Themen: Die USA unter Trump – Eine Bilanz zum 80. | Gäste: Cathryn Clüver Ashbrook (Politikwissenschaftlerin, Bertelsmann Stiftung), Erik Kirschbaum (US-amerikanischer Journalist), Markus Frohnmaier (AfD, aussenpolitischer Sprecher Bundestagsfraktion), Metin Hakverdi (SPD, Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit)
Categoria
Politik
Paese di produzione
D
Anno di produzione
2026
Descrizione
Vier Gäste, vier Meinungen, engagiert im Austausch, respektvoll im Umgang: Die 'phoenix runde' ist der Ort für aktuelle politische und gesellschaftliche Debatten. Egal, ob es um Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Gesellschaft geht – die 'phoenix runde' ist immer nah dran an der Lebenswirklichkeit. An drei Abenden in der Woche begrüssen abwechselnd die Moderatoren Alexander Kähler und Anke Plättner Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Kultur oder Akteure aus dem öffentlichen Leben, die ihren Standpunkt vertreten. Zuschauerinnen und Zuschauer der 'phoenix runde' erleben engagierte Wortgefechte in angemessenem Ton und gewinnen neue Erkenntnisse. In der Spezialausgabe #phoenixrunde sind Sie mehrmals im Jahr herzlich eingeladen, sich via Facebook und Twitter an der Diskussion zu beteiligen.
Passagierflugzeuge im Luftverkehr über der Ostsee sind seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine kontinuierlich von Störsendern betroffen. Mitunter melden Piloten in dieser Region täglich Manipulationen ihres Navigationssystems. Dabei fällt das System entweder aus oder es ertönen laute Warnungen, die sich dann zwar als Fehlalarm herausstellen, aber dennoch sicherheitsrelevant sein können. Grund sind gezielte Attacken auf das satellitengestützte GPS-System, die nach Einschätzung der Bundesregierung, der Deutschen Marine und von Experten durch russische Störsender verursacht werden und neben dem Luft- auch den Seeverkehr betreffen. Die ARD Story 'Unsichtbarer Angriff' schildert an der Seite von Piloten und Seeleuten die Folgen solcher Angriffe, sucht nach den genauen Quellen und fragt politische Entscheidungsträger, ob und wie Europa sich dagegen wehrt. Einer derjenigen, die sich auf die neue Situation einstellen müssen, ist Oliver Quiter von der dänischen Airline DAT, die mit Regionaljets zur Ostseeinsel Bornholm fliegt. Auf dieser Strecke habe er selbst bereits vier Mal Störungen bei der Navigation per Satellit erlebt, so der Pilot. Und je näher man Russland oder der russischen Enklave Kaliningrad komme, desto häufiger trete das Problem auf. Von Kollegen, 'die regelmässig in Richtung Finnland und ins Baltikum fliegen', wisse er, 'dass sie es täglich haben.' Die Probleme, die durch GPS-Störungen entstehen können, sind vielfältig. Das beschreibt auch Niklas Ahrens von der Pilotenvereinigung Cockpit, der für eine deutsche Airline Langstrecken fliegt. Es gebe zwei Störungsarten, erklärt er. Beim sogenannten Jamming falle das GPS-System an Bord kurzfristig aus und die Piloten müssten für die Navigation Alternativen nutzen, also etwa bis zur Landung auf die Hilfe von Fluglotsen zurückgreifen. Noch gravierender sei das sogenannte Spoofing. Dabei werde das GPS-Signal nicht gestoppt, sondern gezielt verändert, um Flugzeuge zu täuschen. 'Wenn so die GPS-Position verfälscht wird, kann es zu einer grossen Zahl an Fehlwarnungen kommen', sagt Pilot Ahrens. Um diese falschen Alarme zu unterbinden, sei es üblich, wichtige Sicherheitssysteme im Cockpit abzuschalten. 'Damit nehmen wir uns aber auch das Sicherheitsnetz', sagt Ahrens. Laut Ramsey Faragher vom Royal Institute of Navigation in London, der hinter den GPS-Störungen die russischen Streitkräfte vermutet, geht es vor allem darum, Gegnern mögliche Angriffe mit Drohnen zu erschweren. Denn auch diese nutzen in der Regel GPS-Daten. 'Dabei reichen die Störungen oft über Hunderte von Kilometern, also weit über das Konfliktgebiet hinaus', so Faragher. So ist es auch in der Ostsee, die vom russisch-ukrainischen Krieg mitbetroffen ist. Das liegt insbesondere an den kriegswichtigen russischen Ölexporten über Häfen, die wiederum von der Ukraine mit Drohnen angegriffen werden. Russland stört allerdings nicht nur im Bereich solcher Öl-Häfen das GPS-Signal. Störangriffe gehen offenbar auch von der russischen Enklave Kaliningrad aus und reichen teils bis in den deutschen Luftraum. Damit stellt sich die Frage, ob dies als hybrider Angriff auf Deutschland gilt. Den Reportern antwortet dazu Florian Hahn (CSU), Staatsminister im Auswärtigen Amt: 'Russland setzt damit ein deutliches Zeichen, will uns bedrohen und zeigen, was es kann, und uns unter Druck setzen.' Wie gefährlich dieses Aufeinandertreffen von Krieg und ziviler Luftfahrt sein kann, zeigte zuletzt ein Fall im Dezember 2024, den die 'ARD Story' ebenfalls aufgreift. Ein Flugzeug mit 67 Passagieren ist damals von Aserbaidschan nach Russland unterwegs. Kurz nachdem es russischen Luftraum erreicht hat, funktionieren wegen einer GPS-Störung wichtige Systeme nicht mehr. Als am Zielort dichter Nebel hinzukommt, kann das Flugzeug nicht landen, irrt umher und wird schliesslich von der russischen Luftabwehr beschossen, die es offenbar für eine ukrainische Drohne hielt. Bei der Bruchlandung sterben 38 der Insassen. 'Ohne die Störungen', legt sic
Mit der Aussicht auf eine grosse Modelkarriere fängt es an: Ein Modelscout spricht eine junge Frau an, macht Komplimente und prahlt von seinen Kontakten zu einflussreichen Branchengrössen. Was nach einer grossen Chance klingt, ist für einige junge Frauen offenbar der Beginn eines Albtraums. Sie geraten in das manipulative Netzwerk des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, das er mit seinen mutmasslichen Handlangern auch in Europa geknüpft hat. Die Recherchen von NDR und WDR für das investigative Doku-Format der ARD 'team.recherche' decken in 'Epstein Files: Jagd nach Models in Europa' auf, wie systematisch Jeffrey Epstein offenbar die europäische Modelbranche nutzte, um potenzielle Missbrauchsopfer zu finden, und wer ihm dabei mutmasslich half. Zu sehen ab sofort in der ARD Mediathek.
