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  1. Die Stewardessen-Morde The Flight Attendant Murders

    Jeannie Wadle

    Kategorie
    Recht
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    USA 1978: Die 26-jährige Flugbegleiterin Jeannie Wadle wird in Dallas Opfer eines grausamen Verbrechens. Die junge Frau wird in ihrer Wohnung vergewaltigt, stranguliert und schwer verletzt. Wenige Tage später stirbt Jeannie Wadle. Unter ihren Kolleginnen geht die Angst um. Dank einiger Zeugenaussagen kann ein Phantombild angefertigt werden, das schon bald zum Erfolg führt: Ein Mann wird gefasst, der der Täterbeschreibung verblüffend ähnlich sieht. In den 1970ern zählt Braniff zu den beliebtesten Airlines der USA. Die Vermarktung ist modern und farbenfroh, aber auch sexuell anzüglich – das Erfolgsrezept von Braniff entspricht dem Zeitgeist. Viele Flugbegleiterinnen wohnen damals gemeinsam in Appartement-Komplexen. Die Atmosphäre dort ist locker, und die Wohnungen sind heiss begehrt. Die jungen Leute kennen sich und geniessen ihre Freiheit. Am 1. November 1978 beendet ein Verbrechen das unbekümmerte Leben. Ein Mann dringt in die Wohnung von Jeannie Wadle ein. Er vergewaltigt und ermordet sie. Jonathan Reed wird als Schuldiger identifiziert und vor Gericht zum Tode verurteilt. Er beharrt darauf, unschuldig zu sein, doch die Mitbewohnerin des Opfers ist sich sicher, in ihm den richtigen Mann erkannt zu haben. Der Angreifer hatte versucht, auch sie zu töten. Dann wird eine weitere Braniff-Flugbegleiterin brutal ermordet – während Reed für den Mord an Jeannie Wadle im Todestrakt sitzt. Zwischen 1978 und 1984 erschüttern vier Morde in Dallas die USA. Alle vier Opfer waren jung, attraktiv und arbeiteten als Flugbegleiterinnen für die Airline Braniff. Alles deutet auf einen Serienmörder hin.
    Regie
    Jasleen Sethi
  2. Die Stewardessen-Morde The Flight Attendant Murders

    Cheryl Bellinger und Beverly Bruneau

    Kategorie
    Recht
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Nach dem brutalen Angriff auf Jeannie Wadle werden zwei weitere Flugbegleiterinnen ermordet. Hat es ein Serienmörder auf junge Frauen abgesehen, die für die Airline Braniff arbeiten? Die 70er und 80er gelten als Ära der freien Liebe, doch in den USA sind sie auch die Zeit der Serienmorde. Ungewöhnlich viele Täter werden nie gefasst. Auch die Morde an Cheryl Bellinger und Beverly Bruneau bleiben unaufgeklärt. Versagt die US-Justiz? Als die Dokumentarfilmerin Karen Hoy von Jonathan Reed hört, der für den Mord an Jeannie Wadle im Todestrakt sitzt, nimmt sie Kontakt zu ihm auf. Der Fall gibt Rätsel auf. Vor allem eine Frage brennt ihr auf der Seele: Erwartet diesen Mann zu Recht die Todesstrafe? Oder könnte er ein Opfer der US-Justiz sein, das jahrzehntelang unschuldig hinter Gittern sass? Während der 70er- und 80er-Jahre wollen die Staatsanwälte in Dallas um jeden Preis Verurteilungen sehen. Die Folge: In kaum einer anderen Stadt sitzen damals mehr Menschen unschuldig im Gefängnis. Mit der Zeit kommt heraus: Im Fall Jeannie Wadle haben die Ermittler schwerwiegende Fehler begangen, doch die Aufarbeitung scheitert an der Ignoranz der Justiz. Zwischen 1978 und 1984 erschüttern vier Morde in Dallas die USA. Alle vier Opfer waren jung, attraktiv und arbeiteten als Flugbegleiterinnen für die Airline Braniff. Alles deutet auf einen Serienmörder hin.
    Regie
    Jasleen Sethi
  3. Die Stewardessen-Morde The Flight Attendant Murders

    Jeeta Graeber

    Kategorie
    Recht
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    1984 wird eine weitere Braniff-Stewardess ermordet. Jeeta Graeber wird vergewaltigt und stranguliert. Genau wie zuvor ihre Kolleginnen Jeannie Wadle, Cheryl Bellinger und Beverly Bruneau. Dank Fortschritten in der Gentechnik stehen den Behörden inzwischen neue Ermittlungsmethoden zur Verfügung. Alte Tatort-Proben können nun auf DNA-Spuren untersucht werden. Wurden alle Verbrechen von derselben Person begangen – und wenn ja, von wem? Nach drei Jahrzehnten im Todestrakt von Bee County in Texas schöpft Jonathan Reed neue Hoffnung. Er beteuert seine Unschuld am Mord an Jeannie Wadle. Wenn damals alle vier Morde von derselben Person begangen wurden, bedeutet dies, dass er zu Unrecht verurteilt wurde. Wegen eines Verfahrensfehlers kommt es 2011 zu einem Wiederaufnahmeverfahren. Jonathan Reed ist sich sicher, dass die DNA-Analysen ihn entlasten werden – doch die Anklage präsentiert eine neue Zeugin. Zwischen 1978 und 1984 erschüttern vier Morde in Dallas die USA. Alle vier Opfer waren jung, attraktiv und arbeiteten als Flugbegleiterinnen für die Airline Braniff. Alles deutet auf einen Serienmörder hin.
    Regie
    Jasleen Sethi
  4. Die Stewardessen-Morde The Flight Attendant Murders

    Schuldig oder unschuldig?

    Kategorie
    Recht
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Zum dritten Mal steht Jonathan Reed für den Mord an Jeannie Wadle vor Gericht. Er hofft, durch DNA-Proben entlastet zu werden. Doch am Ende entscheiden allein die Geschworenen über Leben und Tod. Die Mordserie an den Braniff-Flugbegleiterinnen ist nicht aufgeklärt. Und nach mehreren Jahrzehnten im Todestrakt schöpft Jonathan Reed 2011 wieder Hoffnung. Doch wird das Urteil wirklich aufgehoben? Oder erwartet ihn eine böse Überraschung? Sollten die DNA-Analysen tatsächlich die Unschuld von Jonathan Reed beweisen, bedeutet das, dass Jeannie Wadles Mörder seit 1978 auf freiem Fuss ist – und mit ihm womöglich auch der Mörder von weiteren Opfern: Cheryl Bellinger, Beverly Bruneau und Jeeta Graeber – alle drei waren bei der Airline Braniff International angestellt und wurden zwischen 1978 und 1984 brutal vergewaltigt und ermordet. Im Fall Reed droht der Justiz von Texas ein Debakel. Doch die Staatsanwälte sind immer noch davon überzeugt, den richtigen Mann angeklagt zu haben. Sie streben für Jonathan Reed erneut ein Todesurteil an. Um die Geschworenen von seiner Schuld zu überzeugen, lassen sie nichts unversucht. Zwischen 1978 und 1984 erschüttern vier Morde in Dallas die USA. Alle vier Opfer waren jung, attraktiv und arbeiteten als Flugbegleiterinnen für die Airline Braniff. Alles deutet auf einen Serienmörder hin.
    Regie
    Jasleen Sethi
  5. Ermittler!

    DNA lügt nicht

    Kategorie
    Recht
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    DNA-Experte Dr. Harald Schneider vom Hessischen Landeskriminalamt kann den Mord an der zweijährigen Elora im hessischen Babenhausen aufklären. Als Dr. Harald Schneider eingeschaltet wird, ist ihm klar: Er muss die gesamte Palette der Kriminaltechnik aufbieten, um den Beschuldigten die Tat nachweisen zu können. Am 14. September 1993 passiert im nicht weit entfernten Babenhausen ein abscheuliches Verbrechen auf dem Gelände der US-Army. Die zweijährige Elora McKemy verschwindet mitten in der Nacht aus der elterlichen Wohnung: Kurz nachdem die Eltern das Verschwinden bemerken, wird das kleine Mädchen an einer Uferböschung hinter dem Kasernengelände tot aufgefunden. Spermaspuren werden an der Hose des Mädchens gesichert, doch diese führen die Ermittler zunächst nicht auf die Spur des Täters. Dr. Harald Schneider vom Landeskriminalamt, der gemeinsam mit der zuständigen Mordkommission ein Verfahren entwickelt, um DNA-Vergleichsproben zu untersuchen, versucht, den Täter zu überführen.
  6. Leschs Kosmos

    Themen: Ausgestrahlt? Strom ohne Atom

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Deutschland steigt aus. Der Atomausstieg ist überfällig – doch sind wir vorbereitet? Harald Lesch zeigt, wie wir Wärme und Energie in Zukunft sichern können. Der Rückbau alter Kernkraftwerke ist eine Herausforderung. Der Ausstieg allerdings schafft auch Raum für Zukunftstechnologien. Neben Visionen wie der Kernfusion sind es vor allem grüne Energiequellen, auf die wir bauen können. Man muss sie nur zu nutzen wissen. Das Ende eines Kernkraftwerkes ist der Startschuss für den Rückbau – und der kann sogar länger dauern, als so manches KKW am Netz war. Das Kernkraftwerk Biblis wurde 2011 abgeschaltet, der Rückbau ist bis etwa 2032 geplant. Eine Mammutaufgabe, vor der die Gesellschaft bei allen deutschen KKWs steht. Wie gelingt es, hoch radioaktive Bauteile und tonnenschwere Stahlbetonklötze auf ihre Radioaktivität zu prüfen? Und wie funktioniert Mülltrennung bei einem Kernkraftwerk? Um die Stromversorgung ohne Verzicht auch nach der Atomkraft-Ära zu sichern, ist Kreativität gefragt. Von der Deckenlampe bis zum Schleifgerät, zu Hause und in der Industrie: Alltägliche Stromverbraucher und grosse Maschinen leisten viel und benötigen entsprechend Energie. Die Krux: Oftmals geht über die Hälfte der eingesetzten Energie bei der Nutzung der Geräte verloren. Forscherinnen und Forscher haben Ideen, die Energie clever aufzufangen. Wind, Wasser, Sonne: Es gibt viele Quellen grüner Energie. Fotovoltaikanlagen beispielsweise können dank der Kraft der Sonne auf jedem Hausdach Energie bereitstellen. Das Dilemma: Sie liefern am Tag, doch der Bedarf der Haushalte ist am Abend am höchsten. Wie lässt sich der Energieüberschuss am Tag intelligent speichern, damit er zur Verfügung steht, wenn er gebraucht wird? Ein mögliches Speichersystem bietet die E-Mobilität. Einen Präzedenzfall gibt es bereits: Bei einem Stromausfall in Kanada Ende 2022 vernetzte ein Mann sein E-Auto mit dem Hausstrom und konnte sich so autark mit Strom versorgen. Die Autobatterie – meist aufgeladen, aber ungenutzt im Parkmodus – könnte zur mobilen Powerbank für den Haushalt werden. Doch nicht nur Privatautos, auch öffentliche E-Busse, die nachts im Depot stehen, könnten vernetzt werden, um die Versorgung zu sichern. Doch es gibt noch grössere Visionen. Im Dezember 2022 machten Fortschritte bei der Kernfusion Schlagzeilen. Fusionskraftwerke könnten das Prinzip der Sonne nutzen, um praktisch unbegrenzt Energie zu liefern – ohne die Risiken eines Kernkraftwerkes. Wie realistisch ist es, dass eines Tages Strom aus einem Fusionskraftwerk in unsere Wohnungen fliesst? Harald Lesch zeigt die vielfältigen Möglichkeiten, jenseits der Kernkraft Energie zu sparen, zu speichern und intelligent zu vernetzen – ohne im Dunkeln zu tappen.
    Wiederholung
    W
  7. Oppenheimer und die Bombe

    Im Fadenkreuz der Geheimdienste

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Robert Oppenheimer gilt als Vater der Atombombe. Unter seiner Leitung lassen die USA von 1943 bis 1945 die erste Nuklearwaffe entwickeln. Der brillante Physiker ist politisch sehr umstritten. Aus einer jüdischen Familie stammend, besucht Oppenheimer in New York eine liberale Schule. Sein Umfeld im Berkeley der 1930er-Jahre ist kommunistisch geprägt. Trotz grosser Vorbehalte übertragen ihm die USA die Leitung des 'Manhattan-Projekts'. Die Geheimdienste erheben Einwände gegen die Wahl Oppenheimers und zweifeln sowohl seine politische Gesinnung als auch seine Loyalität zu den USA an. Sie nehmen sein privates Umfeld unter die Lupe und verdächtigen auch die Frauen in Oppenheimers Leben der Sympathie mit dem sowjetischen Kommunismus: Seine langjährige Geliebte, Jean Tatlock, schreibt für eine kommunistische Zeitung, den 'Western Worker'. Sie nimmt sich nach einem nächtlichen Besuch Oppenheimers das Leben. Zu dieser Zeit ist er bereits mit Kitty Vissering Puening verheiratet, die zuvor die Ehefrau eines überzeugten Kommunisten und Freiwilligen im Spanischen Bürgerkrieg gewesen ist. Robert Oppenheimer und sein Team, das in Los Alamos die US-amerikanische Atombombe entwickelt, stehen rund um die Uhr unter Beobachtung: sowohl durch das FBI als auch durch Spione der Sowjetunion.
    Wiederholung
    W
  8. Oppenheimer und die Bombe

    Das Manhattan-Projekt

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Los Alamos in New Mexico: Die USA entwickeln dort die erste Atombombe. Der Leiter des Projekts, Robert Oppenheimer, steht unter enger Beobachtung -durch das FBI, aber auch durch den KGB. Auf Initiative von Oppenheimer werden in der Wüste von New Mexico die führenden Wissenschaftler der USA versammelt. Der abgelegene Standort wird gewählt, um das Projekt geheim zu halten. Doch kann das Geheimnis um die erste Atombombe gewahrt werden? Einer der Spione für den sowjetischen KGB ist der Deutsche Klaus Fuchs. Er war über England in die USA gekommen. Er und etliche andere Agenten versorgen die Sowjetunion mit detaillierten Informationen. Dank dieser kann Stalin eine eigene Atombombe bauen lassen.
    Wiederholung
    W
  9. Oppenheimer und die Bombe

    Eine neue Weltordnung

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    6. und 9. August 1945: Die ersten Atombomben werden über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Hunderttausende Tote und fast ebenso viele Verletzte. Robert Oppenheimer bekommt Skrupel. Die Folge: Oppenheimer wird von der US-Atomenergie-Kommission der Zugang zu Atomgeheimnissen entzogen. In den frühen 1950er-Jahren schürt Senator Joe McCarthy in den USA die Angst vor der 'roten Gefahr', dem Kommunismus. Dies wird Oppenheimer zum Verhängnis. Befeuert wird die Angst vor dem Kommunismus, als Spione enttarnt werden, die für den sowjetischen KGB arbeiten. Sie sollten die Geheimnisse um den Bau der Atombombe in Los Alamos ausspähen. Sind wirklich alle Spione aufgeflogen? Erst Jahre nach der Zündung der ersten Atombombe wird offenbar, dass die Forschungsarbeiten von sowjetischen Spionen akribisch dokumentiert worden sind. Dies schürt in den USA die Furcht vor der 'roten Gefahr', der Infiltrierung durch die Sowjets. Auch J. Robert Oppenheimer, der 'Vater der Atombombe', wird beschuldigt und als Sicherheitsrisiko eingestuft: Die Sicherheitsfreigabe wird ihm entzogen.
    Wiederholung
    W
  10. Uran und Mensch – Ein gespaltenes Verhältnis Uran – Das unheimliche Element

    Der Weg zur Bombe

    Kategorie
    Technik
    Produktionsland
    D/USA/AUS
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Uran wurde im 19. Jahrhundert als sogenannte Pechblende, einem Abfallprodukt des Silberbergbaus, entdeckt. 1896 fand der Physiker Antoine-Henri Becquerel heraus, dass Uran radioaktiv ist. Die 'Erfolgsgeschichte' von Uran begann mit dem Färben von Glas und der Behandlung von Tumoren. Dass das Wundermaterial einmal Grundstoff für die gefährlichste Waffe der Welt werden würde, vermutete damals noch niemand. Am 6. und 9. August 1945 warfen US-Kampfflugzeuge Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. 155.000 Menschen starben sofort, weitere 110.000 innerhalb weniger Wochen durch die radioaktive Verstrahlung. Bis heute sterben Menschen an Spätfolgen. Während der Ölkrise versprachen Atomkraftwerke eine saubere Lösung aller Energieprobleme. Diese Euphorie hielt bis zum Reaktorunglück von Tschernobyl 1986. Aber erst die Katastrophe in Fukushima führte in Deutschland zu einem Umdenken, während Frankreich weiter auf Atomenergie setzt.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Wain Fimeri
    Drehbuch
    Wain Fimeri, Steve Westh
    Hintergrundinfos
    In Boston, MA, wurden im September 2016 die Jackson Hole Science Media Awards verliehen. Erneut konnte die zweiteilige Dokumentation 'Uran und Mensch – Ein gespaltenes Verhältnis' reüssieren und gewann in der Kategorie 'Long Form Series'. Die Reihe wurde von Sonya Pemberton, Genepool, im Auftrag von ZDF /ARTE, PBS und SBS produziert.
  11. heute Xpress

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    In dieser Kurzversion der ZDF-Nachrichtensendung werden die Zuschauer über die wichtigsten Ereignisse des Tages aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur informiert.
  12. Uran und Mensch – Ein gespaltenes Verhältnis Uran – Das unheimliche Element

    Fluch und Segen des Atomzeitalters

    Kategorie
    Technik
    Produktionsland
    D/USA/AUS
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Der Film begleitet den YouTube-Star Derek Muller auf seiner Suche nach Antworten zu einem der gefährlichsten Stoffe der Welt. Seine Reise bringt ihn nach Hiroshima, zu einem Krebsforschungszentrum in Sydney, aber auch nach Tschernobyl und Fukushima. Die radioaktiven Eigenschaften von Uran können in der Medizin im Kampf gegen Krebs eingesetzt werden. Dort ist das kurzlebige Thorium ein unersetzliches Mittel, um Tumoren erkennbar zu machen. Die wissenschaftlichen Videos des promovierten Physikers Dr. Derek Muller erreichen auf seiner Plattform 'Veritasium' bis zu zehn Millionen Zuschauer. Am 6. und 9. August 1945 warfen US-Kampfflugzeuge Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. 155.000 Menschen starben sofort, weitere 110.000 innerhalb weniger Wochen durch die radioaktive Verstrahlung. Bis heute sterben Menschen an Spätfolgen. Während der Ölkrise versprachen Atomkraftwerke eine saubere Lösung aller Energieprobleme. Diese Euphorie hielt bis zum Reaktorunglück von Tschernobyl 1986. Aber erst die Katastrophe in Fukushima führte in Deutschland zu einem Umdenken, während Frankreich weiter auf Atomenergie setzt.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Wain Fimeri
  13. Illusionen des Atomzeitalters – Strahlende Zukunftsträume

