Unsere Gesellschaft wird immer älter. Manche sprechen gar von 'Überalterung'. Das sei Altersdiskriminierung, findet die Psychologin Pasqualina Perrig-Chiello. Sie befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Älterwerden und den negativen Vorurteilen des Alters. Älterwerden kann und muss gestaltet werden, meint sie: Wer gut alt werden will, sollte bereits heute damit anfangen. Das findet auch die Philosophin Nadine Mooren. Wir sollten das Alter nicht bekämpfen, sondern Akzeptanz lernen. Denn das Alter hat mehr zu bieten als nur Verlust. Es kann auch ein Gewinn sein, an Lebensweisheit, Gelassenheit und Genügsamkeit. Nur, wie geht das? Welche Gesellschaft braucht es dazu? Und: Altern Frauen anders als Männer?
Die sechs Prominenten stehen im Shaolin-Tempel vor einer riesigen Herausforderung: 600 Kilo schwere Sandsäcke warten darauf, eine steile Treppe hinaufgetragen zu werden. Die zwei Meister geben der Gruppe den Auftrag, sich in zwei Teams aufzuteilen. Ziel ist es, gemeinsam Stärke, Durchhaltewillen und Teamgeist zu beweisen. Nicht Tempo oder Rekorde zählen, sondern Gruppenarbeit, mentale Kraft und gegenseitige Unterstützung. Melanie Winiger, Pat Burgener, Nöldi Forrer, Dario Cologna, Tamy Glauser und Isabel Egli machen sich an die Arbeit. Wer bricht ein? Wer wächst über sich hinaus? Zur Halbzeit im Tempel ist Nöldi Forrer am Limit. Eigentlich wollte der Schwingerkönig in den Tempel reisen, um zur Ruhe zu kommen. Doch die innere Unruhe lässt ihn nicht los. Bei einer Tasse Tee mit Meister Shi Heng Yi spricht er über Stress und Schlafstörungen. Der Meister erkennt schnell den wahren Kern: Nöldis Drang, alles im Geschäft zu kontrollieren. Klar ist: Nöldi muss den Stress regulieren. Aber nur wie? Später im Gasthaus öffnet sich Nöldi weiter. Er erzählt von den hohen Belastungen, die er trägt. Er führt mehrere Käsereien, hat hohe Erwartungen von seinem Umfeld und eine finanzielle Belastung. Er ist in den letzten Jahren in eine grosse Verantwortung gerutscht, ohne das zu wollen. Der Spagat zwischen Pflicht und persönlichem Frieden scheint immer schwieriger. Am Ende des Tages lädt Shi Heng Yi die Gruppe in die Meditationshalle ein. Bei einer intensiven Atemübung sollen alle loslassen, den Körper spüren, den Geist klären. Die sechs Teilnehmenden atmen immer schneller und beginnen zu hyperventilieren. Im Raum wird es immer lauter und die Atemstösse immer heftiger. Ein Zeichen, dass die Gruppe dem Meister vertraut und immer mehr zu sich selbst findet.
Das Slow-TV-Format 'Schweiz von oben' zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf die malerischen Landschaften des Engadin. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über den Morteratschgletscher, den Silvaplanersee, die Halbinsel Chastè und den Albulapass. 'Schweiz von oben' – eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
Im Kosovo sitzt Tobias Eisert derweil buchstäblich auf gepackten Koffern. Drei Jahre lang waren die Militärcontainer auf der Swisscoy-Basis sein Zuhause, die Kameraden seine Ersatzfamilie. Nun heisst es Abschied nehmen – in eine ungewisse Zukunft. Was wird ihn in der Schweiz erwarten? Ein Neuanfang ohne klare Perspektiven fällt ihm schwer. In Malaysia trifft Haziq Salim zum ersten Mal seine frischgeborene Nichte und besucht seine Schwester. Das Wiedersehen der Geschwister ist jedoch nicht nur herzlich – es zeigt auch die Schattenseiten ihres Lebens fernab der Heimat. Zwei der drei fühlen sich in Malaysia fremd, eingeengt und unglücklich. Die Sehnsucht nach der Schweiz, ihrem Zuhause, ist bei ihnen gross und allgegenwärtig. Im Lötschental erleben die Bellwalds einen schmerzhaften Moment: Die beiden Kinder sehen zum ersten Mal ihr zerstörtes Zuhause. Ihr Haus steht nach dem Bergsturz mitten in einem neu entstandenen See – nichts ist mehr zu retten. Über eine provisorische Notstrasse gelangt die Familie erstmals wieder auf ihre Alp. Ein kleiner, aber bedeutender Ort der Geborgenheit in einer Zeit, in der ihnen die Heimat wortwörtlich weggebrochen ist.
Das App-Experiment 'Einstein' macht das Experiment: Kann Tobias Müller eine eigene App programmieren? Ohne grosse Vorkenntnisse will er mit Claude Code, einer KI-Assistenz, eine Rezept-App entwickeln. Vor allem auf Social Media ist das sogenannte Vibe Coding ein Hype. Was steckt dahinter? Und schafft es Tobias, die App zu programmieren? Auch Gero Embser und Friedrich Wicke nutzen Vibe Coding. Sie haben ein Nachhilfeprogramm für Schülerinnen und Schüler entwickelt. Das Spezielle daran ist: Die KI hat vieles programmiert. Beide studieren Informatik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich. Die KI übernimmt das Programmieren, die beiden kontrollieren und überprüfen. KI sei eine Hilfe, viel wichtiger werde die Idee und strukturiertes Denken, sagen sie. Von der Software-Entwicklerin bis zum Laien Grosse Techfirmen wie Meta, Google und Microsoft nutzen KI fürs Programmieren. Mit sogenannten Agenten, also KI-basierten Assistenten, werden Codes geschrieben. Schon heute wird schätzungsweise ein Drittel der Codes mit KI generiert. Folgen für den Arbeitsmarkt Die Rolle der Software-Entwicklerinnen und -Entwickler werde sich verändern – das sagt eine Studie von April Wang von der ETH Zürich. Codes zu produzieren, trete in den Hintergrund, erklärt April Wang. Viel wichtiger sei es, den Überblick zu behalten, die Codes zu überprüfen und kontrollieren zu können, was die KI schreibt. Die Skeptiker Programmieren sei Teil des kreativen Prozesses und dürfe nicht an eine KI ausgelagert werden. Das finden Vertreterinnen und Vertreter der Gamedesignerinnen und Gamedesigner an der Zürcher Hochschule der Künste. Nicht alle wollen also Vibe Coding für ihr Produkt nutzen. Was sagen die User zum Produkt? An der Schule in Wattwil läuft das Pilotprojekt mit Tutor New. Die Biologielehrerin Zensi Hopf nutzt Tutor New in ihrem Unterricht. Die Schülerinnen und Schülern können ihre Fragen in einem ersten Schritt an die KI stellen. Dadurch hat Zensi Hopf mehr Zeit, auf individuelle Fragen einzugehen. Zudem fördere das einen kritischen Umgang mit künstlicher Intelligenz, sagt Zensi Hopf.
Betont sachlich wird in der Sendung über das Geschehen in aller Welt berichtet. Mit den wichtigsten Neuigkeiten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Sport bleibt man stets auf dem Laufenden.
In einem alten Hotel im Appenzellerland leben die beiden fast 90-jährigen Annemarie und Hugo Weder. Auf vier Terrassen hegen die beiden eine Pflanzenwelt voller Schönheiten und Überraschungen. Ganz besonders ist jedoch auch ihre Liebe zu den Chrysanthemen. Erstausstrahlung 2021.