Gäste: Andreas Frege, Anke Engelke, Günther Jauch, Angelika Milster, Rosa von Praunheim, Tahnee, Isabel Varell, Otto Waalkes, Julius Weckauf, Judy Winter
Er ist Schauspieler, Autor, Moderator, Regisseur, Kabarettist, Sänger, Synchronsprecher und noch vieles mehr in einer Person: Hape Kerkeling. Der Film lädt ein zu einer filmischen Reise in den beruflichen und persönlichen Kosmos des Multitalents, zu Freunden und Feinden – und zu den wichtigsten Stationen seines Lebens und seiner Karriere: vom Ruhrgebiet über Amsterdam bis zum Jakobsweg. Dabei ist der Film auch eine unterhaltsame Tour durch die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, in der Hape Kerkeling wie kaum ein anderer Fernsehgeschichte geschrieben – und sich dabei immer wieder neu erfunden hat.
150 Filme hat Rosa von Praunheim gemacht und damit immer wieder die spiessige bis homophobe deutsche Mehrheitsgesellschaft provoziert. Aber er schonte auch die eigene Community nicht, indem er vielen Schwulen vorwarf, angepasste Leisetreter zu sein, indem er einige prominente Homosexuelle gegen ihren Willen outete, machte er sich viele Feinde. Weggefährtinnen und Weggefährten wie der Zeichner Ralf König, die Produzentin Regina Ziegler und der New Yorker Publizist Brandon Judell würdigen den Künstler und Aktivisten Rosa von Praunheim, der sich selbst 'Glückskind' nannte, weil er meistens das tun konnte, wozu er Lust hatte. Im Dezember 2025 ist Praunheim verstorben.
Als 'Dalli Dalli'-Quizmaster war Hans Rosenthal der wohl bekannteste TV-Unterhalter. Was jedoch kaum jemand wusste: Als jüdischer Jugendlicher musste er im Versteck um sein Leben bangen. Die Jagd auf Juden überlebte Hans Rosenthal nur dank der Hilfe beherzter Berlinerinnen, versteckt in einer Laubenkolonie. Nach dem Krieg wird er im Radio, dann im Fernsehen zum Publikumsliebling. Der Film beleuchtet seinen Werdegang in einem Land, das an frühere Verbrechen nicht erinnert werden will, während zugleich SS-Veteranen offen in Erinnerungen schwelgen. Ausgerechnet am Gedenktag der Pogrome von 1938 musste Rosenthal, der seine jüdische Identität lange verborgen hielt, am 9. November 1978 seine Show 'Dalli Dalli' moderieren.
Tausende Migrant*innen, darunter Familien mit kleinen Kindern und unbegleitete Minderjährige, verstecken sich in den Wäldern nahe Calais und Dunkirk in Frankreich. Grossbritannien ist für sie die letzte Hoffnung auf ein neues Leben. Die Reise dorthin ist jedoch extrem gefährlich, und die französische Polizei ist entschlossen, sie daran zu hindern. Selbst wenn sie es schaffen, die Grenze zu überqueren, haben sie aufgrund der feindlichen Umgebung und der strengen Einwanderungsgesetze in England keine Garantie, dass sie dort bleiben dürfen. Das wirft die Frage auf: Wie geht Europa und Grossbritannien mit illegalen Migrant*innen um? Ist die Entmenschlichung und Kriminalisierung von Migrant*innen die Antwort auf ein Problem, das sich voraussichtlich noch verschärfen wird?
So startet man gut in den Tag. Mit dem Magazin kann man sich gleich zum Frühstück über die neuesten Nachrichten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport informieren.
'phoenix vor ort' zeigt Ihnen so ausführlich und so viele politische Ereignisse wie kein anderer Sender im deutschen Fernsehen. 'phoenix vor ort' finden Sie zu vier festen Uhrzeiten am Tag, darüber hinaus immer wenn ein politisch relevantes Ereignis stattfindet. phoenix überträgt für Sie live die Plenarsitzungen des Deutschen Bundestages und aus dem Bundesrat, dem Europäischen Parlament, dem US-Kongress, der Duma oder anderen Parlamenten dieser Welt. Auch bei aktuellen Geschehnissen und Debatten ausserhalb der Parlamente ist phoenix dabei – etwa bei Parteitagen, Pressekonferenzen oder Hauptversammlungen grosser Aktien-Konzerne. Jedes Ereignis von Relevanz finden Sie hier – in der Regel live!
