search.ch
Sie sehen nur Resultate aus . Resultate aus allen Kategorien anzeigenSie haben keine Sparte ausgewählt. Alle anzeigenKeine Sendungen entsprechen den ausgewählten Sparten.
1-40 von 229 Einträgen

Sendungen ab jetzt

  1. Rätselhafte Wüstendrachen: Entdeckung einer frühen Kultur Le mystère des cerfs-volants du désert

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Wer hat die 'Wüstendrachen' erbaut? Die Suche führt zu einer unbekannten jungsteinzeitlichen Kultur, die überraschendes Wissen und bemerkenswerte Fähigkeiten zeigt. Präzise eingeritzte Steinzeichnungen gelten als die ältesten Baupläne der Menschheit. Funde von Werkzeugen und Artefakten deuten auf handwerkliches Können, technische Planung und symbolische Praktiken einer frühen neolithischen Kultur hin. Das Forscherteam findet auch die Werkzeuge, mit denen die Menschen damals die Gazellen töten und verarbeiten. Sie zeugen von hohem handwerklichem Geschick. Ihre Funktion lässt sich heute noch nachvollziehen. Weitere Entdeckungen weisen auf rituelle und spirituelle Praktiken hin, die eng mit den 'Wüstendrachen' verbunden sind. Archäologen finden Modelle der 'Drachen' sowie Steine in menschenähnlicher Form mit eingravierten Gesichtern, die einen rituellen Kontexten vermuten lassen. Diese Forschungsergebnisse sind nicht nur für die Archäologie von grosser Bedeutung, sondern auch für das Verständnis der menschlichen Geschichte und der Entwicklung früher Zivilisationen. Sie zeigen, dass die Menschen aus dieser jungsteinzeitlichen Kultur nicht nur geschickte Jäger und Ingenieure waren, sondern auch eine komplexe und tief verwurzelte Kultur hatten. Die ältesten Megastrukturen der Menschheit stehen in der arabischen Wüste. Wer sie errichtete und wozu, zählt zu den zentralen Fragen der Archäologie. Die zweiteilige Dokumentation begleitet ein internationales Forschungsteam bei der Suche nach Antworten und wirft ein neues Licht auf Wissen, Technik und Überleben in der Jungsteinzeit.
  2. Rückkehr der Mammuts? Die Wiederbelebung ausgestorbener Arten

    Kategorie
    Tiere
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Mit Gentechnik Artenschutz revolutionieren: Weltweit arbeiten Forscher daran, die Urzeit-Giganten wieder zum Leben zu erwecken und das Auswildern ausgestorbener Tierarten zu ermöglichen. Auch bedrohte Arten sollen davon profitieren: Mit der Genschere werden die Baupläne ausgestorbener Arten aus Museumsexemplaren rekonstruiert und die wichtigsten Merkmale in das Erbgut noch lebender Verwandter integriert. Chance oder Gefahr? In den USA arbeiten Forscherinnen und Forscher bereits daran, asiatischen Elefanten Genbausteine der Mammuts für eine stärkere Kälteresistenz einzupflanzen. Damit sollen die in Südostasien bedrohten Dickhäuter auch in den Steppen Sibiriens überleben können. Auch in Australien ist es gelungen, Teile des Erbguts von Beutelwölfen aus konservierten Embryos zu gewinnen. Die Gene dieser Art werden im Labor erzeugt und der verwandten Beutelmaus eingepflanzt, um sich dem Beutelwolf genetisch immer mehr anzunähern. Die Vision: Das 1936 ausgerottete Raubtier soll auf Tasmanien für gesündere Wildbestände sorgen, indem es kranke und schwache Tiere ausmerzt. Eine Revolution im Naturschutz? Die Hoffnung: Moderne Biotechnologie soll auch bei der Rettung noch lebender, aber bedrohter Arten helfen. Wissenschaftler aus Berlin befruchten Eizellen der letzten beiden lebenden Weibchen des Nördlichen Breitmaulnashorns mit Samen verstorbener Männchen, die jahrzehntelang tiefgekühlt konserviert wurden. Die Embryonen werden dann von Leihmüttern einer verwandten Art in Kenia ausgetragen. Während die einen die sogenannten De-Extinction-Projekte als Chance sehen, stossen sie bei den anderen auf Kritik: Biologen und Ethiker sind skeptisch, ob diese wiederbelebten Arten dem Ökosystem wirklich nützen. Sie befürchten, dass die Folgen einer solchen Wiederansiedlung unabsehbar sind und die dafür eingesetzten Ressourcen dem klassischen Naturschutz entzogen werden. Sowohl Forscherinnen und Forscher als auch die kritischen Stimmen aus der Wissenschaft kommen in dieser Dokumentation zu Wort und fragen: Wie kann und soll der Artenschutz der Zukunft aussehen?
    Wiederholung
    W
  3. Asteroid – Der Dino-Killer aus dem All

    Überleben nach der Katastrophe

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    D/F/J
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Vor 66 Millionen Jahren schlägt ein Asteroid auf der Erde ein und beendet die Herrschaft der Dinosaurier. Mit ihnen sterben in kurzer Zeit rund drei Viertel aller Tier- und Pflanzenarten aus. Forschende begeben sich in der Wüste von Colorado auf Spurensuche. Mit modernen Methoden wollen sie herausfinden, welche Arten die Katastrophe überlebten. Was passierte in den Jahrtausenden nach dem Einschlag, als das Leben den Planeten zurückeroberte? 1822 wurde zum ersten Mal ein Fossilfund als Dinosaurier erkannt und bezeichnet. Seither versucht die Wissenschaft zu ergründen, warum diese Riesen ausstarben und wie unsere heutige Welt entstanden ist.
  4. Asteroid – Der Dino-Killer aus dem All

    Aufstieg der Säugetiere

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    D/F/J
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Nach der Katastrophe vor 66 Millionen Jahren entsteht eine neue Welt – beherrscht von Säugetieren. Klimaveränderungen treiben die Entwicklung der Artenvielfalt an. Fossilienfunde von Echsen, Säugetieren und Pflanzen helfen dem Paläontologen Tyler Lyson und seinem Team, die Geheimnisse um die Entstehung neuen Lebens zu entschlüsseln. Sie stossen auf einen der ältesten Nachfahren der Dinosaurier: eine frühe Vogelart. Bei ihren Forschungen lassen sie sich weder von widrigen Wetterbedingungen noch von logistischen Problemen aufhalten. Ihr Ziel: die Geschichte der Erde und damit auch unsere Geschichte möglichst genau nacherzählen zu können. Vor 66 Millionen Jahren schlägt ein Asteroid auf der Erde ein und vernichtet einen Grossteil der Arten. Ein wissenschaftliches Team untersucht, wie sich das Leben nach der Katastrophe erholt.
  5. Sternstunden der Evolution mit Dirk Steffens Sternstunden der Evolution

    Der Anfang von allem

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Warum haben die Zebras Streifen, und wer machte den ersten Schritt an Land? 'Terra X'-Moderator Dirk Steffens begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte des Lebens. Und das hat eine ungeheure Vielfalt an Tieren und Pflanzen hervorgebracht. Wie ist das möglich? Charles Darwin entwickelte hierzu eine revolutionäre Theorie. Sie erklärt, wo unser Ursprung liegt und warum Mensch und Mücke verwandt sind. Für Dirk Steffens hatte Darwin damit 'die beste wissenschaftliche Idee aller Zeiten'. Der Moderator steuert seinen ganz persönlichen Blick auf unsere Welt bei. In dieser Folge macht er sich auf die Suche nach dem Anfang von allem, als sich die ersten Zellen bildeten und unser Urvorfahr, von den Wissenschaftlern 'Luca' genannt, durch die Ozeane schwirrte. Wer hatte die ersten Augen? Und warum sehen nicht nur Katzen, sondern auch Dinosaurier im Dunkeln? Überraschende Fragen vermitteln einen neuen Blick auf die Evolution. Wir wissen, dass das Leben im Kambrium vor 500 Millionen Jahren explodierte und viele neue Arten entstanden. War das der Beginn des ewigen Kreislaufs vom Fressen-und-gefressen-Werden? Und gibt es auch so etwas wie Liebe und Selbstlosigkeit? Über diese und andere Fragen unterhält sich Dirk Steffens mit den Ikonen der Wissenschaft wie beispielsweise der Affenforscherin Jane Goodall, die entdeckte, wie ähnlich sich Menschen und Schimpansen sind: Sie führen brutale Kriege und können doch ganz liebevoll sein. Als Kulisse für Dirk Steffens' Moderationen dient ein Baumhaus auf Bali, mitten im Dschungel – einem der artenreichsten Biotope unserer Erde. Grosse Bilder zeigen dem Zuschauer die Wunder der Natur von heute. Aufwendige Computeranimationen lassen die Welt vor Jahrmillionen wiederauferstehen. So entsteht auf der Basis neuester Forschungsergebnisse ein neues Bild der Zeit, in der die Welt wurde, was sie ist.
    Regie
    Carsten Gutschmidt, Claudia Ruby
  6. Sternstunden der Evolution mit Dirk Steffens Sternstunden der Evolution

