Die Neue Deutsche Welle nimmt an Fahrt auf und erobert nach der rebellischen Punk-Phase den Mainstream. Überall gründen sich neue Bands, entstehen Hits auf Deutsch. Die NDW ist voll im Trend. Ab 1981 wird die Welle immer bunter, beliebter und schliesslich zum Massenphänomen. Anders als die NDW-Pioniere wollen Interpreten wie Trio mit 'Da Da Da' aber nicht wirklich provozieren, sondern nehmen den Schlager auf die Schippe. Die Plattenindustrie sucht jetzt fieberhaft nach neuen Talenten. Selbst Rock-'n'-Roll-Bands wie die Münchener Spider Murphy Gang ('Skandal im Sperrbezirk') bekommen nun das Etikett NDW verpasst. Auch jenseits der Mauer lieben viele Jugendliche die NDW-Hits aus dem Westen wie 'Hurra, hurra, die Schule brennt' von Extrabreit. DDR-Musiker nehmen den musikalischen Trend auf, doch ihre Texte werden kritisch vom Staat beäugt. Bands wie Pankow und Juckreiz singen deshalb vor allem auf Livekonzerten Klartext. Mit dem Abstand von 40 Jahren blicken die Macher von damals zurück auf das Phänomen. Mit dabei sind unter anderen Markus ('Ich wollte nicht nur Spass.'), Joachim Witt ('Ich fiel so hoch von der Leiter.'), Kai Havaii von Extrabreit ('Wir haben keine Schule angezündet.'), aber auch andere wie Peter Hein (Fehlfarben), Robert Görl (DAF) oder Reinhold Heil (Spliff). Von der NDW-Ost berichten unter anderen André Herzberg und Jürgen Ehle (Pankow) sowie Marion Sprawe (Juckreiz). Zu Wort kommen auch Journalisten wie der ehemalige 'Bravo'-Musikchef Uli Weissbrod sowie Musikmanager wie Jim Rakete. Sie gilt als die kreativste Phase in der Geschichte der deutschen Popmusik – die Neue Deutsche Welle. Warum steigt die NDW Anfang der 1980er-Jahre so kometenhaft auf, um dann bald wieder zu verglühen?
Nichts scheint die Welle aufhalten zu können: 1983 dominiert die NDW die deutschen Charts. Doch auf den Höhenflug in der Gunst des Publikums folgt schon bald der Überdruss. Manche, wie Nena, werden jetzt zu Superstars und produzieren Hits am Fliessband. Auch sozialkritische Songs wie 'Bruttosozialprodukt' von Geier Sturzflug begeistern die Fans. Doch die übermässige Vermarktung der NDW durch die Plattenindustrie wird zum Bumerang. Die Pioniere wenden sich ab und versinken grösstenteils wieder in der Nische. Bands wie Ideal oder Spliff lösen sich auf. Künstler wie Joachim Witt müssen im Musikbusiness buchstäblich wieder ums Überleben kämpfen. Acts wie Kiz ('Die Sennerin vom Königssee'), Fräulein Menke ('Hohe Berge') oder Ixi ('Der Knutschfleck') bleiben ein One-Hit-Wonder. Nur Shootingstar Nena überlebt den Overkill der Neuen Deutschen Welle. Ihr Titel '99 Luftballons' geht um die Welt und ist bis heute der erfolgreichste Hit der NDW im Ausland. Mit dem Abstand von 40 Jahren blicken die Macher von damals zurück auf das Phänomen NDW. Unterhaltsam und selbstironisch erzählen Friedel Geratsch von Geier Sturzflug ('Ich wollte nie in eine Schublade.'), Joachim Witt ('Ich fiel so hoch von der Leiter.') und Kai Havaii von Extrabreit ('Wir haben keine Schule angezündet.') von ihren Karrieren. Mit dabei sind auch Uwe Fahrenkrog-Petersen (Nena-Band), Robert Görl (DAF) und Reinhold Heil (Spliff). Von der NDW-Ost berichten unter anderen Jürgen Ehle und André Herzberg (Pankow) sowie Marion Sprawe. Zu Wort kommen auch Journalisten wie der ehemalige 'Bravo'-Musikchef Uli Weissbrod sowie Musikmanager wie Jim Rakete. Sie gilt als die kreativste Phase in der Geschichte der deutschen Popmusik – die Neue Deutsche Welle. Warum stieg die NDW Anfang der 1980er-Jahre so kometenhaft auf, um dann bald wieder zu verglühen?