'phoenix vor ort' zeigt Ihnen so ausführlich und so viele politische Ereignisse wie kein anderer Sender im deutschen Fernsehen. 'phoenix vor ort' finden Sie zu vier festen Uhrzeiten am Tag, darüber hinaus immer wenn ein politisch relevantes Ereignis stattfindet. phoenix überträgt für Sie live die Plenarsitzungen des Deutschen Bundestages und aus dem Bundesrat, dem Europäischen Parlament, dem US-Kongress, der Duma oder anderen Parlamenten dieser Welt. Auch bei aktuellen Geschehnissen und Debatten ausserhalb der Parlamente ist phoenix dabei – etwa bei Parteitagen, Pressekonferenzen oder Hauptversammlungen grosser Aktien-Konzerne. Jedes Ereignis von Relevanz finden Sie hier – in der Regel live!
In 'phoenix plus' ergänzen wir mehrmals täglich unsere Ereignis-Berichterstattung. Hier macht phoenix das, wofür der Sender steht: Themen vertiefen. Mit eigenen Reportagen, ausgewählten Beiträgen von ARD und ZDF und Expertengesprächen beleuchten wir ein Thema von vielen Seiten und liefern ein Plus an Information. Die Themen sind immer relevant und aktuell: Das Spektrum reicht vom veränderten Parteiensystem in Deutschland über den Korea-Konflikt, die Politik der Trump-Regierung im Westen und der Putin-Präsidentschaft im Osten bis zur Bedeutung des deutschen Vereinswesens für unsere Gesellschaft und der Arbeit der Geheimdienste. 'phoenix plus' bietet diese Schwerpunkte in einer Länge von 30, 45, 60 oder 75 Minuten. Kurzum: Auch hier zeigt phoenix das ganze Bild – damit Sie sich eine fundierte Meinung bilden können.
Einmal pro Woche führt Maybrit Illner durch ihren gleichnamigen Polittalk. Mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert sie live aus Berlin das 'Thema der Woche'. Ukrainekrieg, Wirtschaftskrise oder Klimawandel – es wird kontrovers debattiert und leidenschaftlich um Lösungen gerungen. Intelligent, scharfzüngig und rasant geht es bei 'maybrit illner' vor allem um die Frage, was Politik für die Menschen bedeutet.
phoenix zeigt im Jahr mehr als 2.500 hochkarätige Dokumentationen und Reportagen von ARD und ZDF auf etwa 9.000 Doku-Sendeplätzen. Sie sind Teil unseres einzigartigen, ganzheitlichen Informationsangebots, das wir Ihnen bieten, damit Sie sich eine fundierte Meinung bilden können. Mit unseren Dokumentationen beleuchten wir ebenso die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland, Europa und der Welt wie mit unserer Ereignisberichterstattung und unseren Gesprächssendungen. Unsere Dokumentationen sind bildstark, informativ, anspruchsvoll, manchmal auch bunt – und immer relevant.
Kinderarbeit gibt es in vielen Ländern weltweit, darunter auch in Bolivien. Seit vielen hundert Jahren ist die Stadt Potosí für die vielen Minen im Berg Cerro Rico bekannt. Jeden Tag arbeiten hier etwa 10.000 Menschen, ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche. Einer von ihnen ist Kevin. Kevin arbeitet mit seinem Vater in der Mine, seit er 12 Jahre alt ist. Die Arbeit ist lebensgefährlich, mit Dynamit werden die Wände im Berg gesprengt, immer wieder passieren Unfälle. In Bolivien ist Kinderarbeit verboten, trotzdem arbeiten ca. eine Million Kinder und werden immer wieder ausgenutzt, einfach weil sie Kinder sind.
Sie waren Sekretärinnen, Sportlerinnen, Mütter und riskierten alles für ein Ende des Nazi-Terrors. 80 Jahre nach dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 erzählen Nachfahren die Geschichten ihrer Familien. Es sind die Geschichten mutiger Frauen. Sei es, dass sie selbst aktiv den Widerstand gegen den Nationalsozialismus unterstützen, sei es, dass sie die Familien zusammenhielten und Hoffnung gaben. Von diesen oft vergessenen Heldinnen erzählt die Reportage.
Kaum jemand kennt die 1920 in Wien geborene Ruth Maier, deren Tagebücher und Briefe seit 2014 Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes sind. Ruth Maiers zu Papier gebrachte feinsinnige, analytische und akribische Beobachtungen ihrer Umgebung, aber auch der politischen Entwicklungen in Österreich vor und nach dem Einmarsch deutscher Truppen mitsamt der darauffolgenden Flucht, machen sie nicht von ungefähr zur 'Anne Frank von Österreich'.
Die Geschichte Anne Franks ist weltweit bekannt. Viele wissen aber nicht, dass Anne eine Freundin und Stiefschwester aus Wien hatte. Ihr Name: Eva Geiringer. Sie wird im Januar 1945 in Auschwitz befreit, gemeinsam mit ihrer Mutter und Otto Frank, dem Vater von Anne Frank. Sie kehren nach Amsterdam zurück, wo sich die beiden Familien einige Jahre versteckt hielten. Dort erfahren sie, dass alle anderen Familienmitglieder ermordet wurden: Anne und Margot Frank, ihre Mutter Edith Frank-Holländer, Evas Bruder Heinz und ihr Vater Erich Geiringer. 1953 heiraten die überlebenden Eltern, Evas Mutter Elfriede und Annes Vater Otto. Eva wird so postum zur Stiefschwester Anne Franks.
