Zoff in einer Big Band: Der Gerichtsvollzieher hat eben die Abendgagen konfisziert, neue Verträge sind nicht unterschrieben. Der Leader und Hazy Osterwald, der erste Trompeter, haben völlig unterschiedliche Vorstellungen vom Weg, der in die Zukunft und zum Erfolg führen soll. Hazy zieht die Konsequenzen: Zusammen mit zwei Kollegen steigt er aus, um künftig in einer eigenen Kleinformation zu spielen. Noch fehlen allerdings ein paar Spitzenmusiker, noch fehlt ein Management, und vor allen Dingen fehlt das Geld. Ausführlich vorhanden sind dafür junge Frauen mit mehr oder weniger Sinn für Musik. Das schöne Mannequin allerdings, das Hazy gerne betören möchte, will von ihm lange nichts wissen. Die attraktive Blonde dagegen, die ihn auf Schritt und Tritt verfolgt, sagt ihm nicht zu. Zum Schluss stirbt zwar Jupp (Peer Schmidt), der Klarinettist, an einem Herzinfarkt. Sein Freund Hazy aber schafft den Durchbruch im musikalischen, monetären und sogar romantischen Bereich. Eigentlich hiess er Ralph Osterwalder, wurde 1922 in Bern geboren und spielte schon sehr früh in den unvergessenen Orchestern von Fred Böhler und Teddy Stauffer. Noch während des Krieges stellt er seine eigene Grossformation zusammen. 1949 aber – und erst da beginnt der Film – kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen und zu einem Neubeginn. Das Sextett mit Sunny Lang, Dennis Armitage, Curti Prina, Johnny Ward und Werner Dies schreibt bald nicht nur schweizerische, sondern internationale Musikgeschichte. Temporeiche, eingängige Musik, versetzt mit witzigen Showeinlagen, wird das unverkennbare Markenzeichen der Band. Der Film 'Die Hazy Osterwald Story', der auf der gleichnamigen Biographie von Walter Grieder basiert, entstand auf dem Karrierehöhepunkt des Sextetts und zeichnet mehr ein heiter beschwingtes als ein wirklich realistisches Bild der Gruppe. Gekonnte Shownummern und Gäste wie Eddie Arent, Bill Ramsey oder Vivi Bach runden das nostalgische Kintoppvergnügen effektvoll ab.
Cast
Hazy Osterwald, Wera Frydtberg, Peer Schmidt, Marina Petrova, Monika Dahlberg, Peter W. Staub, Eddi Arent
Übrige Dokumentationen und Reportagen über Mensch und seine Sozialumwelt
Produktionsland
CH
Produktionsjahr
2026
Beschreibung
Benny Cleary, 37, tourt mit der Show 'Thunder from Down Under' um die Welt und lebt ein Leben auf der Bühne verschiedener Länder. Der gelernte Zimmermann und Helikopterpilot aus Australien mit Wurzeln im Kanton Uri stellt sich zunehmend Fragen nach Zukunft und Beständigkeit. Zwischen Berggasthaus, Striptease-Bühne und Neubeginn in den USA begleitet die Reportage einen Mann, der loslassen will – und lernen muss, Ja zu sagen zu dem, was kommt.
Tobias und Moni Weyrich möchten mit ihrem Verein 'Eidon' Alleinerziehenden neue Perspektiven vermitteln. Schon seit mehreren Jahren machen sie sich für Einelternfamilien stark. Damit Betroffene neue Kraft schöpfen können und einen Austausch mit Gleichgesinnten erleben, organisieren sie Feriencamps in Spanien und verschiedene Anlässe in der Schweiz. Barbara R. wird mit der Realität konfrontiert, bald alleinerziehend zu sein, als ihr Mann an Krebs erkrankt. Seit 2023 trägt sie die alleinige Verantwortung für ihre zwei kleinen Kinder. Die Trauer um ihren Mann und die Belastung, nun vollständig allein für die Erziehung zuständig zu sein, nehmen ihr anfangs den Boden unter den Füssen. Schritt für Schritt lernt sie jedoch, neue kreative Wege zu finden, um den Alltag mit ihren Kindern zu bewältigen. Seit über zehn Jahren ist Christophe Herter alleinerziehender Vater. Nach der Trennung von seiner Frau 2011 bleiben die vier Kinder Francis, 12, Yaelle, 11, Joshua, 7, und Shannon, 5, bei ihm. Christophe jongliert die Erziehung rund um seine Arbeit als Teilzeit-Angestellter und Selbstständiger. Er erhält Unterstützung von seiner Familie und von Freunden. Das Geld ist oft knapp, doch das macht Christophe auch kreativ – etwa, wenn es ums Kochen geht oder darum, Ferien und Freizeitaktivitäten zu ermöglichen. Klare Regeln sind ihm wichtig, und dies schätzen die heute erwachsenen Kinder im Rückblick sehr.
Die heute elfjährige Julia leidet am Sanfilippo-Syndrom, einer seltenen Stoffwechselerkrankung, die auch als Kinderdemenz bekannt ist. Der Film begleitet die Eltern Ursina und Mario sowie Julia und ihre kleine Schwester Giada in ihrem aussergewöhnlichen Alltag. Die Diagnose Sanfilippo ist grausam: Julia verliert stetig Fähigkeiten, die sie mühsam erlernt hat. Sprechen, Laufen, Essen – jeder Tag ist ein Ringen gegen das Vergessen. Doch die Geschichte der Familie ist mehr als ein Schicksalsschlag. Es ist eine Geschichte von unbändiger Entschlossenheit. Ursina und Mario kämpfen nicht nur um die Lebensqualität ihrer Tochter, sondern auch für alle anderen betroffenen Kinder weltweit (Schätzungen zufolge sind zwischen 12'000 und 19'000 Kinder betroffen). Ihr Ziel: Aufklärung, Anerkennung und Heilung.
Ronjas Auto will plötzlich nicht mehr starten. Zum Glück eilt Automechaniker Dorian zur Hilfe. Er lädt das Auto auf den Abschleppwagen und bringt es in die Garage.
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
Das Multiple Myelom ist eine seltene Krebserkrankung des Knochenmarks, die zu Blutarmut und weiteren schweren Beschwerden führen kann. Früher war diese Krankheit fast immer tödlich. GESUNDHEITHEUTE begleitet eine Frau, bei der die herkömmliche Therapie keine Wirkung mehr zeigte. Nun wird sie am Kantonsspital Winterthur mit einer neuen Therapie behandelt – mit sogenannten bi-spezifischen Antikörpern. Das Ergebnis ist erstaunlich: In ihrem Blut ist der Krebs heute praktisch nicht mehr nachweisbar. Pflegefachpersonen im Fokus In der Regel berichtet GESUNDHEITHEUTE über Patientinnen, Patienten oder Pflegebedürftige. Diesmal richtet die Sendung den Blick auf die Pflegefachpersonen: Sie zeigt, wie sie mit ihrer belastenden Arbeit zurechtkommen und wo sie sich bei Bedarf Unterstützung holen.
Traditionell einmal im Frühjahr heisst es im 'Samschtig-Jass': Heute sind die Kids Trumpf. In diesem Jahr wagen sich die vier Schulkinder Livio aus dem Kanton St. Gallen, Enya aus dem Bernbiet, Ben aus dem Kanton Aargau und Elin aus dem Bündnerland an den berühmtesten Jasstisch der Schweiz und stellen sich im Romantikhotel Bären im emmentalischen Dürrenroth BE der Herausforderung. Wer wird Kinder-Jass-Champion und holt sich den begehrten Pokal? 'Fätzige' Musik liefert der bekannte Kinderchor Schwiizergoofe, der vom Ländlertrio Rusch-Büeblä Unterstützung erhält, und im 'Samschtig-Jass' den Ohrwurm 'De Füüfer und s'Weggli' präsentiert.
