Der Film begleitet den YouTube-Star Derek Muller auf seiner Suche nach Antworten zu einem der gefährlichsten Stoffe der Welt. Seine Reise bringt ihn nach Hiroshima, zu einem Krebsforschungszentrum in Sydney, aber auch nach Tschernobyl und Fukushima. Die radioaktiven Eigenschaften von Uran können in der Medizin im Kampf gegen Krebs eingesetzt werden. Dort ist das kurzlebige Thorium ein unersetzliches Mittel, um Tumoren erkennbar zu machen. Die wissenschaftlichen Videos des promovierten Physikers Dr. Derek Muller erreichen auf seiner Plattform 'Veritasium' bis zu zehn Millionen Zuschauer. Am 6. und 9. August 1945 warfen US-Kampfflugzeuge Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. 155.000 Menschen starben sofort, weitere 110.000 innerhalb weniger Wochen durch die radioaktive Verstrahlung. Bis heute sterben Menschen an Spätfolgen. Während der Ölkrise versprachen Atomkraftwerke eine saubere Lösung aller Energieprobleme. Diese Euphorie hielt bis zum Reaktorunglück von Tschernobyl 1986. Aber erst die Katastrophe in Fukushima führte in Deutschland zu einem Umdenken, während Frankreich weiter auf Atomenergie setzt.
Am Anfang standen grosse Hoffnungen: Energie im Überfluss, ungeahnte Antriebe für Erde und Weltraum, selbst der Hunger der Welt schien stillbar – dank bestrahlter Superpflanzen. Doch als Erstes demonstriert eine Waffe die ungeheure Kraft, die im Atomkern steckt. Im August 1945 markieren die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki den Beginn der nuklearen Aufrüstung. Zehn Jahre später gehen die ersten Kernkraftwerke ans Netz. Die Hoffnung, die Generationen von Forschern und Erfindern seit der ersten gelungenen Kernspaltung im Jahr 1938 beflügelte, erweist sich als trügerisch. Die Waffe, die nach Lesart des US-Militärs im Krieg gegen Japan mehr Leben gerettet als zerstört haben soll, wird zum 'Must-have' im Wettrüsten des Kalten Krieges. Die Zahl der Atommächte wächst stetig. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges verfügen sie zusammen über mehr als 60.000 Atomsprengköpfe. Doch nicht nur die militärische, auch die zivile Nutzung hat ihre tödlichen Risiken: Spätestens als 1986 in Tschernobyl ein Atomreaktor explodiert, ist die Zeit der Illusionen vorüber. Dennoch setzen viele Länder weiter – und verstärkt – auf die Kernkraft. 25 Jahre danach erschüttert die Katastrophe in den japanischen Reaktoren von Fukushima die Weltöffentlichkeit – und erneut stellt sich die Frage, wie lang das Atomzeitalter noch dauern wird. 'Terra X History' zeigt, wie systematisch Militärs und Atomindustrie über Jahrzehnte Gefahren verharmlost und Risiken verschwiegen haben.
Cast
Isaak Dentler, Harald Lesch, Sönke Neitzel, Gerd Rosenkranz
Die Äusserung Putins, der Einsatz von Nuklearwaffen sei im Ukrainekrieg nicht ausgeschlossen, hat die Welt alarmiert. Wie gut sind wir Deutschen auf den 'grossen Knall' vorbereitet? Ein Gespenst ist wieder da, das seit dem Ende des Kalten Krieges aus der Geschichte verschwunden zu sein schien. Militärmanöver und Übungen für den Ernstfall waren einst in der NATO und im Warschauer Pakt selbstverständlich. Doch wie sieht es heute aus? Vom Zivilschutz, für den es damals in der Bundesrepublik genaue Pläne gab, ist heute so gut wie nichts mehr übrig. Müssen wir uns nun wieder zurückbewegen in die Vergangenheit? Denn trotz zahlreicher Rüstungskontrollverträge sind Atomraketen nicht von der Erde verschwunden. Der Atomkrieg ist seit 1945 eine militärische Option. Hiroshima und Nagasaki haben der Menschheit die entsetzlichen Folgen atomarer Waffen vor Augen geführt. Der erste erfolgreiche Atomtest der Sowjetunion stellte 1949 ein Gleichgewicht der Kräfte her. Trotzdem spielten Strategen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs Szenarien durch, die einen Erstschlag mit Nuklearwaffen nicht ausschlossen. Der Besitz von Atomwaffen wurde auch in der Bundesrepublik diskutiert und schliesslich verworfen. Spätestens die Kubakrise führte die Gefahr vor Augen, die eine solche Eskalation mit sich bringen würde. Zur gleichen Zeit wurde in der Bundesrepublik der Zivilschutz intensiviert. Spezialbunker aus dieser Zeit sind heute noch als Museen öffentlich zugänglich. Was für die einfache Bevölkerung nur im Ausnahmefall galt, war auf Regierungsebene selbstverständlich: der Schutz vor dem Atomschlag. So richtete man im Ahrtal bei Bonn eine riesige Bunkeranlage ein, in der immer wieder Übungen stattfanden. Auch in der DDR verfügte die oberste Führung von Partei und NVA über atomsichere Bunker. Der Film von Michael Kloft und Andreas Hancke wirft einen Blick zurück auf die Zeit des Kalten Krieges und diskutiert mit Experten die Frage, wie wahrscheinlich ein Atomkrieg heute ist – und welche Konsequenzen er hätte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg liefern sich Ost und West einen Wettlauf um die Nukleartechnik. Welche geheimen Pläne verfolgt die DDR in der Atomforschung – und welche Folgen hat sie bis heute? 30 Jahre nach dem Ende der DDR erzählt ZDFinfo die wahre Geschichte der Kernforschung im Osten. Es geht um Bomben und billigen Strom: In der DDR wird das erste deutsche Kernkraftwerk eröffnet. Und der ostdeutsche Staat liefert Uran für sowjetische Atomwaffen. Die ZDFinfo-Dokumentation unternimmt eine Zeitreise in die Ära des Wettrüstens und die Anfänge der Atomenergie. In Deutschland startet der Wettlauf um das erste Kernkraftwerk. Für Ost und West soll es der Aufbruch in ein neues Zeitalter sein, und für die DDR soll es die Lösung ihres Energieproblems darstellen. Strom lieferte bis dahin nur die heimische Braunkohle. Und das nicht gerade energieeffizient. Schon 1946 wird unter dem Tarnnamen Wismut, die Bezeichnung eines chemischen Elements, in Thüringen Uran abgebaut. Streng geheim und unter brachialen Bedingungen arbeiten bis zu 40.000 Bergarbeiter für die Atomwaffen der Sowjetunion. So ist die DDR lange Jahre der viertgrösste Uran-Produzent der Welt. Ohne das Uran aus Thüringen hätte es die Atommacht UdSSR nicht gegeben. Im Wettlauf mit dem sogenannten Klassenfeind BRD gelingt der DDR 1967 der erhoffte Vorsprung: In Rheinsberg geht das erste Kernkraftwerk auf deutschem Boden in Betrieb. Wenige Monate später zieht Westdeutschland in Bayern nach. Die DDR feiert ihren Erfolg. Gewaltige Werke sollen entstehen, 20 sind geplant. Die Geschichte der Kernkraft ist vor allem auch eine Geschichte der Spionage und Geheimhaltung. Militärpläne für Atomschläge auf deutschem Boden sind Top Secret. Atomphysiker Klaus Fuchs spioniert für die Sowjetunion. Heinz Barwich, Direktor des Rossendorfer Zentralinstituts für Kernforschung bei Dresden, dagegen wechselt mithilfe der CIA auf die andere Seite und setzt sich in den Westen ab. Ihre Geschichten sind bis heute geheimnisumwittert. Jahrelang gilt Atomkraft als risikolos und wird als sozialistische Energieschöpfung gefeiert. Doch hinter den Kulissen: schwerwiegende Mängel, Brände, marode Werke. Der Umgang mit Atommüll bleibt ein Staatsgeheimnis. Morsleben wird zur gefährlichsten Atommüll-Deponie auf dem Gebiet der DDR. Radioaktive Abfälle werden ohne jede Verpackung einfach abgeschüttet. Gefahren für die Umwelt? Oder gar Gesundheit? Offiziell kein Problem. Jegliche Kritik wird im Keim erstickt. Unter dem Dach der evangelischen Kirche entsteht in den 80ern eine unabhängige Friedensbewegung. Auch die wird unterdrückt. Repressionen und sogar Mordversuche an Kritikern folgen. Sicherheitsmängel werden dokumentiert, aber streng geheim gehalten. Sogar ein beinahe Super-GAU in Greifswald wird verschwiegen: Im Kernkraftwerk Lubmin, knapp 220 Kilometer zur deutschen Grenze, löst ein Elektriker durch Schlamperei fast eine Kernschmelze aus. In der Öffentlichkeit: kein Wort davon. Bis zur Wende hält die Stasi alles geheim. 1986 dann die Katastrophe – Tschernobyl. Doch auch davon bekommt die DDR-Bevölkerung kaum etwas mit. Plötzlich gibt es Lebensmittel zu kaufen, die der Westen nicht mehr abnehmen wollte. Doch die Meldung über die Reaktorkatastrophe – in der DDR-Berichterstattung nur eine Randnotiz. Erst mit der Wende wird das Ausmass der zahlreichen Mängel und Vorfälle bekannt und gelangt an die Öffentlichkeit. Von der grossen Atomvision bis zur Wende – Autor Matthias Hoferichter erzählt mit Zeitzeugen und an den Schauplätzen von damals die Dimensionen der Kernkraft in der DDR und die Herausforderungen, vor denen wir heute noch stehen.
Bunker finden sich in vielen Regionen Europas. Sie spiegeln das technische Know-how und die Bedrohungslage ihrer Zeit. ZDFinfo stellt acht Bunkeranlagen aus verschiedenen Epochen vor. Ob die Franzensfeste in Italien, Churchills War Rooms in London oder die Nachrichtenzentrale Strausberg der NVA: Militärische Schutzbauten sind weit mehr als technische Anlagen. Sie sind immer auch Zeugen der Vergangenheit. Bunker sind auch heute ein aktuelles Thema. Es gibt noch immer Hunderttausende dieser Schutzbauten in Europa, fast immer aus Stahlbeton. Die meisten stehen in Albanien, geschätzt über 200.000 Kleinstbunker neben einem gewaltigen Regierungsbunker für die ehemaligen Potentaten. Die ältesten dieser Stahlbeton-Befestigungen stammen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, als die Ziegel-Festungen des 19. Jahrhunderts wegen neuer Munition massiv verstärkt wurden. Wegen einer vermeintlichen Überlegenheit gegenüber Angreifern schufen mehrere europäische Staaten in der Zeit zwischen den Weltkriegen gewaltige Betonbauten. So wähnten sie sich gegen feindliche Angriffe in den Stellungskriegen des Ersten Weltkrieges gesichert. Ausgerechnet Hitler machte mit seinen neuartigen beweglichen Angriffsverbänden in den ersten Jahren des Zweiten Weltkrieges diese Sperranlagen wertlos. Dennoch liess kein Machthaber mehr Bunker errichten als er, ausser Enver Hoxha in Albanien. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges erlebt der Bunkerbau eine Zäsur. Zukünftige militärische Konflikte sind seitdem von Atomwaffen geprägt. Verbunkerte und hermetisch abgeschlossene Schutzräume werden noch wichtiger als zuvor. Nun müssen auch Waffen geschützt werden, vor allem Mittelstrecken- und Interkontinentalraketen mit Nuklearsprengköpfen. Diese Plätze sind noch immer geheimnisvoll und teilweise in Vergessenheit geraten. Zeitweise standen sie unter strengster Geheimhaltung, heute sind sie teils zu Ruinen zerfallen und Mahnmale des Kalten Krieges. In zwei Folgen spürt die Dokumentation acht dieser geheimen Bunker auf, zeigt ihre baulichen Besonderheiten und ihre Geschichte. Die zweite Folge zeigt die Schutzbauten im atomaren Zeitalter, die verbunkerten Atomraketenbasen der Sowjetunion im heutigen Litauen, einen Bunker des Warndienstes für den Schutz der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland und die atomsichere Nachrichtenzentrale der ostdeutschen Volksarmee. Die Bunkerbauten in Albanien bilden den Abschluss. Das kleine Land besitzt noch heute weltweit die meisten Bunker, entstanden aus der Furcht eines paranoiden Diktators.
Das Magazin des Zweiten Deutschen Fernsehens liefert tagesaktuelle Nachrichten, gut recherchierte Hintergrundberichte und Interviews mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Ein Schicksalstag im Hundertjährigen Krieg: Am 25. Oktober 1415 treffen die zahlenmässig unterlegenen Truppen des englischen Königs auf ein scheinbar übermächtiges französisches Heer. Was zunächst nach einer aussichtslosen Defensive aussieht, entwickelt sich zum Wendepunkt – dank neuartiger Waffen: Langbögen. Die Schlacht von Azincourt wird zum Symbol für strategischen Einfallsreichtum und unerwarteten Triumph. Die Engländer setzen neuartige Langbögen ein, die ihnen einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Sie verstehen es, das Gelände zu ihrem Vorteil zu nutzen, indem sie sich auf einem engen, begrenzten Schlachtfeld positionieren. Dort trifft die englische Armee unter König Heinrich V. auf das französische Heer. Zum Schutz vor Reiterangriffen rammen die englischen Soldaten angespitzte Pfähle in den Boden. Dagegen kommen die schwer gepanzerten französischen Ritter nur langsam voran und werden durch einen aufgeweichten, schlammigen Boden behindert. Die wendigen englischen Bogenschützen und Fusssoldaten fügen den Franzosen verheerende Verluste zu, was zu einem überraschenden und entscheidenden Sieg der Engländer führt. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen – oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.
Die Schlacht von Sekigahara markiert für Japan einen historischen Wendepunkt: Am 21. Oktober 1600 treffen zwei mächtige Armeen aufeinander und beenden eine Ära voller Konflikte. Auf der einen Seite steht die westliche Allianz unter der Führung von Ishida Mitsunari, die die bestehende Ordnung bewahren will. Auf der anderen Seite kämpft die östliche Armee unter Tokugawa Ieyasu, die eine neue Ära der Einheit und Stabilität einläuten möchte. Tokugawa Ieyasu erringt den klaren Sieg. Welche Strategie ist kriegsentscheidend? Hinsichtlich der Truppenstärke sind beide Seiten ebenbürtig. Ist der Einsatz neuartiger Feuerwaffen, wie der Arkebusen, der entscheidende Vorteil im Kampf? Dieser und anderen Fragen gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Dokumentation nach. Die Schlacht von Sekigahara führt zu einer Neuordnung des Feudalsystems. Diese befriedet Japan und läutet eine Ära wirtschaftlicher, kultureller und künstlerischer Blüte ein. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen – oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.
Im Jahr 1066 steht England am Scheideweg. Nach dem Tod des angelsächsischen Königs Edward entbrennt ein Machtkampf um die Krone. Mehrere Anwärter erheben Anspruch. Darunter auch Wilhelm, Herzog der Normandie. Sein Gegner ist der frisch gekrönte König Harold Godwinson. Die entscheidende Auseinandersetzung findet auf dem Schlachtfeld bei Hastings statt – ein Moment, der die Weichen für die Geschichte Englands neu stellt. Wilhelm, Herzog der Normandie, kämpft gegen den Angelsachsen Harold Godwinson. In Südengland fordert er seinen Gegner heraus. Am 14. Oktober 1066 besiegt Wilhelm der Eroberer seinen Kontrahenten in der entscheidenden Schlacht bei Hastings. Als Harold fällt, schafft Herzog Wilhelm Fakten. Er zieht mit seinem Gefolge zur Hauptstadt London und lässt sich am Weihnachtstag in der Westminster Abbey zum König von England krönen. Es folgen mehrere Aufstände gegen seine Herrschaft. Doch zwei Jahre später beherrscht er fast das ganze Land. Die Schlacht bei Hastings markiert einen Wendepunkt in der Geschichte Englands. Festgehalten wird sie in dem 70 Meter langen Teppich von Bayeux, der wenige Jahre später entsteht. Wilhelm der Eroberer geht als Sieger in die Geschichte ein. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen – oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.
451 nach Christus stellt sich ein Bündnis unter dem römischen Heerführer Flavius Aëtius dem berüchtigten Hunnenkönig Attila entgegen – eine Schlacht entbrennt, die Geschichte schreibt. Die Hunnen, ein Reitervolk aus Zentralasien, versetzen seit Mitte des 4. Jahrhunderts Europa in Angst und Schrecken. Nach der Plünderung mehrerer grosser Städte kommt es zur erbitterten Schlacht zwischen den beiden mächtigen Gegnern. Der blutige Krieg in der Nähe der heutigen Stadt Châlons-en-Champagne im Nordosten Frankreichs fordert auf beiden Seiten hohe Verluste und endet ohne eindeutigen Sieger. Obwohl Attila und sein Heer zum Rückzug gezwungen werden, können die Römer keinen entscheidenden Erfolg erzielen. Das Patt führt dazu, dass die politischen und militärischen Konflikte weiterhin ungelöst bleiben. Attilas Ruf der Unbesiegbarkeit ist zwar dahin. Aber auch das Weströmische Reich verliert an Macht und Einfluss in der Region. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen – oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.
