American Yodel – Schweizer Spuren im Amisch-Land American Yodel
Catégorie
Gesellschaft/Soziales
Informations sur la production
Info / Dok
Pays de production
CH
Année de production
2025
Description
Berne, Indiana. Zurich, Kansas. Winterthur, Delaware. All diese Dörfer und Städte in den USA mit ihren Schweizer Namen haben Tristan Miquel, Journalist beim Westschweizer Radio und Fernsehen (RTS), neugierig gemacht. Was hat Schweizerinnen und Schweizer in vergangenen Jahrhunderten dazu gebracht, ihre Heimat zu verlassen und sich in den USA ein neues Leben aufzubauen? Und wie kommt es, dass diese Gemeinschaften noch heute so sehr an ihrem Ursprungsland hängen, Schweizer Traditionen hochhalten und teilweise sogar noch Schweizerdeutsch sprechen? Im 16. Jahrhundert entstand in verschiedenen Teilen Europas – unter anderem in Zürich – die sogenannte Täuferbewegung. Die Täuferinnen und Täufer bemühten sich darum, die Bibel wortgetreu auszulegen und nach ihr zu leben. So verweigerten sie etwa den Kriegsdienst und lehnten es ab, Kinder unmittelbar nach der Geburt taufen zu lassen. Die Obrigkeiten sahen darin eine Gefahr für die bestehende Ordnung, weshalb die Täuferinnen und Täufer massiv unterdrückt, verfolgt und teilweise gar mit dem Tod bestraft wurden. Die Auswanderung nach Amerika versprach Schutz und religiöse Freiheit. Doch aufgrund ihrer Erfahrungen blieben viele dieser Gemeinschaften bewusst unter sich, schotteten sich von der Aussenwelt ab. Berühmtestes Beispiel sind die Amischen, die Anhänger des Berners Jakob Amman, die bis heute nach strikten Regeln leben: Kein Fernsehen. Keine Telefone. Und Kleidung, die noch nach dem Schnittmuster aus dem 17. Jahrhundert gefertigt wird. Jacques Légeret ist ein ausgewiesener Experte für die Geschichte und die Kultur der Täuferbewegung. Der 83-Jährige begleitet Tristan Miquel und Kamerafrau Fanny Reynaud auf ihrer Reise durch die USA. Auf ihrem Roadtrip lernt sich das ungleiche Trio immer besser kennen – und Tristan und Fanny beginnen zu verstehen, warum Jacques eine so besondere, enge Verbindung zu den amischen Gemeinschaften pflegt. 'American Yodel' ist ein Film über ein spannendes Kapitel der Schweizer Geschichte, aber auch über Familie, Freundschaft und die grossen Fragen des Lebens – erzählt mit viel Leichtigkeit und eigenwilligem Humor. Erstausstrahlung: 11.01.2026
Das Format trumpft mit kulinarischen Überraschungen und Entdeckungen auf. Jeweils fünf Hobbyköchinnen und Hobbyköche stellen sich dem 'Wochenmotto' und präsentieren ihre persönlichen Rezepte.
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
Seit Generationen züchten die Menschen im romantischen Nordosten Spaniens Schweine. Hier wird Fleisch in hoher Qualität erzeugt. Fermí zeigt, warum seine Würste etwas ganz Aussergewöhnliches sind.
In der dritten Folge beginnen die Vorbereitungen für einen alten Sigriswiler Brauch. Die Junggesellen besuchen beim 'Schwarznen' die ledigen Frauen im Dorf. Früher war dies für die jungen Sigriswiler die einzige Möglichkeit, auf Brautschau zu gehen. Das Restaurant und Hotel Adler feiert seinen 50. Geburtstag. Hier haben sich vor einer kleinen Ewigkeit die Dorforiginale Hans und Rosi von Gunten kennengelernt. Zeit für einen Ausflug in die Geschichte einer lebenslangen Partnerschaft. Die neue Pfarrerin Yvonne Minder ist unterwegs zu ihrer ersten Andacht im Alters- und Pflegeheim Regenbogen. Wie werden die Dorfältesten wohl auf die junge, zugezogene Geistliche reagieren? Während der Gemeindeversammlung in der Kirche wird der Gemeindepräsident durch eine Präsidentin abgelöst. Am Männerstammtisch im Adler sind die beiden neuen Frauen, die Pfarrerin und die Gemeindepräsidentin, das Gesprächsthema Nummer eins.
In der vierten und letzten Folge ist das 'Schwarznen' im vollen Gang. Sigriswiler Junggesellen besuchen im Dorf die unverheirateten Frauen. Was früher die einzige Möglichkeit war, potenzielle Heiratswillige kennenzulernen, wird heutzutage etwas lockerer ausgelegt. Die jungen Welpen der Bergbäuerin Sabina von Gunten müssen alle weg: Es wird Zeit für die Kinder, Abschied von ihnen zu nehmen. Sigriswil feiert zum Schluss nochmals ein grosses Fest. Der 'Zweitjänner' ist ein jahrhundertealter Brauch, den es nur hier gibt. Die Jungen ziehen dabei verkleidet von Haus zu Haus, begleitet von Lärm und Böllerschüssen. Zum Schluss feiert das Dorf sich selber mit einem grossen Umzug. Kein echter Sigriswiler und keine echte Sigriswilerin dürfen da fehlen.
Die Elbe teilt sich bei Hamburg. Im Hafen verkehren Containerschiffe, während Fischer Aale fangen und Bauern Äpfel anbauen. Auf den Inseln grasen Rinder. Forscher beobachten die Stintpopulation, in Friedrichskoog werden Seehunde aufgezogen.
Als Katja Baumann (Simone Thomalla) zu einer Familie gerufen wird mit einem verhaltensauffälligen Mädchen, wird ihr bald klar, dass Mathilda keineswegs nur Unsinn im Kopf hat. Mit ihrer einfühlsamen Art versucht Katja, einen Zugang zu dem verunsicherten Mädchen zu finden und ihr zu helfen. Nicht nur beruflich hat Katja viel zu tun. Auch ihr guter Freund Jan, mit dem sie unter einem Dach wohnt, macht ihr zu schaffen. Denn dieser weigert sich weiterhin, seinem Sohn Adrian von seiner Krebserkrankung zu erzählen. Katja versucht alles, um ihn zur Vernunft zu bringen.
Cast
Simone Thomalla, Christoph M. Ohrt, Kristo Ferkic, Johannes Herrschmann, Julia Willecke, Caroline Ebner, Aniya Wendel
Shaun ist ein junges Schaf, das viel Spass in den öden Alltag seiner Herde zaubert. Mit Neugier, Einfallsreichtum und Naivität bringt Shaun den pflichtbewussten Hofhund Bitzer regelmässig zur Verzweiflung. Doch Bitzer gelingt es stets, das angerichtete Chaos vor dem strengen Bauern zu verheimlichen.
Die Sendung zeigt die romanische Schweiz in ihrer ganzen Vielfalt und berichtet über aktuelle Ereignisse im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen und gesellschaftspolitischen Bereich.
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
Das Format trumpft mit kulinarischen Überraschungen und Entdeckungen auf. Jeweils fünf Hobbyköchinnen und Hobbyköche stellen sich dem 'Wochenmotto' und präsentieren ihre persönlichen Rezepte.
'Zu Tisch' besucht unsere europäischen Nachbarn und schaut in die Töpfe. Dabei werden regionale kulinarische Schätze aufgespürt – frisch vom Hof auf den Tisch.
Das Magazin berichtet täglich über die wichtigsten kantonalen, regionalen und kommunalen Themen und Ereignisse aus Politik und Gesellschaft. Die Schweiz wird in ihrer ganzen Vielfalt gezeigt.
Das Magazin berichtet über die täglichen Entwicklungen an der Schweizer Börse. Trends und Perspektiven werden analysiert und von wichtigen Entscheidungsträgern der Wirtschaft kommentiert.