    Untergang und Neubeginn

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Fünf Mal stand das Leben auf der Erde kurz vor dem Aus, jedes Mal erholte es sich wieder. 'Terra X'-Moderator Dirk Steffens begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte der Evolution. Auch auf das bislang grösste Artensterben vor 250 Millionen Jahren folgte ein Neubeginn. Topräuber wie Thalattoarchon schwammen durch die Meere. Manche Erfindungen der Evolution haben aber alle Katastrophen überdauert – zum Beispiel das Ei und der Sex. Warum sterben die einen aus, während andere überleben? Warum mussten irgendwann auch die Dinosaurier von der Bühne verschwinden? Diese und ähnliche Fragen bespricht Dirk Steffens mit Richard Dawkins, dem wohl berühmtesten Evolutionsbiologen unserer Zeit. Dawkins, ein überzeugter Atheist, ist sich sicher: 'Ein Schöpfer hätte die Welt perfekter gemacht, als sie ist.' Dass Albatrosse Bruchlandungen hinlegen, Hirsche zu grosse Geweihe haben und Babyschildkröten schon vom ersten Tag an um ihr Leben laufen müssen, das liegt daran, dass die Evolution nur langsam voranschreitet. Es dauert, bis sich Arten an ihre Umgebung anpassen. Manche schaffen es nie. Ab und zu in der Geschichte des Lebens aber gibt es eine Super-Sternstunde der Evolution. Eine davon ist die Erfindung des Sex. 99 Prozent aller Arten tun es. Aber warum gibt es Sex überhaupt, warum klonen wir uns nicht einfach? Immerhin gestaltet sich die Paarsuche ungeheuer aufwendig. Vögel plustern sich auf und bauen Supernester, Wale singen, und Menschen machen sich zum Affen, um den oder die Richtige zu beeindrucken. 'Terra X' geht der Frage auf den Grund und findet heraus, warum sich manche Menschen einfach nicht riechen können. Die Reihe 'Sternstunden der Evolution mit Dirk Steffens' geht den Erfolgsgeschichten und den Rückschlägen des Lebens nach und ergründet Ursachen und Zusammenhänge. Dabei wirft Dirk Steffens einen ganz persönlichen Blick auf unsere Welt und ihre Entstehung.
    Regie
    Carsten Gutschmidt, Claudia Ruby
  7. Sternstunden der Evolution mit Dirk Steffens Sternstunden der Evolution

    Die grossen Rätsel

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Was ist Intelligenz, und warum müssen wir schlafen? Die Evolution steckt voller Rätsel. 'Terra X'-Moderator Dirk Steffens begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte des Lebens. Nur der Mensch kann sprechen. Aber wie kommunizieren Tiere miteinander? Was Präriehunde zueinander 'sagen', weiss man inzwischen. Doch viele Rätsel bleiben ungelöst. Warum zum Beispiel wandern Vögel, Falter und Wale zum Teil um die halbe Welt? Löwen sind besonders müde, sie schlafen bis zu 18 Stunden pro Tag. Bei Delfinen schläft immer nur eine Hirnhälfte, während die andere dafür sorgt, dass die Meeressäuger auch im Schlaf zum Atmen an die Oberfläche auftauchen. Ob Bienen und Schnecken schnarchen, weiss man nicht, aber sie schlafen auch. Wozu das Ganze dient, ist nicht wirklich bekannt. Forscher gehen davon aus, dass unser Immunsystem im Schlaf hochaktiv ist, dass Schlaf also gesund macht. Doch wozu gibt es überhaupt Krankheiten? Dirk Steffens trifft George Church, einen Pionier der Genforschung. Der Harvard-Wissenschaftler will Krankheiten ausrotten. Aber nicht nur das: Er will mit genetischen Werkzeugen auch ausgestorbene Tierarten wie das Mammut wiederbeleben. Inwieweit der Mensch in die Evolution eingreifen soll und darf, darüber unterhält er sich mit dem 'Terra X'-Moderator. Die neuen Stars der Intelligenzforschung sind neuseeländische Papageien, die Keas. Sie sind unglaublich neugierig und sehr verspielt. Am liebsten rutschen und albern die 'Clowns der Berge' miteinander im Schnee herum. Aber sie können etwas, was andere nicht können: Probleme lösen, und zwar gemeinsam. Wir Menschen gestalten den Planeten in einem einzigartigen Ausmass. Wissenschaftler sprechen bereits von einem neuen Zeitalter: dem Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen. Die Folge: Die Artenvielfalt schwindet, wir steuern auf eine sechste Aussterbekatastrophe zu. Aber es gibt auch Grund zum Optimismus: Noch können wir die Bedingungen verbessern, und bisher hat das Leben selbst alle Katastrophen überstanden. Die Evolution hält noch viele Überraschungen bereit.
    Regie
    Carsten Gutschmidt, Claudia Ruby
  8. Das Grab der Schamanin – Ein Geheimnis aus der Steinzeit

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Die Schamanin von Bad Dürrenberg: Vor 9000 Jahren von ihren Zeitgenossen verehrt, 1934 von den Nazis entdeckt und für Propaganda missbraucht. Erst vor Kurzem wurde ihr Geheimnis gelüftet. Die aktuelle Untersuchung dieser aussergewöhnlichen Frau enthüllt nicht nur spektakuläre Erkenntnisse über das Leben in der Mittelsteinzeit, sondern spiegelt auch die brandaktuelle Diskussion in der Archäologie: Wie viel Fake News verbergen sich in Wissenschaft? Im Fall der Schamanin könnte die Fehlinterpretation kaum gravierender sein. Im Nationalsozialismus deutete man das für die Mittelsteinzeit aussergewöhnlich reiche Grab als letzte Ruhestätte eines bedeutenden Mannes. Der als arischer, weisser Vorfahr der Deutschen reklamierte Fund sollte die Rassentheorie stützen. Heute kann die Paläogenetik zweifelsfrei beweisen, dass die bestattete Person keineswegs zum frei erfundenen Bild des männlichen, heroischen Ur-Ariers passt. Zunächst einmal handelt es sich bei dem in Bad Dürrenberg entdeckten Skelett um die Überreste einer Frau. Sie gehörte zu den Jägern und Sammlern der Mittelsteinzeit. Wie alle frühen Europäer hatte sie einen dunklen Teint. Die helle Hautfarbe entwickelte sich erst später im Zusammenhang mit dem Konsum von Milchprodukten. Bauern und Viehzüchter aus Anatolien waren einige 1000 Jahre nach der Frau von Bad Dürrenberg die ersten hellhäutigen Siedler in Europa. Die Ausstattung des Grabes ist spektakulär für die Mittelsteinzeit. Überhaupt wurden damals nur ganz wenige Menschen in Erdbestattungen beigesetzt und dann auch nur sehr selten mit Beigaben. 'Wenn man eine Klinge hat', berichtet der Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, Harald Meller, 'kann das schon viel sein. Andere Gräber sind überhaupt nicht vergleichbar!' Im Grab der Bad Dürrenbergerin waren über 50 Zähne von Auerochsen, Wildschweinen und Hirschen gefunden worden – viele manuell durchbohrt und offenbar Teil einer Ritualkette. Dazu diverse Steinwerkzeuge und Klingen aus Feuerstein. Eine Nachgrabung 2023 legt ausserdem nahe, dass noch Jahrhunderte nach dem Tod der Schamanin Opfergaben im Umfeld ihres Grabes abgelegt wurden. Wer also war diese Frau? Wie hat sie gelebt? Welche Bedeutung hatte sie zu ihren Lebzeiten und sogar darüber hinaus? Vieles deutet darauf hin, dass die hochgeschätzte Frau eine Schamanin war. Dafür sprechen nicht nur die zahlreichen Begleitfunde, die zu einer schamanischen Ausstattung gehört haben könnten, sondern auch zwei medizinische Entdeckungen: Die Schneidezähne waren abgefeilt, was auf ein Initiationsritual hindeuten könnte. Erstaunt waren die Forscher jedoch vor allem über die Wirbelknochen des Skeletts. Eine Fehlstellung zweier Halswirbel könnte die Frau in die aussergewöhnliche Lage versetzt haben, die Blutzufuhr ins Gehirn zu drosseln. Auf diese Weise hätte sie bewusst einen tranceartigen Zustand herbeiführen können. Diese Praxis barg allerdings auch Gefahren. Eine davon war ein Phänomen, das die Medizin als Nystagmus bezeichnet. Gemeint ist eine schnelle, unwillkürliche Augenbewegung. Was heute vor allem als Symptom einer Krankheit definiert ist, könnte in der Mittelsteinzeit als besonderes Kennzeichen gewertet worden sein und die Autorität einer Schamanin zusätzlich gestützt haben. Der Film begleitet die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer kriminalistischen Spurensuche, in deren Verlauf das Rätsel um die Schamanin von Bad Dürrenberg Stück für Stück gelöst wird. Fest steht: Sie war eine Frau von sehr grosser Bedeutung. Mithilfe fachübergreifender Wissenschaft, von Archäogenetik über Archäologie bis hin zu modernster medizinischer Forschung, sollen ihre Lebensumstände genauer beleuchtet werden. Die Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Bereichen ermöglichen es zum ersten Mal auch, eine realistische 3-D-Gesichtsrekonstruktion der Schamanin zu erstellen. Diese wiederum dient als Datenbasis für neueste VFX-Technologie: 'Unreal Engine' kombiniert mit der 'MetaHuman'-Technologie. Das Ergebnis: In einer komplett digital gebauten Welt, die die Fauna und Flora der Mittelsteinzeit nach dem aktuellen Wissensstand abbildet, agiert ein Avatar der Schamanin, der ihr Äusseres so naturgetreu wie derzeit möglich wiedergibt.
    Cast
    Petra Konradi
    Regie
    Christian Stiefenhofer
  9. Geheimnisvoller Amazonas – Das Rätsel der Urvölker The lost civilization of the Amazon