1974 siegte die schwedische Band ABBA mit ihrem inzwischen legendären Song 'Waterloo' beim Grand Prix d' Eurovision, dem heutigen Eurovision Song Contest. Dieser Film erzählt die unvergleichliche Geschichte einer der grössten Bands der Musikgeschichte. Er folgt ihren Höhen und Tiefen: von ihrem legendären Eurovisionssieg bis hin zu ihren vielen Mega-Charthits. Eine Achterbahnfahrt der Liebe, des Kampfes, des Ruhmes und natürlich ihrer Songs, die die Zeit überdauert haben. Entlang ihrer Welthits von 1976 bis 1980 zeichnet er Aufstieg und Ruhm der Kultband ABBA nach. Ihre Musik hat Millionen von Menschen berührt, der Film präsentiert ihre Geschichte so fesselnd und persönlich wie nie zuvor. Unter der Regie des preisgekrönten Regisseurs James Rogan, der für seine eindrucksvollen Dokumentarfilme bekannt ist, verwebt der Film eine reichhaltige Erzählung mit einem Schatz an exklusivem Archivmaterial und Interviews. Das Quartett Agnetha Fältskog, Anni-Frid Lyngstad, Benny Andersson und Björn Ulvaeus (ABBA) steht zwar im Mittelpunkt. Aber der Film ist nicht rein biografisch. Er setzt die Erfolgsgeschichte der Kultband in einen musikalischen, persönlichen, aber auch politischen Kontext. ABBA: als Ausdruck des Zeitgeistes der 1970er-Jahre. (WDR)
Cast
Judd Lander, Björn Ulvaeus, Anni-Frid Lyngstad, Benny Andersson, Agnetha Fältskog, Richard Skinner, Stig Anderson
Mit ikonischen Songs wie 'Bochum', 'Flugzeuge im Bauch', 'Mensch', 'Männer' oder der Fussball-WM-Hymne 'Zeit, dass sich was dreht' hat Herbert Grönemeyer den Soundtrack mehrerer Generationen geprägt und bewiesen, dass Relevanz kein Verfallsdatum kennt. Seit Jahrzehnten gelingt es ihm wie kaum einem anderen Künstler, sich immer wieder neu zu erfinden und ein Millionenpublikum zu begeistern. Anlässlich seines 70. Geburtstags zeichnet die Dokumentation ein vielschichtiges und nahes Porträt des erfolgreichen deutschen Musikers. Der Film begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis dieser einzigartigen Karriere und macht den Menschen Grönemeyer spürbar. Es gibt unter anderem Begegnungen mit Toni Kroos, Anke Engelke, seiner engen Freundin Nina Hoss sowie der Musikerin Paula Hartmann. Erstmals geben zwei enge Vertraute aus dem Arbeitsumfeld Grönemeyers intime Einblicke: seine langjährige Managerin Claudia Kaloff und sein Bodyguard und Tourmanager Ingo Mertens. Diese Sendung ist bereits ab 8. April 2026 in der ARD Mediathek verfügbar.
Ohne Punk hätte es die Neue Deutsche Welle nicht gegeben. In Düsseldorf und anderen Städten gründen sich Ende der 1970er zahlreiche Bands. Sie sind provokant und gesellschaftskritisch. Als 1978 auch Nina Hagen ein Punk-Album mit deutschen Texten veröffentlicht, ist das eine Sensation. Die Jugend hört damals vor allem englischsprachige Pop- und Rockmusik. Deutsch wird bis auf wenige Ausnahmen nur beim Schlager gesungen. 'No Future' – keine Zukunft – lautet das Schlagwort des Punk. Der Kalte Krieg, die Angst vor einem atomaren Super-GAU, die Umweltzerstörung und das Gefühl einer allumfassenden Überwachung: Die Pioniere der NDW greifen die Themen auf, die vielen Jugendlichen auf der Seele brennen. Post-Punkbands wie Fehlfarben, Deutsch Amerikanische Freundschaft (DAF) oder Ideal drängen bald lautstark in die bestehende Musikszene. Mit dem Abstand von 40 Jahren blicken die Macher von damals zurück auf das Phänomen NDW. Mit dabei sind unter anderen Markus ('Ich wollte nicht nur Spass.'), Joachim Witt ('Ich fiel so hoch von der Leiter.'), Kai Havaii von Extrabreit ('Wir haben keine Schule angezündet.'), aber auch andere wie Peter Hein (Fehlfarben), Robert Görl (DAF) oder Reinhold Heil (Nina-Hagen-Band, später Spliff). Von der NDW-Ost berichten unter anderen André Herzberg und Jürgen Ehle (Pankow) sowie Marion Sprawe (Juckreiz). Zu Wort kommen auch Journalisten wie der ehemalige 'Bravo'-Musikchef Uli Weissbrod sowie Musikmanager wie Alfred Hilsberg oder Jim Rakete. Sie gilt als kreativste Phase in der Geschichte der deutschen Popmusik – die Neue Deutsche Welle. Warum stieg die NDW Anfang der 1980er-Jahre so kometenhaft auf, um dann bald wieder zu verglühen?
Die Neue Deutsche Welle nimmt an Fahrt auf und erobert nach der rebellischen Punk-Phase den Mainstream. Überall gründen sich neue Bands, entstehen Hits auf Deutsch. Die NDW ist voll im Trend. Ab 1981 wird die Welle immer bunter, beliebter und schliesslich zum Massenphänomen. Anders als die NDW-Pioniere wollen Interpreten wie Trio mit 'Da Da Da' aber nicht wirklich provozieren, sondern nehmen den Schlager auf die Schippe. Die Plattenindustrie sucht jetzt fieberhaft nach neuen Talenten. Selbst Rock-'n'-Roll-Bands wie die Münchener Spider Murphy Gang ('Skandal im Sperrbezirk') bekommen nun das Etikett NDW verpasst. Auch jenseits der Mauer lieben viele Jugendliche die NDW-Hits aus dem Westen wie 'Hurra, hurra, die Schule brennt' von Extrabreit. DDR-Musiker nehmen den musikalischen Trend auf, doch ihre Texte werden kritisch vom Staat beäugt. Bands wie Pankow und Juckreiz singen deshalb vor allem auf Livekonzerten Klartext. Mit dem Abstand von 40 Jahren blicken die Macher von damals zurück auf das Phänomen. Mit dabei sind unter anderen Markus ('Ich wollte nicht nur Spass.'), Joachim Witt ('Ich fiel so hoch von der Leiter.'), Kai Havaii von Extrabreit ('Wir haben keine Schule angezündet.'), aber auch andere wie Peter Hein (Fehlfarben), Robert Görl (DAF) oder Reinhold Heil (Spliff). Von der NDW-Ost berichten unter anderen André Herzberg und Jürgen Ehle (Pankow) sowie Marion Sprawe (Juckreiz). Zu Wort kommen auch Journalisten wie der ehemalige 'Bravo'-Musikchef Uli Weissbrod sowie Musikmanager wie Jim Rakete. Sie gilt als die kreativste Phase in der Geschichte der deutschen Popmusik – die Neue Deutsche Welle. Warum steigt die NDW Anfang der 1980er-Jahre so kometenhaft auf, um dann bald wieder zu verglühen?
