Osteuropa zwischen Hitler und Stalin – Das grosse Sterben
Categoria
Geschichte
Paese di produzione
D
Anno di produzione
2025
Descrizione
Zwischen 1930 und 1945 erlebte Osteuropa Massengewalt in einem beispiellosen Ausmass. Hitler und Stalin nutzten die riesige Region für ihre jeweiligen Expansionspläne. Schätzungen zufolge wurden etwa 14 Millionen Zivilisten ermordet – vor allem Juden, Polen, Balten, Belarussen und Ukrainer. Mit Archivaufnahmen und Zeitzeugenberichten zeichnet die Dokumentation die Schneise der Verwüstung nach, die die Hitler und Stalin hinterlassen haben.
Von 1941 bis 1944, 872 Tage, dauerte die Belagerung, die Aushungerung Leningrads auf Befehl Hitlers. Über eine Million Menschen fielen ihr zum Opfer. Hungernde Menschen schrieben Tagebücher, Kameraleute drehten in der erstarrten Stadt. Die Blockade Leningrads hat in diesem Film ein Frauengesicht. Denn die meisten Aufzeichnungen stammen von Frauen. Es sind Tagebücher des Sterbens – oder des Überlebens. Es sind mühsam der alles lähmenden Schwäche abgerungene, schonungslose Zeilen. Die Schreiberinnen fürchten sich nicht vor dem Feind und nicht vor der Kommunistischen Partei, die sich als unfähig erwiesen hat, die verantwortlich ist dafür, dass die einen zu essen haben, die anderen nicht. Kein Wunder, dass diese Stimmen nach dem Krieg ungehört verklangen. Sie passten nicht zum Pathos des Leningrader Heldenlieds, das nun offiziell angestimmt wurde. Der Hungertod ist kein Heldentod.
Wie Russland in seinem Krieg gegen die Ukraine Ausländer einsetzt – häufig aus ärmeren Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Oscar Khagola Mutoka aus Kenia ist an der Front umgekommen – der Kubaner Yoan Viondi Mendoza wird vermisst – Arman Mondol schaffte es, in seine Heimat Bangladesch zurückzukehren. Drei Schicksale von jungen Männern, die für Russland in den Krieg gezogen waren. Viele dieser Kämpfer stammen aus armen und benachteiligten Verhältnissen – und wie sie in den Kriegseinsatz kommen, das erinnert in manchen Fällen an Menschenhandel.
So startet man gut in den Tag. Mit dem Magazin kann man sich gleich zum Frühstück über die neuesten Nachrichten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport informieren.
'phoenix vor ort' zeigt Ihnen so ausführlich und so viele politische Ereignisse wie kein anderer Sender im deutschen Fernsehen. 'phoenix vor ort' finden Sie zu vier festen Uhrzeiten am Tag, darüber hinaus immer wenn ein politisch relevantes Ereignis stattfindet. phoenix überträgt für Sie live die Plenarsitzungen des Deutschen Bundestages und aus dem Bundesrat, dem Europäischen Parlament, dem US-Kongress, der Duma oder anderen Parlamenten dieser Welt. Auch bei aktuellen Geschehnissen und Debatten ausserhalb der Parlamente ist phoenix dabei – etwa bei Parteitagen, Pressekonferenzen oder Hauptversammlungen grosser Aktien-Konzerne. Jedes Ereignis von Relevanz finden Sie hier – in der Regel live!
In 'phoenix plus' ergänzen wir mehrmals täglich unsere Ereignis-Berichterstattung. Hier macht phoenix das, wofür der Sender steht: Themen vertiefen. Mit eigenen Reportagen, ausgewählten Beiträgen von ARD und ZDF und Expertengesprächen beleuchten wir ein Thema von vielen Seiten und liefern ein Plus an Information. Die Themen sind immer relevant und aktuell: Das Spektrum reicht vom veränderten Parteiensystem in Deutschland über den Korea-Konflikt, die Politik der Trump-Regierung im Westen und der Putin-Präsidentschaft im Osten bis zur Bedeutung des deutschen Vereinswesens für unsere Gesellschaft und der Arbeit der Geheimdienste. 'phoenix plus' bietet diese Schwerpunkte in einer Länge von 30, 45, 60 oder 75 Minuten. Kurzum: Auch hier zeigt phoenix das ganze Bild – damit Sie sich eine fundierte Meinung bilden können.