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Im Regenwald Kolumbiens geben jahrtausendealte Felsmalereien den Wissenschaftlern Rätsel auf. Welche Amazonas-Völker haben diese Kunstwerke geschaffen? Und zu welchem Zweck? Nach mehr als 50 Jahren Bürgerkrieg im Land dringt ein einheimischer Archäologe in den Dschungel vor, um den Ursprung der Malerei zu erforschen. Er ist überzeugt: Die Bilder stammen aus der frühesten Besiedelung Amerikas – viel früher als bisher angenommen. Der Archäobotaniker Gaspar Morcote-Ríos ist überzeugt: Die Kunstschaffenden lebten in einer hoch entwickelten Kultur und verfügten über ein grosses Fachwissen. Wie sonst wäre es ihnen möglich gewesen, in zehn bis zwölf Metern Höhe steile Felsen zu bearbeiten – mit Farben, die Jahrtausende überdauert haben? Die Künstler verwendeten mineralische Pigmente, die sich mit der gängigen Radiokarbonmethode nicht datieren lassen. Um das Alter zu bestimmen, gräbt Morcote-Ríos am Fusse der Felsen Pflanzensamen und winzige Keramikscherben aus und untersucht sie. Die ältesten sind etwa 12.600 Jahre alt. Mit einem Team von Archäologen will er nun die Rätsel der Urvölker im Herzen des Amazonas-Regenwaldes lösen: Wer waren diese Menschen? Woher kamen sie? Und warum verschwand ihre Kultur eines Tages? Viele Forscher glauben inzwischen: Grosse Teile Amazoniens waren einst dicht besiedelt.
    Cast
    Gaspar Morcote-Ríos
  10. Das Geheimnis der Denisova-Menschen – Auf den Spuren der Evolution Le mystère de l'homme de Denisova

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Ein rätselhafter Fund: 2008 entdeckt ein Archäologenteam bei Ausgrabungen in Sibirien einen kleinen Knochen. Er stellt das bisherige Wissen über die Menschheitsgeschichte auf den Kopf. Die genetische Analyse des Fingerglieds zeigt: Es stammt von einem Urmenschen, doch weder vom Homo sapiens noch vom Neandertaler. Eine bislang unbekannte Menschenform ist entdeckt. Die Wissenschaft tauft ihn nach seinem Fundort: Denisova-Mensch. Um das Rätsel des Fingerknochens zu lösen, wird der Fund an das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig geschickt. Dort arbeitet der Paläogenetiker und Nobelpreisträger 2022 für Physiologie und Medizin, Svante Pääbo, mit einem internationalen Forscherteam am Neandertaler-Genom-Projekt. Sie extrahieren die DNA aus dem sibirischen Fingerknochen und sind verblüfft über die Ergebnisse: Der Knochen stammt zwar von einem Menschen, doch dieser Urmensch ist der Wissenschaft bislang unbekannt. Diese Entdeckung versetzt Anthropologinnen und Anthropologen weltweit in Aufregung. Wann und wo haben die Denisova-Menschen gelebt? Wie sahen sie aus? Warum sind sie ausgestorben? Um mehr über diese Menschenform zu erfahren, setzen die Forschenden die Spurensuche fort: Im tibetischen Hochland finden sie ein Teil eines Unterkiefers mit grossen Zähnen. Für eine klassische DNA-Analyse ist das Fossil jedoch zu stark beschädigt. Eine neue Untersuchungsmethode der alten Proteine liefert Hinweise: Es handelt sich wieder um einen Denisova-Menschen – aber dieses Mal ausserhalb Sibiriens. Der Urmensch muss sich an das Leben in grosser Höhe angepasst haben. Und nicht nur das: Offenbar hat er seine Gene, die ihm das Überleben in der Höhe ermöglichten, an die heute dort lebenden Tibeter weitergegeben. Denisova-Mensch und Homo sapiens haben also vermutlich nicht nur gleichzeitig gelebt, sondern sich auch untereinander fortgepflanzt. Dies stellt die Wissenschaft vor weitere Fragen: Wie viele seiner Gene hat der Denisova-Mensch dem heutigen Menschen vererbt? Und welche Merkmale sind damit verknüpft? Die Suche nach Antworten führt bis nach Papua-Neuguinea, mitten im Pazifik. Selbst dort finden sich die Spuren des Denisova-Menschen.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Guy Beauché
  11. Lady Sapiens – Auf den Spuren eines Steinzeit-Mythos Lady Sapiens, à la recherche des femmes de la préhistoire

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    F/CDN/B/J/USA
    Produktionsjahr
    2021
    Beschreibung
    Beeren sammeln, Kinder hüten – lange Zeit wurden diese Aufgaben den Frauen der Steinzeit zugedacht. Neue Erkenntnisse aber zeigen: Die Frauen gingen jagen und führten ihre Clans an. Die Arbeitsteilung der Steinzeitmenschen war keineswegs streng getrennt wie bislang vermutet. Nicht nur die Männer gingen auf Mammutjagd, und Frauen sassen nicht ausschliesslich am Feuer. Sie waren viel gleichgestellter, wie Forscherteams nun herausgefunden haben. 1872. In der Grotta del Caviglione, einer Höhle in Nordwestitalien, findet der Archäologe Émile Rivière ein prähistorisches Skelett. Offenbar ein Nachkomme des Homo sapiens, der vor rund 24.000 Jahren dort seine Jagdgründe hatte. Der robuste Knochenbau und Grabbeigaben wie Werkzeuge und Kopfschmuck lassen Wissenschaftler über ein Jahrhundert lang glauben, es handele sich um einen Mann. Erst in den 1990ern wird das Skelett mithilfe moderner Technik genauer untersucht. Tatsächlich deutet das ungewöhnlich breite Becken eher auf eine Frau hin, was inzwischen belegt werden konnte. Die Funde im Grab der 'Dame von Caviglione' deuten darauf hin, dass sie eine höhere Stellung in ihrer Gesellschaft genoss: die einer Schamanin oder Häuptlingsfrau – ein Bild, das dem der Beeren sammelnden Steinzeitfrau widerspricht. Tatsächlich waren es zwar vor allem die Frauen, die Pflanzen, Früchte und Wurzeln sammelten, doch diese dienten nicht nur der Nahrung. Höchstwahrscheinlich kannten viele Steinzeitfrauen die heilende Wirkung bestimmter Pflanzen und stellten daraus Arzneien her, etwa Malve zur Unterstützung der Wundheilung sowie Mariendistel zur Entgiftung der Leber. Damit waren sie möglicherweise Gründerinnen der Medizin und Naturheilkunde. Welche aus heutiger Sicht modernen Rollen spielten die starken Frauen des Jungpaläolithikums noch? Eine archäologische Spurensuche, die neues Licht auf die prähistorischen Geschlechterrollen sowie ihr differenziertes gesellschaftliches Gefüge wirft.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Thomas Cirotteau
  12. Rätsel der Menschheit: Liebe und Sex