Nichts scheint die Welle aufhalten zu können: 1983 dominiert die NDW die deutschen Charts. Doch auf den Höhenflug in der Gunst des Publikums folgt schon bald der Überdruss. Manche, wie Nena, werden jetzt zu Superstars und produzieren Hits am Fliessband. Auch sozialkritische Songs wie 'Bruttosozialprodukt' von Geier Sturzflug begeistern die Fans. Doch die übermässige Vermarktung der NDW durch die Plattenindustrie wird zum Bumerang. Die Pioniere wenden sich ab und versinken grösstenteils wieder in der Nische. Bands wie Ideal oder Spliff lösen sich auf. Künstler wie Joachim Witt müssen im Musikbusiness buchstäblich wieder ums Überleben kämpfen. Acts wie Kiz ('Die Sennerin vom Königssee'), Fräulein Menke ('Hohe Berge') oder Ixi ('Der Knutschfleck') bleiben ein One-Hit-Wonder. Nur Shootingstar Nena überlebt den Overkill der Neuen Deutschen Welle. Ihr Titel '99 Luftballons' geht um die Welt und ist bis heute der erfolgreichste Hit der NDW im Ausland. Mit dem Abstand von 40 Jahren blicken die Macher von damals zurück auf das Phänomen NDW. Unterhaltsam und selbstironisch erzählen Friedel Geratsch von Geier Sturzflug ('Ich wollte nie in eine Schublade.'), Joachim Witt ('Ich fiel so hoch von der Leiter.') und Kai Havaii von Extrabreit ('Wir haben keine Schule angezündet.') von ihren Karrieren. Mit dabei sind auch Uwe Fahrenkrog-Petersen (Nena-Band), Robert Görl (DAF) und Reinhold Heil (Spliff). Von der NDW-Ost berichten unter anderen Jürgen Ehle und André Herzberg (Pankow) sowie Marion Sprawe. Zu Wort kommen auch Journalisten wie der ehemalige 'Bravo'-Musikchef Uli Weissbrod sowie Musikmanager wie Jim Rakete. Sie gilt als die kreativste Phase in der Geschichte der deutschen Popmusik – die Neue Deutsche Welle. Warum stieg die NDW Anfang der 1980er-Jahre so kometenhaft auf, um dann bald wieder zu verglühen?
Am 6. Juni 1944 landeten alliierte Truppen an der Küste der Normandie. Der D-Day war der Auftakt blutiger Kämpfe, die die Welt wochenlang in Atem hielten. Die Wehrmacht wehrte sich verbissen gegen die Angriffe der Amerikaner, Briten und Kanadier. Doch die Materialüberlegenheit der Alliierten wurde immer erdrückender. Die Deutschen verteidigten die 'Festung Europa', um ihre Vorherrschaft über den Kontinent zu sichern, doch mit dem D-Day sollte ein neues Kapitel aufgeschlagen werden: In den Schlachten des Sommers 1944 entschied sich das Schicksal Europas.
Das Attentat von Oberst Stauffenberg am 20. Juli 1944 markiert eine historische Zäsur und die letzte Chance für Deutschland, sich aus eigener Kraft der Diktatur zu entledigen. Die Dokumentation zeigt die Vorgehensweise der Verschwörer und warum ihr Vorhaben scheiterte. Der Film bringt die couragierten Handelnden aus dem Schatten des Vergessens und stellt aktuelle Fragen zum Widerstand.
Ein Royal zu sein, ist nicht leicht: Ein falsches Outfit, ein unbedachtes Wort, ein unpassendes Hobby – und schon schlagen die Wellen hoch. Für Adlige gelten meist andere Massstäbe als für Normalsterbliche, und das schon bei den banalsten Dingen: Rocklänge, Absatzhöhe, Kopfbedeckung – alles streng geregelt. 'Terra X History' schaut auf die höfische Etikette. Wer zu den Royals gehört, ist oft einem strengen Protokoll unterworfen – und das ist seit vielen Jahrhunderten so. Welche Regelbrüche werden geduldet, welche geächtet?
Fürst Albert II und Charlène von Monaco möchten, dass ihre Kinder möglichst normal aufwachsen. Doch wie geht das bei einem Leben im Rampenlicht, das immer wieder von Skandalen geprägt wird? Jaques und seine Zwillingsschwester Gabriella sind gerade mal 9 Jahre alt und stehen schon seit ihrer Geburt im Fokus der Medien. Bei allem Glanz musste bisher jede Generationen der Grimaldis viele Tragödien und Skandale meistern – wird das auch das Leben des Thronerben und seiner Zwillingsschwester bestimmen?
Sie ist eine der dienstältesten First Ladies der Welt: Silvia von Schweden. Zum 80. Geburtstag gibt die Lieblingskönigin vieler Deutscher in einem Exklusivinterview Einblicke in ihr Leben. Mit der Heirat von König Carl Gustaf und der bürgerlichen Heidelbergerin begann für Schwedens Krone 1976 ein neues Kapitel. Die Rufe nach einer Republik waren damals laut, doch Silvia verhalf der Monarchie zur Renaissance und dem Königshaus zu neuem Glanz. Silvia selbst sah sich stets als berufstätige Mutter. Ihr Job: Königin. Für dieses Selbstverständnis gilt sie als Vorreiterin in der Royal-Szene. Wenn Kronprinzessin Victoria eines Tages an der Spitze eines funktionierenden Königtums stehen wird, so ist das auch das Verdienst ihrer Mutter.