Wenn hier die Kugel rollt, werden Millionäre gemacht! Den bislang höchsten Einzelgewinn gab es am 23. August 2014: Über 48 Millionen Schweizer Franken flossen auf das Konto des glücklichen Gewinners.
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
Die Dokumentation begleitet Pepe Lienhard rund um seinen 80. Geburtstag beim Tourabschlusskonzert 'Da Capo Udo Jürgens' in Wien. Die Gegenwartsmomente dienen als Ausgangspunkt für eine Zeitreise durch acht Jahrzehnte seines Lebens. Archivaufnahmen treffen auf Anekdoten von Freunden, Familie und Weggefährten und geben humorvolle wie emotionale Einblicke in das Leben und Schaffen des Schweizer Bandleaders. Vom Konzert in Wien führt die Erzählung zurück zu Lienhards Anfängen, seiner Kindheit und Jugend. Sie zeigt den Durchbruch mit dem Pepe Lienhard Sextett, den legendären ESC-Auftritt und Begegnungen mit internationalen Stars wie Udo Jürgens, Whitney Houston oder Frank Sinatra. Auch prägende Freundschaften sowie persönliche Momente aus Familie und Alltag finden ihren Platz. Das Tourabschlusskonzert bildet den emotionalen Schlusspunkt und zugleich den Auftakt zu Lienhards Jubiläumstour nach seinem 80. Geburtstag. So entsteht ein facettenreiches Porträt einer einzigartigen Musikerpersönlichkeit – voller Leidenschaft, Humor und ungebrochener Spielfreude.
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
Vor einer einmaligen Kulisse im Fliegermuseum spielt Pepe Lienhard mit seiner Big Band die schönsten Swing-Klassiker, unter anderem von Glenn Miller und Duke Ellington. Erstausstrahlung 31.12.1994
In der Sendung 'Tonspur – der Soundtrack meines Lebens' erstellt jeweils eine bekannte Persönlichkeit eine Liste mit Musiktiteln, die ihr Leben geprägt haben. Nina Brunner erfährt im Gespräch mit dem Gast, was er mit diesen Titeln verbindet. Parallel dazu rätselt ein 'Profiler'-Team, was für ein Mensch sich hinter der Playlist verbirgt. In der fünften Folge der Sendung ist Pepe Lienhard zu Gast. Er wurde 1946 in Lenzburg AG geboren. Schon als Zwölfjähriger gründete er seine erste eigene Band, ein Dixieland-Orchester. Mit 17 stellte er eine richtige Bigband mit 28 Musikern auf die Beine, die Arrangements für seine Band schrieb er selbst. Dem Wunsch seines Vaters entsprechend begann Pepe Lienhard mit 20 ein Jurastudium. Als er nach vier Semestern feststellte, dass er eher ein Vollblutmusiker ist, gründete er ein Sextett. Mit dieser Formation begab sich Pepe Lienhard auf Hazy Osterwalds Spuren und feierte schnell Erfolge, 1977 seinen wohl grössten mit 'Swiss Lady'. Ebenfalls in diesem Jahr begann die Zusammenarbeit und auch eine Freundschaft mit Udo Jürgens. Jahr für Jahr begleitet die Pepe Lienhard Band den Musiker seither auf seinen Tourneen. Davon, und von vielen seiner Begegnungen mit grossen Stars wie Frank Sinatra und Whitney Houston erzählt Pepe Lienhard in 'Tonspur'. Auch davon, wie er mit der 1980 gegründeten Bigband nicht nur gloriose Zeiten durchmachte.
Frank Sinatra, Sammy Davis jr. und Whitney Houston stützten sich auf den Bandleader Pepe Lienhard. Mit Udo Jürgens pflegte er über dreissig Jahre lang eine Symbiose. Der leidenschaftliche Saxofonist aus Lenzburg leitete schon mit 14 seine eigene Band und hatte jene Karriere, von der viele Musiker nur träumen: Popstar mit dem Hit 'Swiss Lady', unterwegs im Privatjet, umschwärmt von Groupies auf europaweiten Tourneen. In Jürg Gautschis Film zeigt Lienhard überraschende Facetten und saftige Bilder aus seinem Leben. Und er feiert seinen runden Geburtstag auf der Bühne mit seiner Swing Big Band. Erstausstrahlung 01.05.2016
Cast
Pepe Lienhard, Christian Heller, Freddy Burger, Pino Gasparini, Christine Lienhard, Bill von Arx, Toni Wachter
Er war 30 Jahre lang ein stetiger Begleiter von Schlagerlegende Udo Jürgens und ist von der Schweizer Showbühne nicht mehr wegzudenken: Pepe Lienhard. Der Entertainer und Bandleader schaut auf eine erfolgreiche Karriere zurück. Seit rund 40 Jahren immer dabei: sein grösster Fan Hanny Bosshart aus Effretikon ZH. Sie hat den Erfolg von 'Swiss Lady' 1977 hautnah miterlebt und ist seit dieser Zeit im Pepe-Fieber. Dank all dieser Unterstützung hat sich zwischen ihr und Pepe Lienhard eine lockere Freundschaft entwickelt. Dafür will sich der Frauenfelder persönlich bedanken: mit einem ganz speziellen Erlebnis im Zoo Zürich. Francine Jordi unterstützt ihn dabei und rollt für Hanny Bosshart in 'Nur für Dich' den roten Teppich aus. Erstausstrahlung 18.07.2016
Betont sachlich wird in der Sendung über das Geschehen in aller Welt berichtet. Mit den wichtigsten Neuigkeiten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Sport bleibt man stets auf dem Laufenden.