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Am Anfang standen grosse Hoffnungen: Energie im Überfluss, ungeahnte Antriebe für Erde und Weltraum, selbst der Hunger der Welt schien stillbar – dank bestrahlter Superpflanzen. Doch als Erstes demonstriert eine Waffe die ungeheure Kraft, die im Atomkern steckt. Im August 1945 markieren die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki den Beginn der nuklearen Aufrüstung. Zehn Jahre später gehen die ersten Kernkraftwerke ans Netz. Die Hoffnung, die Generationen von Forschern und Erfindern seit der ersten gelungenen Kernspaltung im Jahr 1938 beflügelte, erweist sich als trügerisch. Die Waffe, die nach Lesart des US-Militärs im Krieg gegen Japan mehr Leben gerettet als zerstört haben soll, wird zum 'Must-have' im Wettrüsten des Kalten Krieges. Die Zahl der Atommächte wächst stetig. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges verfügen sie zusammen über mehr als 60.000 Atomsprengköpfe. Doch nicht nur die militärische, auch die zivile Nutzung hat ihre tödlichen Risiken: Spätestens als 1986 in Tschernobyl ein Atomreaktor explodiert, ist die Zeit der Illusionen vorüber. Dennoch setzen viele Länder weiter – und verstärkt – auf die Kernkraft. 25 Jahre danach erschüttert die Katastrophe in den japanischen Reaktoren von Fukushima die Weltöffentlichkeit – und erneut stellt sich die Frage, wie lang das Atomzeitalter noch dauern wird. 'Terra X History' zeigt, wie systematisch Militärs und Atomindustrie über Jahrzehnte Gefahren verharmlost und Risiken verschwiegen haben.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Isaak Dentler, Harald Lesch, Sönke Neitzel, Gerd Rosenkranz
    Regie
    Johanna Kaack
  14. Nachrichten aus Fukushima – Chronik einer Katastrophe

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsland
    J
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    11. März 2011: Japan wird vom stärksten jemals dort gemessenen Erdbeben heimgesucht. Ein gewaltiger Tsunami folgt und durchbricht die Schutzmauern des Atomkraftwerks Fukushima. Die dadurch ausgelöste Atomkatastrophe drohte weitaus schlimmer zu werden als Tschernobyl. Die Existenz Japans als Nation war bedroht. Der Dokumentarfilm 'Fukushima' zeigt minutiös, fesselnd und schonungslos die Chronik dieser beispiellosen Katastrophe. Der Film taucht mit beklemmenden Zeugenaussagen und atemberaubendem Archivmaterial in das Herz der Katastrophe ein und dokumentiert die Ereignisse Minute für Minute. Mit beispiellosem Zugang zu den sogenannten 'Fukushima 50' – den Ingenieuren, Technikern, Soldaten und Feuerwehrleuten, die Strahlenschutzanzüge anzogen und die dunklen Reaktoren betraten, um die schmelzenden Kernbrennstoffe zu stabilisieren – enthüllt der Film die Insider-Geschichte dieser mutigen Männer, die Japan vor der kompletten nuklearen Verseuchung bewahrten. Er begleitet auch die Erfahrungen von Überlebenden, die versuchten, der Verwüstung und dem radioaktiven Niederschlag zu entkommen, sowie hochrangige Regierungsbeamte, die gegen die Zeit kämpften, um die Krise einzudämmen. Fukushima ist eine Geschichte des Überlebens, von Einfallsreichtum und vom Kampf, sich vom Abgrund zurückzuziehen. Der Film ist zugleich eine warnende Erzählung und das eindrucksvolle Zeugnis der menschlichen Widerstandsfähigkeit.
  15. Trumps Amerika – Macht, Wandel, Widerstand

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Als Donald Trump am 20. Januar 2025 im Weissen Haus vereidigt wird, ahnt die Welt noch nicht, dass der 47. Präsident der USA die Weltordnung in atemberaubender Geschwindigkeit verändern wird. Trump und seine Gefolgsleute agieren im Fahrwasser des 'Project 2025': Das Strategiepapier der nationalkonservativen 'Heritage Foundation' hat die Umgestaltung der US-Gesellschaft in eine weisse, rassistische, christlich geprägte Welt zum Ziel. An Parlamenten und Gerichten vorbei regiert Trump mit Dekreten. Parallel setzt die Behörde DOGE zum Kahlschlag gegen alles an, was nun in den USA als 'unnütz' gilt. Es ist der Stresstest für eine der ältesten Demokratien der Welt. Das System von 'Checks and Balances' wird auf allen Ebenen ausgehebelt, zum Nutzen von Trump und seinen Getreuen. Die Dokumentation von Gaston Sasa Koren und Dietrich Duppel zeigt in eindringlichen Reportagen die Auswirkungen der 'Agenda Trump' auf die Menschen in den USA: Der karitative 'Health Wagon' in den Appalachen hat mehr Zulauf denn je. In den Everglades wird rund um das Abschiebegefängnis 'Alligator Alcatraz' keine Rücksicht auf die Umwelt genommen. Die queere Irak-Veteranin Joy Marver verliert – wie Hunderttausende Staatsbedienstete – ihren Job. Der afroamerikanische Aktivist Elijah Miles erzieht Jugendliche in Baltimore zur Ordnung, der exzentrische Multimillionär Frederick McLendon engagiert sich in Florida für Obdachlose. Internationale Journalisten und Experten ordnen die Politik Trumps ein: Nach einem Jahr hat Trump mit disruptiver Konsequenz die USA und die Welt radikal verändert.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Gaston Sasa Koren, Dietrich Duppel
  16. USA extrem: Ein Jahr Donald Trump

    Kategorie
    Politik Inland
    Produktionsland
    D/USA
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Martialische Razzien gegen Migranten, der Einsatz von Nationalgardisten, Massenentlassungen in Behörden – Millionen protestieren landesweit gegen Trump. Die USA sind tiefer gespalten denn je. 'Make America Great Again' – Trump schwört seine Militärspitze auf einen 'Krieg im Inneren' ein. Er begegnet der freien Presse und politischen Gegnern mit Milliardenklagen und entlässt unliebsame Richter – wie haben die vergangenen Monate das Land verändert? Ende September 2025 fordern Trump und sein Kriegsminister Hegseth eine Abkehr von 'wokeness' im Militär. Hegseth schimpft über 'fette Generäle' und kündigt neue einheitliche Standards für körperliche Fitness an. Trump spricht vom Krieg im Inneren und insinuiert, dass manche US-Städte künftig als Übungsgebiete des Militärs genutzt werden könnten. Zwar verlaufen Massendemonstrationen gegen Trumps Regierungsmassnahmen meist friedlich, Trump setzt dennoch sowohl Nationalgardisten als auch US-Marines zur Niederschlagung der Proteste ein. Zum Einsatz kommen die Einheiten auch im Juni 2025 bei Protestmärschen in Los Angeles, die durch bundesweite ICE-Razzien ausgelöst wurden. Trump bezeichnet die Proteste als Aufstand und entsendet 700 Marines und 4000 Nationalgardisten. Nach seiner Argumentation wäre die Stadt ansonsten völlig zerstört worden. Dies gilt als eine der umstrittensten militärischen Interventionen in der jüngeren Geschichte der USA. Bundesrichter erklären den Einsatz als rechtswidrig. Nach dem Attentat auf Charlie Kirk, einem rechten Aktivisten und Podcaster, der für Trumps Anti-Woke-Agenda unter Studenten warb, glorifiziert Trump ihn zum Märtyrer für die amerikanische Freiheit. Er macht auf Kirks Trauerfeier vor Zehntausenden Trauergästen die radikale Linke für dessen Tod verantwortlich. Der Film zeigt, wie Donald Trump und die MAGA-Bewegung nach nur einem Jahr nach der Wahl Amerikas Demokratie und Rechtsstaat in ihren Grundfesten erschüttern und damit nachhaltig schädigen.
    Wiederholung
    W
  17. Die Akte Trump: Eine neue Dynastie – Nur der Deal zählt

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Mit der Amtseinführung des 47. US-Präsidenten zieht nicht nur Donald Trump ins Weisse Haus. Ein Clan aus Familienmitgliedern und Superreichen bildet das neue Machtzentrum der USA. Für die Trumps ist Politik ein Familiengeschäft: Söhne, Töchter, Schwiegerkinder – sie alle spielen eine Rolle in der zweiten Amtszeit des Präsidenten. Sogar Trumps Enkeltochter Kai wird als junge Influencerin eingespannt, um die Gen Z anzusprechen. Ein Blick auf Trumps Kabinett macht deutlich, dass für den neuen US-Präsidenten bedingungslose Loyalität und Reichtum wichtiger sind als politische Erfahrung und Expertise. So wird der Impfskeptiker und Verschwörungstheoretiker Robert F. Kennedy jr. Trumps Gesundheitsminister, und die neue Bildungsministerin ist die Wrestling-Ikone Linda McMahon. Auch ein elitäres Netzwerk wohlhabender Unterstützer sichert sich einflussreiche Posten. Präsident Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida wird zur politischen Schaltzentrale. Dort geben sich finanzkräftige Verbündete wie Bill White oder der exzentrische Milliardär Elon Musk die Klinke in die Hand. Für ihre Loyalität und finanzielle Unterstützung werden sie vom Präsidenten belohnt: Während Bill White ohne jegliche diplomatische Erfahrung US-Botschafter in Belgien werden soll, räumt Elon Musk als Leiter des 'Department of Government Efficiency' (DOGE) den Regierungsapparat auf und sorgt vorgeblich für 'Effizienz'. Die Dokumentation gewährt Einblicke in die Verflechtungen von Politik, Geld und Vetternwirtschaft. Sie zeigt, wie die Trump-Dynastie Amerika regiert.
    Wiederholung
    W
  18. Die Akte Trump: Präsident im Schatten des Kreml Dossier Trump : le président à l'ombre du Kremlin

    Kategorie
    Politik Inland
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Führt der russische Geheimdienst eine Akte über US-Präsident Donald Trump? Welchen Stellenwert nehmen Russlands Interessen in der amerikanischen Aussenpolitik ein? Gibt es eine Verbindung? Fakt ist: Donald Trump pflegt schon seit Jahrzehnten Beziehungen zu Russland. Ex-KGB-Spione sowie Mitarbeiter von FBI und CIA geben Einblicke in die Welt der Spionage, die Zeit des Kalten Krieges und in Trumps weitverzweigtes Netz von Verbindungen nach Russland. Während des Kalten Krieges infiltrieren zahlreiche russische Geheimagenten verschiedenste politische und wirtschaftliche Organisationen in den USA. Neben Industriespionage steht auch die Annäherung an wichtige politische Einflussnehmer im Vordergrund der Missionen. Trumps Verbindungen nach Russland reichen bis in diese Zeit zurück. 1987 reist er mit seiner damaligen Frau Ivana erstmals nach Moskau, um dort einen Deal zum Bau eines Luxushotels auszuhandeln. Nach seiner Rückkehr macht er mit einem ganzseitigen offenen Brief in drei grossen US-amerikanischen Tageszeitungen auf sich aufmerksam, in dem er Russlands Sicht auf die NATO vertritt. Semjon Mogilewitsch, der Boss der Bosse der russischen Mafia, ist einer der ersten Investoren des New Yorker Trump Tower. Diverse russische Geschäftsleute, auch Mitglieder der russischen Mafia, wohnen und arbeiten in dem Gebäude. Während des Wahlkampfs 2016 verfolgt Donald Trump gleichzeitig Pläne zum Bau eines Trump Tower in Moskau. Ermittlungen der Behörden über eine mögliche Einmischung des Kremls in die Präsidentschaftswahl ergeben: Über ein Dutzend Mitglieder des republikanischen Wahlkampfteams hatten Verbindungen nach Russland. Mit dem Krieg gegen die Ukraine verkompliziert sich die Lage zusätzlich. Putin hat grosses Interesse an einem Verbündeten, der die Ukraine schwächt und ihm zum Sieg verhelfen kann.
    Wiederholung
    W
  19. Putins Afrika-Deals – Söldner gegen Rohstoffe Russi d'Africa

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsland
    I
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Seit Jahren setzen die berüchtigten Wagner-Söldner russische Machtinteressen in Afrika durch. Mit der Zentralafrikanischen Republik hat die Gruppe bereits einen ganzen Staat gekapert. Wagner hat geschafft, was der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich in Jahrzehnten nicht gelungen ist: die Ordnung in dem instabilen Land wiederherzustellen. Doch der Frieden hat einen hohen Preis: Die Russen beuten das Land aus und begehen Menschenrechtsverletzungen. NGOs berichten von Verschleppungen, Vergewaltigungen und Morden an der Zivilbevölkerung. Da die Verantwortlichen von staatlichen Stellen geschützt werden, können sie bislang kaum zur Rechenschaft gezogen werden. Die Russen kämpfen jedoch nicht nur an militärischer Front. Sie haben es auch auf die verschiedensten Bereiche des zivilen Lebens abgesehen: Sie drehen Propagandafilme, gründen Radiosender, bieten Sprachkurse an, bauen Wodkabrennereien auf und veranstalten Schönheitswettbewerbe – Brot und Spiele in Zentralafrika. Die Regeln diktiert der Kreml: Die Söldner sorgen für Ruhe und Ordnung und schützen die zentralafrikanischen Eliten. Im Gegenzug erhält Russland Zugang zu wertvollen Bodenschätzen wie Diamanten, Gold oder Uran. Offenbar eine Win-win-Situation für beide Parteien – und ein Geschäftsmodell, das auch andere afrikanische Länder für sich entdeckt haben. In Mali, Burkina Faso oder dem Niger greifen die autoritären Machthaber heute gern auf russische sogenannte Hilfsangebote zurück. Die russischen Schattenkrieger in der Sahelzone tragen jedoch heute nicht mehr das Totenkopf-Logo der Gruppe Wagner, sondern sind Teil des von Putin neu gegründeten 'Afrikakorps'. Der Name der Truppe leitet sich nicht zufällig von Hitlers berüchtigtem Afrikakorps ab, das zwischen 1941 und 1943 in Nordafrika Krieg geführt hatte. Denn ähnlich wie seinerzeit unter Hitler haben auch Putins Afrikakrieger eine unverhohlen imperialistische Ausrichtung. Es gilt, Russlands Einfluss in der Welt zu mehren und den Westen in dem geostrategisch wichtigen Kontinent zurückzudrängen.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Keita, Fidèle Gouandjika, Brice Ndangou, Emmanuel Dupuy, Marat Gabidullin, Melo, Guy Karema
    Regie
    Federico Lodoli, Carlo Gabriele Tribbioli
    Drehbuch
    Federico Lodoli, Carlo Gabriele Tribbioli
  20. Der Ukraine-Krieg – Dunkle Waffengeschäfte

    Kategorie
    Zeitgeschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Seit Beginn der russischen Invasion ist die Ukraine auf Waffenlieferungen aus dem Ausland angewiesen. Das bedeutet Hochbetrieb für europäische Rüstungsfabriken. Doch der Bedarf kann kaum gedeckt werden. Und ohne ausreichenden Nachschub an Waffen und Munition kann die Ukraine dem russischen Angriff nicht standhalten. Neben Lieferungen aus verbündeten Ländern setzt die Ukraine auch auf weniger offizielle Kanäle. Der ukrainische Moderator Serhiy Prytula ruft mit seiner Stiftung im Internet zu privaten Spenden auf, um türkische Kampfdrohnen und einen Aufklärungssatelliten für den militärischen Geheimdienst zu kaufen. Freiwillige fahren in kleinen Lieferwagen durch die Ukraine, um die Spenden zu den Soldaten zu bringen. Der britische Ex-Soldat Nick Mead besitzt die grösste private Panzerflotte des Vereinigten Königreiches und hat bereits über 100 Militärfahrzeuge an die Ukraine verkauft. Im vergangenen Jahr betrug sein Umsatz fast zehn Millionen Euro – Tendenz steigend. Davon profitieren auch skrupellose Zwischenhändler. Sie versorgen die ukrainischen Streitkräfte mit Waffen und streichen hohe Provisionen ein. Wer sind diese Kriegsgewinnler, und wie funktioniert ihr Geschäft? Ihre Rolle beschränkt sich nicht nur auf Vermittlung. Sie sollen oft auch die Identität der eigentlichen Kunden verschleiern. Denn manche Länder haben Angst vor der Rache Russlands, wenn sie der Ukraine helfen. Auch Rüstungsunternehmer werden bedroht. Der bulgarische Waffenproduzent Emilian Gebrev wurde bereits zwei Mal Opfer von Mordversuchen, ausgeführt von Agenten des russischen Geheimdienstes. Russland kämpft ausserdem mittels Desinformationskampagnen und behauptet, dass korrupte ukrainische Bürokraten gelieferte Waffen im Darknet verkaufen. Was ist an diesem Vorwurf dran? Im dritten Jahr nach Kriegsbeginn zeigt die russische Invasion globale Folgen. Die Welt rüstet auf. Die Zeiten der Friedensdividende sind vorbei. Die Dokumentation zeigt tiefe Einblicke in die Bombengeschäfte um den Krieg in der Ukraine.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Hugo Van Offel
  21. Konfrontationen – Der neue Kalte Krieg – Skandinavien: Putins Nachbarn rüsten auf Scandinavia – The New Cold War

    Kategorie
    Zeitgeschichte
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Im hohen Norden wächst die Anspannung: Norwegen, Schweden und Finnland rüsten auf, weil Russland seine militärische Präsenz in der Arktis und entlang der Nordgrenzen verstärkt. Der Beitritt Finnlands und Schwedens zur NATO verändert das strategische Gleichgewicht in Nordeuropa. Militärmanöver, Spionagevorwürfe und verstärkte Sicherheitsmassnahmen prägen zunehmend den Alltag der Menschen dort. Ist der Frieden tatsächlich bedroht? Der nördliche Teil Europas erlebt eine sicherheitspolitische Zeitenwende. Jahrzehntelang galt Skandinavien als neutrale Pufferzone zwischen Ost und West. Doch seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine hat sich das Machtgefüge verschoben. Norwegen, Schweden und Finnland investieren in neue Waffensysteme, erhöhen Verteidigungsbudgets und trainieren den Ernstfall gemeinsam mit der NATO. Auch in der Arktis, wo strategische Ressourcen und Seewege eine immer grössere Rolle spielen, wächst die militärische Präsenz. Russland verstärkt dort seine Aktivitäten – ein Signal an die Nachbarn, aber auch an den Westen insgesamt. Die neuen Spannungen wirken sich auch auf das tägliche Leben aus. Küstenwachen und Luftstreitkräfte sind in erhöhter Bereitschaft. Finnland prüft seine Luftschutzbunker, Schweden verteilt Broschüren zur Krisenvorsorge. Auch in Norwegen wächst die Aufmerksamkeit für den Schutz kritischer Infrastruktur. Gleichzeitig rücken die Menschen in Skandinavien enger zusammen und erkennen die Notwendigkeit der neuen Sicherheitsmassnahmen. Sie bereiten sich aktiv auf mögliche Krisenszenarien vor und zeigen Bereitschaft, ihr Land im Ernstfall zu verteidigen. Experten, Militärs und Einwohner schildern, wie sich das tägliche Leben verändert – zwischen Abschreckung, Angst und dem Versuch, den Frieden im Norden zu bewahren.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Lauriane David
  22. Krieg der Zukunft