'99 Luftballons', der berühmteste Song der Nena-Band, der die Ängste und Hoffnungen zur Zeit des Kalten Krieges reflektiert, entwickelte sich schnell zu einer Hymne der Friedens- und Jugendbewegung. Neben der Betrachtung von '99 Luftballons' als kulturellem Phänomen beleuchtet die Dokumentation Nena als Künstlerin, Mutter und Inspiration für viele Wegbegleiter und Fans. Entlang ihrer Songs und zeitgeschichtlicher Eckpunkte zeichnet die Dokumentation die entscheidenden Lebensetappen Nenas nach. Sie war nicht nur das Gesicht der Neuen Deutschen Welle, sondern musste sich auch in einer männerdominierten Musikbranche behaupten. Darüber hinaus ist sie Mutter und Familienmensch. Der Welthit '99 Luftballons' öffnet die Tür zu einem interessanten Nena-Kosmos. Der Song wurde zum Siegeszug, Nena wurde zur Botschafterin und zum Megastar. Nena, deren Musik über Jahrzehnte hinweg Menschen berührt hat, steht noch immer auf der Bühne und feiert als Künstlerin zahlreiche Comebacks. Und: Nena macht einfach immer ihr Ding.
Ohne Punk hätte es die Neue Deutsche Welle nicht gegeben. In Düsseldorf und anderen Städten gründen sich Ende der 1970er zahlreiche Bands. Sie sind provokant und gesellschaftskritisch. Als 1978 auch Nina Hagen ein Punk-Album mit deutschen Texten veröffentlicht, ist das eine Sensation. Die Jugend hört damals vor allem englischsprachige Pop- und Rockmusik. Deutsch wird bis auf wenige Ausnahmen nur beim Schlager gesungen. 'No Future' – keine Zukunft – lautet das Schlagwort des Punk. Der Kalte Krieg, die Angst vor einem atomaren Super-GAU, die Umweltzerstörung und das Gefühl einer allumfassenden Überwachung: Die Pioniere der NDW greifen die Themen auf, die vielen Jugendlichen auf der Seele brennen. Post-Punkbands wie Fehlfarben, Deutsch Amerikanische Freundschaft (DAF) oder Ideal drängen bald lautstark in die bestehende Musikszene. Mit dem Abstand von 40 Jahren blicken die Macher von damals zurück auf das Phänomen NDW. Mit dabei sind unter anderen Markus ('Ich wollte nicht nur Spass.'), Joachim Witt ('Ich fiel so hoch von der Leiter.'), Kai Havaii von Extrabreit ('Wir haben keine Schule angezündet.'), aber auch andere wie Peter Hein (Fehlfarben), Robert Görl (DAF) oder Reinhold Heil (Nina-Hagen-Band, später Spliff). Von der NDW-Ost berichten unter anderen André Herzberg und Jürgen Ehle (Pankow) sowie Marion Sprawe (Juckreiz). Zu Wort kommen auch Journalisten wie der ehemalige 'Bravo'-Musikchef Uli Weissbrod sowie Musikmanager wie Alfred Hilsberg oder Jim Rakete. Sie gilt als kreativste Phase in der Geschichte der deutschen Popmusik – die Neue Deutsche Welle. Warum stieg die NDW Anfang der 1980er-Jahre so kometenhaft auf, um dann bald wieder zu verglühen?
Die Neue Deutsche Welle nimmt an Fahrt auf und erobert nach der rebellischen Punk-Phase den Mainstream. Überall gründen sich neue Bands, entstehen Hits auf Deutsch. Die NDW ist voll im Trend. Ab 1981 wird die Welle immer bunter, beliebter und schliesslich zum Massenphänomen. Anders als die NDW-Pioniere wollen Interpreten wie Trio mit 'Da Da Da' aber nicht wirklich provozieren, sondern nehmen den Schlager auf die Schippe. Die Plattenindustrie sucht jetzt fieberhaft nach neuen Talenten. Selbst Rock-'n'-Roll-Bands wie die Münchener Spider Murphy Gang ('Skandal im Sperrbezirk') bekommen nun das Etikett NDW verpasst. Auch jenseits der Mauer lieben viele Jugendliche die NDW-Hits aus dem Westen wie 'Hurra, hurra, die Schule brennt' von Extrabreit. DDR-Musiker nehmen den musikalischen Trend auf, doch ihre Texte werden kritisch vom Staat beäugt. Bands wie Pankow und Juckreiz singen deshalb vor allem auf Livekonzerten Klartext. Mit dem Abstand von 40 Jahren blicken die Macher von damals zurück auf das Phänomen. Mit dabei sind unter anderen Markus ('Ich wollte nicht nur Spass.'), Joachim Witt ('Ich fiel so hoch von der Leiter.'), Kai Havaii von Extrabreit ('Wir haben keine Schule angezündet.'), aber auch andere wie Peter Hein (Fehlfarben), Robert Görl (DAF) oder Reinhold Heil (Spliff). Von der NDW-Ost berichten unter anderen André Herzberg und Jürgen Ehle (Pankow) sowie Marion Sprawe (Juckreiz). Zu Wort kommen auch Journalisten wie der ehemalige 'Bravo'-Musikchef Uli Weissbrod sowie Musikmanager wie Jim Rakete. Sie gilt als die kreativste Phase in der Geschichte der deutschen Popmusik – die Neue Deutsche Welle. Warum steigt die NDW Anfang der 1980er-Jahre so kometenhaft auf, um dann bald wieder zu verglühen?