Luxusproblem 'gesundes Essen' Früher hiess es: 'Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt.' Gesund oder nicht, Hauptsache satt. Heute ist das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten schier unendlich – dafür wird jeder Bissen auf die Goldwaage gelegt und an immer neuen Ernährungsstudien gemessen. Deren Aussagekraft wird oft überschätzt. Im Griff der Foodindustrie 'Du bist, was du isst' – die Wahl der Ernährung dient oft auch der Selbstdarstellung. Denn ob karnivor, vegetarisch oder vegan: Ernährung suggeriert Zugehörigkeit und Lifestyle. Diese Entscheidungen mögen einem bewusst und selbstgewählt erscheinen. Was, wie viel und wann wir essen, wird aber auch massgeblich durch die mehr oder minder subtilen Tricks der Lebensmittelindustrie gesteuert. Intuitives Essen: Kann das heutzutage funktionieren? Einfach essen, wann und worauf man gerade Lust hat: In Ernährungsratgebern wird dieses 'intuitive Essen' seit Jahrzehnten hoch gehandelt. Aber ist das heute überhaupt noch möglich, in einer Zeit, die von Stress, Langeweile und der Sucht nach Belohnung geprägt ist? In der man einem ständigen kulinarischen Überangebot ausgesetzt ist und der Griff zu industriellen Fertigprodukten leichter fällt als das Zubereiten einer frischen Mahlzeit? Ja, meinen Befürworter. Denn die Menschen seien ausgestattet mit perfekt funktionierenden Fähigkeiten zur Beurteilung, welches Essen gut oder schlecht für sie sei. Essen mit Genuss – Schluss mit dem Ernährungswahn Ernährungswissenschaftler Uwe Knop hat eine klare Haltung: Er empfiehlt gesunden Menschen, sämtliche Ernährungstipps in den Wind zu schlagen. Dem Hungergefühl freien Lauf zu lassen und sich auf die natürliche Regulierung des Körpers zu verlassen. Knop kritisiert die schwache Evidenz vieler Ernährungsempfehlungen, denn Beobachtungsstudien reichten nicht aus, um 'gesunde Ernährung' klar zu definieren. Der Wissenschaftler fordert eine Rückbesinnung auf Essen mit Genuss. Und gesund sei, was schmecke, verträglich sei und satt mache. 'Puls'-Chat – Fragen und Antworten zur 'richtigen' Ernährung Was stimmt für mich, meinen Körper und meinen Alltag? Kann ich meine Ernährung einfach so auf 'intuitiv' umstellen? Welche Warnzeichen zeigen mir, wenn ich damit auf der falschen Spur bin? Wie umgehen mit Fastenkuren und Diäten? Wie lässt sich die freie Essenswahl in der Familie umsetzen, wie der Zuckerkonsum reduzieren? Wie umgehen mit 'Picky Eaters'? Und wie lassen sich neue Trends und Studienergebnisse besser beurteilen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Das Multiple Myelom ist eine seltene Krebserkrankung des Knochenmarks, die zu Blutarmut und weiteren schweren Beschwerden führen kann. Früher war diese Krankheit fast immer tödlich. GESUNDHEITHEUTE begleitet eine Frau, bei der die herkömmliche Therapie keine Wirkung mehr zeigte. Nun wird sie am Kantonsspital Winterthur mit einer neuen Therapie behandelt – mit sogenannten bi-spezifischen Antikörpern. Das Ergebnis ist erstaunlich: In ihrem Blut ist der Krebs heute praktisch nicht mehr nachweisbar. Pflegefachpersonen im Fokus In der Regel berichtet GESUNDHEITHEUTE über Patientinnen, Patienten oder Pflegebedürftige. Diesmal richtet die Sendung den Blick auf die Pflegefachpersonen: Sie zeigt, wie sie mit ihrer belastenden Arbeit zurechtkommen und wo sie sich bei Bedarf Unterstützung holen.
Jerusalem, jeden Tag dasselbe Ritual: Der 75-jährige Wahjeed Nuseibeh öffnet am Morgen das Tor der Grabeskirche, mahnt Besuchende, Hüte abzusetzen, Kleider zu ordnen und Getränke draussen zu lassen. Zudem vermittelt er zwischen den sechs christlichen Konfessionen, die sich die Kirche in der Altstadt teilen. Am Abend schliesst er das Tor zum wichtigsten Heiligtum der Christenheit wieder. Eine Verantwortung, die seine muslimische Familie bereits seit der Eroberung Jerusalems durch Saladin im 12. Jahrhundert trägt. Doch nun denkt Wahjeed ans Aufhören. Ein Nachfolger muss her – und genau das ist das Problem, denn nach Jahrzehnten der Instabilität sehen viele junge Palästinenser ihre Zukunft woanders. Ein Film über Vertreibung, Versöhnung, Respekt und Tradition und eine faszinierende Familiengeschichte. Ein Film von Florian Höllerl.
Beim Namen Elon Musk denken viele an Tesla, die Plattform X, die Raketen von SpaceX oder an Neuralink, das Gehirn-Computer-Schnittstellen entwickelt. Für Quinn Slobodian greift diese Perspektive zu kurz. Er argumentiert: Bei Musk gehe es nicht nur um eine Einzelperson oder um erfolgreiche Unternehmen, sondern um ein ideologisches Projekt – ein Weltverständnis, das darauf abzielt, Gesellschaft gewissermassen neu zu programmieren, mit weitreichenden politischen Konsequenzen. Olivia Röllin spricht mit Quinn Slobodian, Autor von 'Muskismus', darüber, wie Musk durch antizyklische Entscheidungen und erhebliche staatliche Unterstützung zum reichsten Mann der Welt werden konnte, der heute sogar über den Verlauf von Kriegen mitentscheiden kann – und welche Welt der selbsternannte 'Technoking' entwirft, wenn er von einer Verschmelzung von Mensch und künstlicher Intelligenz spricht.
Als die 1942 geborene Meredith Monk in der New Yorker Downtown-Kunstszene der 1960er- und 70er-Jahre ihr Werk zu präsentieren begann, blieb die Anerkennung zunächst aus. Stattdessen gab es herablassend-sexistische Kritiken. Doch schon ihr gefeierter Zeitgenosse Philip Glass sagte: 'Sie war – und ist – von uns allen die einzigartig Begabte.' Heute zählt Monk zu den grossen künstlerischen Pionierinnen unserer Zeit. Und doch wird ihr Schaffen noch immer unterschätzt oder sogar völlig übersehen. Der Film blickt zusammen mit der Künstlerin zurück auf ihre revolutionären Klang- und Bildwelten und fragt, wie es gelingt loszulassen, wenn sich die kreative Karriere dem Ende zuneigt.
Themen: Lokal- und Regionaljournalismus im Wandel | Gäste: Johanna Burger (Kommunikations- und Medienforscherin), Nikola Nording ('Südostschweiz'-Chefredakteurin)
Die Gründe für die Strukturkrise sind vielfältig und komplex. Warum für Qualitätsjournalismus niemand mehr zahlen will und wie die künstliche Intelligenz die Arbeit auf den Redaktionen beeinflusst, sind nur zwei Themen, womit sich die Medienwelt beschäftigt. Die Somedia-Journalistin Corina Egli diskutiert mit der Kommunikations- und Medienforscherin Johanna Burger und der 'Südostschweiz'-Chefredakteurin Nikola Nording über die Zukunft und einen möglichen Wandel. Diesen braucht es nämlich, damit der Lokal- und Regionaljournalismus das bleibt, was er ist: ein wichtiger Eckpfeiler der direkten Demokratie.
Jonnys zweite Reise führt nach Bolivien. In der auf 4000 Metern gelegenen Hauptstadt La Paz spürt er die Auswirkungen der Höhe deutlich. Auf dem Hexenmarkt sucht er Hilfe für seine Kopfschmerzen. Dabei stösst er auf Lama-Föten, Potenzmittel und rauchende Frösche. Ein Besuch bei einer Schamanin soll zudem die Frage nach seiner Zukunft klären. Eine Mischung aus Tradition, Mystik und persönlichen Reflexionen inmitten einer fremden Kultur. Mira Weingart ist unterdessen in Südkorea. Ein Land, in dem die Menschen immer weniger Kinder bekommen. Ein Thema, das für die junge Radiomoderatorin immer aktueller wird.