    Kategorie
    Sexualität
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Phallussymbole zum Schutz vor bösen Geistern, Mädchentausch für das Überleben der Menschheit und Homosexualität im alten Rom – eine archäologische Reise durch die Geschichte der Sexualität. Im Mittelalter Tabu, bei den Römern ein Lifestyle und in der Steinzeit reiner Überlebensinstinkt? Schweizer Forschende werfen ein neues Licht auf Liebe und Sex – und decken auf: Die älteste Vergnügung der Menschheit folgt nicht nur Naturgesetzen. Liebe und Sexualität sind ein fester Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens. Dank ihnen können wir Bindungen eingehen und mit anderen Personen zusammenarbeiten. Solche persönlichen Beziehungen sind grundlegend für alle Menschen, die im Wesentlichen soziale Organismen sind. Aber war das schon immer so? Wie ist es möglich, diesen Aspekt unseres Privatlebens zu studieren, um ihn besser zu verstehen? Laut Evolutionsbiologen ist es notwendig, mithilfe der Archäologie und Paläoanthropologie in die Vergangenheit zu reisen, um einige unserer Verhaltensweisen wie Sexualität gründlich zu analysieren: Wem Phallussymbole Schutz vor bösen Geistern versprachen, wo Mönche mit Dirnen in Whirlpools sassen, wann Mädchentausch zu einer Frage des blanken Überlebens wurde und warum Homosexualität für die alten Römer ganz selbstverständlich war – das sind nur ein paar der Fragen, die in 'Rätsel der Menschheit: Liebe und Sex' beantwortet werden. Die Ergebnisse jahrelanger Studien halten viele interessante Entdeckungen für uns bereit, die ein anderes Licht auf das Privatleben von Menschen in der Vergangenheit vom 19. Jahrhundert bis in die Altsteinzeit werfen. Am Ende steht die Erkenntnis, dass sich zwar das Verständnis von korrektem Fortpflanzungsverhalten über Epochen und Kulturen hinweg unterscheidet, aber zu jeder Zeit als etwas betrachtet wurde, das vor allem sozialer Regelung bedarf.
    Regie
    Jo Siegler, Niels Waibel
  13. Rätselhafte Venus von Willendorf – Die Frau in der Steinzeit

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Die kleine Frauenstatuette aus der Altsteinzeit gibt Rätsel auf: die 'Venus von Willendorf'. Sie ist Anlass für Neuinterpretationen des Zusammenlebens von Mann und Frau in der Steinzeit. Die Entstehung eines der ältesten Kunstwerke der Menschheit liegt im Verborgenen. Ebenso unbekannt: ihre Schöpfer. Waren die Steinzeitmenschen hochkultiviert und arbeitsteiliger organisiert als bisher gedacht? Neueste Technik soll Geheimnisse aufdecken. In aufwendigen Spielszenen werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse in einer spannenden Geschichte und in anschaulichen Bildern erzählt. Sie visualisieren die bis ins letzte Detail rekonstruierte Lebenswelt der Menschen vor 29.000 Jahren. Im Mittelpunkt der Spielszenen steht eine junge Frau. Der Film begleitet sie von ihrer Kindheit an, als sie schon als Mädchen auf die Jagd geht. Mit ihr erfahren die Zuschauer das Zusammenleben und den Alltag in der Gruppe. So wird erkennbar, dass die Steinzeitmenschen in komplexen sozialen Verbindungen lebten und nicht einfach 'Wilde im Pelz' waren.
    Wiederholung
    W
  14. Humans – Geschichte der Menschheit Humans

    Vergessene Verwandte

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Die Evolution des Menschen ist geprägt von Aufbrüchen und Rückschlägen. Unsere Geschichte beginnt vor Millionen von Jahren. Sie hätte auch ganz anders ausgehen können. Als der Homo sapiens in Afrika auftaucht, ist er nicht allein: Mehrere Menschenarten teilen sich die Welt. Manche beherrschen bereits Werkzeuge und Feuer. Doch kleine Populationen, Klimawandel, Konkurrenz und Vermischungen lassen viele Linien verschwinden. Warum überlebt ausgerechnet der Homo sapiens? Ein bis heute ungelöstes Rätsel. Anhand neuester Funde und moderner Analysemethoden kommen Forscherinnen und Forscher der Antwort näher. Ihre Erkenntnisse stellen bisherige Annahmen über Zeit und Ort des Ursprungs der Menschheit infrage. Fossilien aus Marokko zeigen, dass die Wiege der Menschheit offenbar nicht allein in Ostafrika lag und dass der Homo sapiens rund 100.000 Jahre älter ist als bisher angenommen. Sedimentkerne aus uralten Seen verraten, dass frühe Populationen mehrfach knapp dem Aussterben entgingen, sich aber letztlich behaupten konnten. Entscheidend waren nicht nur bessere Jagdwaffen, sondern auch ausgeprägtes Sozialverhalten sowie die Fähigkeit, komplexe Ideen zu teilen, Netzwerke zu bilden und Wissen generationsübergreifend zu vermehren. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
    Wiederholung
    W
  15. Humans – Geschichte der Menschheit Humans

    Aufbruch aus Afrika

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Vor rund 70.000 Jahren beginnt sich das Klima in Afrika zu wandeln. Ein Prozess, der dem Homo sapiens neue Lebensräume eröffnet. Er wagt sich über die Grenzen des Kontinents hinaus. In nur wenigen Jahrtausenden verbreitet er sich über den gesamten Globus. Auf seinem Weg passt er sich selbst extremen Lebensräumen an, etwa den tropischen Regenwäldern Südostasiens. Funde auf der indonesischen Insel Flores zeigen jedoch, dass er nicht allein war. 2003 machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung. In einer Höhle auf der indonesischen Insel Flores finden sie das nur etwa einen Meter grosse, 60.000 Jahre alte Skelett eines erwachsenen Mannes. Die winzige Menschenart wird nach ihrem Fundort 'Homo floresiensis' benannt. Niemand weiss genau, wie diese Menschen auf die Insel kamen, warum sie so klein waren und mit welcher Menschenart sie am engsten verwandt sind. Ob sich Homo floresiensis und Homo sapiens je begegnet sind, ist unbekannt. Doch während es vom Homo floresiensis ausserhalb seiner Heimatinsel keine Spuren gibt, hinterlässt der moderne Mensch seinen Fussabdruck auf dem gesamten Planeten. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
    Wiederholung
    W
  16. Humans – Geschichte der Menschheit Humans

    Kampf ums Überleben

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Vor rund 40.000 Jahren leben mehrere Menschenarten auf der Welt: in Asien der Denisova-Mensch, in Europa der Neandertaler, und der Homo Sapiens hat sich bis nach Australien ausgebreitet. Neue Forschungen zeigen, dass das Bild vom primitiven Neandertaler überholt ist: Er nutzte Pigmente für Höhlenmalereien und fertigte Schmuck aus Federn und Vogelkrallen. Als der Homo sapiens aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa einwanderte, lebte er eine Zeit lang Seite an Seite mit dem Neandertaler. Zahlreiche Funde zeigen, dass es dabei auch zu engen Kontakten kam. In Südfrankreich wurde ein und dieselbe Höhle abwechselnd von Neandertaler und Homo sapiens genutzt. Im Laufe der Zeit vermischten sich die Arten. So weisen einzelne Knochenfunde aus Rumänien Merkmale der beiden menschlichen Spezies auf. Zu einer Vermischung der Arten kam es auch in Asien zwischen dem dort heimischen Denisova-Menschen und dem Homo sapiens. Überlebt hat letztlich jedoch nur die Spezies des Homo sapiens. Genanalysen von Knochenfunden zeigen, dass es in den kleinen, isoliert lebenden Populationen der Neandertaler zu Inzucht und damit zu einem geringen Gen-Austausch kam. Ein entscheidender Nachteil für ihr langfristiges Überleben. Doch ganz verschwunden sind die Verwandten des Homo sapiens nicht: Bis heute sind im Erbgut von Europäern bis zu zwei Prozent Neandertaler-DNA nachzuweisen. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
    Wiederholung
    W
  17. Humans – Geschichte der Menschheit Humans