Die Komplexität des Weltgeschehens verständlich erklärt: Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle, sportliche und sonstige Ereignisse in komprimierter Form.
Die Alpen: Touristenmagnet und Kulturraum mit atemberaubender Landschaft. Rund 100 Millionen Menschen besuchen jährlich die Berge und Täler dieser Gebirgswelt. Die Dokumentation versucht die Frage nach der Magie der Alpen zu beantworten. Zwischen Allgäu und Zugspitze, Matterhorn und den Nord- und Südtiroler Bergen kommen Menschen zu Wort, die sich ein Leben ohne ihre Berge nicht vorstellen können. Die Region rund um den Dachsteingletscher in Österreich ist so ein Platz der Berg-Verrückten und Berg-Verliebten. Wandern, Klettern, ausgedehnte Touren und waghalsige Abfahrten mit dem Mountainbike, eine Höhle im Gletscher, eine Treppe über den Abhang. Jahr für Jahr haben sie dort neue Attraktion geschaffen und Gäste in die Region gelockt. Vor allem Familien kommen, so wie Manuela Richter mit ihren Kindern, um die gewaltige hochalpine Bergwelt zu erleben. Die Dokumentation begleitet sie zu Gipfeln und Ausflugerlebnissen, zeigt aber auch, wie die Region den Massen-Ansturm organisiert, mit Buchungssystemen und Lenkungsportalen. Im Allgäu, nahe Bad Hindelang, zeigen die Autoren die Welt der hochalpinen Bergsportler. Dort liegt in 1850 Metern Höhe eine Hütte für Bergwanderer und Kletterfreaks: das Prinz-Luitpold-Haus. Christoph und Ulli Erd leiten mit Leidenschaft die erste Bio-Hütte in den deutschen Alpen. Die Hütte ist über 140 Jahre alt und ziemlich spartanisch ausgestattet: Bettenlager für die Übernachtung, einfache Mahlzeiten, das reichte den meisten Bergsportlern bisher. Doch das Leben in den Bergen wandelt sich. Und so wird in diesem Jahr renoviert. Neue Bäder, eine neue moderne Küche, ein neuer Gastraum. Fast 1,8 Millionen Euro werden investiert. Die Hütte ist in Sachen Strom und Wasserversorgung völlig autark. Dazu kocht Christoph Erd nicht nur typische Gerichte wie Leberkäse und Bratkartoffeln, er kocht vor allem vegetarisch. Seine Zutaten für zum Beispiel Kichererbsen-Curry sind rein bio. Überhaupt setzt der Hüttenwirt auf regionale Zutaten aus dem Allgäu, soweit es geht. Er liebt seine Heimat, den Job in der Hütte und plädiert für sanfte Veränderungen. Den Charakter der alpinen Hütte bestehen lassen und die Balance zwischen Bewahren und Modernisierung halten, darum geht es dem Hüttenwirt und seinem Team im Allgäu.Wie intensiv das Erleben der Berge sein kann, zeigt Bergsteiger Andy Holzer. Er ist von Geburt an blind. Trotzdem klettert der Osttiroler völlig unerschrocken durch steile Felsen und schroffe Gebirgszüge. Sechs der höchsten Gipfel der Welt hat der Blind Climber schon erklommen. Er kletterte sogar am Mount Everest. In der Reportage schildert er die Herausforderungen und Gefühle und beschreibt sein 'Sehen am Berg' ohne Augenlicht.
Die längste Gebirgskette der Erde zieht sich entlang der Westküste Südamerikas. Die Anden verlaufen durch sieben Länder und bilden einen eigenen Kosmos mit jahrtausendealten Traditionen. Die Dokumentation gibt Einblick in diese verborgene Welt: Zwischen Ecuador und Feuerland taucht ZDF-Autor Christoph Röckerath ein in das Leben der Anden-Bevölkerung. Er geht der Frage nach, wie die Menschen ihre Kultur und Identität schützen und pflegen. Die Reise beginnt in Bolivien. In El Alto, der Hochebene oberhalb von La Paz, trifft das ZDF-Team die Cholitas, eine Gruppe indigener Frauen, die die hohen Berge des Umlandes besteigen. Zum einen, um Touristen zu führen, zum anderen als Zeichen ihrer Emanzipation. Einst waren sie Helferinnen und Köchinnen der ausschliesslich männlichen Bergführer, heute machen sie den Job selbst. Bei der Tour, auf der das Team sie begleiten darf, geht es über eisige Höhen bis auf gut 5300 Meter. In Ecuador versuchen zwei junge Biologen, die letzten Kondore zu retten. Das mächtige Wappentier des Landes ist vom Aussterben bedroht. Stundenlang harren sie aus in den eisigen Höhen im Schatten der mächtigen Vulkane rund um Quito, um die verbliebenen Tiere zu fangen und mit Peilsendern zu versehen. In Peru bilden Geister und Götter eine pragmatische Koalition, die so typisch ist für die Anden. Jedes Jahr im Juni pilgern Tausende auf 5000 Meter Höhe. Die grösste Wallfahrt Perus vermischt die ursprünglichen Rituale und Traditionen der Inka mit christlichem Glauben. Auf dem Berg feiern sie christliche Gottesdienste und beten dabei nach wie vor auch den Sonnengott an.Vor Jahrhunderten floh das Volk der Uros vor den Inka auf den 3812 Meter hoch gelegenen Titicacasee. Aus ihren Flössen wurden schwimmende Dörfer. Heute sind sie vor