In der dritten Folge der neuen Staffel von SRF bi de Lüt – 'Fitze übernimmt' gibt Moderator Jan Fitze die Kontrolle erneut ab. Gemeinsam mit Seraina Bernet reist er ohne Vorbereitung durch einen Schweizer Kanton. Jede Folge steht für Spontanität, Überforderung, Humor – und echte Begegnungen. Der Kanton St. Gallen ist für den Ostschweizer Jan Fitze (aufgewachsen im Thurgau) ein beinahe vertrautes Terrain. Doch Seraina weiss: Gerade beim Heimspiel lässt sich der Druck besonders gut erhöhen. Vom Klostergarten geht es direkt an die Olma, wo Jan eine klare Aufgabe bekommt: In einer Stunde muss er vor Publikum 40 Gemüseraffeln verkaufen. Gelingt ihm das, darf er das legendäre Sauenrennen moderieren. Scheitert er, wird er selbst Teil des Spektakels und muss mit den Sauen mitrennen. Volksfest, Publikum, Zeitdruck: Unterhaltung ist hier garantiert. Abseits des Messetrubels wartet in Schänis eine alte Bekannte auf Jan. Landfrau Brigitte Inderbitzin, mehrfach ausgezeichnete Meisterin im Sensenmähen, fordert ihn zum Duell heraus. Trotz Unterstützung ihres jüngsten Sohns Edi scheitert Jan kläglich an Technik und Tempo – eine Lektion in Tradition und Handwerk. Beim Wursten zeigt er mehr Geschick, bevor er beim Verkauf von 300 Olma-Bratwürsten wieder ganz in seinem Element ist. Die letzte Wurst gönnt er sich selbst – heimlich und mit Senf. 'Fitze übernimmt' zeigt den Kanton St. Gallen laut, bodenständig und nahbar – mit Heimatgefühl, Mut und viel Selbstironie.
Das Duo begibt sich auf eine Reise durch Graubünden, wo moderne und traditionelle Baukunst auf mutige Formen und frische Ideen treffen. In dieser Episode besuchen sie ein missverstandenes Betonmonument in Ardez und ein steinernes Juwel in Maloja.
Wer auf die Piste geht, kennt sie, die Skilehrer und die Skilehrerinnen. Mit ihren Jacken sehen alle gleich aus. Aber wer sind diese Personen wirklich? Und was braucht es, um für Kinder auf Skiern verantwortlich zu sein? Jeden Tag und bei jedem Wetter? Flavio Deflorin möchte wissen, ob Skilehrer/Skilehrerin ein so einfacher Job ist, und macht den Deep Dive während einer Woche mit zwei Skilehrerinnen und zwei Skilehrern.
Es ist unbestritten, dass die Schweiz im letzten Jahrhundert hervorragende Arbeit geleistet hat, wenn es darum geht, die Stromversorgung sicherzustellen, Landesteile und Randregionen zu erschliessen und urbane Zentren klug miteinander zu verbinden. Die Anstrengungen waren tatsächlich gross. Alpentäler wurden geflutet, ein landesweites Autobahnnetz gebaut, mehrere Gotthardtunnel gebaut. Das Mittelland selbst gleicht inzwischen fast durchgehend einem semiurbanen Raum. In den letzten vierzig Jahren sind die Ansprüche allerdings gestiegen, und das Wachstum der Einwohnerschaft hat sich beschleunigt. Über die Bevölkerungsentwicklung, die Personenfreizügigkeit mit der EU und auch die Zuwanderung aus aller Welt wohnen nun mehr als neun Millionen Menschen im Land. Sie brauchen Wohnraum, füllen Pendlerzüge, fahren zur Erholung in die Alpen – und das merkt man. Der Ausbau der Infrastruktur hält gefühlt immer weniger Schritt mit der Entwicklung. Fakt ist auch, dass das Wachstum selbst ein Zeichen für einen gesunden Staat darstellt. In den letzten Jahrzehnten hat der allgemeine Wohlstand klar zugenommen. Arbeitgeber konnten darauf zählen, für offene Stellen fähige Arbeitnehmer zu finden. Insgesamt gehört die Schweiz zu den dynamischen Volkswirtschaften Europas. Es stimmt aber auch, dass das Unbehagen wächst – in Bezug auf volle Zugabteile, Stau auf den Strassen, Knappheiten im Wohnungsmarkt und drohende Knappheiten beim Winterstrom. Weitere Massnahmen und Ausbauschritte werden unausweichlich. Doch wie die Abstimmung zum Autobahnausbau gezeigt hat, wird auch hier die Skepsis grösser. Ist der Dichtestress in der Schweiz ein Mythos – oder wird er immer mehr Realität? Wo muss man heute ansetzen, um die Infrastruktur von morgen zu bauen? Und wie gewinnt man demokratische Mehrheiten für die Investitionen? Albert Rösti ist Bundesrat der SVP und seit 2023 Vorsteher des Uvek. Der NZZ-Chefredaktor Eric Gujer spricht mit ihm über die Zukunft des transatlantischen Verhältnisses.
'Artemis 2' wird noch nicht auf dem Mond landen. Eine Astronautin und drei Astronauten umrunden den Mond, testen das neue Orion-Raumschiff unter realen Bedingungen – und bereiten damit die nächste Etappe vor: die erste Mondlandung seit 'Apollo'. Den Mond auf die Erde geholt Bevor es ernst gilt, wird auf der Erde trainiert. In Köln wurde dafür auf 700 Quadratmetern die Mondoberfläche realitätsnah nachgebaut. Hier wird getestet, was später sitzen muss – mit dem Ziel, Risiken zu minimieren und Fehlerquellen zu erkennen, bevor es 400'000 Kilometer weit weg ernst wird. 'Einstein'-Moderator Tobias Müller erkundet die neue Mondsimulationsanlage Luna gemeinsam mit Astronaut Matthias Maurer, welcher massgeblich am Projekt beteiligt ist und für eine Mondmission nominiert ist. Europas Schlüsselrolle – und die Schweiz mittendrin Ohne Europa würde mit 'Artemis' kein Astronaut zum Mond fliegen, betont Daniel Neuenschwander, Direktor für bemannte Raumfahrt bei der ESA. Denn das Servicemodul, das von der ESA gebaut wurde, liefert Strom, Wasser, Sauerstoff – und vor allem den nötigen Antrieb Richtung Mond. Und auch die Schweiz mischt vorne mit. Firmen wie Beyond Gravity liefern Schlüsselmechanismen – hochpräzise Technik, die im All funktionieren muss. Bauen, leben und überleben Doch 'Artemis' will mehr als nur hinfliegen. Das Ziel ist, zu bleiben. Aber der Mond hat keine Atmosphäre, keine schützende Hülle. Strahlung und extreme Temperaturschwankungen machen ihn lebensfeindlich. Es braucht Schutzbauten. 'Einstein' zeigt, wie Forschende auf das setzen, was bereits da ist: Regolith. Der Mondstaub soll vor Ort zu Bausteinen verarbeitet werden – gebrannt, gesintert oder per 3D-Druck geformt. So könnte eine Mondbasis entstehen und der Mond zum Testgelände und zur Startrampe werden für spätere Missionen zum Mars. Von Mond zum Mars Während in Köln für den Mond trainiert wird, hat die französische Weltraumagentur CNES in Toulouse bereits den Mars im Blick. Mit dabei ist die Schweizer Weltraum-Medizinerin Jessica Studer. Sie untersucht, wie Isolation, künstlich erzeugter Stress und Kommunikationsverzögerungen Körper und Teamleistung beeinflussen. Denn eine Marsmission dauert zwei bis drei Jahre. Funksignale brauchen bis zu 40 Minuten. Die Crew muss autonom handeln – ohne direkte Hilfe von der Erde. Für solche Langzeitmissionen zählt nicht nur Technik. Mindestens so entscheidend sind auch Psyche, Teamwork und die Fähigkeit, unter Druck fokussiert zu bleiben. Und Jessica Studer will herausfinden, wie Menschen auf diese speziellen Herausforderungen vorbereitet werden können.