'phoenix vor ort' zeigt Ihnen so ausführlich und so viele politische Ereignisse wie kein anderer Sender im deutschen Fernsehen. 'phoenix vor ort' finden Sie zu vier festen Uhrzeiten am Tag, darüber hinaus immer wenn ein politisch relevantes Ereignis stattfindet. phoenix überträgt für Sie live die Plenarsitzungen des Deutschen Bundestages und aus dem Bundesrat, dem Europäischen Parlament, dem US-Kongress, der Duma oder anderen Parlamenten dieser Welt. Auch bei aktuellen Geschehnissen und Debatten ausserhalb der Parlamente ist phoenix dabei – etwa bei Parteitagen, Pressekonferenzen oder Hauptversammlungen grosser Aktien-Konzerne. Jedes Ereignis von Relevanz finden Sie hier – in der Regel live!
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Vier Gäste, vier Meinungen, engagiert im Austausch, respektvoll im Umgang: Die 'phoenix runde' ist der Ort für aktuelle politische und gesellschaftliche Debatten. Egal, ob es um Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Gesellschaft geht – die 'phoenix runde' ist immer nah dran an der Lebenswirklichkeit. An drei Abenden in der Woche begrüssen abwechselnd die Moderatoren Alexander Kähler und Anke Plättner Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Kultur oder Akteure aus dem öffentlichen Leben, die ihren Standpunkt vertreten. Zuschauerinnen und Zuschauer der 'phoenix runde' erleben engagierte Wortgefechte in angemessenem Ton und gewinnen neue Erkenntnisse. In der Spezialausgabe #phoenixrunde sind Sie mehrmals im Jahr herzlich eingeladen, sich via Facebook und Twitter an der Diskussion zu beteiligen.
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Wie ist es, wenn nach jahrelangem Warten der erlösende Anruf kommt, dass ein Organ zur Verfügung steht, man transplantiert werden kann? Ruth Bobb aus der Nähe von Marburg gehört zu den Glücklichen, die diesen Anruf erhalten. Sie wartet schon lange auf eine neue Lunge, ohne die hätte sie wohl nicht mehr viel Zeit. Seit Jahren leidet sie unter einer Fibrose, dadurch wird das Lungengewebe so verhärtet, dass sie nicht mehr frei atmen kann. Jetzt ist ein Spenderorgan gefunden und alles muss ganz schnell gehen. Sie nimmt uns mit bei ihrem Start in ein neues Leben, lässt uns unmittelbar teilhaben an ihrem Kampf, ihrem Glück, aber auch an ihren Rückschlägen mit dem neuen Organ. In Deutschland warten mehr als 8000 Menschen auf ein Spenderorgan, doch im Jahr 2023 gab es bundesweit nur 965 Spender. In Deutschland dürfen Organe und Gewebe nur dann nach dem Tod entnommen werden, wenn die verstorbene Person dem zu Lebzeiten zugestimmt hat. Ruth Bobb gehört also zu den wenigen, die ein zweites Leben geschenkt bekommen.