allem Touristenattraktionen, gelegen vor dem Ufer der Stadt Puno in Peru. Doch abseits des Tourismus, weiter draussen auf dem See, gibt es noch immer ursprüngliche schwimmende Dörfer, mit einem Alltag, der sich in Jahrhunderten kaum verändert hat. Jeden Tag müssen sich die Bewohner um ihr Überleben kümmern und darum, dass ihre Insel – eine Insel aus einer anderen Zeit – nicht untergeht. Auch in den Anden macht sich der Klimawandel bemerkbar. Die gewaltigen Gletscher Patagoniens, zwischen Chile und Argentinien, schrumpfen immer weiter. Nur ein Gletscher hält sich stabil. In diese nach wie vor ewige Eiswelt begleitet das ZDF ein Team leidenschaftlicher Forscher, die bei allen Rückschlägen die Hoffnung nicht aufgeben, die Gletscher noch retten zu können. Nicht nur für das Weltklima, sondern auch, weil sie die Anden einzigartig machen. 'Die Anden ohne Gletscher sind schwer vorstellbar. Dieses Gefühl, im vollen Kontakt mit der Natur zu sein, ist hier wirklich noch spürbar', sagt Teamleiter Lucas.In Porvenir auf Feuerland trifft das ZDF-Team José Luiz aus Santiago de Chile. Er fand heraus, dass er Nachfahre des indigenen Volkes der Selknam ist, das offiziell als ausgerottet gilt. Sie besiedelten einst das im Süden gelegene Feuerland und gaben der Insel ihren Namen, als der Entdecker Magellan vom Meer aus ihre Lagerfeuer sah. Mit dem weissen Mann kam der Tod. Vor allem Schafzüchter jagten die Ureinwohner. Anfang des 20. Jahrhunderts galten sie als vernichtet. Die Zuschauer begleiten José Luiz nach Feuerland. Es ist eine emotionale Reise zur eigenen Identität und der Frage, wie ein Land mit seiner Vergangenheit umgehen soll. Die Anden bestehen nicht nur aus Gipfeln, auch ihre Tiefen bergen Geheimnisse. Am offiziellen Ende der Welt, jenseits der südlichsten Stadt der Erde, dem argentinischen Ushuaia, versinken die Berge langsam in den eisigen Fluten des Südatlantiks. Am Grund der letzten Täler regiert die majestätische Seespinne. Eine international bekannte Delikatesse und tägliches Brot der traditionellen Fischer. Und so endet der Film auf dem Meer, umgeben von Pinguinen, Walen, im Schatten der letzten Ausläufer der Anden.Mehr unter gebirgswelten.zdf.de
Die Rocky Mountains, über 3100 Kilometer Steine und Berge. Eine beeindruckende Landschaft, die nicht nur die Geologie und das Klima des nordamerikanischen Kontinents entscheidend prägt. Die Rocky Mountains sind auch wichtiger Teil des US-amerikanischen Gründungsmythos. Es waren die Pioniere und Siedler aus Europa, die, um ein neues Leben zu beginnen und neues Land im Westen zu erobern, die monumentalen Berge bezwangen.
Die majestätischen Alpen, so wie wir sie kennen, wird es sie in 30 Jahren nicht mehr geben! Alles nur negative Schlagzeilen? Was steckt dahinter? Harald Lesch sucht die Antwort im ewigen Eis. Ob Winter oder Sommer, die Alpen versprechen Freizeitspass und Erholung. Unsere Berge machen auf den ersten Blick einen intakten Eindruck. Doch Bergrutsche und schmelzende Gletscher zeigen, wie ernst die Lage ist. Eine Folge des Klimawandels in den Alpen ist der durchschnittliche Temperaturanstieg um zwei Grad Celsius in den vergangenen 100 Jahren. Die Konsequenz: das Abtauen des Permafrosts, der die Gesteinsformationen zusammenhält.
In 'phoenix der tag' fassen wir die wichtigen Ereignisse, Themen und Diskussionen des Tages für Sie zusammen. Zwei Mal am Tag begrüssen Sie die Moderatorinnen und Moderatoren aus dem Bonner Studio – um 17.30 Uhr mit einer 30-minütigen Zusammenfassung und um 23.00 Uhr mit einer umfassenden 60-minütigen Rückschau auf den Tag -mit Expertinnen und Experten im Studio sowie Schalten zu den Korrespondenten von ARD und ZDF. 'phoenix der tag' bietet Ihnen den Mehrwert zu anderen Nachrichtensendungen – wir beleuchten die Themen für Sie noch umfangreicher und hintergründiger. 'phoenix der tag' zeigt Ihnen 'das ganze Bild'. 'phoenix der tag' ist ein Angebot für alle, die sich intensiver auf aktuelle Debatten und Themen einlassen wollen. Ganz nach dem Motto: Wer phoenix nutzt, versteht mehr.
Im Frühjahr 1940 ist eine ganze britische Armee in Dünkirchen an der französischen Kanalküste eingeschlossen. Mit einem Schlag könnten Hitlers Truppen das nahezu wehrlose Expeditionskorps vernichten. Doch Hitler entscheidet anders. Zugleich lässt Churchill seine Soldaten nach England evakuieren. Dabei kommt alles, was schwimmen kann, zum Einsatz. Für Hunderttausende geht es an Nordfrankreichs Stränden und auf dem Meer nur noch ums nackte Überleben. Aus Sicht der Briten geht diese Schlacht verloren. Doch Dünkirchen festigt die Entschlossenheit, den Krieg gegen Nazi-Deutschland zu gewinnen.