In der Performance 'Sanddorn Balance' entsteht in fliessenden, hypnotisierenden Bewegungen aus 13 Palmblatt-Rispen und einer Feder ein ultrafragiles Riesenmobile, das am Schluss in sich zusammenfällt. Die Performance machte das Toggenburger Tanztheater Rigolo weltberühmt. Seit 1978 erschaffen Mädir Eugster und Lena Roth mit ihren drei Töchtern, die das Theater unterdessen übernommen haben, auf der Bühne einen ureigenen Kosmos voller Poesie, archaischen Bildern und Artistik. Als Familie lebten sie kompromisslos ein Leben in totaler Freiheit und Naturverbundenheit und ohne finanzielle Sicherheit. Ein Film über eine Artistenfamilie, die im Zirkusbereich Massstäbe gesetzt hat.
Elektroroller im Geschwindigkeitsrausch: Frisieren leicht gemacht Wie kann es sein, dass in der Schweiz Elektroroller verkauft werden, die für den Strassenverkehr gar nicht zugelassen sind? Der 'Kassensturz'-Test zeigt: Zwei von sieben Elektrorollern können kinderleicht frisiert werden. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) stellt sich kritischen Fragen. Gefährlicher Hautschmuck? Tätowierfarbe unter der Lupe Schätzungsweise jede fünfte Person in der Schweiz ist tätowiert. Allerdings können Tätowierfarben die Gesundheit gefährden: Zu diesem Schluss kommt eine neue Schweizer Studie. 'Kassensturz' taucht ein in die Welt der Tattoos, und will wissen: Wie sicher arbeitet die Branche? 'Darf man das?': Drohne abschiessen, die mich filmt In der Serie 'Darf man das?' beantwortet 'Kassensturz' Rechtsfragen aus dem Alltag. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können ihr Rechtsempfinden testen. Heute: Darf ich eine Drohne vom Himmel holen, wenn sie mich auf meinem Grundstück filmt? Darf man das? Mit Kassensturz-Juristin Gabriela Baumgartner.
Wie gelingt ein selbstbestimmtes Leben im Alter für gehörlose Menschen? Wenn sie Unterstützung brauchen, stellen sich besondere Fragen: Wer kommuniziert in Gebärdensprache? Wer versteht ihre Biografie – geprägt von visueller Kultur, Gemeinschaft und oft auch von Ausgrenzung? Und wie kann verhindert werden, dass gehörlose Menschen im Alter stärker vereinsamen als Hörende? In der neuen Ausgabe von 'Signes' widmet sich Moderatorin Natasha Ruf genau diesen Themen. Sie besucht eine Spitex-Organisation mit Gebärdensprachangebot, die von gehörlosen Fachpersonen aufgebaut wurde, und zeigt, wie Pflege und Betreuung barrierefrei gestaltet werden können – direkt, selbstbestimmt und auf Augenhöhe. Die Sendung begleitet zudem innovative Wohnprojekte, die in den nächsten Jahren entstehen. Hörende und gehörlose Fachpersonen arbeiten hier zusammen, um gezielt auf die Bedürfnisse älterer gehörloser Menschen einzugehen. Gemeinschaftsräume, visuelle Orientierung und gelebte Gebärdensprache stehen dabei im Zentrum – Inklusion wird konkret angestrebt. Gleichzeitig beleuchtet 'Signes', was die Gebärdencommunity selbst unternimmt, um Isolation im Alter zu verhindern. Vereine, Stammtischangebote und Veranstaltungen in der Gehörlosengemeinschaft spielen eine zentrale Rolle. Denn für viele ist klar: Altern in Würde bedeutet auch, weiterhin Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu bleiben. Eine Sendung über Selbstbestimmung, Solidarität und neue Wege in der Pflege – aus der Community, für die Community.
Jonnys zweite Reise führt nach Bolivien. In der auf 4000 Metern gelegenen Hauptstadt La Paz spürt er die Auswirkungen der Höhe deutlich. Auf dem Hexenmarkt sucht er Hilfe für seine Kopfschmerzen. Dabei stösst er auf Lama-Föten, Potenzmittel und rauchende Frösche. Ein Besuch bei einer Schamanin soll zudem die Frage nach seiner Zukunft klären. Eine Mischung aus Tradition, Mystik und persönlichen Reflexionen inmitten einer fremden Kultur. Mira Weingart ist unterdessen in Südkorea. Ein Land, in dem die Menschen immer weniger Kinder bekommen. Ein Thema, das für die junge Radiomoderatorin immer aktueller wird.
Rund drei Monate sind vergangen, seit die Engelbergerin Michelle Gisin im Abschlusstraining in St. Moritz einen schwerwiegenden Sturz erlitt. In einer der schnellsten Passagen mit über 110 Stundenkilometern geht Gisin auf der Corviglia-Piste zu Boden und prallt ungebremst in die Fangnetze. Besonders gravierend sind für die Sportlerin die Verletzungen an der Halswirbelsäule. 'Die Ärzte hatten mir erklärt, dass es wahnsinnig knapp war. Ich hätte querschnittsgelähmt sein können. Mit dieser Vorstellung habe ich sehr gekämpft', berichtet die zweifache Olympiasiegerin. Bei 'Gredig direkt' berichtet die 32-jährige Athletin von ihrer Reha, wie sie mit möglichen Ängsten umgeht und welche Gedanken sie sich zu ihrer Zukunft im Spitzensport macht.
Das Slow-TV-Format 'Schweiz von oben' zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf die malerischen Landschaften des Engadin. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über den Morteratschgletscher, den Silvaplanersee, die Halbinsel Chastè und den Albulapass. 'Schweiz von oben' – eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
Elektroroller im Geschwindigkeitsrausch: Frisieren leicht gemacht Wie kann es sein, dass in der Schweiz Elektroroller verkauft werden, die für den Strassenverkehr gar nicht zugelassen sind? Der 'Kassensturz'-Test zeigt: Zwei von sieben Elektrorollern können kinderleicht frisiert werden. Das Bundesamt für Strassen (Astra) stellt sich kritischen Fragen. Gefährlicher Hautschmuck? Tätowierfarbe unter der Lupe Schätzungsweise jede fünfte Person in der Schweiz ist tätowiert. Allerdings können Tätowierfarben die Gesundheit gefährden: Zu diesem Schluss kommt eine neue Schweizer Studie. 'Kassensturz' taucht ein in die Welt der Tattoos und will wissen: Wie sicher arbeitet die Branche? 'Darf man das?': Drohne abschiessen, die mich filmt In der Serie 'Darf man das?' beantwortet 'Kassensturz' Rechtsfragen aus dem Alltag. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können ihr Rechtsempfinden testen. Heute: Darf ich eine Drohne vom Himmel holen, wenn sie mich auf meinem Grundstück filmt? Darf man das? Mit 'Kassensturz'-Juristin Gabriela Baumgartner.
Das Format trumpft mit kulinarischen Überraschungen und Entdeckungen auf. Jeweils fünf Hobbyköchinnen und Hobbyköche stellen sich dem 'Wochenmotto' und präsentieren ihre persönlichen Rezepte.