    Neue Welten

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit ziehen die ersten Menschen von Ostasien über eine Landbrücke namens Beringia nach Nordamerika: in eine Welt voller Raubtiere und urzeitlicher Riesen. Das Überleben für den Homo sapiens ist dort nicht einfach. Die Landschaft ist karg und grösstenteils mit Schnee und Eis bedeckt. Das Nahrungsangebot ist zwar ausreichend, doch die frühen Menschen werden von gigantischen Tieren bedroht: der Megafauna. Dazu zählten so furchteinflössende Tierarten wie Säbelzahnkatzen, Kurznasenbären oder der Canis dirus, eine Wolfsart. Durch die Domestizierung des Wolfes wurde das Jägerdasein der ersten Menschen erleichtert. Zudem kam ihnen der Klimawandel zu Hilfe. Die massiven Eisschilde der Nordhälfte des Kontinents begannen zu schwinden, und immer mehr Menschen zogen ins Landesinnere Nordamerikas oder machten sich auf den Weg nach Süden. In New Mexico haben sie Spuren hinterlassen: in Form von versteinerten Fussabdrücken sowie steinernen Speerspitzen und technisch innovativen Speerschleudern. Letztere geben Aufschluss über ihre Jagdtechniken. Aufgrund des Klimawandels und des hohen Jagddrucks durch den Menschen starb die Megafauna aus. Und so wanderte der Homo sapiens auf der Suche nach Nahrung immer weiter in Richtung der tropischen Wälder des Südens. Dort wurden die Jäger und Sammler zu sesshaften Bauern und bildeten die ersten urbanen Gemeinschaften. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo Sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
    Wiederholung
    W
  18. Humans – Geschichte der Menschheit Humans

    Von Jägern zu Siedlern

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Als vor rund 12.000 Jahren die letzte Eiszeit endet, ändern die Menschen ihre Lebensweise von Grund auf. Sie geben ihr Dasein als Jäger und Sammler auf und lassen sich dauerhaft nieder. Das mildere Klima ermöglicht den Menschen, Pflanzen anzubauen, Tiere zu halten und feste Behausungen zu errichten. Doch sie gehen ein Wagnis ein, denn die Sesshaftigkeit bringt nicht nur zahlreiche Vorteile mit sich, sondern auch ungeahnte Herausforderungen. Von den ersten Versuchen der Sesshaftigkeit zeugen die monumentalen Grossbauten von Göbekli Tepe. Forschende rätseln noch immer, welchem Zweck die riesige Anlage diente, die viele Jahrtausende älter ist als Stonehenge. Fest steht, dass sie ein Ausdruck von Kultur war: Rituale, Bräuche, Symbole, Kunst, Geschichten und Ideen – über Generationen hinweg mündlich weitergegeben – werden greifbar. Und sie zeugt davon, dass sich dort viele Menschen versammelten und vernetzten. Und ihre Zahl wuchs. In der Region um den 'Fruchtbaren Halbmond' entstanden nicht nur immer mehr Siedlungen, sondern auch eine der ersten Grosssiedlungen der Welt – Çatalhöyük. Sie hatte mehrere Tausend Einwohner. Wohnbauten und Ställe standen dort so dicht gedrängt, dass kein Platz für Strassen und Plätze blieb. Die Wohnräume waren nur über die Dächer zugänglich. Dort spielte sich auch das öffentliche Leben ab. Doch das enge Zusammenleben brachte Probleme: Neue Krankheiten entstanden, es gab mehr Konflikte und Gewalt. In Ägypten zeigt sich hingegen, dass grosse Siedlungen durchaus gedeihen konnten. Die Menschen waren mittlerweile in der Lage, in einer Gemeinschaft zu leben. Und dank der Hieroglyphenschrift liess sich die Gemeinschaft gut organisieren. Noch war nur eine Elite schreibkundig, doch mit der Erfindung des Alphabets lernten auch einfache Menschen lesen und schreiben. Das sorgte für einen enormen Entwicklungsschub, an dessen Ende unsere moderne Gesellschaft steht. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
    Wiederholung
    W
  19. Überleben!

    Unser Erbe

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Warum hat sich ausgerechnet der Homo sapiens durchgesetzt? In der 'Terra X'-Reihe 'Überleben!' untersucht die Systemforscherin Antje Boetius das Geheimnis unserer Erfolgsgeschichte. Sie analysiert, mit welchen Strategien es unseren Vorfahren gelang, in allen Naturräumen des Planeten heimisch zu werden. Auf der abgelegensten Forschungsstation Grönlands erforscht sie die Klimageschichte unseres Planeten. Denn: Am Anfang unserer Überlebensgeschichte steht die Anpassung unseres genetischen Erbes an die Entwicklung des globalen Klimas. In Eiskernen sind klimatische Umschwünge und geologische Katastrophen wie Vulkanausbrüche festgehalten. Harte Bedingungen für die vielen Menschenarten, die es einst gab. Wie diese jahrtausendelange Anpassungsgeschichte zu einem Gen-Booster in unserer Frühgeschichte wurde, belegt ein Durchbruch der Paläoarchäologie. In einer sibirischen Höhle wurde eine bis dahin unbekannte Menschenart gefunden. Ihre Gene tragen wir immer noch in uns. 'Terra X – Überleben' verfolgt auch die Überlebensstrategien des Homo sapiens in den extremen Naturräumen. Neueste Arbeiten zeigen auf, wie weitreichend die Mensch-Tier-Kooperation wirklich war. In den Wüsten hingegen haben Menschen ganz andere Methoden entwickelt, um in Hitze und Dürre zu bestehen. Erfolgreiches Beispiel: das System Oase. Alle Oasen sind künstliche, von Menschen geschaffene Überlebensorte. Antje Boetius folgt dem Weg des Wassers im ältesten, durchgehend bewohnten Ort Arabiens, der Oase Balad Sayt im Oman. Der letzte Naturraum, den Menschen besiedelten, war der gigantische Pazifik. In den endlosen Weiten Inseln und Atolle zu finden, erforderte eine nautische Meisterleistung. Wie das Wissen der Seefahrt mit den Überlebensstrategien auf winzigen Atollen zusammenhängt, erforscht Antje Boetius auf den Cookinseln. In den Regenwäldern der Erde bringen neueste bildgebende Verfahren die wahren Dimensionen vergangener Metropolen zum Vorschein. Über Jahrhunderte haben diese urbanen Zentren mitten in Wäldern existiert, Hunderttausende Menschen lebten dort. Die Dokumentation zeigt auf, wie unsere Vorfahren sich einen beeindruckenden Schatz an Überlebenswissen erarbeitet haben, der uns heute noch helfen könnte.
    Cast
    Götz Bielefeld
    Regie
    Philipp Griess
  20. Geheimnisse der Urzeitbestien Lost Beasts Unearthed

