verlangt den Soldaten alles ab. Der Alltag der Panzergrenadiere ist hart. Die Soldatinnen und Soldaten üben fast ausschliesslich im Feld – bei jedem Wetter. Das geht teils mehrere Tage und auch die Nächte hindurch. Im Gelände müssen sich die Auszubildenden schnell bewegen und perfekt zusammenarbeiten. Sie tragen schwere Ausrüstung und müssen sich mit hoher Geschwindigkeit durch Wälder, Schützengräben oder Strassenschluchten kämpfen. Jeder Schritt muss sitzen, damit im Ernstfall alles klappt. Bevor es aber ins Feld geht, lernen die Soldaten unterschiedliche Situationen erst einmal am Simulator.
Die deutsche Marine verteidigt vor allem die Ostsee. Dafür gelten bei der Bundeswehr die höchsten Ausbildungsstandards. Die grösste Herausforderung hierbei ist das Gefechtstraining. Jeder hat eine genaue Aufgabe an Bord einer Fregatte. Bei einer Gefechtsübung wird für die äussere und innere Sicherheit gesorgt. Im U-Boot dagegen fehlt jeder Luxus. Dort leisten die Soldaten und Soldatinnen auf engstem Raum, ohne Sonnenlicht und unter Wasser, ihren Dienst. Die Marine und die Ostsee – ein Herz und eine Seele. Seit der Wikingerzeit ist die Ostsee ein wild umkämpftes Gebiet um Handelswege, Rohstoffe und nicht zuletzt militärische Macht. Die deutsche Ostsee zu verteidigen – zu Wasser, unter Wasser, in der Luft und an den Küsten -, ist seit jeher Aufgabe der deutschen Marine.
Ein Schutzreservat in Südafrika ist der Schauplatz einer aussergewöhnlichen Tiergeschichte. Zwei Geparden-Mütter ziehen gemeinsam neun Welpen auf – und das, obwohl Geparden eigentlich Einzelgänger sind. In der ersten Episode nimmt das Schicksal seinen Lauf, als sich Chilli mit ihren fünf und Inara mit ihren vier Welpen das erste Mal begegnen. Chilli ist Inaras Mutter. Obwohl sich die beiden Raubkatzen feindselig gegenüberstehen, vermischen sich ihre Jungen, und Inara zieht mit neunWelpen weiter. Am nächsten Morgen geschieht das Unglaubliche: Inara säugt die fremden Welpen und rettet ihnen so das Leben. Ein Verhalten, das bei Geparden noch nie beobachtet wurde.
Ein Monat ist vergangen, seit Chilli die Welpen von Inara weggeführt hat. Seitdem versorgt sie alle neun Jungen allein. Die zweite Folge begleitet die Geparden-Familie bei ihrem täglichen Überlebenskampf. Bei der Jagd wird Chilli vom Hauer eines Warzenschweins schwer verletzt. Versteckt in einem Akaziendickicht ruht sie sich aus, aber die Wunde entzündet sich. Die Geparden im Samara-Karoo-Reservat führen ein freies, wildes Leben, aber Chilli und ihre Welpen sind auch Teil eines internationalen Schutzprojekts. Um Chillis Leben zu retten, wird ihre Wunde gereinigt und versorgt. Inara ist zurück in ihrem Revier. Nach über einem Monat der Trennung ist unklar, ob sie sich wieder ihrer Familie anschliessen möchte.
Die dritte Folge begleitet die Jungtiere im Alter von sechs bis zehn Monaten, in dem sie die entscheidenden Fähigkeiten lernen, um in der gnadenlosen afrikanischen Wildnis zu überleben. Ihre Mutter Chilli hat nun die wichtige Aufgabe, alle Jungtiere zu beschützen und zu ernähren und sie das Jagen zu lehren. Die heranwachsenden Jungtiere brauchen täglich mehr Nahrung, und bald wird Chilli den wachsenden Anforderungen nicht mehr gerecht. Die Jungtiere müssen nun für sich selbst sorgen. Inara dagegen hat sich kürzlich mit dem Männchen Sam zusammengetan, ist nun trächtig und wird bald gebären.
Afrika erstreckt sich über den Äquator und ist die tropischste aller Landmassen, die Sahara ist die grösste Trockenwüste der Erde. Angepasst an eine derartige Umgebung, haben Schlangen die Herausforderungen der Wildnis auf unglaubliche Weise gemeistert. Sie sind widerstandsfähig, hinterhältig und tödlich. Mit erstklassigem Bildmaterial, einschliesslich spezieller Hochgeschwindigkeits- und Makroaufnahmen von natürlichen Verhaltensweisen, zeigt die Dokumentation die unglaubliche Physiologie und die extremen Überlebensstrategien dieser bemerkenswerten Wesen.