Pia (Birte Hanusrichter) und John (Heiko Ruprecht) haben sich vor sechs Monaten in Amsterdam zwischen zwei Flügen kennengelernt. Beide waren auf der Rückreise, sie nach Deutschland, er nach Neuseeland. Zwischen den beiden hat es so gefunkt, dass sie sich Hals über Kopf ein halbes Jahr später in Andalusien am Felsen von Gibraltar verabredet haben. Sechs Monate später steht Pia allein in Gibraltar. Wegen eines ausgefallen Fliegers ist sie vier Stunden zu spät. Nur die nette, junge Taxifahrerin Flora (Collien Ulmen-Fernandes) ist bei ihr. Mit Flora ist Pia vom Flughafen in Sevilla bis nach Gibraltar gefahren. Genügend Zeit, um ihr die ganze romantische Geschichte mit John zu erzählen. Doch von Romantik ist gerade nicht mehr viel zu spüren. Pia gibt sich alle Mühe, die Enttäuschung zu verbergen, John verpasst zu haben. Wer weiss, ob er überhaupt da war. Anrufen kann sie ihn nicht, da die beiden damals keinerlei Daten ausgetauscht haben. Die analoge Welt sollte wieder eine Chance bekommen. Pia ist fest entschlossen, ihren Andalusien-Urlaub nun so gut es geht zu geniessen, und nimmt die Einladung von Flora dankend an, mit nach Cádiz zu einer Hochzeit zu fahren. Spätestens als Pia dort auf Diego (Patrick Fernandez) trifft, einen engagierten und charmanten Spanier, kann sie den eigentlichen Grund ihre Reise vorerst vergessen. Mit Diego erlebt Pia Andalusien und die wunderschöne Stadt Cádiz von einer ganz anderen, nicht nur touristischen Seite. Dass er sich in seiner Freizeit gegen die ungerechten Zwangsräumungen engagiert, imponiert ihr. Der Urlaub scheint gerettet – bis ihr in Ronda John über den Weg läuft. Pia weiss weder, wie sie Diego oder John diese verzwickte Situation erklären soll, noch weiss sie, wo sie mit ihren Gefühlen steht. John ist zuverlässig und verbindlich, zudem ein erfolgreicher Geschäftsmann. Diego ist ein Abenteurer mit dem Herz am rechten Fleck und ohne jede gesicherte Zukunft. Am Ende muss Pia ihre Entscheidung ganz allein treffen, die so oder so ihr Leben grundsätzlich auf den Kopf stellen wird.
Rerun
W
Cast
Birte Hanusrichter, Patrick Fernandez, Collien Fernandes, Heiko Ruprecht, Iván Gallardo, Mariki Fernandez, Carlos Lobo
Reiseberichte, Dokumentationen über Länder und Völker
Produced in (country)
CH
Produced in (year)
2026
Description
Am 2. Oktober 2018 ging eine Nachricht um die Welt: Jamal Khashoggi, ein saudischer Journalist und Kolumnist der 'Washington Post', hatte das saudische Konsulat in Istanbul betreten und war seither wie vom Erdboden verschluckt. In den darauffolgenden Wochen kamen immer mehr Details ans Tageslicht. Khashoggi war von einem Killerkommando ermordet, seine Leiche zerstückelt und entsorgt worden. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman – oder 'MBS', wie er häufig genannt wird – bestreitet bis heute, etwas mit diesem Fall zu tun zu haben. Doch Berichte der US-Geheimdienste und der Vereinten Nationen kamen zu einem anderen Schluss: Es sei sehr wahrscheinlich, dass MBS, der Saudi-Arabien faktisch regiert, die Ermordung Khashoggis angeordnet habe. Der junge, schillernde Kronprinz geriet ins Kreuzfeuer der Kritik, wurde auf der internationalen Bühne gemieden. Doch nur für kurze Zeit. Denn die riesigen Erdölreserven seines Landes machen MBS zu einem der mächtigsten Männer der Welt. Selbst der US-Präsident kann sich seinem Einfluss nicht entziehen. 'Das neue Saudi-Arabien', die zweite Episode des zweiteiligen Dokumentarfilms, zeigt, wie MBS sein Land transformiert – und es gleichzeitig erbarmungslos im Griff hält. Denn auch wenn Saudi-Arabien sich unter seiner Führung gesellschaftlich öffnet, kulturelle und sportliche Grossanlässe durchgeführt und Frauen mehr Freiheiten eingeräumt werden, ist das saudische Regime noch immer eines der repressivsten der Welt. Der britische Filmemacher Colin Murray sprach mit Dissidenten, Diplomatinnen und Personen, die in direktem Kontakt zu MBS stehen. Und er zeigt: Jamal Khashoggi mag das prominenteste Opfer sein, doch seine Ermordung steht für ein grösseres, brutales System. Erstausstrahlung: 03.05.2026
Das Format trumpft mit kulinarischen Überraschungen und Entdeckungen auf. Jeweils fünf Hobbyköchinnen und Hobbyköche stellen sich dem 'Wochenmotto' und präsentieren ihre persönlichen Rezepte.
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
In einem alten Hotel im Appenzellerland leben die beiden fast 90-jährigen Annemarie und Hugo Weder. Auf vier Terrassen hegen die beiden eine Pflanzenwelt voller Schönheiten und Überraschungen. Ganz besonders ist jedoch auch ihre Liebe zu den Chrysanthemen. Erstausstrahlung 2021.
Nach zwei Monaten Babypause zu Hause im Tal fliegt Hüttenwartin Debi Schwitter zum Saisonende mit ihren beiden kleinen Kindern wieder auf die über 2600 Metern Höhe gelegene Oberaletschhütte im Kanton Wallis. Ihr Mann Peter, seit 13 Jahren Hüttenwart mit Leib und Seele, würde gerne mit ihnen als Hüttenwartfamilie weiterhin zur Hälfte des Jahres auf der Hütte leben. Doch bald wird klar: Die engen Platzverhältnisse sind alles andere als ideal. Auf der Fridolinshütte im Kanton Glarus hat Gabi Aschwanden ganz besondere Gehilfen bekommen. Es sind sechs Menschen mit einem Handicap. Im Rahmen einer Projektwoche bekommen sie Einblick in den Hüttenwartjob. Schon anfangs Saison hat sich Gabi zum Ziel gesetzt, mit aussergewöhnlichen Ideen und Projekten, sei es mit Behinderten oder in ihrem Nebenjob als Wanderleiterin, ihren Hüttenwartalltag zu durchbrechen. Am letzten Tag der Saison zieht sie Bilanz. Auf der Rotondohütte im Kanton Uri haben die beiden Hüttenwartinnen Jeanne Richenberger und Tanja Pfammatter ihre erste Sommersaison hinter sich. Die beiden Neueinsteigerinnen bereuen ihren Wechsel vom Stadt- zum Hüttenleben keinen Moment, auch wenn der 24-Stunden-Job als Hüttenwartinnen ziemlich ermüdend ist. Darum wollen sie selbst den Bergherbst geniessen und etwas entspannen. Doch viel Zeit bleibt ihnen nicht. Bald beginnt die Skitourensaison, und die Hütte benötigt neue Vorräte.