Als sich Spartas König Leonidas mit 300 Mann der gigantischen persischen Armee entgegenstellt, wird ein Heldenmythos geboren – eine Spurensuche. Wie gelingt die Rettung der Griechen? Bei den Thermopylen, einem Engpass an der Ägäis, kommt es 480 vor Christus zum Kampf. Nach drei Tagen endet er in einem grossen Opfer. Dank eines Verrats setzt sich die Übermacht des persischen Heers durch. Doch die Verzögerung hat die Kräfteverhältnisse verändert. Ausgehend von Herodots Bericht über die Schlacht aus dem 5. Jahrhundert vor Christus zeichnet die Doku Schritt für Schritt den Verlauf der berühmten Schlacht nach. Eine zentralisierte Grossmacht in Persien gegen ein Griechenland, das aus vielen, zum Teil verfeindeten Stadtstaaten besteht. In den drei Tagen der Schlacht bei den Thermopylen verliert das persische Heer unter Xerxes 20.000 Mann, deutlich mehr als das der Griechen. Trotz des Sieges wird es ihm nicht gelingen, Griechenland zu erobern. Der Mythos der tapferen Spartaner dagegen, die vor dem übermächtigen Feind nicht zurückwichen und bis zum Tod kämpften, reicht bis in unsere Gegenwart. Legendäre Schlachten können Zivilisationen auf den Gipfel des Ruhms bringen – oder ihren Untergang bedeuten. Die Doku-Reihe enthüllt ihre Geheimnisse.
Rerun
W
Director
Laurent Portes, Eddy Pizzardini, Sonia Dauger, Julien Balestier, Manuel Odinet
Die Schlacht von Alesia ist der entscheidende Kampf im Gallischen Krieg. Cäsar steht kurz davor, ganz Gallien einzunehmen. Doch ein Mann stellt sich ihm entgegen: Vercingetorix. Der Anführer der gallischen Stämme verschanzt sich mit seinen Truppen in der Stadt Alesia. Cäsar sieht darin seine Chance. Er und seine Römer belagern die Gallier und bauen eine monumentale Festung um die Stadt in Zentralfrankreich. Ihr Ziel: die Feinde aushungern. Seit 58 vor Christus herrscht Krieg zwischen Gaius Julius Cäsar und den gallischen Stämmen. Mit grossen Eroberungsfeldzügen will er ganz Gallien unterwerfen. Sechs Jahre später scheint das Gebiet gesichert, Cäsar und seine Legionen ziehen sich zurück. Da macht ihm ein gallischer Fürst einen Strich durch die Rechnung: Vercingetorix. Unter der Führung des Arvernerfürsten erheben sich die gallischen Stämme 52 vor Christus gemeinsam gegen die römischen Besatzer. Die Stadt Alesia wird zum Schauplatz eines unerbittlichen Kampfes. Während Vercingetorix sich mit seinen Truppen hinter den Stadtmauern verschanzt, lässt Cäsar einen grossen Blockade-Wall errichten. Eine wochenlange Belagerung beginnt. Doch Vercingetorix ruft Verstärkung: Aus ganz Gallien strömen Tausende Krieger nach Alesia und belagern ihrerseits die römischen Truppen. Es kommt zu einem der blutigsten Kämpfe der Antike. Wer wird die Schlacht von Alesia gewinnen? Römer oder Gallier? Cäsar oder Vercingetorix?
Die Belagerung von Paris durch die Wikinger im Jahr 885 verändert den Lauf der Geschichte Frankreichs. Die Doku sucht nach Spuren der legendären Blockade. Zwei Männer führen die Verteidigung an: Graf Odo und Bischof Gauzlin. Sie stellen sich den Männern aus dem Norden entgegen, die plündernd die Seine hinaufziehen und Angst und Schrecken verbreiten. Trotz ihrer Überlegenheit verlieren die Wikinger den Kampf um Paris. Erst das Eingreifen des fränkischen Kaisers Karl III. beendet die Belagerung der Stadt. In der Folge zerfällt das Reich endgültig. Doch die zähe Verteidigung bringt Graf Odo grosses Ansehen und Ruhm ein und macht ihn später sogar zum König. Legendäre Schlachten können Zivilisationen auf den Gipfel des Ruhms bringen – oder ihren Untergang bedeuten. Die Doku-Reihe enthüllt ihre Geheimnisse.
Director
Laurent Portes, Eddy Pizzardini, Sonia Dauger, Julien Ballestier, Manuel Odinet
Ein Kampf verändert die Welt – der Germane Arminius gegen Roms General Varus. Wie ging Arminius gegen den starken Gegner vor? Forschende suchen nach Spuren und dem Ort der Schlacht. Die Schlacht im Teutoburger Wald – ein grosses historisches Ereignis. Ihr Ablauf und das unerwartete Ende sind aussergewöhnlich. Arminius ist einst selbst römischer Soldat, bekennt sich zu seiner germanischen Herkunft und verrät Rom – ein Kampf um Freiheit. Das Gefecht zwischen den Legionen des römischen Feldherrn Varus und den Germanen unter Arminius beendet die Expansion Roms über den Rhein und verändert die geopolitischen Verhältnisse in Europa. Ein Mythos, den Historiker seit Jahrhunderten zu entschlüsseln versuchen. Legendäre Schlachten können Zivilisationen auf den Gipfel des Ruhms bringen – oder ihren Untergang bedeuten. Die Doku-Reihe enthüllt ihre Geheimnisse.
Director
Laurent Portes, Eddy Pizzardini, Sonia Dauger, Julien Balestier, Manuel Odinet
Verschwörungsmythen über das Coronavirus, Chemtrails oder den Klimawandel haben Hochkonjunktur. Woher kommen sie, warum glauben Menschen daran – und wem nutzen diese Verschwörungstheorien? Die Erde ist eine Kugel, Menschen waren auf dem Mond, und Chemtrails sind simple Kondensstreifen: Für Verschwörungstheoretiker sind das Lügen, die von einer geheimen Elite verbreitet werden, um dunkle Machenschaften zu vertuschen und die Bevölkerung zu kontrollieren. Während die Welt eine der grössten Krisen des neuen Jahrtausends erlebt, sind Verschwörungsideologien auf dem Vormarsch. Manche halten Corona für eine Biowaffe, für eine gigantische Lüge der Regierungen oder für ein Instrument der Pharmaindustrie. Im Zuge der sogenannten Gesundheitsdemos demonstrieren sogenannte Querdenker, Reichsbürger und Impfgegner Seite an Seite. Harald Lesch ergründet, warum es offenbar so leicht ist, an eine Verschwörungstheorie zu glauben – und was es so schwer macht, mit faktischen Argumenten dagegenzuhalten. Unsere Überzeugungen sind Teil unserer Identität – und die Psyche hat einige ausgefeilte Tricks, um diese Identität zu schützen. Es sind psychologische Mechanismen, die nur ein Ziel haben: unsere Überzeugungen zu festigen – auch wenn es sich dabei um den grössten Unsinn handelt. Das Weltbild von Verschwörungstheoretikern wird bestimmt von Misstrauen – und es beruht auf Angst. Eine leichte Beute für diejenigen, die aus der Angst der Menschen Profit schlagen wollen. Sie verkaufen Harzsäulen gegen Chemtrails, Bergkristalle zur Luftreinigung – und Bleichmittel gegen Krebs oder COVID-19. Ein perfides Geschäftsmodell, das Gewinne in Millionenho?he garantiert – und Menschenleben kostet. Und sie sind nicht die Einzigen, die aus Desinformation Profit schlagen: Die Öl-Lobby hat bereits vor Jahrzehnten aus dem Klimawandel ein Schauermärchen gemacht – und damit dem Planeten nachhaltig geschadet. Harald Lesch knöpft sich in dieser Folge von 'Leschs Kosmos' Klimaleugner, Chemtrailer und Corona-Skeptiker vor, er erforscht, was die Pest mit Verschwörungsglauben zu tun hat, und er bricht eine Lanze für die Institution, die sich dem Erforschen der Wirklichkeit verschrieben hat: die Wissenschaft.
TikTok, Telegram, X – Rechtsextremisten rekrutieren in den sozialen Medien immer mehr junge Menschen. Der Verfassungsschutz warnt vor einer Bewegung, die zunehmend militanter auftritt. In Hintergrundinterviews sprechen Mitglieder rechtsextremer Organisationen wie 'Dritter Weg' und 'Heimat' erstmals über ihre Motive. Das Kamerateam begleitet rechte Influencer in Berlin und Wien beim Produzieren von Propagandaclips für die sozialen Medien. Mit völkisch aufgeladenen Hüpfburgfesten wie im August 2025 im sächsischen Riesa werden vor allem Familien angesprochen. Längst haben Veranstaltungen der rechtsextremen Szene Event-Charakter, zu denen ehemalige Skinheads der 'Baseballschlägerjahre' mit ihren Kindern erscheinen. An junge Männer richten sich Kampfsportnachmittage, die von Kadern des 'Dritten Wegs' organisiert werden. Mit rechtsextremistisch aufgeladener Aktionskunst verbreitet die Identitäre Bewegung ihre rechtsradikalen Botschaften: völkische Graffitis, provokante Platzbesetzungen, Musikclips. Rechtsextremismus wird Pop, und Verfassungsschutzbehörden warnen vor einer Szene auf dem Weg zur kulturellen Hegemonie – besonders bei der Jugend.
Achtung, Bürger auf Patrouille! In Deutschland tauchen immer wieder selbst ernannte Bürgerwehren auf, die behaupten, die Strassen wären nicht mehr sicher. Die oft martialischen Auftritte und Streifgänge provozieren. Was steckt hinter dem Phänomen? Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche: Wer sind die Akteure? Welche Motivation haben sie? Was ist legal, und wo wird eine Grenze überschritten? Dabei wird schnell klar: So griffig der Begriff 'Bürgerwehr' in Zusammenhang mit Patrouillen im öffentlichen Raum auf den ersten Blick erscheint – dahinter kann sich vieles verbergen: von besorgten Bürgern über reine Netzaktivisten bis hin zu rechtsextremen Gewalttätern, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen. In der Dokumentation kommen ebenso Opfer zu Wort wie Akteure aus der rechten Szene, Kritiker, Anwohner, Polizisten und Forscher. Ein Gegenbeispiel aus Bayern zeigt zudem: Wer als Bürger Streife gehen will, kann das auch in Zusammenarbeit mit der Polizei tun – als Mitglied einer Sicherheitswacht. Doch untergraben Bürger auf Streife nicht langfristig das Gewaltmonopol des Staates? Können sie – selbst wenn sie mit dem Staat zusammenarbeiten – überhaupt ein Gefühl der Sicherheit erzeugen? Die Dokumentation gewährt spannende Einblicke und sucht nach Antworten: Viele Bürgerwehren gründeten sich als Reaktion auf die Ereignisse der Kölner Silvesternacht 2015. Ist Deutschland in den letzten Jahren tatsächlich unsicherer geworden?
Deutschland zählt mehr als 9000 Straftaten mit Schusswaffen pro Jahr – stündlich eine. Kriminologen und Psychologen erforschen die offenbar wachsende Lust an Schusswaffen. In Deutschland gibt es immer mehr Gewehre, Revolver, Pistolen und Munition – zugelassen auf eine Million registrierter Privatbesitzer von Schusswaffen. Hinzu kommen die unzähligen illegalen Waffen. Ein gutes Geschäft für die Händler und die Büchsenmacher. Waffenfans fordern eine Liberalisierung des Waffenrechts, während Waffengegner sich für die Abschaffung des privaten Besitzes von Schusswaffen starkmachen. Die Politik reagiert unentschlossen und verunsichert. Besteht die Gefahr, dass Deutschland dem Beispiel der USA folgt? Wie streng ist das Waffenrecht in den Nachbarländern Österreich und Schweiz? Droht die private Aufrüstung aus Angst vor Terror, Verbrechen und Gewalt? Schon jeder 60. Bundesbürger ist heute schussbereit, und die Faszination für tödliche Waffen steigt.
In dieser Kurzversion der ZDF-Nachrichtensendung werden die Zuschauer über die wichtigsten Ereignisse des Tages aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur informiert.
Verschwörungsmythen finden auch in Deutschland Anhänger. Sie sehen die Coronapandemie und andere Krisen als Beleg, dass dunkle Mächte im Hintergrund böse Pläne schmieden. Viele Menschen suchen simple Erklärungen für komplexe Probleme: In Verschwörungsmythen glauben sie, schlüssige Antworten zu finden. Die Versatzstücke dieser Mythen ähneln sich weltweit. Doch es gibt auch rein deutsche Phänomene: zum Beispiel die 'Reichsbürger'. Die Coronapandemie mobilisierte in den vergangenen Jahren zahlreiche Kritiker gegen die Regierungsmassnahmen. Sie trafen sich zu grossen Demonstrationen, bei denen die Vielfalt der Teilnehmer überrascht: Neben sogenannten Querdenkern, die auf ihre individuellen Rechte pochen, finden sich Rechtsextreme und sogenannte Reichsbürger ebenso wie Esoteriker, Linke, Libertäre und Althippies. Viele Menschen suchen angesichts zahlreicher Krisen nach Orientierung. Scheinbar einfache Antworten auf vielschichtige Fragen vermitteln das Gefühl, dass man die Welt durchschaue und dadurch wieder Kontrolle über sein Leben gewinnen könne. Verschwörungstheorien sind ein weltweites Phänomen. Sie erklären scheinbar die Welt und bedienen sich seit Jahrzehnten ähnlicher kruder Elemente und Motive: geheime Bünde, im Hintergrund agierende böse Mächte, konspirierende Superreiche, weltweit agierende Konzerne, Strippenzieher aus der Hochfinanz. Dabei greifen Verschwörungsideologen oft auch auf antisemitische Stereotype zurück. In Deutschland sind zudem antiamerikanische Ressentiments prägend für viele Narrative. Der Film lässt einige Vertreter solcher Verschwörungsmythen zu Wort kommen, zeichnet Traditionslinien in diesem Denken nach. Experten beschreiben und analysieren die Denkmuster verschiedener Gruppen. Vor allem aber zeigt die Dokumentation, welche Phänomene besonders in Deutschland eine Rolle spielen. Die Gedankenwelt der 'Reichsbürger' ist ein spezifisch deutsches Phänomen. Sie sehen den deutschen Staat als illegitim an und verleumden ihn als Statthalter fremder Interessen. Gleichzeitig träumen sie sich in ein vermeintliches Ideal des untergegangenen Deutschen Reiches zurück.
Hat Bundespräsident Lübke wirklich KZs geplant? Wurden RAF-Terroristen im Gefängnis ermordet? 'ZDF-History' untersucht die grossen Falschmeldungen der Geschichte. Auch den 'Fall Lisa'. Die angebliche Entführung eines russischen Mädchens in Deutschland löste eine diplomatische Krise aus. Die 'Protokolle der Weisen von Zion', die seit über 100 Jahren eine 'jüdische Weltverschwörung' unterstellen, sind Fake News. Oder der sogenannte Hufeisen-Plan, der die angebliche Vertreibung von Kosovo-Albanern durch Serbien beschrieb und sogar einen NATO-Militäreinsatz rechtfertigte. Auch der Brexit gelang nur, weil viele Briten die Story von der übermächtigen und überteuerten EU gerne geglaubt haben. Alles nur politische Täuschung – bewusste Falschmeldungen, dazu gedacht, die Menschen hinters Licht zu führen? 'ZDF-History' untersucht, was wirklich wahr und was Fake ist.
Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte voller Lügen. Um die Welt zu täuschen, zu manipulieren. Das hat nirgendwo grössere Tradition als in der Politik. Und bei manchen scheint es, als wüssten sie selbst oft nicht mehr, was Wahrheit und was Lüge ist. Einer darf da nicht fehlen: Donald Trump. Der steht unter Rekord-Verdacht. Kein US-Präsident vor ihm hatte je ein so gespanntes Verhältnis zu den Medien. Mehr als 1000 falsche oder irreführende Behauptungen in den ersten acht Monaten seiner Amtszeit attestierte ihm die 'Washington Post'. Ein Blick auf die Geschichte zeigt: Falsche Informationen gehören seit jeher zum Politikbetrieb dazu. Die Dokumentation 'Die sieben grossen Lügen der Geschichte' schaut auf besonders spektakuläre Fälle. Sieben Fälle, in denen Lügen Geschichte machten: wie sich die früheren Päpste mittels Fälschung ihre Macht sicherten, wie die Verlierer des Ersten Weltkrieges ihre Niederlage in einen Sieg ummünzten und wie eine Lüge zum Kriegsauslöser wurde. Denn die Lüge ist schon lange ein erprobtes Mittel im Kampf um Macht.
Der Hype rund um das Mysterium Ufos ist weltweit auf einem neuen Hoch. Doch hinter unschuldiger Faszination lauert der Einstieg in gefährliche, realitätsverzerrende Verschwörungserzählungen. Raumschiffe, fliegende Untertassen, unerklärliche Flugobjekte. Die Grenzen zwischen Sci-Fi und Realität verschwimmen. Immer mehr Leute glauben an Besuche aus dem All und laufen Gefahr, versteckten demokratie- oder fremdenfeindlichen Botschaften aufzusitzen. Seit Menschengedenken blicken wir in den Himmel. Aber guckt von dort aus auch jemand zurück? Werden wir vielleicht schon seit längerer Zeit von oben beobachtet, von Ufos – unbekannten Flugobjekten? Vor allem in Ufologie-Kreisen waren die Erwartungen im Sommer 2021 gross, als das Pentagon die jahrzehntelang gesammelten Geheimdienstberichte über Ufo-Sichtungen veröffentlichte. Eindeutige Beweise für Flugobjekte ausserirdischen Ursprungs gab es auf den Videos zwar nicht zu sehen, aber den vor allem in den USA grassierenden Ufo-Hype hat das weiter befeuert. Auf dem jährlich stattfindenden Ufo-Festival in Roswell ist folglich auch das Hauptthema: Was weiss die amerikanische Regierung wirklich über die mysteriösen Objekte am Himmel, die mittlerweile UAPs (Unidentified Aerial Phenomena) genannt werden? Dort hält auch der Geologe und Ufo-Enthusiast Frank Kimbler Vorträge. Bei seinen regelmässigen Ausflügen in die Wüste New Mexicos hat er Metallteile gefunden. Reste eines angeblich 1947 dort abgestürzten Ufos? Ausserdem gibt es die offiziell als authentisch bestätigten Aufnahmen, die von Piloten der US Navy bei ihren Trainingsflügen gemacht wurden. Dazu gehört Ryan Graves, der vor der Küste Floridas mysteriöse Flugobjekte auf seinem Radarschirm gesehen hat. Darunter das berühmt gewordene 'Tic Tac'-Ufo. Geheime Waffen? Futuristische Drohnen? Oder doch Ufos? Die sechsteilige Doku-Serie 'Verschwörungen – Die Wahrheit der Anderen' begibt sich in das skurrile wie abgründige Paralleluniversum von Verschwörungserzählungen.