    Kampf am Boden

    Kategorie
    Technik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Europa ist beunruhigt. Wie bedrohlich ist Putins Armee? Die Militärs sind in Alarmbereitschaft. Jetzt wird wieder aufgerüstet – aber wie könnte er aussehen, der Krieg der Zukunft? Drohnen, künstliche Intelligenz, automatisierte Waffensysteme, beim Militär wird an ganz neuen Waffen gearbeitet. Das Schlachtfeld der Zukunft wird vom Computer aus gesteuert. Lassen sich so Kriege gewinnen? Worauf kommt es wirklich an? 'Krieg der Zukunft – Kampf am Boden' blickt auf die Herausforderungen möglicher künftiger Landkriege. In den ersten Monaten des Ukrainekrieges wurden Tausende russische Panzer von modernen westlichen Panzerabwehrwaffen abgeschossen. Die russischen Panzer scheinen technisch überholt. Doch neue russische Modelle sind bereits in der Produktion. Darauf muss der Westen reagieren – mit neuen Panzern, mit noch besserem Schutz vor Lenkwaffen. Doch bis sie entwickelt und gebaut sind, kann es noch Jahre dauern. Die Kanonen der Artillerie haben im Ukrainekrieg wieder eine Bedeutung wie zuletzt in den beiden Weltkriegen. Auch in Schützengräben wird wieder gekämpft. Hoffnungen, dass moderne Waffen wie Drohnen weniger Soldaten an der Front erfordern, haben sich zerschlagen. Kompliziertere Waffen brauchen mehr Wartung und folglich mehr Personal. Absurderweise seien im modernen Krieg mehr Soldaten erforderlich als bisher, sagen Militärexperten. Die Bundeswehr bereitet sich intensiv auf mögliche Konflikte vor. Deutsche Soldaten üben am Polarkreis in Norwegen. In Litauen wird erstmals eine Garnison einer deutschen Brigade aufgebaut. Etwa 5000 deutsche Soldaten sollen dort stationiert werden. 'Wenn wir sehen, dass wir laut unserer Analysten fünf bis acht Jahre Zeit haben, bis die russischen Streitkräfte sich so rekonstituiert haben, dass ein Angriff gegen das NATO-Territorium möglich wäre, (.) dann müssen wir in fünf Jahren fertig sein. Das ist 2029', sagt Generalinspekteur Carsten Breuer, der oberste Soldat der Bundeswehr. Die Doku-Reihe 'Krieg der Zukunft' blickt auf die Waffensysteme und Strategien, die in zukünftigen Auseinandersetzungen eine Rolle spielen können. Oder besser noch: so abschreckend wirken, dass es keine weiteren Kriege in Europa geben wird.
    Wiederholung
    W
  23. Krieg der Zukunft

    Schlacht über den Wolken

    Kategorie
    Technik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Es herrscht wieder Krieg in Europa. Russlands Angriff auf die Ukraine zeigt, dass die Fähigkeit zu konventioneller Kriegsführung in der Verteidigung eine Rolle spielt. Am Himmel bestimmen zukünftig Drohnen und moderne Kampfjets die Möglichkeiten, eine Attacke wirksam zu unterbinden. Luftüberlegenheit und die Abwehr von Attacken mit Gleitbomben und Raketen bestimmen die Überlegungen etwa der NATO. 'Krieg der Zukunft – Schlacht über den Wolken' blickt auf die Herausforderungen für die Luftwaffe. Gerade ändert sich vieles. Drohnen beherrschen künftig den Luftraum. Aufgrund ihrer höheren Reichweite wird es kein sicheres Hinterland mehr geben. Zudem will die deutsche Regierung neue Mittelstreckenwaffen stationieren. Was unterscheidet diese neuen Waffen von denjenigen, die in den 1980er-Jahren in Deutschland stationiert wurden? Schützen sie, oder schaffen sie auch neue Gefahren? Die Hoffnung auf eine flächendeckende Luftabwehr wird immer wieder politisch gefordert, doch für Experten erscheint das als kaum finanzierbar. Was können Luftabwehrraketen für den Himmel über Deutschland leisten? Viele Militärexperten sind überzeugt, dass trotz Hightech-Ausrüstung, trotz besserer Schutzwesten, intelligenter Munition und sich automatisch selbst verteidigender Panzer ein nächster Krieg wieder 'blutiger' verlaufen könnte als die Einsätze der letzten Jahrzehnte. Aber nicht allein die Anzahl moderner Waffen, sondern auch das strategische Geschick der militärischen Führung sei entscheidend darüber, wer künftige Kriege gewinnen könnte, sagen Militärexperten. Die Doku-Reihe 'Krieg der Zukunft' blickt auf die Waffensysteme und Strategien, die in zukünftigen Auseinandersetzungen eine Rolle spielen können. Oder besser noch: so abschreckend wirken, dass es keine weiteren Kriege in Europa geben wird.
    Wiederholung
    W
  24. Einsatzbereit – Ausbildung bei der Bundeswehr

    Panzerfahrer im Gelände

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Wenn es zum Ernstfall kommt, sind die Panzergrenadiere der Bundeswehr mit dem Schützenpanzer Puma an vorderster Front. Der Kampfpanzer Leopard kämpft aus grösserer Distanz. Der Panzer: Die Bundeswehr plant weiter mit dem schweren Gefährt. Sie hat mit dem Schützenpanzer Puma und dem Kampfpanzer Leopard zwei hochmoderne Modelle. Die richtige Ausbildung in Technik und Taktik verlangt den Soldaten alles ab. Panzer findet man in bewaffneten Konflikten rund um die Welt an vorderster Front. Bei der Bundeswehr gibt es den Schützenpanzer Puma mit seiner Kampftruppe im Gepäck, die jederzeit ausserhalb des Panzers in den Kampf eingreifen kann, und den Kampfpanzer Leopard, der einzeln, zu viert als Zug oder im Verbund mit dem Schützenpanzer kämpfen kann. In der zweiteiligen Serie 'Einsatzbereit – Ausbildung bei der Bundeswehr' geht es in der Folge 'Panzerfahrer im Gelände' um Panzer, die Soldaten darin und um die Ausbildung. Der Alltag der Panzergrenadiere ist hart. Die Soldatinnen und Soldaten üben fast ausschliesslich draussen im Feld – bei jedem Wetter. Das geht teils mehrere Tage und auch die Nacht hindurch. Im Gelände müssen sie sich schnell bewegen und perfekt zusammenarbeiten. Sie tragen schwere Ausrüstung und müssen mit hoher Geschwindigkeit durch Wälder, Schützengräben oder Strassenschluchten. Jeder Schritt muss sitzen, damit im Ernstfall alles klappt. Bevor es aber ins Feld geht, lernen die Soldaten unterschiedliche Situationen erst einmal am Simulator. Der Raum ist gestaltet wie das Innere des Panzers. Die Soldaten reagieren auf Situationen am Bildschirm. Dort erscheinen Feinde, Hindernisse oder schwieriges Gelände. Die Panzergrenadiere reagieren darauf, als wären sie wirklich im Einsatz. Besonders eindrucksvoll ist der Leopard-Kampfpanzer. Hier wird mit grossem Kaliber geschossen – kilometerweit. In der Gefechtsübung müssen die Soldaten mit Nebelwerfern und taktischen Manövern richtig reagieren. Um, wenn es hart auf hart kommt, für den anderen alles zu geben, ist den Soldaten die Kameradschaft besonders wichtig. Sie vertrauen einander und halten zusammen – im Training wie im Privatleben. Es wird klar: Der Dienst am Panzer ist anspruchsvoll, aber auch geprägt von grossem Teamgeist, Verantwortung und einem starken Gefühl von Zusammenhalt. Heute wie in Zukunft.
    Regie
    Thomas Schwendemann
  25. Einsatzbereit – Ausbildung bei der Bundeswehr

    Marinesoldaten auf Hoher See

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Die deutsche Marine verteidigt vor allem die Ostsee. Dafür gelten bei der Bundeswehr die höchsten Ausbildungsstandards. Die grösste Herausforderung hierbei ist das Gefechtstraining. Jeder hat eine genaue Aufgabe an Bord einer Fregatte. Bei einer Gefechtsübung wird für die äussere und innere Sicherheit gesorgt. Im U-Boot dagegen fehlt jeder Luxus. Dort leisten die Soldaten auf engstem Raum, ohne Sonnenlicht und unter Wasser ihren Dienst. Die Marine und die Ostsee – ein Herz und eine Seele. Seit der Wikingerzeit ist die Ostsee ein wild umkämpftes Gebiet um Handelswege, Rohstoffe und nicht zuletzt militärische Macht. Die deutsche Ostsee zu verteidigen – zu Wasser, unter Wasser, in der Luft und an den Küsten -, ist seit jeher Aufgabe der deutschen Marine. In dieser Folge der zweiteiligen Serie 'Einsatzbereit – Ausbildung bei der Bundeswehr' geht es um die Marine und deren aufwendige und höchst komplexe Ausbildung. Der Film begleitet junge Frauen und Männer auf der Fregatte 'Sachsen-Anhalt' bei ihrem Werdegang von einer einfachen Schiffsbesatzung zu einer Kriegsschiffbesatzung. Das heisst: hartes Gefechtstraining auf deutschen Gewässern – bis hin zum Einsatz für die Vereinten Nationen an der Küste vor dem Libanon. Hanna ist Fregattenkapitänin, aber auch Mutter von zwei kleinen Töchtern. Lange Auslandseinsätze und ständige Bereitschaft muss sie trotzdem meistern. Ihr Beruf ist ihr wichtig. Dasselbe gilt für Koch Jimmy. Mit frischen Brötchen an Bord die Mannschaft bei Laune zu halten, ist nicht sein einziger Job. Bei einem Gefecht ist er zusätzlich Sanitäter. Der Traum, U-Boot-Kommandant zu werden, kann bei der Marine Wirklichkeit werden. Aber nur wenige schaffen die harte Ausbildung. Das fängt für Oberleutnant zur See, Jonas, schon beim Schwimmtraining in Uniform an. Eine Stufe höher gibt es dann das Training am Simulator. Aber keiner der Soldatinnen und Soldaten kann sich zu dem Zeitpunkt vorstellen, wie es wirklich ist, in einem engen U-Boot mit minimaler Ausstattung und ohne eigenes Bett wochenlang in der Dunkelheit der Tiefsee zu operieren. Und das möglichst lautlos. Der Film zeigt den harten Alltag der deutschen Marine an Bord.
    Regie
    Thomas Schwendemann
  26. Fremdenlegion

    Härtetest Fallschirmjäger

    Kategorie
    Militär
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Elitekämpfer in der Luft: Frankreichs Fremdenlegion betreibt auf Korsika ihr einziges Fallschirmjäger-Regiment. Es gilt als besonders harte Prüfung mit einzigartigen Herausforderungen. Die Fallschirmjäger sind die einzige Einheit, für die sich Legionäre extra bewerben müssen. Nur die besten Anwärter haben nach der Grundausbildung eine Chance. Wer zugelassen wird, steht vor knochenharten Wochen in der Luft, aber auch im Wasser. Der dritte Teil der ZDFinfo-Doku-Serie 'Fremdenlegion' begleitet eine Gruppe junger Legionäre bei ihrer Ankunft in Calvi. Sie haben ihre viermonatige Legionärs-Grundausbildung abgeschlossen und sich als Fallschirmjäger beworben. Obwohl auf Korsika nur die Besten genommen werden, fangen die Soldaten als Fallschirmjäger wieder bei null an. Wieder müssen sie sich beweisen. Sport wird über den ganzen Tag verteilt betrieben, die Übungen werden immer schwieriger, damit die – ohnehin schon sehr trainierten – Legionäre noch mehr Kondition aufbauen. Erste Station für die jungen Legionäre ist eine Grundausbildung im Fallschirmspringen. Das Filmteam um Autorin Dunja Keuper begleitet die Gruppe beim Bodentraining und bei ihren ersten Sprüngen. Nach sechs Sprüngen, die sich in ihrer Schwierigkeit steigern, ist es geschafft: Die Legionäre bekommen das Fallschirmspringer-Grundabzeichen. Aber wie viele von ihnen werden die harten Prüfungen bestehen? Das 2. Regiment der Französischen Fremdenlegion auf Korsika besteht aus rund 1300 Elitesoldaten. Jeder Legionär ist dabei nicht nur Fallschirmspringer, sondern wird darüber hinaus noch als Experte in einem bestimmten Einsatzgebiet ausgebildet: Häuserkampf, Gebirgskampf, amphibischer Kampf oder als Scharfschütze. Die Dokumentation begleitet eine Gruppe von Legionären, die zur Kompanie für amphibischen Kampf gehört. Einer ihrer Trainingskurse schliesst mit einer besonders berüchtigten Prüfung ab: dem Acht-Kilometer-Schwimmen mit Flossen in maximal vier Stunden. Nur, wer diese Herausforderung meistert, besteht. Der Deutsche Dennis Nowka ist einer der Legionäre, die es ins Regiment auf Korsika geschafft haben. Weitere Experten im Film sind Eckard Michels, Historiker am Birbeck College der University of London, und Nina Leonhard vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam. Sean McFate aus den USA war selbst Fallschirmspringer und ist heute Militärstratege an der National Defense University in Washington. Die Französische Fremdenlegion ist eine der weltweit am besten ausgebildeten militärischen Eliteeinheiten. Sie zeichnet sich nicht nur durch eine hohe Spezialisierung, sondern auch durch ihren Korpsgeist und ihr ausgeprägtes Traditionsbewusstsein aus. ZDFinfo dokumentiert die Französische Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Serie mit exklusiven Einblicken. Dabei werden Legionäre vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten Dschungelkrieger, Scharfschützen, Gebirgsjäger und Fallschirmspringer begleitet. Für diese Dokumentation wurde im November und Dezember 2024 auf Korsika gedreht.
    Regie
    Dunja Keuper
  27. Fremdenlegion

    Trainingshölle Regenwald

    Kategorie
    Militär
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Elitekämpfer im Dschungel: Im 3. Regiment der Fremdenlegion werden Legionäre und Spezialeinheiten befreundeter Armeen unter besonders harten Bedingungen geschult. Die Dschungelkampfschule gehört zu den härtesten militärischen Trainingsprogrammen. Die Soldaten campieren im Regenwald, Essen ist rationiert, es gibt keine Sanitäranlagen. Bedingungsloser Gehorsam ist Pflicht, und selbst kleinste Fehler werden hart bestraft. Seit 1973 ist das 3. Infanterie-Regiment der französischen Fremdenlegion (3e Régiment étranger d'infanterie) in Französisch-Guyana stationiert. Eine Region, die zu 90 Prozent aus Wald besteht und zu den regenreichsten Gebieten der Welt gehört. Unwirtliche Bedingungen sowohl für die Legionäre als auch für deren Ausrüstung, die die ZDFinfo-Dokumentation mit exklusiven Zugängen begleitet. 'Harpie-Mission' wird der Kampf gegen illegale Goldsucher genannt. Legionäre durchkämpfen noch vor Sonnenaufgang und im strömenden Regen den Dschungel, um Goldsuchern auf die Spur zu kommen. Diese stammen meist aus Brasilien, sind in mafiaähnlichen Strukturen organisiert und teilweise schwer bewaffnet. Eine zweite Mission in Französisch-Guyana nennt sich 'Titan': Legionäre schützen den internationalen Weltraumbahnhof in Kourou. Seit 2008 übernehmen sie diese Aufgabe. Die Dokumentation 'Fremdenlegion – Trainingshölle Regenwald' begleitet einen Bodentrupp während seiner Patrouille. Mit speziellen Kettenfahrzeugen rücken die Legionäre am frühen Morgen aus der Kaserne aus. Sie formieren sich auf dem Gelände des Weltraumbahnhofes und beobachten mit Feldstechern das Areal. Die Hand immer am Abzug der Waffe, jederzeit schussbereit. Weltbekannt und legendär ist die französische Fremdenlegion durch ihr Dschungel-Trainingscenter, dem CEFE (Centre d'entraînement en forêt équatoriale). Dort werden Legionäre, aber auch Soldatinnen und Soldaten befreundeter Armeen im Dschungelkampf trainiert. Dabei geht es hart zur Sache. In der Regel besteht ein Kurs aus rund 50 Teilnehmenden, ein Grossteil schafft es nicht, bis zum Ende durchzustehen. Täglich kommt es zu Verletzungen, viele Teilnehmer scheiden aufgrund totaler Erschöpfung oder Dehydrierung aus. ZDFinfo begleitet einen Legionär und eine Offiziersanwärterin des französischen Militärs bei ihren täglich härter werdenden Anforderungen, die sie immer wieder an ihre physischen und mentalen Grenzen führen. Werden sie bis zum Ende des Kurses durchhalten? ZDFinfo dokumentiert die Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Reihe. Dabei werden Kandidaten und Legionäre begleitet, vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten wie den Dschungelkriegern in Französisch-Guyana. Die Filme bieten Einblicke in eine Welt, die sich nur sehr selten nach aussen öffnet.
  28. Fremdenlegion