Afrika ist reich – an erneuerbaren Energiequellen. Je nach Land gibt es viel Wind oder viel Wasser. Vor allem aber Sonne. Erneuerbare Energien zu nutzen, das ist eine grosse Herausforderung für den Kontinent. Doch einzelne Länder zeigen bereits, dass es geht.
Das Radio hat für sie alle eine grosse Bedeutung und ist bis heute unverzichtbar: Radio-Fans zwischen 24 und 96 Jahren lassen ihre Hör-Erlebnisse lebendig werden. Die Geschichten sind visuell aufwendig gestaltet und sehr persönlich.
John Lennon ist einer der berühmtesten Singer-Songwriter der Welt. Aber kann eine Handvoll Fotos dennoch unbekannte Wahrheiten über jemanden offenbaren, den wir alle zu kennen glauben? Diese Doku wirft einen einzigartigen Blick auf ein aussergewöhnliches Leben anhand von zehn charakteristischen Fotos von ikonischen Aufnahmen bis hin zu privaten Schnappschüssen. Die Fotos offenbaren Lennons lebenslange Suche nach einem Platz in der Welt und dokumentieren den grossen Widerspruch in seinem Leben einerseits als Mitglied der Beatles und anderseits als Partner der Avantgarde Künstlerin Yoko Ono.
Cast
Helen Anderson, Hunter Davies, Anthony Fawcett, Bob Gruen, Bob Harris, John Harris, Mark Lewisohn
An Pfingsten 1972 wird in der Pfalz Musikgeschichte geschrieben: Beim '2. British Rock Meeting' auf der Insel Grün in Germersheim spielten internationale Life-Acts wie Pink Floyd, Uriah Heep oder Status Quo neben Krautrock-Bands wie Amon Düül 2 oder Guru Guru. Bis zu 100.000 Gäste campierten drei Tage lang auf dem Festivalgelände. Ein Vielfaches dessen, was die Veranstalter erwartet hatten. Es herrschte gigantisches Chaos, die Infrastruktur völlig überlastet – doch die Stimmung war nahezu durchweg friedlich und fröhlich. Das grösste deutsche Musik-Event überhaupt wurde zur 'Mutter aller bedeutenden deutschen Festivals' von Wacken bis Rock am Ring.
'Die Menschen wissen, dass sich etwas verändern muss' – Giovanni di Lorenzo zu Gast bei 'phoenix persönlich'. Deutschland steht vor wichtigen Reformentscheidungen. Doch gelingt es Politik und Parteien, die drängenden Herausforderungen des Landes entschlossen anzugehen? Darüber spricht Theo Koll in der Sendung 'phoenix persönlich' mit dem Chefredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT, Giovanni di Lorenzo. Mit Blick auf die aktuelle politische Lage warnt di Lorenzo vor einem Vertrauensverlust in die Handlungsfähigkeit der demokratischen Mitte: 'Das Fatalste, was wir in der Politik jetzt erleben können, ist der sich immer weiter verbreitende Eindruck, dass die Parteien der Mitte (...) nicht in der Lage sind, die brennenden Probleme des Landes nicht nur nicht zu lösen, sondern anzupacken.' Zugleich sieht er die Notwendigkeit grundlegender Reformen: 'Die Menschen wissen, dass sich etwas verändern muss. Sie wollen nur das Gefühl dafür haben, dass die Veränderungen Hand und Fuss haben.' Entscheidend seien dabei Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die politischen Akteure. Trotz aller Krisen plädiert di Lorenzo für Zuversicht statt Resignation: 'Zuversicht gründet ja darauf, dass man schon erfahren hat, dass sich Dinge auch verändern können – auch zum Guten.' Giovanni di Lorenzo ist seit 2004 Chefredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT. Seit 1989 moderiert er die Talkshow '3nach9'. Ausserdem ist er Autor mehrerer Bücher.