Rupert Murdoch, Medienmogul und mächtigster Meinungsmacher der Welt. Mit 92 tritt er von der Spitze seines Imperiums zurück. Was bedeutet das für seine Nachfolge? Nach einer von Skandalen geprägten Karriere übergibt Rupert Murdoch die Geschäfte an seinen Sohn Lachlan. Der soll in Zukunft die Kontrolle über einflussreiche Medien wie Fox News und die Zeitung 'The Sun' übernehmen. Der Machtkampf in der Familie Murdoch gilt als Inspiration für die HBO-Serie 'Succession'. Rupert Murdochs grosser Traum war es schon immer, sein Imperium seinen Kindern Elisabeth, Lachlan und James zu vermachen. Früh schustert er ihnen Top-Positionen innerhalb seiner Unternehmen zu – doch die Erbfrage lässt er ungeklärt. Mit Lachlan ernennt er im September 2023 seinen Lieblingssohn zum 'Thronfolger'. Die Fussstapfen, in die Lachlan Murdoch tritt, sind gigantisch. Wie kaum ein anderer Medienunternehmer hat sein milliardenschwerer Vater weltweit die Politik mitbestimmt und die gesamte Nachrichtenbranche revolutioniert. Fragt man Kritiker, dann nicht unbedingt zum Guten. Laut 'The New York Times' ist sein grösstes Vermächtnis, 'Demokratien auf der ganzen Welt ins Wanken gebracht zu haben'. Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass Rupert auch nach seinem Rücktritt das letzte Wort in den zahlreichen Unternehmen des Murdoch'schen Medienimperiums haben wird. Doch das finale Machtspiel steht noch aus: Stirbt Murdoch Senior, werden seine Aktien gleichmässig unter seinen vier ältesten Kindern aufgeteilt. Lachlans liberalere Geschwister könnten sich nach dem Tod des Vaters gegen ihn verbünden und dem 'Thronfolger' die Kontrolle entreissen.
Energie ist Leben: Sie hält warm, sie bringt Licht, sie treibt alles an. Wer die Energiequellen beherrscht, regiert die Welt. Wer kontrolliert die Produktion und den Verkauf der Energie? Durch Krisen und Kriege ist Energie zum knappen, kostbaren Gut geworden. Klar ist, dass fossile Brennstoffe ein Auslaufmodell sind. Doch was ist die Zukunft? Erneuerbare Energien oder doch Atomkraft? Regierungen weltweit setzen da auf unterschiedliche Lösungen. Neben den grossen Fragen um die Sicherheit unserer Energieversorgung ist es von Bedeutung, wer die Energie an die Unternehmen und Haushalte in aller Welt liefert. Wird dabei auf private Initiative gesetzt, oder bleibt die kritische Infrastruktur rund um die Energie in staatlicher Hand? Was geschieht, wenn der Staat die Kontrolle über die Energieversorgung verliert? In Deutschland wurde zu Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine klar, dass die Politik auf das falsche Pferd gesetzt hatte, indem sie auf dauerhafte und billige Gas- und Erdöllieferungen aus Russland setzte. Plötzlich war unsicher, ob die Bevölkerung wohlbehalten durch den Winter kommen würde. Unternehmen mit extrem hohem Energieverbrauch, wie etwa die Stahlgiganten im Ruhrgebiet und damit letztlich die gesamte deutsche Wirtschaft, standen vor existenziellen Problemen. Wie ein Leben ohne geregelte Energieversorgung aussehen könnte, lässt sich im Libanon beobachten: Das Land hat weder eigene Energiequellen, noch gelingt der Regierung der verlässliche Import von Treibstoff und Strom. Die Folge: lange Schlangen vor den Tankstellen des Landes, regelmässige Stromausfälle und Blackouts. Private Unternehmer übernehmen die Initiative und verkaufen mit enormen Profiten geschmuggelten Treibstoff an ihre Landsleute. Ein anderes Beispiel für eine gescheiterte Energiepolitik findet sich in Texas. Der Staat, eines der rohstoffreichsten Gebiete der USA, ist vom übrigen Stromnetz des Landes abgekoppelt und bildet eine weitgehend deregulierte 'Insel'. Als im Jahr 2021 ein Unwetter das Stromnetz zusammenbrechen liess, führte dies zu einer Energiekrise in Texas mit fatalen Auswirkungen für viele Menschen. Hätte die Katastrophe verhindert werden können? Ist das privatisierte Stromnetz der Kern des Problems? Frankreich setzt traditionell auf Kernenergie, die gehört seit Ende des Zweiten Weltkrieges gewissermassen zur nationalen Identität der Atommacht. Solange man die Gefahren, die potenziellen Folgekosten für Unfälle und Endlagerung nicht einberechnet, ist Atomkraft eine günstige und auf den ersten Blick saubere Alternative zu fossilen Brennstoffen. Der Bau der Anlagen erfordert hohe Investitionen, weshalb die Stromversorgung in Frankreich traditionell in staatlicher Hand liegt. Mittlerweile liegen die Probleme aber offen zutage: Fast die Hälfte aller französischen Atommeiler ist phasenweise wegen Altersschwäche stillgelegt, in den Sommermonaten ist wegen des Klimawandels häufig zu wenig Wasser in den Flüssen, weshalb viel zu wenig Kühlwasser zur Verfügung steht, was weitere Stilllegungen und steigende Strompreise zur Folge hat. Trotzdem setzt die französische Regierung konsequent auf den Bau neu entwickelter Reaktoren, die sich finanziell als Fass ohne Boden erweisen könnten. In Indien wird dagegen von der Regierung die Entwicklung weg von Kohle und hin zu Solar- und Windenergie vorangetrieben. Durch dezentrale Versorgung verspricht sie sich für die Bevölkerung eine Verbesserung der Lebensqualität. Ein anderer Vorreiter für erneuerbare Energien ist Marokko. Die Regierung setzt voll auf die Sonnenenergie und will durch ehrgeizige Grossprojekte wie dem mitten in der Wüste erbauten Solarkraftwerk Noor langfristig zum global führenden Energieexporteur aufsteigen. In der vierteiligen Reihe 'Geheime Weltmächte' gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wer in wichtigen Lebensbereichen über die Zukunft der globalisierten Märkte bestimmt.
Der Gütertransport ist die Lebensader des globalen Welthandels. Ein weltumspannendes, von grossen Playern dominiertes Netz garantiert den reibungslosen Austausch zwischen den Kontinenten. Die Transportsysteme geraten zunehmend an ihre Grenzen: Überlastete Strassen, zu grosse Containerschiffe und die Luftfracht haben eine noch schlechtere Ökobilanz als Lkw und Schiffe. Wie steht es um den Warenverkehr? Und was muss geschehen, damit er zukunftsfähig wird? Die globalisierte Wirtschaft lebt davon, dass Güter innerhalb kurzer Zeit in jeden Winkel der Erde transportiert werden können. Wie wichtig der Frachtverkehr für das moderne Leben ist, zeigte sich schlagartig während der Coronakrise, als moderne Produktionsketten und die damit einhergehende Just-in-time-Fertigung durch gestörte Warenströme zusammenbrachen. Plötzlich wurde klar, dass es keineswegs gesichert ist, lebenswichtige Medikamente, Beatmungsgeräte, Impfstoffe oder Schutzmasken rechtzeitig dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden. Die Flugzeuge von Marktführer FedEx und anderen Schwergewichten wie DHL oder UPS blieben im Frühjahr 2020 am Boden. Das Transportvolumen der Branche brach in diesem Jahr um sechs Prozent ein. In dieser Krise sprangen lokale Anbieter ein, die nicht durch internationale Reisebeschränkungen ausgebremst wurden. Unternehmen wie Astral Aviation aus Kenia wurden zum Garanten fürs Überleben in dezentralen Regionen. Sie ergriffen die Chance, die sich bot, und luchsten den grossen Konkurrenten im hart umkämpften Luftfrachtgeschäft Marktanteile ab. Die Frachtbranche arbeitet am profitabelsten, wenn sie Waren an bestimmten Orten bündelt und dann den Hauptweg mit grossen, möglichst voll ausgelasteten Transportmitteln zurücklegt. Dieser Weg führt in rund 90 Prozent aller Fälle über die Ozeane dieser Erde. Deshalb haben Branchenriesen wie COSCO, Kuehne+Nagel oder Maersk in den vergangenen Jahrzehnten immer grössere Containerschiffe gebaut. Das hat zur Folge, dass diese Giganten der Weltmeere immer weniger Häfen anlaufen können, sich vor diesen extra ausgebauten, teuren Häfen lange Staus bilden, die dann horrende Treibstoffkosten verursachen. Amazon reagiert seit Neuestem auf diese Entwicklung, indem das Unternehmen auf kleinere Schiffe setzt, die in günstigeren Häfen schneller abgefertigt werden können. Und auch auf dem Landweg zeigt Amazon untrüglichen Geschäftssinn. Der teuerste Abschnitt in der Lieferkette ist die sogenannte letzte Meile zum Endkunden. In Metropolen, wo Amazon Kosten einsparen kann, indem das Unternehmen seine Pakete selbst ausliefert, ist der Handelsriese dazu übergegangen, genau das zu tun. Zeichnen sich in abgelegenen Gegenden dagegen keine Vorteile ab, überlässt man den Transport gerne der Konkurrenz. Die Strasse selbst ist einer der am härtesten umkämpften Transportwege. Unzählige Spediteure fahren mit ihren Lkw über die Kontinente dieser Erde und sichern die Versorgung der Menschen. Und sie nutzen die Strassen ab und verursachen Staus. Das Strassenproblem zeigt sich zum Beispiel an Kanadas Highway 401, wo eine Entlastungsstrasse gegen den Protest von Umweltschützern gebaut werden soll, obwohl es bereits eine – private und daher mautpflichtige – Alternative gibt. Oder anhand des Autobahnsystems in Italien, das überwiegend in privater Hand liegt. Auf grösstmögliche Effizienz getrimmt, bleibt dabei häufig die Sicherheit auf der Strecke – mit teilweise fatalen Folgen, wie zum Beispiel 2018 beim Einsturz der Morandi-Brücke in Genua. Kostendruck, geringe Margen, bislang ungelöste Umweltfragen, hohe Personalkosten und Investitionen: Die Transportbranche ist im Umbruch. Zentrale Frage dabei: Wer findet zuerst die technischen Lösungen der Zukunft, und wer bleibt bei diesem Wettlauf auf der Strecke? In der vierteiligen Reihe 'Geheime Weltmächte' gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wer in wichtigen Lebensbereichen über die Zukunft der globalisierten Märkte bestimmt.
Land – für einige gleichbedeutend mit Nahrung oder Heimat. Für andere ist es vor allem eines: ein interessantes Spekulationsobjekt. Wer sind die wichtigsten Player im Kampf um das Land? An vielen Orten auf der Welt explodieren die Bodenpreise. Das Rennen machen oft Grossinvestoren, hinter denen ein unübersichtliches Firmengeflecht aus Dutzenden Akteuren steht. Verlierer ist dabei die lokale Bevölkerung, die sich kein eigenes Land mehr leisten kann. Konflikte um Ackerflächen prägen heute weltweit das Leben der Menschen auf dem Land. Auf der einen Seite stehen dabei kleine Bauern und Bäuerinnen. Sie sind angesichts des Einbruchs der grossen Finanzwelt in ihrem Lebensraum nicht länger dazu in der Lage, beim Überbietungswettbewerb um das Land mitzuhalten. Sie verlieren dadurch ihre Lebensgrundlage, in einigen Gebieten werden sie sogar aus ihren Heimatdörfern vertrieben. Doch überall auf der Welt regt sich dagegen Widerstand: Die Landbevölkerung lehnt sich auf gegen gesichtslose Profiteure staatlicher Regelungen, die weltweit die Entstehung von Megafarmen verstärken. Die Konflikte um das Land enden nicht selten gewalttätig – Aktivisten werden umgebracht, indigene Gruppen oder Kleinbauern werden eingeschüchtert, teilweise mit Militär- oder Polizeigewalt. Denn auch politische Eliten stehen in vielen Ländern im Verdacht, sich an den lukrativen Landverkäufen zu beteiligen. Es geht vor allem um Bodenschätze und Ackerland, auf dem Getreidearten angebaut werden, die sich auf dem internationalen Markt mit hohen Gewinnen verkaufen lassen. Ein Beispiel dafür ist Paraguay, wo sich wenige Grossgrundbesitzer in Eintracht mit der Regierung über Jahrzehnte den Grossteil des Landes angeeignet haben. Paraguay gilt daher mittlerweile als Land der Landlosen. Doch auch in Europa sind grosse Investoren auf dem Vormarsch. In Rumänien verschleiern sie ihren Besitz mithilfe von uneinheitlichen Registrierungsmethoden. In Deutschland können kleine Landwirtinnen und Landwirte an den Zukauf von Flächen kaum noch denken, da sie die Investition in einem Arbeitsleben gar nicht mehr hereinwirtschaften können. Doch auch ihre Pachtflächen drohen sie zu verlieren, denn die örtlichen Landbesitzer können den lukrativen Angeboten der Grossinvestoren nur selten widerstehen. Die grossen Unternehmen, die mittlerweile in Land investieren, stammen dabei ursprünglich oft gar nicht aus dem Agrarsektor, sondern haben beispielsweise im Einzelhandel hohe Profite gemacht. Angesichts von Finanzkrisen, Klimakrise und Kriegen suchen sie einen sicheren Hafen für ihr Geld. Denn Land verspricht nicht nur stetige Wertsteigerung, es wirft in der EU auch noch gutes Geld in Form von Agrarsubventionen ab. Und auch gut gemeinte westliche Entwicklungspolitik befeuert in einigen Gegenden der Welt das sogenannte Landgrabbing – obwohl eigentlich das Gegenteil bezweckt werden sollte. In der vierteiligen Reihe 'Geheime Weltmächte' gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wer in wichtigen Lebensbereichen über die Zukunft der globalisierten Märkte bestimmt.
Dürre, Schädlinge, Bevölkerungsexplosion: Vom Saatgut hängt unser Überleben ab. Wie funktioniert der Saatgutmarkt? Wer profitiert von neuen Züchtungen und hat im Kampf ums Saatgut die Nase vorn? Einst gab es viele kleine Züchter, nun dominieren wenige grosse Agrochemiefirmen den Markt, und deren Aktionäre sind oft internationale Grossinvestoren. Auch den globalen Getreidehandel bestimmen nur eine Handvoll Unternehmen. Sind Landwirte Opfer dieser Entwicklung? Der Klimawandel stellt Züchter und Landwirte vor eine besondere Herausforderung: Das Saatgut muss an die neuen klimatischen Bedingungen angepasst werden und vor allem mit Trockenperioden gut klarkommen. Die moderne, industrialisierte Landwirtschaft, die weltweit das Überleben von Milliarden Menschen sichert, hat allerdings dazu geführt, dass rund um den Globus immer weniger Pflanzensorten und -arten angebaut werden. Viele sind bereits verschwunden. Um den genetischen Code seltener und alter Sorten zu retten, sind bereits im letzten Jahrhundert viele sogenannte Saatgutbanken entstanden. Dort werden Abertausende Sorten aufbewahrt, wissenschaftlich untersucht und weiterentwickelt. Schliesslich kommen sie in den Saatgut-Tresor auf Spitzbergen, wo sie im ewigen Eis für spätere Generationen eingefroren werden. Viele alte Sorten werden auf unseren Feldern mittlerweile nicht mehr angebaut – weil sich die industrialisierte Landwirtschaft auf wenige, erfolgs- und profitträchtige Sorten spezialisiert hat. Mit neuen Methoden, zum Beispiel Modifikation von Pflanzengenen, haben sich neue Player am Markt etabliert. Chemie-Riesen wie Bayer, BASF, Syngenta oder Corteva züchten Pflanzen, die resistent gegen firmeneigene Pestizide sind, stellen Düngemittel her und andere chemische Produkte, die den Bauern weltweit das Leben erleichtern. Kehrseite der Medaille: Landwirtschaft wird auch für die anbauenden Betriebe immer mehr zum Investitionsgeschäft. Und überall auf der Welt sind riesige Monokulturen entstanden. Welche Folgen diese Monokulturen haben können, zeigt sich bei der Cavendish-Banane. Alle Bananen, die wir heute im Supermarkt kaufen können, gehören zu dieser einen Sorte. Und die wird derzeit weltweit von einem Pilz bedroht, der die Wissenschaft verzweifeln lässt. Gelingt es noch rechtzeitig, eine resistente Sorte zu züchten, bevor TR4 den gesamten Bananenbestand der Welt auslöscht? Viele Bauern profitieren von der Entwicklung in der modernen Landwirtschaft und machen gute Gewinne. Doch es regt sich auch Widerstand, sei es von Biobauern oder von Regierungen, die ihre Millionenbudgets für Düngemittel radikal reduzieren wollen – zum Teil mit fatalen Folgen. Über all dem steht die Frage, wie sich die Menschheit im Spannungsfeld zwischen Klimakrise, Profit und Nahrungsmittelsicherheit langfristig die Zukunft sichern kann. In der vierteiligen Reihe 'Geheime Weltmächte' gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wer in wichtigen Lebensbereichen über die Zukunft der globalisierten Märkte bestimmt.