Die Preise auf dem Ölmarkt sind aufgrund des Iran-Kriegs zuletzt angestiegen. Die Kosten für importierte fossile Brenn- und Treibstoffe steigen. Gemäss TCS kostete ein Liter Bleifrei hierzulande Anfang Jahr noch durchschnittlich 1,65 Franken. Heute sind es bereits 1,87 Franken. Welche Auswirkungen hat der Iran-Krieg auf die Schweizer Energiepolitik? Besteht Handlungsbedarf? Mit der zunehmenden Dekarbonisierung steigt der landesweite Strombedarf. Besonders in den Wintermonaten ist der Verbrauch von Strom höher als die inländische Produktion. Wie dieser steigende Bedarf gedeckt werden soll, ist politisch umstritten. Der vom Bundesrat präsentierte indirekte Gegenvorschlag zur sogenannten 'Blackout stoppen'-Initiative will das Neubauverbot für Kernkraftwerke aufheben. Für den Ausbau der Energieversorgung sollen alle Technologien in Betracht gezogen werden können. Der Ständerat unterstützt das Anliegen des Bundesrates. Ob die Streichung des Neubauverbots auch im Nationalrat eine Mehrheit findet, wird sich weisen. Gegner der Atomenergie argumentieren, die Diskussion über Atomkraftwerke torpediere den Ausbau der erneuerbaren Energien. Wie kann die Versorgungssicherheit der Schweiz sichergestellt werden? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 27. März 2026 in der 'Arena': – Michael Graber, Mitglied Parteileitung SVP – Marionna Schlatter, Vizepräsidentin Grüne – Thierry Burkart, Ständerat FDP/AG – Jürg Grossen, Präsident GLP
Der Dorflehrer (Christian Friedel) einer norddeutschen Gemeinde erzählt eine Geschichte. Sie beginnt etwa ein Jahr vor Ausbruch des ersten Weltkriegs mit dem Reitunfall des Arztes (Rainer Bock): Ein fast unsichtbarer Draht ist quer über den Weg gespannt, bringt das Pferd zum Sturz und seinen Reiter ins Krankenhaus. Weil der Täter nicht ermittelt werden kann, gerät der Vorfall zunächst in Vergessenheit. Dann aber stirbt eine Frau in der Mühle des Barons (Ulrich Tukur). Es folgen weitere Ereignisse: Während des Erntedankfestes wird ein Kohlfeld zerstört, und in der folgenden Nacht wird Sigi (der Sohn des Barons) schwer misshandelt. Das alles erzählt der Lehrer im Hintergrund und zeichnet so nach und nach ein Bild, das die Kinder des Dorfes als mögliche Täter erscheinen lässt. Bei einem Gespräch mit dem Pastor (Burghart Klaussner), einem der betroffenen Väter, will dieser das natürlich nicht wahrhaben, ist er doch sehr um die ordentliche Erziehung seiner Kinder bemüht: Zur Erinnerung daran, dass sie artig sein sollen, müssen sie Tag für Tag ein weisses Band tragen.
Die Preise auf dem Ölmarkt sind aufgrund des Iran-Kriegs zuletzt angestiegen. Die Kosten für importierte fossile Brenn- und Treibstoffe steigen. Gemäss TCS kostete ein Liter Bleifrei hierzulande Anfang Jahr noch durchschnittlich 1,65 Franken. Heute sind es bereits 1,87 Franken. Welche Auswirkungen hat der Iran-Krieg auf die Schweizer Energiepolitik? Besteht Handlungsbedarf? Mit der zunehmenden Dekarbonisierung steigt der landesweite Strombedarf. Besonders in den Wintermonaten ist der Verbrauch von Strom höher als die inländische Produktion. Wie dieser steigende Bedarf gedeckt werden soll, ist politisch umstritten. Der vom Bundesrat präsentierte indirekte Gegenvorschlag zur sogenannten 'Blackout stoppen'-Initiative will das Neubauverbot für Kernkraftwerke aufheben. Für den Ausbau der Energieversorgung sollen alle Technologien in Betracht gezogen werden können. Der Ständerat unterstützt das Anliegen des Bundesrates. Ob die Streichung des Neubauverbots auch im Nationalrat eine Mehrheit findet, wird sich weisen. Gegner der Atomenergie argumentieren, die Diskussion über Atomkraftwerke torpediere den Ausbau der erneuerbaren Energien. Wie kann die Versorgungssicherheit der Schweiz sichergestellt werden? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 27. März 2026 in der 'Arena': – Michael Graber, Mitglied Parteileitung SVP – Marionna Schlatter, Vizepräsidentin Grüne – Thierry Burkart, Ständerat FDP/AG – Jürg Grossen, Präsident GLP
Jonnys zweite Reise führt nach Bolivien. In der auf 4000 Metern gelegenen Hauptstadt La Paz spürt er die Auswirkungen der Höhe deutlich. Auf dem Hexenmarkt sucht er Hilfe für seine Kopfschmerzen. Dabei stösst er auf Lama-Föten, Potenzmittel und rauchende Frösche. Ein Besuch bei einer Schamanin soll zudem die Frage nach seiner Zukunft klären. Eine Mischung aus Tradition, Mystik und persönlichen Reflexionen inmitten einer fremden Kultur. Mira Weingart ist unterdessen in Südkorea. Ein Land, in dem die Menschen immer weniger Kinder bekommen. Ein Thema, das für die junge Radiomoderatorin immer aktueller wird.
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
Das Magazin berichtet über die täglichen Entwicklungen an der Schweizer Börse. Trends und Perspektiven werden analysiert und von wichtigen Entscheidungsträgern der Wirtschaft kommentiert.
Das Magazin berichtet täglich über die wichtigsten kantonalen, regionalen und kommunalen Themen und Ereignisse aus Politik und Gesellschaft. Die Schweiz wird in ihrer ganzen Vielfalt gezeigt.
Martin und Brigitta Michel wohnen in Chur in einem Haus, welches 1818 gebaut wurde. Zu diesem gehört ein traumhafter Barockgarten. Er besteht aus einem Baumgarten mit Obstbäumen und Reben, einem formalen Vorgarten mit zahlreichen, in Töpfen wachsenden Zitruspflanzen sowie einem formalen Buchsparterre, in dem vorwiegend Rosen wachsen. Martin Michel wuchs in diesem Haus 'Salis auf dem Sand' auf, nun gehört das Gebäude ihm und seinem Bruder. Brigitta kümmert sich um die Rosen, Martin um den Rest des französischen Gartens. In diesem Frühling gestalten sie eine Tuffsteinlandschaft rund um einen Brunnen neu. Die Steine hat Martin Michel aus der Umgebung der Plessur geholt, die nur wenige Meter von ihrem Haus entfernt durchfliesst.
Das Format trumpft mit kulinarischen Überraschungen und Entdeckungen auf. Jeweils fünf Hobbyköchinnen und Hobbyköche stellen sich dem 'Wochenmotto' und präsentieren ihre persönlichen Rezepte.
Die Sendung zeigt die romanische Schweiz in ihrer ganzen Vielfalt und berichtet über aktuelle Ereignisse im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen und gesellschaftspolitischen Bereich.
Masha, ein sehr aktives kleines Mädchen, lernt eines Tages im Wald einen grummligen, grossen Bären kennen. Dieser lebt alleine und liebt seinen ruhigen und gemütlichen Alltag über alles. Masha stellt mit ihren Ideen und Aktionen seine Welt komplett auf den Kopf. So erleben beide von nun an wilde Abenteuer und haben viel Spass zusammen. 'Masha und der Bär' ist eine Animationsserie mit viel Herz für die ganze Familie.