    Rekruten im Härtetest

    Kategorie
    Militär
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Die Fremdenlegion: 9000 Elitesoldaten aus aller Welt, ausgebildet mit Drill und Gehorsam, einsatzbereit für den Kampf. Der Weg in die Legion ist hart, bleiben dürfen nur die Besten. Täglich kommen Männer aus der ganzen Welt zur Legionskaserne im französischen Aubagne. Sie suchen eine zweite Chance im Leben. Doch was sie erwartet, ahnen sie nicht: scharfer Befehlston, harte Tests, wenig Schlaf, wenig zu essen, eine extreme Zeit. Die Dokumentation 'Fremdenlegion – Rekruten im Härtetest' begleitet mit exklusiven Zugängen diejenigen, die unbedingt Legionär werden wollen. Die Légion étrangère, die französische Fremdenlegion, gilt für viele als Mythos, als legendär und berüchtigt. Seit 1831 gab es keinen bewaffneten Konflikt, an dem Frankreich beteiligt war, an dem die Fremdenlegion nicht an vorderster Front mitkämpfte. Jedes Jahr bewerben sich an die 10.000 junge Männer, wollen Legionär werden. Angenommen werden am Ende nur rund 1600 von ihnen. Der Film begleitet vier junge Männer durch die Selektion, wie das Aufnahmeverfahren offiziell heisst: den Chilenen David del Solar de la Sotta, den Kroaten Alan Gracin, den Franzosen Adrien Macquart und den Madegassen Navola Rakotoson. Ihre körperliche Fitness wird wieder und wieder getestet, ebenso ihre mentale und intellektuelle Eignung. Besonders wichtig ist auch: Kommen sie in der Gruppe mit den anderen klar? Halten sie den Druck aus, die Befehle, das ständige Antreiben, den Mangel an Schlaf und Essen? Können sie sich unterordnen? Sind sie wirklich bereit, alles zu geben? ZDFinfo dokumentiert die Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Reihe. Dabei werden Kandidaten und Legionäre begleitet, vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten wie den Dschungelkriegern in Französisch-Guyana. Die Filme bieten Einblicke in eine Welt, die sich nur sehr selten nach aussen öffnet.
  29. Rüstungsboom – Bomben, Panzer und Probleme

    Kategorie
    Militär
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Die Bundesregierung pumpt Milliarden Euro in die Aufrüstung. Neue Waffen werden bestellt. Wer profitiert davon? Die deutsche Rüstungsindustrie? Oder machen am Ende andere das Geschäft? Deutschlands Rüstungsindustrie hat weltweit einen sehr guten Ruf. Viele Waffen werden exportiert, aber gerade als Lieferant für die Bundeswehr gibt es regelmässig Probleme: lange Lieferzeiten, hohe Kosten und immer wieder technische Pannen. Die Bundeswehr hat Nachholbedarf. Jahrelang wurde an allen Ecken und Kanten gespart. Die Situation sei sehr angespannt, sagt Eva Högl, die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages: 'Wenn wir über das Material sprechen, dann braucht die Bundeswehr im Grunde genommen von allem mehr, weil sie von allem zu wenig hat.' Der Krieg in der Ukraine hat eine Zeitenwende ausgelöst. Jetzt gibt es wieder Geld. 100 Milliarden Euro hat Bundeskanzler Scholz zusätzlich der Bundeswehr für neues Material versprochen. Doch wer profitiert davon? Kann die deutsche Rüstungsindustrie liefern? Die Dokumentation 'Rüstungsboom – Bomben, Panzer und Probleme' versucht, Einblicke in eine Branche zu bieten, die lange nicht im Brennpunkt des öffentlichen Interesses stand. Vieles ist geheim. Die genaue Zahl der Arbeitsplätze ist beispielsweise nicht bekannt, da eine offizielle Statistik zu dieser Branche nicht geführt wird. Schätzungen schwanken zwischen 100.000 und 400.000 Beschäftigten. Die deutschen Waffenhersteller sind international geschätzt. Doch wie steht es um die Qualität, und wie schnell können die gewünschten Waffen tatsächlich geliefert werden? Nach Einschätzung der IG Metall stehen viele deutsche Rüstungsfirmen da vor einem Problem. Zwar können sie gute Produkte liefern, aber längst nicht in der hohen Stückzahl, wie sie jetzt gefordert werden. Rüstungsproduktion in Deutschland sei Manufaktur, sagt Jürgen Kerner, Vorstandsmitglied der IG Metall. Bislang sei nach dem Prinzip gearbeitet worden: 'Produktion hochfahren, einmotten, runterfahren. Wenn wir jetzt vernünftig produzieren wollen, (...) müssen wir in einen kontinuierlichen Produktionsprozess kommen, um diese hohen Spitzenkosten zu vermeiden', so Kerner. Und die deutsche Rüstungsindustrie steht vor weiteren Herausforderungen: Viele der neuen Waffen der Bundeswehr sind für die Landesverteidigung nicht optimiert. Milliarden teure Fregatten beispielsweise wurden für den Einsatz in Übersee, aber nicht in der Nordsee konzipiert. Auch der Schützenpanzer Puma wurde mehr für Auslandseinsätze geplant, jetzt muss die Rüstungsindustrie wieder umdenken. Schafft es die deutsche Rüstungsindustrie, die in sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen? Die Dokumentation versucht, die Geschäfte einer Branche zu erhellen, über die bislang nur sehr wenig bekannt ist.
  30. heute-journal

    Wetter

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Das Magazin des Zweiten Deutschen Fernsehens liefert tagesaktuelle Nachrichten, gut recherchierte Hintergrundberichte und Interviews mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
  31. Mythos Kelten Celts: The Untold Story

    Aufstieg der Salzhändler

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D/USA/GB/CZ
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Sie galten als furchterregende Krieger mit barbarischen Ritualen. Doch wer waren die Kelten wirklich? Modernste archäologische Forschungen blicken auf die Ursprünge des rätselhaften Volkes. Riesige Handelsnetze, monumentale Bauwerke, geheimnisvolle Grabhügel: Von der Iberischen Halbinsel über die Britischen Inseln im Norden bis nach Rumänien haben die Kelten in ganz Europa ihre Spuren hinterlassen. Aber woher kamen sie? Die Kelten beherrschen Mitteleuropa fast 800 Jahre lang und verbreiten ihr Wissen, ihren Glauben und ihre Kultur über den gesamten Kontinent. Spätere römische Gelehrte schildern sie als blutrünstige Barbaren. Archäologen jedoch finden Spuren einer komplexen und kultivierten Gesellschaft, die ihre Anfänge in einem kleinen Dorf namens Hallstatt im heutigen Österreich hatte. Führende Expertinnen und Experten untersuchen und entschlüsseln die bedeutendsten keltischen Ausgrabungsstätten: die Salzbergwerke Hallstatts und Dürrnbergs, die geheimnisvolle Höhle von Býcí Skála und einen möglichen Standort der mythischen Stadt Pyrene. Sie entdecken Waffen und Streitwagen, aber auch Kunstwerke und Schmuckstücke, die mit dem Bild der allein auf grausame Kriegsführung ausgerichteten Kelten aufräumen. Die Funde vermitteln ein immer genaueres Bild der keltischen Gesellschaft, Religion und Bestattungsbräuche. Ein grosser künstlicher Hügel in Deutschland liefert den Forscherteams die vielleicht grösste Überraschung – ein Hippodrom. Und einzig die archäologischen Funde können helfen, die wahre Geschichte der Kelten zu erzählen. Denn Schriften haben sie der Nachwelt nicht hinterlassen. Die Kelten zählen zu den frühesten Bewohnern Europas – und bleiben bis heute rätselhaft. Die dreiteilige Dokumentationsreihe folgt den Spuren jener Volksstämme, die unseren Kontinent geprägt haben.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Marek Bures, Max Serio
  32. Mythos Kelten Celts: The Untold Story

    Krieger und Künstler

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D/USA/GB/CZ
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Eine Naturkatastrophe zwingt die Kelten etwa 450 vor Christus, ihre angestammten Gebiete zu verlassen. Sie ziehen als Krieger durch Südeuropa. Dabei greifen auch ihre Frauen zu den Waffen. Als erfolgreiche Händler erleben die Kelten ein goldenes Zeitalter. Doch das Klima verschlechtert sich. Die Ernten reichen nicht mehr aus, um die vielen Stämme zu ernähren. Die neue Generation sieht sich gezwungen, die römischen und griechischen Nachbarn zu überfallen. Historikerinnen und Historiker beleuchten die sogenannte La-Tène-Periode von 450 vor Christus bis zum Ende des ersten Jahrhunderts vor Christus: Die Kelten verlassen ihre Heimat im heutigen Österreich und ziehen in die Länder des heutigen Italien und Griechenland. Sie überfallen und plündern auch jene griechischen und römischen Dörfer und Städte, mit denen ihre Vorfahren einst friedlich Handel betrieben haben. Doch die Einheimischen sind für die Kelten nicht nur Opfer, sondern auch Quelle des Wissens und der Inspiration. Dies belegen ihr Kunsthandwerk und ihre Bauten aus dieser Epoche. Die Kelten kopieren – aber sie entwickeln auch einen ganz eigenen, neuen Stil. Die La-Tène-Periode markiert für die keltischen Völker eine spannende Zeit des Wandels. Sie werden Krieger und Künstler. Und neueste archäologische Funde belegen, dass auch keltische Frauen auf den Schlachtfeldern ihre Rolle spielten. Die Kelten zählen zu den frühesten Bewohnern Europas – und bleiben bis heute rätselhaft. Die dreiteilige Dokumentationsreihe folgt den Spuren jener Volksstämme, die unseren Kontinent geprägt haben.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Max Serio, Marek Bures
  33. Mythos Kelten Celts: The Untold Story

    Untergang und Erbe

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D/USA/GB/CZ
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Die Kelten breiten sich in ganz Europa aus. Von etwa 450 vor Christus bis zu dessen Geburt expandieren sie bis nach Kleinasien. Doch dann stoppen plötzlich mächtige Gegner ihre Erfolgsgeschichte. Die Römer und Germanen zwingen viele Keltenstämme in die Defensive. Sie werden sesshaft und bauen befestigte Siedlungen. Doch viele wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen inzwischen: Diese Festungen markieren zugleich den Niedergang des keltischen Volkes. Archäologinnen und Archäologen untersuchen den letzten Abschnitt der La-Tène-Zeit ab 200 vor Christus, in dem sich die keltische Lebensweise drastisch verändert. Funde belegen, wie das keltische Zimmerhandwerk aufblüht und neue Techniken den Bau grosser Festungen und geschützter Siedlungen ermöglichen. Zum Schutz gegen römische und germanische Angreifer verschwinden die offenen Dörfer, ummauerte Siedlungen und Wehranlagen entstehen. Der Handel, der sie einst reich und berühmt machte, kommt immer mehr zum Erliegen. Die Kelten schotten sich ab. Doch die Verteidigungsanlagen können die mächtigen Widersacher nicht aufhalten. Unter Julius Cäsar brechen die Römer den keltischen Widerstand in Norditalien, Gallien und entlang der Donau. Es beginnt eine lange Periode der Romanisierung. In den meisten Teilen des europäischen Festlandes ordnet sich die keltische Kultur unter und verblasst. Nur auf den Britischen Inseln können sich die Kelten noch eine Weile als eigenständige Volksstämme halten. Die Kelten zählen zu den frühesten Bewohnern Europas – und bleiben bis heute rätselhaft. Die dreiteilige Dokumentationsreihe folgt den Spuren jener Volksstämme, die unseren Kontinent geprägt haben.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Marek Bures, Max Serio
  34. Mythos Normannen Normandie, Terre de Guerriers

    Rollo der Wikinger

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    F/USA
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Im Jahre 885 nehmen die Wikinger Kurs auf Paris. Sie plündern, brandschatzen und verbreiten Angst und Schrecken. Doch einer ihrer Anführer namens Rollo will mehr als nur Beute machen. Mit ihren flachen und wendigen Schiffen kommen die Nordmänner schnell voran. In Paris stossen sie auf erbitterten Widerstand – doch der Frankenkönig Karl III. kann sie nicht vertreiben. Der Wikinger Rollo schlägt einen Handel vor: Land gegen Schutz. Weil Rollos Männer das Land gegen andere Wikinger verteidigen, dürfen er und seine Gefolgsleute sich in Nordfrankreich niederlassen. Dieses Gebiet wird später Normandie genannt: Land der Nordmänner. Schon bald steigt Rollo der Wikinger zum Herzog auf. Er lässt sich taufen und nimmt den christlichen Namen Robert an. Kampfgeist und Kühnheit der Wikinger leben in ihren Nachfahren fort. Unter Wilhelm dem Eroberer besiegen die Normannen die Angelsachsen und entscheiden damit das Rennen um die englische Krone für sich. Und dank des legendären Ritterkönigs Richard Löwenherz kontrollieren sie schliesslich als mächtigstes Herzogtum Europas halb Frankreich und England. Die dreiteilige Dokumentationsreihe zeigt, wie aus einer kleinen Region im Norden Westfrankreichs eines der bedeutendsten Herzogtümer des Mittelalters wird.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Jerry di Giacomo, Pierre Bouet, Lars Brownworth, Sarah Croix, Matthieu Delaitre, Fraser McNair, Levi Roach
    Regie
    Juliette Desbois
  35. Mythos Normannen Normandie, Terre de Guerriers

    Wilhelm der Eroberer

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    F/USA
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Im Jahr 1035 erbt 'Wilhelm der Bastard' von seinem Vater das reiche, französische Herzogtum Normandie. Doch als uneheliches Kind hat der Nachfahre der Wikinger Angst um sein Leben. Seine Vasallen verweigern Wilhelm die Gefolgschaft und erheben sich gegen ihn. Erst durch ein Bündnis mit dem französischen König Heinrich I. im August 1047 kann Wilhelm die Rebellen besiegen. Nun kann er seine Macht als normannischer Herzog festigen. Während die Normandie eine Blütezeit erlebt, stirbt der englische König ohne Thronfolger. Wilhelm sieht seine Chance. Mit einer gewaltigen Flotte überquert er den Ärmelkanal und siegt im Jahr 1066 in der Schlacht von Hastings. Damit macht der geschickte Kriegsherr und Nachfahre der Wikinger die Normannen zu den neuen Herren Englands. Nach seiner Krönung im Dezember 1066 herrscht er auf beiden Seiten des Ärmelkanals: in England und in der Normandie, das unter ihm zu einer Grossmacht im mittelalterlichen Europa aufsteigt. Doch wer ist der Mann, der als 'Wilhelm der Eroberer' in die Geschichte eingeht? Die dreiteilige Dokumentationsreihe zeigt, wie aus einer kleinen Region im Nordwesten Frankreichs eines der bedeutendsten Herzogtümer des Mittelalters wird.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Jerry di Giacomo
    Regie
    Juliette Desbois
  36. Mythos Normannen Normandie, Terre de Guerriers

    Richard Löwenherz

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    F/USA
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Im 12. Jahrhundert erlebt die Normandie eine Blütezeit. Richard Löwenherz regiert nicht nur das französische Herzogtum, sondern ist auch König von England. Und scheint unaufhaltsam. Das setzt den französischen Herrscher Philipp II. zunehmend unter Druck, verfügt Richard Löwenherz doch über weit mehr Land, Geld und Macht. Die strategisch wichtige Normandie wird zum Spielball im Machtkampf zwischen England und Frankreich. Im Jahr 1189 brechen die beiden Jugendfreunde und Rivalen gemeinsam zum Kreuzzug auf, um das Heilige Land aus den Händen des muslimischen Herrschers Saladin zu befreien. Während Richard Löwenherz nach der Befreiung der Hafenstadt Akkon nach Jerusalem weiterzieht, kehrt Philipp II. nach Frankreich zurück. Dieser nutzt die Gunst der Stunde und besetzt mithilfe von Richards Bruder, Johann Ohneland, die Normandie. Richard Löwenherz wird unterdessen vom österreichischen Herzog Leopold V. gefangen genommen. Die wohl spektakulärste Geiselnahme des Mittelalters wird zum Wendepunkt der europäischen Geschichte. Die dreiteilige Dokumentationsreihe zeigt, wie aus einer kleinen Region im Norden Westfrankreichs eines der bedeutendsten Herzogtümer des Mittelalters wird.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Jerry di Giacomo
    Regie
    Juliette Desbois
  37. Momente der Geschichte

    Die Welt des Mittelalters: Von Minnesang zur Reformation

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Im Mittelalter galt es als ritterliche Tugend, einer Dame den Hof zu machen. Aber es war nicht nur die grosse Zeit der Burgen und Ritter, sondern auch die Zeit der Pest und der Judenverfolgung. Mit Martin Luther und der Reformation brach ein neues Zeitalter an. Die 'Momente der Geschichte' erzählen von den herausragenden Wendepunkten, Ereignissen und Schlachten, die unsere Geschichte prägten, und beleuchten die Biografien der grossen Persönlichkeiten.
  38. Momente der Geschichte

    Die 2020er Jahre

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Die 2020er: Ein Virus, ein Sturmtief, der Angriff auf die Ukraine, ein Terrorakt in Nahost und eine 'Zeitenwende' – schwierige Herausforderungen lassen die Welt den Atem anhalten. Die Berliner Republik erlebt eine Reihe schwerwiegender Herausforderungen. Angefangen mit der Coronapandemie 2020 über die Flutkatastrophe 2021, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine 2022 bis hin zu den Folgen des Terroranschlags der Hamas in Israel 2023. Die frühen 2020er-Jahre sind 'Krisenjahre', die zur Bewährungsprobe für die Menschen werden.
  39. Mythen-Jäger Myth Hunters

    Das gelobte Land

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Der Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Übergabe der Zehn Gebote am Berg Sinai zählen zu den bekanntesten Kapiteln der Bibel. Nun soll eine neue Route des Exodus entdeckt worden sein. Sie führt nicht über die Sinai-Halbinsel, sondern durch die Arabische Wüste und das Rote Meer am Golf von Akaba. Für den britischen Forscher Sir Colin Humphreys ist der Vulkan Hala l-Badr in der Wüste Saudi-Arabiens der richtige Berg Sinai, der wahre Berg Gottes.
    Cast
    Colin Humphreys
  40. Mythen-Jäger Myth Hunters

    Das Jakobskissen

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Der Historiker Adrian Gilbert glaubt, dass das legendäre Jakobskissen heute noch existiert – der Stein, auf den der Patriarch Jakob zum Ausruhen seinen Kopf gelegt haben soll. Gilbert ist überzeugt, dass sich der Stein nicht mehr in Israel befindet. In einer abenteuerlichen Odyssee sei er vom Nahen Osten nach Europa, nach Grossbritannien gelangt. Aber ist der dort verehrte Krönungsstein tatsächlich identisch mit dem Jakobskissen?
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  1. Tödliche Codes – Jagd auf den Zodiac-Killer Zodiac : l'obsession

    Die Ermittler am Limit

    Kategorie
    Recht
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    In der kalifornischen Sierra Nevada findet Fayçal Ziraoui eine Steinformation, die wie ein Fadenkreuz aussieht – das Zeichen des Zodiac-Killers. Er vermutet dort das Grab von Donna Lass. Die junge Frau war 1970 verschwunden und gilt als mutmassliches Opfer des Zodiac-Killers. Doch zu Ziraouis Enttäuschung nimmt die kalifornische Polizei keine neuen Ermittlungen auf. Und nicht nur das: Nun gerät Ziraoui selbst unter Verdacht. Die Amateurermittlerszene reagiert gereizt auf seine Enthüllungen. Während Ziraoui von seiner Deutung der verschlüsselten Botschaften überzeugt ist, bemühen sich führende Zodiac-Amateurermittler, seine Darstellung zu entkräften. Allerdings haben sie selbst viel zu verlieren, sollte er recht haben. Denn die Szene rund um den Zodiac-Killer ist längst zu einem einträglichen Geschäft geworden. Doch Ziraouis Vermutungen bestätigen sich: Monate nach dessen Besuch bei der Polizei stellt sich anhand einer DNA-Analyse heraus, dass ein 1986 in der Sierra Nevada gefundener Schädel tatsächlich der von Donna Lass ist. Fayçal Ziraoui versucht, eines der grössten Rätsel der Kriminalgeschichte zu lösen: Wer ist der mysteriöse Zodiac-Killer, der Amerika Ende der 1960er-Jahre in Angst und Schrecken versetzte?
    Wiederholung
    W
    Regie
    Nicolas Brénéol, Raphaël Rouyer
  2. Tödliche Codes – Jagd auf den Zodiac-Killer Zodiac : l'obsession