Vom Nerd zum Tech-Oligarchen: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gehört zu den mächtigsten Menschen der Welt. Einst schüchterner Geek, hat er inzwischen einen klaren Imagewandel vollzogen. Er spendet grosszügig an den Fonds für die Amtseinführung von Donald Trump, fordert in einem Podcast mehr männliche Energie in Unternehmen und schafft nach einem Besuch in Mar-a-Lago die Faktenchecks von Meta ab. Ist ihm alles recht, um sein Imperium zu retten? Bei Trumps Amtseinführung 2025 sitzt Zuckerberg zusammen mit Amazon-Chef Jeff Bezos und Tesla-Boss Elon Musk in der ersten Reihe. Dabei gibt sich Zuckerberg in seiner bisherigen Laufbahn eher liberal – nimmt an der Gay Pride in San Francisco teil, holt sich mit Sheryl Sandberg eine Frau als Geschäftsführerin an seine Seite und sympathisiert offenkundig mit Barack Obama. Haben ihn die vielen Skandale und Anhörungen rund um Meta mürbe gemacht? In den vergangenen Jahren muss sich Zuckerberg wiederholt wegen des missbräuchlichen Umgangs mit Nutzerdaten und der negativen Auswirkungen sozialer Netzwerke auf Kinder und Jugendliche rechtfertigen. Mit gewissen Zugeständnissen an die aktuelle Regierung scheint er nun den Weg des geringeren Widerstandes einzuschlagen. Die Dokumentation zeichnet den Aufstieg Zuckerbergs vom Harvard-Studenten zum Tech-Guru nach und beleuchtet, wie die einzelnen Stationen seine weitere Entwicklung beeinflusst haben.
Kleinanleger verlieren ihr Erspartes, Fondsmanager ihre Reputation, die Finanzaufsicht ihre Glaubwürdigkeit – die Wirecard-Pleite hat ein Beben auf dem Finanzmarkt ausgelöst. Einst galt Wirecard als Börsenstar. Jung, trendy, mit scheinbar glänzenden Jahresabschlüssen und 40 Unterfirmen an 26 Standorten. Es folgte der Aufstieg in den DAX 30. Doch die Bilanzen waren frisiert, 1,9 Milliarden Euro fehlten in der Kasse. 2020 dann der Absturz. Warum haben Wirtschaftsprüfer und die Behörden davon jahrelang nichts mitbekommen? Die Dokumentation zeichnet Aufstieg und Fall des Unternehmens aus Aschheim bei München nach. Mit immer besseren Umsatzzahlen begeisterte Wirecard Kleinanleger und Finanzprofis. Die Finanzaufseher waren scheinbar geblendet und nahmen selbst warnende Stimmen britischer und amerikanischer Shortseller nicht ernst. Sie verklagten sogar die mahnenden Kritiker. Die Autoren der ZDFinfo-Dokumentation 'Wirecard – Game Over', Patrick Zeilhofer und Volker Wasmuth, treffen Kleinanleger und Finanzprofis wie die Unternehmerin Sandra Navidi, Shortsellerin Fahmi Quadir und Fondsmanager Hendrik Leber, sprechen mit Wirtschaftsprüfern, Politikern und Börsenjournalisten und fragen nach: Wie konnte es zu dem grössten deutschen Finanzskandal kommen? Und: Welche Lehren muss der Finanzmarkt aus dem Fall Wirecard ziehen?
Neue Frisur, neue Frau, neue Identität – Jan Marsalek, einer der meistgesuchten Wirtschaftsverbrecher Europas, lebt unbehelligt in Moskau. Warum arbeitet er für den russischen Geheimdienst? Der Österreicher war Manager beim DAX-Konzern Wirecard, Jahresgehalt 1,8 Millionen Euro. Doch das Unternehmen frisiert die Bilanzen. Als alles herauskommt, gelingt Marsalek eine filmreife Flucht. Jetzt steuert er Geheimdienstoperationen gegen Kremlgegner. Jan Marsalek, Schulabbrecher ohne Abitur, legt bei dem Zahlungsdienstleister Wirecard eine beeindruckende Karriere hin. Er bringt es vom Produktentwickler zum Asien-Vorstand und COO. Smart, fleissig, gut gekleidet und ständig auf Achse – so schreibt er mit an der scheinbar wundervollen Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Wirecard zählt bald zu den deutschen Topunternehmen, wird im DAX gelistet, Tausende Kleinanleger steigen ein. Marsalek führt ein Leben auf der Überholspur – und lässt sich auf den russischen Geheimdienst ein. Was sind seine Motive? Hat Moskau Interesse an den unzähligen Adressen, Kontodaten und Kreditkarten-Details, zu denen Marsalek Zugang hat? Dann platzt die grosse Wirecard-Blase. Es kommt heraus: Die Bilanzen sind seit Jahren gefälscht. Gelder sind nicht auffindbar, die Asien-Geschäfte vermutlich frei erfunden – und der Aktienkurs fällt ins Bodenlose. Über Nacht verlieren Tausende Anleger ihr Erspartes, 6000 Mitarbeiter ihre Jobs. Marsalek, einer der Hauptverantwortlichen für die Pleite, gelingt eine filmreife Flucht. Seitdem fahnden deutsche Ermittler nach ihm. Marsalek gehört zu 'Europe's most wanted', den meistgesuchten Verbrechern in Europa. In seiner neuen Heimat nimmt Marsaleks kriminelle Karriere weiter Fahrt auf. Von Moskau aus steuert er einen Agentenring, der seinen Sitz in London hat. Die Bulgaren stellen Kremlgegnern nach und wollen ukrainische Soldaten in einer NATO-Kaserne in Deutschland ausspionieren. Marsalek plant und finanziert sämtliche Aktionen. Den Chef des Agentenrings, Oleg Roussev, kennt er seit den Wirecard-Zeiten 2015. Wie eng ist Marsalek mit dem russischen Geheimdienst verbunden? Schützt ihn der Kreml vor dem Zugriff westlicher Behörden? Warum haben westliche Geheimdienste kein Interesse an Marsalek gehabt? Die Dokumentation beschreibt, wie aus dem grössten Betrugsskandal der deutschen Wirtschaftsgeschichte ein Agententhriller wurde. Sie zeigt Jan Marsaleks Aufstieg bei Wirecard und seine frühen Verbindungen zum Kreml, enthüllt sein neues zweites Leben in Moskau und die Geheimdienstoperationen gegen Kremlgegner. Warum wandelte sich Topmanager Marsalek zum russischen Spion?
Künstliche Intelligenz hat unser Leben erobert, ist längst in unseren Alltag eingezogen. Echte Hilfe oder unberechenbare Gefahr? Harald Lesch zeigt, wie die 'Zeitenwende' gelingen kann. Beherrschen wir die Technik, oder ist es schon umgekehrt? KI-Programme schreiben auf Befehl Texte und erzeugen Bilder. Maschinen, die selbstständig lernen und immer besser werden. Wie wird KI unser Leben noch verändern, in Schule, Arbeit und Wissenschaft? Skandal in Hamburg: Im Frühjahr 2023 gerieten Schülerinnen und Schüler in Verdacht, in der schriftlichen Abiturprüfung ChatGPT genutzt zu haben. Zum einen herrscht an vielen Schulen noch ein digitaler Notstand mit mangelnder Infrastruktur, zum anderen bricht gleichzeitig das Phänomen KI über sie herein. Wie lässt sich erkennen, was von den Schülerinnen und Schülern selbstständig erbrachte Leistung ist und was mithilfe künstlicher Intelligenz entsteht? Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern stehen vor einem Dilemma. Sind schriftliche Tests und Hausaufgaben überhaupt noch sinnvoll? Muss man Schule vielleicht ganz neu denken? Aktuelle Forschungsprojekte sollen jetzt den Weg durch den Dschungel von Chancen und Risiken der neuen Technologie weisen. Während die lehrenden Einrichtungen, wie Schulen und Universitäten, noch mit der KI hadern, hat die Wissenschaft längst ihre Stärken für sich entdeckt: In der Medizin beispielsweise feiert man bereits dank KI Erfolge. Doch auch ganz andere Forschungsbereiche wissen die neue Technik zu nutzen: In einem Projekt der LMU München wird daran gearbeitet, den Bestand babylonischer Keilschrifttexte mithilfe künstlicher Intelligenz zu digitalisieren und zu übersetzen. Von mehr als 25.000 Tafelfragmenten sollen – ähnlich einem Puzzle – die zusammenpassenden Textstellen des berühmten Gilgameschepos gefunden und entschlüsselt werden. Ein 150 Jahre alter Traum könnte in greifbare Nähe rücken. In der Arbeitswelt wird die KI in Zukunft ein hilfreiches Werkzeug sein, kann aber auch zur Gefahr werden: Schon jetzt zeichnet sich ab, dass einige Tätigkeiten von der Technik viel schneller und zum Teil auch besser erledigt werden. Plötzlich geraten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter KI-Änderungsdruck, die sich bis jetzt für quasi unangreifbar hielten: Kreative, Juristen, Unternehmensberater und Manager. Harald Lesch erläutert, warum der KI-'Geist aus der Flasche' nicht mehr einzufangen ist und wie wir genau jetzt darauf reagieren müssen, um weiterhin die Kontrolle zu behalten.
Künstliche Intelligenz, die unsere geheimsten Wünsche erkennt, die uns beschützt – und bewacht. Welche neuen Möglichkeiten tun sich auf? Welche Gefahren? Die KI ist für uns da, immer und fast überall. Sie kennt uns, vielleicht sogar besser als wir uns selbst, und durchschaut die wahren Gefühle. In diesem Spannungsfeld spielt die fiktive ZDF-Serie 'Concordia'. Harald Lesch prüft, wie viel davon bereits in unserer Welt angekommen ist. 'Concordia' ist der Traum der Stadt der Zukunft, in der alle sicher sind vor Kriminalität. Können wir uns bereits heute mithilfe der KI schützen? Seit Jahren fallen Plätze der Innenstadt Mannheims durch eine überdurchschnittlich hohe Kriminalitätsrate auf. Eine 24-Stunden-Videoüberwachung könnte helfen. Doch damit individuelle Merkmale wie Geschlecht, Erscheinung oder Hautfarbe keine Rolle spielen, dürfen Gesichter von Personen nicht gescannt werden. Forschende suchen zusammen mit der Polizei nach einer Methode, die nicht die Persönlichkeitsrechte der Bürger verletzt. Ein spezielles Programm soll ausschliesslich die Bewegungsmuster der Passanten analysieren. Die Software muss lernen, zu erkennen, ob es sich noch um eine stürmische Begrüssung handelt oder bereits um einen eskalierenden Konflikt. Bei Letzterem soll die KI sofort Alarm schlagen. So der Plan. Doch wie trainiert man die KI? Und wie Erfolg versprechend ist das System? In der Serie 'Concordia' analysiert ein Überwachungssystem die Emotionen der Menschen – überwiegen Angst, Freude oder Trauer? Und in der Realität? Weiss die KI bald mehr über unsere Gefühle als wir selbst? KI-Systeme lernen bereits heute, Menschen auf vielfältige Weise zu erfassen – auch bis in ihr Innerstes. Wissenschaftsteams beschäftigen sich beispielsweise mit 'intelligenter Audioanalyse' und dem sogenannten Affective Computing. Sie wollen herausfinden, wie mittels KI von unserer Stimme auf unsere Stimmung und Emotionen rückgeschlossen werden kann. Was lässt einen Redner besonders charismatisch erscheinen, und wie überzeugt man besonders gut sein Gegenüber? Zum Training der KI werden neben verschiedenen Stimmproben auch andere Kriterien erfasst, wie Puls, Gesichtsausdruck und Körperhaltung. Auch die sogenannte Facial-Micro-Expression wird hinzugezogen, wenn sich für den Bruchteil von Sekunden unbemerkt Emotionen wie Ablehnung oder Zuneigung in der Mimik zeigen. Fatal – denn die entgleisenden Gesichtszüge zeigen unsere wahren Gefühle, die uns vielleicht nicht einmal selbst so bewusst sind. Doch was passiert, wenn einzelne KIs mit ihren Fähigkeiten miteinander vernetzt werden zu einer Art Super-KI oder 'Artificial General Intelligence'? Google oder Microsoft kündigen bereits an, vernetzte KI-Systeme zu entwickeln, die sich gegenseitig korrigieren und steuern – ohne Zutun von Menschen und deren Kontrolle. Wird es eine Super-KI geben, die in der Lage wäre, Entscheidungen und Schlüsse unabhängig von ihren menschlichen Nutzern zu ziehen – autonom, ohne Aufforderung oder sogar gegen den erklärten Willen? Harald Lesch beleuchtet auch die Hintergründe, warum Politik und Gesellschaft jetzt gefordert sind, verbindliche Regeln zu KI aufzustellen.
Obwohl Experten seit Jahrzehnten versuchen, Cyberangriffe zu verhindern, verursachen sie mittlerweile mehr Schäden als Naturkatastrophen. Warum sind wir so verwundbar? Regierungen, Unternehmen, kritische Infrastruktur – keiner ist mehr vor Cyberangriffen sicher. Und der jüngste Leak der geheimen 'Vulkan Files' beweist: Auch Staaten sind unter den Hackern, sie setzen auf digitale Kriegspläne. Wie können wir uns schützen? Im Dezember 2018 veröffentlicht ein Twitteraccount namens 'G0d' als Adventskalender sensible Daten von Prominenten wie Jan Böhmermann, Sido und Til Schweiger. Auch Politiker wie Angela Merkel, Journalisten und Musiker sind Opfer. Adressen, Bankverbindungen, Handynummern, Scans von Ausweisen – alles gelangt an die Öffentlichkeit. Wer treibt hier sein Unwesen und steckt dahinter? Das Bundeskriminalamt kann den Täter ausfindig machen und ist überrascht, dass jemand ohne grosse IT-Kenntnisse die Accounts von so vielen berühmten Persönlichkeiten hacken kann. Bedeutet das, dass es jederzeit wieder passieren und jeden von uns treffen kann? Im Netz ist ein regelrechter Marktplatz entstanden. In Foren werden unter anderem Schadsoftware, Zugangsdaten oder anonyme Server angeboten. Wer das nötige Kleingeld hat, kann hier alles kaufen, was für einen Hack benötigt wird. Auch der Staat ist davor nicht mehr sicher. Kommunen, kritische Infrastruktur, der Deutsche Bundestag – all das ist prinzipiell zu hacken und wurde auch schon angegriffen. Manche Einfallstore werden grob fahrlässig offen gelassen. Bei anderen verschafft sich eine besondere Kategorie von Hackern gewaltsam Zugang: 'Advanced Persistent Threat'-Gruppen. Solche Hackerkollektive stechen durch ihr grosses Know-how aus der Masse heraus und werden häufig von Staaten finanziert. Ihr Ziel ist nicht Geld, sondern Informationsbeschaffung und Sabotage, so wie im aktuellen Fall der 'Vulkan Files'. Eine Firma, die mit den Geheimdiensten kooperiert und Computer mit Schadsoftware identifizieren soll. Forscher in München vermuten an einer noch gefährlicheren Stelle Sicherheitslücken in unseren IT-Systemen. Beauftragen etwa Staaten IT-Hersteller, noch vor der Auslieferung von Geräten Schwachstellen in die Hardware einzubauen? Technisch möglich ist es. Wenn es wirklich passiert, könnten die Hacker sich auf einen Schlag Zugang verschaffen zu unseren Mobilfunknetzen, selbstfahrenden Autos, Militärlaptops: Der Fantasie von staatlichen Hackern wären keine Grenzen gesetzt. Befinden wir uns bereits in einem Cyberkrieg? Und wenn ja, wie können wir uns schützen? Warum ist es so schwer, ein IT-System cybersicher zu machen? Und wie werden neue Technologien wie die künstliche Intelligenz den ewigen Wettlauf zwischen Hackern und Verteidigern verändern? Harald Lesch begibt sich selbst in den Cyberspace und verfolgt die Spur der Hacker.
Dank neuster Technik blicken wir so tief ins All wie noch nie zuvor. Faszinierende Welten – doch es hat auch seinen Preis. Was hat das Universum mit uns zu tun? Das James-Webb-Weltraumteleskop zeigt uns den Kosmos in einem völlig neuen Licht. Die Bilder begeistern Millionen. Gleichzeitig konkurrieren Nationen und Privatunternehmen um die Macht im All. Prof. Harald Lesch zeigt die Chancen und Gefahren des Alls. Unser Alltag ist geprägt von Weltraumtechnik. Ob beim Geldautomaten, der täglichen Kommunikation oder unserem Medienkonsum. All das funktioniert nur dank Tausender Satelliten, die über unseren Köpfen kreisen. Mehr als die Hälfte von ihnen gehört Elon Musk. Denn das All ist noch Niemandsland. Dort kann sich jeder austoben, der genug Geld, Mittel und Macht hat. Der Schatz, der aktuell heiss gehandelt wird, verbirgt sich in Asteroiden. Diese tragen Rohstoffe, die auf der Erde rar sind, wir aber so dringend brauchen, nicht zuletzt für die Digitalisierung und den Klimaschutz. Aber dort draussen lauern auch Gefahren. Denn unser Heimatstern, die Sonne, ist nicht so stabil, wie sie von der Erde aus scheint. Auf ihrer Oberfläche wüten Stürme aus Plasma. Und die Sonne ist aktuell so aktiv wie lange nicht mehr: 2024 waren Polarlichter sogar über Deutschland zu sehen. Trifft uns ein Sonnensturm unvorbereitet, könnte das unser gesamtes Stromnetz lahmlegen mit Schäden in Milliardenhöhe. Manche Forschenden fürchten sogar das Ende unserer Zivilisation. Dank Weltraumtechnik könnte uns eine solche Katastrophe erspart bleiben. Doch die Raumfahrt bietet uns noch so viel mehr – sie zeigt uns unbekannte Welten und schenkt uns eine neue Perspektive auf unsere eigene Existenz. Prof. Harald Lesch reist in dieser Folge durch die Tiefen des Universums, auch auf der Suche nach unserem Platz darin – heute und in der Zukunft.