    Das Wollnashorn

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Das Wollnashorn – ein Gigant der Eiszeit. In einer Höhle im südenglischen Somerset findet ein Team von Paläontologen Hinweise darauf, warum dieses eindrucksvolle Tier ausgestorben ist. Einst bevölkern sie die Kältesteppen ganz Nordeuropas. Als die Nahrung knapp wird, ziehen sich die Wollnashörner nach Sibirien zurück. Doch vor 11.500 Jahren sind die riesigen Tiere auch in ihrem letzten Rückzugsbereich dem Untergang geweiht. Experten aus aller Welt sind auf der Suche nach Antworten, warum das Wollnashorn ausgestorben ist. Den riesigen Pflanzenfressern, denen Kälte und natürliche Feinde kaum etwas anhaben können, setzen letztlich verschiedene Umstände zu – insbesondere jedoch der Klimawandel und die Ausbreitung des Menschen. Dies betrifft auch zahlreiche andere Vertreter der Megafauna in der Eiszeit, allen voran das Mammut und die Säbelzahnkatze. Neueste Forschungen werfen ein neues Licht auf diese Phase der Erdgeschichte und widerlegen etliche Mythen über das Leben der Tiere während der letzten Kaltzeit auf der Erde. In der Dokumentation von ZDFinfo geben Paläontologinnen und Paläontologen spannende Einblicke in ihre Arbeit und berichten über die neuesten Forschungsergebnisse. Vor Millionen Jahren bevölkern Dinosaurier die Erde. Die Urzeitgiganten, die mit ihrer Grösse und ihren tödlichen Waffen sowohl Land als auch Ozeane beherrschen, geben Forschern bis heute Rätsel auf.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Freya Williams, Alice Ford, Isabel Tang, Selina Tso, James Franklin
  21. Geheimnisse der Urzeitbestien Lost Beasts Unearthed

    Der Triceratops

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Die Badlands in Wyoming sind eine Fundgrube für Paläontologen. Urzeitgiganten haben in dem einstigen Küstengebiet so viele Knochen hinterlassen, dass Forscher förmlich darüber stolpern. Dort finden sie auch Überreste des martialisch aussehenden Triceratops. Der tonnenschwere Koloss mit drei Hörnern auf dem Kopf und einer gewaltigen Halskrause hat die Statur eines Nashorns, die Grösse eines Elefanten und zählt zu den faszinierendsten Urzeitwesen. Als Ikone der Populärkultur hat der Triceratops unsere Vorstellung von der Welt der Dinosaurier massgeblich geprägt. In Filmen und Büchern wird er oft im Kampf gegen den berüchtigten Tyrannosaurus dargestellt. Doch hatten die beiden prähistorischen Giganten tatsächlich tödliche Auseinandersetzungen? An verschiedenen Fundorten in Wyoming wollen Forscher dieser Frage auf den Grund gehen. Wieso hat der Saurier so markante Merkmale wie die Stirnhörner und den riesigen, knöchernen Schild im Nacken entwickelt? Dienten sie allein dem Kampf? Wer waren die Vorfahren des Triceratops? Und lebte er doch sozialer als angenommen? Fest steht nur eines: Dieses aussergewöhnliche Tier war einer der erfolgreichsten Überlebenskünstler seiner Zeit. In der Dokumentation von ZDFinfo geben Paläontologinnen und Paläontologen spannende Einblicke in ihre Arbeit und berichten über die neuesten Forschungsergebnisse. Vor Millionen Jahren bevölkern Dinosaurier die Erde. Die Urzeitgiganten, die mit ihrer Grösse und ihren tödlichen Waffen sowohl Land als auch Ozeane beherrschen, geben Forschern bis heute Rätsel auf.
    Regie
    Freya Williams, Alice Ford, Isabel Tang, Selina Tso, James Franklin
  22. Geheimnisse der Urzeitbestien Lost Beasts Unearthed

    Die Titanosaurier

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Am Ende der Kreidezeit, vor etwa 66 Millionen Jahren, wandern die grössten Landtiere in der Geschichte der Erde über den Planeten – die gigantischen Titanosaurier. Fossile Knochenfunde sind selten. Mithilfe moderner Technik finden Paläontologen immer mehr über diese Sauriergruppe heraus. Neben kleinen Arten gehören ihr auch Vertreter wie der Patagotitan an. Er konnte länger und schwerer werden als ein Passagierflugzeug. Der Patagotitan war – wie alle Titanosaurier – ein Pflanzenfresser. Er gehörte zur Gruppe der Sauropoden. In der Kurzfassung einer Paläontologin: 'Die grossen, vierbeinigen Saurier mit den langen Hälsen.' Doch warum waren die Titanosaurier so gross? Und wie konnten sie trotz ihres gewaltigen Körpers nicht nur überleben, sondern waren evolutionär sogar so erfolgreich, dass sie alle Kontinente eroberten? Forschungsergebnisse aus aller Welt zeigen, dass sie ideale Nahrungsverwerter waren. Dank ihrer langen Hälse konnten sie alles um sich herum abgrasen, ohne einen einzigen Schritt zu tun. Und auch ihr Skelett, ihre Organe und ihr Stoffwechsel waren perfekt an ihre Proportionen angepasst. All das ermöglichte die heute unvorstellbaren Grössendimensionen. Vor Millionen Jahren bevölkerten Dinosaurier die Erde. Die Urzeitgiganten, die mit ihrer Grösse und ihren tödlichen Waffen sowohl Land als auch Ozeane beherrschten, geben Forschern bis heute Rätsel auf.
    Regie
    Alice Ford, Isabel Tang, Selina Tso, Freya Williams, James Franklin
  23. Geheimnisse der Urzeitbestien Lost Beasts Unearthed

    Der Spinosaurus

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Vor Millionen von Jahren dominieren Dinosaurier die Erde. Ihre grosse Artenvielfalt zeugt von erfolgreicher Evolution. An der Spitze der Nahrungskette stehen lange Zeit die Spinosaurier. Gigantische Raubsaurier, die bis zu 18 Meter lang und neun Tonnen schwer sind. Sie beeindrucken aber nicht nur durch ihre Grösse, sondern auch durch bis dahin einzigartige anatomische Merkmale: einen krokodilartigen Schädel und ein markantes Rückensegel. Als Paläontologen 1912 in Ägypten die Knochen einer bislang unbekannten Dinosaurierart entdecken, fällt ihnen der ungewöhnliche Körperbau auf. Am Rücken des etwa 110 Millionen Jahre alten Tieres befinden sich lange Dornfortsätze, die das für diese Sauriergattung typische Hautsegel stützen. Weitere anatomische Merkmale wie der schmale Schädel, die spitzen, kegelförmigen Zähne und der lange, abgeflachte Schwanz legen in Fachkreisen die Vermutung nahe, dass der historische Koloss an ein Leben an oder im Wasser angepasst war. 2005 stossen Forschende in der spanischen Region La Rioja auf Fossilien eines Dinosauriers mit ähnlicher Anatomie. Dieser ist jedoch mit einer Länge von nur etwa sieben Metern kleiner und etwa zehn Millionen Jahre älter als der Spinosaurus-Fund aus Nordafrika, auch das Rückensegel ist nicht so stark ausgeprägt. Ist diese kleinere Version eines Spinosaurus vielleicht ein Urahn des in Nordafrika gefundenen Riesensauriers? Stammen die Spinosaurier ursprünglich aus Europa? Vor Millionen Jahren bevölkerten Dinosaurier die Erde. Die Urzeitgiganten, die mit ihrer Grösse und ihren tödlichen Waffen sowohl Land als auch Ozeane beherrschten, geben Forschern bis heute Rätsel auf.
    Regie
    Alice Ford, Isabel Tang, Selina Tso, Freya Williams, James Franklin
  24. Geheimnisse der Urzeitbestien Lost Beasts Unearthed

    Der Mosasaurus

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Im Zeitalter der Dinosaurier verbreiten Mosasaurier Angst und Schrecken in den Weltmeeren. Dabei täuscht ihr Name, denn die riesigen Prädatoren sind keine Saurier, sondern Echsen. Sie bewegen sich, wie ihre Verwandten an Land, mit seitlich-schlängelnden Bewegungen durchs Wasser. Versteinerte Überreste beweisen – die Mosasaurier jagen alles, was in den Ozeanen der späten Kreidezeit lebt. Doch wie genau gelingt es ihnen, ihre Beute zu fangen? Ein Team von Paläontologen hat an einer abgelegenen und geheimen Fundstätte in den Weiten Wyomings Teile eines Mosasaurier-Unterkiefers mit Zähnen entdeckt. Er zeigt, wie sich die Zähne perfekt an die Unterwasserjagd angepasst haben. Die Forschenden hoffen, in der aktuellen Grabungssaison weitere versteinerte Knochen des Tieres zu finden – und ihre Mühen werden belohnt. Doch warum sind die Mosasaurier, deren Vorfahren erst mühsam das Land für sich erobert haben, wieder ins Meer zurückgekehrt? Wie haben die auf Luft zum Atmen angewiesenen Tiere gelebt? Und warum sind sie am Ende der Kreidezeit ausgestorben? Mithilfe moderner Technik und immer neuen Knochenfunden finden Paläontologen zunehmend mehr darüber heraus, warum die Mosasaurier zu den Spitzenprädatoren in den urzeitlichen Meeren der Erde gehörten. Vor Millionen Jahren bevölkerten Dinosaurier die Erde. Die Urzeitgiganten, die mit ihrer Grösse und ihren tödlichen Waffen sowohl Land als auch Ozeane beherrschten, geben Forschern bis heute Rätsel auf.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Freya Williams, Alice Ford, Isabel Tang, Selina Tso, James Franklin
  25. Geheimnisse der Urzeitbestien Lost Beasts Unearthed