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Angenehmes Klima, Leben in Strandnähe und niedrigere Lebenshaltungskosten – das Rentnerleben in der Türkei ist für viele Deutsche attraktiv. Allein in Alanya, einem der schönsten Orte an der türkischen Riviera, leben ca. 9.200 Deutsche. Die meisten sind Ruheständler, viele sind auch wegen der günstigen Lebenshaltungskosten gekommen. Inzwischen ist jedoch vieles teurer geworden. Die Sonne scheint in die Strandkneipe. Herbert dreht die Lautstärke hoch, und dann schwebt er mit seiner Frau Petra zu einem Slowfox über die Bretter ins Freie. Einmal im Monat veranstaltet der deutsche Stammtisch 'Alanya Treff Germany' einen Tanznachmittag. Ca. 40 Rentner sind gekommen. Die meisten kennen sich schon lange, und das finden sie auch gut. 'Zu Hause in Deutschland hätten wir wohl nicht so einen Anschluss. In der Fremde sucht man ihn sich.' Herbert und Petra wohnen seit fünf Jahren in Alanya. Früher hatten sie eine Tanzschule in Dresden. Sie haben alles aufgelöst und sich hier eine Wohnung gekauft. Petra mag die Freundlichkeit der Türken. Ausserdem komme man mit Deutsch in Alanya gut über die Runden. Sehr viele Türken hier haben früher in der Bundesrepublik gearbeitet und sprechen die Sprache. Heidi, die ebenfalls seit fünf Jahren in der Türkei lebt, hat die Inflation der letzten Jahre verfolgt. 2025 betrug die offizielle Teuerungsrate fast 35 Prozent. 'Ich komme damit klar', sagt sie. 'Ich bekomme meine Rente in Euro, aber für die Türken ist es schon ziemlich happig.' Zuletzt zahlte die Deutsche Rentenversicherung knapp 4.500 Renten an deutsche Ruheständler in die Türkei aus. Viele deutsche Rentner in der Türkei haben jedoch weiterhin eine Meldeadresse in Deutschland. Sie tauchen daher in keiner Statistik auf. Anita und Jürgen überlegen nach 17 Jahren in der Türkei, nach Deutschland zurückzugehen. Nicht wegen des Geldes, sondern wegen der Gesundheitsversorgung. Sie sind in der Türkei über die staatliche Sozialversicherung versichert und zahlen dafür zusammen ca. 170 Euro im Monat. Beide sind jedoch nicht mehr ganz gesund und machen sich zunehmend Sorgen. Die türkischen Ärzte seien zwar gut, 'aber in der Klinik herrscht manchmal eine Atmosphäre wie in einem Bahnhof. Man verliert als Nicht-Muttersprachler schnell den Überblick.' Die Deutschen von Alanya sind oft im Zwiespalt. Einerseits geniessen sie das Leben im Süden, andererseits finden sie sich in einer besonderen Situation wieder. Im Alter ins Ausland zu ziehen, ohne die dortige Sprache und Kultur zu kennen, ist eine Herausforderung, die man nicht unterschätzen sollte.
Vulkane und Blitze, Eisberge und Lawinen, Tornados und Sonnenwinde: Die BBC-Dokureihe begibt sich auf die Spuren der Naturphänomene Wind, Eis und Feuer. In drei Folgen ergründet die Naturwissenschaftlerin Helen Czerski mit Hilfe modernster Kameratechnologie extreme Wetterereignisse. Der erste Teil schaut ins Auge des Sturms: Seltene Filmaufnahmen und neue technische Hilfsmittel verändern das Verständnis von Tornados, den schnellsten Winden auf der Erde, und Sonnenwinde führen zu einem faszinierenden Naturereignis: dem Polarlicht.
Vom Ontake in Japan über den Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo bis zum Puyehue-Cordón Caulle in Chile bergen aktive Vulkane weltweit noch viele Geheimnisse, die Wissenschaftler dank modernster Kameratechnik erst nach und nach lüften. Helen Czerski zeigt, warum diese Bilder dabei helfen, Vulkane besser zu 'verstehen'. Von Blitzen geht eine tödliche Gefahr aus – bis zu 30mal pro Sekunde blitzt es auf der Erde. Hochgeschwindigkeitskameras zeigen, was bei einem Einschlag passiert und enthüllen, was Menschen mit der Entstehung von Aufwärtsblitzen zu tun haben.
Seit 1952 wird die Nachrichtensendung präsentiert. Sie informiert täglich über die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport. Die Sendung bietet einen kompakten und verlässlichen Überblick über das nationale und internationale Geschehen. Reporterinnen und Reporter sowie Korrespondentinnen und Korrespondenten berichten aus dem In- und Ausland und ordnen aktuelle Entwicklungen verständlich und fundiert ein. Neben den aktuellen Nachrichten werden Hintergründe, Zusammenhänge und Einordnungen vermittelt, die das Geschehen in einen grösseren Kontext setzen. Dabei steht eine präzise, sachliche und unabhängige Berichterstattung im Mittelpunkt.
Kanada: ein Land der Superlative. 10 Millionen Quadratkilometer gross, mit mehr als zwei Millionen Flüssen und Seen, dem grössten intakten Waldgebiet und der längsten Küstenlinie der Welt. In dieser atemberaubenden Wildnis leben viele Tiere – Eisbären, Polarfüchse, Wölfe, Luchse, Karibus, Seeotter und Sattelrobben, aber auch die grösste Eule der Welt. Der Film führt durch die arktischen Steppen und borealen Nadelwälder entlang der arktischen, atlantischen und pazifischen Küsten und zeigt, wie Mensch und Tier in diesen extremen Landschaften zurechtkommen, wo Überfluss und Mangel ganz nah beieinander liegen.