Das Handy ist unser ständiger Begleiter: Im Durchschnitt 2,5 Stunden am Tag nutzen wir es. Hinterlässt dieser digitale Konsum Spuren in unserem Gehirn? Macht er uns dümmer? Jeder kennt IQ-Tests. Aber was ist Intelligenz eigentlich genau? Harald Lesch trifft auf dramatische Klischees, erstaunliche wissenschaftliche Ergebnisse und zeigt, was ein IQ-Test über die Kompetenzen eines Menschen wirklich aussagt. E-Mails, Messenger, Social Media, YouTube, die ganze schöne Welt des Internets vereint in einem einzigen handlichen Gerät. Durchschnittlich 88 Mal am Tag schenken wir dem Handy unsere Aufmerksamkeit. Ein 'Pling' – und schon sind wir abgelenkt, unterbrechen meist unser Tun, egal, was es ist. Im Schnitt alle 18 Minuten. Das Telefonieren spielt dabei eine untergeordnete Rolle mit gerade mal sieben Minuten täglich. Ein wissenschaftlicher Test beweist, wie gravierend der Impact des Handys auf die Arbeit unseres Gehirns ist. An der Universität in Braunschweig gehen Forschende noch einen Schritt weiter: Dort nimmt man unter die Lupe, wie Lernen funktioniert. In welchen Teilen des Gehirns entfaltet sich Intelligenz, und welchen messbaren Einfluss haben Smartphone & Co.dort auf die Neuronen? Macht uns der digitale Konsum wirklich dümmer? Serien wie 'The Big Bang Theory' spielen mit dem Klischee, dass Intelligenz-Überflieger Nerds sind mit sozio-emotionaler Inkompetenz. Wie viel Wahrheit steckt in diesem Mythos? Auf welche Kompetenzen legt man in der Arbeitswelt wirklich wert? Und was ist für unsere Gesellschaft in Zukunft relevant? Harald Lesch erläutert, warum wir den Begriff 'Intelligenz' neu denken sollten und welchen Umgang mit dem Handy die Wissenschaft empfiehlt.
Immer mehr Nationen drängen in den Weltraum. Was sind die Ziele, wer macht das Rennen, finden wir endlich ausserirdisches Leben? Harald Lesch zeigt die Tragweite des neuen Wettlaufs im All. China, Russland, USA und Europa planen die Rückkehr zum Mond und die Reise zum Mars. Israel, Saudi-Arabien, Indien – die Liste internationaler Player wächst. Und Weltraumagenturen bringen immer grössere Teleskope ins All. Welche Hoffnung steckt hinter diesem Ansturm? China hat sich den Traum vom eigenen Aussenposten im All erfüllt: Seit Mitte 2022 kreist die chinesische Raumstation Tiangong – der 'Himmelspalast' – um die Erde. Und auf dem Mars dreht der erste chinesische Rover seine Runden. Auch der Westen hat grosse Pläne: 'Artemis' ist das neue internationale Leuchtturmprojekt von NASA, ESA & Co. Eine Mondstation und eine Raumstation in der Mondumlaufbahn sollen den nächsten grossen Schritt ermöglichen: den ersten Menschen auf den Mars zu bringen. Beim neuen Run aufs All geht es aber nicht nur darum, wer den Wettlauf zu Mond und Mars gewinnt. Harald Lesch zeigt die unterschiedlichen Motive: geopolitische Macht, Geld, militärische Interessen – und natürlich auch – die Suche nach Leben ausserhalb der Erde. Mit Teleskopen können wir viel weiter ins All blicken, als die astronautische Raumfahrt jemals vordringen kann. Sie machen sichtbar, was unseren Augen verborgen bleibt. So lassen sich weit entfernte Schwarze Löcher fotografieren und die Geburt von Sternen und Planetensystemen beobachten. Mit Weltraumteleskopen wie dem 'James Webb Space Telescope' sind die Möglichkeiten noch grösser geworden. Auch auf der Erde sind neue Riesenteleskope geplant, wie das 'Extremely Large Telescope' (ELT) in der chilenischen Atacama-Wüste. Die neue Generation von Teleskopen macht es möglich, die Atmosphären von Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems zu untersuchen und vielleicht den grossen Traum der Menschheit wahr werden zu lassen: die Entdeckung einer zweiten Erde in den Weiten des Weltalls.
Keine Erfindung hat unseren Alltag in den letzten Jahren so verändert wie das Smartphone. Es ist die bislang beste Antwort auf eine alte Frage: Wie kommunizieren wir über Entfernungen hinweg? Dieses Problem beschäftigt die Menschen seit Jahrtausenden. Sie haben immer ausgefeiltere Gerätschaften entwickelt, um Nachrichten schnell und sicher zu übermitteln. Und es geht weiter: Schon heute lässt sich ein Blick auf die Zukunft der Kommunikation werfen.
Rerun
W
Cast
Saul David, Nadya Mason, James Meigs, Danielle George, Tan Le, Anthony Loder, Philippe Kahn
Der Traum vom Fliegen ist alt. Und es gab viele Versuche, ihn zu verwirklichen – oft mit unglücklichem Ausgang. Bis zwei Brüder aus Ohio das Geheimnis des stabilen Fluges entdecken. Wilbur und Orville Wright führen die Erkenntnisse vieler Flugpioniere zusammen und konstruieren ein Flugzeug, das 1903 den ersten stabilen Motorflug ermöglicht. Seither erobern die Menschen den Himmel. Heute ist die ganze Welt nur eine Tagesreise entfernt.
Rerun
W
Cast
Brandon Mikesell, Shini Somara, David Lentick, Tiera Fletcher, Bruce Weaver, Ross Franquemont, Dana Thomas
Roboter sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Sie bauen Autos, saugen Staub und entschärfen Bomben. Und die Forschung an künstlicher Intelligenz macht weiter rasante Fortschritte. Bereits vor mehr als tausend Jahren konstruierten Ingenieure in Bagdad das erste Gerät zum Aufzeichnen und Abspielen von Musik. Seither gab es viele technologische Durchbrüche, die den Weg zu den heutigen Robotern ebneten.
Rerun
W
Cast
James Meigs, Rodney Brooks, Liang Zhipeng, Melina Sydney Padua, Chris Burton, Danielle George, Owen Holland
Uran wurde im 19. Jahrhundert als sogenannte Pechblende, einem Abfallprodukt des Silberbergbaus, entdeckt. 1896 fand der Physiker Antoine-Henri Becquerel heraus, dass Uran radioaktiv ist. Die 'Erfolgsgeschichte' von Uran begann mit dem Färben von Glas und der Behandlung von Tumoren. Dass das Wundermaterial einmal Grundstoff für die gefährlichste Waffe der Welt werden würde, vermutete damals noch niemand. Am 6. und 9. August 1945 warfen US-Kampfflugzeuge Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. 155.000 Menschen starben sofort, weitere 110.000 innerhalb weniger Wochen durch die radioaktive Verstrahlung. Bis heute sterben Menschen an Spätfolgen. Während der Ölkrise versprachen Atomkraftwerke eine saubere Lösung aller Energieprobleme. Diese Euphorie hielt bis zum Reaktorunglück von Tschernobyl 1986. Aber erst die Katastrophe in Fukushima führte in Deutschland zu einem Umdenken, während Frankreich weiter auf Atomenergie setzt.
Director
Wain Fimeri
Script
Wain Fimeri, Steve Westh
Background information
In Boston, MA, wurden im September 2016 die Jackson Hole Science Media Awards verliehen. Erneut konnte die zweiteilige Dokumentation 'Uran und Mensch – Ein gespaltenes Verhältnis' reüssieren und gewann in der Kategorie 'Long Form Series'. Die Reihe wurde von Sonya Pemberton, Genepool, im Auftrag von ZDF /ARTE, PBS und SBS produziert.
6. und 9. August 1945: Die ersten Atombomben werden über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Hunderttausende Tote und fast ebenso viele Verletzte. Robert Oppenheimer bekommt Skrupel. Die Folge: Oppenheimer wird von der US-Atomenergie-Kommission der Zugang zu Atomgeheimnissen entzogen. In den frühen 1950er-Jahren schürt Senator Joe McCarthy in den USA die Angst vor der 'roten Gefahr', dem Kommunismus. Dies wird Oppenheimer zum Verhängnis. Befeuert wird die Angst vor dem Kommunismus, als Spione enttarnt werden, die für den sowjetischen KGB arbeiten. Sie sollten die Geheimnisse um den Bau der Atombombe in Los Alamos ausspähen. Sind wirklich alle Spione aufgeflogen? Erst Jahre nach der Zündung der ersten Atombombe wird offenbar, dass die Forschungsarbeiten von sowjetischen Spionen akribisch dokumentiert worden sind. Dies schürt in den USA die Furcht vor der 'roten Gefahr', der Infiltrierung durch die Sowjets. Auch J. Robert Oppenheimer, der 'Vater der Atombombe', wird beschuldigt und als Sicherheitsrisiko eingestuft: Die Sicherheitsfreigabe wird ihm entzogen.
Los Alamos in New Mexico: Die USA entwickeln dort die erste Atombombe. Der Leiter des Projekts, Robert Oppenheimer, steht unter enger Beobachtung -durch das FBI, aber auch durch den KGB. Auf Initiative von Oppenheimer werden in der Wüste von New Mexico die führenden Wissenschaftler der USA versammelt. Der abgelegene Standort wird gewählt, um das Projekt geheim zu halten. Doch kann das Geheimnis um die erste Atombombe gewahrt werden? Einer der Spione für den sowjetischen KGB ist der Deutsche Klaus Fuchs. Er war über England in die USA gekommen. Er und etliche andere Agenten versorgen die Sowjetunion mit detaillierten Informationen. Dank dieser kann Stalin eine eigene Atombombe bauen lassen.
Robert Oppenheimer gilt als Vater der Atombombe. Unter seiner Leitung lassen die USA von 1943 bis 1945 die erste Nuklearwaffe entwickeln. Der brillante Physiker ist politisch sehr umstritten. Aus einer jüdischen Familie stammend, besucht Oppenheimer in New York eine liberale Schule. Sein Umfeld im Berkeley der 1930er-Jahre ist kommunistisch geprägt. Trotz grosser Vorbehalte übertragen ihm die USA die Leitung des 'Manhattan-Projekts'. Die Geheimdienste erheben Einwände gegen die Wahl Oppenheimers und zweifeln sowohl seine politische Gesinnung als auch seine Loyalität zu den USA an. Sie nehmen sein privates Umfeld unter die Lupe und verdächtigen auch die Frauen in Oppenheimers Leben der Sympathie mit dem sowjetischen Kommunismus: Seine langjährige Geliebte, Jean Tatlock, schreibt für eine kommunistische Zeitung, den 'Western Worker'. Sie nimmt sich nach einem nächtlichen Besuch Oppenheimers das Leben. Zu dieser Zeit ist er bereits mit Kitty Vissering Puening verheiratet, die zuvor die Ehefrau eines überzeugten Kommunisten und Freiwilligen im Spanischen Bürgerkrieg gewesen ist. Robert Oppenheimer und sein Team, das in Los Alamos die US-amerikanische Atombombe entwickelt, stehen rund um die Uhr unter Beobachtung: sowohl durch das FBI als auch durch Spione der Sowjetunion.
ZDFinfo begibt sich in dieser Dokumentation auf die Spur von drei mysteriösen Todesfällen im Umfeld des weltweit aktiven Psycho-Konzerns Scientology. Der Tod des jungen Amerikaners Kyle Brennan ist einer davon. Alle drei Fälle stehen mit Clearwater in Verbindung. Die Stadt in Florida gilt als Mekka der Scientologen. Bei den beiden anderen Fällen handelt es sich um die deutsche Tierärztin Walburga Reichert und den russischen Geschäftsmann Jewgeni Zharkin. Nachgewiesen wurde eine eventuelle Verbindung der Todesfälle zu Scientology allerdings nie. Die Ermittlungen sind mittlerweile eingestellt. Weshalb mussten diese Menschen sterben? Welche Rolle spielt Scientology? Und warum stellten sowohl US-amerikanische als auch deutsche Behörden ihre Ermittlungen ein? ZDFinfo auf der Suche nach Antworten auf rätselhafte Fragen.
Hinter den Kulissen agiert angeblich eine geheime Macht. Sie führt die neue Weltordnung ein und will uns versklaven. Doch wer steckt dahinter? Illuminaten? Rothschilds? Die Bilderberger? Das Märchen von der versteckten Elite, die die Fäden zieht, ist uralt und hat viele Versionen. Die unsichtbaren Mächtigen können viele Formen annehmen. Ein paar Gemeinsamkeiten gibt es trotzdem. Sie sind hinterhältig, unantastbar und vor allem: vollkommen fiktiv. Gerade in eher unsichereren Zeiten erfahren Verschwörungsideologien vermehrt Zulauf. Die Menschen sehnen sich nach Ordnung, Sicherheit und vor allem nach Erklärungen für die vorherrschenden Missstände. Das überwältigende Gefühl der Ohnmacht lässt manche für Verschwörungserzählungen anfällig werden, da diese auf den ersten Blick eine simple Antwort auf die komplexen gesellschaftlichen und politischen Probleme bieten. Dazu gesellt sich immer ein eindeutiges Feindbild. Oft ist die Rede von der Machtelite, 'denen da oben', oder Geheimbünden. Einige wenige lenken im Verborgenen die Geschicke der ganzen Welt. Natürlich ausnahmslos zu ihrer eigenen Bereicherung, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen oder die Wünsche der restlichen Bevölkerung. So zum Beispiel der Illuminatenorden. Dieser existierte tatsächlich – allerdings nur wenige Jahre im 18. Jahrhundert. Wie so oft vermischen sich einige wenige Fakten mit einer Menge Fantasie zu ketzerischen Mythen, angefeuert durch fiktionale Erzählungen in Filmen und Popkultur. In letzteren erkennt Nikolas Pravda einen geheimen Code, der Beweis für eine Schattenregierung, die die Menschen transformieren will. Der Protestsänger Darren Smith ist sich sicher: Ein Konglomerat aus Banken und exklusiven Klubs führt den 'Great Reset' herbei. Für den investigativen YouTuber Norman markiert das Jahr 2023 eine dramatische Zeitenwende. Shaun Butler, Jake Mossom und Manorma Joisi sind Mitglieder der englischen Freimaurerloge UGLE. Sie wollen mit Klischees und Vorurteilen bezüglich exklusiver Klubs aufräumen. In den 1970er-Jahren fand eine tatsächliche geheime Verschwörung in Italien statt. Giuliano Turone war damals Untersuchungsrichter und erzählt von der 'Propaganda Due'. Fakt und Fiktion in Bezug auf Verschwörungserzählungen werden in dieser Folge von den Experten Robert Grimes, Alexa und Alexander Waschkau, Tom Juncker, Gabriele Kohlbauer-Fritz und Will Sommer erläutert und eingeordnet. Die sechsteilige Doku-Serie 'Verschwörungen – Die Wahrheit der Anderen' begibt sich in das skurrile wie abgründige Paralleluniversum von Verschwörungserzählungen.
Der Hype rund um das Mysterium Ufos ist weltweit auf einem neuen Hoch. Doch hinter unschuldiger Faszination lauert der Einstieg in gefährliche, realitätsverzerrende Verschwörungserzählungen. Raumschiffe, fliegende Untertassen, unerklärliche Flugobjekte. Die Grenzen zwischen Sci-Fi und Realität verschwimmen. Immer mehr Leute glauben an Besuche aus dem All und laufen Gefahr, versteckten demokratie- oder fremdenfeindlichen Botschaften aufzusitzen. Seit Menschengedenken blicken wir in den Himmel. Aber guckt von dort aus auch jemand zurück? Werden wir vielleicht schon seit längerer Zeit von oben beobachtet, von Ufos – unbekannten Flugobjekten? Vor allem in Ufologie-Kreisen waren die Erwartungen im Sommer 2021 gross, als das Pentagon die jahrzehntelang gesammelten Geheimdienstberichte über Ufo-Sichtungen veröffentlichte. Eindeutige Beweise für Flugobjekte ausserirdischen Ursprungs gab es auf den Videos zwar nicht zu sehen, aber den vor allem in den USA grassierenden Ufo-Hype hat das weiter befeuert. Auf dem jährlich stattfindenden Ufo-Festival in Roswell ist folglich auch das Hauptthema: Was weiss die amerikanische Regierung wirklich über die mysteriösen Objekte am Himmel, die mittlerweile UAPs (Unidentified Aerial Phenomena) genannt werden? Dort hält auch der Geologe und Ufo-Enthusiast Frank Kimbler Vorträge. Bei seinen regelmässigen Ausflügen in die Wüste New Mexicos hat er Metallteile gefunden. Reste eines angeblich 1947 dort abgestürzten Ufos? Ausserdem gibt es die offiziell als authentisch bestätigten Aufnahmen, die von Piloten der US Navy bei ihren Trainingsflügen gemacht wurden. Dazu gehört Ryan Graves, der vor der Küste Floridas mysteriöse Flugobjekte auf seinem Radarschirm gesehen hat. Darunter das berühmt gewordene 'Tic Tac'-Ufo. Geheime Waffen? Futuristische Drohnen? Oder doch Ufos? Die sechsteilige Doku-Serie 'Verschwörungen – Die Wahrheit der Anderen' begibt sich in das skurrile wie abgründige Paralleluniversum von Verschwörungserzählungen.