Im Kosovo sitzt Tobias Eisert derweil buchstäblich auf gepackten Koffern. Drei Jahre lang waren die Militärcontainer auf der Swisscoy-Basis sein Zuhause, die Kameraden seine Ersatzfamilie. Nun heisst es Abschied nehmen – in eine ungewisse Zukunft. Was wird ihn in der Schweiz erwarten? Ein Neuanfang ohne klare Perspektiven fällt ihm schwer. In Malaysia trifft Haziq Salim zum ersten Mal seine frischgeborene Nichte und besucht seine Schwester. Das Wiedersehen der Geschwister ist jedoch nicht nur herzlich – es zeigt auch die Schattenseiten ihres Lebens fernab der Heimat. Zwei der drei fühlen sich in Malaysia fremd, eingeengt und unglücklich. Die Sehnsucht nach der Schweiz, ihrem Zuhause, ist bei ihnen gross und allgegenwärtig. Im Lötschental erleben die Bellwalds einen schmerzhaften Moment: Die beiden Kinder sehen zum ersten Mal ihr zerstörtes Zuhause. Ihr Haus steht nach dem Bergsturz mitten in einem neu entstandenen See – nichts ist mehr zu retten. Über eine provisorische Notstrasse gelangt die Familie erstmals wieder auf ihre Alp. Ein kleiner, aber bedeutender Ort der Geborgenheit in einer Zeit, in der ihnen die Heimat wortwörtlich weggebrochen ist.
Reiseberichte, Dokumentationen über Länder und Völker
Produced in (country)
A/D
Produced in (year)
2016
Description
Die damals besetzten Gebiete hatten einen vielfältigen historischen und kulturellen Reichtum zu bieten: spanisch-christliche, römische und jüdische Einflüsse. In der islamischen Gartenkultur in Südspanien wurden immer auch die Blicke in die Landschaft eingeplant. Die bekanntesten Gartenanlagen finden sich in der Alhambra und im Palacio de Generalife in Granada. Sie zählen zu den touristischen Höhepunkten einer Andalusien-Reise. Die unzähligen Brunnen, Becken und Springbrunnen beleben diese Gärten mit sanften Klängen und zauberhaften Lichtreflektionen.
Friedrich Müggels und seine Freundin Irina Belova werden nach einem schweren Autounfall in die Sachsenklinik eingeliefert. Friedrich muss die Milz entfernt werden. Irina hat zwei gebrochene Rippen und eine Prellung im Gesicht. In einem vertraulichen Gespräch deutet Irina gegenüber Pflegerin Jasmin an, dass sie sich kurz vor dem Unfall mit ihrem Freund gestritten hat. Jasmin bespricht sich mit Dr. Lilly Phan, da sie einen Fall von häuslicher Gewalt vermutet. Doch nach aussen hin suggeriert das Paar völlige Harmonie. Lilly und Jasmin suchen immer wieder das Gespräch mit Irina und bieten ihre Hilfe an. Als Jasmin Zeugin einer Auseinandersetzung zwischen Friedrich und Irina wird, erkennt sie ihren Fehler. Miriam Schneider liegt seit Längerem mit einer schweren Erkältung im Bett. Cosmo ist mit ihrem desolaten Zustand völlig überfordert und ruft heimlich Miriams Mutter Linda an, die sofort nach Leipzig kommt. Sie vermutet zunächst Liebeskummer nach der Trennung von Rieke, bringt Miriam aber in die Klinik, damit sie körperlich durchgecheckt wird. Dr. Kathrin Globisch erkennt Miriams kritischen Zustand und vermutet, dass mehr dahintersteckt als Liebeskummer oder eine Erkältung. Dr. Philipp Brentano wird von Dr. Kaminski auf unbestimmte Zeit beurlaubt, weil Sybille Keller, die Mutter seines Cochlea-Implantat-Patienten Joshua, eine Klage wegen Körperverletzung gegen ihn eingereicht hat. Wenn sie erfolgreich ist, droht Philipp seine Approbation als Arzt zu verlieren.
Cast
Anna Schumacher, Eugen Knecht, Isabel Varell, Max Bär, Leslie-Vanessa Lill, Michael Raphael Klein, Philip Günsch
Minna Ehrenfeld begleitet ihren Mann Ephraim in die Sachsenklinik, wo er eine Knieprothese erhalten soll. Als Minna plötzlich einen Zusammenbruch erleidet, bekommt sie Angst, dass sie nicht überlebt, und beichtet Dr. Philipp Brentano ihr dunkles Geheimnis. Darren Macneil bekommt beim Fahrradfahren einen MS-Schub und stürzt schwer. Er schafft es gerade noch, sein Handy zu ertasten, und ruft eher zufällig Arzu an, die ihm sofort zu Hilfe eilt. Bevor sie einen Rettungswagen rufen kann, offenbart er ihr seine MS-Erkrankung, und zwischen ihnen kommt es zu einem Kuss. Kathrin Globisch kann es kaum fassen, als sie nach einem Spaziergang mit Roland Heilmann zurückkehrt und plötzlich Martin Stein vor der Klinik steht. Er hat Neuigkeiten, die vor allem Roland überraschen.
Cast
Angelika Thomas, Claus Dieter Clausnitzer, Ben Grünberg, Lara Schierack, Michael Raphael Klein, Thomas Rühmann, Andrea Kathrin Loewig
Masha, ein sehr aktives kleines Mädchen, lernt eines Tages im Wald einen grummligen, grossen Bären kennen. Dieser lebt alleine und liebt seinen ruhigen und gemütlichen Alltag über alles. Masha stellt mit ihren Ideen und Aktionen seine Welt komplett auf den Kopf. So erleben beide von nun an wilde Abenteuer und haben viel Spass zusammen. 'Masha und der Bär' ist eine Animationsserie mit viel Herz für die ganze Familie.
Die Sendung zeigt die romanische Schweiz in ihrer ganzen Vielfalt und berichtet über aktuelle Ereignisse im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen und gesellschaftspolitischen Bereich.
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
Den Start in die neue Woche macht Beatrice aus Oberwil-Lieli AG. Die 49-Jährige nimmt in ihrer Freizeit gerne Hammer und Meissel in die Hand und kreiert Figuren und Objekte. Das Motto 'Feta' kombiniert sie mit Lachs und Ofengemüse.
Im Emmental hat Susanne Schütz vor 40 Jahren angefangen, ihren traditionellen Bauerngarten mit den damals revolutionären Methoden des biologischen Gartenbaus zu bewirtschaften. Seither ist sie zur gefragten Fachfrau geworden und immer auf der Suche nach besseren Anbaumethoden. Erstausstrahlung 2021.
Das Magazin berichtet täglich über die wichtigsten kantonalen, regionalen und kommunalen Themen und Ereignisse aus Politik und Gesellschaft. Die Schweiz wird in ihrer ganzen Vielfalt gezeigt.
Das Magazin berichtet über die täglichen Entwicklungen an der Schweizer Börse. Trends und Perspektiven werden analysiert und von wichtigen Entscheidungsträgern der Wirtschaft kommentiert.
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
Die 24-jährige Tourismusstudentin wurde am Ende der letzten Sendung auserkoren. Heute darf sie auf die Quizinsel und ihr Spiel gegen die 100 Gegnerinnen und Gegner beginnen.