    Die Spur in der Wildnis

    Kategorie
    Recht
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Fayçal Ziraoui ist überzeugt, den Zodiac-Killer enttarnt zu haben. Der Serienmörder versetzte San Francisco zwischen Ende der 1960er und zu Beginn der 1970er in Angst und Schrecken. Der Absolvent der Pariser Eliteuni glaubt, zwei entscheidende Codes sowie eine Postkarte des Killers geknackt zu haben. Um Beweise vor Ort zu finden, begibt er sich auf Spurensuche in die kalifornische Sierra Nevada zu einem Ort, der sich 'Loch zur Hölle' nennt. Fayçal Ziraoui will den Hinterbliebenen der Opfer des Zodiac-Killers unbedingt Antworten zu ihren immer noch offenen Fragen geben. Dafür schreckt er selbst vor der gefährlichen Wildnis nicht zurück. Rund um die Berge 'Round Top' und 'Little Round Top' schlägt er sich durch die wilde Landschaft und muss sich mit wilden Tieren wie Schwarzbären und Klapperschlangen auseinandersetzen. Auf Satellitenbildern meint er, auf der Spitze eines der Berge das unvergleichliche Zeichen des Zodiac-Killers gesehen zu haben. Wird es ihm gelingen, ein vor 50 Jahren verschwundenes Mädchen dort zu finden? Fayçal Ziraoui versucht, eines der grössten Rätsel der Kriminalgeschichte zu lösen: Wer ist der mysteriöse Zodiac-Killer, der Amerika Ende der 1960er-Jahre in Angst und Schrecken versetzte?
    Wiederholung
    W
    Regie
    Nicolas Brénéol, Raphaël Rouyer
  3. Tödliche Codes – Jagd auf den Zodiac-Killer Zodiac : l'obsession

    Die letzten Geheimnisse

    Kategorie
    Recht
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Die Entschlüsselung der Codes des Zodiac-Killers ist für Fayçal Ziraoui anfangs nur ein spannendes Puzzle. Doch der ungelöste Fall des Serienkillers zieht ihn immer mehr in den Bann. Er setzt alles daran, eine lange, noch nicht entschlüsselte Botschaft zu entziffern. Und er kommt zu dem Ergebnis, dass die Nachricht des Serienmörders Koordinaten beinhaltet. Ein schrecklicher Verdacht kommt auf: Führt der Text zu einer bislang unentdeckten Bombe? Ein Blick zurück: 1970 droht der Zodiac-Killer mit einem Bombenanschlag auf einen Schulbus. Dazu kommt es zwar nicht, aber laut Fayçal Ziraoui verweisen die Koordinaten auf eine Stelle in der Nähe einer Schule am Lake Tahoe. An jenem See ist 1970 die Krankenschwester Donna Lass spurlos verschwunden. Dazu wird der Name des Sees auf einer Postkarte des Zodiac-Killers erwähnt. Nach der Entzifferung des ersten Geheimtextes macht sich Fayçal Ziraoui an die Lösung des letzten Codes. Der sogenannte Code 'Z 13' besteht aus nur 13 Symbolen und könnte die Identität des Mörders aufdecken – der Heilige Gral der Zodiac-Suche. Und tatsächlich stösst Fayçal Ziraoui auf einen Namen. Er ist von seinem Ergebnis überzeugt, doch als er es im Internet mit der Community der Zodiac-Jäger teilt, schlagen ihm Skepsis und Ablehnung entgegen. Fayçal Ziraoui versucht, eines der grössten Rätsel der Kriminalgeschichte zu lösen: Wer ist der mysteriöse Zodiac-Killer, der Amerika Ende der 1960er-Jahre in Angst und Schrecken versetzte?
    Wiederholung
    W
    Regie
    Nicolas Brénéol, Raphaël Rouyer
  4. Tödliche Codes – Jagd auf den Zodiac-Killer Zodiac : l'obsession

    Die Herausforderung

    Kategorie
    Recht
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Dezember 2020. 50 Jahre nach den Verbrechen des Zodiac-Killers knackt ein IT-Experte eine der chiffrierten Botschaften des Mörders. Ist einer der grössten Cold Cases der USA nun gelöst? Diese Nachricht sorgt weltweit für Aufsehen – auch jenseits des Atlantiks, wo sich Fayçal Ziraoui, Absolvent einer Eliteuni, während der COVID-Pandemie im Lockdown langweilt. Als er erfährt, dass noch zwei weitere Codes zu knacken sind, ist sein Ehrgeiz geweckt. Der mathematikbegeisterte Franzose taucht ein in die Geschichte und die Abgründe eines der bekanntesten Kriminalfälle der USA. Dazu schliesst er sich der riesigen Online-Community der 'Sleuths' an, in der sich unzählige Amateurermittler einen regelrechten Wettlauf um die Aufklärung der Identität des Zodiac-Killers liefern. Jener Mann, der Ende der 1960er-Jahre die Bevölkerung San Franciscos in Angst und Schrecken versetzte, bis er eines Tages spurlos verschwand. Er soll für fünf Tote, zwei Schwerverletzte und unter anderem Bombendrohungen gegen Schulkinder verantwortlich sein. Dazu führte er ein makabres Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei und der Presse, die er mit zahlreichen Briefen und chiffrierten Texten bombardierte. Als Fayçal Ziraoui erfährt, dass auch das FBI noch immer in dem Fall ermittelt, versucht er auf eigene Faust, die letzten Codes zu entschlüsseln – einer davon soll den Namen des Verbrechers enthalten. Fayçal Ziraoui versucht, eines der grössten Rätsel der Kriminalgeschichte zu lösen: Wer ist der mysteriöse Zodiac-Killer, der Amerika Ende der 1960er-Jahre in Angst und Schrecken versetzte?
    Wiederholung
    W
    Regie
    Nicolas Brénéol, Raphaël Rouyer
  5. heute-journal

    Wetter

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Das Magazin des Zweiten Deutschen Fernsehens liefert tagesaktuelle Nachrichten, gut recherchierte Hintergrundberichte und Interviews mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
  6. Geheimnisse der DDR

    Macht und Unterdrückung

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Die DDR tritt mit dem Versprechen an, die Ungleichheit zwischen den Menschen abzubauen. Doch schon bald beginnt die Machtelite, das sozialistische System zum eigenen Vorteil zu nutzen. Seit dem Aufstand 1953 ist klar: Das Volk kann jederzeit aufbegehren. Deshalb verstärkt die SED die Repression und baut die Staatssicherheit aus – als Warnung an alle, die sich dem Parteikurs verweigern. Eine Elite entsteht, die sich vom Volk abkapselt. Wer auf Parteilinie ist und sich engagiert, kann im System der DDR auf viele Vorteile hoffen. Doch während Privilegien für Parteimitglieder bekannt sind, macht die Staatsführung um ihr Privatleben ein grosses Geheimnis. Als im November 1989 Bilder aus der Politbüro-Siedlung Wandlitz öffentlich werden, explodiert die Stimmung in der DDR. Schwimmbad, Dienstpersonal, ein Einkaufsladen mit Südfrüchten – der aus westlicher Sicht überschaubare Wohlstand der SED-Spitze bringt Anhänger und Gegner endgültig gegen die Mächtigen auf. Während die Bürger Schlange stehen, lassen es sich die Parteioberen gut gehen. Aber selbst innerhalb der politischen Kaste herrscht Misstrauen. Nach der Wende offenbaren Erich Honecker und seine Frau, sie seien davon ausgegangen, abgehört zu werden. Das kennen viele DDR-Bürgerinnen und -Bürger nur zu gut. Wer sich in den Augen der Staatssicherheit verdächtig macht, wird bespitzelt. Die Machthaber beherrschen das Volk mit Kontrolle und Repression. Dabei geht es weniger darum, wirkliche Gefahren abzuwehren, sondern Konformität zu erzwingen. Manche Repressionen sind in der DDR ein gut gehütetes Staatsgeheimnis – wie die Todesstrafe. Sie dient vor allem dazu, Überläufer aus den eigenen Reihen abzuschrecken. Oder der Gammastrahler – eingesetzt an der innerdeutschen Grenze: Um Fluchtversuche zu vereiteln, werden Autos an den Grenzübergängen heimlich 'geröntgt'. Hunderte Fluchten über die Staatsgrenze sind dokumentiert, einige davon spektakulär wie im Agententhriller. Am Ende implodiert die DDR – nicht zuletzt, weil immer weniger Menschen daran glauben, der reale Sozialismus sei noch zu retten. 2024 wäre die DDR 75 Jahre alt geworden: ein geheimnisvoller Staat, der die Menschen in Ost und West bis heute prägt. Die Doku-Reihe erzählt packende Geschichten aus einem verschwundenen Land.
    Wiederholung
    W
  7. Geheimnisse der DDR

    Mangel und Erfolg

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Alltag in der DDR – jeder Tag eine Herausforderung. Das Leben ist oft geprägt von Mangel und staatlicher Willkür – es gibt aber auch Erfolge in Wirtschaft, Sport und Kultur. Einigen gelingt in der DDR eine erstaunliche Karriere. Ob als 'Roter Dior' oder als angesehener Architekt – Kreativität ist gefragt, auch wenn es darum geht, das System zu überlisten oder ganz zu verlassen. Der Staat sorgt im DDR-Alltag für alles: Er versorgt, belohnt, passt auf – so zumindest die offizielle DDR-Propaganda. In der Realität suchen und finden die Menschen immer wieder Türchen, um mehr zu erreichen als das, was in der Planwirtschaft möglich ist. In begrenztem Umfang sind sogar Privatunternehmen erlaubt. Doch das Schicksal etwa des 'Roten Dior', des Modeschöpfers Heinz Bormann, ist symptomatisch: Für seine Kunst wird er in West und Ost gefeiert, er bringt es sogar zum Millionär. Trotzdem lässt ihn die Staatsführung nicht in Ruhe. Bormanns Firma wird zwangsverstaatlicht, er stirbt verbittert und desillusioniert kurz vor dem Mauerfall. Nicht überall ist der lange Arm der Staatspartei SED so 'erfolgreich': Organisierte Gruppen beschaffen und verkaufen Waren auf dem Schwarzmarkt, dealen mit Falschgeld und schlagen den Agenten der Staatssicherheit immer wieder ein Schnippchen. Andere agieren heimlich als Umweltschützer und schmuggeln brisante Filmaufnahmen massiver Umweltzerstörungen aus dem Land. Und ostdeutsche Punks organisieren geheime Konzerte, finden Mittel und Wege, sich dem System zu entziehen. Die DDR – eine Gesellschaft zwischen Mangelwirtschaft und erstaunlichen Möglichkeiten. In den Nischen pflegen die DDR-Bürgerinnen und -Bürger zahlreiche Geheimnisse. 2024 wäre die DDR 75 Jahre alt geworden: ein geheimnisvoller Staat, der die Menschen in Ost und West bis heute prägt. Die Doku-Reihe erzählt packende Geschichten aus einem verschwundenen Land.
    Wiederholung
    W
  8. Geheimnisse der DDR

    Anspruch und Wirklichkeit

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Sozialismus, Antifaschismus, Freundschaft mit der Sowjetunion – das sind die Pfeiler, auf denen die DDR errichtet wird. Doch wie sieht die Realität aus? Wie geht die DDR mit Nazis um, die es im 'besseren Deutschland' offiziell gar nicht geben soll? Sind die Beziehungen zur Sowjetunion wirklich so 'brüderlich', wie behauptet wird? Und welche Rolle spielt Arbeit, die das Fundament der Gesellschaft bilden soll? Mit der deutschen Teilung beginnt ein Wettstreit zwischen der DDR und der Bundesrepublik: Die DDR sieht sich als das moralisch überlegene Deutschland – mit Aufstiegschancen vor allem für Arbeiter und Bauern, frei von Alt-Nazis und in brüderlicher Freundschaft mit der Sowjetunion. Doch hinter den Kulissen ist der zur Schau gestellte Antifaschismus von politischer Taktik geprägt: So gern die DDR auf Nationalsozialisten in der Bundesrepublik verweist – auch im Osten landen Nazis in wichtigen Positionen. Immer wieder fliegen ihre dunklen Geheimnisse aus der Vergangenheit auf. Der junge Staat Israel gilt der DDR-Führung als Verbündeter der USA und wird daher angefeindet. Aussenpolitisch steht die DDR fest an der Seite der Sowjetunion. Die DDR-Staatschefs Walter Ulbricht und später Erich Honecker betrachten den grossen Bruder als zweite Heimat und Schutzmacht ihres Regimes. Freundschaft mit der Sowjetunion ist Staatsdoktrin. Doch im Alltag sind etwa Liebesbeziehungen zwischen Deutschen und Sowjets oder gar gemeinsame Kinder nicht gern gesehen. Auch die Wertschätzung der Arbeit ist ein grosser Gründungsmythos der DDR. 'So wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben' – dieses Motto schreibt die Staatsführung der Weberin Frida Hockauf zu. Sie wird zum Vorbild für alle Werktätigen gemacht – zum 'Held der Arbeit'. Was damals jedoch geheim bleibt: Frida Hockauf wird als Verräterin beschimpft, ihr Webstuhl im Betrieb sabotiert. Die Arbeitswelt ist eben auch im Sozialismus nicht rosig. Frauen werden als Arbeitskräfte gebraucht und gefördert. Viele Mütter geben ihre Kinder daher von Montag bis Freitag in die Wochenkrippe. Dass die Kinder sich dort nicht gut entwickeln können, wird vielen Betroffenen erst später klar. 2024 wäre die DDR 75 Jahre alt geworden: ein geheimnisvoller Staat, der die Menschen in Ost und West bis heute prägt. Die Doku-Reihe erzählt packende Geschichten aus einem verschwundenen Land.
    Wiederholung
    W
  9. DDR genial

    Polyplay, Superfest-Glas & Co.

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Ende der 1970er-Jahre jagt die DDR nach Devisen – und setzt auf Hightech wie die Funktelefonanlage Blaumeise 3. Auch in der Raumfahrttechnik will man den Westen einholen. Hinter verschlossenen Türen entstehen Meisterleistungen wie die erste künstliche Bandscheibe oder fast unzerstörbares Glas. Doch die DDR wird von der Geschichte eingeholt. Nach der Wende verschwindet vieles, was Weltspitze gewesen ist. Die DDR der 1980er-Jahre gerät ins Wanken, doch hinter verschlossenen Türen wird weitergeträumt: von der Zukunft, vom Weltraum und von internationalem Ruhm. Was in diesen Jahren entsteht, ist oft visionär, manchmal sogar genial. In Jena entwickelt ein Expertenteam mit dem ASTRO ein Navigationssystem, das die berühmte Raumstation Mir durch den Kosmos steuert. In Berlin gelingt Forschern eine medizinische Sensation: die weltweit erste künstliche Bandscheibe. Während Robotron am Grosscomputer tüftelt, entsteht mit der 'Blaumeise' eine Funktelefonanlage für den Export nach Mexiko. Aufgrund von Glasmangel lässt das Regime unzerstörbare Gläser produzieren. Viele dieser Superfest-Gläser sind noch heute im Einsatz, doch in der Marktwirtschaft war ihre Langlebigkeit nie gefragt. Im Studio erinnern sich die Schauspielerinnen Anja Kling und Rhea Harder-Vennewald und die Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss und Hendrik Duryn an ein Land voller Erfindergeist und Gegensätze. Mit grossem Spass wird am ersten Spielautomaten der DDR gezockt und voller Eifer probiert, das Superfest-Glas doch noch zu zerschlagen. 'DDR genial' erzählt in dieser Folge vom letzten, leisen Triumph eines Landes kurz vor dem Aus. Vom klugen Trotz der Entwickler, von heimlichen Weltleistungen und von einer Gesellschaft, in der eine Flucht im selbst gebauten Heissluftballon am Ende realistischer war als ein Platz in der Zukunft. Die dreiteilige Dokumentation für ZDFinfo erzählt von überraschenden Erfindungen der DDR. Es geht um kleine Geistesblitze und grosse Einfälle, oft zwischen Ideologie und Improvisation, in einem System voller Widersprüche.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Steffi Lischke, Sebastian Scherrer
  10. DDR genial

    Lipsi, Plattenbau & Co.

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Die DDR träumt in den 1970ern von der Weltspitze – mit Plattenbau und Supersportwagen. Fortschritt wird zur Staatsaufgabe, getragen von Improvisation und dem Können vieler. Doch der Plan hat Lücken. Nicht jede Idee passt ins System. Die Wissenschaft soll aufblühen und der DDR Devisen bringen. Doch die Planwirtschaft duldet keine Neugier. Forschung ist nur erlaubt, solange sie auf Linie bleibt. In den frühen 1970er-Jahren wird der Plattenbau zum Wegweiser in die Zukunft. Sozialistisch genormt, schnell errichtet und bezahlbar, bietet er Millionen Menschen ein eigenes Zuhause. Für viele bedeutet er den Sprung in eine neue Wohnwelt mit Bad, Heizung und Balkon. Auch auf der Strasse will die DDR glänzen: Mit dem Melkus RS 1000, einem handgefertigten Sportwagen auf Wartburg-Basis, zeigt sie, dass auch Sozialismus schnell und elegant sein kann. Während im Westen der Rock 'n' Roll für Aufruhr sorgt, versucht der Staat im Osten dagegenzuhalten: 'Lipsi' heisst der linientreue Gesellschaftstanz, der von oben verordnet wird, aber keine Chance gegen die heimlich eingeschalteten Westsender hat. Der Alltag im Osten ist längst durchmischt mit dem, was eigentlich nicht zu sehen oder zu hören sein darf. Prominente Gäste wie Musiker Bürger Lars Dietrich, Schauspielerin Anja Kling und Moderator Wolfgang Lippert testen und probieren, was der Zukunftsblick der DDR ersonnen hat. Die dreiteilige Dokumentation für ZDFinfo erzählt von überraschenden Erfindungen der DDR. Es geht um kleine Geistesblitze und grosse Einfälle, oft zwischen Ideologie und Improvisation, in einem System voller Widersprüche.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Steffi Lischke, Sebastian Scherrer
  11. DDR genial

    Sandmännchen, Malimo & Co.