Einfache Antworten in schwierigen Zeiten: Das ist der Köder der Verschwörungstheoretiker. In Zeiten von Social Media und Fake News locken QAnon & Co.so Millionen Menschen in ihr Netz. Verschwörungen verzerren das Weltbild und wirken wie eine Droge. In Detroit erzählt die ehemalige QAnon-Gläubige Lenka Perron von ihrem Ausstieg. Claudia Müller, ehemalige Redaktionsleiterin einer alternativen Medienplattform, zeigt, wie man Fake News schreibt. Der republikanische Opportunist Sam Racioppi war beim Sturm aufs Kapitol dabei. Für ihn sind Verschwörungen Mittel zum Zweck. Verschwörungstheorien wirken auf komplexe Art und Weise. Sie gaukeln einfache Erklärungen vor und regen dazu an, eigene Schlüsse zu ziehen. Doch basieren diese nicht auf Fakten, sondern modernen Märchen. Die Masche gerät zum perfiden Spiel, das in den USA im Fall von QAnon sogar zum Sturm aufs Kapitol führte. Verschwörungserzählungen haben Hochkonjunktur. Egal, ob die 'BRD GmbH', Chemtrails, QAnon, die Illuminaten oder Reptiloide – lange Zeit sind das Nischenthemen kleiner Communities. Mittlerweile sind solche Erzählungen auch der breiten Öffentlichkeit ein Begriff, und wir begegnen ihnen immer öfter im Alltag. Die sechsteilige Doku-Serie 'Verschwörungen – Die Wahrheit der Anderen' begibt sich in das skurrile wie abgründige Paralleluniversum von Verschwörungserzählungen.
Verschwörungstheorien wollen beweisen, dass nie ein Mensch auf dem Mond gewesen ist. Der Film stellt die sieben aussergewöhnlichsten der unzähligen, teils wirren Theorien auf den Prüfstand. Waren die Anschläge vom 11. September 2001 von der US-Regierung geplant, und war der Tod von Lady Diana in Wahrheit ein Auftragsmord? Viele Verschwörungstheorien halten sich über Jahrzehnte. Doch was steckt dahinter, und lassen sie sich zweifelsfrei widerlegen? Die Dokumentation prüft die sieben grössten Verschwörungstheorien mithilfe von Experten auf ihren Wahrheitsgehalt: die 9/11-Verschwörung, die Protokolle der Weisen von Zion, die inszenierte Mondlandung, der Mord an Prinzessin Diana, die Pearl-Harbor-Verschwörung, die Chemtrail-Theorie und das zweite Leben von Musiklegende Elvis Presley.
Juli 1985: An der 'Rainbow Warrior', dem Flaggschiff von Greenpeace, explodieren zwei Bomben. Das Schiff sinkt vor der Küste von Auckland. Ein Besatzungsmitglied stirbt bei dem Anschlag. Agenten des französischen Geheimdienstes DGSE versenkten das Schiff. Frankreich wollte so verhindern, dass Greenpeace die Weltöffentlichkeit auf französische Atomwaffentests in Polynesien aufmerksam macht. Die Bomben sollten die Aktivisten einschüchtern. Doch der Plan gerät aus dem Ruder: Es gibt ein Todesopfer, zwei Agenten werden gefasst und verurteilt. Über 30 Jahre später ist immer noch nicht klar, wer den Befehl für den Anschlag gab. Eine Dokumentation über eine der grössten Lügen in der Geschichte Frankreichs.
Cast
Fabrice d'Almeida, Jean Garrigues, Jean-François Julliard, Edwy Plenel
Skurrile Lüge und Riesenblamage: Zwei Männer wollen Frankreich 1976 vor der ersten Ölkrise retten. Sogenannte Schnüffelflugzeuge können angeblich Öl- und Gasvorkommen aus der Luft orten. Die Flugzeugeigner Alain de Villegas und Aldo Bonassoli überzeugen die französische Regierung. Ihre Flugzeuge sollen Frankreich eine internationale Vorreiterrolle verschaffen und den Staatskonzern Elf zu einem der mächtigsten Mineralölunternehmen der Welt machen. Nach drei Jahren absurder Lügen, falscher Versprechen und Millionenausgaben endet das Ganovenstück – ohne dass ein einziger Tropfen Öl entdeckt wird. Der peinliche Skandal um den französischen Staatskonzern Elf und die Betrüger Alain de Villegas und Aldo Bonassoli wird unter den Teppich gekehrt. Um über eine Milliarde Francs erleichtern sie den französischen Staat. Die 'Aktion Schnüffelflugzeuge' ist eine der grössten Betrugsaffären der französischen Geschichte.
Rerun
W
Cast
Fabrice d'Almeida, Christian Descheemaeker, Jean Garrigues, Noël Mamère, Jean-Marie Pontaut
Am 1. Mai 1939 finden in Hamburg, Wien und Berlin Maifeiern statt. Am Brandenburger Tor marschiert eine Abordnung der 'Deutschen Arbeitsfront' auf und wird dort in Farbe gedreht. Auf Gedeih und Verderb sei man aufeinander angewiesen, erklärt Hitler in seiner Rede zum Tag der Arbeit – und erhält dafür frenetischen Beifall. Am 14. Mai besichtigt der Diktator den 'Westwall' an der Grenze zu Frankreich – eine deutliche Demonstration. Am 22. Mai unterzeichnen die Aussenminister Italiens und Nazideutschlands ein Militärabkommen, den sogenannten Stahlpakt. Ende Mai intensiviert das Propagandaministerium die Polemik gegen Polen und Grossbritannien. Die 'Legion Condor' kehrt aus dem spanischen Bürgerkrieg zurück und wird am 6. Juni mit einer Parade in Berlin geehrt. In Danzig veranstalten die Nazis eine 'Gau-Kulturwoche' und heizen die Stimmung in der Stadt weiter an. Die Kriegsvorbereitungen laufen auf Hochtouren. Sechs Millionen Deutsche sind für den Ernstfall einsatzbereit. Adolf Hitler kehrt aus der Sommerfrische auf dem Obersalzberg nach Berlin zurück und führt in der Reichskanzlei Gespräche mit Militärs und Diplomaten. Schliesslich entscheidet der Diktator, dass der Krieg am 1. September beginnen soll. Ein von der SS inszenierter Zwischenfall am Sender Gleiwitz soll einen Vorwand zum Losschlagen liefern. In Danzig ist das Schulschiff 'Schleswig-Holstein' eingetroffen, das mit der Beschiessung des polnischen Munitionsdepots auf der Westerplatte das Zeichen zum Angriff geben wird.
Am 7. November 1938 verübt der jüdische Jugendliche Herschel Grynszpan in Paris ein Attentat auf den deutschen Diplomaten Ernst vom Rath. Eine Tat mit weitreichenden Folgen. In der Nacht vom 9. auf den 10. November werden in ganz Deutschland jüdische Geschäfte geplündert und Synagogen in Brand gesteckt – so auch in Kitzingen bei Würzburg. Erhalten gebliebene Gestapo-Akten und zahlreiche Fotos dokumentieren das schreckliche Geschehen. Hermann Göring verspricht sich von antijüdischen Pogromen erhöhte Auswanderungszahlen und damit riesige Gewinne für seine leeren Kassen, denn die Juden müssen ihre Vermögen zurücklassen. 'Mir wäre lieber gewesen, ihr hättet 200 Juden erschlagen und hättet nicht solche Werte vernichtet', sagt Göring. Um den Druck zu erhöhen, lässt man nach der Pogromnacht Zehntausende in die Konzentrationslager bringen. 'Ich möchte kein Jude in Deutschland sein', höhnt Hitlers zweiter Mann. Am 12. November beruft Göring eine Sitzung im Luftfahrtministerium ein, auf der noch mehr Massnahmen zur Erpressung der jüdischen Deutschen beschlossen werden. So fliessen Millionenwerte in die Kriegskasse des 'Dritten Reiches'. Ende Januar 1939 ist Hitler im Gespräch mit Goebbels noch unentschlossen, welches der nächste Schritt seiner Expansionspolitik sein wird. Doch binnen weniger Tage entschliesst er sich, militärisch gegen die Regierung in Prag vorzugehen. Nach dem Einmarsch in Prag verleibt sich das 'Dritte Reich' auch das seit dem Versailler Vertrag von 1919 unter litauischer Verwaltung stehende Memelgebiet ein. Angesichts eines Ultimatums vom 20. März 1939 beugt sich die Regierung Litauens dem Druck und übergibt am 22. März Memel an die Deutschen. Das nächste Ziel der Pläne des 'Führers' sind jetzt Polen und die freie Stadt Danzig. Am 1. April 1939 läuft in Wilhelmshaven das Schlachtschiff 'Tirpitz' vom Stapel. In einer 'Brandrede' auf dem Rathausplatz der Stadt greift der Diktator die angebliche 'Einkreisungspolitik' Grossbritanniens an. Noch bevor sich Hitler an Bord des KdF-Schiffes 'Robert Ley' begibt, beauftragt er die Wehrmacht mit der Vorbereitung des Krieges gegen Polen und der 'Inbesitznahme von Danzig'.
Anfang Juli 1938 stellt Hermann Göring die wirtschaftlichen Weichen in Richtung Krieg. Neue Produktionsziele betreffen vor allem die Rüstung. Die Wehrmacht soll alles Nötige bekommen. Die Waffenproduktion läuft auf Hochtouren. Der von Krupp-Ingenieuren entwickelte Panzer IV wird inzwischen in Serie gebaut. Obwohl die Schlagkraft der Wehrmacht ständig wächst, warnen die Militärs den Diktator vor einem Waffengang. Das könnte einen Konflikt mit den europäischen Grossmächten auslösen. Hitler ist dennoch zum Krieg entschlossen. Und Hermann Göring unterstützt seine Pläne. Die Luftwaffe sei einsatzbereit, behauptet er wider besseren Wissens. Die Regierung in London reagiert besorgt auf die sich zuspitzende Krise. Premierminister Neville Chamberlain ist überzeugt, dass ein neuer Krieg in Europa auch sein Land ins Unglück stürzen würde. Er ist entschlossen, den Frieden zu retten. Dabei weiss er die Bevölkerung hinter sich. Chamberlains Credo heisst 'Appeasement', zu Deutsch 'Beschwichtigung'. Auch Frankreich rüstet massiv auf. Premier Édouard Daladier versichert den Briten, die französische Armee könne sich gegen die Wehrmacht behaupten. Trotzdem ist die Regierung in London nicht bereit, konkrete Verpflichtungen zu übernehmen. Frankreich steht allein. In diesem Sommer 1938 lässt sich Hitler von seinem Volk bejubeln. Die 'Wochenschau' zeigt vor allem seine Anhängerinnen in Ekstase. Immer wieder werden Gruppen sudetendeutscher Frauen ins Reich gebracht, um ihren 'Retter' kameragerecht aufzufordern, sie vom Joch aus Prag zu befreien. 30. September 1938: Kurz nach Mitternacht wird das 'Münchner Abkommen' unterzeichnet. Zuerst von Hitler, dann von den anderen. Chamberlain betont, das Abkommen habe grosse Bedeutung für die Weiterentwicklung der Politik. Nachrichtenagenturen haben noch in der Nacht die Sensation aus München gemeldet, und Zeitungen in der ganzen Welt drucken Extrablätter. 'Frieden' titelt der 'Daily Express' in London, und auch die anderen britischen Zeitungen feiern das Abkommen. Es wird anders kommen.
Am 4. Februar 1938 gibt Hitler bekannt, dass nicht nur Kriegsminister Werner von Blomberg aus seinem Amt ausgeschieden ist, sondern auch der Oberbefehlshaber des Heeres, Werner von Fritsch. Der Diktator selbst übernimmt die Befehlsgewalt über die Wehrmacht und wird sie bis zum Untergang nicht mehr abgeben. Joachim von Ribbentrop wird Aussenminister, Hermann Göring zum Feldmarschall und zum Stellvertreter des 'Führers' ernannt. So geht der Diktator aus der Krise nicht etwa geschwächt, sondern erheblich gestärkt hervor. Alle Schlüsselpositionen für den Weg in den Krieg sind in den Händen ergebener Parteigänger. Das neue Team verliert keine Zeit und erhöht den Druck auf Österreich. Kanzler Kurt Schuschnigg reist am 12. Februar 1938 auf den Obersalzberg. In Anwesenheit von besonders 'martialisch' aussehenden deutschen Generälen droht Hitler mit dem Einmarsch im Nachbarland. Nur mit Rücksicht auf die italienischen Verbündeten lässt er sich auf politische Zugeständnisse ein, die jedoch den Weg zur 'Gleichschaltung' ebnen. Wie Hitler setzt auch sein Paladin Hermann Göring gegenüber dem Nachbarn Österreich ohne Skrupel auf das Erpressungspotenzial deutscher Machtpolitik. Nach zwei Tagen des Zögerns erteilt Hitler am 10. März 1938 der Wehrmacht den Marschbefehl und zwingt die Regierung in Wien zum Rücktritt. Am Morgen des 12. März überschreiten deutsche Truppen die Grenze.
1. September 1937 – noch 730 Tage bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges. Adolf Hitler ist seit über viereinhalb Jahren an der Macht. Es gibt kaum Widerstand gegen seine Herrschaft. Mit diktatorischen Mitteln und Terror hat Hitler sich Deutschland unterworfen. In jenen Tagen reist der amerikanische Filmemacher Julien Bryan durch Nazideutschland. Auch wenn er nicht drehen kann, was er möchte, gelingen ihm dennoch einzigartige Einblicke. Immer wieder machen vor allem Politiker aus Grossbritannien ihre Aufwartung bei dem Diktator, um ihn von einer gesamteuropäischen Friedenspolitik zu überzeugen. Das 'Dritte Reich' präsentiert in diesem Sommer 1937 seine wiedergewonnene Stärke nicht nur vor heimischer Kulisse. Auf der grossen Weltausstellung in Paris haben die Deutschen für ihren riesigen Pavillon von Hitlers Lieblingsarchitekten Albert Speer einen Platz direkt am Eiffelturm bekommen. Gleich gegenüber hat die Sowjetunion ihre Ausstellungshalle gebaut. In Sachen Monumentalität steht die sozialistische Diktatur der deutschen in nichts nach.
Eine ehemalige Goldmine in South Dakota dient heute der Wissenschaft. Ein Feuersteinbergwerk in London hat eine bewegte Geschichte. Und in Kopenhagen gibt es unterirdische Wasserspeicher. In den Tiefen der Homestake Mine, abgeschirmt von der Strahlung an der Erdoberfläche, jagen Forscher nach Elementarteilchen. Welche Geheimnisse verbergen sich im Untergrund von London? Und wie retteten die Zisternen von Kopenhagen einst Tausenden das Leben? Die Black Hills im US-Bundesstaat South Dakota sind Heimat der Sanford Underground Research Facility, einer Forschungseinrichtung der Superlative. Tief unter der Erde – isoliert von kosmischer Strahlung – wird dort mit Neutrinos experimentiert. Nächste Station sind die Chislehurst Caves in einem ruhigen Vorort von London. Das ehemalige Kreide- und Feuersteinbergwerk blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis in die Zeit der Kelten zurückreicht. Im Ersten Weltkrieg dienen die Höhlen als Munitionslager, im Zweiten Weltkrieg als komfortable Luftschutzbunker. Heute finden dort Konzerte vor einer spektakulären Naturkulisse statt. Die Reise endet in der Zisterne von Kopenhagen. Das einstige Wasserreservoir, das die Bewohner der dänischen Hauptstadt vor Krankheiten wie Cholera schützen sollte, ist heute ein unterirdisches Museum. Natürliche Höhlen, Militärbunker und technische Wunder tief unter der Oberfläche – mit fachkundiger Begleitung und spektakulären Aufnahmen erkundet die Doku-Reihe unterirdische Welten, die von Menschenhand gebaut oder von Mutter Natur geschaffen wurden. Seit Tausenden von Jahren nutzen die Menschen den Raum unter unseren Füssen. 'Geheime Welten' erforscht aussergewöhnliche Orte und enthüllt ihre Geschichten, die in der Dunkelheit verborgen liegen.
Die Reise in die Tiefe führt in die Weltkriegsbunker des britischen Ramsgate, die Minen im US-Bundestaat Montana und in ein unterirdisches Eisstadion im norwegischen Gjøvik. Im britischen Ramsgate bot ein Tunnelsystem Schutz vor deutschen Bomben im Zweiten Weltkrieg. Die alten Bergbaustollen in Butte, Montana, werden heute innovativ genutzt. Und mit modernster Technik betreiben die Norweger ein ganzes Stadion unter Tage. Das Tunnelnetz unter Ramsgate im Vereinigten Königreich wurde im 19. Jahrhundert für den Eisenbahnverkehr ausgehoben. Während des Zweiten Weltkrieges wurde es erweitert, um die Einwohner der Stadt vor den brutalen Bombenangriffen zu schützen. Viele Einwohner beschlossen auch nach dem Krieg, dort unten zu bleiben. Butte im US-Bundesstaat Montana hätte den Weg der meisten Bergbaustädte des 19. Jahrhunderts gehen und in den Ruin stürzen können. Doch stattdessen hat man sich neu erfunden und die 10.000 Meilen an Stollen, die noch immer unter der Stadt liegen, wieder nutzbar gemacht. Und die unterirdische Sportarena in Gjøvik, Norwegen, wurde extra für die Olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer gebaut. Die Eishockeyarena war und ist bis heute ein weltbekanntes Wunderwerk der Baukunst unter Tage. Natürliche Höhlen, Militärbunker und technische Wunder tief unter der Oberfläche – mit fachkundiger Begleitung und spektakulären Aufnahmen erkundet die Doku-Reihe unterirdische Welten, die von Menschenhand gebaut oder von Mutter Natur geschaffen wurden. Seit Tausenden von Jahren nutzen die Menschen den Raum unter unseren Füssen. 'Geheime Welten' erforscht aussergewöhnliche Orte und enthüllt ihre Geschichten, die in der Dunkelheit verborgen liegen.