Cast
Trish Bertram, Andrew Roberts, Saul David, Joshua Levine, James Holland, Geoffrey Wawro, Raffael Scheck
phoenix/2025 Im September 1939 feuert ein deutsches U-Boot seinen ersten Torpedo ab. Damit beginnt die längste Schlacht des Zweiten Weltkriegs: die Atlantikschlacht. Hitlers Admiral Karl Dönitz hatte zuvor die Entwicklung völlig neuer Technologien und strategischer Konzepte vorangetrieben und damit die Schlagkraft der deutschen Unterseeflotte massgeblich erhöht. Sein Ziel ist es, die alliierten Nachschublinien im Nordatlantik in einem brutalen Abnutzungskrieg nachhaltig zu zerstören.
Cast
Trish Bertram, James Holland, Craig L. Symonds, Jonathan Dimbleby, Jann Witt, Roman Töppel, Alexandra Richie
phoenix/2025 Während Nazi-Deutschland weite Teile Europas besetzt hat, glaubt Churchill, dass letztlich die Kontrolle über das Erdöl über Sieg oder Niederlage entscheidet. Dabei hat er vor allem den Nahen Osten und den Suezkanal im Blick. Anfang 1941 landet das deutsche Afrikakorps unter Erwin Rommel in Libyen. Ihnen gelingt es tatsächlich, Richtung Nil vorzurücken. 1942 erobern sie nahe der ägyptischen Grenze die Stadt Tobruk. Doch dann kommt es zu den Schlachten von El Alamein und damit für die Deutschen zum Anfang vom Ende.
phoenix/2025 Nach der Niederlage von Stalingrad Anfang 1943 ist Hitler fest entschlossen, alles auf eine Karte zu setzen. Seinem Gegner Josef Stalin soll eine entscheidende Niederlage beigebracht werden, um so die Kontrolle an der Ostfront zurückzugewinnen. In der Nähe der russischen Stadt Kursk will er zuschlagen. Doch Hitler zögert, was Stalin Zeit verschafft. Er erhält detaillierte Warnungen vor einer bevorstehenden deutschen Offensive und lässt Vorbereitungen treffen. Ausserdem gibt es massive Unterstützung seitens der Alliierten.
Nach ihrem Sieg in Nordafrika planen Briten und Amerikaner 1943 den nächsten Schritt im Kampf gegen Hitler. Die USA erwägen, die Befreiung Europas mit einer Landung in Frankreich zu beginnen. In Grossbritannien befürchtet man allerdings ein Blutbad und plädiert für eine Invasion Siziliens. Dieser Plan setzt sich durch, und auch mit Hilfe der örtlichen Mafia gelingt es den Alliierten, die Insel zu erobern. Kurz darauf wird Mussolini von den Italienern selbst abgesetzt. Die neue Regierung in Rom sagt sich von Deutschland los – der Weg nach Norden scheint frei.
Im Sommer 1944 befindet sich Frankreich seit vier Jahren unter deutscher Besatzung. Der Widerstand der Bevölkerung ist ungebrochen, doch das Land steht mittlerweile vor dem Kollaps. Dann kommt der 6. Juni: Die Alliierten landen in der Normandie, und plötzlich kehrt die Hoffnung zurück. In Erwartung der von Briten und Amerikanern geführten Truppen plant die Resistance in Paris einen Aufstand. Allerdings kommen die Befreier nur langsam voran. Die Gegenwehr der Besatzer ist zu stark für einen Durchmarsch. Schliesslich befiehlt Hitler, Paris zu halten – oder in Schutt und Asche zu legen.
Zwei Jahre nach dem Überfall auf Pearl Harbor rückt die US Navy unaufhaltsam auf das japanische Mutterland zu. Um den Krieg möglichst rasch und siegreich zu beenden, benötigen die Amerikaner jedoch neue Operationsbasen. Dabei geraten mehrere Inseln ins Visier, von denen aus die Luftwaffe ihre Angriffe fliegen könnte. Im Juni 1944 beginnen die US-Truppen mit der Eroberung der Marianen-Inseln. Sie liegen rund 2.400 Kilometer von Japan entfernt. Kaiser Hirohito befiehlt seiner Armee, die Stellungen zu halten – koste es, was es wolle.
Hitlers Reich liegt längst in Trümmern, doch eine Kapitulation kommt für den 'Führer' nicht infrage. Für die Alliierten geht es im Frühjahr 1945 vor allem darum, Berlin zu erobern. Während sich Briten, Amerikaner und Sowjets aus verschiedenen Richtungen der Hauptstadt nähern, entstehen völlig neue Fragen: Wie könnte eine Nachkriegsordnung in Europa aussehen? Und wem wird letztlich das Verdienst zukommen, den Krieg beendet zu haben? Über Fragen wie diese werden erste Risse im alliierten Bündnis erkennbar. Das Thema Berlin spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Gegen Ende des Krieges versuchen die Amerikaner, in grösstmöglicher Nähe zu Japan eine Basis zu errichten. Von hier aus sollen ihre neu entwickelte B29-Bomber das Kaiserreich angreifen. Als Ziel nehmen sie die bereits zum japanischen Mutterland gehörende Insel Iwojima ins Visier. Dort landen schliesslich im Februar 1945 zehntausende US-Marineinfanteristen. Sie stossen allerdings auf eine unerwartet heftige Gegenwehr. Die Japaner agieren aus einem gut ausgebauten und bislang verborgenen System von Bunkern, Tunneln und Höhlen. Die Verluste auf beiden Seiten sind enorm.