Kristin (Karoline Eichhorn), 51, kommt nach Marseille, um durchzuatmen. Mit dem Scheitern ihrer Ehe hat sie auch gleich ihren Job verloren. Denn sie hat in Justus' Firma die Buchhaltung gemacht. Die Einladung ihres ehemaligen Au-pair-Kindes Sophie (Maxine Kazis) kommt daher wie gerufen. Sophie ist hochschwanger und hofft insgeheim, dass Kristin ihr bei der Betreuung ihres Babys zur Seite stehen wird. Denn Sophie und Julien (Max Befort) wollen das Kind zwar zusammen aufziehen, die Gründung einer klassischen Familie beabsichtigen sie aber nicht. Sie sind nicht ineinander verliebt. Kristin hat jedoch eigene Pläne. Sie will ihre Freundin Susanne in deren Textilmarktstand unterstützen. Und sie hat sich bereits auf einer Dating-App eingetragen, um einen neuen Partner kennenzulernen. Die App schweigt jedoch beharrlich. Erst, als Sophie Kristins Alter nach unten korrigiert, kann sie sich vor Matches nicht retten. Ihr erstes Date ist Michel (Matthias Matschke), ein gut situierter Seifenfabrikant, der sichtlich enttäuscht ist, als er Kristin sieht. Seine höfliche Distanziertheit wird jedoch schlagartig zu heissem Interesse, als er hört, dass Kristin Buchhalterin von Beruf ist. Spontan bietet er ihr eine Stelle an. Seine bisherige 'Kraft' war seine eigene Frau, die ihn verlassen hat. Kristin lehnt kühl ab, schliesslich hat sie den Job bei Susanne. Als ein Wasserschaden dann jedoch deren Ware unbrauchbar macht, dreht Kristin bei und heuert doch bei Michel an. Julien und Sophie halten davon wenig. Julien vor allem deswegen, weil Michel niemand anderes als sein Vater ist, mit dem er sich überworfen hat. Die beiden haben grundsätzlich unterschiedliche Sichtweisen auf das Geschäft der Seifenproduktion: Julien will nachhaltig arbeiten mit regionalen Produkten und einer umweltverträglichen Produktion. Sein Vater hingegen verfolgt ein klassisches Geschäftsmodell. Ökologie ist okay, aber nur dann, wenn sie sich rechnet. Natürlich fördert Michel mit seinem Betrieb die Region und beschäftigt nur Zulieferer aus der Gegend. Nachgeprüft hat er das jedoch nie. Das macht nun Kristin. Und kommt dabei einem handfesten Betrug auf die Spur. Um Fördergelder zu beziehen, hätte Michel Lieferketten nachhalten müssen, was er nicht getan hat. Und jetzt muss er die Verantwortung dafür tragen. Michel steht angesichts der drohenden horrenden Strafen vor der Pleite. Er ist mehr als verzweifelt. War er doch gerade dank Kristin auf dem Weg der Läuterung und wollte für Juliens Start-up bürgen. Kristin findet einen Ausweg aus der Misere, wenn auch einen schmerzlichen, und Michel ist überwältigt. Was für eine Frau! Je länger er mit ihr arbeitet, desto mehr verliebt er sich in sie. Aber auch Julien hegt ernste Gefühle für Kristin. Kristin weiss nicht, was sie tun soll. Eines ist aber auf jeden Fall sicher: Nach Deutschland zurückkehren wird sie nicht.
Cast
Karoline Eichhorn, Matthias Matschke, Max Befort, Maxine Kazis, Rafi Guessous, Katrin Lux
Marc Trauffer, selbsternannter 'Alpentainer', reist für den 'Samschtig-Jass' vom Brienzersee ins Emmental und setzt sich nach jahrelangem Zögern endlich auch an den Jasstisch. Hier wartet starke Konkurrenz, doch der Berner Oberländer hat fleissig geübt und kennt sich als Unternehmer der Holzkuh-Erlebniswelt und des vor vier Jahren eröffneten Bretterhotels bestens mit Zahlen und Rechenaufgaben aus. Mit im Gepäck hat der Tausendsassa auch sein neustes Werk 'Heubode', ein Album voller Energie, Gefühl und Heimat und ein Soundtrack für alle, die echte Musik voller Charme und mit einem Augenzwinkern lieben. Für seinen Auftritt im 'Samschtig-Jass' hat sich der Berner Oberländer Verstärkung geholt und präsentiert zusammen mit Maja Brunner ein fetziges Hit-Medley.
Übrige Dokumentationen und Reportagen über Mensch und seine Sozialumwelt
Produktionsland
D
Produktionsjahr
2019
Beschreibung
Es gibt kaum eine Region, die Feinschmeckern so viele Gaumenfreuden bietet, wie der Piemont. Die Reihe besucht nicht nur Spitzenköche und stellt deren Rezepte vor, sondern präsentiert auch Bauern und andere Lebensmittelproduzenten.
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
Das Format trumpft mit kulinarischen Überraschungen und Entdeckungen auf. Jeweils fünf Hobbyköchinnen und Hobbyköche stellen sich dem 'Wochenmotto' und präsentieren ihre persönlichen Rezepte.
Die frisch verliebte Nora möchte sich endlich mehr Zeit für ihre Zweisamkeit mit Max nehmen. Einfach abschalten ist in ihrem Beruf leichter gesagt als getan: Als bei einer Bootsfahrt der Kapitän umkippt, muss die Ärztin Erste Hilfe leisten. Zwar behauptet der raubeinige Patient, das alles halb so wild sei. Nora besteht jedoch auf eine gründliche Untersuchung. Die Tumordiagnose von Dr. Heckmann bestätigt schlimmste Befürchtungen. Schon bald erfährt die umsichtige Ärztin, dass der Schwerkranke nicht nur gesundheitliche Probleme hat: Seine Schwester Julia setzt ihm in einem Erbschaftsstreit unerbittlich zu. Die Berufssoldatin wirft ihrem Bruder vor, sich zu wenig um die vor kurzem verstorbene Mutter gekümmert zu haben. Dass weder der Käpten noch seine einzige Angehörige den ersten Schritt machen, nimmt Nora nicht hin. Um beide vor einem schweren Fehler zu bewahren, halst sich die Ärztin eine schwierige Aufgabe auf.