Wenig Hilfe durch Antibiotika – Neue Hoffnung Viren Reto Weibel leidet seit Geburt an zystischer Fibrose, die unter anderem zu einer Verschleimung der Lunge führt. Im Schleim sammeln sich Bakterien an, die die Lunge angreifen und mit Antibiotika bekämpft werden müssen. Da die Wirkung dieser Medikamente wegen Resistenzen laufend abnimmt, sinkt auch die Lebensqualität deutlich. Eine experimentelle Phagentherapie könnte Besserung bringen – falls Reto Weibel dazu Zugang erhält. Hilfe durch Viren – Experiment gelungen José Vidal leidet an einer Lungeninfektion wegen antibiotikaresistenten Bakterien. Als kaum mehr Hoffnung auf Heilung besteht, greifen Genfer Ärzte zu einer experimentellen Therapie: Sie lassen ihn Bakteriophagen inhalieren – Viren, welche nur die krankmachenden Bakterien angreifen. Mit Erfolg. Der Infekt ist unter Kontrolle und José Vidals Lebensqualität hat sich deutlich verbessert. Einsatz trotz fehlender Evidenz – So macht es Belgien In Georgien ist die Phagentherapie seit Jahrzehnten Teil der medizinischen Grundversorgung. Was Menschen aus aller Welt nach Tiflis reisen lässt, um hartnäckige Infekte dort behandeln zu lassen. Nach den Regeln evidenzbasierter Medizin wurden die georgischen Therapieerfolge jedoch nie untersucht, was sie für eine Zulassung in der Schweiz wertlos macht. Belgien zeigt einen Ausweg aus dem Dilemma: Seit 2018 ist dort eine spezielle Regelung in Kraft, die den Einsatz von Phagenpräparaten erleichtert und deren geprüfte Anwendung sicherstellt. Einsatz für die Evidenz – Forschung in der Schweiz An den Unikliniken in Zürich, Bern, Genf und Lausanne wird rege an Phagen geforscht. So ist man in Lausanne etwa daran, ein Programm für personalisierte Phagentherapie zu etablieren. Es umfasst alle Phasen bis hin zur Produktion, Reinigung und Verabreichung der Phagenpräparate. Im Rahmen dieses Programms plant das Universitätsspital Lausanne nun eine klinische Studie für Patientinnen und Patienten mit Lungeninfekten. Wie weiter in der Schweiz? – Gemeinsame Suche nach Lösungen Das 'Forum Phagentherapie' bringt in der Schweiz Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen, Patientinnen und Patienten sowie Politikerinnen und Politiker zusammen, um über die Rolle dieser experimentellen Behandlungsform zu diskutieren. 'Puls' gibt Einblicke in die Arbeit des Forums zur Förderung der Phagentherapie in der Schweiz. 'Puls'-Chat – Fragen und Antworten zum Thema 'hartnäckige Infekte' Leiden Sie an einem hartnäckigen Infekt? Klingt er einfach nicht ab oder kehrt er immer wieder zurück? Gibt es Alternativen zum Einsatz von Antibiotika? Und wie kann ich mich vor resistenten Keimen schützen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Es wird vom aktuellen Geschehen in der Schweiz und weltweit berichtet. Mit den wichtigsten Neuigkeiten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Sport bleibt das Publikum stets auf dem Laufenden.
Background information
Die Sendung informiert über die Schlagzeilen des Tages aus dem In- und Ausland. Das Nachrichtenmagazin vertieft die wichtigsten Themen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft mit interessanten Hintergrundinformationen.
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
40'000 Tonnen Pasta werden in der Schweiz jährlich produziert. Rund ein Viertel davon kommt von der Marke Bschüssig aus Frauenfeld. Mit 65 Jahren kämpft der Chef um sein Lebenswerk und befürchtet, dass Schweizer Produzenten bald der Schnauf ausgehen könnte. Denn das Pasta-Business ist ein Rappengeschäft. Wie sichert er sich seinen Platz in den Regalen der Grossverteiler? Wie viel 'Swissness' steckt eigentlich in Schweizer Pasta? Und kann sie noch mit der Konkurrenz aus Italien mithalten? Darüber spricht Eveline Kobler mit Bschüssig-Chef Beat Grüter.
Yves Bouvier erzählt seine Version der Geschichte und stellt sich dabei als Opfer in einem Kampf gegen den bösen russischen Oligarchen Dmitry Rybolowlew dar. Wir verfolgen, wie beide Männer ihr Vermögen aufbauen, und beobachten, wie sich ihre Freundschaft formt. Doch als der Blickwinkel sich erweitert und Stimmen von Rybolowlews Vertrauten, investigativen Journalisten und Expertinnen aus der Kunstwelt ins Bild treten, beginnt eine beunruhigende Frage aufzutauchen: Sagt Bouvier wirklich die Wahrheit – und wer ist der wahre Bösewicht in dieser Geschichte? Erstausstrahlung: 04.05.2026
Interlaken, 19. Oktober 2020: Profiboxerin Viviane Obenauf betritt mit ihrem Sohn die Wohnung ihres Ehemannes und findet diesen tot in einer Blutlache. Wer hat ihn in der Nacht zuvor getötet? Viviane Obenauf sagt, sie sei unschuldig. Im Gegensatz zu den Ermittlungsbehörden: Die sehen in ihr klar die Täterin. Die Indizien wiegen schwer, das Obergericht spricht Viviane Obenauf wegen Mordes an ihrem Ehemann schuldig und verurteilt sie zu 18 Jahren Freiheitsentzug mit anschliessend 14 Jahren Landesverweis. Was ist in der Tatnacht in Interlaken passiert? Welche Indizien sprechen für Obenauf als Mörderin? Und was heisst es für den Strafvollzug, wenn eine Täterin von ihrer Unschuld überzeugt ist? 'True Crime Schweiz' zum 'Fall Viviane Obenauf' mit Urs Gilgen, SRF Rundschau.
In kompakter Form wird in 'Newsflash' über alle wichtigen Ereignisse des Tages informiert. Zudem bietet die Sendung Interviews sowie Hintergrundinformationen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Freunde Fredi (Beat Schlatter) und Alain (Patrick Frey) hausen zwischen Katzenbüchsen in einer Garage und bringen sich mehr schlecht als recht durchs Leben, indem sie Katzen klauen und diese dann den glücklichen Besitzern gegen Finderlohn wieder zurückbringen. Gegenüber seiner 16-jährigen Tochter Tanja, Star der Mädchenrockband Dental Floss, gibt sich Alain als erfolgreicher Geschäftsmann, und er möchte dies mit dem Diebstahl von Diana, der wertvollen und magischen Katze einer Geistheilerin, unter Beweis stellen. Die beiden Katzendiebe ahnen nicht, in welche Verstrickungen, auch amouröser Art, sie dadurch geraten. Und als sich auch noch die russische Mafia einmischt, ist das Chaos perfekt. Der Regisseur Markus Imboden hat mit dem Komikerduo Schlatter/Frey und weiteren bekannten Schweizer Darstellern eine turbulente Kinokomödie mit viel Situationskomik und pointenreichen Dialogen geschaffen. Die Musik für den Film und vor allem für die – erfundene – Mädchenband Dental Floss stammt von Frank Gerber (Stiller Has) und Peter von Siebenthal (Züri West). Beat Schlatter, der am 5. Mai 2026 seinen 65. Geburtstag feiern kann, und Patrick Frey waren vier Jahre nach 'Katzendiebe' nochmals in 'Komiker' zu sehen. Der Fernsehfilm 'Ferienfieber' von und mit Beat Schlatter hat nun eine Trilogie vervollständigt, die sich thematisch von der Pubertät übers Erwachsenwerden bis zum Familienleben erstreckt.
Rerun
W
Cast
Beat Schlatter, Patrick Frey, Babett Arens, Andrea Guyer, Roeland Wiesnekker, Elisabeth Schnell, Deborah Epstein
Director
Markus Imboden
Script
Walter Bretscher, Andreas Dobler, Patrick Frey, Markus Imboden, Beat Schlatter
Die 24-jährige Tourismusstudentin wurde am Ende der letzten Sendung auserkoren. Heute darf sie auf die Quizinsel und ihr Spiel gegen die 100 Gegnerinnen und Gegner beginnen.