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
Dichtestress – Volle Strassen, blanke Nerven 2024 wurden auf den Schweizer Nationalstrassen 55'569 Staustunden verzeichnet – Besserung ist nicht in Sicht. Mit dem wachsenden Dichtestress sinken Verständnis und Respekt im Strassenverkehr, der Umgangston hinter dem Steuer wird rauer. 'Puls'-Host Daniela Lager macht den Selbstversuch, holt sich eine Verkehrstherapeutin ins Auto und diskutiert mit ihr die Gründe und möglichen Lösungsansätze für emotional geladene Momente auf der Strasse. Erhöhter Cortisolspiegel – Macht Stress am Steuer krank? Unter körperlichem oder psychischem Druck wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet, das zusätzliche Energie für Kampf oder Flucht freisetzt. So zentral das Hormon fürs Überleben ist: Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel ist nicht gut für die Gesundheit. Wie sieht der Wert bei Daniela Lager am Steuer aus? Und was sagt eine Stressforscherin zum Resultat der Messung? Beifahrer – Fluch oder Segen? Zoff im Auto ist eigentlich nur eine Frage der Zeit: Ohne Fluchtmöglichkeit gemeinsam unterwegs, dauert es im Schnitt gerade mal 22 Minuten, bis sich ein Paarkonflikt entlädt. Laut Umfragen haben sich schon annähernd 80 Prozent in dieser Situation gestritten. Welche Rolle spielen dabei Zeitdruck, Kontrolle, Macht? Was hilft zur Deeskalation? Eine Paartherapeutin und eine Psychologin ordnen ein und geben Tipps. Täglich auf der Strasse – Traumjob oder Alptraum? Anja Leuzinger ist seit 15 Jahren Berufschauffeurin, seit zehn Jahren lenkt sie auch 40-Tönner. 'Puls' begleitet die 40-Jährige einen Tag und 300 Kilometer lang bei der Warenauslieferung an Privat- und Firmenkundinnen und -kunden und erlebt hautnah mit, wie viele Stressfaktoren ihren Alltag beeinflussen. Was bewegt sie dazu, den täglichen Verkehrswahnsinn auf sich zu nehmen? 60 km/h zu schnell – Aus Stress zum Tempoexzess Wie viel Stress ist nötig, um mit 60 Stundenkilometer zu viel auf dem Tacho geblitzt zu werden? 'Puls' spricht mit Alex. Er ist um die 50 Jahre alt und heisst eigentlich anders. Vor zwei Jahren hatte er seine Emotionen nicht im Griff und musste in der Folge seinen Führerschein wegen massiv übersetzter Geschwindigkeit abgeben. Wie geht er heute mit Stress am Steuer um? 'Puls'-Chat zum Thema 'Stress am Steuer' Treibt Sie der Strassenverkehr zuverlässig zur Weissglut? Möchten Sie nicht mehr länger unter Ihren Emotionen leiden – oder unter denen der Person am Steuer? Was tun, wenn ich von anderen Verkehrsteilnehmenden schikaniert werde? Sind Handzeichen schon strafbar? Und wann darf ich am Schleicher auf der Mittelspur rechts vorbeifahren? Eine Verkehrstherapeutin, eine Stressforscherin, eine Psychologin, eine Rechtsanwältin und ein Fahrlehrer wissen am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Es wird vom aktuellen Geschehen in der Schweiz und weltweit berichtet. Mit den wichtigsten Neuigkeiten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Sport bleibt das Publikum stets auf dem Laufenden.
Informations détaillées
Die Sendung informiert über die Schlagzeilen des Tages aus dem In- und Ausland. Das Nachrichtenmagazin vertieft die wichtigsten Themen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft mit interessanten Hintergrundinformationen.
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
13 Helikopter standen im Einsatz, um die Opfer der Brandkatastrophe im Wallis zu versorgen – acht davon von der Rega. Die Rettungsflugwacht kommt überall zum Einsatz, auch dort, wo andere Rettungsdienste an ihre Grenzen stossen: in den Bergen oder wenn es schnell gehen muss. Wie funktioniert die Stiftung, wer bezahlt ihre Leistungen und weshalb kommt es auch zu Konflikten mit anderen Rettungsorganisationen? Darüber spricht Eveline Kobler im 'Eco Talk' mit Rega-Chef Ernst Kohler.
Ein Leichenfund in einem abgelegenen Waldstück konfrontiert Oberstaatsanwalt Bernd Reuther (Rainer Hunold) mit den undurchsichtigen Machenschaften eines elitären Business-Klubs. Bei der Toten handelt es sich um Irina Hofstetter. Rechtsmedizinerin Dr. Sahra Darbandi (Shadi Hedayati) stellt verschiedene Formen der Gewalteinwirkung am Körper des Opfers fest. Ausserdem wird von der Spurensicherung ein auffälliges Stück Stoff am Tatort sichergestellt. Hauptkommissarin Kerstin Klar (Fiona Coors) und Oberkommissar Max Fischer (Max Hemmersdorfer) suchen das Gespräch mit Leonie Warmers (Maya Haddad), der besten Freundin und Kollegin der Toten. Sie hatte Irina Hofstetter vor Kurzem als vermisst gemeldet. Von ihr erfahren die Kommissare, dass Irina Hofstetter kurz nach ihrem Tod einen neuen Job bei einem renommierten Pharmaunternehmen hätte antreten sollen. Seltsamerweise will der Firmenchef Dr. Berthold Lazos (Jacque Breuer) gegenüber Bernd Reuther aber nichts von einer neuen Mitarbeiterin wissen. Auch Jonas Domaschke (Dominik Weber), der Ex-Freund der Ermordeten, gibt den Ermittlern Rätsel auf. Die Ermittlungen ergeben, dass ein gewisser Alexander Gruber (Max Krause) den Job bekommen hat, der eigentlich der Toten versprochen worden war. Als Reuther Alexander Gruber und dessen Mutter (Tatjana Clasing) auf den Zahn fühlt, stellt er fest, dass Alexander offenbar Mitglied in einem vornehmen Business-Klub ist. Auch Dr. Berthold Lazos und Dr. Christian Weissgerber (Heio von Stetten), bei dem das Opfer in Behandlung war, gehören diesem Klub an.
Numéro de l'épisode
3
Cast
Rainer Hunold, Fiona Coors, Max Hemmersdorfer, Shadi Hedayati, Heinrich Schafmeister, Heio von Stetten, Jacques Breuer
Victor Cornies (André Dietz), Chef einer Dosenfabrik, wurde auf dem Parkplatz seiner Firma erstochen. Für Dr. Judith Engel (Astrid Posner) deuten die Stichwunden auf eine ungewöhnliche Mordwaffe hin. Cornies war wenige Stunden vor seiner Ermordung von einer Geschäftsreise aus Russland zurückgekehrt. Von Dr. Eberhard Schenk (Karl Kranzkowski), dem Anwalt des Opfers, erfährt Oberstaatsanwalt Reuther (Rainer Hunold), dass die Firma vor einem Jahr kurz vor der Insolvenz stand und nur durch eine Kapitaleinlage aus Privatvermögen gerettet werden konnte. Woher Cornies das nötige Eigenkapital dafür hatte, wollen aber weder Eberhard Schenk noch der wortkarge Unternehmensberater Adrian von Baas (Stephan Szász) wissen. Die Ermittlungen ergeben, dass Cornies kürzlich eine heftige Auseinandersetzung mit seiner Assistentin Katharina Grundlach hatte. Hauptkommissarin Kerstin Klar (Fiona Coors) und Oberkommissar Max Fischer (Max Hemmersdorfer) erfahren, dass Tatjana Cornies (Silvina Buchbauer), die Ehefrau des Opfers, eine Stiftung leitet, die von der Firma ihres Mannes finanziert wird. Auch ihr gemeinsamer Sohn gibt den Ermittlern Rätsel auf. Um diesen verzwickten Fall zu lösen, ist einmal mehr Bernd Reuthers messerscharfe Kombinationsgabe gefragt.