Eisberge und Lawinen sind zwei der gefährlichsten Naturphänomene der Welt. Naturwissenschaftlerin Helen Czerski begibt sich mit Hilfe moderner Kameratechnologie auf deren Spur. Durch Lawinen sterben jedes Jahr Hunderte Menschen. Wer unter dem betonharten Schnee begraben ist, hat nur geringe Chancen zu überleben. Doch Wissenschaftler verstehen immer besser, wie aus zarten Flocken eine tödliche Urgewalt entstehen kann. Dank neuer Untersuchungsmethoden werden die Veränderungen in der Struktur des Schnees sichtbar und damit auch die Auslöser von Lawinen. Durch die Erderwärmung lösen sich immer mehr Eisberge von den Gletschern. Die Folge ist, dass diese schwimmenden Hindernisse immer häufiger eine Gefahr für Schiffe darstellen. Umso wichtiger ist es, die Entstehung von Eisbergen zu verstehen. Dabei helfen neue Techniken, das Kalben der Gletscher genau zu untersuchen. Satellitenaufnahmen zeigen zudem, dass Eisberge zu Treffpunkten für polare Meeresbewohner werden. Für die einen sind sie ein begehrter Lebensraum, für die anderen eine zerstörerische Kraft der Natur.
Das Magazin des Zweiten Deutschen Fernsehens liefert tagesaktuelle Nachrichten, gut recherchierte Hintergrundberichte und Interviews mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Vier Gäste, vier Meinungen, engagiert im Austausch, respektvoll im Umgang: Die 'phoenix runde' ist der Ort für aktuelle politische und gesellschaftliche Debatten. Egal, ob es um Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Gesellschaft geht – die 'phoenix runde' ist immer nah dran an der Lebenswirklichkeit. An drei Abenden in der Woche begrüssen abwechselnd die Moderatoren Alexander Kähler und Anke Plättner Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Kultur oder Akteure aus dem öffentlichen Leben, die ihren Standpunkt vertreten. Zuschauerinnen und Zuschauer der 'phoenix runde' erleben engagierte Wortgefechte in angemessenem Ton und gewinnen neue Erkenntnisse. In der Spezialausgabe #phoenixrunde sind Sie mehrmals im Jahr herzlich eingeladen, sich via Facebook und Twitter an der Diskussion zu beteiligen.
In 'phoenix der tag' fassen wir die wichtigen Ereignisse, Themen und Diskussionen des Tages für Sie zusammen. Zwei Mal am Tag begrüssen Sie die Moderatorinnen und Moderatoren aus dem Bonner Studio – um 17.30 Uhr mit einer 30-minütigen Zusammenfassung und um 23.00 Uhr mit einer umfassenden 60-minütigen Rückschau auf den Tag -mit Expertinnen und Experten im Studio sowie Schalten zu den Korrespondenten von ARD und ZDF. 'phoenix der tag' bietet Ihnen den Mehrwert zu anderen Nachrichtensendungen – wir beleuchten die Themen für Sie noch umfangreicher und hintergründiger. 'phoenix der tag' zeigt Ihnen 'das ganze Bild'. 'phoenix der tag' ist ein Angebot für alle, die sich intensiver auf aktuelle Debatten und Themen einlassen wollen. Ganz nach dem Motto: Wer phoenix nutzt, versteht mehr.
Vier Gäste, vier Meinungen, engagiert im Austausch, respektvoll im Umgang: Die 'phoenix runde' ist der Ort für aktuelle politische und gesellschaftliche Debatten. Egal, ob es um Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Gesellschaft geht – die 'phoenix runde' ist immer nah dran an der Lebenswirklichkeit. An drei Abenden in der Woche begrüssen abwechselnd die Moderatoren Alexander Kähler und Anke Plättner Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Kultur oder Akteure aus dem öffentlichen Leben, die ihren Standpunkt vertreten. Zuschauerinnen und Zuschauer der 'phoenix runde' erleben engagierte Wortgefechte in angemessenem Ton und gewinnen neue Erkenntnisse. In der Spezialausgabe #phoenixrunde sind Sie mehrmals im Jahr herzlich eingeladen, sich via Facebook und Twitter an der Diskussion zu beteiligen.