Im Zentrum des Dokumentarfilms 'Vracht' steht der junge Matrose Rudmer, der auf dem Containerschiff Panerai von einer Zukunft als Kapitän träumt. Der Film begleitet ihn über vier Jahre und zeigt, wie er zwischen harter Arbeit, Einsamkeit und wechselnden Crewkolleg:innen seinen eigenen Weg sucht. Rudmers Begegnungen – erst mit dem unmotivierten Tycho, später mit der vertrauten Leanne – prägen seine Entwicklung und machen sichtbar, wie schwierig Nähe in einer Welt ständiger Bewegung ist. 'Vracht' zeichnet ein sensibles Porträt eines jungen Mannes, der lernen muss, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst treu zu bleiben. Max Carlo Kohal hat mit diesem Dokumentarfilm sein Studium an der Zürcher Hochschule der Künste Departement Darstellende Künste und Film abgeschlossen. Der Film wurde an internationalen Filmfestivals rund um den Globus gezeigt und hat dabei einige Preise gewonnen. Beim Zürcher Filmpreis 2025 hat der Film gleich drei Preise in der Kategorie Dokumentarfilm gewonnen. Als bester Dokumentarfilm, beste Kamera und beste Musikkomposition.
Cast
Rudmer Souverein, Leanne van Turenhout, Tycho van de Waal, Daan Bonsing, Martin Greck
Jane Mumford beginnt mit einem klugen Blick auf Coolness, Selbstzweifel und die Absurditäten des Alltags – von rauchenden Teenagern bis zur letzten grossen Lebensfrage: Urne oder Sarg? Thelma Buabeng erzählt von einer skurrilen Begegnung mit der Wellnesswelt und entlarvt pointiert gut gemeinte, aber völlig absurde Ratschläge. Patti Basler schliesst mit bissiger Satire über Religion, Gesellschaft und Schweizer Mythen – treffsicher, scharf und kompromisslos. 'Fun Fatale' zeigt: Was oft als 'Frauenthema' gilt, ist in Wahrheit universell. Ein Abend voller Haltung, Humor und überraschender Perspektiven.
Eine nächtliche Pizzalieferung in Zürich wird für Fahrradkurierin Moya Alemu zum Albtraum, als sie beobachtet, wie Vermummte eine Leiche abtransportieren. Aus Angst vor Entdeckung als illegale Migrantin schweigt sie. Als die Leiche eines Callboys gefunden wird, übernehmen die Ermittlerinnen Ott und Grandjean den Fall. Eine Spur führt zu einem Richter. Nach einem tödlichen Unfall erkennen die Ermittlerinnen den Zusammenhang – und dass der Täter näher ist als gedacht.
Cast
Carol Schuler, Anna Pieri Zuercher, Rachel Braunschweig, Aaron Arens, Igor Kovac, Nambitha Ben-Mazwi, Basil Eidenbenz
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
Übrige Dokumentationen und Reportagen über Mensch und seine Sozialumwelt
Produced in (country)
CH
Produced in (year)
2026
Description
Schweizer Bäuerinnen und Bauern teilen ihr Fachwissen mit Landwirten in Subsahara-Afrika. Durch diese Zusammenarbeit sollen die lokale Viehzucht und der Ackerbau gestärkt werden, um den Menschen ein sicheres Einkommen zu ermöglichen.
In der Schweiz kennt man rund 100 verschiedene Sorten Edelkastanien. Der knorrige, mit einer weit ausladenden Krone versehene Fruchtbaum wird je nach Standort bis zu 35 Meter hoch. Sein Stamm hat einen Durchmesser von drei Metern und die Riesen der Spezies werden bis zu 1000 Jahre alt. Etwa 2 Prozent aller Waldbäume sind Edelkastanien. Davon gedeihen 98 Prozent auf der Alpensüdseite. Die auf der Alpennordseite stehenden Bäume wachsen hauptsächlich an milderen Lagen. Die wärme- und lichtliebende Edelkastanie bevorzugt frische, lockere Böden und ist äusserst empfindlich gegen Spätfrost.
In Wädenswil ZH hat Bea Eigenmann gemeinsam mit ihrem Ex-Mann eine liebevoll gestaltete 'Tiny Villa' gebaut. Auf wenigen Quadratmetern lebt und arbeitet sie hier mit ihrem Hund und zeitweise ihren beiden jüngsten Kindern. Trotz der geringen Grösse überrascht das Häuschen mit cleverer Raumaufteilung – und sogar einer eleganten Badewanne. Noch kompakter ist das Zuhause von Jon Dietler und seinen Mitartistinnen vom Circolino Pipistrello: farbenfrohe Zirkuswagen in Rikon ZH, in denen sie das ganze Jahr über wohnen. Küche und Bad werden gemeinschaftlich genutzt, der Alltag ist geprägt von Nähe, Kreativität und Improvisation. Zum Abschluss ihres Besuchs muss Viola – wie es beim Mitmachzirkus Tradition ist – selbst in der Manege auftreten.
Seit diesem folgenschweren Unfall ist Edi Truog auf den Rollstuhl angewiesen. Dieser Dokumentarfilm begleitet den leidenschaftlichen Sportler auf seinem Weg durch die Rehabilitation und zurück in sein Zuhause zu seiner Familie – eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen Hoffnung und Rückschlägen, geprägt von kleinen wie auch grossen Fortschritten. Der Titel ist Programm: Aufgeben kommt für Edi Truog nicht infrage. Trotz des Verlusts seiner sportlichen Freiheit kämpft er sich Schritt für Schritt zurück ins Leben – und findet dabei sogar den Weg zurück zu einer alten Leidenschaft.
Übrige Dokumentationen und Reportagen über Mensch und seine Sozialumwelt
Produced in (country)
D
Produced in (year)
2022
Description
In der Hauptstadt Jordaniens leben mehr als vier Millionen Menschen. Alia Twal fühlt sich wohl in Amman, aber ab und zu nimmt sie sich eine Auszeit von der lebhaften Grossstadt. Die Abenteurerin liebt es, die magischen Orte ihres Landes zu bereisen: die antike Felsenstadt Petra, die Felswüstenlandschaft Wadi Rum und die Hafenstadt Akaba am Roten Meer. Alia leitet die arabische Sektion einer internationalen Pilotinnenvereinigung, in der Pilotinnen gefördert werden und sich vernetzen können. Die Frauen schätzen die schwesterliche Gemeinschaft sehr.
Der Tourismuskanton Graubünden verzeichnete 2025 mit 5,68 Millionen Übernachtungen das beste Ergebnis seit zehn Jahren. Trotz dieser Zahlen steckt der Wintertourismus mitten im Umbruch. Die schneearmen Winter führen dazu, dass neue Angebote kreiert werden müssen und der klassische Wintertourismus nur noch in höheren Lagen funktioniert. Die Studie 'Kompass Schnee' in Zusammenarbeit mit dem WLS-Institut für Schnee und Lawinenforschung und dem Institut für Atmosphäre und Klima der ETH bietet für die Branche wissenschaftlich fundierte Orientierungshilfen für die Schweizer Wintersportdestinationen an. Wo liegen die grossen Herausforderungen? Diese Fragen diskutiert 'Südostschweiz'-Journalist Stefan Nägeli mit Jürg Schmid, Präsident Graubünden Ferien, mit Roger Meier, Geschäftsführer Sportbahnen Atzmännig AG, und mit Claudia Züllig-Landolt, Mitbesitzerin des Hotels Schweizerhof Lenzerheide.