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Trabi, Sandmännchen, Skisprungmatte – aus der DDR stammen viele geniale Erfindungen. Besonders in der jungen DDR wird Mangel zum Motor für Kreativität und Improvisation. Die 1950er- und 1960er-Jahre sind eine Zeit voller Tüftlergeist und Mut: Es fehlen Rohstoffe und Maschinen. Not wird zur stärksten Währung im Sozialismus, Pragmatismus trifft auf Pioniergeist. Aus Schrott und Mangel schafft die DDR Geniales. Die DDR der 1950er- und 1960er-Jahre möchte sich politisch selbstbewusst auf der Weltbühne behaupten. Gleichzeitig kämpft sie täglich gegen den Mangel. Rohstoffe, Maschinen und selbst einfache Alltagsgüter sind knapp. Was es im Überfluss gibt: Ideenreichtum. 'Not macht erfinderisch' wird zum ungeschriebenen Gesetz, das den Alltag, die Industrie und die Kultur prägt. Aufgrund von Blechmangel entsteht das Kultauto der DDR: der Trabant. Er wird aus Duroplast, einem Verbundwerkstoff aus Baumwollfasern und Kunstharz, gebaut. Robust, günstig und unverwechselbar, wird er zum Symbol für Mobilität und ein Stück ersehnte Freiheit. Auch im Kinderfernsehen wird getüftelt: Das Sandmännchen, das ursprünglich als charmantes Gegengewicht zum westdeutschen Pendant gedacht war, ist heute noch die älteste laufende Kindersendung Deutschlands. Die Skisprungmatte ist damals eine sportliche Weltsensation und macht Sommertraining auf der Schanze möglich. Eine Innovation, die den Sozialismus überlebt hat. Skisprungweltmeister Jens Weissflog erinnert sich an die oft improvisierten, aber genialen Lösungen im DDR-Sport. Ausgewähltes Archivmaterial zeigt, wie eng Pragmatismus und Pioniergeist in einem Land beieinanderlagen, in dem nichts vergeudet und alles weiterverwertet wurde. Zu Gast sind Prominente wie Schauspielerin Anja Kling, Boxlegende Axel Schulz und Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss sowie Musiker Bürger Lars Dietrich, Schauspielerin Rhea Harder-Vennewald, Influencerin Olivia Schneider oder Schauspieler Hendrik Duryn. Sie bestaunen und kommentieren die genialsten Erfindungen der DDR und geben persönliche Einblicke in ihre Kindheitserinnerungen. Die dreiteilige Dokumentation für ZDFinfo erzählt von überraschenden Erfindungen der DDR. Es geht um kleine Geistesblitze und grosse Einfälle, oft zwischen Ideologie und Improvisation, in einem System voller Widersprüche.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Steffi Lischke, Sebastian Scherrer
  12. Wilde Zeiten. Das letzte Jahr der DDR

    Kategorie
    Zeitgeschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Als 1989 die Mauer fällt, ist nichts mehr so wie vorher. Das Jahr bis zur Wiedervereinigung ist wild, verrückt und chaotisch. Keiner weiss, was die Zukunft bringt, alles scheint möglich. Nach 40 Jahren sozialistischer Diktatur bricht plötzlich die staatliche Kontrolle weg. Viele DDR-Bürger fühlen sich befreit, viele aber auch verunsichert und alleingelassen. Im ganzen Land herrscht eine Stimmung zwischen Aufbruch und Anarchie. Die Erstürmung der Stasi-Zentrale in Ostberlin geht um die Welt. Aber die Bürger der DDR räumen auch anderswo auf. Parteichefs, Bürgermeister und Schuldirektoren werden aus ihren Ämtern gefegt. Die Volkspolizei ist höchstens noch geduldet, längst nicht mehr respektiert. In Ostberlin tanzen Tausende in verlassenen Kellern am Todesstreifen, ehemaligen Bunkern und Industrieruinen. Techno wird das grosse Freiheitserlebnis, vereint Ossis und Wessis in Trance. Auch Wohnungsbesetzungen sind ein Phänomen dieser Zeit. Allein in Berlin entstehen im Sommer 1990 über 100 solcher 'Hausprojekte'. Freiheit endlich auch beim Thema Sex: Überall in der noch-DDR schiessen Sexshops aus dem Boden. Mit Dildos, Pornofilmen und Dessous erzielen die neuen Erotikläden Rekordverkäufe. Der Kaufrausch nach bunten Waren aus dem Westen macht auch vor Gebrauchtwagen nicht halt. Schrottautos aus dem Westen werden zu völlig überhöhten Preisen im Osten verhökert. 'Wenn sie rosten, ab in den Osten!', heisst es unter Autohändlern. Zeitzeugen aus Ost und West, darunter die Schauspielerin Christiane Paul und Jimmy Hartwig, damals erster Fussballtrainer aus dem Westen in der DDR, berichten über die 'Wilden Zeiten' im Jahr nach dem Mauerfall.
    Cast
    Isaak Dentler
    Regie
    Nina Rothermundt
  13. The real Peaky Blinders The Real Peaky Blinders

    Bandenkrieg in Grossbritannien

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Die Gang aus Birminghams Armenvierteln wird zur Wiege des organisierten Verbrechens: Mit den Pferdewetten fliesst das grosse Geld, und die Peaky Blinders werden zu einer Legende der Strasse. Das Geschäft floriert – vor allem auf den Pferderennbahnen. Bald geraten die Peaky Blinders in blutige Kämpfe mit konkurrierenden Gangs. In Englands Grossstädten entbrennt ein Bandenkrieg. Wer wird den Kampf um die Vorherrschaft in der Unterwelt gewinnen? Nach dem Ersten Weltkrieg und der Spanischen Grippe schreit das Vereinigte Königreich nach Leben: Es wird getanzt und vor allem gewettet, was das Zeug hält. Legal ist Glücksspiel nur auf der Pferderennbahn. Dort wartet das ganz grosse Geld, und der Gangster Billy Kimber erkennt seine Chance. Aus einem smarten Kleinkriminellen namens Billy Kimber wird schon bald der Mafiaboss der britischen Inseln. Sein Geschäft läuft blendend und störungsfrei – bis er sich eines Tages mit den Falschen anlegt. In London haben die Sabinis, eine Gang mit italienischen Wurzeln, ihr eigenes Imperium aufgebaut und erheben Anspruch auf die lukrativen Pferdewetten. Es kommt zu ausgewachsenen Bandenkriegen. Der Doku-Zweiteiler 'The real Peaky Blinders' enthüllt die historischen Hintergründe der Kultgangster – von ihrem Aufstieg bis zu ihrem Niedergang.
    Cast
    Mark Frost, Carl Chinn
    Regie
    Harvey Lilley
  14. The real Peaky Blinders The Real Peaky Blinders

    Aufstieg der Strassengang

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Mehr als eine Legende – die echten Peaky Blinders treiben in den 1870er-Jahren ihr Unwesen in Birmingham. Die Jugendgangs sind das Schreckgespenst des Viktorianischen Zeitalters. Die hoffnungslosen Raufbolde der verarmten Arbeiterklasse Englands organisieren sich in Gangs. Strassenkämpfe sind an der Tagesordnung. Vor ihrer Gewalt ist niemand sicher – nicht mal die Polizei. Trotzdem werden die Ganoven später zum Kult. Die Peaky Blinders – eine Gang skrupelloser Schläger und Krimineller, die sich mit ihrem ganz eigenen modischen Stil von der Masse abheben. Sie leben in einer Welt voller Armut, Krankheit und Diskriminierung, die Arbeitsbedingungen sind hart, und es gibt keine Aussicht auf Verbesserung. So ikonisieren sie sich selbst – die Gang gibt ihnen das Gefühl, zu etwas Grösserem zu gehören, mit dem sie sich identifizieren. Den frühen Peaky Blinders geht es noch nicht um Geld. Was sie wollen, ist Status. Und dazu gehört die rücksichtslose Verteidigung der eigenen Strassenzüge. Nicht nur Männer gehören dazu, auch Frauen und Mädchen zieren sich nicht vor einem Kampf. Aggressiv, brutal und mit viel modischem Stil: So inszenieren sich die frühen Peaky Blinders und füllen die Zeitungen ihrer Zeit. Auf den Spuren der Gang zeichnen namhafte Historiker die Biografien der ersten Peaky Blinders nach – und wie sie den Grundstein des organisierten Verbrechens im Vereinigten Königreich legen. Der Doku-Zweiteiler 'The real Peaky Blinders' enthüllt die historischen Hintergründe der Kultgangster – von ihrem Aufstieg bis zu ihrem Niedergang.
    Cast
    Mark Frost, Carl Chinn
    Regie
    Harvey Lilley
    Drehbuch
    Steven Knight
  15. Murderous History – Rätselhafte Verbrechen Murderous History

    Der Playboy von Rio

    Kategorie
    Recht
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2021
    Beschreibung
    1977 wird am Strand von Rio die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie ist in ein Laken gehüllt und mit Steinen beschwert. Offenbar hat jemand versucht, die Tote im Meer zu entsorgen. Das Opfer heisst Cláudia Lessin Rodrigues. Sie hat die Nacht vor ihrem Tod in der Wohnung des prominenten Playboys Michel Frank verbracht. Sein Vater ist ein einflussreicher Unternehmer in Brasilien, der alles daransetzt, Ermittlungen gegen seinen Sohn zu verhindern. Brasilien wird zu jener Zeit von einer Militärdiktatur regiert, die bis in die höchsten Kreise korrupt ist. Insofern fällt es einem reichen Industriellen nicht schwer, die Polizei für ihr Wegsehen zu bezahlen. Doch es gibt auch Ermittler, die nicht käuflich sind. Einer von ihnen ist überzeugt, dass der Playboy die junge Frau getötet hat. Und er will es beweisen, allen Hindernissen zum Trotz. Die Reihe 'Murderous History' begibt sich auf die geschichtlichen Spuren der Kriminalistik und beleuchtet spektakuläre Mordfälle im Spiegel der Gesellschaft jener Zeit.
    Cast
    Roxana Pessoa Cavalcanti, Maite Conde, Vinícius Gomes de Carvalho, Damian Platt, Daniel Mandur Thomaz
    Regie
    Ben Mole
  16. Murderous History – Rätselhafte Verbrechen Murderous History

    Die britische Nanny

    Kategorie
    Recht
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2021
    Beschreibung
    London 1896: Eine alleinstehende Frau kann ihr neugeborenes Kind nicht versorgen und gibt es an eine Pflegemutter ab. Wenig später wird in der Themse eine Säuglingsleiche gefunden. Ein Arzt stellt fest: Das Kind wurde erdrosselt. Und in den folgenden Wochen findet die Polizei am Ufer des Flusses die Leichen dreier weiterer Babys. Die Spur führt zu einer Frau namens Amelia Dyer. Die ehemalige Krankenschwester betreibt eine sogenannte Baby-Farm. Pflegemütter sind die Rettung vieler alleinstehender Mütter, die im viktorianischen London als ausgestossen gelten und keinerlei staatliche Hilfe erhalten. Die professionelle Pflegemutter verspricht, sich für einen ansehnlichen Betrag um das Wohlergehen des Kindes zu kümmern. Es soll bessere Zukunftschancen erhalten. Doch die Ermittlungen der Polizei legen einen Kriminalfall offen, der das ganze Land schockiert: Offenbar hat Amelia Dyer viele der ihr anvertrauten Kinder getötet, um neue Säuglinge anzunehmen – und dafür zu kassieren. Womöglich hat sie Hunderte Kleinkinder auf dem Gewissen. Die Reihe 'Murderous History' begibt sich auf die geschichtlichen Spuren der Kriminalistik und beleuchtet spektakuläre Mordfälle im Spiegel der Gesellschaft jener Zeit.
    Cast
    Angela Buckley, Jonathan Jackson, Iszi Lawrence, Katherine D. Watson, Sarah Wise
    Regie
    Ben Mole
  17. Murderous History – Rätselhafte Verbrechen Murderous History

    Die Leichenräuber von Edinburgh

    Kategorie
    Recht
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2021
    Beschreibung
    Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verfolgt die Polizei in Edinburgh den rätselhaften Fall einer verschwundenen Leiche. Ein Mord im Auftrag der Wissenschaft? Bei der Toten könnte es sich um eine Vermisste namens Maggie Docherty handeln. Die Ermittler folgen verschiedenen Hinweisen und stossen bald auf eine angesehene medizinische Universität. Finden sie dort die Leiche? Tatsächlich gilt Edinburgh damals als Zentrum der aufstrebenden Wissenschaft. Mit der Aufklärung wächst der Wissenshunger der Forschung, vor allem im Bereich der Medizin. Das Royal College of Surgeons ist zu jener Zeit eine international renommierte Adresse, und ab 1826 betreibt der berühmte schottische Arzt Robert Knox dort eine private Anatomieschule. Für seine Studien des menschlichen Körpers und Unterrichtszwecke benötigt er Leichen – und zwar mehrere Hundert pro Jahr. Die Reihe 'Murderous History' begibt sich auf die geschichtlichen Spuren der Kriminalistik und beleuchtet spektakuläre Mordfälle im Spiegel der Gesellschaft jener Zeit.
    Cast
    Jon Birkbeck, Rachel Bennett, Owen Dudley Edwards, Lindsay Farmer, Janet Philp, Adrian Muir Smith
    Regie
    Ben Mole
  18. Murder Maps – Geheimnisvolle Verbrechen Murder Maps

    Das Rätsel von Cleveland

    Kategorie
    Recht
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2020
    Beschreibung
    Cleveland, Ohio, 1930er-Jahre. Die einst blühende Industriestadt in den USA wird von den Folgen der Weltwirtschaftskrise heimgesucht – und von einem brutalen Serienmörder. Die Presse nennt ihn den 'Schlächter von Kingsbury Run'. Er sucht sich seine Opfer im Elendsviertel der Stadt und verstümmelt sie grausam. Die Polizei ist ratlos. Unterstützung erhält sie von Eliot Ness, der bereits Al Capone hinter Gitter brachte.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Nicholas Day, Vic Waghorn, Kevin Bedford, Carl Heap
    Regie
    Daniel Kontur
  19. Der Preis des Krieges

    Kampf gegen den Terror

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsland
    D/GB
    Produktionsjahr
    2020
    Beschreibung
    Im 21. Jahrhundert verschwinden Schützengräben des Ersten und Bomberflotten des Zweiten Weltkrieges. Statt millionenstarker Heere prägen heute Terror und Hightech das Geschehen. 'Krieg gegen Terror' dauert bis heute an. Mit enormen Kosten und unsicherem Ausgang. Am stärksten betroffen sind der Irak, Afghanistan, Pakistan und Indien. Auch die Philippinen, Somalia und Nigeria leiden unter anhaltendem Terror. Die gestiegene Terrorhäufigkeit belastet auch die Weltwirtschaft. Die Reihe 'Der Preis des Krieges' fragt: Was sind die Kosten und Folgen des Krieges für die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Umwelt – und ungezählte Mitmenschen? Der Krieg zeigt ein neues Gesicht: mit Cyberangriffen, blutigen Terroranschlägen, Hightech-Waffen und verdeckten Operationen. Terrorakte verursachten zwischen 2001 und 2018 direkte Sachschäden von rund 850 Milliarden Dollar. Bis zu einer Viertelmillion Menschen starben durch Terror.
    Cast
    Jerry Altieri, George W. Bush, John Fisher, Boaz Ganor, Mikhail Gorbachev, William Hartung, Saddam Hussein
    Regie
    Nicole Alibayof, Max Serio, Vanda Wilcox
  20. Der Preis des Krieges

    Irak

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsland
    D/GB
    Produktionsjahr
    2020
    Beschreibung
    Die Kriege im Irak zählen zu den teuersten des 20. Jahrhunderts. Das Land ist seit den 1980er-Jahren durch zahlreiche Konflikte gebeutelt. Allein der Zweite Golfkrieg 1990/91 kostet über 60 Milliarden Dollar und fordert Zehntausende Opfer. 2003 greifen Amerikaner und Verbündete das Land an. Sie sind überzeugt, dass Saddam Hussein über Massenvernichtungswaffen verfüge, mit verheerenden Folgen. Eine 'Koalition der Willigen' aus 41 Staaten siegt nach nur 21 Tagen. Diktator Saddam Hussein taucht unter. Massenvernichtungswaffen werden keine gefunden. Nach dem Sturz des Diktators beginnt bald ein langer und unübersichtlicher Bürgerkrieg. Eine Reihe von militanten Gruppen formiert sich, darunter der sogenannte Islamische Staat. Von 2014 bis 2017 erschüttert ein weiterer schrecklicher Bürgerkrieg das Land. Die Reihe 'Der Preis des Krieges' beleuchtet die Kosten und Folgen des Krieges: für die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Umwelt – und ungezählte Mitmenschen.
    Cast
    Jerry Altieri, Osama bin Laden, George W. Bush, Earl Catagnus Jr., William Hartung, Saddam Hussein, Barack Obama
    Regie
    Nicole Alibayof, Max Serio, Vanda Wilcox
  21. Der Preis des Krieges

    Vietnam

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsland
    D/GB
    Produktionsjahr
    2020
    Beschreibung
    Der Kalte Krieg wird 1964 in Vietnam heiss. Amerika greift nach dem sogenannten Tonkin-Zwischenfall direkt in den Konflikt zwischen Nord- und Südvietnam ein, der bereits seit 1956 andauert. Damit stellen sich die USA auf die Seite Südvietnams, während die Sowjetunion das kommunistische Nordvietnam unterstützt. Die Kriegsparteien kämpfen mit unterschiedlichen Waffentechnologien. Die Folge sind zwei bis fünf Millionen vietnamesische Kriegsopfer. Die sechsteilige Reihe 'Der Preis des Krieges' hinterfragt die Kosten und Folgen des Krieges für Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt – und ungezählte Menschen. Erstmals setzen die USA im Kampf gegen den kommunistischen Vietcong Hunderttausende Tonnen des Brennstoffs Napalm und Millionen Liter Herbizide ein, mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur bis heute.
    Cast
    Sean Fear, Earl B. Hailston, William Hartung, Peter Huessy, John F. Kennedy, Martin Luther King, Henry Kissinger
    Regie
    Nicole Alibayof, Max Serio, Vanda Wilcox
  22. Der Preis des Krieges