Kanada: ein Land der Superlative. 10 Millionen Quadratkilometer gross, mit mehr als zwei Millionen Flüssen und Seen, dem grössten intakten Waldgebiet und der längsten Küstenlinie der Welt. In dieser atemberaubenden Wildnis leben viele Tiere – Eisbären, Polarfüchse, Wölfe, Luchse, Karibus, Seeotter und Sattelrobben, aber auch die grösste Eule der Welt. Der Film führt durch die arktischen Steppen und borealen Nadelwälder entlang der arktischen, atlantischen und pazifischen Küsten und zeigt, wie Mensch und Tier in diesen extremen Landschaften zurechtkommen, wo Überfluss und Mangel ganz nah beieinander liegen.
Eisberge und Lawinen sind zwei der gefährlichsten Naturphänomene der Welt. Naturwissenschaftlerin Helen Czerski begibt sich mit Hilfe moderner Kameratechnologie auf deren Spur. Durch Lawinen sterben jedes Jahr Hunderte Menschen. Wer unter dem betonharten Schnee begraben ist, hat nur geringe Chancen zu überleben. Doch Wissenschaftler verstehen immer besser, wie aus zarten Flocken eine tödliche Urgewalt entstehen kann. Dank neuer Untersuchungsmethoden werden die Veränderungen in der Struktur des Schnees sichtbar und damit auch die Auslöser von Lawinen. Durch die Erderwärmung lösen sich immer mehr Eisberge von den Gletschern. Die Folge ist, dass diese schwimmenden Hindernisse immer häufiger eine Gefahr für Schiffe darstellen. Umso wichtiger ist es, die Entstehung von Eisbergen zu verstehen. Dabei helfen neue Techniken, das Kalben der Gletscher genau zu untersuchen. Satellitenaufnahmen zeigen zudem, dass Eisberge zu Treffpunkten für polare Meeresbewohner werden. Für die einen sind sie ein begehrter Lebensraum, für die anderen eine zerstörerische Kraft der Natur.
Zwischen Auwald, überschwemmten Wiesen und dem eigentlichen Fluss March liegt ein wechselhaftes Wunderland: fischende Reiher, Auhirsche und Wildschweine, eine schier unerschöpfliche Menge an Fischen, Urzeitkrebsen, und an jeder Flussbiegung pelzige Wasserbewohner wie Biber, Bisam und Nutria. Und im umliegenden Steppenland überschreiten Bienenfresser die Staatsgrenzen nach Lust, Laune und Bedürfnis.
Das Alpenglühen, jenes Farbenspiel der Gipfel im Morgen- oder Abendlicht, hat heute eine weitere, gänzlich unromantische Bedeutung. Denn in den Alpen wird es durch die Klimaerwärmung immer wärmer. Am Sonnblick, in 3.000 Metern Höhe, wurde im August 2023 eine Rekordtemperatur von fast 15 Grad gemessen. Im Alpenraum wird es schneller wärmer als anderswo in Europa. Nicht nur die Gletscher, auch das Eis in den Höhlen der Alpen schmilzt dahin.
Die Alpen Österreichs sind eine faszinierende Welt mit rund 950 Dreitausendern. Darunter sind berühmte Gipfel wie der Dachstein, der Sonnblick und der Höchste von allen, der Grossglockner. Die alpine Gebirgslandschaft ist die letzte grosse Wildnis Mitteleuropas. Nur wenige Länder haben so viele verschiedene Landschaften auf engstem Raum: schroffes Hochgebirge und Schnee bedeckte Gletscher sind Lebensraum für Steinadler und Gämsen, Edelweiss und Steinböcke. Die ausgedehnten Schilfflächen des Neusiedler Sees bieten ideale Brutplätze für Rohrdommeln, Haubentaucher und Rohrsänger.
Vor dem Hintergrund einmaliger Landschaften macht der Zweiteiler 'Wildes Österreich' eine bildgewaltige, epische Reise durch eines der schönsten Länder Europas, von den Alpenbächen bis zur Donau. Durch modernen Massentourismus hat Österreich Gipfel und Grate erschlossen und das Land als 'Skination' zur internationalen Marke gemacht. Vieles, was wie urtümliche Natur wirkt, wurde bereits vor langer Zeit vom Menschen geprägt. Dennoch gibt es noch die wilden unberührten Orte mit einer Tierwelt, die ihresgleichen sucht.