Der Film von Regisseurin Florence Mauro nähert sich Pavese nicht über Literaturwissenschaft, sondern über Erfahrung: über Erde, Licht, Stimmen. Über eine Gegenwart, die seine Fragen dringlicher denn je macht: Können wir zur Natur zurückfinden, ohne die Moderne zu verleugnen? Wo liegt der Ort, an dem ein Mensch ganz bei sich sein kann? Ausgehend von den drei zentralen Werken Cesare Paveses, 'Arbeiten ermüdet', 'Der Strand' und 'Der Mond und die Feuer', wird der Film zu einer poetischen Reise durch die Landschaften des Piemont, die den Schriftsteller geprägt haben.
Unsere Gesellschaft wird immer älter. Manche sprechen gar von 'Überalterung'. Das sei Altersdiskriminierung, findet die Psychologin Pasqualina Perrig-Chiello. Sie befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Älterwerden und den negativen Vorurteilen des Alters. Älterwerden kann und muss gestaltet werden, meint sie: Wer gut alt werden will, sollte bereits heute damit anfangen. Das findet auch die Philosophin Nadine Mooren. Wir sollten das Alter nicht bekämpfen, sondern Akzeptanz lernen. Denn das Alter hat mehr zu bieten als nur Verlust. Es kann auch ein Gewinn sein, an Lebensweisheit, Gelassenheit und Genügsamkeit. Nur, wie geht das? Welche Gesellschaft braucht es dazu? Und: Altern Frauen anders als Männer?
1830 in den USA gegründet, hat sich die Kirche Christi inzwischen weltweit etabliert. Dies vor allem deshalb, weil alle jungen Mitglieder auf Mission geschickt werden, die Männer zwei Jahre, die Frauen anderthalb, bevor sie 'gesiegelt' werden, also heiraten, und eine Familie gründen. So sieht es der vorbestimmte Lebensweg vor. Die Kirche Christi hat ihre eigene Mythologie – das Buch Mormon -, in dem die US-amerikanischen Ureinwohner als Nachkommen des auserwählten Volkes, einer israelitischen Familie aus Jerusalem, beschrieben werden. Diese eigenwillige Auslegung der Geschichte sowie die in ihren Anfängen betriebene Praxis der Polygamie haben der Kirche viel Kritik eingebracht, auch von eigenen Leuten. Ein Film von Benoît Cressent.
Beim Härtetest der Offizierschule hautnah mit dabei Der 101-Kilometer-Marsch ist ein Höhepunkt der Offizierschule (OS) in Liestal BL. Die Strapaze bringt auch die beiden SRF-Hosts und Ärzte Afreed Ashraf und Willi Balandies an ihre Belastungsgrenze: Was als Reportage beginnt, wird zu einer Prüfung, die beiden unvergesslich bleibt. 24 Stunden nonstop, vom Schloss Hallwyl bis zur Kaserne Liestal, über Wiesen, Felder und Asphalt: Während Afreed ohne wirkliche Militärerfahrung startet, gehen die Aspirantinnen und Aspiranten hochmotiviert zur Sache. Das Tempo ist von Beginn weg hoch, Afreed beginnt schnell zu leiden. Jeder Kilometer brennt stärker, jeder Muskel protestiert lauter. Doch bei der Infanterie lässt man niemanden hängen. Die Auswirkungen des Gewaltmarschs erlebt Willi derweil als Militärarzt im Sanitätsfahrzeug mit: Blasen, Krämpfe, Platzwunden, Kreislaufzusammenbrüche und nächtliche Halluzinationen. Kaum ist ein Notfall versorgt, wartet schon der nächste. Je länger der Marsch dauert, desto drängender die Frage: Wie lange hält Afreed noch durch? Und landet er am Ende auch im Sanitätswagen? Dem Stress in der Rekrutenschule auf der Spur Für jeweils rund 20'000 Schweizerinnen und Schweizer bedeutet der Start in die RS ein völlig neues Leben mit strapaziösen Herausforderungen und strikter Disziplin. Notfallarzt Afreed Ashraf nimmt sich der körperlichen Aspekte an und arbeitet als Militärarzt in der Krankenabteilung mit. Dabei wird er mit Fällen konfrontiert, die er so aus seinem beruflichen Alltag im Spital-Notfall kaum kennt – von Zahnschmerzen bis hin zu Problemen mit Kampfstiefeln. Willi Balandies weiss aus eigener Erfahrung, wie belastend die Rekrutenschule sein kann. Jetzt will er herausfinden, wie die jungen Menschen heute mit dem psychischen Druck klarkommen. Hautnah erlebt er mit, wie die psychologische Beurteilung eines Rekruten abläuft, für den die Belastung zu gross geworden ist. Wie entscheidet die Armee über das Schicksal des jungen Mannes?
Seit bald zehn Jahren führt Maria Hersche das 'Rössli' als Wirtin. Mit viel Herzblut pflegt sie die langjährige Volksmusiktradition, die sie von ihren Vorgängern übernommen hat. Die Musik liegt ihr dabei im Blut: Ihr Vater Bruno Hersche spielt bei den bekannten 'Hersche Buebe', ihre Brüder sind im 'Jodlerklub Herisau-Säge' aktiv – und auch Maria selbst greift zur Geige. In der Sendung überlässt sie das Musizieren jedoch ganz ihren Gästen. Nur wenige Meter entfernt zuhause ist 'Baazlis Franz', der mit seinen Musikkollegen ebenfalls vorbeikommt. In Appenzell und Umgebung gilt er als musikalische Legende und wurde kürzlich mit dem Appenzeller Kulturpreis ausgezeichnet. Natürlich darf auch Marias Vater mit seiner Kapelle 'Hersche Buebe' nicht fehlen. Für seine Tochter hat Bruno Hersche eigens ein Stück komponiert: 'Für d'Maria im Rössli'. Auch ihre Brüder sowie ein Cousin singen im 'Jodlerklub Herisau-Säge' mit. Da im kleinen Lokal nicht genügend Platz ist, erklingen ihre Stimmen kurzerhand vor dem historischen Gebäude. Für musikalische Abwechslung sorgt Besuch aus der Innerschweiz: Die 'Moränen Örgeler' aus dem Kanton Zug bringen mit ihrem energiegeladenen Stil frischen Wind ins 'Rössli'. Bekannt aus Festhütten und Kaffeezelten, werden sie mit ihrem 'Kafistube-Rave' auch hier für ausgelassene Stimmung sorgen. Um die Zukunft der Appenzeller Musik muss man sich keine Sorgen machen. Die junge Generation wächst ganz selbstverständlich mit der Tradition auf. Es wird nicht gelernt oder eingeübt, sondern einfach gelebt: Man musiziert gemeinsam zuhause, so wie es schon immer war. Ein gutes Beispiel dafür ist Flurin Manser. In seinem Elternhaus gehörten Instrumente seit jeher zum Alltag. Kein Wunder also, dass auch er und sein Bruder musizieren. Der 17-jährige Hackbrettspieler präsentiert in der Sendung eine Eigenkomposition, die er zum Abschluss seiner Schulzeit geschrieben hat.