Numéro de l'épisode
4
Cast
Rainer Hunold, Fiona Coors, Max Hemmersdorfer, Astrid Posner, Silvina Buchbauer, Timon Ballenberger, Annika Schrumpf
In kompakter Form wird in 'Newsflash' über alle wichtigen Ereignisse des Tages informiert. Zudem bietet die Sendung Interviews sowie Hintergrundinformationen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Das Format trumpft mit kulinarischen Überraschungen und Entdeckungen auf. Jeweils fünf Hobbyköchinnen und Hobbyköche stellen sich dem 'Wochenmotto' und präsentieren ihre persönlichen Rezepte.
13 Helikopter standen im Einsatz, um die Opfer der Brandkatastrophe im Wallis zu versorgen – acht davon von der Rega. Die Rettungsflugwacht kommt überall zum Einsatz, auch dort, wo andere Rettungsdienste an ihre Grenzen stossen: in den Bergen oder wenn es schnell gehen muss. Wie funktioniert die Stiftung, wer bezahlt ihre Leistungen und weshalb kommt es auch zu Konflikten mit anderen Rettungsorganisationen? Darüber spricht Eveline Kobler im 'Eco Talk' mit Rega-Chef Ernst Kohler.
'Zu Tisch' besucht unsere europäischen Nachbarn und schaut in die Töpfe. Dabei werden regionale kulinarische Schätze aufgespürt – frisch vom Hof auf den Tisch.
Das Slow-TV-Format 'Schweiz von oben' zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über die majestätischen Gipfel des Alpsteins. Ruhige, erhabene Klänge – komponiert von Steven Parry und Christian Zehnder – unterstreichen die atemberaubende Schönheit der Landschaften und schaffen eine meditative Atmosphäre. 'Schweiz von oben' – eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
Der Innerschweizer Schnapsbrenner Karl Feierabend wanderte in den 1980er-Jahren in ein kleines Dorf namens Rancho Arriba aus, um Grossfarmer zu werden. Der Traum platzte bald, trotzdem blieb er dort, heiratete und hatte vier Söhne. Die machten später alle den umgekehrten Weg. Sie wanderten von Santo Domingo in die Schweiz aus. Der Älteste, Carlos Feierabend, hat sich jetzt seine Pensionskasse auszahlen lassen, um in seine alte Heimat zurückzukehren. Dort will er mit 37 Jahren einen Neuanfang wagen. Sein Plan: Mit seiner Frau Samira und den beiden kleinen Kindern will er in der Dominikanischen Republik die kleine Farm der Familie wiederaufbauen und bewirtschaften. Carlos verbrachte die Hälfte seines Lebens in der Schweiz. Kann er sich in Rancho Arriba, wo er seine Kindheit und Jugend verbrachte, wieder integrieren? Und wie gefällt dieses einfache Leben seiner Frau Samira und den Kindern? Erstaustrahlung: 08.01.2026
Was bedeutet die Aufnahme des Schweizer Jodels in die Unesco-Liste konkret? 'Potzmusig Spezial' geht dieser Frage nach und taucht tief ein in die Welt des Jodels – von seinen historischen Wurzeln bis zu seiner lebendigen Gegenwart. Im Mittelpunkt steht dabei stets die menschliche Stimme: als Instrument, als Gebet, als Kommunikationsmittel über Täler hinweg. Die Sendung begleitet Jodlerinnen und Jodler aus der ganzen Schweiz, die mit grossem Engagement und viel Herzblut dazu beigetragen haben, dass diese Tradition internationale Anerkennung erfährt. Träger des Dossiers sind unter anderem der Eidgenössische Jodlerverband, die Hochschule Luzern – Musik, das Roothuus Gonten sowie die Interessengemeinschaft Volkskultur. Doch die treibende Kraft hinter dem Erfolg sind die Menschen, die den Jodel tagtäglich leben und weitergeben. Bekannte Namen der Szene kommen zu Wort – ebenso wie weniger bekannte Stimmen, die zeigen, dass Jodeln heute für viele junge Menschen ein Lebensgefühl ist: Es geht nicht nur ums Singen, sondern um Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Freude am gemeinsamen Klang. Mit dabei sind unter anderen Nadja Räss, Jodlerin und Fachverantwortliche der Volksmusik HSLU, Karin Niederberger, Präsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbandes oder Melanie Oesch, eine der bekanntesten Jodlerinnen im Land. Weiter sind der Komponist und Jodler Hannes Fuhrer, die Jodelgrössen Emil Wallimann, Arlette Wismer, Daria Occhini, Natascha Monney oder der 'Juuzer' und 'Heimweh'-Sänger Bernhard Betschart mit dabei. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Nachwuchs: In Workshops, Schulprojekten und Jugendlagern wird aufgezeigt, wie der Jodel wieder vermehrt in Klassenzimmer und in den Alltag junger Menschen zurückfinden kann. Fachpersonen und engagierte Vermittlerinnen und Vermittler zeigen, welches Potenzial in der Nachwuchsförderung steckt und wie Tradition und Innovation miteinander verschmelzen. Der Höhepunkt ist der historische Moment vom 11. Dezember 2025, als der Schweizer Jodel in Neu-Delhi offiziell in die Unesco-Liste aufgenommen wird – ein Meilenstein für die Schweizer Volkskultur, der wenige Tage später gemeinsam mit der Jodelszene in der Schweiz gefeiert wird. Am 1. Tag des Jodelns, im Mythenforum Schwyz. 'Potzmusig Spezial – Jodeln wird Weltkulturerbe' ist eine emotionale Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Jodels – und ein Plädoyer für den Mut, die eigene Stimme zu finden und weiterzutragen.
Dichtestress – Volle Strassen, blanke Nerven 2024 wurden auf den Schweizer Nationalstrassen 55'569 Staustunden verzeichnet – Besserung ist nicht in Sicht. Mit dem wachsenden Dichtestress sinken Verständnis und Respekt im Strassenverkehr, der Umgangston hinter dem Steuer wird rauer. 'Puls'-Host Daniela Lager macht den Selbstversuch, holt sich eine Verkehrstherapeutin ins Auto und diskutiert mit ihr die Gründe und möglichen Lösungsansätze für emotional geladene Momente auf der Strasse. Erhöhter Cortisolspiegel – Macht Stress am Steuer krank? Unter körperlichem oder psychischem Druck wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet, das zusätzliche Energie für Kampf oder Flucht freisetzt. So zentral das Hormon fürs Überleben ist: Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel ist nicht gut für die Gesundheit. Wie sieht der Wert bei Daniela Lager am Steuer aus? Und was sagt eine Stressforscherin zum Resultat der Messung? Beifahrer – Fluch oder Segen? Zoff im Auto ist eigentlich nur eine Frage der Zeit: Ohne Fluchtmöglichkeit gemeinsam unterwegs, dauert es im Schnitt gerade mal 22 Minuten, bis sich ein Paarkonflikt entlädt. Laut Umfragen haben sich schon annähernd 80 Prozent in dieser Situation gestritten. Welche Rolle spielen dabei Zeitdruck, Kontrolle, Macht? Was hilft zur Deeskalation? Eine Paartherapeutin und eine Psychologin ordnen ein und geben Tipps. Täglich auf der Strasse – Traumjob oder Alptraum? Anja Leuzinger ist seit 15 Jahren Berufschauffeurin, seit zehn Jahren lenkt sie auch 40-Tönner. 'Puls' begleitet die 40-Jährige einen Tag und 300 Kilometer lang bei der Warenauslieferung an Privat- und Firmenkundinnen und -kunden und erlebt hautnah mit, wie viele Stressfaktoren ihren Alltag beeinflussen. Was bewegt sie dazu, den täglichen Verkehrswahnsinn auf sich zu nehmen? 60 km/h zu schnell – Aus Stress zum Tempoexzess Wie viel Stress ist nötig, um mit 60 Stundenkilometer zu viel auf dem Tacho geblitzt zu werden? 'Puls' spricht mit Alex. Er ist um die 50 Jahre alt und heisst eigentlich anders. Vor zwei Jahren hatte er seine Emotionen nicht im Griff und musste in der Folge seinen Führerschein wegen massiv übersetzter Geschwindigkeit abgeben. Wie geht er heute mit Stress am Steuer um? 'Puls'-Chat zum Thema 'Stress am Steuer' Treibt Sie der Strassenverkehr zuverlässig zur Weissglut? Möchten Sie nicht mehr länger unter Ihren Emotionen leiden – oder unter denen der Person am Steuer? Was tun, wenn ich von anderen Verkehrsteilnehmenden schikaniert werde? Sind Handzeichen schon strafbar? Und wann darf ich am Schleicher auf der Mittelspur rechts vorbeifahren? Eine Verkehrstherapeutin, eine Stressforscherin, eine Psychologin, eine Rechtsanwältin und ein Fahrlehrer wissen am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. 'nano' macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht 'nano' seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. 'nano' ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmässig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Betont sachlich wird in der Sendung über das Geschehen in aller Welt berichtet. Mit den wichtigsten Neuigkeiten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Sport bleibt man stets auf dem Laufenden.