Das grösste Gebirge im südlichen Afrika ist ein wahrhaft magischer Ort. Kein Wunder, dass J.R.R. Tolkien hier die Inspiration für einen Teil seiner 'Mittelerde' fand, nämlich die Nebelberge. uKhahlamba ('Barriere aus Speeren' auf Zulu) ist ein Wunderland aus Flusstälern, Bergströmen, zerklüfteten Felsen, Wanderwegen – kurz: einer umwerfenden Naturlandschaft, die jedes Jahr tausende von Besuchern anzieht, hauptsächlich während der warmen Sommermonate zwischen Dezember und Februar.
Die Alpen: Touristenmagnet und Kulturraum mit atemberaubender Landschaft. Rund 100 Millionen Menschen besuchen jährlich die Berge und Täler dieser Gebirgswelt. Die Dokumentation versucht die Frage nach der Magie der Alpen zu beantworten. Zwischen Allgäu und Zugspitze, Matterhorn und den Nord- und Südtiroler Bergen kommen Menschen zu Wort, die sich ein Leben ohne ihre Berge nicht vorstellen können. Die Region rund um den Dachsteingletscher in Österreich ist so ein Platz der Berg-Verrückten und Berg-Verliebten. Wandern, Klettern, ausgedehnte Touren und waghalsige Abfahrten mit dem Mountainbike, eine Höhle im Gletscher, eine Treppe über den Abhang. Jahr für Jahr haben sie dort neue Attraktion geschaffen und Gäste in die Region gelockt. Vor allem Familien kommen, so wie Manuela Richter mit ihren Kindern, um die gewaltige hochalpine Bergwelt zu erleben. Die Dokumentation begleitet sie zu Gipfeln und Ausflugerlebnissen, zeigt aber auch, wie die Region den Massen-Ansturm organisiert, mit Buchungssystemen und Lenkungsportalen. Im Allgäu, nahe Bad Hindelang, zeigen die Autoren die Welt der hochalpinen Bergsportler. Dort liegt in 1850 Metern Höhe eine Hütte für Bergwanderer und Kletterfreaks: das Prinz-Luitpold-Haus. Christoph und Ulli Erd leiten mit Leidenschaft die erste Bio-Hütte in den deutschen Alpen. Die Hütte ist über 140 Jahre alt und ziemlich spartanisch ausgestattet: Bettenlager für die Übernachtung, einfache Mahlzeiten, das reichte den meisten Bergsportlern bisher. Doch das Leben in den Bergen wandelt sich. Und so wird in diesem Jahr renoviert. Neue Bäder, eine neue moderne Küche, ein neuer Gastraum. Fast 1,8 Millionen Euro werden investiert. Die Hütte ist in Sachen Strom und Wasserversorgung völlig autark. Dazu kocht Christoph Erd nicht nur typische Gerichte wie Leberkäse und Bratkartoffeln, er kocht vor allem vegetarisch. Seine Zutaten für zum Beispiel Kichererbsen-Curry sind rein bio. Überhaupt setzt der Hüttenwirt auf regionale Zutaten aus dem Allgäu, soweit es geht. Er liebt seine Heimat, den Job in der Hütte und plädiert für sanfte Veränderungen. Den Charakter der alpinen Hütte bestehen lassen und die Balance zwischen Bewahren und Modernisierung halten, darum geht es dem Hüttenwirt und seinem Team im Allgäu.Wie intensiv das Erleben der Berge sein kann, zeigt Bergsteiger Andy Holzer. Er ist von Geburt an blind. Trotzdem klettert der Osttiroler völlig unerschrocken durch steile Felsen und schroffe Gebirgszüge. Sechs der höchsten Gipfel der Welt hat der Blind Climber schon erklommen. Er kletterte sogar am Mount Everest. In der Reportage schildert er die Herausforderungen und Gefühle und beschreibt sein 'Sehen am Berg' ohne Augenlicht.