1960 – der Aufbruch in ein neues Jahrzehnt, in dem Nordrhein-Westfalen nur eine Richtung kannte: Volle Kraft voraus! Immer mehr Menschen konnten sich nun ein Auto leisten. Mit dem Strassenbaufinanzierungsgesetz fiel 1960 der Startschuss für den gross angelegten Ausbau der Autobahnen und Bundesstrassen. Jetzt konnte man richtig 'Strecke machen'. Eines der Fahrzeuge damals: das Motocoupé 'Isetta'. In Düsseldorf ging Anfang der 60er Jahre ein musikalischer Stern auf, den heute jeder kennt: Heino. 1961 blickte man mit Sorge nach Berlin, wo plötzlich die Mauer die Stadt teilte.
Bezahlter Urlaub – das war neu! Zu Beginn des Jahres 1963 trat das 'Bundesurlaubsgesetz' in Kraft. Auf einmal durften Arbeitnehmer 24 Tage im Jahr verreisen – bei voller Lohnfortzahlung. Der Bikini erlebte Anfang der 60er ein Revival, und auch der Minirock stand bei modebewussten Damen hoch im Kurs. Freizügigkeit bei den Outfits – aber noch immer Engstirnigkeit bei der Rollenverteilung: Der Mann verdiente das Geld, die Frau blieb zuhause und kümmerte sich um Haushalt und Kinder. Einen feministischen Lichtblick gab es in der Politik: Else Zimmermann aus Bielefeld wurde die erste Landrätin der BRD.
Mitte der 60er – zuerst kam die Queen und im Sommer 1966 reisten sogar die Beatles nach NRW – zu ihrem legendären Konzert in Essen. Das Leben im Westen nahm Fahrt auf. Die Röcke wurden kürzer, die Haare länger und die Bilder farbig – nicht nur im Fernsehen, sondern auch zu Hause auf der Super-8-Leinwand. Beschleunigung war angesagt. Die Städte wurden Auto fit gemacht. Brücken, Autobahnen und Einkaufsmeilen gebaut, die NRW bis heute prägen. Ein Aufklärungsfilm sorgte für Aufregung und rappelvolle Kinos.
1960 – der Aufbruch in ein neues Jahrzehnt, in dem Nordrhein-Westfalen nur eine Richtung kannte: Volle Kraft voraus! Immer mehr Menschen konnten sich nun ein Auto leisten. Mit dem Strassenbaufinanzierungsgesetz fiel 1960 der Startschuss für den gross angelegten Ausbau der Autobahnen und Bundesstrassen. Jetzt konnte man richtig 'Strecke machen'. Eines der Fahrzeuge damals: das Motocoupé 'Isetta'. In Düsseldorf ging Anfang der 60er Jahre ein musikalischer Stern auf, den heute jeder kennt: Heino. 1961 blickte man mit Sorge nach Berlin, wo plötzlich die Mauer die Stadt teilte.
In 'phoenix plus' ergänzen wir mehrmals täglich unsere Ereignis-Berichterstattung. Hier macht phoenix das, wofür der Sender steht: Themen vertiefen. Mit eigenen Reportagen, ausgewählten Beiträgen von ARD und ZDF und Expertengesprächen beleuchten wir ein Thema von vielen Seiten und liefern ein Plus an Information. Die Themen sind immer relevant und aktuell: Das Spektrum reicht vom veränderten Parteiensystem in Deutschland über den Korea-Konflikt, die Politik der Trump-Regierung im Westen und der Putin-Präsidentschaft im Osten bis zur Bedeutung des deutschen Vereinswesens für unsere Gesellschaft und der Arbeit der Geheimdienste. 'phoenix plus' bietet diese Schwerpunkte in einer Länge von 30, 45, 60 oder 75 Minuten. Kurzum: Auch hier zeigt phoenix das ganze Bild – damit Sie sich eine fundierte Meinung bilden können.
'Berlin -Schicksalsjahre einer Stadt' – Eine Berlin-Chronik der Superlative: von 1945 – 2009. Die einzigartige Doku-Reihe über die Nachkriegszeit, die Zeit vor dem Mauerbau, die Jahre der Teilung bis in die Gegenwart, als Berlin wieder Hauptstadt eines vereinten Deutschlands ist. Erzählt wird im ständigen Gegenschnitt aus dem West- und Ostberliner Alltag.
Die 60er Jahre – in Berlin sind sie geprägt vom Mauerbau und dem Alltag im Schatten der Mauer. Geglückte Fluchtversuche und Mauertote, kurze Stunden des gemeinsamen Glücks, wenn Passierscheinabkommen die Mauer für kurze Zeit durchlässiger machten. Das Gesicht der Stadt veränderte sich – Bauboom in Ost und West: das neue Zentrum mit dem Alexanderplatz im Osten, der Ku'damm als Schaufenster des Westens mit dem Europacenter.
Weltweit instrumentalisiert die radikale Rechte den christlichen Glauben als politische Waffe – eine Bewegung, die es bis ins Weisse Haus geschafft hat. Nirgendwo sonst ist die Verschmelzung von radikalem Christentum und rechter Politik so offen sichtbar wie in den USA. Aber nicht nur dort. Auch in Deutschland missbrauchen rechte Netzwerke den christlichen Glauben, um an Macht und Einfluss zu gewinnen. Die Dokumentation deckt auf, wie ein Netzwerk von Influencern, fundamentalistischen Predigern und Bundestagsabgeordneten religiösen Fanatismus bis in den Bundestag trägt.