'Zu Tisch' besucht unsere europäischen Nachbarn und schaut in die Töpfe. Dabei werden regionale kulinarische Schätze aufgespürt – frisch vom Hof auf den Tisch.
Als Katja Baumann (Simone Thomalla) zu einer Familie gerufen wird mit einem verhaltensauffälligen Mädchen, wird ihr bald klar, dass Mathilda keineswegs nur Unsinn im Kopf hat. Mit ihrer einfühlsamen Art versucht Katja, einen Zugang zu dem verunsicherten Mädchen zu finden und ihr zu helfen. Nicht nur beruflich hat Katja viel zu tun. Auch ihr guter Freund Jan, mit dem sie unter einem Dach wohnt, macht ihr zu schaffen. Denn dieser weigert sich weiterhin, seinem Sohn Adrian von seiner Krebserkrankung zu erzählen. Katja versucht alles, um ihn zur Vernunft zu bringen.
Répétition
W
Cast
Simone Thomalla, Christoph M. Ohrt, Kristo Ferkic, Johannes Herrschmann, Julia Willecke, Caroline Ebner, Aniya Wendel
Seit Generationen züchten die Menschen im romantischen Nordosten Spaniens Schweine. Hier wird Fleisch in hoher Qualität erzeugt. Fermí zeigt, warum seine Würste etwas ganz Aussergewöhnliches sind.
'Einstein'-Moderator Tobias Müller steigt gleich selbst ins Cockpit – zuerst im Simulator, dann im echten Helikopter. Revolutionärer VR-Simulator aus der Schweiz Trainiert wird auf VR-Simulatoren von Loft Dynamics, den weltweit ersten Virtual-Reality-Systemen, die offiziell für die Pilotenausbildung zertifiziert sind. Und 'Einstein' schaut hinter die Kulissen und geht zu den Tüftlern und Erfindern, die die VR-Simulatoren entwickelt haben. Helikopter – Die Lastesel der Alpen Lastenflüge, Rettungseinsätze, Bauarbeiten im Steilhang. Für die Berggebiete sind Helikopter essenziell. 'Einstein' begleitet eine Crew der Air Zermatt bei Einsätzen, bei denen der Helikopter zum fliegenden Kran wird. Und zeigt, wie entscheidend die präzisen Kommandos des Flughelfers sind, damit der Pilot seine Einsätze überhaupt fliegen kann. Der erste Helikopter aus der Schweiz In Mollis im Kanton Glarus entsteht Luftfahrtgeschichte: Die Schweizer Firma Kopter baut den ersten Helikopter, der vollständig in der Schweiz entwickelt wurde. Der Leichthubschrauber ist eine komplette Neuentwicklung. Noch dieses Jahr soll er serienreif sein. 'Einstein' blickt hinter die Kulissen von Kopter und ist bei den letzten Tests dabei. Autonome Helikopter-Drohnen Das Start-up Anavia entwickelt und baut unbemannte Helikopter, die selbstständig starten, landen und stundenlang fliegen können. Sie werden aktuell vor allem für Überwachungsflüge eingesetzt. In der Schweiz wird jetzt erprobt, ob unbemannte Helikopter auch Leben retten können. 'Einstein' begleitet einen Versuch der Hochschule Ost, die diese Technologie für die alpine Rettung weiterdenkt. Mit einem autonomen Helikopter von Anavia testen Forschende die Suche nach Verschütteten aus der Luft. Können autonome Helikopter bald herkömmliche Helikopter ersetzen?
Das Slow-TV-Format 'Schweiz von oben' zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf die malerischen Landschaften des Engadin. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über den Morteratschgletscher, den Silvaplanersee, die Halbinsel Chastè und den Albulapass. 'Schweiz von oben' – eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
Die Vorfreude auf das Wiedersehen ist bei Nadine Burkhalter in Costa Rica gross. Endlich können sie und ihre beiden Buben Vater Michel wieder in ihre Arme schliessen. Doch kurz nach der Landung in San José beginnt das Drama: Die Zollbeamten verweigern Michel die Einreise. In Colorado legen Marc und Mirjam Dunkel los. Gemeinsam mit den Eigentümern der Gästeranch wollen sie ein Eventgeschäft aufbauen. Während Marc sich mit seinem neuen Arbeitsort vertraut macht, bricht Mirjam schon wieder auf. Sie muss ihr Pferd aus der Quarantänestation abholen. Bei Sibylle Luisi und Thomas Neyerlin fährt im Baselbiet der Zügelwagen vor. Sie müssen raus aus ihrem Haus und ziehen in ihren Wohnwagen. Ein abenteuerliches Leben mit Hochs und Tiefs beginnt. Quer durchs Burgund machen sie sich erneut auf die Suche. Erstaustrahlung: 09.01.2026
Themen: Weiterleben nach einem Trauma – Crans-Montana und darüber hinaus | Gäste: Andreas Maercker (Psychologe und Arzt, Professor an der Universität Zürich)
Andreas Maercker weiss, wovon er spricht: Als Professor an der Universität Zürich hat der Psychologe und Arzt während vieler Jahre erforscht, wie Menschen traumatische Erfahrungen verarbeiten und unter welchen Umständen sie Folgeerkrankungen ausbilden. Seine viel beachteten Studien – unter anderem mit Kriegsopfern, politischen Gefangenen und ehemaligen Verdingkindern – zeigten, dass die Anerkennung des Geschehenen für eine erfolgreiche Bewältigung zentral ist. Im Gespräch mit Barbara Bleisch erklärt der renommierte Wissenschaftler, was die Betroffenen der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS jetzt brauchen und weshalb Gesten wie der nationale Gedenktag ebenso wichtig sind wie die Klärung der Schuldfrage. Und er erzählt von seiner persönlichen traumatischen Geschichte, wie er als junger Mann von der Stasi in einem Gefängnis in der DDR festgehalten wurde.
Wanda Rutkiewicz war eine Pionierin: Als erste Frau stand sie auf dem K2, als erste Europäerin auf dem Mount Everest. Acht Achttausender hatte sie bezwungen, als sie 1992 zu ihrer letzten Expedition aufbrach – zum Kangchendzönga. Von dort kehrte sie nie zurück. Seither ranken sich Mythen um ihr Verschwinden: Ist sie abgestürzt? Oder hat sie sich in ein abgelegenes buddhistisches Kloster zurückgezogen? Drei Jahrzehnte später begibt sich die erfahrene Alpinistin und Regisseurin Elisa Kubarska auf Wandas Spuren. Ihre Reise führt durch Archive, über schwindelerregende Pfade und in abgelegene Täler des Himalayas. Begegnungen mit Yak-Hirten, Nonnen und Bergsteigerlegenden wie Reinhold Messner zeichnen ein vielschichtiges Bild der charismatischen Frau, die sich in einer von Männern dominierten Welt, behaupteten musste. Originalaufnahmen, Interviews, Tagebuchauszüge und persönliche Erinnerungen lassen Wanda Rutkiewicz selbst zu Wort kommen. Der Regisseurin Elisa Kubarska gelingt ein vielschichtiges Portrait einer faszinierenden und eigenwilligen Bergsteigerin, deren grösster Fehler es war, ihren männlichen Bergsteigerkollegen überlegen zu sein.