Wiederholung
W
Cast
Tanja Wedhorn, Benjamin Grüter, Bernhard Piesk, Anne Werner, Patrick Heyn, Morgane Ferru, Lukas Zumbrock
Übrige Dokumentationen und Reportagen über Mensch und seine Sozialumwelt
Produktionsland
D
Produktionsjahr
2019
Beschreibung
Es gibt kaum eine Region, die Feinschmeckern so viele Gaumenfreuden bietet, wie der Piemont. Die Reihe besucht nicht nur Spitzenköche und stellt deren Rezepte vor, sondern präsentiert auch Bauern und andere Lebensmittelproduzenten.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. 'nano' macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht 'nano' seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. 'nano' ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmässig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
'Artemis 2' wird noch nicht auf dem Mond landen. Eine Astronautin und drei Astronauten umrunden den Mond, testen das neue Orion-Raumschiff unter realen Bedingungen – und bereiten damit die nächste Etappe vor: die erste Mondlandung seit 'Apollo'. Den Mond auf die Erde geholt Bevor es ernst gilt, wird auf der Erde trainiert. In Köln wurde dafür auf 700 Quadratmetern die Mondoberfläche realitätsnah nachgebaut. Hier wird getestet, was später sitzen muss – mit dem Ziel, Risiken zu minimieren und Fehlerquellen zu erkennen, bevor es 400'000 Kilometer weit weg ernst wird. 'Einstein'-Moderator Tobias Müller erkundet die neue Mondsimulationsanlage Luna gemeinsam mit Astronaut Matthias Maurer, welcher massgeblich am Projekt beteiligt ist und für eine Mondmission nominiert ist. Europas Schlüsselrolle – und die Schweiz mittendrin Ohne Europa würde mit 'Artemis' kein Astronaut zum Mond fliegen, betont Daniel Neuenschwander, Direktor für bemannte Raumfahrt bei der ESA. Denn das Servicemodul, das von der ESA gebaut wurde, liefert Strom, Wasser, Sauerstoff – und vor allem den nötigen Antrieb Richtung Mond. Und auch die Schweiz mischt vorne mit. Firmen wie Beyond Gravity liefern Schlüsselmechanismen – hochpräzise Technik, die im All funktionieren muss. Bauen, leben und überleben Doch 'Artemis' will mehr als nur hinfliegen. Das Ziel ist, zu bleiben. Aber der Mond hat keine Atmosphäre, keine schützende Hülle. Strahlung und extreme Temperaturschwankungen machen ihn lebensfeindlich. Es braucht Schutzbauten. 'Einstein' zeigt, wie Forschende auf das setzen, was bereits da ist: Regolith. Der Mondstaub soll vor Ort zu Bausteinen verarbeitet werden – gebrannt, gesintert oder per 3D-Druck geformt. So könnte eine Mondbasis entstehen und der Mond zum Testgelände und zur Startrampe werden für spätere Missionen zum Mars. Von Mond zum Mars Während in Köln für den Mond trainiert wird, hat die französische Weltraumagentur CNES in Toulouse bereits den Mars im Blick. Mit dabei ist die Schweizer Weltraum-Medizinerin Jessica Studer. Sie untersucht, wie Isolation, künstlich erzeugter Stress und Kommunikationsverzögerungen Körper und Teamleistung beeinflussen. Denn eine Marsmission dauert zwei bis drei Jahre. Funksignale brauchen bis zu 40 Minuten. Die Crew muss autonom handeln – ohne direkte Hilfe von der Erde. Für solche Langzeitmissionen zählt nicht nur Technik. Mindestens so entscheidend sind auch Psyche, Teamwork und die Fähigkeit, unter Druck fokussiert zu bleiben. Und Jessica Studer will herausfinden, wie Menschen auf diese speziellen Herausforderungen vorbereitet werden können.
Marc Trauffer, selbsternannter 'Alpentainer', reist für den 'Samschtig-Jass' vom Brienzersee ins Emmental und setzt sich nach jahrelangem Zögern endlich auch an den Jasstisch. Hier wartet starke Konkurrenz, doch der Berner Oberländer hat fleissig geübt und kennt sich als Unternehmer der Holzkuh-Erlebniswelt und des vor vier Jahren eröffneten Bretterhotels bestens mit Zahlen und Rechenaufgaben aus. Mit im Gepäck hat der Tausendsassa auch sein neustes Werk 'Heubode', ein Album voller Energie, Gefühl und Heimat und ein Soundtrack für alle, die echte Musik voller Charme und mit einem Augenzwinkern lieben. Für seinen Auftritt im 'Samschtig-Jass' hat sich der Berner Oberländer Verstärkung geholt und präsentiert zusammen mit Maja Brunner ein fetziges Hit-Medley.
Übrige Dokumentationen und Reportagen über Mensch und seine Sozialumwelt
Produktionsland
D
Produktionsjahr
2019
Beschreibung
Es gibt kaum eine Region, die Feinschmeckern so viele Gaumenfreuden bietet, wie der Piemont. Die Reihe besucht nicht nur Spitzenköche und stellt deren Rezepte vor, sondern präsentiert auch Bauern und andere Lebensmittelproduzenten.
Sommer in einem Tal in der Nordwestschweiz, 1877. Josephine, 36, arbeitet in einer Uhrenfabrik im Berner Jura, wo sie das Herzstu?ck der mechanischen Uhrwerke herstellt, die Unruhe. Das Teilchen besteht aus einem winzigen Zahnrad, einer ungeraden Achse und einer Spiralfeder. Fortlaufend setzt die junge Arbeiterin die Unruhe zusammen und misst ihre Schwingung. In der Fédération Jurassienne, der lokalen anarchistischen Arbeiterbewegung der Uhrmacher, lernt Josephine den jungen Schriftsteller Piotr Kropotkin, 33, kennen. Piotr ist aus St. Petersburg angereist, um an einem Kongress der Fédération Jurassienne teilzunehmen, die zur Drehscheibe der internationalen anarchistischen Bewegung geworden ist. Alles scheint sich in dem Tal um die Organisation von Zeit, Geld und Arbeit zu drehen. Der Film beobachtet, wie zwei politische Festakte vorbereitet werden, um die Menschen von unterschiedlichen Narrativen zu u?berzeugen. Auf einem Spaziergang durch die nahen Wälder fragen wir uns mit Josephine und Piotr zusammen: Wer hat die Macht, uns die Geschichte u?ber uns selbst zu erzählen? Warum glauben wir eigentlich, wer wir sind, wann wir arbeiten mu?ssen, wie wir uns organisieren? Und könnte dabei vielleicht alles ganz anders aussehen? Cyril Schäublins erster Langspielfilm 'Dene wos guet geit' (2017) wurde an Festivals rund um den Globus gefeiert und mehrfach prämiert. Mit 'Unrueh' geht der Regisseur, der ein Nachkomme einer Nordwestschweizer Uhrmacherfamilie ist, zurück zu seinen familiären Wurzeln – und weist darüber hinaus auch in die Gegenwart. Sein Film spielt in einer Epoche technologischer Umbrüche und damit einhergehenden markanten Veränderungen der sozialen Ordnung, die bis in die aktuelle Zeit hineinwirken. Ein facettenreicher, formal und schauspielerisch herausragender, durch Sprachwitz glänzender Spielfilm, an der Berlinale 2022 in der Sektion 'Encounters' mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet.
Wiederholung
W
Cast
Clara Gostynski, Alexei Evstratov, Valentin Merz, Nikolai Bosshardt, Li Tavor, Monika Stalder, Hélio Thiémard
Das Format trumpft mit kulinarischen Überraschungen und Entdeckungen auf. Jeweils fünf Hobbyköchinnen und Hobbyköche stellen sich dem 'Wochenmotto' und präsentieren ihre persönlichen Rezepte.
Rund drei Monate sind vergangen, seit die Engelbergerin Michelle Gisin im Abschlusstraining in St. Moritz einen schwerwiegenden Sturz erlitt. In einer der schnellsten Passagen mit über 110 Stundenkilometern geht Gisin auf der Corviglia-Piste zu Boden und prallt ungebremst in die Fangnetze. Besonders gravierend sind für die Sportlerin die Verletzungen an der Halswirbelsäule. 'Die Ärzte hatten mir erklärt, dass es wahnsinnig knapp war. Ich hätte querschnittsgelähmt sein können. Mit dieser Vorstellung habe ich sehr gekämpft', berichtet die zweifache Olympiasiegerin. Bei 'Gredig direkt' berichtet die 32-jährige Athletin von ihrer Reha, wie sie mit möglichen Ängsten umgeht und welche Gedanken sie sich zu ihrer Zukunft im Spitzensport macht.