'99 Luftballons', der berühmteste Song der Nena-Band, der die Ängste und Hoffnungen zur Zeit des Kalten Krieges reflektiert, entwickelte sich schnell zu einer Hymne der Friedens- und Jugendbewegung. Neben der Betrachtung von '99 Luftballons' als kulturellem Phänomen beleuchtet die Dokumentation Nena als Künstlerin, Mutter und Inspiration für viele Wegbegleiter und Fans. Entlang ihrer Songs und zeitgeschichtlicher Eckpunkte zeichnet die Dokumentation die entscheidenden Lebensetappen Nenas nach. Sie war nicht nur das Gesicht der Neuen Deutschen Welle, sondern musste sich auch in einer männerdominierten Musikbranche behaupten. Darüber hinaus ist sie Mutter und Familienmensch. Der Welthit '99 Luftballons' öffnet die Tür zu einem interessanten Nena-Kosmos. Der Song wurde zum Siegeszug, Nena wurde zur Botschafterin und zum Megastar. Nena, deren Musik über Jahrzehnte hinweg Menschen berührt hat, steht noch immer auf der Bühne und feiert als Künstlerin zahlreiche Comebacks. Und: Nena macht einfach immer ihr Ding.
Ohne Punk hätte es die Neue Deutsche Welle nicht gegeben. In Düsseldorf und anderen Städten gründen sich Ende der 1970er zahlreiche Bands. Sie sind provokant und gesellschaftskritisch. Als 1978 auch Nina Hagen ein Punk-Album mit deutschen Texten veröffentlicht, ist das eine Sensation. Die Jugend hört damals vor allem englischsprachige Pop- und Rockmusik. Deutsch wird bis auf wenige Ausnahmen nur beim Schlager gesungen. 'No Future' – keine Zukunft – lautet das Schlagwort des Punk. Der Kalte Krieg, die Angst vor einem atomaren Super-GAU, die Umweltzerstörung und das Gefühl einer allumfassenden Überwachung: Die Pioniere der NDW greifen die Themen auf, die vielen Jugendlichen auf der Seele brennen. Post-Punkbands wie Fehlfarben, Deutsch Amerikanische Freundschaft (DAF) oder Ideal drängen bald lautstark in die bestehende Musikszene. Mit dem Abstand von 40 Jahren blicken die Macher von damals zurück auf das Phänomen NDW. Mit dabei sind unter anderen Markus ('Ich wollte nicht nur Spass.'), Joachim Witt ('Ich fiel so hoch von der Leiter.'), Kai Havaii von Extrabreit ('Wir haben keine Schule angezündet.'), aber auch andere wie Peter Hein (Fehlfarben), Robert Görl (DAF) oder Reinhold Heil (Nina-Hagen-Band, später Spliff). Von der NDW-Ost berichten unter anderen André Herzberg und Jürgen Ehle (Pankow) sowie Marion Sprawe (Juckreiz). Zu Wort kommen auch Journalisten wie der ehemalige 'Bravo'-Musikchef Uli Weissbrod sowie Musikmanager wie Alfred Hilsberg oder Jim Rakete. Sie gilt als kreativste Phase in der Geschichte der deutschen Popmusik – die Neue Deutsche Welle. Warum stieg die NDW Anfang der 1980er-Jahre so kometenhaft auf, um dann bald wieder zu verglühen?
Die Neue Deutsche Welle nimmt an Fahrt auf und erobert nach der rebellischen Punk-Phase den Mainstream. Überall gründen sich neue Bands, entstehen Hits auf Deutsch. Die NDW ist voll im Trend. Ab 1981 wird die Welle immer bunter, beliebter und schliesslich zum Massenphänomen. Anders als die NDW-Pioniere wollen Interpreten wie Trio mit 'Da Da Da' aber nicht wirklich provozieren, sondern nehmen den Schlager auf die Schippe. Die Plattenindustrie sucht jetzt fieberhaft nach neuen Talenten. Selbst Rock-'n'-Roll-Bands wie die Münchener Spider Murphy Gang ('Skandal im Sperrbezirk') bekommen nun das Etikett NDW verpasst. Auch jenseits der Mauer lieben viele Jugendliche die NDW-Hits aus dem Westen wie 'Hurra, hurra, die Schule brennt' von Extrabreit. DDR-Musiker nehmen den musikalischen Trend auf, doch ihre Texte werden kritisch vom Staat beäugt. Bands wie Pankow und Juckreiz singen deshalb vor allem auf Livekonzerten Klartext. Mit dem Abstand von 40 Jahren blicken die Macher von damals zurück auf das Phänomen. Mit dabei sind unter anderen Markus ('Ich wollte nicht nur Spass.'), Joachim Witt ('Ich fiel so hoch von der Leiter.'), Kai Havaii von Extrabreit ('Wir haben keine Schule angezündet.'), aber auch andere wie Peter Hein (Fehlfarben), Robert Görl (DAF) oder Reinhold Heil (Spliff). Von der NDW-Ost berichten unter anderen André Herzberg und Jürgen Ehle (Pankow) sowie Marion Sprawe (Juckreiz). Zu Wort kommen auch Journalisten wie der ehemalige 'Bravo'-Musikchef Uli Weissbrod sowie Musikmanager wie Jim Rakete. Sie gilt als die kreativste Phase in der Geschichte der deutschen Popmusik – die Neue Deutsche Welle. Warum steigt die NDW Anfang der 1980er-Jahre so kometenhaft auf, um dann bald wieder zu verglühen?
Seit 1952 wird die Nachrichtensendung präsentiert. Sie informiert täglich über die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport. Die Sendung bietet einen kompakten und verlässlichen Überblick über das nationale und internationale Geschehen. Reporterinnen und Reporter sowie Korrespondentinnen und Korrespondenten berichten aus dem In- und Ausland und ordnen aktuelle Entwicklungen verständlich und fundiert ein. Neben den aktuellen Nachrichten werden Hintergründe, Zusammenhänge und Einordnungen vermittelt, die das Geschehen in einen grösseren Kontext setzen. Dabei steht eine präzise, sachliche und unabhängige Berichterstattung im Mittelpunkt.