Napoleon nannte die Donau die 'Königin der Flüsse Europas'. Die Donau ist der internationalste Fluss der Welt. Auf einer Länge von fast 3000 Kilometern durchquert sie zehn Länder, fliesst durch lebendige Städte und kleine Dörfer. An ihren Ufern erstrecken sich unberührte Auen und Kulturlandschaften. Der Film begleitet die Donau von Deutschland aus durch Österreich, die Slowakei und Ungarn, durch Kroatien und Serbien, Rumänien, Bulgarien, bis sie in einem grossen Delta zwischen Moldawien, Rumänien und der Ukraine ins Schwarze Meer mündet
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Von der Regierungserklärung bis zur Debatte: Hier kann der Zuschauer die Arbeit der Abgeordneten des Deutschen Bundestages hautnah und live miterleben.
In 'phoenix der tag' fassen wir die wichtigen Ereignisse, Themen und Diskussionen des Tages für Sie zusammen. Zwei Mal am Tag begrüssen Sie die Moderatorinnen und Moderatoren aus dem Bonner Studio – um 17.30 Uhr mit einer 30-minütigen Zusammenfassung und um 23.00 Uhr mit einer umfassenden 60-minütigen Rückschau auf den Tag -mit Expertinnen und Experten im Studio sowie Schalten zu den Korrespondenten von ARD und ZDF. 'phoenix der tag' bietet Ihnen den Mehrwert zu anderen Nachrichtensendungen – wir beleuchten die Themen für Sie noch umfangreicher und hintergründiger. 'phoenix der tag' zeigt Ihnen 'das ganze Bild'. 'phoenix der tag' ist ein Angebot für alle, die sich intensiver auf aktuelle Debatten und Themen einlassen wollen. Ganz nach dem Motto: Wer phoenix nutzt, versteht mehr.
Drei von zehn Lehrlingen brechen ihre Ausbildung ab – ein neuer Höchststand. Die Azubi-Krise trifft vor allem das Handwerk, denn viele Betriebe kämpfen gleichzeitig verzweifelt um Nachwuchs. Warum kriselt es so stark zwischen Handwerksbetrieben und Auszubildenden? Steckt ein Generationenkonflikt hinter den Azubi-Krise? Die 'ZDF.reportage' begleitet junge Menschen von der Schule ins Arbeitsleben und zeigt, wo Erwartungen und Realität auseinandergehen. 'Ich will endlich mal wieder eine Azubi-Erfolgsgeschichte', sagt Patrick Spohner (36), Inhaber einer Schlosserei in Frankfurt am Main. Mit dem Nachwuchs läuft es nicht immer gut. Ein Azubi hat kürzlich abgebrochen, und der neue Lehrling ist oft zu spät gekommen, hatte immer wieder Fehlzeiten. Mittlerweile klappt es etwas besser. Inhaber Patrick Spohner ist der Meinung, dass frühere Generationen 'sich so etwas früher nicht erlaubt hätten – man ist halt einfach zur Arbeit gegangen'. Dennoch muss Spohner seinen Lehrling unbedingt halten, denn neue Azubis findet er derzeit kaum. Es herrscht Fachkräftemangel. Bernd Clemens (54) ist Ausbildungsberater der IHK Schweinfurt. Er wird gerufen, wenn Konflikte eskalieren. Zwei- bis dreimal pro Woche besucht er Betriebe, vermittelt zwischen Ausbildern und Lehrlingen – mit stetig wachsender Fallzahl. Viele Azubis brechen ab, sobald es schwierig wird. Pauschale Vorwürfe gegen die Jugend hält Clemens jedoch für falsch: 'Die können sich quasi aussuchen, in welchen Betrieb sie gehen und sagen sich dann bei den ersten Schwierigkeiten: Warum soll ich mir das antun?' Gerne erzählt er von seiner eigenen Ausbildung: 'Das war vor 35 Jahren. Ich musste die ersten Monate nur feilen, bis mir die Hände bluteten'. Heute weiss er: Genau diese Grundlagen machen ihn sicher im Beruf. 'Aber ich hätte mir da auch gewünscht, man hätte mir den Sinn dieser Aufgabe besser erklärt.' Einer seiner Fälle ist Carlos, Lehrling bei Retrofit Plastic im unterfränkischen Oberstreu. Anfangs war der Betrieb froh über Nachwuchs, doch nach wiederholter Unpünktlichkeit folgten zwei Abmahnungen. Seit Clemens vermittelt, läuft es etwas besser – pünktlicher ist Carlos geworden, auch wenn Fehlzeiten bleiben. Alternativen hat der kleine Betrieb kaum. Der Generationenkonflikt zeigt sich auch bei Ecem (17) aus Bedburg bei Köln. 