    Afghanistan

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsland
    D/GB
    Produktionsjahr
    2020
    Beschreibung
    Seit 1978 kommt es zu Kriegen in Afghanistan. Sie zählen zusammengenommen mit mehr als zwei Billionen Dollar zu den teuersten Konflikten der Geschichte. 150.000 Menschen kommen ums Leben. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 nehmen die USA den Kampf gegen den Terrorismus auf und marschieren mit internationaler Unterstützung in Afghanistan ein. Ein Jahrzehnt Krieg verwüstet das Land, hinterlässt tödliche Altlasten und sorgt für eine Katastrophe. Die Reihe 'Der Preis des Krieges' fragt: Was sind die Kosten und Folgen des Krieges für die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Umwelt – und ungezählte Mitmenschen? Nach mehr als zehn Jahren Krieg muss der Westen erkennen, dass die Hauptziele nicht erreicht sind. Demokratie und Freiheit haben nicht gesiegt in Afghanistan. Korruption, Drogen, religiöser Fanatismus und Stammeskonflikte bestimmen weiterhin die Wirklichkeit. Im Boden des Landes lauern tödliche Altlasten. Nach Schätzungen sind dort seit 1979 600.000 Minen gelegt worden. Dazu kommen unzählige Blindgänger und Munitionsreste.
    Cast
    Osama bin Laden, Tony Blair, George W. Bush, Earl Catagnus Jr., Bill Clinton, William Hartung, Hamid Karzai
    Regie
    Nicole Alibayof, Max Serio, Vanda Wilcox
  23. Spuren des Krieges Les traces cachées

    Hiroshima 1945

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Am 6. August 1945 wirft der amerikanische Bomber 'Enola Gay' eine Atombombe über Hiroshima ab. Innerhalb weniger Sekunden ist die Stadt vernichtet, und über 70.000 Menschen sind sofort tot. Drei Tage später fällt eine noch stärkere Bombe auf Nagasaki. Weitere 75.000 Menschen sterben. 70 Jahre danach erinnern die Arbeiten der Archäologen und unzählige Augenzeugenberichte an den Preis, den das Land dafür zahlte.
    Cast
    Jeff Kingston, Tetsuji Hamada, Isamu Kuniyoshi, Noboru Yamaguchi, Yoshikatsu Yoshikawa, Rebun Kayo, Takanobu Teramoto
    Regie
    Marie Linton
  24. Spuren des Krieges Les traces cachées

    Normandie 1944

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Archäologische Entdeckungen stellen alle bisherigen historischen Thesen über die Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 infrage. Der Film verbindet auf spannende Weise persönliche Geschichten mit Experteninterviews und aufwendigem 3-D-Reenactment und lässt die Landung in der Normandie sowie den Zweiten Weltkrieg in völlig neuem Licht erscheinen. Dinge des alltäglichen Gebrauchs wie Helme, Abzeichen, Kugeln, Waffen oder Konservendosen, die Soldaten und Zivilisten zurückliessen, sowie Blockhütten und unterirdische Gänge, die lange geheim gehalten wurden, scheinen mit allen bisherigen historischen Thesen im Widerspruch zu stehen.
    Regie
    Christophe Reynaud
  25. Deutschland in der Urzeit

    Die ersten Menschen

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2020
    Beschreibung
    Nach dem Aussterben der Dinosaurier bestimmen die Säugetiere die Geschichte des europäischen Kontinents. Doch die Lebensbedingungen ändern sich schlagartig – die Tiere sind nicht mehr allein. Eine Eisschicht bedeckt fast ganz Europa. Während kurzer Wärmeperioden kehren die Wälder zurück und werden zur Heimat vieler Tiere. Der Homo heidelbergensis beginnt zu jagen, der Neandertaler folgt ihm. Menschliche Spezies prägen nun die Zukunft des Kontinents. Wechselnde Hitze- und Kälteperioden machen das Überleben nicht einfach, bald verschwinden die Neandertaler wieder. Die Gründe sind bis heute unbekannt. Die überlebenden Menschen verändern ihre Lebensweise: Waren sie früher wandernde Jäger und Sammler, werden sie nun sesshaft und passen ihre Umwelt an die eigenen Bedürfnisse an. Flüsse werden begradigt, Wälder gerodet und Strassen quer durch die natürlichen Lebensräume der Tiere geführt. Aus geologischer Sicht ist der Mensch erst seit wenigen Augenblicken auf der Erde, aber innerhalb dieser kurzen Zeit hat er den Planeten grundlegend verändert. Eine spannende Dokumentation über den europäischen Kontinent und die Menschen, die ihn geprägt haben.
    Wiederholung
    W
  26. Deutschland in der Urzeit

    Die Entstehung Europas

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2020
    Beschreibung
    Millionen Jahre Entwicklung: Wie hat sich die Gestalt des europäischen Kontinents im Laufe der Erdgeschichte verändert? Wann fand Deutschland darin seinen heutigen geographischen Platz? Durch viele Klimazonen ist Europa in Jahrmillionen gegangen. Entsprechend haben sich die Tiere verändert. Sind heute Füchse und Wildschweine Teil der Fauna, hatten vor langer Zeit Dinosaurier ihren natürlichen Lebensraum in Europa. Bis die grosse Katastrophe kam. Von der Karbonzeit bis heute hat sich Europa durch verschiedene Klimazonen entwickelt. Deutschland liegt zur Zeit der Dinosaurier Tausende Kilometer weiter südlich – am Äquator. Doch eine Katastrophe verändert das Klima extrem. Tropische Farnwälder entstehen, in denen riesige, bis zu zwei Meter lange Tausendfüssler leben. Eine spannende Dokumentation über die Geschichte der Entstehung des europäischen Kontinents.
    Wiederholung
    W
  27. Geheimnisvoller Amazonas – Das Rätsel der Urvölker The lost civilization of the Amazon

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Im Regenwald Kolumbiens geben jahrtausendealte Felsmalereien den Wissenschaftlern Rätsel auf. Welche Amazonas-Völker haben diese Kunstwerke geschaffen? Und zu welchem Zweck? Nach mehr als 50 Jahren Bürgerkrieg im Land dringt ein einheimischer Archäologe in den Dschungel vor, um den Ursprung der Malerei zu erforschen. Er ist überzeugt: Die Bilder stammen aus der frühesten Besiedelung Amerikas – viel früher als bisher angenommen. Der Archäobotaniker Gaspar Morcote-Ríos ist überzeugt: Die Kunstschaffenden lebten in einer hoch entwickelten Kultur und verfügten über ein grosses Fachwissen. Wie sonst wäre es ihnen möglich gewesen, in zehn bis zwölf Metern Höhe steile Felsen zu bearbeiten – mit Farben, die Jahrtausende überdauert haben? Die Künstler verwendeten mineralische Pigmente, die sich mit der gängigen Radiokarbonmethode nicht datieren lassen. Um das Alter zu bestimmen, gräbt Morcote-Ríos am Fusse der Felsen Pflanzensamen und winzige Keramikscherben aus und untersucht sie. Die ältesten sind etwa 12.600 Jahre alt. Mit einem Team von Archäologen will er nun die Rätsel der Urvölker im Herzen des Amazonas-Regenwaldes lösen: Wer waren diese Menschen? Woher kamen sie? Und warum verschwand ihre Kultur eines Tages? Viele Forscher glauben inzwischen: Grosse Teile Amazoniens waren einst dicht besiedelt.
    Cast
    Gaspar Morcote-Ríos
  28. Das dunkle Geheimnis der Neandertaler

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    In einer spanischen Höhle wurden zahlreiche Knochen von Neandertalern gefunden, 49.000 Jahre alt. Sie könnten eine Antwort auf die Frage geben, warum der Neandertaler ausgestorben ist. Seit mehreren Jahren wird in El Sidrón nach weiteren Funden gesucht, bislang wurden Knochen von mindestens zwölf unserer Vorfahren gefunden. Doch in manchen Knochen sind tiefe Kerben, einige sind sogar gebrochen. Ein Zeichen von Kannibalismus? Oder die Auswirkungen eines Rituals?
    Cast
    Marco de la Rasilla, Almudena Estalrrich, Darren Fa, Clive Finlayson, Geraldine Finlayson, Jean-Jacques Hublin, Carles Lalueza-Fox
    Regie
    Ruth Berry
    Drehbuch
    Ruth Berry, Christian Kubo
  29. Das Geheimnis der Denisova-Menschen – Auf den Spuren der Evolution Le mystère de l'homme de Denisova

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Ein rätselhafter Fund: 2008 entdeckt ein Archäologenteam bei Ausgrabungen in Sibirien einen kleinen Knochen. Er stellt das bisherige Wissen über die Menschheitsgeschichte auf den Kopf. Die genetische Analyse des Fingerglieds zeigt: Es stammt von einem Urmenschen, doch weder vom Homo sapiens noch vom Neandertaler. Eine bislang unbekannte Menschenform ist entdeckt. Die Wissenschaft tauft ihn nach seinem Fundort: Denisova-Mensch. Um das Rätsel des Fingerknochens zu lösen, wird der Fund an das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig geschickt. Dort arbeitet der Paläogenetiker und Nobelpreisträger 2022 für Physiologie und Medizin, Svante Pääbo, mit einem internationalen Forscherteam am Neandertaler-Genom-Projekt. Sie extrahieren die DNA aus dem sibirischen Fingerknochen und sind verblüfft über die Ergebnisse: Der Knochen stammt zwar von einem Menschen, doch dieser Urmensch ist der Wissenschaft bislang unbekannt. Diese Entdeckung versetzt Anthropologinnen und Anthropologen weltweit in Aufregung. Wann und wo haben die Denisova-Menschen gelebt? Wie sahen sie aus? Warum sind sie ausgestorben? Um mehr über diese Menschenform zu erfahren, setzen die Forschenden die Spurensuche fort: Im tibetischen Hochland finden sie ein Teil eines Unterkiefers mit grossen Zähnen. Für eine klassische DNA-Analyse ist das Fossil jedoch zu stark beschädigt. Eine neue Untersuchungsmethode der alten Proteine liefert Hinweise: Es handelt sich wieder um einen Denisova-Menschen – aber dieses Mal ausserhalb Sibiriens. Der Urmensch muss sich an das Leben in grosser Höhe angepasst haben. Und nicht nur das: Offenbar hat er seine Gene, die ihm das Überleben in der Höhe ermöglichten, an die heute dort lebenden Tibeter weitergegeben. Denisova-Mensch und Homo sapiens haben also vermutlich nicht nur gleichzeitig gelebt, sondern sich auch untereinander fortgepflanzt. Dies stellt die Wissenschaft vor weitere Fragen: Wie viele seiner Gene hat der Denisova-Mensch dem heutigen Menschen vererbt? Und welche Merkmale sind damit verknüpft? Die Suche nach Antworten führt bis nach Papua-Neuguinea, mitten im Pazifik. Selbst dort finden sich die Spuren des Denisova-Menschen.
    Regie
    Guy Beauché
  30. Das Grab der Schamanin – Ein Geheimnis aus der Steinzeit

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Die Schamanin von Bad Dürrenberg: Vor 9000 Jahren von ihren Zeitgenossen verehrt, 1934 von den Nazis entdeckt und für Propaganda missbraucht. Erst vor Kurzem wurde ihr Geheimnis gelüftet. Die aktuelle Untersuchung dieser aussergewöhnlichen Frau enthüllt nicht nur spektakuläre Erkenntnisse über das Leben in der Mittelsteinzeit, sondern spiegelt auch die brandaktuelle Diskussion in der Archäologie: Wie viel Fake News verbergen sich in Wissenschaft? Im Fall der Schamanin könnte die Fehlinterpretation kaum gravierender sein. Im Nationalsozialismus deutete man das für die Mittelsteinzeit aussergewöhnlich reiche Grab als letzte Ruhestätte eines bedeutenden Mannes. Der als arischer, weisser Vorfahr der Deutschen reklamierte Fund sollte die Rassentheorie stützen. Heute kann die Paläogenetik zweifelsfrei beweisen, dass die bestattete Person keineswegs zum frei erfundenen Bild des männlichen, heroischen Ur-Ariers passt. Zunächst einmal handelt es sich bei dem in Bad Dürrenberg entdeckten Skelett um die Überreste einer Frau. Sie gehörte zu den Jägern und Sammlern der Mittelsteinzeit. Wie alle frühen Europäer hatte sie einen dunklen Teint. Die helle Hautfarbe entwickelte sich erst später im Zusammenhang mit dem Konsum von Milchprodukten. Bauern und Viehzüchter aus Anatolien waren einige 1000 Jahre nach der Frau von Bad Dürrenberg die ersten hellhäutigen Siedler in Europa. Die Ausstattung des Grabes ist spektakulär für die Mittelsteinzeit. Überhaupt wurden damals nur ganz wenige Menschen in Erdbestattungen beigesetzt und dann auch nur sehr selten mit Beigaben. 'Wenn man eine Klinge hat', berichtet der Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, Harald Meller, 'kann das schon viel sein. Andere Gräber sind überhaupt nicht vergleichbar!' Im Grab der Bad Dürrenbergerin waren über 50 Zähne von Auerochsen, Wildschweinen und Hirschen gefunden worden – viele manuell durchbohrt und offenbar Teil einer Ritualkette. Dazu diverse Steinwerkzeuge und Klingen aus Feuerstein. Eine Nachgrabung 2023 legt ausserdem nahe, dass noch Jahrhunderte nach dem Tod der Schamanin Opfergaben im Umfeld ihres Grabes abgelegt wurden. Wer also war diese Frau? Wie hat sie gelebt? Welche Bedeutung hatte sie zu ihren Lebzeiten und sogar darüber hinaus? Vieles deutet darauf hin, dass die hochgeschätzte Frau eine Schamanin war. Dafür sprechen nicht nur die zahlreichen Begleitfunde, die zu einer schamanischen Ausstattung gehört haben könnten, sondern auch zwei medizinische Entdeckungen: Die Schneidezähne waren abgefeilt, was auf ein Initiationsritual hindeuten könnte. Erstaunt waren die Forscher jedoch vor allem über die Wirbelknochen des Skeletts. Eine Fehlstellung zweier Halswirbel könnte die Frau in die aussergewöhnliche Lage versetzt haben, die Blutzufuhr ins Gehirn zu drosseln. Auf diese Weise hätte sie bewusst einen tranceartigen Zustand herbeiführen können. Diese Praxis barg allerdings auch Gefahren. Eine davon war ein Phänomen, das die Medizin als Nystagmus bezeichnet. Gemeint ist eine schnelle, unwillkürliche Augenbewegung. Was heute vor allem als Symptom einer Krankheit definiert ist, könnte in der Mittelsteinzeit als besonderes Kennzeichen gewertet worden sein und die Autorität einer Schamanin zusätzlich gestützt haben. Der Film begleitet die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer kriminalistischen Spurensuche, in deren Verlauf das Rätsel um die Schamanin von Bad Dürrenberg Stück für Stück gelöst wird. Fest steht: Sie war eine Frau von sehr grosser Bedeutung. Mithilfe fachübergreifender Wissenschaft, von Archäogenetik über Archäologie bis hin zu modernster medizinischer Forschung, sollen ihre Lebensumstände genauer beleuchtet werden. Die Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Bereichen ermöglichen es zum ersten Mal auch, eine realistische 3-D-Gesichtsrekonstruktion der Schamanin zu erstellen. Diese wiederum dient als Datenbasis für neueste VFX-Technologie: 'Unreal Engine' kombiniert mit der 'MetaHuman'-Technologie. Das Ergebnis: In einer komplett digital gebauten Welt, die die Fauna und Flora der Mittelsteinzeit nach dem aktuellen Wissensstand abbildet, agiert ein Avatar der Schamanin, der ihr Äusseres so naturgetreu wie derzeit möglich wiedergibt.
    Regie
    Christian Stiefenhofer
  31. Venezuelas Tafelberge – Expedition ins Haus der Götter Tepui – Venezuelas Häuser der Götter

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsland
    D/VEN
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    In den Tiefen unter Venezuelas Tafelbergen wagt sich ein internationales Forschungsteam in ein episches Abenteuer voller Geheimnisse und Entdeckungen. Das Team begibt sich auf den Auyan-Tepui, einen der imposanten Tafelberge, und dringt tief in dessen Höhlensystem vor. Dort untersucht es rätselhafte Insekten- und Vogelarten und stösst auf faszinierende Urzeitwesen, die älter sind als Dinosaurier: lebendige Steine. Die majestätischen Tafelberge Venezuelas, von den Einheimischen ehrfürchtig als 'Tepuis', Häuser der Götter, bezeichnet, sind mehr als nur beeindruckende Naturwunder. Für die Wissenschaft sind sie 'Inseln in der Zeit'. Welche Tiere und Pflanzen haben sich auf den Gipfelplateaus und in den unberührten Höhlensystemen darunter entwickelt? Ein internationales Forschungsteam will diese Frage beantworten. Der italienische Geologe Francesco Sauro leitet die Expedition. Er hat im Auyan-Tepui ein riesiges Höhlensystem entdeckt. Sonderbare Insekten und Vögel leben darin, doch nicht nur das: Die Forscher treffen auch auf die vielleicht sonderbarsten Organismen der Schöpfung: lebendige Steine! Die Mikrobiologin Martina Cappelletti aus Bologna nimmt die Herausforderung an, diese seltsamen Wesen zu analysieren. Sie bestehen aus einem Verbund urzeitlicher Mikroben, die kunstvolle Felsformationen erbaut haben. Doch Cappelletti will einer anderen Sache auf den Grund gehen: Könnten diese Bakterien eine medizinische Revolution auslösen? Der französische Bioakustiker Michel André setzt modernste Audiotechnologie ein, um die biologische Vielfalt des Auyan-Tepuis zu erforschen. Künstliche Intelligenz hilft ihm dabei. Federico Pisani, ein venezolanischer Biologe und Alpinist, hat das ehrgeizige Ziel, bisher unbekannte Pflanzen- und Tierarten zu entdecken, die den Naturschutz in Venezuela vorantreiben könnten. Doch diese wissenschaftliche Odyssee ist nicht ohne Gefahren. Die schroffen Steilwände des Tepuis sind nur per Hubschrauber zu überwinden. Das Gipfelplateau, zerfurcht von gefährlichen Spalten, stellt das Team vor immense Herausforderungen. Auch das Wetter spielt verrückt. Die Gruppe seilt sich in schwindelerregende Tiefen ab, klettert kühn und navigiert durch unbekanntes Terrain. Die Entschlossenheit, das Unbekannte zu erforschen, zeigt sich in jeder Aktion. In den lichtlosen Tiefen der Höhlen sind die Forscher tagelang auf sich allein gestellt. Jeder Schritt in diese verborgene Welt ist ein Tanz zwischen Gefahr und Faszination. Der Film erzählt mit atemberaubenden Bildern nicht nur von der Schönheit dieser unberührten Welten, sondern auch von menschlichem Mut, Entschlossenheit und wissenschaftlicher Neugier derjenigen, die sich aufgemacht haben, die Geheimnisse dieser Welten aufzuspüren. Eine Entdeckungsreise der Neuzeit – zu einem der spektakulärsten Orte der Erde.
    Cast
    Simon Roden
    Regie
    Lars Abromeit, Jochen Schmoll
  32. Dino-Jäger – Auf der Spur der Urzeit-Giganten