Themen: Mehr Lernen, weniger Spielen: Brauchen wir eine Vorschulpflicht? | Gäste: Bob Blume (Bildungsinfluencer), Katrin Clemens (WAZ), Hadija Haruna-Oelker (freie Journalistin), Martin Spiewak (Die ZEIT)
Der jüngste Bildungsbericht ist ernüchternd: Die soziale Herkunft ist noch immer ein entscheidender Faktor, der über den Bildungsweg von Kindern und Jugendlichen entscheidet. Dem Aufstiegsversprechen durch Bildung steht die Einsicht entgegen, dass sich oft schon lange vor der Grundschule entscheidet, wer die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schullaufbahn mitbringt. Eine der grössten Herausforderungen: Vielen Kindern fehlt es an elementaren Sprachkenntnissen. Bundesbildungsministerin Prien will nun entschlossen gegensteuern und verpflichtende Sprachtests und eine verbindliche Förderung durchsetzen. Dafür braucht sie den Konsens mit den Bundesländern, die in der Frage der frühkindlichen Förderung bisher völlig unterschiedliche Wege gehen und auf ihre Bildungshoheit bestehen. Wie also lässt sich die Bildungsgerechtigkeit schon in den ersten Lebensjahren verbessern? Braucht es eine Vorschulpflicht – und wenn ja: Welche Standards sollen dafür gelten? Und schliesslich: Wie lässt sich solche Förderung organisieren, ohne dass Kindern ihre spielerische Unbeschwertheit genommen wird?
Background information
Im ARD-Presseclub diskutieren Journalistinnen und Journalisten aus dem In- und Ausland aktuelle politische Ereignisse und Entwicklungen. Im Dialog entsteht ein Wettstreit der Meinungen und Interpretationen aktueller politischer Vorgänge. Durch die Sendungen führen im Wechsel Volker Herres, Jörg Schönenborn und Ellen Ehni. Im anschliessenden 'Presseclub nachgefragt' können Zuschauerinnen und Zuschauer über die WDR 5 Hotline mit den Beteiligten der Sendung weiterdiskutieren und Fragen stellen.
Im 'Presseclub nachgefragt' können Zuschauerinnen und Zuschauer über die WDR 5 Hotline mit den Beteiligten der Sendung weiterdiskutieren und Fragen stellen.
Background information
Im 'Presseclub nachgefragt' können Zuschauerinnen und Zuschauer über die WDR 5 Hotline mit den Beteiligten der Sendung 'Presseclub' weiterdiskutieren und Fragen stellen.
'phoenix vor ort' zeigt Ihnen so ausführlich und so viele politische Ereignisse wie kein anderer Sender im deutschen Fernsehen. 'phoenix vor ort' finden Sie zu vier festen Uhrzeiten am Tag, darüber hinaus immer wenn ein politisch relevantes Ereignis stattfindet. phoenix überträgt für Sie live die Plenarsitzungen des Deutschen Bundestages und aus dem Bundesrat, dem Europäischen Parlament, dem US-Kongress, der Duma oder anderen Parlamenten dieser Welt. Auch bei aktuellen Geschehnissen und Debatten ausserhalb der Parlamente ist phoenix dabei – etwa bei Parteitagen, Pressekonferenzen oder Hauptversammlungen grosser Aktien-Konzerne. Jedes Ereignis von Relevanz finden Sie hier – in der Regel live!
Remark
darin: L I V E Bundesparteitag Die Linke in Potsdam
Nur die Hälfte der Deutschen ist aktuell noch überzeugt, man könne seine Meinung frei äussern. Wer darf was sagen? Wo verlaufen hierzulande gefühlte – und wo tatsächliche Grenzen der Meinungsfreiheit?
Wie Russland in seinem Krieg gegen die Ukraine Ausländer einsetzt – häufig aus ärmeren Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Oscar Khagola Mutoka aus Kenia ist an der Front umgekommen – der Kubaner Yoan Viondi Mendoza wird vermisst – Arman Mondol schaffte es, in seine Heimat Bangladesch zurückzukehren. Drei Schicksale von jungen Männern, die für Russland in den Krieg gezogen waren. Nach Angaben ukrainischer Geheimdienste haben seit 2022 rund 28.000 Ausländer in russischen Einheiten gekämpft oder kämpfen noch immer. Sie werden oft als Kanonenfutter eingesetzt, und nach ukrainischer Einschätzung überleben viele von ihnen nur wenige Wochen an der Front. Auch diejenigen, die in ukrainische Gefangenschaft geraten, befinden sich in einer schwierigen Lage: Niemand fühlt sich für sie verantwortlich – weder ihre Herkunftsländer, noch Russland, noch die Ukraine. Viele dieser Kämpfer stammen aus armen und benachteiligten Verhältnissen – und wie sie in den Kriegseinsatz kommen, das erinnert in manchen Fällen an Menschenhandel. Trotz jüngster Berichte über Aufnahmestopps für Rekrutierungen aus mehreren Ländern sagen Expertinnen und Experten, dass die Anwerbungsbemühungen weiterhin andauern.