Als Kadeg (Jan Georg Schütte) seine Tante in der Côte des Abers besucht, erlebt der Inspektor einen Schock: Joelle Contel liegt schwer verletzt auf der Treppe und stirbt wenige Minuten später. Bei der Suche nach dem Eindringling wird Kadeg hinterrücks niedergeschlagen. Während Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) mit gewohnter Akribie die Ermittlungen aufnimmt, sorgt er sich um das Leben seines Mitarbeiters, der im Koma liegt. Durch Nolwenn erfährt Dupin von Kadegs unheilvoller Familiengeschichte und dessen besonderer Nähe zu Tante Joelle, die sich nach dem Tod seiner Eltern um ihn gekümmert hat. Nach seiner Ankunft in der Nordbretagne stösst Dupin auf weitere verdächtige Todesfälle und erfährt von Streitigkeiten im Obstbau-Clan der Contels. Joelles Bruder Victor trägt der Ermordeten nach, ihm ertragreiche Anbauflächen nicht verkauft zu haben. Auch der lange zurückliegende Tod einer jungen Frau aus Rumänien, für den damals der Erntehelfer Iupescu verurteilt wurde, gerät in den Fokus von Dupins Ermittlungen.
Cast
Pasquale Aleardi, Jan Georg Schütte, Christina Hecke, Franziska Wulf, Gisa Flake, Sven-Eric Bechtolf, Amanda Da Gloria
In der Sendung 'Meteo' gibt es umfassende Informationen zur aktuellen Wetterlage und Prognosen zeigen zudem, mit welchen Entwicklungen man in den nächsten Tagen rechnen darf.
Seit bald zehn Jahren führt Maria Hersche das 'Rössli' als Wirtin. Mit viel Herzblut pflegt sie die langjährige Volksmusiktradition, die sie von ihren Vorgängern übernommen hat. Die Musik liegt ihr dabei im Blut: Ihr Vater Bruno Hersche spielt bei den bekannten 'Hersche Buebe', ihre Brüder sind im 'Jodlerklub Herisau-Säge' aktiv – und auch Maria selbst greift zur Geige. In der Sendung überlässt sie das Musizieren jedoch ganz ihren Gästen. Nur wenige Meter entfernt zuhause ist 'Baazlis Franz', der mit seinen Musikkollegen ebenfalls vorbeikommt. In Appenzell und Umgebung gilt er als musikalische Legende und wurde kürzlich mit dem Appenzeller Kulturpreis ausgezeichnet. Natürlich darf auch Marias Vater mit seiner Kapelle 'Hersche Buebe' nicht fehlen. Für seine Tochter hat Bruno Hersche eigens ein Stück komponiert: 'Für d'Maria im Rössli'. Auch ihre Brüder sowie ein Cousin singen im 'Jodlerklub Herisau-Säge' mit. Da im kleinen Lokal nicht genügend Platz ist, erklingen ihre Stimmen kurzerhand vor dem historischen Gebäude. Für musikalische Abwechslung sorgt Besuch aus der Innerschweiz: Die 'Moränen Örgeler' aus dem Kanton Zug bringen mit ihrem energiegeladenen Stil frischen Wind ins 'Rössli'. Bekannt aus Festhütten und Kaffeezelten, werden sie mit ihrem 'Kafistube-Rave' auch hier für ausgelassene Stimmung sorgen. Um die Zukunft der Appenzeller Musik muss man sich keine Sorgen machen. Die junge Generation wächst ganz selbstverständlich mit der Tradition auf. Es wird nicht gelernt oder eingeübt, sondern einfach gelebt: Man musiziert gemeinsam zuhause, so wie es schon immer war. Ein gutes Beispiel dafür ist Flurin Manser. In seinem Elternhaus gehörten Instrumente seit jeher zum Alltag. Kein Wunder also, dass auch er und sein Bruder musizieren. Der 17-jährige Hackbrettspieler präsentiert in der Sendung eine Eigenkomposition, die er zum Abschluss seiner Schulzeit geschrieben hat.
Ob Ursina in der monumentalen Akustik der Ark Nova in Luzern auf Romanisch mit ihrem melancholischen Artpop das Publikum verzaubert oder ob Florian mit seinem Jazz-Trio den Moment feiert – die Musik steht immer im Mittelpunkt. Doch ihr Alltag findet oft zwischen ihrem eigenen kleinen Studio und der Wohnung im selben Haus in Zürich statt. Hier wird gelebt und gearbeitet: Aufnahme-Sessions treffen auf Familienchaos. Der Film fängt die logistische und emotionale Gratwanderung ein. Und Florian meint mit einem Augenzwinkern: 'Kinder sind so viel Stress, dass ein Konzert wie Ferien ist.' Und Ursina antwortet: 'Sie lassen uns nicht viel Platz, aber wenn es darauf ankommt, dann machen sie unheimlich gut mit.' Der Filmemacher Casper Nicca hat ein intimes Porträt eingefangen. Ein ehrlicher Blick auf zwei Ausnahmemusiker, die zeigen, dass die grösste Herausforderung nicht die Bühne ist, sondern die tägliche Herausforderung, die Harmonie zwischen Alltag und Karriere zu schaffen.
In einem alten Hotel im Appenzellerland leben die beiden fast 90-jährigen Annemarie und Hugo Weder. Auf vier Terrassen hegen die beiden eine Pflanzenwelt voller Schönheiten und Überraschungen. Ganz besonders ist jedoch auch ihre Liebe zu den Chrysanthemen. Erstausstrahlung 2021.
Die Freunde Fredi (Beat Schlatter) und Alain (Patrick Frey) hausen zwischen Katzenbüchsen in einer Garage und bringen sich mehr schlecht als recht durchs Leben, indem sie Katzen klauen und diese dann den glücklichen Besitzern gegen Finderlohn wieder zurückbringen. Gegenüber seiner 16-jährigen Tochter Tanja, Star der Mädchenrockband Dental Floss, gibt sich Alain als erfolgreicher Geschäftsmann, und er möchte dies mit dem Diebstahl von Diana, der wertvollen und magischen Katze einer Geistheilerin, unter Beweis stellen. Die beiden Katzendiebe ahnen nicht, in welche Verstrickungen, auch amouröser Art, sie dadurch geraten. Und als sich auch noch die russische Mafia einmischt, ist das Chaos perfekt. Der Regisseur Markus Imboden hat mit dem Komikerduo Schlatter/Frey und weiteren bekannten Schweizer Darstellern eine turbulente Kinokomödie mit viel Situationskomik und pointenreichen Dialogen geschaffen. Die Musik für den Film und vor allem für die – erfundene – Mädchenband Dental Floss stammt von Frank Gerber (Stiller Has) und Peter von Siebenthal (Züri West). Beat Schlatter, der am 5. Mai 2026 seinen 65. Geburtstag feiern kann, und Patrick Frey waren vier Jahre nach 'Katzendiebe' nochmals in 'Komiker' zu sehen. Der Fernsehfilm 'Ferienfieber' von und mit Beat Schlatter hat nun eine Trilogie vervollständigt, die sich thematisch von der Pubertät übers Erwachsenwerden bis zum Familienleben erstreckt.