Cast
Wanda Rutkiewicz, Reinhold Messner, Krzysztof Wielicki
Ein Skigebiet, ein rot-blaues Zirkuszelt, viele Künstlerinnen und Künstler der Comedy- und Kabarettszene und Tausende von Zuschauerinnen und Zuschauern, die gerne lachen. Das sind die Zutaten zum 'Arosa Humorfestival'. Jeweils im Dezember werden die Tschuggenhütte und andere Lokalitäten in Arosa zum Mekka der Comedyszene. In zwei 35-minütigen Shows zeigt SRF Höhepunkte der aktuellen Ausgabe dieses ungewöhnlichen Comedy-Events in den Bündner Bergen. Das Komikerduo Lapsus führt durch die Sendung und präsentiert dabei auch eigene Nummern.
Der Opern-Intendant Darius Henning (Stephan Grossmann) ist ausser sich. Mitten in den Endproben für die Premiere von Joseph Haydns 'Die Schöpfung' wird in seinem Haus eine schockierende Entdeckung gemacht: Elli Zander (Ines Lutz), eine Mitarbeiterin der Requisite, wurde erschossen aufgefunden. Sie trägt ein Kleid aus dem Kostümfundus. Und ihr Körper wurde drapiert – wie für eine Opern-Inszenierung. Als Rüstmeisterin war Elli Zander auch verantwortlich für die Kammer mit Waffenattrappen der Oper. Tatsächlich fehlt dort eine Schusswaffe. Eine erste Spur führt die Hauptkommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) zunächst ins Sängerensemble, doch bald geschieht ein zweiter Mord.
Cast
Klaus J. Behrendt, Dietmar Bär, Joe Bausch, Roland Riebeling, Tinka Fürst, Katja Bürkle, Hannah Schiller
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
Die Sendung berichtet über soziale und ökologische Projekte in der Schweiz und der Dritten Welt. Im Vordergrund stehen die Betroffenen in ihrem Alltag, mit ihren Problemen und deren Lösungen.
Die Künstlerin Sonja Bantli und der Künstler Fabian Bolliger haben sich einer inspirierenden Aufgabe gestellt: Sie verpassen aussortierten Gegenständen eine künstlerische Umgestaltung. Die Gegenstände stammen alle vom Recycling-Paradies in Spreitenbach AG. Dort hat die Geschäftsführerin Karin Bertschi während zwei Wochen Schrott und alle möglichen und unmöglichen Gegenstände für die beiden Künstler gesammelt. Sonja und Fabian besuchen Karin, um die Objekte auszuwählen, die sich für ihre Upcycling-Projekte eignen. Sonja aus Merenschwand AG, eine erfahrene Möbelschreinerin und Holzbildhauerin, ist seit 2006 selbständig und spezialisiert sich auf die Restaurierung historischer Möbel. Für ihr 'SchrottUp'-Projekt inszeniert sie scheinbar wertlosen Abfall auf kreative Art und Weise. Fabian, ein gelernter Schreiner aus Baden AG, hat sein handwerkliches Können erweitert und arbeitet nun auch gerne mit Metall, insbesondere Aluminium. Seine Kunst ist dynamisch, kreativ und explosiv. So sprengt er beispielsweise eine alte Ritterrüstung und verwandelt das Resultat in eine einzigartige Lampe. Zusätzlich kreiert er aus verschiedenen Objekten wie einem alten Radio, einem Holztisch, zwei Skiern und einem Bügeleisen eine originelle Minibar.
Bauernhöfe mit Kühen, Schafen oder Ziegen sind weit verbreitet. Solche mit Alpakas jedoch eher selten. Der 'Minisguard' hat Peter und Ursina Tscharner auf dem Bauernhof in Feldis GR besucht.
Der Film geht dabei über den nostalgischen Blick auf die beliebten Bühnenfiguren hinaus und taucht ein in eine Welt, in der Emil gegen die Schatten seiner Kindheit und den Druck des Ruhms kämpft, um seinen Platz als gefeierter Komiker zu finden. Nicht zuletzt ist 'Typisch Emil' die Geschichte einer grossen, romantischen Liebe. Das Filmteam hat sich durch ungesehenes Archivmaterial gearbeitet und nach nie erzählten Geschichten geforscht. Entstanden ist ein Film über Mut, Liebe und den unermüdlichen Drang, sich immer wieder neu zu erfinden. Ein bewegender Dokumentarfilm über 90 Jahre Emil Steinberger, in dem der unverkennbare Schalk des Künstlers immer wieder aufblitzt.
Répétition
W
Cast
Emil Steinberger, Franz Hohler, Bänz Friedli, Niccel Steinberger, Michael Mittermeier, Hans Zippert
Die Vorfreude auf das Wiedersehen ist bei Nadine Burkhalter in Costa Rica gross. Endlich können sie und ihre beiden Buben Vater Michel wieder in ihre Arme schliessen. Doch kurz nach der Landung in San José beginnt das Drama: Die Zollbeamten verweigern Michel die Einreise. In Colorado legen Marc und Mirjam Dunkel los. Gemeinsam mit den Eigentümern der Gästeranch wollen sie ein Eventgeschäft aufbauen. Während Marc sich mit seinem neuen Arbeitsort vertraut macht, bricht Mirjam schon wieder auf. Sie muss ihr Pferd aus der Quarantänestation abholen. Bei Sibylle Luisi und Thomas Neyerlin fährt im Baselbiet der Zügelwagen vor. Sie müssen raus aus ihrem Haus und ziehen in ihren Wohnwagen. Ein abenteuerliches Leben mit Hochs und Tiefs beginnt. Quer durchs Burgund machen sie sich erneut auf die Suche. Erstaustrahlung: 09.01.2026
Themen: Weiterleben nach einem Trauma – Crans-Montana und darüber hinaus | Gäste: Andreas Maercker (Psychologe und Arzt, Professor an der Universität Zürich)
Andreas Maercker weiss, wovon er spricht: Als Professor an der Universität Zürich hat der Psychologe und Arzt während vieler Jahre erforscht, wie Menschen traumatische Erfahrungen verarbeiten und unter welchen Umständen sie Folgeerkrankungen ausbilden. Seine viel beachteten Studien – unter anderem mit Kriegsopfern, politischen Gefangenen und ehemaligen Verdingkindern – zeigten, dass die Anerkennung des Geschehenen für eine erfolgreiche Bewältigung zentral ist. Im Gespräch mit Barbara Bleisch erklärt der renommierte Wissenschaftler, was die Betroffenen der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS jetzt brauchen und weshalb Gesten wie der nationale Gedenktag ebenso wichtig sind wie die Klärung der Schuldfrage. Und er erzählt von seiner persönlichen traumatischen Geschichte, wie er als junger Mann von der Stasi in einem Gefängnis in der DDR festgehalten wurde.