Die dreiteilige Reihe erzählt die Geschichte einer turbulenten Affäre zwischen dem grössten Gebirge und einem der grössten Flüsse der Welt. Sein Lauf führt vom eisigen dritten Pol auf dem nahezu menschenleeren Dach der Welt 5.000 Höhenmeter hinab in die am dichtesten besiedelte Region der Erde bis zur Mündung in einen tropischen Ozean, den er nährt und dessen Monsunwolken im Gegenzug das gesamte Flusssystem speisen. Auf dieser Strecke versammelt der Brahmaputra eine unbeschreibliche Vielfalt von Klimazonen, Landschaften, Ökosystemen und Kulturen.
Cast
Otto Clemens
Regia
Klaus Feichtenberger
Scheda
Die dreiteilige Naturdokumentation folgt erstmals dem gesamten Verlauf des Brahmaputra, der auf dem Dach der Welt entspringt, den Himalaya umfliesst und die grösste Schwemmzone der Welt bildet. Zwischen seiner Quelle in eisigen Gefilden und seiner Mündung in den Indischen Ozean liegen herrliche Landschaften mit aussergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelten, verschiedensten Klimazonen und einzigartigen Kulturen. Die in 4K gedrehte Reihe zeigt den Fluss in atemberaubenden Bildern und aus ganz neuer Perspektive.
Der Oberlauf des Brahmaputra, der Yarlung Tsangpo, der höchst gelegene Fluss der Welt, fliesst von seinem Ursprung in 5.200 Meter Höhe, unmittelbar an der chinesisch-nepalesischen Grenze, 1.700 Kilometer westwärts, bis der Namjagbarwa ihn in eine riesige Schleife und dann in die tiefste und längste Schlucht der Welt zwingt. Das Schluchtensystem des Yarlung Tsangpo ist weit mächtiger als etwa der Grand Canyon. Seit 50 Millionen Jahren fressen sich die hier konzentrierten Wasser- und Sedimentmassen mit gewaltiger Energie immer tiefer in das rasch aufsteigende jüngste Gestein des Planeten.
In der dritten und letzten Episode strebt der grosse Strom, der seine Reise als Yarlung Tsangpo in den eisigen Höhen des Himalaja begonnen hat, nun seinem Ende, dem Indischen Ozean zu. Im Tiefland von Bangladesch von den Wassern zweier weiterer riesiger Ströme, des Ganges und des Meghna gespeist, schafft er hier das grösste Küstendelta der Erde und mit den Sundarbans den artenreichsten Mangrovenwald der Welt.
Im Nordosten Indiens machen sich eine Dampf- und eine Diesellokomotive der 'Darjeeling Himalayan Railway' auf eine atemberaubende Reise. Besonders der bergige Teil der Strecke ist aufregend. Während die Dampflokomotive von Darjeeling aus mit zwei Personenwagen mehrmals am Tag eine kurze Fahrt nach Ghum unternimmt, muss die Diesellok auf ihrer siebenstündigen Reise 2000 Höhenmeter überwinden.
ZDF/2026 Sie stecken angeblich hinter dem Sturm auf die Bastille, dem Ersten Weltkrieg und der Coronapandemie: geheime Mächte. Ist der Glaube an diese angeblich geheimen Machenschaften wieder stärker geworden? 'Terra X History' skizziert die Geschichte der modernen Verschwörungstheorien von der Französischen Revolution bis zu QAnon, um dieser Frage nachzugehen. Laut Umfragen glauben aktuell rund 30 Prozent der Deutschen an Verschwörungstheorien. Ein Blick in die Geschichte hilft, die aktuellen Entwicklungen besser einzuschätzen.
Zwischen zwei Ozeanen gelegen, nutzen die USA die Geografie zu ihrem Vorteil. Flüsse und Rohstoffvorkommen treiben Expansion und Industrialisierung voran. Doch reicht das für die Zukunft? Der Aufstieg Amerikas beruht auch auf seinen einzigartigen geografischen Gegebenheiten. Fruchtbare Böden, schiffbare Flüsse und Rohstoffvorkommen begünstigen Landwirtschaft, Handel und Industrialisierung. Doch geopolitische Veränderungen fordern die USA heraus.
Russland, das grösste Land der Erde, verfügt über riesige Rohstoffvorkommen und strategisch wichtige Grenzen. Wie hat diese Geografie seine Geschichte und seinen Aufstieg beeinflusst? Russland erstreckt sich über zwei Kontinente und elf Zeitzonen. Doch trotz seiner Grösse fühlt es sich bedroht. Extreme klimatische Bedingungen und die Suche nach Ressourcen beeinflussen immer wieder die Politik und die Geschichte Russlands. Russland ist eine Landmacht mit einer enormen geografischen Vielfalt – von den eisigen Küsten der Arktis über die Weiten der sibirischen Taiga bis zu den fruchtbaren Ebenen im Westen des Landes. Doch das riesige Territorium birgt auch Herausforderungen: Die geografischen Grenzen sind kaum geschützt, die Häfen oft eisbedeckt. Diese Gegebenheiten prägen Russlands Politik seit Jahrhunderten – von der zaristischen Expansion über die sowjetische Industrialisierung bis zur heutigen Weltpolitik. Doch welche Rolle haben Flüsse, Ressourcen und Seewege im Laufe der Geschichte gespielt? Und warum fühlt sich Russland trotz seiner Grösse immer wieder bedroht? 'Imperium – Karten der Macht' zeigt, wie die Geografie die Weltgeschichte prägt und über Aufstieg und Fall von Supermächten entscheidet. Strategische Grenzen, natürliche Ressourcen und klimatische Bedingungen beeinflussen seit jeher politische Entscheidungen und wirtschaftlichen Erfolg – und bleiben auch im 21. Jahrhundert der Schlüssel zum globalen Mächtespiel.