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2021
    Beschreibung
    Dinosaurier, jahrmillionenlang unangefochtene Herrscher der Erde, heimgesucht von einer kosmischen Katastrophe, üben seit ihrer Entdeckung eine ungebrochene Faszination aus. Jahrtausendelang dienten die Funde versteinerter Knochen als Beweise für uralte Mythen, Erzählungen über Drachen oder der Sintflut. Erst im 19. Jahrhundert begann die wissenschaftliche Untersuchung der Vorzeitgiganten und liefert noch immer neue Erkenntnisse. Der Film nimmt die Zuschauer mit auf eine Zeitreise in die Geschichte von Menschen und ihrer Faszination für ungewöhnlich grosse, versteinerte Knochen. Schon unsere steinzeitlichen Vorfahren waren ihr erlegen und stellten aus Dino-Eiern Schmuck her. Auch in den Schriften antiker und mittelalterlicher Gelehrter ist die Auseinandersetzung mit Saurier-Fossilien bezeugt, ebenso wie im alten China, wo ein Gelehrter ein Dino-Fossil als Skelett eines Drachen identifizierte. Zu allen Zeiten dienten die ungewöhnlichen Knochen, die an schierer Grösse alle bekannten Tiere übertreffen, als Belege für die Wahrheit von Mythen, die sich Menschen erzählen. Erst vor rund 200 Jahren begann die Wissenschaft, sich ein realistisches Bild von den Urzeitgiganten zu machen. An die Stelle von Drachen traten Dinosaurier, ein Name, den der britische Paläontologe Richard Owen einführte. Er fügte die beiden griechischen Worte 'deinos' für 'ungeheuer' oder 'schrecklich' mit dem Wort 'Sauros' für 'Echse' zusammen und schaffte damit die bis auf den heutigen Tag nachwirkende Atmosphäre der Monstrosität, die die Dinosaurier umweht. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit ihnen hat nicht zuletzt dazu beigetragen, dass sich die religiös geprägten Vorstellungen vom Alter der Erde und der Entstehung des Lebens nicht länger halten liessen. Die Begeisterung eines breiten Publikums für die Urzeitgiganten trieb auch merkwürdige Blüten. So führte der Konkurrenzkampf zwischen den amerikanischen Paläontologen Othniel Charles Marsh und Edward Drinker Cope in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem regelrechten 'Bone War', bei dem die ehrgeizigen Kontrahenten versuchten, sich gegenseitig die spektakulärsten Funde abzujagen. Auch deutsche Forscher machten von sich reden und gruben zwischen 1909 und 1913 in Tansania das Skelett eines 'Giraffatitan brancai' aus, das bis heute zu den grössten montierten Dinosaurierskeletten weltweit zählt. Auf den Spuren der damaligen Entdecker sind auch heute immer wieder Mitarbeiter des Berliner Museums für Naturkunde im tansanischen Tendaguru unterwegs. Denn die alte Ausgrabungsstätte ist bei Weitem noch nicht erschöpft und verspricht noch viele interessante Funde, die unser Bild der Urzeitgiganten weiter präzisieren. Denn wie sahen die Tiere tatsächlich aus? Wie haben sie sich bewegt, wie klangen ihre Stimmen? Tatsache ist, dass sich das Bild, das sich die Forschung während der vergangenen Jahrzehnte von den 'unheimlichen Echsen' gemacht hat, immer wieder wandelt. So werden nicht nur die gewaltigen Skelette, die der Stolz naturgeschichtlicher Museen weltweit sind, neu aufgestellt, weil jüngere Erkenntnisse über Muskulatur und Gewicht eine andere Körperhaltung suggerieren. Neue Untersuchungsmethoden erlauben etwa Rückschlüsse auf die Laute, die die gewaltigen Tiere ausstossen konnten. Und bereits seit einiger Zeit hat man sich an den ursprünglich ungewöhnlichen Gedanken gewöhnt, dass viele Saurier gefiedert waren. So wird durch den Fortschritt der Wissenschaft jede Generation mit einem modifizierten Bild der 'unheimlichen Echsen' konfrontiert, was aber dem Interesse an ihnen keinen Abbruch tut.
    Cast
    Karl-Heinz Frommolt, Agnes Gidna, Oliver Hampe, Joschua Knüppe, Amandus P. Kweka, Kristin Mahlow, Johannes Müller
    Regie
    Saskia Weisheit, Stefan Schulze, Christiane Streckfuss
  33. heute-show

    Kategorie
    Kabarett und Satire
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Die 'heute-show' stellt die Welt der TV-Nachrichten auf den Kopf. Satirisch, witzig, bissig kommentiert Oliver Welke die aktuellen Fernsehbilder aus Politik und Nachrichtensendungen. Die 'heute-show' mit Anchorman und Team bietet in 30 Minuten gut gelauntes Politainment, unterhaltend und geistreich zugleich. Wahlkampfparolen werden seziert, hohle Phrasen entlarvt oder das Fachchinesisch unserer Volksvertreter humorvoll übersetzt. Diese Sendung wird im Web und in der App mit Gebärdensprache angeboten.
    Wiederholung
    W
  34. Die Erben der Dinos Dino Birds

    Herrscher der Lüfte

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Vor 66 Millionen Jahren beendete ein Asteroideneinschlag das Zeitalter der Dinosaurier. Vögel überlebten dank ihrer Anpassungsfähigkeit und entwickelten schnell eine grosse Artenvielfalt. Heute haben ihre 11.000 Arten fast alle Lebensräume erobert, auch die Lüfte. Dafür entwickelten sie Flügel und ein angepasstes Gehirn zur Navigation in drei Dimensionen. Ihre Intelligenz erweist sich als ein weiterer Erfolgsschlüssel. Auf der ganzen Welt gibt es Fundorte von Fossilien prähistorischer Vögel. Sie helfen der Wissenschaft, zu verstehen, was einen Tyrannosaurus Rex mit einem modernen Huhn verbindet – aber auch, was sie trennt. Die Forschung an modernen flugunfähigen Vögeln, wie beispielsweise Pinguinen, hilft, die evolutionären Schritte zu verstehen, die für den Flug erforderlich sind. Dafür gibt es zwei klassische Theorien: der Start vom Boden oder von Bäumen aus. Eindeutig geklärt ist die Entstehung des Vogelflugs bis heute nicht. Trotz offener Fragen bleibt eines klar: Die Geschichte der Vögel ist eine evolutionäre Erfolgsgeschichte. Sie meistern grosse Herausforderungen durch Umweltveränderungen und entwickeln sich stetig weiter. Nicht alle Vogelarten setzen sich durch – viele, wie etwa der flugunfähige, mannshohe Gastornis, der im Zeitraum vor 62 bis 43 Millionen Jahren lebte, verschwinden wieder. Doch die Vielfalt und Anpassungsfähigkeit der Vögel bleibt ein eindrucksvoller Beweis für die Resilienz des Lebens auf der Erde. Die Geschichte moderner Vögel beginnt bei den Dinosauriern. Mit aufwendigen Animationen lassen Expertinnen und Experten die Evolution der Vögel lebendig werden – von den ersten gefiederten Dinosauriern bis zu den vielfältigen Arten, die heute unseren Himmel bevölkern. Die zweiteilige Dokumentation präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse und lüftet die Geheimnisse hinter der Entwicklung der Vögel.
    Regie
    Thomas Cirotteau
  35. Die Erben der Dinos Dino Birds

    Aufstieg der Vögel

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Vögel sind die vielfältigste Gruppe der Landwirbeltiere und direkte Nachfahren der Dinosaurier. Ihre genaue Entwicklung zu modernen Vögeln ist lange ein Rätsel, das nun entschlüsselt wird. Die Suche nach Vogel-Fossilien gestaltet sich als besonders schwierig, da ihre dünnen, zerbrechlichen Knochen selten erhalten bleiben. Doch seit den 1990er-Jahren ermöglichen aussergewöhnliche Funde die Rekonstruktion der Evolution und der Flugfähigkeit der Vögel. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass viele Merkmale, die wir heute bei Vögeln beobachten, bereits bei ihren Dinosaurier-Vorfahren vorhanden waren. Schon der etwa rabengrosse Archaeopteryx, der vor rund 150 Millionen Jahren lebte, vereinte Merkmale von Dinosauriern und modernen Vögeln. Er besass gut entwickelte Zähne und einen langen knöchernen Schwanz, aber auch Federn und Flügel. Aufgrund seines Körperbaus glitt er vermutlich nur von erhöhten Positionen hinab – flugfähig wie heutige Vögel war er nicht. Das einzige vollständig erhaltene Exemplar wird in Solnhofen in Bayern entdeckt. Funde kompletter Vogel-Fossilien sind selten. Doch moderne 3-D-Scanverfahren ermöglichen es, selbst eingeschlossene und vollständig versteinerte Fossilien zu analysieren. Diese Funde geben Aufschluss über das frühe Flugverhalten der Urvögel und ihre Anpassung an eine sich wandelnde Umwelt. Der älteste bekannte moderne Vogel ist Asteriornis. Diese Gattung lebte vor etwa 67 Millionen Jahren und überlebte den Asteroideneinschlag, der das Aussterben der Dinosaurier verursachte. Eine Analyse seiner Fossilien zeigt: Asteriornis hatte keine Zähne und ernährte sich vermutlich ähnlich wie heutige Vögel. Wahrscheinlich überlebte er das Massenaussterben dank seiner geringen Grösse und seiner vielseitigen Ernährungsmöglichkeiten. Die Geschichte der modernen Vögel beginnt bei den Dinosauriern. Mit aufwendigen Animationen lassen Expertinnen und Experten die Evolution der Vögel lebendig werden – von den ersten gefiederten Dinosauriern bis zu den vielfältigen Arten, die heute unseren Himmel bevölkern. Die zweiteilige Dokumentation präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse und lüftet die Geheimnisse hinter der Entwicklung der Vögel.
    Regie
    Thomas Cirotteau
  36. Asteroid – Der Dino-Killer aus dem All

    Aufstieg der Säugetiere

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    D/F/J
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Nach der Katastrophe vor 66 Millionen Jahren entsteht eine neue Welt – beherrscht von Säugetieren. Klimaveränderungen treiben die Entwicklung der Artenvielfalt an. Fossilienfunde von Echsen, Säugetieren und Pflanzen helfen dem Paläontologen Tyler Lyson und seinem Team, die Geheimnisse um die Entstehung neuen Lebens zu entschlüsseln. Sie stossen auf einen der ältesten Nachfahren der Dinosaurier: eine frühe Vogelart. Bei ihren Forschungen lassen sie sich weder von widrigen Wetterbedingungen noch von logistischen Problemen aufhalten. Ihr Ziel: die Geschichte der Erde und damit auch unsere Geschichte möglichst genau nacherzählen zu können. Vor 66 Millionen Jahren schlägt ein Asteroid auf der Erde ein und vernichtet einen Grossteil der Arten. Ein wissenschaftliches Team untersucht, wie sich das Leben nach der Katastrophe erholt.
    Wiederholung
    W
  37. Asteroid – Der Dino-Killer aus dem All

    Überleben nach der Katastrophe

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    D/F/J
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Vor 66 Millionen Jahren schlägt ein Asteroid auf der Erde ein und beendet die Herrschaft der Dinosaurier. Mit ihnen sterben in kurzer Zeit rund drei Viertel aller Tier- und Pflanzenarten aus. Forschende begeben sich in der Wüste von Colorado auf Spurensuche. Mit modernen Methoden wollen sie herausfinden, welche Arten die Katastrophe überlebten. Was passierte in den Jahrtausenden nach dem Einschlag, als das Leben den Planeten zurückeroberte? 1822 wurde zum ersten Mal ein Fossilfund als Dinosaurier erkannt und bezeichnet. Seither versucht die Wissenschaft zu ergründen, warum diese Riesen ausstarben und wie unsere heutige Welt entstanden ist.
    Wiederholung
    W
  38. Sternstunden der Evolution mit Dirk Steffens Sternstunden der Evolution

    Die grossen Rätsel

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Was ist Intelligenz, und warum müssen wir schlafen? Die Evolution steckt voller Rätsel. 'Terra X'-Moderator Dirk Steffens begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte des Lebens. Nur der Mensch kann sprechen. Aber wie kommunizieren Tiere miteinander? Was Präriehunde zueinander 'sagen', weiss man inzwischen. Doch viele Rätsel bleiben ungelöst. Warum zum Beispiel wandern Vögel, Falter und Wale zum Teil um die halbe Welt? Löwen sind besonders müde, sie schlafen bis zu 18 Stunden pro Tag. Bei Delfinen schläft immer nur eine Hirnhälfte, während die andere dafür sorgt, dass die Meeressäuger auch im Schlaf zum Atmen an die Oberfläche auftauchen. Ob Bienen und Schnecken schnarchen, weiss man nicht, aber sie schlafen auch. Wozu das Ganze dient, ist nicht wirklich bekannt. Forscher gehen davon aus, dass unser Immunsystem im Schlaf hochaktiv ist, dass Schlaf also gesund macht. Doch wozu gibt es überhaupt Krankheiten? Dirk Steffens trifft George Church, einen Pionier der Genforschung. Der Harvard-Wissenschaftler will Krankheiten ausrotten. Aber nicht nur das: Er will mit genetischen Werkzeugen auch ausgestorbene Tierarten wie das Mammut wiederbeleben. Inwieweit der Mensch in die Evolution eingreifen soll und darf, darüber unterhält er sich mit dem 'Terra X'-Moderator. Die neuen Stars der Intelligenzforschung sind neuseeländische Papageien, die Keas. Sie sind unglaublich neugierig und sehr verspielt. Am liebsten rutschen und albern die 'Clowns der Berge' miteinander im Schnee herum. Aber sie können etwas, was andere nicht können: Probleme lösen, und zwar gemeinsam. Wir Menschen gestalten den Planeten in einem einzigartigen Ausmass. Wissenschaftler sprechen bereits von einem neuen Zeitalter: dem Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen. Die Folge: Die Artenvielfalt schwindet, wir steuern auf eine sechste Aussterbekatastrophe zu. Aber es gibt auch Grund zum Optimismus: Noch können wir die Bedingungen verbessern, und bisher hat das Leben selbst alle Katastrophen überstanden. Die Evolution hält noch viele Überraschungen bereit.
    Regie
    Carsten Gutschmidt, Claudia Ruby
  39. Sternstunden der Evolution mit Dirk Steffens Sternstunden der Evolution

    Untergang und Neubeginn

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Fünf Mal stand das Leben auf der Erde kurz vor dem Aus, jedes Mal erholte es sich wieder. 'Terra X'-Moderator Dirk Steffens begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte der Evolution. Auch auf das bislang grösste Artensterben vor 250 Millionen Jahren folgte ein Neubeginn. Topräuber wie Thalattoarchon schwammen durch die Meere. Manche Erfindungen der Evolution haben aber alle Katastrophen überdauert – zum Beispiel das Ei und der Sex. Warum sterben die einen aus, während andere überleben? Warum mussten irgendwann auch die Dinosaurier von der Bühne verschwinden? Diese und ähnliche Fragen bespricht Dirk Steffens mit Richard Dawkins, dem wohl berühmtesten Evolutionsbiologen unserer Zeit. Dawkins, ein überzeugter Atheist, ist sich sicher: 'Ein Schöpfer hätte die Welt perfekter gemacht, als sie ist.' Dass Albatrosse Bruchlandungen hinlegen, Hirsche zu grosse Geweihe haben und Babyschildkröten schon vom ersten Tag an um ihr Leben laufen müssen, das liegt daran, dass die Evolution nur langsam voranschreitet. Es dauert, bis sich Arten an ihre Umgebung anpassen. Manche schaffen es nie. Ab und zu in der Geschichte des Lebens aber gibt es eine Super-Sternstunde der Evolution. Eine davon ist die Erfindung des Sex. 99 Prozent aller Arten tun es. Aber warum gibt es Sex überhaupt, warum klonen wir uns nicht einfach? Immerhin gestaltet sich die Paarsuche ungeheuer aufwendig. Vögel plustern sich auf und bauen Supernester, Wale singen, und Menschen machen sich zum Affen, um den oder die Richtige zu beeindrucken. 'Terra X' geht der Frage auf den Grund und findet heraus, warum sich manche Menschen einfach nicht riechen können. Die Reihe 'Sternstunden der Evolution mit Dirk Steffens' geht den Erfolgsgeschichten und den Rückschlägen des Lebens nach und ergründet Ursachen und Zusammenhänge. Dabei wirft Dirk Steffens einen ganz persönlichen Blick auf unsere Welt und ihre Entstehung.
    Regie
    Carsten Gutschmidt, Claudia Ruby
  40. Sternstunden der Evolution mit Dirk Steffens Sternstunden der Evolution

    Der Anfang von allem

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Warum haben die Zebras Streifen, und wer machte den ersten Schritt an Land? 'Terra X'-Moderator Dirk Steffens begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte des Lebens. Und das hat eine ungeheure Vielfalt an Tieren und Pflanzen hervorgebracht. Wie ist das möglich? Charles Darwin entwickelte hierzu eine revolutionäre Theorie. Sie erklärt, wo unser Ursprung liegt und warum Mensch und Mücke verwandt sind. Für Dirk Steffens hatte Darwin damit 'die beste wissenschaftliche Idee aller Zeiten'. Der Moderator steuert seinen ganz persönlichen Blick auf unsere Welt bei. In dieser Folge macht er sich auf die Suche nach dem Anfang von allem, als sich die ersten Zellen bildeten und unser Urvorfahr, von den Wissenschaftlern 'Luca' genannt, durch die Ozeane schwirrte. Wer hatte die ersten Augen? Und warum sehen nicht nur Katzen, sondern auch Dinosaurier im Dunkeln? Überraschende Fragen vermitteln einen neuen Blick auf die Evolution. Wir wissen, dass das Leben im Kambrium vor 500 Millionen Jahren explodierte und viele neue Arten entstanden. War das der Beginn des ewigen Kreislaufs vom Fressen-und-gefressen-Werden? Und gibt es auch so etwas wie Liebe und Selbstlosigkeit? Über diese und andere Fragen unterhält sich Dirk Steffens mit den Ikonen der Wissenschaft wie beispielsweise der Affenforscherin Jane Goodall, die entdeckte, wie ähnlich sich Menschen und Schimpansen sind: Sie führen brutale Kriege und können doch ganz liebevoll sein. Als Kulisse für Dirk Steffens' Moderationen dient ein Baumhaus auf Bali, mitten im Dschungel – einem der artenreichsten Biotope unserer Erde. Grosse Bilder zeigen dem Zuschauer die Wunder der Natur von heute. Aufwendige Computeranimationen lassen die Welt vor Jahrmillionen wiederauferstehen. So entsteht auf der Basis neuester Forschungsergebnisse ein neues Bild der Zeit, in der die Welt wurde, was sie ist.
    Regie
    Carsten Gutschmidt, Claudia Ruby