Gesund trinken – Geht das überhaupt? Wo endet Trinken mit Genuss, wo beginnt Konsum mit Risiko? Und gibt es diese Grenze überhaupt? 'Puls'-Host Daniela Lager und Suchtexpertin Regina Esser erörtern die Frage mit leidenschaftlichen Weinliebhabern, denen bewusst ist: Im Wein steckt nicht nur Wahrheit, sondern auch das Nervengift Alkohol. Abgestürzt – Die Kontrolle über den Konsum verloren Sandro dachte lange, er habe seinen Alkoholkonsum im Griff. Bis aus dem gemütlichen Feierabendbier mit Freunden ein Zwang wurde, der mit Genuss nur noch wenig zu tun hatte. 'Puls' erzählt er, wie es so weit kam und was es brauchte, um den Entzug zu machen – und seither trocken zu bleiben. 0,0 Promille – Was bringt der Verzicht? 'Dry January', Virgin Drinks, trockene Wochentage: Bewusster Alkoholverzicht ist im Trend und hat für viele eine befreiende Wirkung. 'Puls' zeigt, wie sich Nein sagen lässt, ohne auf Genuss zu verzichten – und warum ein Monat ohne Alkohol schon kleine gesundheitliche Wunder bewirken kann. 'Puls'-Chat zum Thema Alkoholkonsum Habe ich meine Trinkgewohnheiten noch im Griff – oder sie mich? Welche Muster sollten mir zu denken geben? Muss ich mir Sorgen machen, wenn mir der 'Dry January' nach zwei Wochen schon zu lästig wird? Wieso fällt es mir immer so schwer, Nein zu sagen? Und wo finde ich Hilfe für mich oder einen nahestehenden Menschen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Was bedeutet die Aufnahme des Schweizer Jodels in die Unesco-Liste konkret? 'Potzmusig Spezial' geht dieser Frage nach und taucht tief ein in die Welt des Jodels – von seinen historischen Wurzeln bis zu seiner lebendigen Gegenwart. Im Mittelpunkt steht dabei stets die menschliche Stimme: als Instrument, als Gebet, als Kommunikationsmittel über Täler hinweg. Die Sendung begleitet Jodlerinnen und Jodler aus der ganzen Schweiz, die mit grossem Engagement und viel Herzblut dazu beigetragen haben, dass diese Tradition internationale Anerkennung erfährt. Träger des Dossiers sind unter anderem der Eidgenössische Jodlerverband, die Hochschule Luzern – Musik, das Roothuus Gonten sowie die Interessengemeinschaft Volkskultur. Doch die treibende Kraft hinter dem Erfolg sind die Menschen, die den Jodel tagtäglich leben und weitergeben. Bekannte Namen der Szene kommen zu Wort – ebenso wie weniger bekannte Stimmen, die zeigen, dass Jodeln heute für viele junge Menschen ein Lebensgefühl ist: Es geht nicht nur ums Singen, sondern um Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Freude am gemeinsamen Klang. Mit dabei sind unter anderen Nadja Räss, Jodlerin und Fachverantwortliche der Volksmusik HSLU, Karin Niederberger, Präsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbandes oder Melanie Oesch, eine der bekanntesten Jodlerinnen im Land. Weiter sind der Komponist und Jodler Hannes Fuhrer, die Jodelgrössen Emil Wallimann, Arlette Wismer, Daria Occhini, Natascha Monney oder der 'Juuzer' und 'Heimweh'-Sänger Bernhard Betschart mit dabei. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Nachwuchs: In Workshops, Schulprojekten und Jugendlagern wird aufgezeigt, wie der Jodel wieder vermehrt in Klassenzimmer und in den Alltag junger Menschen zurückfinden kann. Fachpersonen und engagierte Vermittlerinnen und Vermittler zeigen, welches Potenzial in der Nachwuchsförderung steckt und wie Tradition und Innovation miteinander verschmelzen. Der Höhepunkt ist der historische Moment vom 11. Dezember 2025, als der Schweizer Jodel in Neu-Delhi offiziell in die Unesco-Liste aufgenommen wird – ein Meilenstein für die Schweizer Volkskultur, der wenige Tage später gemeinsam mit der Jodelszene in der Schweiz gefeiert wird. Am 1. Tag des Jodelns, im Mythenforum Schwyz. 'Potzmusig Spezial – Jodeln wird Weltkulturerbe' ist eine emotionale Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Jodels – und ein Plädoyer für den Mut, die eigene Stimme zu finden und weiterzutragen.
Die Vorfreude auf das Wiedersehen ist bei Nadine Burkhalter in Costa Rica gross. Endlich können sie und ihre beiden Buben Vater Michel wieder in ihre Arme schliessen. Doch kurz nach der Landung in San José beginnt das Drama: Die Zollbeamten verweigern Michel die Einreise. In Colorado legen Marc und Mirjam Dunkel los. Gemeinsam mit den Eigentümern der Gästeranch wollen sie ein Eventgeschäft aufbauen. Während Marc sich mit seinem neuen Arbeitsort vertraut macht, bricht Mirjam schon wieder auf. Sie muss ihr Pferd aus der Quarantänestation abholen. Bei Sibylle Luisi und Thomas Neyerlin fährt im Baselbiet der Zügelwagen vor. Sie müssen raus aus ihrem Haus und ziehen in ihren Wohnwagen. Ein abenteuerliches Leben mit Hochs und Tiefs beginnt. Quer durchs Burgund machen sie sich erneut auf die Suche. Erstaustrahlung: 09.01.2026
'Willkommen im grössten Ameisenhaufen der Schweiz!', begrüsst Lokführerin Engela Hegelbach Reporterin Mona Vetsch am Hauptbahnhof Zürich. Der HB gehört weltweit zu den Bahnhöfen mit den meisten Zügen – 3000 pro Tag. Damit in diesem Gewusel aus Passagieren alles funktioniert, braucht es viele helfende Hände: Gleisarbeiter, Transportpolizistinnen, Zugsmechaniker, Menschen von der Bahnhofshilfe und Reinigungsfachleute. 'Wenn wir zwei Tage nicht reinigen würden, könntest du vor lauter Abfall nicht mehr durch den Bahnhof gehen', sagt Reinigungsfachmann Fathallah Aniba. Ruhig ist es am HB Zürich nur dann, wenn er in der Nacht für zwei Stunden komplett geschlossen wird.
Das Slow-TV-Format 'Schweiz von oben' zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf die malerischen Landschaften des Engadin. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über den Morteratschgletscher, den Silvaplanersee, die Halbinsel Chastè und den Albulapass. 'Schweiz von oben' – eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
Die in die Jahre gekommene Krimischriftstellerin Lydia Walliser (Stephanie Glaser) strotzt vor Energie und hält ihre Mitmenschen mit ihren knapp 90 Jahren immer noch ganz schön auf Trab. Der Öffentlichkeit präsentiert sie sich als weltoffen, gewitzt und feinfühlig, doch ihr Ehemann (Peter Wyssbrod) bekommt täglich ihre weit uncharmantere und bärbeissigere Seite zu spüren. Zudem schlägt der erfolgsverwöhnten Autorin gerade eine hartnäckige Schreibblockade aufs Gemüt. Eines Tages steht ihr Sohn Herbert (Oscar Bingisser) vor der Tür und bittet sie inbrünstig darum, sich ausnahmsweise und nur für dieses eine Wochenende um ihren elfjährigen Enkel Nick (Noah Weber) zu kümmern. Widerwillig und nur unter drei Bedingungen geht sie auf die Bitte ein: kein Mobiltelefon, kein Fernsehen, kein Lärm. Nick wird sofort klar, dass die drei Tage bei seinen Grosseltern zu den schlimmsten seines Lebens werden könnten. Der Widrigkeiten aber noch nicht genug. Als Gute-Nacht-Geschichte bekommt Nick einen Kriminalroman aus der Feder seiner Grossmutter in die Hand gedrückt. Während ihm jedoch das Buch zu wenig Spannung bietet, liefert ihm der Blick aus seinem Fenster umso grösseren Nervenkitzel: Hinter dem Vorhang der Nachbarsvilla scheint gerade jemand umgebracht zu werden. Nick rennt – entgegen dem Gebot, sich still und unauffällig zu verhalten – aufgebracht zu Lydia. Diese will aber vorerst von den Nöten ihres Enkels nichts wissen. Der Jungspund habe zu viel Fantasie und zu wenig körperliche Betätigung. Sie verdonnert ihn zum Laubrechen auf dem riesigen Grundstück. Doch kurz darauf droht Lydia selbst fast das Herz stehen zu bleiben, als sie an der Grenze zum Nachbarsgarten auf die Leiche einer jungen Frau stösst. Während sich Lydia hilfesuchend an die Polizei wendet und sich nach wenigen Sätzen in heillose Streitereien mit den Beamten verwickelt, lässt der Mörder die Tote spurlos verschwinden. Nun will ihnen niemand mehr so richtig glauben. Also versuchen Grossmutter und Enkel – von Abenteuerlust gepackt – dem gewieften Mörder auf eigene Faust das Handwerk zu legen. 'Mord hinterm Vorhang' ist eine warmherzige Krimikomödie. Die Idee, eine rüstige Dame in Miss-Marple-Manier zu kreieren, hatte die Filmemacherin Sabine Boss und dachte dabei sofort an Stephanie Glaser. Die Schauspielerin wurde einem breiteren Publikum durch ihre Rollen in den Gotthelf-Verfilmungen 'Uli der Knecht' und 'Uli der Pächter' bekannt und begeisterte später als 'Tante Elise' das Publikum der Fernseh-Show 'Teleboy'. Mit 'Die Herbstzeitlosen' feierte sie im Alter von 86 Jahren ihren bisher grössten Erfolg. Danach war sie in grösseren und kleineren Nebenrollen zu sehen, bis sie in 'Mord hinterm Vorhang' als charmant bärbeissige Hobbydetektivin noch einmal die Hauptrolle übernahm.