Von den Gipfeln des Himalaja bis zur Wüste Gobi – Chinas Geografie prägt seit jeher seine Geschichte und seinen Aufstieg. Und begründet damit eine der ältesten Zivilisationen der Welt. Flüsse wie der Jangtse ermöglichen Handel und Kultur, Gebirge schützen vor Invasionen, und fruchtbare Ebenen fördern Landwirtschaft und Bevölkerungswachstum. Wie beeinflussen Chinas Landschaften seine Entwicklung und seinen globalen Einfluss?
Die Salomonen sind ein kleiner Staat in der Südsee. Paradiesische Strände, Palmen, Schilfhütten – unendlich weit von Europa entfernt. Seit einiger Zeit sind die Inseln ins Visier der Grossmächte geraten. Mit erstaunlichen Folgen. China und der Westen kämpfen auf den Salomonen unübersehbar um Einfluss: China verteilt grosszügig Geschenke, baut ein Sportstadion und ein Krankenhaus, während Australien als westliche Grossmacht mit eigener Entwicklungshilfe kräftig gegenhält – und die USA zwischen militärischen Ankündigungen und dem Streichen von USAID mäandern. Grund für den Wettkampf der Grossmächte ist die geografische Lage der Salomonen. Sie haben eine strategisch wichtige Position – für die Kontrolle in der Region und besonders für Chinas Pläne mit Blick auf die immer wieder angekündigte Übernahme von Taiwan. Wie lange kann ein kleiner Staat im globalen Ringen der Supermächte seinen eigenen Weg gehen, ohne selbst unterzugehen?
Was passiert, wenn der Schutz unserer Privatsphäre missachtet wird? Wie umfassend sind die aus Big Data gewonnen Informationen über unsere Aktivitäten und Überzeugungen, Abneigungen, Vorlieben und Gewohnheiten? Lässt sich sicherstellen, dass diese Daten nicht in falsche Hände geraten oder sind sie es bereits? China ist derzeit das am stärksten überwachte Land der Welt. Über die Hälfte aller Überwachungskameras, die weltweit im Umlauf sind, ist hier installiert, neue Technologien durchdringen und kontrollieren das tägliche Leben der Bürger bis in den letzten Winkel. Instrumente wie das Social Scoring werden hier erprobt und eingesetzt. 'Total Trust' ist ein zutiefst beunruhigender und bewegender Film über die unheimliche Macht von Big Data und KI.
Er ist nicht nur der spirituelle Führer des tibetischen Buddhismus. Mit seinem unermüdlichen Einsatz für den Frieden und für Menschenrechte gehört der Dalai Lama zu den berühmtesten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Im Jahr und am Tag seines 90. Geburtstages erzählt die Dokumentation, wie aus einem kleinen tibetischen Bauernjungen ein globaler Friedensaktivist wird. Die Dokumentation blickt auf das Leben des Dalai Lama: wie er als Kind auf den Thron gesetzt wird, als Teenager die politische Führung seines Volkes übernimmt, schwerwiegende Entscheidungen treffen muss und heute aus dem Exil heraus für Frieden und den Erhalt der tibetischen Kultur wirkt.
Die dreiteilige Reihe erzählt die Geschichte einer turbulenten Affäre zwischen dem grössten Gebirge und einem der grössten Flüsse der Welt. Sein Lauf führt vom eisigen dritten Pol auf dem nahezu menschenleeren Dach der Welt 5.000 Höhenmeter hinab in die am dichtesten besiedelte Region der Erde bis zur Mündung in einen tropischen Ozean, den er nährt und dessen Monsunwolken im Gegenzug das gesamte Flusssystem speisen. Auf dieser Strecke versammelt der Brahmaputra eine unbeschreibliche Vielfalt von Klimazonen, Landschaften, Ökosystemen und Kulturen.
Ripetizione
W
Cast
Otto Clemens
Regia
Klaus Feichtenberger
Scheda
Die dreiteilige Naturdokumentation folgt erstmals dem gesamten Verlauf des Brahmaputra, der auf dem Dach der Welt entspringt, den Himalaya umfliesst und die grösste Schwemmzone der Welt bildet. Zwischen seiner Quelle in eisigen Gefilden und seiner Mündung in den Indischen Ozean liegen herrliche Landschaften mit aussergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelten, verschiedensten Klimazonen und einzigartigen Kulturen. Die in 4K gedrehte Reihe zeigt den Fluss in atemberaubenden Bildern und aus ganz neuer Perspektive.
Der Oberlauf des Brahmaputra, der Yarlung Tsangpo, der höchst gelegene Fluss der Welt, fliesst von seinem Ursprung in 5.200 Meter Höhe, unmittelbar an der chinesisch-nepalesischen Grenze, 1.700 Kilometer westwärts, bis der Namjagbarwa ihn in eine riesige Schleife und dann in die tiefste und längste Schlucht der Welt zwingt. Das Schluchtensystem des Yarlung Tsangpo ist weit mächtiger als etwa der Grand Canyon. Seit 50 Millionen Jahren fressen sich die hier konzentrierten Wasser- und Sedimentmassen mit gewaltiger Energie immer tiefer in das rasch aufsteigende jüngste Gestein des Planeten.