    Der Ankylosaurus

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Ein abgelegenes Tal im Süden Chiles: Dort macht ein Forscherteam eine erstaunliche Entdeckung – die Fossilien eines Dinosauriers. Sein ungewöhnliches Aussehen erstaunt die Paläontologen. Die feinen Sedimente des ehemaligen Flussdeltas haben das Skelett hervorragend erhalten. Fast alle Knochen können geborgen werden. Besonders auffällig ist der versteifte Schwanz mit keulenartiger Spitze – ein Merkmal von Panzersauriern. Das Gebiet des heutigen Südchile löste sich in der Kreidezeit vom Grosskontinent Gondwana ab. Bisher wurden dort kaum Spuren gepanzerter Saurier gefunden. Fossilien von Sauriern mit Schwanzwaffen, wie dem Stegosaurus mit Stachelpaaren an der Schwanzspitze oder dem Ankylosaurus mit seiner Schwanzkeule, stammen meist aus der nördlichen Hemisphäre. Angesichts des keulenförmigen Schwanzendes glauben die Wissenschaftler, einen bisher unbekannten Ankylosaurier vor sich zu haben. Die Waffe des kleinen Sauriers gleicht eher einem Paddel oder einem Macuahuitl der Azteken, einem flachen Holzschwert, das mit Obsidianklingen versehen ist. Doch dann fällt den Wissenschaftlern an dem über 70 Millionen Jahre alten Skelett etwas Verblüffendes auf: Es weist auch Merkmale des Stegosauriers auf, einer weit älteren Dinosaurierart, die bereits gegen Ende der Kreidezeit ausgestorben ist. Könnte dieses Fossil aus Chile eine Übergangsform zwischen Stegosauriern und Ankylosauriern gewesen sein? In der Dokumentation von ZDFinfo geben Paläontologinnen und Paläontologen spannende Einblicke in ihre Arbeit und berichten über die neuesten Forschungsergebnisse. Vor Millionen Jahren bevölkern Dinosaurier die Erde. Die Urzeitgiganten, die mit ihrer Grösse und ihren tödlichen Waffen sowohl Land als auch Ozeane beherrschen, geben Forschern bis heute Rätsel auf.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Alice Ford, Isabel Tang, Selina Tso, Freya Williams, James Franklin
  26. Die Erben der Dinos Dino Birds

    Aufstieg der Vögel

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Vögel sind die vielfältigste Gruppe der Landwirbeltiere und direkte Nachfahren der Dinosaurier. Ihre genaue Entwicklung zu modernen Vögeln ist lange ein Rätsel, das nun entschlüsselt wird. Die Suche nach Vogel-Fossilien gestaltet sich als besonders schwierig, da ihre dünnen, zerbrechlichen Knochen selten erhalten bleiben. Doch seit den 1990er-Jahren ermöglichen aussergewöhnliche Funde die Rekonstruktion der Evolution und der Flugfähigkeit der Vögel. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass viele Merkmale, die wir heute bei Vögeln beobachten, bereits bei ihren Dinosaurier-Vorfahren vorhanden waren. Schon der etwa rabengrosse Archaeopteryx, der vor rund 150 Millionen Jahren lebte, vereinte Merkmale von Dinosauriern und modernen Vögeln. Er besass gut entwickelte Zähne und einen langen knöchernen Schwanz, aber auch Federn und Flügel. Aufgrund seines Körperbaus glitt er vermutlich nur von erhöhten Positionen hinab – flugfähig wie heutige Vögel war er nicht. Das einzige vollständig erhaltene Exemplar wird in Solnhofen in Bayern entdeckt. Funde kompletter Vogel-Fossilien sind selten. Doch moderne 3-D-Scanverfahren ermöglichen es, selbst eingeschlossene und vollständig versteinerte Fossilien zu analysieren. Diese Funde geben Aufschluss über das frühe Flugverhalten der Urvögel und ihre Anpassung an eine sich wandelnde Umwelt. Der älteste bekannte moderne Vogel ist Asteriornis. Diese Gattung lebte vor etwa 67 Millionen Jahren und überlebte den Asteroideneinschlag, der das Aussterben der Dinosaurier verursachte. Eine Analyse seiner Fossilien zeigt: Asteriornis hatte keine Zähne und ernährte sich vermutlich ähnlich wie heutige Vögel. Wahrscheinlich überlebte er das Massenaussterben dank seiner geringen Grösse und seiner vielseitigen Ernährungsmöglichkeiten. Die Geschichte der modernen Vögel beginnt bei den Dinosauriern. Mit aufwendigen Animationen lassen Expertinnen und Experten die Evolution der Vögel lebendig werden – von den ersten gefiederten Dinosauriern bis zu den vielfältigen Arten, die heute unseren Himmel bevölkern. Die zweiteilige Dokumentation präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse und lüftet die Geheimnisse hinter der Entwicklung der Vögel.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Thomas Cirotteau
  27. Die Erben der Dinos Dino Birds

    Herrscher der Lüfte

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Vor 66 Millionen Jahren beendete ein Asteroideneinschlag das Zeitalter der Dinosaurier. Vögel überlebten dank ihrer Anpassungsfähigkeit und entwickelten schnell eine grosse Artenvielfalt. Heute haben ihre 11.000 Arten fast alle Lebensräume erobert, auch die Lüfte. Dafür entwickelten sie Flügel und ein angepasstes Gehirn zur Navigation in drei Dimensionen. Ihre Intelligenz erweist sich als ein weiterer Erfolgsschlüssel. Auf der ganzen Welt gibt es Fundorte von Fossilien prähistorischer Vögel. Sie helfen der Wissenschaft, zu verstehen, was einen Tyrannosaurus Rex mit einem modernen Huhn verbindet – aber auch, was sie trennt. Die Forschung an modernen flugunfähigen Vögeln, wie beispielsweise Pinguinen, hilft, die evolutionären Schritte zu verstehen, die für den Flug erforderlich sind. Dafür gibt es zwei klassische Theorien: der Start vom Boden oder von Bäumen aus. Eindeutig geklärt ist die Entstehung des Vogelflugs bis heute nicht. Trotz offener Fragen bleibt eines klar: Die Geschichte der Vögel ist eine evolutionäre Erfolgsgeschichte. Sie meistern grosse Herausforderungen durch Umweltveränderungen und entwickeln sich stetig weiter. Nicht alle Vogelarten setzen sich durch – viele, wie etwa der flugunfähige, mannshohe Gastornis, der im Zeitraum vor 62 bis 43 Millionen Jahren lebte, verschwinden wieder. Doch die Vielfalt und Anpassungsfähigkeit der Vögel bleibt ein eindrucksvoller Beweis für die Resilienz des Lebens auf der Erde. Die Geschichte moderner Vögel beginnt bei den Dinosauriern. Mit aufwendigen Animationen lassen Expertinnen und Experten die Evolution der Vögel lebendig werden – von den ersten gefiederten Dinosauriern bis zu den vielfältigen Arten, die heute unseren Himmel bevölkern. Die zweiteilige Dokumentation präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse und lüftet die Geheimnisse hinter der Entwicklung der Vögel.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Thomas Cirotteau
  28. heute-show extra heute-show

    Themen: Die unglaubliche Geschichte von Gianni Infantino | Gäste: Katjana Gerz, Lou Strenger, Matthias Matschke, Alexander Wipprecht