Von 1941 bis 1944, 872 Tage, dauerte die Belagerung, die Aushungerung Leningrads auf Befehl Hitlers. Über eine Million Menschen fielen ihr zum Opfer. Hungernde Menschen schrieben Tagebücher, Kameraleute drehten in der erstarrten Stadt. Die Blockade Leningrads hat in diesem Film ein Frauengesicht. Denn die meisten Aufzeichnungen stammen von Frauen. Es sind Tagebücher des Sterbens – oder des Überlebens. Es sind mühsam der alles lähmenden Schwäche abgerungene, schonungslose Zeilen. Die Schreiberinnen fürchten sich nicht vor dem Feind und nicht vor der Kommunistischen Partei, die sich als unfähig erwiesen hat, die verantwortlich ist dafür, dass die einen zu essen haben, die anderen nicht. Kein Wunder, dass diese Stimmen nach dem Krieg ungehört verklangen. Sie passten nicht zum Pathos des Leningrader Heldenlieds, das nun offiziell angestimmt wurde. Der Hungertod ist kein Heldentod.
Ein Schutzreservat in Südafrika ist der Schauplatz einer aussergewöhnlichen Tiergeschichte. Zwei Geparden-Mütter ziehen gemeinsam neun Welpen auf – und das, obwohl Geparden eigentlich Einzelgänger sind. In der ersten Episode nimmt das Schicksal seinen Lauf, als sich Chilli mit ihren fünf und Inara mit ihren vier Welpen das erste Mal begegnen. Chilli ist Inaras Mutter. Obwohl sich die beiden Raubkatzen feindselig gegenüberstehen, vermischen sich ihre Jungen, und Inara zieht mit neun Welpen weiter. Am nächsten Morgen geschieht das Unglaubliche: Inara säugt die fremden Welpen und rettet ihnen so das Leben. Ein Verhalten, das bei Geparden noch nie beobachtet wurde.
Ein Monat ist vergangen, seit Chilli die Welpen von Inara weggeführt hat. Seitdem versorgt sie alle neun Jungen allein. Die zweite Folge begleitet die Geparden-Familie bei ihrem täglichen Überlebenskampf. Bei der Jagd wird Chilli vom Hauer eines Warzenschweins schwer verletzt. Versteckt in einem Akaziendickicht ruht sie sich aus, aber die Wunde entzündet sich. Die Geparden im Samara-Karoo-Reservat führen ein freies, wildes Leben, aber Chilli und ihre Welpen sind auch Teil eines internationalen Schutzprojekts. Um Chillis Leben zu retten, wird ihre Wunde gereinigt und versorgt. Inara ist zurück in ihrem Revier. Nach über einem Monat der Trennung ist unklar, ob sie sich wieder ihrer Familie anschliessen möchte.
Die dritte Folge begleitet die Jungtiere im Alter von sechs bis zehn Monaten, in dem sie die entscheidenden Fähigkeiten lernen, um in der gnadenlosen afrikanischen Wildnis zu überleben. Ihre Mutter Chilli hat nun die wichtige Aufgabe, alle Jungtiere zu beschützen und zu ernähren und sie das Jagen zu lehren. Die heranwachsenden Jungtiere brauchen täglich mehr Nahrung, und bald wird Chilli den wachsenden Anforderungen nicht mehr gerecht. Die Jungtiere müssen nun für sich selbst sorgen. Inara dagegen hat sich kürzlich mit dem Männchen Sam zusammengetan, ist nun trächtig und wird bald gebären.
Afrika erstreckt sich über den Äquator und ist die tropischste aller Landmassen, die Sahara ist die grösste Trockenwüste der Erde. Angepasst an eine derartige Umgebung, haben Schlangen die Herausforderungen der Wildnis auf unglaubliche Weise gemeistert. Sie sind widerstandsfähig, hinterhältig und tödlich. Mit erstklassigem Bildmaterial, einschliesslich spezieller Hochgeschwindigkeits- und Makroaufnahmen von natürlichen Verhaltensweisen, zeigt die Dokumentation die unglaubliche Physiologie und die extremen Überlebensstrategien dieser bemerkenswerten Wesen.