Cast
Beat Schlatter, Patrick Frey, Babett Arens, Andrea Guyer, Roeland Wiesnekker, Elisabeth Schnell, Deborah Epstein
Director
Markus Imboden
Script
Walter Bretscher, Andreas Dobler, Patrick Frey, Markus Imboden, Beat Schlatter
Israel und die Vereinigten Staaten haben den Obersten Führer der Islamischen Republik am ersten Kriegstag ausgeschaltet, seither dauert das Ringen auf militärischem und diplomatischem Weg an. Der Entscheid zum Angriff auf Iran durch Benjamin Netanyahu und Donald Trump kam nicht unerwartet – und hat doch viele Beobachter überrascht. Nach dem 12-Tage-Krieg im Sommer 2025 schien das iranische Atomprogramm zurückgestutzt zu sein. Auf die gegenseitigen Angriffe folgten Monate der Krise in Iran und baldiger offener Proteste gegen das Mullah-Regime, mit Ausgangspunkt in den Basaren der Hauptstadt Teheran. Ende Dezember und Anfang Januar gingen Abertausende Menschen auf die Strassen der iranischen Städte. Ein Umsturz der revolutionären Ordnung der Islamischen Republik schien in Griffnähe zu kommen. Doch der Sicherheitsapparat reagierte mit brutalen Gegenmassnahmen, tagelangen Internetabschaltungen, Massenverhaftungen und Tausenden von Toten. Das Regime wankte, fiel jedoch nicht. Am 28. Februar entschieden Israel und die Vereinigten Staaten, direkt einzugreifen. In einer konzertierten Aktion gelang mit einem Luftangriff die Ausschaltung eines grossen Teils der iranischen Führungsriege, inklusive des greisen Ajatollahs und Obersten Führers, Ali Khamenei. Seither dauerten die Bombardierungen, die Drohnenangriffe auf Golfstaaten, das Ringen um die Öffnung der Strasse von Hormuz, diplomatische Vorstösse mit einem Waffenstillstand und die Eröffnung neuer Fronten, etwa in Libanon, an. Was ist die Lage in der Region? Was steht für wen auf dem Spiel? Wird die Weltwirtschaft in jedem Fall in Mitleidenschaft gezogen? Und was sind die Szenarien für den Konflikt? Lisa-Marie Geltinger ist deutsche Politologin und Iran-Expertin an der Universität Regensburg. Der NZZ-Chefredaktor Eric Gujer spricht mit ihr über den Gordischen Knoten, zu dem sich der Iran-Krieg zu entwickeln scheint.
Das App-Experiment 'Einstein' macht das Experiment: Kann Tobias Müller eine eigene App programmieren? Ohne grosse Vorkenntnisse will er mit Claude Code, einer KI-Assistenz, eine Rezept-App entwickeln. Vor allem auf Social Media ist das sogenannte Vibe Coding ein Hype. Was steckt dahinter? Und schafft es Tobias, die App zu programmieren? Auch Gero Embser und Friedrich Wicke nutzen Vibe Coding. Sie haben ein Nachhilfeprogramm für Schülerinnen und Schüler entwickelt. Das Spezielle daran ist: Die KI hat vieles programmiert. Beide studieren Informatik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich. Die KI übernimmt das Programmieren, die beiden kontrollieren und überprüfen. KI sei eine Hilfe, viel wichtiger werde die Idee und strukturiertes Denken, sagen sie. Von der Software-Entwicklerin bis zum Laien Grosse Techfirmen wie Meta, Google und Microsoft nutzen KI fürs Programmieren. Mit sogenannten Agenten, also KI-basierten Assistenten, werden Codes geschrieben. Schon heute wird schätzungsweise ein Drittel der Codes mit KI generiert. Folgen für den Arbeitsmarkt Die Rolle der Software-Entwicklerinnen und -Entwickler werde sich verändern – das sagt eine Studie von April Wang von der ETH Zürich. Codes zu produzieren, trete in den Hintergrund, erklärt April Wang. Viel wichtiger sei es, den Überblick zu behalten, die Codes zu überprüfen und kontrollieren zu können, was die KI schreibt. Die Skeptiker Programmieren sei Teil des kreativen Prozesses und dürfe nicht an eine KI ausgelagert werden. Das finden Vertreterinnen und Vertreter der Gamedesignerinnen und Gamedesigner an der Zürcher Hochschule der Künste. Nicht alle wollen also Vibe Coding für ihr Produkt nutzen. Was sagen die User zum Produkt? An der Schule in Wattwil läuft das Pilotprojekt mit Tutor New. Die Biologielehrerin Zensi Hopf nutzt Tutor New in ihrem Unterricht. Die Schülerinnen und Schülern können ihre Fragen in einem ersten Schritt an die KI stellen. Dadurch hat Zensi Hopf mehr Zeit, auf individuelle Fragen einzugehen. Zudem fördere das einen kritischen Umgang mit künstlicher Intelligenz, sagt Zensi Hopf.
Klaus und Erika Mann verlassen Deutschland 1933. Der Schauspieler Gustaf Gründgens hingegen steigt während des Nationalsozialismus zum Protegé Hermann Görings auf. Gründgens wird einer der einflussreichsten Theatermacher des Reiches. Nach 1945 setzt er seine Karriere nahezu ungebrochen fort. Als 'Mephisto' in der Bundesrepublik erscheinen soll, wird der Roman auf Betreiben von Gründgens' Adoptivsohn verboten. 1956 bringt der Ostberliner Aufbau-Verlag das Buch heraus. Erst 1981 erscheint es im Westen und wird zum Bestseller. 'Mephisto' wird so zu einem zeitlosen Spiegel für die Frage, welche Verantwortung Künstler tragen und wie fragil Freiheit und Moral in autoritären Zeiten sind. Klaus Mann erlebt diesen Erfolg nicht mehr. Enttäuscht vom Umgang Nachkriegsdeutschlands mit seiner Vergangenheit, politisch isoliert und zunehmend verzweifelt, begeht er 1949 Suizid.
SMS-Blaster – Die perfide Betrugsmasche aus dem Kofferraum Kriminelle nutzen vermehrt sogenannte SMS-Blaster, um massenhaft Phishing-Nachrichten zu versenden. Diese Geräte, oft in Auto-Kofferräumen oder Rucksäcken versteckt, zwingen Smartphones in der näheren Umgebung, sich mit ihnen zu verbinden. Dabei werden automatisch SMS verschickt – zum Beispiel gefälschte Parkbussen -, um an Bank- oder Kreditkarten-Daten zu gelangen 'Kassensturz' rollt den bislang grössten Blaster-Einsatz in Genf auf, bei dem Gauner insgesamt fast 2 Millionen Franken erbeutet haben. Mobilfunkanbieter können die betrügerischen Nachrichten zwar nicht stoppen, aber sie erkennen immerhin die Blaster-Aktivitäten – und können Behörden und Polizei alarmieren. Im Gespräch: Roman Hüssy, Vizedirektor des Bundesamtes für Cybersicherheit BACS. KI-Bücher – Künstliche Intelligenz mischt den Büchermarkt auf KI-generierte Bücher fluten den Buchmarkt. Viele dieser Werke werden unter Pseudonymen und im Selbstverlag veröffentlicht. Besonders Kinderbücher und Ratgeber sind betroffen. Buchhändler und Verlage stehen vor der Herausforderung, diese Inhalte zu identifizieren, da es keine Kennzeichnungspflicht gibt. 'Kassensturz' zeigt, wie die Branche auf die 'Künstliche Intelligenz' reagiert und worauf Konsumentinnen und Konsumenten achten können, um KI-Bücher zu erkennen. Test 'Light-Assist-E-Bikes' – Unterstützung im urbanen Alltag Leicht, wendig und mit zusätzlicher Motor-Unterstützung – Light-Assist-E-Bikes sind ideal für den Stadtverkehr und liegen im Trend. 'Kassensturz' hat acht dieser leichten Velos getestet. Kritik äussern die Testerinnen an den Schutzblechen, der Beleuchtung und der Leistung an Steigungen. Dafür gefällt ihnen bei den Light-Assist-E-Bikes das natürlichere Fahrgefühl gegenüber herkömmlichen E-Bikes.