Unter einem Wald in Nordfrankreich, den Eismassen Islands und dem Londoner Finanzdistrikt tun sich geheime Welten auf und gewähren faszinierende Einblicke in Vergangenheit und Zukunft. In der Picardie bauten die Menschen eine riesige Höhlenanlage als Schutzbunker in den Kalkstein. In Island formt die Natur magisch anmutende Eishöhlen in Gletscher, und in der City of London strömt klimaschonende Energie durch vier Stockwerke tiefe Tunnel. Tief unter der Erde befinden sich unzählige Höhlen, Stollen und Tunnel. Sie wurden von Menschenhand errichtet oder von der Natur geschaffen. Die Doku-Reihe lüftet die Geheimnisse der Untergrundwelten. Von Tropfsteinhöhlen über Abwasserkanäle bis zu Bunkeranlagen: Wie sind diese unterirdischen Systeme entstanden, und wer hat sie sich zunutze gemacht? Jede Folge stellt drei Welten tief unter unseren Füssen vor und erzählt ihre faszinierende Geschichte.
Eine mächtige Festung schützt die irische Stadt Cork für Jahrhunderte. Eine Mine in New Jersey bietet ein verblüffendes Spektakel. Und Norwegen hält seine U-Boot-Bunker betriebsbereit. Die Festung Spike Island sicherte den Hafen von Cork – und diente als grösstes Gefängnis des Vereinigten Königreichs. Die Mineralien der Sterling Hill Mine leuchten im Dunkeln. Und wie nutzt Norwegen einen seiner U-Boot-Bunker bis zum nächsten Ernstfall? Das irische Cork ist die erste Station der Reise. Die Festung auf Spike Island am Eingang zur Bucht von Cork dient jahrhundertelang dem Schutz des Hafens. Im 19. Jahrhundert wird das Eiland zur Gefängnisinsel, auch bekannt als 'Irlands Alcatraz'. Unter dem alten Gemäuer befindet sich ein Tunnelsystem – heute eine beliebte Touristenattraktion. Weiter geht es in den US-Bundesstaat New Jersey. Die Stirling Hill Mine ist ein ehemaliges Zinkbergwerk, in dem sich heute ein einzigartiges Museum befindet. Es beherbergt Hunderte von fluoreszierenden Objekten, die mittels UV-Strahlung zum Leuchten gebracht werden. Ein aussergewöhnliches Farbenspiel. In den eisigen Fjorden im Norden Norwegens besuchen die Autoren eine ehemalige U-Boot-Basis. Das einstige Kernstück der Verteidigungsinfrastruktur befindet sich heute in Privatbesitz, könnte im Ernstfall aber wieder reaktiviert werden. Natürliche Höhlen, Militärbunker und technische Wunder tief unter der Oberfläche – mit fachkundiger Begleitung und spektakulären Aufnahmen erkundet die Doku-Reihe unterirdische Welten, die von Menschenhand gebaut oder von Mutter Natur geschaffen wurden. Seit Tausenden von Jahren nutzen die Menschen den Raum unter unseren Füssen. 'Geheime Welten' erforscht aussergewöhnliche Orte und enthüllt ihre Geschichten, die in der Dunkelheit verborgen liegen.
Die Reise in die Tiefe führt in mittelalterliche Tunnel unterhalb des englischen Exeter, einen Marmorsteinbruch in Vermont und in die riesigen Weinkeller des moldawischen Städtchens Cricova. Die schmalen Tunnel von Exeter sind jahrhundertealt – und werden bis heute genutzt. In Vermont ist der grösste unterirdische Marmorsteinbruch der Welt in Betrieb. Und in den Weinkellern von Cricova lagern mehr als eine Million Flaschen auf über 120 Kilometern. Exeter in der englischen Grafschaft Devon ist eine Stadt mit langer Geschichte. Nahe der beeindruckenden Kathedrale finden sich Zugänge zu einem mittelalterlichen Tunnel- und Kanalsystem. Errichtet, um die Bewohner Exeters mit Trinkwasser zu versorgen, dienen sie über die Jahrhunderte als Zufluchtsort vor Kriegen und Seuchen. Nächste Station ist der US-Bundesstaat Vermont. Unter den satten Kiefernwäldern befindet sich einer der wichtigsten Marmorsteinbrüche der Vereinigten Staaten. Die meisten Marmor-Denkmäler des Landes bestehen aus Gestein, das dort abgebaut wurde. Die Reise endet im moldawischen Cricova. Die unterirdischen Weinkeller des gleichnamigen Weinguts sind eine der grössten Attraktionen der kleinen Republik. Zur Zeit der Sowjetunion stammte jede zweite Flasche von dort – und auch heute ist Wein Moldawiens grösster Exportschlager. Natürliche Höhlen, Militärbunker und technische Wunder tief unter der Oberfläche – mit fachkundiger Begleitung und spektakulären Aufnahmen erkundet die Doku-Reihe unterirdische Welten, die von Menschenhand gebaut oder von Mutter Natur geschaffen wurden. Seit Tausenden von Jahren nutzen die Menschen den Raum unter unseren Füssen. 'Geheime Welten' erforscht aussergewöhnliche Orte und enthüllt ihre Geschichten, die in der Dunkelheit verborgen liegen.
Cast
Chris Jarman
Director
Tom Kirkman, Jeremy Rothman, Radu-Dumitru Zaporojan
Im Untergrund von Stockholm, in den Höhlen der englischen Cheddar-Schlucht und in einem ehemaligen Salzbergwerk in Rumänien gibt es alte Geheimnisse zu entdecken – und neue Technik. In Schweden werden die Bunkeranlagen aus dem Kalten Krieg vielfältig genutzt – doch das Land ist weiter vorbereitet. Im Bergwerk Turda muss heute niemand mehr malochen: Es dient als Freizeitpark. Und in einer englischen Höhle findet sich ein erstaunliches Skelett. Tief unter der Erde befinden sich unzählige Höhlen, Stollen und Tunnel. Sie wurden von Menschenhand errichtet oder von der Natur geschaffen. Die Doku-Reihe lüftet die Geheimnisse der Untergrundwelten. Von Tropfsteinhöhlen über Abwasserkanäle bis zu Bunkeranlagen: Wie sind diese unterirdischen Systeme entstanden, und wer hat sie sich zunutze gemacht? Jede Folge stellt drei Welten tief unter unseren Füssen vor und erzählt ihre faszinierende Geschichte.
In Kentucky verbirgt sich die längste Höhle der Welt. In Kroatien befindet sich ein ganzer Fliegerhorst unter Tage. Und in einer Mine in Wales werden seit der Bronzezeit Erze abgebaut. Die Mammoth Cave in Kentucky ist Hunderte Kilometer lang und spielte einst eine wichtige Rolle im Krieg – wie die Flugzeugkaverne Zeljava. Sie sollte einer Atombombe standhalten. Die Minen von Cwmystwyth lieferten Blei, Zink und Silber. Heute sind sie verlassen. Mit über 678 Kilometern Ausdehnung ist die Mammoth Cave in Kentucky die bisher weitläufigste bekannte Höhle der Welt. Höhlenforscher vermuten jedoch, dass es neben den bisher kartierten Tunneln noch viel mehr zu entdecken gibt. Unter einem Berg in Kroatien liegt ein unterirdischer Luftwaffenstützpunkt des ehemaligen Jugoslawiens mit Hangars, Waffenlagern und Kontrollräumen. Die Türen der Hangars haben die Form von Flugzeugen, durch die Kampfjets direkt auf die Start- und Landebahnen fahren konnten. In Wales hat sich ein Mann vorgenommen, die reiche Bergbaugeschichte des Landes zu erforschen. Die Autoren steigen hinab in ein ehemaliges Metallbergwerk, das wieder geöffnet und gesichert wurde, sodass es zum ersten Mal seit 70 Jahren betreten werden kann. Natürliche Höhlen, Militärbunker und technische Wunder tief unter der Oberfläche – mit fachkundiger Begleitung und spektakulären Aufnahmen erkundet die Doku-Reihe unterirdische Welten, die von Menschenhand gebaut oder von Mutter Natur geschaffen wurden. Seit Tausenden von Jahren nutzen die Menschen den Raum unter unseren Füssen. 'Geheime Welten' erforscht aussergewöhnliche Orte und enthüllt ihre Geschichten, die in der Dunkelheit verborgen liegen.
Die Reise in die Tiefe beginnt in einem ehemaligen Salzbergwerk in Polen, führt weiter in die britische Hauptstadt London und nach Slowenien zu einer sagenumwobenen Höhlenburg. In der Salzmine Wieliczka haben Bergleute dem Gestein riesige Räume abgetrotzt – und filigrane Kunstwerke geschaffen. In einem Londoner Bunker erprobt man die Zukunft der Landwirtschaft. Und die slowenische Burg Predjama verbirgt ein ganzes Höhlensystem. Tief unter der Erde befinden sich unzählige Höhlen, Stollen und Tunnel. Sie wurden von Menschenhand errichtet oder von der Natur geschaffen. Die Doku-Reihe lüftet die Geheimnisse der Untergrundwelten. Von Tropfsteinhöhlen über Abwasserkanäle bis zu Bunkeranlagen: Wie sind diese unterirdischen Systeme entstanden, und wer hat sie sich zunutze gemacht? Jede Folge stellt drei Welten tief unter unseren Füssen vor und erzählt ihre faszinierende Geschichte.
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10. Juni 1990: Auf dem Flug nach Málaga verliert die BAC 1-11 plötzlich ihre Cockpitscheibe. Der Kapitän wird ins Freie gerissen – und der lebenswichtige Druckausgleich der Maschine fällt aus. Während zwei Flugbegleiter verzweifelt versuchen, den Piloten festzuhalten, muss der Co-Pilot schnell handeln. Denn ohne Druckausgleich gibt es auch keine atembare Luft an Bord. Und das Flugzeug hat keine Sauerstoffmasken für die Passagiere. Wenige Minuten nach dem Start des British-Airways-Fluges 5390 fliegt die fehlerhaft montierte Frontscheibe des A321 von Birmingham nach Málaga aus ihrer Verankerung. Durch den plötzlichen Druckabfall wird der Kapitän aus dem Fenster geschleudert. Dabei deaktiviert er den Autopiloten, und die vom Luftdruck aus dem Rahmen gerissene Cockpittür drückt die Schubhebel nach vorn. Das Flugzeug geht in einen steilen Sinkflug. Zwei Flugbegleiter können sich an das Bein des Piloten klammern, der aussen vor dem Seitenfenster hängt, und ihn festhalten. Sollte sein Körper sich losreissen, könnte er ins Triebwerk geraten und die Maschine zum Absturz bringen. Gleichzeitig versucht der erste Offizier, die Maschine unter Kontrolle zu bringen. Durch das herausgesprengte Fenster funktioniert der lebensnotwendige Druckausgleich nicht mehr, die Atemluft an Bord wird knapp. Ohne Atemmasken werden Crew und Passagiere in wenigen Minuten bewusstlos sein. Hinzu kommt: Ohne klare Sicht muss der Co-Pilot durch den dichten Rush-Hour-Verkehr rund um London-Heathrow steuern. Wie durch ein Wunder gelingt ihm mithilfe des Fluglotsen eine sichere Landung. Passagiere und Crew bleiben unverletzt, der Kapitän wird mit schweren Verletzungen und Erfrierungen ins Krankenhaus gebracht. Doch er überlebt den Höllenflug. Die dramatischsten Flugzeugkatastrophen, geschildert von Passagieren, Piloten und Kabinenpersonal, die sie durchlebt – und überlebt haben.
5. August 2019: Kurz vor der Landung des voll besetzten Urlaubsfluges an die Costa Brava füllt sich die Kabine mit beissendem Rauch. Die 175 Passagiere ringen verzweifelt nach Luft. Die Piloten befürchten einen Brand an Bord. Doch sie wissen nicht, von wo er sich ausbreitet. Der Rauch erreicht schliesslich auch das Cockpit. Und es bleiben nur Minuten, um eine Katastrophe zu verhindern. Sie müssen die Maschine notlanden. Der British-Airways-Flug 422 verlässt im Sommer 2019 London-Heathrow in Richtung Valencia in Spanien. Schon früh bemerken Passagiere einen eigenartigen Geruch. Vielleicht Kerosin? Doch niemand ist ernsthaft beunruhigt. Kurz vor dem Ziel dann: ein lauter Knall. Der Bordcomputer warnt: möglicher Triebwerksausfall. Die Piloten entscheiden sich, trotzdem in Valencia zu landen. Doch beim Landeanflug breitet sich immer mehr giftiger Rauch in der Kabine aus. Die Passagiere können kaum noch atmen, die Sicht ist eingeschränkt. Die Piloten befürchten ein Feuer an Bord und entschliessen sich zu einer Notlandung. Die Landung gelingt, doch damit ist die Gefahr noch nicht gebannt. Die Crew kann die Türen nicht öffnen, solange sie nicht sicher weiss, ob möglicherweise Feuer die Fluchtwege blockiert. Erst nach quälend langen Minuten können die Passagiere die rauchgefüllte Kabine über Notrutschen verlassen. Eine Untersuchung ergibt schliesslich: Heisses Öl war in die Luftzufuhr der Kabine geraten und hatte die Atemluft verunreinigt. Die dramatischsten Flugzeugkatastrophen, geschildert von Passagieren, Piloten und Kabinenpersonal, die sie durchlebt – und überlebt haben.
8. Januar 1989: Beim Flug von London nach Nordirland fängt ein Triebwerk der neuen Boeing 737 Feuer. 47 Menschen kommen beim Absturz ums Leben: die Folge eines tragischen Irrtums. Als die Piloten die Signale wahrnehmen, die auf einen Triebwerksbrand hindeuten, schalten sie ein Triebwerk ab – doch es ist das falsche. Nur wenige Hundert Meter vor der rettenden Landebahn stürzt das Flugzeug direkt neben die viel befahrene Schnellstrasse M1. Der British-Midland-Flug 092 startet vom Flughafen London-Heathrow in Richtung Belfast in Nordirland. Nach einigen Minuten bemerken Passagiere und Besatzung dumpfe Geräusche, Vibrationen, Flammen und Rauchgeruch. Die Piloten vermuten einen Triebwerksbrand, schalten aber versehentlich das unversehrte Triebwerk ab. Das Problem scheint zunächst behoben zu sein. Der Rauch verflüchtigt sich, die Vibrationen hören auf. Die Piloten beschliessen, den Flug zum nächstgelegenen Flughafen umzuleiten und notzulanden: East Midlands in der Nähe von Nottingham. Doch beim Landeanflug überschlagen sich die Ereignisse: Das beschädigte Triebwerk fällt komplett aus. Die abstürzende Boeing 737 verfehlt nur knapp eine der meistbefahrenen Strassen Grossbritanniens. 39 Passagiere sterben unmittelbar beim Aufschlag, weitere acht erliegen später ihren Verletzungen. Der Absturz ist eine der grössten Katastrophen in der britischen Luftfahrtgeschichte. Die dramatischsten Flugzeugkatastrophen, geschildert von Passagieren, Piloten und Kabinenpersonal, die sie durchlebt – und überlebt haben.
14. September 1999: Auf ihrem Flug von Wales nach Spanien gerät eine Boeing 757 nachts in ein starkes Unwetter. Mitten im Gewittersturm muss sie in Girona landen – mit verheerenden Folgen. Kurz vor dem Aufsetzen fällt die Landebahnbeleuchtung aus. Die Maschine prallt hart auf, schlittert zwei Kilometer weit, durchbricht den Zaun und kommt erst dann zum Stehen. Doch der Tower sieht das Flugzeug nicht, und die Rettungskräfte wissen nicht, wohin. Auf der Flugstrecke vom walisischen Cardiff nach Girona an der sonnigen Costa Brava braut sich ein gefährliches Unwetter zusammen. Die Piloten entscheiden sich dennoch, den Flug zu wagen. Sie erwägen ein oder zwei Ausweichflughäfen, doch auch dort sind die Bedingungen alles andere als ideal. In Absprache mit dem Tower in Girona versuchen sie dort schliesslich die Landung. Den ersten Anflug müssen sie abbrechen, beim zweiten kommt es direkt vor dem Aufsetzen zu einem Stromausfall auf dem Flughafen. Die Maschine stürzt auf den Boden, das Bugfahrwerk bricht auseinander, die Bordelektronik wird zerstört. Das Flugzeug rast die Landebahn hinunter. Die Besatzung hat keine Kontrolle mehr, und die Boeing durchbricht den Flughafenzaun. Auf einer Wiese kommt sie endlich zum Stehen. Doch niemand weiss, wo die Maschine sich befindet. Denn auch vom Tower aus ist das Flugzeug nicht mehr zu sehen. Die Rettungskräfte eilen vergeblich dorthin, wo die Maschine aufgesetzt hatte. Erst, als einer der Passagiere es zu Fuss bis zum Vorfeld schafft, erfahren die Retter, wo das Wrack und die restlichen Insassen zu finden sind. Sie bergen 43 Verletzte. Ein Passagier stirbt später an unentdeckten inneren Verletzungen. Die dramatischsten Flugzeugkatastrophen, geschildert von Passagieren, Piloten und Kabinenpersonal, die sie durchlebt – und überlebt haben.
4. November 2010: Kurz nach dem Start des Qantas-Flugs 32 von Singapur nach Sydney hören Passagiere einen Knall. Ein Triebwerk ist explodiert. Die Maschine müsste notlanden, nur wie? Eine Flut von Warnmeldungen geht im Cockpit ein – inklusive Fehlmeldungen. Denn die Explosion hat auch Teile der Bordelektronik zerstört. Im Wettlauf gegen die Zeit versuchen die Piloten, selbst zu berechnen, ob und wie eine sichere Landung möglich ist. Die Erfahrung der Besatzung des Airbus 380 macht sich bezahlt. Nach 110 Minuten gelingt die Landung auf dem Changi-Flughafen von Singapur. Doch damit ist die Gefahr nicht vorüber. Die Bremsen des Flugzeugriesen sind bei dem Kraftakt glühend heiss geworden: mehr als 900 Grad Celsius. Aus einer Tragfläche strömt Kerosin. Ausserdem lässt sich eines der Triebwerke nicht abschalten. Zwei weitere Stunden dauert es, bis Passagiere und Crew das Flugzeug vollständig räumen können. Qantas zieht danach seine A380-Flotte vorerst aus dem Verkehr, bis die Ursache des Unglücks geklärt ist. Die Untersuchung zeigt, dass eine defekte Ölleitung Auslöser des Feuers war. Der Hersteller Rolls Royce übernimmt die Verantwortung und zahlt umgerechnet rund 70 Millionen Euro Schadenersatz. Die dramatischsten Flugzeugkatastrophen, geschildert von Passagieren, Piloten und Kabinenpersonal, die sie durchlebt – und überlebt haben.