Seit 1952 wird die Nachrichtensendung präsentiert. Sie informiert täglich über die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport. Die Sendung bietet einen kompakten und verlässlichen Überblick über das nationale und internationale Geschehen. Reporterinnen und Reporter sowie Korrespondentinnen und Korrespondenten berichten aus dem In- und Ausland und ordnen aktuelle Entwicklungen verständlich und fundiert ein. Neben den aktuellen Nachrichten werden Hintergründe, Zusammenhänge und Einordnungen vermittelt, die das Geschehen in einen grösseren Kontext setzen. Dabei steht eine präzise, sachliche und unabhängige Berichterstattung im Mittelpunkt.
Zwischen Auwald, überschwemmten Wiesen und dem eigentlichen Fluss March liegt ein wechselhaftes Wunderland: fischende Reiher, Auhirsche und Wildschweine, eine schier unerschöpfliche Menge an Fischen, Urzeitkrebsen, und an jeder Flussbiegung pelzige Wasserbewohner wie Biber, Bisam und Nutria. Und im umliegenden Steppenland überschreiten Bienenfresser die Staatsgrenzen nach Lust, Laune und Bedürfnis.
Das Alpenglühen, jenes Farbenspiel der Gipfel im Morgen- oder Abendlicht, hat heute eine weitere, gänzlich unromantische Bedeutung. Denn in den Alpen wird es durch die Klimaerwärmung immer wärmer. Am Sonnblick, in 3.000 Metern Höhe, wurde im August 2023 eine Rekordtemperatur von fast 15 Grad gemessen. Im Alpenraum wird es schneller wärmer als anderswo in Europa. Nicht nur die Gletscher, auch das Eis in den Höhlen der Alpen schmilzt dahin.
Die Alpen Österreichs sind eine faszinierende Welt mit rund 950 Dreitausendern. Darunter sind berühmte Gipfel wie der Dachstein, der Sonnblick und der Höchste von allen, der Grossglockner. Die alpine Gebirgslandschaft ist die letzte grosse Wildnis Mitteleuropas. Nur wenige Länder haben so viele verschiedene Landschaften auf engstem Raum: schroffes Hochgebirge und Schnee bedeckte Gletscher sind Lebensraum für Steinadler und Gämsen, Edelweiss und Steinböcke. Die ausgedehnten Schilfflächen des Neusiedler Sees bieten ideale Brutplätze für Rohrdommeln, Haubentaucher und Rohrsänger.
Vor dem Hintergrund einmaliger Landschaften macht der Zweiteiler 'Wildes Österreich' eine bildgewaltige, epische Reise durch eines der schönsten Länder Europas, von den Alpenbächen bis zur Donau. Durch modernen Massentourismus hat Österreich Gipfel und Grate erschlossen und das Land als 'Skination' zur internationalen Marke gemacht. Vieles, was wie urtümliche Natur wirkt, wurde bereits vor langer Zeit vom Menschen geprägt. Dennoch gibt es noch die wilden unberührten Orte mit einer Tierwelt, die ihresgleichen sucht.
phoenix macht jetzt auch Satire: Seit Sonntag, 8. September 2019 sendet phoenix wöchentlich die jüngsten Ausgaben der heute-show und von extra3. Unter dem Titel 'phoenix satire' zeigt der Ereignis- und Dokumentationskanal die populären satirischen Formate ab 23.15 Uhr hintereinander weg. Das gibt es nur bei phoenix – Oliver Welke und Christian Ehring einmütig in grosser Koalition, vereint in einem Programm.
1000 Elefanten – von mächtigen Bullen bis zu hilflosen Waisen – versammeln sich jedes Jahr im Norden Kenias, ungeachtet der Bedrohung durch Wilderer. Ein Team von Wissenschaftlern verfolgt mit Hilfe satellitengestützter Ortungssysteme, wie einzelne Elefanten auf ihrer Wanderung jeden Tag neue Herausforderungen meistern müssen. Das Team wird dabei Zeuge bisher unbekannter Verhaltensweisen und beobachtet, wie die Tiere auf die neuen Herausforderungen durch die menschliche Präsenz reagieren.
100.000 Karibus trotzen Wölfen und Bären, Eisstössen und Hochgebirgen, um die längste Tierwanderung an Land zu unternehmen – 5000 Kilometer durch die Arktische Tundra von Kanada und Alaska. Die Karibus stehen dabei unter enormen Zeitdruck – sie müssen ihr Ziel erreichen, bevor ihre Jungen zur Welt kommen. Doch unterwegs lauern viele Gefahren, darunter hungrige Wölfe und Bären – aber auch unüberwindlich scheinende Hindernisse wie vereiste Flüsse und schroffe Gebirgsmassive.