Die längste Gebirgskette der Erde zieht sich entlang der Westküste Südamerikas. Die Anden verlaufen durch sieben Länder und bilden einen eigenen Kosmos mit jahrtausendealten Traditionen. Die Dokumentation gibt Einblick in diese verborgene Welt: Zwischen Ecuador und Feuerland taucht ZDF-Autor Christoph Röckerath ein in das Leben der Anden-Bevölkerung. Er geht der Frage nach, wie die Menschen ihre Kultur und Identität schützen und pflegen. Die Reise beginnt in Bolivien. In El Alto, der Hochebene oberhalb von La Paz, trifft das ZDF-Team die Cholitas, eine Gruppe indigener Frauen, die die hohen Berge des Umlandes besteigen. Zum einen, um Touristen zu führen, zum anderen als Zeichen ihrer Emanzipation. Einst waren sie Helferinnen und Köchinnen der ausschliesslich männlichen Bergführer, heute machen sie den Job selbst. Bei der Tour, auf der das Team sie begleiten darf, geht es über eisige Höhen bis auf gut 5300 Meter. In Ecuador versuchen zwei junge Biologen, die letzten Kondore zu retten. Das mächtige Wappentier des Landes ist vom Aussterben bedroht. Stundenlang harren sie aus in den eisigen Höhen im Schatten der mächtigen Vulkane rund um Quito, um die verbliebenen Tiere zu fangen und mit Peilsendern zu versehen. In Peru bilden Geister und Götter eine pragmatische Koalition, die so typisch ist für die Anden. Jedes Jahr im Juni pilgern Tausende auf 5000 Meter Höhe. Die grösste Wallfahrt Perus vermischt die ursprünglichen Rituale und Traditionen der Inka mit christlichem Glauben. Auf dem Berg feiern sie christliche Gottesdienste und beten dabei nach wie vor auch den Sonnengott an.Vor Jahrhunderten floh das Volk der Uros vor den Inka auf den 3812 Meter hoch gelegenen Titicacasee. Aus ihren Flössen wurden schwimmende Dörfer. Heute sind sie vor allem Touristenattraktionen, gelegen vor dem Ufer der Stadt Puno in Peru. Doch abseits des Tourismus, weiter draussen auf dem See, gibt es noch immer ursprüngliche schwimmende Dörfer, mit einem Alltag, der sich in Jahrhunderten kaum verändert hat. Jeden Tag müssen sich die Bewohner um ihr Überleben kümmern und darum, dass ihre Insel – eine Insel aus einer anderen Zeit – nicht untergeht. Auch in den Anden macht sich der Klimawandel bemerkbar. Die gewaltigen Gletscher Patagoniens, zwischen Chile und Argentinien, schrumpfen immer weiter. Nur ein Gletscher hält sich stabil. In diese nach wie vor ewige Eiswelt begleitet das ZDF ein Team leidenschaftlicher Forscher, die bei allen Rückschlägen die Hoffnung nicht aufgeben, die Gletscher noch retten zu können. Nicht nur für das Weltklima, sondern auch, weil sie die Anden einzigartig machen. 'Die Anden ohne Gletscher sind schwer vorstellbar. Dieses Gefühl, im vollen Kontakt mit der Natur zu sein, ist hier wirklich noch spürbar', sagt Teamleiter Lucas.In Porvenir auf Feuerland trifft das ZDF-Team José Luiz aus Santiago de Chile. Er fand heraus, dass er Nachfahre des indigenen Volkes der Selknam ist, das offiziell als ausgerottet gilt. Sie besiedelten einst das im Süden gelegene Feuerland und gaben der Insel ihren Namen, als der Entdecker Magellan vom Meer aus ihre Lagerfeuer sah. Mit dem weissen Mann kam der Tod. Vor allem Schafzüchter jagten die Ureinwohner. Anfang des 20. Jahrhunderts galten sie als vernichtet. Die Zuschauer begleiten José Luiz nach Feuerland. Es ist eine emotionale Reise zur eigenen Identität und der Frage, wie ein Land mit seiner Vergangenheit umgehen soll. Die Anden bestehen nicht nur aus Gipfeln, auch ihre Tiefen bergen Geheimnisse. Am offiziellen Ende der Welt, jenseits der südlichsten Stadt der Erde, dem argentinischen Ushuaia, versinken die Berge langsam in den eisigen Fluten des Südatlantiks. Am Grund der letzten Täler regiert die majestätische Seespinne. Eine international bekannte Delikatesse und tägliches Brot der traditionellen Fischer. Und so endet der Film auf dem Meer, umgeben von Pinguinen, Walen, im Schatten der letzten Ausläufer der Anden.Mehr unter gebirgswelten.zdf.de
Die Rocky Mountains, über 3100 Kilometer Steine und Berge. Eine beeindruckende Landschaft, die nicht nur die Geologie und das Klima des nordamerikanischen Kontinents entscheidend prägt. Die Rocky Mountains sind auch wichtiger Teil des US-amerikanischen Gründungsmythos. Es waren die Pioniere und Siedler aus Europa, die, um ein neues Leben zu beginnen und neues Land im Westen zu erobern, die monumentalen Berge bezwangen.
Die majestätischen Alpen, so wie wir sie kennen, wird es in 30 Jahren nicht mehr geben! Alles nur negative Schlagzeilen? Was steckt dahinter? Harald Lesch sucht die Antwort im ewigen Eis. Ob Winter oder Sommer, die Alpen versprechen Freizeitspass und Erholung. Unsere Berge machen auf den ersten Blick einen intakten Eindruck. Doch Bergrutsche und schmelzende Gletscher zeigen, wie ernst die Lage ist. Eine Folge des Klimawandels in den Alpen ist der durchschnittliche Temperaturanstieg um zwei Grad Celsius in den vergangenen 100 Jahren. Die Konsequenz: das Abtauen des Permafrosts, der die Gesteinsformationen zusammenhält.
7. Juli 1974. Die Bundesrepublik Deutschland gewinnt in München gegen die Niederlande ihren zweiten WM-Titel. Es ist ein Finale in Bayern, auch mit Hauptdarstellern des FC Bayern. 50 Jahre nach dem Heimspiel von 1974 im Münchner Olympiastadion erinnern sich Sepp Maier, Georg Schwarzenbeck, Uli Hoeness, Paul Breitner, aber auch Günter Netzer und der Niederländer Arie Haan an ein Turnier, das kein Sommermärchen war und trotzdem mit dem Titel für Deutschland gekrönt wurde.
Mit seinem legendären Einsatz 1956 im englischen Pokalfinale, das er trotz Genickbruchs zu Ende spielt, setzte sich Bert Trautmann ein Denkmal in der Geschichte des Sports. Noch im selben Jahr wird er zu Englands Fussballer des Jahres gewählt und bei seinem Verein Manchester City sogar zum besten Spieler aller Zeiten. Bernhard 'Bert' Trautmann ist bis heute einer der beliebtesten und bekanntesten Fussballspieler Englands.