29. Dezember 2000: Auf dem Flug BA 2069 von London nach Kenias Hauptstadt Nairobi stürmt ein Passagier das Cockpit. Er attackiert den Piloten. Der führerlose Jumbojet droht abzustürzen. Die Reise in den Traumurlaub wird zum Albtraum. Das voll besetzte Flugzeug ist nur Minuten von einer Katastrophe entfernt. Der Angreifer versucht, die Steuerung an sich zu reissen. Der Kapitän und drei Passagiere können den Mann schliesslich überwältigen. Der British-Airways-Flug ist zwei Stunden von seinem Ziel Nairobi entfernt. Über der sudanesischen Wüste bemerkt das Kabinenpersonal Turbulenzen, und plötzlich geht die Maschine in den Sturzflug über. Passagiere und Crew werden durch die Kabine geschleudert. Ein 27-jähriger Student war zuvor unbemerkt ins Cockpit eingedrungen. Während er mit dem Co-Piloten um die Kontrolle des Flugzeuges kämpft, schaltet sich der Autopilot aus. Das Flugzeug stürzt unkontrolliert in die Tiefe, und mehr als 400 Menschen an Bord bangen um ihr Leben – bis Kapitän William 'Bill' Hagan mithilfe von Passagieren und Bordpersonal den Angreifer überwältigt und Co-Pilot Phil Watson den Sturzflug in letzter Sekunde abfangen kann. In Nairobi wird der Student der Polizei übergeben und medizinisch untersucht: Offenbar leidet er unter einer paranoiden Störung. Später zeigt er sich schockiert über seine Tat und bittet die Betroffenen um Entschuldigung. Die dramatischsten Flugzeugkatastrophen, geschildert von Passagieren, Piloten und Kabinenpersonal, die sie durchlebt – und überlebt haben.
Geheime Farmen in Thailand, Laos und Vietnam offenbaren das dunkle Geschäft mit Tigern: Die Raubkatzen leben isoliert, eingesperrt in engen Gehegen – verborgen vor der Öffentlichkeit. Weltweit leben nur noch weniger als 5000 Tiger in freier Wildbahn. Zum Arterhalt wird die Grosskatze in Zoos und privaten Zuchtstationen vermehrt. Doch was als Artenschutz getarnt ist, entpuppt sich immer wieder als überaus lukrative Geldquelle. Denn die Tiger werden geschlachtet und zu Produkten verarbeitet, denen in Vietnam oder China Heilkräfte zugeschrieben oder die schlicht als Statussymbol gesehen werden. Kriminelle Netzwerke haben sich darauf spezialisiert, die Nachfrage zu stillen. Es ist ein Millionengeschäft. Die Dokumentation begleitet den Investigativjournalisten Paul Moreira auf einer gefährlichen Spurensuche. Er trifft verdeckte Ermittler und Analysten von Interpol, die das Tigerkartell rund um den flüchtigen Syndikat-Boss Boonchai Bach und seine Komplizin Daoruang Chaiyamat jagen. Exklusive Aufnahmen zeigen, wie Tiger heimlich gezüchtet und geschlachtet werden, während ihre Produkte über korrupte Netzwerke nach China und Vietnam gelangen. Eine riskante Recherche quer durch Südostasien. Illegaler Handel mit bedrohten Arten ist eine der grössten Bedrohungen für die Artenvielfalt weltweit. Die zweiteilige Doku-Reihe ist den kriminellen Banden der Wildtierhändler auf der Spur.
Tödliche Gier nach Rhinozeroshörnern: In Südafrika werden Morde wegen der Hörner begangen. Polizei und Aktivisten kämpfen gegen eine Mafia, die Wilderei bandenmässig organisiert. Nashörner sind vom Aussterben bedroht. Südafrika ist Heimat der meisten verbliebenen Tiere – und Brennpunkt eines brutalen Geschäfts. Die Nachfrage nach dem Horn wird aus Asien angeheizt, wo ihm medizinische Kräfte zugeschrieben werden. Die Dokumentation begleitet Ranger, Staatsanwälte und Ermittler, die ihr Leben riskieren, um die bedrohten Tiere zu schützen und Wilderer zu stellen. Im Mittelpunkt stehen der Mord an Ranger Anton Mzimba und die Jagd auf den berüchtigten Syndikat-Boss 'Big Joe' Nyalunga – ein Ex-Polizist, der zum Symbol für Korruption und Straflosigkeit wurde. Über zehn Jahre sind südafrikanische Spezialeinheiten diesem gefährlichen Mann auf den Fersen. Immer wieder wird Big Joe verhaftet, und immer wieder kommt er gegen lächerliche Kautionszahlungen auf freien Fuss. Welche Rolle spielt Korruption dabei? Und warum kann der Bandenboss grösstenteils auf die Loyalität der lokalen Bevölkerung setzen? Nationalparks und Naturreservate greifen inzwischen zu besonderen Massnahmen, um Nashörner vor Wilderei zu schützen. Sie setzen Lügendetektoren bei ihren Rangern ein, um Kooperationen mit der Nashorn-Mafia aufzudecken. Eine Lobby aus Tierzüchtern plädiert für einen anderen Weg. Sie wollen Nashörner züchten und ihre Hörner absägen, um sie offiziell zu verkaufen. Das verbietet bislang das Washingtoner Artenschutzabkommen. Illegaler Handel mit bedrohten Arten ist eine der grössten Bedrohungen für die Artenvielfalt weltweit. Die zweiteilige Doku-Reihe ist den kriminellen Banden der Wildtierhändler auf der Spur.
Wie ist es möglich, dass Nordkorea, eines der ärmsten Länder der Welt, ein Atomwaffenprogramm finanziert, mit dem es sogar die USA herausfordern kann? Antwort: dank 'Bureau 39'. Diese Organisation ist eine geheime Division des Regierungsapparates. Ihr Ziel ist die Devisenbeschaffung mit allen Mitteln, um das Regime von Kim Jong Un mit Geld zu versorgen. Falschgeld, Drogen, Menschenhandel – nichts ist Nordkoreas Geld-Gangstern zu ruchlos. Die Doku enthüllt die spektakulärsten Fälle und zeigt die atemberaubenden Tricks, mit denen Nordkorea seit Jahrzehnten äusserst erfolgreich UN-Sanktionen umgeht und sein Atomprogramm aufbaut.
In einer zehnjährigen Geheimmission schleichen sich zwei Männer in das gefährlichste Regime der Welt ein. Sie wollen Nordkoreas Verstrickungen in den internationalen Waffenhandel beweisen. Der Maulwurf Ulrich Larsen und der erfundene Investor Mr. James reisen mit koreanischen Offiziellen nach Uganda, um dort den Bau einer Waffenfabrik in die Wege zu leiten. Sie finden so heraus, wie Nordkorea die UN-Sanktionen unterläuft. Der Film dokumentiert die Zeit von 2017 bis 2020. Der Maulwurf Ulrich Larsen übersteht einen Check auf Wanzen durch den KFA-Präsidenten Alejandro Cao de Benós und treibt zusammen mit seinem Komplizen Mr. James ein vermeintliches grosses Waffengeschäft mit Nordkorea voran. Mit versteckten Kameras und Mikrofonen wird der Abschluss von Verträgen im Geheimen aufgezeichnet. Annie Machon, ehemalige Mitarbeiterin des britischen Nachrichtendienstes MI5, ordnet mit dem Maulwurf und Mr. James die Ereignisse ein.
Rerun
W
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Ulrich Løvenskjold Larsen, Mads Brügger, Alejandro Cao de Benos de Les y Pérez, Jim Latrache-Qvortrup, Annie Machon, Hisham Al-Dasouqi, Kim Ryong Chol
In einer zehnjährigen Geheimmission begeben sich zwei Männer in das brutalste Regime der Welt. Sie wollen Nordkoreas Verstrickungen in den internationalen Waffen- und Drogenhandel beweisen. Es gelingt ihnen, über die 'International Korean Friendship Association' in die höchsten Kreise der Diktatur vorzudringen. Mit versteckten Kameras dokumentieren sie ihre Verhandlungen über den Bau einer illegalen Waffenfabrik in Uganda. Der arbeitslose dänische Koch Ulrich Larsen tritt an den investigativen Filmemacher Mads Brügger heran, weil er Nordkoreas illegale Machenschaften enthüllen will. Er möchte, dass darüber ein Film gemacht wird, und filmt selbst mit geheimer Kamera. Von 2011 bis 2017 infiltriert er schrittweise die dänische und internationale 'Korean Friendship Association' und bekommt dort die Aufgabe, Investoren für Nordkorea zu finden. Der Filmemacher erfindet dafür einen finanzkräftigen Investor, Mr. James. Der ehemalige Fremdenlegionär und Kokain-Dealer soll als norwegischer Öl-Milliardär auftreten und Waffen und Drogen von Nordkorea ordern. Nach einem Crashkurs in der Kunst der Spionage gelingt es den beiden Amateur-Agenten, einen Vertrag über einen Waffendeal mit Nordkorea zum Abschluss zu bringen. Doch dann droht der dänische Koch aufzufliegen. Annie Machon, ehemalige Mitarbeiterin des britischen Nachrichtendienstes MI5, ordnet mit dem Maulwurf und Mr. James die Ereignisse ein.
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Ulrich Løvenskjold Larsen, Mads Brügger, Alejandro Cao de Benos de Les y Pérez, Jim Latrache-Qvortrup, Annie Machon, Hisham Al-Dasouqi, Kim Ryong Chol
Seit drei Generationen regiert die Kim-Dynastie Nordkorea mit eiserner Faust. Es ist eine Familiendiktatur im Deckmantel eines kommunistischen Systems. Wie kann das funktionieren? Propaganda, Einschüchterung und Überwachung bilden die inneren Säulen der nordkoreanischen Gesellschaft. Es sind streng geheime Strukturen, in die kaum jemand Einblick bekommt. Denn nach aussen ist das Land hermetisch abgeschlossen. Die Kim-Dynastie beginnt mit Kim Il Sung, dem Grossvater des heutigen Herrschers Kim Jong Un. Der Regimegründer von 1948 bleibt bis 1994 an der Macht. Dank eines weltweit einzigartigen Personenkultes schafft er ein Regime nach seinen Vorstellungen. Nach seinem Tod wird er zum ewigen Präsidenten ernannt und regiert damit das Land offiziell immer noch. Sein Sohn Kim Jong Il führt die Amtsgeschäfte bis zu seinem Tod im Jahr 2011. Sollte der amtierende Präsident Kim Jong Un sterben, gelten seine Schwester Kim Yo Jong oder seine Tochter Kim Ju Ae als wahrscheinliche Nachfolgerinnen. Es ist eine Familienangelegenheit. Die Regierung Nordkoreas übt totale Kontrolle über das Land und seine Bevölkerung aus und nutzt dafür alle Instrumente von Repressionen, Todesurteilen, Zwangslagern bis hin zu einem umfassenden Überwachungssystem. Von der Geburt bis zum Tod schuldet jede Nordkoreanerin und jeder Nordkoreaner der Familie Kim absolute Loyalität. Das bedeutet unter anderem: Jeder ist dafür verantwortlich, seine Nächsten im Auge zu behalten, die Nachbarn auszuspionieren. Sogar Ehepartner können sich gegenseitig vor dem Ministerium für Volkssicherheit anklagen. Das Regime hat sich von sowjetischen Methoden inspirieren lassen und diese auf die Spitze getrieben, sodass niemand mehr vergisst, auf offiziellen Fotos zu lächeln. Auch wenn Kim Jong Un mittlerweile Modernisierung vor allem in der Hauptstadt Pjöngjang zulässt, gilt die Unterdrückung in Nordkorea doch als beispiellos. Durch die konsequente Abschottung des Landes geraten Einzelheiten nur selten an die Öffentlichkeit. In der ZDFinfo-Doku erzählen unter anderem Geflüchtete vom Leben in einem Regime, bei dem alles auf den ewigen Machterhalt der Kim-Dynastie ausgerichtet ist. Nordkorea: Ein kleines Land steht geopolitisch immer wieder im Mittelpunkt globalen Interesses. Drei Generationen bilden mittlerweile die Kim-Dynastie – eine Herrschaft der Unterdrückung und Abschottung. Was sind deren Machtstrategien nach innen ins eigene Land und nach aussen gegenüber dem Rest der Welt?
Nordkorea: geographisch ein Zwerg, geopolitisch aber ein wichtiger Stratege. Wie schafft es die Kim-Dynastie, nie aus dem Fokus der Weltöffentlichkeit zu verschwinden? Geschützt durch das eigene Atomprogramm und die Unterstützung des chinesischen Nachbarn gelingt es der nordkoreanischen Diktatur, die Drohkulisse gegenüber Südkorea, aber auch gegenüber der Supermacht USA aufrechtzuerhalten. Es scheint ein Paradox: Nordkorea ist eines der kleinsten Länder der Welt, sein Bruttoinlandsprodukt eines der niedrigsten der Welt. Das Land ist abgeschottet, die Bevölkerung bitterarm. Und trotzdem drängt Nordkorea seit 1948 auf die internationale Bühne, ist immer wieder Gesprächs- und Konfliktthema. Zentraler Bestandteil der nordkoreanischen Strategie ist das Atomprogramm. Der Beschaffung der Bombe widmet das Regime seit Jahrzehnten mehr und mehr seiner Ressourcen. 2006 zündet Nordkorea zum ersten Mal eine Atombombe und signalisiert damit der Welt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Die Kim-Dynastie hat militärische Macht und gleichzeitig starke Partner. Denn China betrachtet das Land als militärische Pufferzone und hält es in starker wirtschaftlicher Abhängigkeit. Mit diesen Sicherheiten im Hintergrund provoziert Nordkorea die Welt und schreckt dabei auch vor den Vereinigten Staaten nicht zurück. Was steckt dahinter? Wie gelingt es der Kim-Dynastie immer wieder, die Mächtigen an der Nase herumzuführen? Mithilfe führender Experten, einschliesslich ehemaliger Beamter des Pjöngjang-Regimes, analysiert die ZDFinfo-Dokumentation die aussenpolitischen Strategien der nordkoreanischen Regierung. Nordkorea: Ein kleines Land steht geopolitisch immer wieder im Mittelpunkt globalen Interesses. Drei Generationen bilden mittlerweile die Kim-Dynastie – eine Herrschaft der Unterdrückung und Abschottung. Was sind deren Machtstrategien nach innen ins eigene Land und nach aussen gegenüber dem Rest der Welt?
Mit Atombombentests und martialischen Drohungen versetzen Nordkorea und sein Diktator Kim Jong Un die Welt immer wieder in Sorge. Aus dem Inneren des Landes dringt wenig nach aussen, denn ausländischen Journalisten wird nur selten die Einreise erlaubt. Wie Mangelwirtschaft, Blockwart-Kultur und Denunziantentum das Alltagsleben prägen, davon ist in der offiziellen Propaganda nichts zu sehen. Glitzerbauten, riesige Statuen des Vaters und des Grossvaters von Kim Jong Un, aufwendige Inszenierungen von Macht und Grösse sollen der Erbauung dienen – und über die Niederungen des kommunistischen Alltags hinwegtrösten. Reporter Michael Höft hat sich die Erkundung des sportlichen Nordkorea vorgenommen. Stadien, Sporthallen, Reitklubs, Bolzplätze und Wintersportresorts sind Orte, die Nordkorea dem Besucher aus dem kapitalistischen Ausland gerne zeigt. Über das Thema Sport findet sich ein leichter und unkomplizierter Zugang zu den Menschen in dem hermetisch abgeriegelten Land. Die Dokumentation begleitet verschiedene Hobby- und Leistungssportler in ihrem Trainingsalltag.
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Goetz Bielefeldt, You Chi-Won, Cha Jong-Ok, Mun Kum-Hui, An Kyong-Huva, Kim Mi-Ran, Song Nam-Ho
In Nordkorea droht Menschen der Tod, wenn sie zum Beispiel den korpulenten Machthaber Kim Jong Un als 'fett' bezeichnen. Über den Alltag in diesem rätselhaften Land ist wenig bekannt. Viele Menschen in Nordkorea leiden unter chronischer Unterernährung. Doch wer sich über die Zustände im Land beschwert, kann schnell in einem Arbeitslager enden. Trotz der Entbehrungen in ihrem harten Alltag sind die meisten Nordkoreaner extrem stolz auf ihr Land. Nordkorea, auch das 'Einsiedler-Königreich' genannt, bleibt für den Westen ein Rätsel – in einem Chaos aus Fehlinformationen, internationalem Misstrauen und Angst. Die Bewohner leben isoliert von der Welt, provoziert durch die Politik ihrer eigenen Regierung. Viele von ihnen betrachten sich als blosse Marionetten des Staatsapparates. Die Dokumentation zeigt: Es sind ganz normale Menschen, die einfach nur zu überleben versuchen. Und trotz allem Leid und der Mangelernährung bedeutet den Nordkoreanern der Stolz auf ihr Land sehr viel. Mit nahezu religiöser Leidenschaft bewundern sie die Kim-Familie, die seit fast 70 Jahren über das Königreich herrscht. Diese mit verdeckter Kamera in Nordkorea produzierte Dokumentation gibt einzigartige Einblicke in die täglichen Herausforderungen der Bewohner dieses rätselhaften Landes.
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Savanna Washington, Colin Powell, Jerome Sauvage, So Jung Il, Suzy Kim, Charles Armstrong, Tim Peters