Répétition
W
Cast
Stephanie Glaser, Noah Weber, Hanspeter Bader, Andreas Matti, Alexandra Prusa, Oscar Bingisser, Peter Wyssbrod
Ausgerechnet an ihrem 50. Geburtstag muss es Giulia (Corinna Harfouch) am eigenen Leib erfahren: Alter macht unsichtbar. Aus Frust geht sie shoppen und trifft dabei einen Fremden (Bruno Ganz). Lieber verbringt sie mit ihm den Abend als mit ihrer Geburtstagsgesellschaft. Diese wartet nämlich, frisch aufgebrezelt, wohlriechend und die Zeichen des Alters weggeschminkt im Restaurant auf Giulia und sinniert angeregt über zunehmende Jahrringe. Die Wahr- und Weisheiten ihrer engsten Freunde zum Thema Alter werden zusehends mit genügend Alkohol konserviert. Auch Jessica (Elisa Schlott) und Fatima (Hannah Dietrich), beide 14 Jahre alt, sind shoppen – allerdings auf ihre Weise. Sie suchen ein Geburtstagsgeschenk und 'finden' goldene Turnschuhe für den 18-jährigen Schwarm ihrer Herzen. Doch dem Ladendetektiv entgehen sie nicht. Cornelia (Susanne-Marie Wrage) und Max (Samuel Weiss), die geschiedenen Eltern von Jessica, stehen vor den Trümmern ihres aufgeschlossenen Sorgenkonzepts, als sie ihr Kind auf dem Polizeiposten abholen müssen. Wer ist schuld, dass die Tochter offensichtlich zu einer verlorenen Jugend gehört? Über den Verlust der Jugend schmollt derweil Leonie (Christine Schorn), die sich an ihrem 80. Geburtstag gegen ihre Tochter, die Altersresidenz, die Konventionen und gegen das Alt-Sein auflehnt und ihre eigene Geburtstagsparty genussvoll sabotiert. Der Regisseur Christoph Schaub, geboren 1958 in Zürich, realisiert seit 1984 Spiel- und Dokumentarfilme. Mit 'Giulias Verschwinden' gewann er am Filmfestival Locarno 2009 den Prix du Public. Der Drehbuchautor Martin Suter observiert in seinen pointierten Dialogen die Sehnsucht, ewig jung bleiben zu wollen – von der Pubertät bis ins Seniorenalter.
Cast
Corinna Harfouch, Bruno Ganz, Stefan Kurt, André Jung, Sunnyi Melles, Daniel Rohr, Teresa Harder
Die in die Jahre gekommene Krimischriftstellerin Lydia Walliser (Stephanie Glaser) strotzt vor Energie und hält ihre Mitmenschen mit ihren knapp 90 Jahren immer noch ganz schön auf Trab. Der Öffentlichkeit präsentiert sie sich als weltoffen, gewitzt und feinfühlig, doch ihr Ehemann (Peter Wyssbrod) bekommt täglich ihre weit uncharmantere und bärbeissigere Seite zu spüren. Zudem schlägt der erfolgsverwöhnten Autorin gerade eine hartnäckige Schreibblockade aufs Gemüt. Eines Tages steht ihr Sohn Herbert (Oscar Bingisser) vor der Tür und bittet sie inbrünstig darum, sich ausnahmsweise und nur für dieses eine Wochenende um ihren elfjährigen Enkel Nick (Noah Weber) zu kümmern. Widerwillig und nur unter drei Bedingungen geht sie auf die Bitte ein: kein Mobiltelefon, kein Fernsehen, kein Lärm. Nick wird sofort klar, dass die drei Tage bei seinen Grosseltern zu den schlimmsten seines Lebens werden könnten. Der Widrigkeiten aber noch nicht genug. Als Gute-Nacht-Geschichte bekommt Nick einen Kriminalroman aus der Feder seiner Grossmutter in die Hand gedrückt. Während ihm jedoch das Buch zu wenig Spannung bietet, liefert ihm der Blick aus seinem Fenster umso grösseren Nervenkitzel: Hinter dem Vorhang der Nachbarsvilla scheint gerade jemand umgebracht zu werden. Nick rennt – entgegen dem Gebot, sich still und unauffällig zu verhalten – aufgebracht zu Lydia. Diese will aber vorerst von den Nöten ihres Enkels nichts wissen. Der Jungspund habe zu viel Fantasie und zu wenig körperliche Betätigung. Sie verdonnert ihn zum Laubrechen auf dem riesigen Grundstück. Doch kurz darauf droht Lydia selbst fast das Herz stehen zu bleiben, als sie an der Grenze zum Nachbarsgarten auf die Leiche einer jungen Frau stösst. Während sich Lydia hilfesuchend an die Polizei wendet und sich nach wenigen Sätzen in heillose Streitereien mit den Beamten verwickelt, lässt der Mörder die Tote spurlos verschwinden. Nun will ihnen niemand mehr so richtig glauben. Also versuchen Grossmutter und Enkel – von Abenteuerlust gepackt – dem gewieften Mörder auf eigene Faust das Handwerk zu legen. 'Mord hinterm Vorhang' ist eine warmherzige Krimikomödie. Die Idee, eine rüstige Dame in Miss-Marple-Manier zu kreieren, hatte die Filmemacherin Sabine Boss und dachte dabei sofort an Stephanie Glaser. Die Schauspielerin wurde einem breiteren Publikum durch ihre Rollen in den Gotthelf-Verfilmungen 'Uli der Knecht' und 'Uli der Pächter' bekannt und begeisterte später als 'Tante Elise' das Publikum der Fernseh-Show 'Teleboy'. Mit 'Die Herbstzeitlosen' feierte sie im Alter von 86 Jahren ihren bisher grössten Erfolg. Danach war sie in grösseren und kleineren Nebenrollen zu sehen, bis sie in 'Mord hinterm Vorhang' als charmant bärbeissige Hobbydetektivin noch einmal die Hauptrolle übernahm.
Cast
Stephanie Glaser, Noah Weber, Hanspeter Bader, Andreas Matti, Alexandra Prusa, Oscar Bingisser, Peter Wyssbrod
Der Film geht dabei über den nostalgischen Blick auf die beliebten Bühnenfiguren hinaus und taucht ein in eine Welt, in der Emil gegen die Schatten seiner Kindheit und den Druck des Ruhms kämpft, um seinen Platz als gefeierter Komiker zu finden. Nicht zuletzt ist 'Typisch Emil' die Geschichte einer grossen, romantischen Liebe. Das Filmteam hat sich durch ungesehenes Archivmaterial gearbeitet und nach nie erzählten Geschichten geforscht. Entstanden ist ein Film über Mut, Liebe und den unermüdlichen Drang, sich immer wieder neu zu erfinden. Ein bewegender Dokumentarfilm über 90 Jahre Emil Steinberger, in dem der unverkennbare Schalk des Künstlers immer wieder aufblitzt.