'Ich habe mich zu Tode gelangweilt, wurde respektlos behandelt, und wurde eigentlich gar nicht ausgebildet. Stattdessen sollte ich die Klos putzen', sagt sie. Nach einem Jahr kündigt sie. Jetzt macht sie Fachabitur, den Führerschein und sucht eine neue Lehrstelle – auf Drängen ihrer Mutter, die mahnt: 'Du findest sonst später keinen Job!' Nico (21) und Nikita (23) aus Landsberg in Sachsen-Anhalt dagegen haben ihren Platz gefunden. Bei der Gerüstbauerfirma Prinzing ist die Arbeit hart und der Ton rau. 'Ich habe ADHS und brauche die Bewegung und die Herausforderung', sagt Nikita. Für beide passt der Job – und ihr Chef hofft, dass sie bleiben. Denn zwei Jahre lang brachen Azubis ab oder wechselten den Beruf. 'Es wollen sich immer weniger junge Menschen die Hände schmutzig machen, alle wollen Youtuber werden, aber so läuft es nicht.' Die 'ZDF.reportage' beleuchtet die aktuelle Azubi-Krise und zeigt, wie Ausbildungsabbrüche im Handwerk langfristig verhindert werden können.
Kanada: ein Land der Superlative. 10 Millionen Quadratkilometer gross, mit mehr als zwei Millionen Flüssen und Seen, dem grössten intakten Waldgebiet und der längsten Küstenlinie der Welt. In dieser atemberaubenden Wildnis leben viele Tiere – Eisbären, Polarfüchse, Wölfe, Luchse, Karibus, Seeotter und Sattelrobben, aber auch die grösste Eule der Welt. Der Film führt durch die arktischen Steppen und borealen Nadelwälder entlang der arktischen, atlantischen und pazifischen Küsten und zeigt, wie Mensch und Tier in diesen extremen Landschaften zurechtkommen, wo Überfluss und Mangel ganz nah beieinander liegen.
Eisberge und Lawinen sind zwei der gefährlichsten Naturphänomene der Welt. Naturwissenschaftlerin Helen Czerski begibt sich mit Hilfe moderner Kameratechnologie auf deren Spur. Durch Lawinen sterben jedes Jahr Hunderte Menschen. Wer unter dem betonharten Schnee begraben ist, hat nur geringe Chancen zu überleben. Doch Wissenschaftler verstehen immer besser, wie aus zarten Flocken eine tödliche Urgewalt entstehen kann. Dank neuer Untersuchungsmethoden werden die Veränderungen in der Struktur des Schnees sichtbar und damit auch die Auslöser von Lawinen. Durch die Erderwärmung lösen sich immer mehr Eisberge von den Gletschern. Die Folge ist, dass diese schwimmenden Hindernisse immer häufiger eine Gefahr für Schiffe darstellen. Umso wichtiger ist es, die Entstehung von Eisbergen zu verstehen. Dabei helfen neue Techniken, das Kalben der Gletscher genau zu untersuchen. Satellitenaufnahmen zeigen zudem, dass Eisberge zu Treffpunkten für polare Meeresbewohner werden. Für die einen sind sie ein begehrter Lebensraum, für die anderen eine zerstörerische Kraft der Natur.
Seit 1952 wird die Nachrichtensendung präsentiert. Sie informiert täglich über die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport. Die Sendung bietet einen kompakten und verlässlichen Überblick über das nationale und internationale Geschehen. Reporterinnen und Reporter sowie Korrespondentinnen und Korrespondenten berichten aus dem In- und Ausland und ordnen aktuelle Entwicklungen verständlich und fundiert ein. Neben den aktuellen Nachrichten werden Hintergründe, Zusammenhänge und Einordnungen vermittelt, die das Geschehen in einen grösseren Kontext setzen. Dabei steht eine präzise, sachliche und unabhängige Berichterstattung im Mittelpunkt.
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