Cast
Emil Steinberger, Franz Hohler, Bänz Friedli, Niccel Steinberger, Michael Mittermeier, Hans Zippert
Das 'Wort zum Sonntag' ist ein Kommentar aus christlicher Sicht zu religiösen, spirituellen und ethischen Fragen des Individuums und der Gesellschaft der Gegenwart.
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
Was bedeutet die Aufnahme des Schweizer Jodels in die Unesco-Liste konkret? 'Potzmusig Spezial' geht dieser Frage nach und taucht tief ein in die Welt des Jodels – von seinen historischen Wurzeln bis zu seiner lebendigen Gegenwart. Im Mittelpunkt steht dabei stets die menschliche Stimme: als Instrument, als Gebet, als Kommunikationsmittel über Täler hinweg. Die Sendung begleitet Jodlerinnen und Jodler aus der ganzen Schweiz, die mit grossem Engagement und viel Herzblut dazu beigetragen haben, dass diese Tradition internationale Anerkennung erfährt. Träger des Dossiers sind unter anderem der Eidgenössische Jodlerverband, die Hochschule Luzern – Musik, das Roothuus Gonten sowie die Interessengemeinschaft Volkskultur. Doch die treibende Kraft hinter dem Erfolg sind die Menschen, die den Jodel tagtäglich leben und weitergeben. Bekannte Namen der Szene kommen zu Wort – ebenso wie weniger bekannte Stimmen, die zeigen, dass Jodeln heute für viele junge Menschen ein Lebensgefühl ist: Es geht nicht nur ums Singen, sondern um Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Freude am gemeinsamen Klang. Mit dabei sind unter anderen Nadja Räss, Jodlerin und Fachverantwortliche der Volksmusik HSLU, Karin Niederberger, Präsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbandes oder Melanie Oesch, eine der bekanntesten Jodlerinnen im Land. Weiter sind der Komponist und Jodler Hannes Fuhrer, die Jodelgrössen Emil Wallimann, Arlette Wismer, Daria Occhini, Natascha Monney oder der 'Juuzer' und 'Heimweh'-Sänger Bernhard Betschart mit dabei. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Nachwuchs: In Workshops, Schulprojekten und Jugendlagern wird aufgezeigt, wie der Jodel wieder vermehrt in Klassenzimmer und in den Alltag junger Menschen zurückfinden kann. Fachpersonen und engagierte Vermittlerinnen und Vermittler zeigen, welches Potenzial in der Nachwuchsförderung steckt und wie Tradition und Innovation miteinander verschmelzen. Der Höhepunkt ist der historische Moment vom 11. Dezember 2025, als der Schweizer Jodel in Neu-Delhi offiziell in die Unesco-Liste aufgenommen wird – ein Meilenstein für die Schweizer Volkskultur, der wenige Tage später gemeinsam mit der Jodelszene in der Schweiz gefeiert wird. Am 1. Tag des Jodelns, im Mythenforum Schwyz. 'Potzmusig Spezial – Jodeln wird Weltkulturerbe' ist eine emotionale Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Jodels – und ein Plädoyer für den Mut, die eigene Stimme zu finden und weiterzutragen.
Bauernhöfe mit Kühen, Schafen oder Ziegen sind weit verbreitet. Solche mit Alpakas jedoch eher selten. Der 'Minisguard' hat Peter und Ursina Tscharner auf dem Bauernhof in Feldis GR besucht.
Seit Generationen züchten die Menschen im romantischen Nordosten Spaniens Schweine. Hier wird Fleisch in hoher Qualität erzeugt. Fermí zeigt, warum seine Würste etwas ganz Aussergewöhnliches sind.
'Willkommen im grössten Ameisenhaufen der Schweiz!', begrüsst Lokführerin Engela Hegelbach Reporterin Mona Vetsch am Hauptbahnhof Zürich. Der HB gehört weltweit zu den Bahnhöfen mit den meisten Zügen – 3000 pro Tag. Damit in diesem Gewusel aus Passagieren alles funktioniert, braucht es viele helfende Hände: Gleisarbeiter, Transportpolizistinnen, Zugsmechaniker, Menschen von der Bahnhofshilfe und Reinigungsfachleute. 'Wenn wir zwei Tage nicht reinigen würden, könntest du vor lauter Abfall nicht mehr durch den Bahnhof gehen', sagt Reinigungsfachmann Fathallah Aniba. Ruhig ist es am HB Zürich nur dann, wenn er in der Nacht für zwei Stunden komplett geschlossen wird.
'Alles Gute' steht auf dem Zettel, den die Strickerinnen der Sockenfabrik Rittmeyer eines Morgens im Direktionsbüro finden. Der Chef hat sich mitsamt Geld und Freundin davongemacht. Strickerin Lilli (Marie Leuenberger) und Vorarbeiterin Hanni (Sandra Utzinger) beschliessen gemeinsam mit der Direktionssekretärin Martha (Emanuela von Frankenberg), den anderen Arbeiterinnen vorerst nichts zu sagen. Die drei treiben die bereits angebahnte Zusammenarbeit mit dem Textilriesen Lehmann und Partner voran. Mit Müh und Not können sie die verlassene Frau Direktor Charlotte Rittmeyer (Heidi Maria Glössner) dazu bewegen, ihnen zu helfen. Aber kurz vor Vertragsabschluss überbringt der Garnlieferant Ruedi Canzoni (Hanspeter Müller-Drossaart) die Nachricht, dass Lehmann und Partner nichts Gutes im Schilde führen. Ihr Manager Stefan Hauert (Michael Neuenschwander) will sich die Marke Rittmeyer unter den Nagel reissen und den Frauen anschliessend künden. Die Verhandlung platzt in letzter Sekunde. Lilli und die anderen stehen entmutigt auf der Strasse. Jetzt müssen sie ihren Arbeitskolleginnen berichten, was vorgefallen ist. Aber statt klein beizugeben, beschliessen die Arbeiterinnen, um ihre Fabrik zu kämpfen. Sie besinnen sich auf ihre Kernkompetenz, Qualität bis ins Detail, und lancieren ein eigenes Produkt. Die Blütezeiten der Schweizer Textilindustrie sind vorbei. Nur noch eine kleine Sockenfabrik im hinteren St. Galler Rheintal trotzt der Krise. Es ist die Fabrik Rittmeyer, die ihre besten Tage auch schon hinter sich hat. Rittmeyer, der Name steht für Qualität, und zwar bis ins Detail. Das hat der Chef seinen Strickerinnen eingebläut. Jetzt, da er weg ist, nutzen sie dieses Wissen als Strickmuster zum Erfolg. Walter Weber führt Regie in dieser Komödie. Der Schweizer arbeitet vor allem in Deutschland und hat für das ZDF zahlreiche Fernsehproduktionen wie 'Wilsberg' und 'Einsatz in Hamburg' gedreht. Für das Schweizer Fernsehen hat er bisher zwei Staffeln 'Lüthi und Blanc' inszeniert. Hauptdarstellerin Marie Leuenberger hat mit dem SRF Schweizer Film 'Die Standesbeamtin' auf sich aufmerksam gemacht. Nun steht sie zum zweiten Mal in einer grossen Rolle vor der Kamera. Heidi Maria Glössner, bekannt aus 'Die Herbstzeitlosen' und 'Tag und Nacht', spielt die verlassene Fabrikantengattin Charlotte Rittmeyer, die nach neuen Einkommensquellen suchen muss. In weiteren Rollen geben Emanuela von Frankenberg die Direktionssekretärin Martha Böhler, Hanspeter Müller-Drossaart ihren heimlichen Verehrer und Garnlieferant, Sandra Utzinger die Mechanikerin Hanni und Michael Neuenschwander Stefan Hauert, den Gegner der tatkräftigen Frauen.
Cast
Marie Leuenberger, Heidi-Maria Glössner, Sandra Utzinger, Emanuela von Frankenberg, Michael Neuenschwander, Monica Gubser, Hanspeter Müller