    Kategorie
    Kabarett und Satire
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    FIFA-Präsident Gianni Infantino – der mächtigste Mann im Weltfussball. Mutiger Erneuerer oder selbstherrlicher Machtmensch? 'heute-show extra' erzählt die atemberaubende Geschichte von Gianni Infantino, der nach dem millionenschweren FIFA-Korruptionsskandal 2016 überraschend an die Spitze des Weltfussballs gewählt wurde – und seitdem das Spiel neu definiert. Seit seiner Wahl zum Präsidenten treibt Infantino die Expansion der FIFA mit Hochgeschwindigkeit voran, erschliesst neue Märkte, steigert Umsätze in Rekordhöhen und verteilt Milliarden an die nationalen Verbände. Für die einen ist das eine kluge Globalstrategie, für die anderen ein System der Abhängigkeiten. Während die Einnahmen wachsen und Infantino seine Macht zementiert, stellen sich drängende Fragen: Was ist mit Transparenz, Menschenrechten und demokratischer Kontrolle? Wo endet Vision – und wo beginnt Kalkül? Und um welchen Preis wird der Fussball 'grösser' gemacht? Valerie Niehaus nimmt diese schillernde Figur des Weltfussballs unter die 'heute-show'-Lupe. Pointiert, klug und gnadenlos unterhaltsam analysiert sie, hinterfragt und ordnet ein. Eine halbe Stunde voller Enthüllungen, Überraschungen und satirischer Treffer ins obere Eck. Wer ist der Mensch, den jeder kennt – und kaum einer wirklich versteht? Für zusätzliche Perspektiven sorgen Katjana Gerz, Lou Strenger, Matthias Matschke und Alexander Wipprecht: In ihren fiktiven Rollen als vermeintliche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter kommentieren sie Infantinos Aufstieg und Wirken von der Seitenlinie – mal bissig, mal augenzwinkernd, immer treffsicher.
  29. Die sieben Weltwunder – Mythos und Wahrheit

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2020
    Beschreibung
    Die sieben Weltwunder der Antike bergen bis heute viele Geheimnisse. Wie phänomenal waren sie? Wie sahen sie wirklich aus? 'ZDF-History' geht auf Spurensuche. Die Idee zu den 'Top Sieben' der antiken Bauwerke stammt aus Griechenland. Nicht nur die Grösse, auch ihre prunkvolle Gestaltung und herausragende mythologische Bedeutung machten die Schauplätze schon damals zu magischen Orten. Im 2. Jahrhundert vor Christus listet der Schriftsteller Antipatros von Sidon erstmals vollständig die sieben Bauwerke auf, die sich Reisende nicht entgehen lassen sollten: die Statue des Zeus von Olympia, das Grab des Königs Maussolos in Halikarnassos, die hängenden Gärten der Semiramis in Babylon, der Koloss von Rhodos, der Leuchtturm von Alexandria, der Tempel der Artemis in Ephesos und die Pyramiden von Gizeh. Nur eines der Bauwerke kann die Nachwelt heute noch bestaunen: die gigantischen Grabmäler der Pharaonen in Ägypten. Um 2550 vor Christus errichtet, sind sie die ältesten aller Weltwunder – und haben als Einzige die Zeiten überdauert. Doch auch sie stellen die Wissenschaft weiterhin vor Rätsel, trotz jahrzehntelanger Forschung.
  30. Söhne der Sonne

    Die Maya

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2020
    Beschreibung
    Vor dem Hintergrund aktueller Entdeckungen erzählt der Film 'Die Maya' aus der 'Terra X'-Reihe 'Söhne der Sonne' die Geschichte dieser einzigartigen Hochkultur – vom Aufstieg bis zum Fall. Schon vor über 2000 Jahren bauten die Maya mitten im Dschungel von Mittelamerika gigantische Städte. Pyramiden und Tempel zeugen von ihren architektonischen Leistungen. Auch in Schrift, Mathematik und Astronomie setzten die Maya Massstäbe. Verborgen unter dem dichten Blätterdach des Regenwaldes von Guatemala liegen noch heute die Überreste der untergegangenen Maya-Stadt El Mirador. Lange konnten Wissenschaftler die Ausmasse der Metropole nur schätzen. Erst moderne Laser-Technologie brachte ans Licht, was sich wirklich hinter den gigantischen Strukturen verbirgt, die man lange Zeit aufgrund ihrer schieren Grösse für Berge im Dschungel hielt. Riesige Tempel und Paläste, Verteidigungsanlagen, Tiergehege und sogar ein dichtes Strassennetz. Über 250.000 Menschen lebten in El Mirador, eine weitere Million im Umland. El Mirador ist damit eine der grössten Städte der Welt zu dieser Zeit. Die Errichtung solch riesiger Städte und die Versorgung der vielen Menschen mit Nahrungsmitteln gelang den Maya nur durch eine geniale Domestizierungsleistung. Aus dem unscheinbaren Wildgras Teosinte züchteten sie ein besonders ergiebiges und nährstoffreiches Grundnahrungsmittel: den Mais. Noch heute ist er eines der am häufigsten angebauten Getreide der Welt. Der Mais hatte für die Maya sogar eine so grosse Bedeutung, dass sie sich selbst 'Maismenschen' nannten. Durch dessen hohen Ertrag war die Versorgung der Bevölkerung gesichert. Dadurch wurden Spezialisierungen auf anderen Gebieten, wie Wissenschaft und Philosophie, erst möglich. Die Maya blühten auf und wurden zu einer florierenden Hochkultur. An der Spitze der Gesellschaft standen Gottkönige, die als Mittler zwischen Menschen und Göttern fungierten. Sie boten ihren Untertanen göttliche Unterstützung und Sicherheit. Im Gegenzug stellte ihnen das Volk seine Arbeitskraft zur Verfügung. Das Gehör der Götter fanden die Maya durch Rituale, zu denen auch Blut- und Menschenopfer gehörten. Könige mussten mit gutem Beispiel vorangehen. Mit dem Stachel eines Rochen durchbohrten sie sich Zunge oder Penis, um mit ihrem Blut die Götter gewogen zu stimmen. Auch die Menschenopfer – meist Kriegsgefangene – wurden zum Wohle der Götter geopfert, um die Welt am Laufen zu halten. In den Palästen der Könige widmeten sich Mathematiker, Astronomen und Schriftgelehrte den höheren Wissenschaften. Die Maya gehören zu den fünf Hochkulturen, die eine eigene Schrift entwickelten. Einst besassen die Herrscher riesige Bibliotheken voller Faltbücher, sogenannter Kodizes. Doch die Spanier liessen sie nach ihrer Eroberung als Teufelswerk verbrennen. Als erste Kultur rechneten die Maya sogar mit der Zahl Null, die damals weder die Römer noch die Griechen kannten. In Europa wurde sogar erst ab dem 12. Jahrhundert mit der besonderen Zahl gerechnet. Dank ihrer mathematischen Fähigkeiten konnten Maya-Astronomen einen Kalender berechnen, der heute noch als Meisterwerk ihrer Kultur gilt. Denn obwohl das Teleskop noch nicht erfunden war, konnten die Maya Kometen-Erscheinungen sowie Sonnen- und Mondfinsternisse exakt vorhersagen. Doch offenbar unterschätzten die Maya, wie fragil ihre Lebensbedingungen waren. Dürreperioden, Raubbau an der Natur und Kriege zwischen den Stadtstaaten setzten dieser Hochkultur ein Ende, das Reich der Maya zerfiel urplötzlich.
    Cast
    Guillermo de Anda, Nicolai Grube, Nikolai Grube, Antje Gunsenheimer, Richard Hansen, James Newton, Michelle Toledo
    Regie
    Carsten Oblaender, Anja Reiss
  31. Söhne der Sonne

    Die Inka

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2020
    Beschreibung
    Wer war dieses sagenumwobene Volk, das sich die Inka nannte und dessen Herrscher sich als 'Söhne der Sonne' sahen? Der Film fragt nach den Hintergründen von Aufstieg und Fall des Imperiums. Wie aus dem Nichts tauchen sie auf, und innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelt sich ihr Reich zum grössten Imperium der damaligen Welt. Sie herrschen über mehr als 200 Völker mit gut zehn Millionen Menschen, 1532 ändert die Ankunft der spanischen Konquistadoren alles. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht erstreckt sich das Reich der Inka über die gesamte Länge der Anden, vom heutigen Chile bis nach Ecuador. Allein aufgrund der schieren Grösse und der Präzision der Staatsführung werden ihre Herrscher oft mit Dschingis Khan und Alexander dem Grossen verglichen. Die Inka-Könige sehen sich als 'Söhne der Sonne' – allmächtige Gottkönige, übermenschlich und unantastbar. Niemand darf ihnen direkt in die Augen sehen. Ihre Kleidung tragen sie jeweils nur einmal, dann gilt sie als heilig und wird kultisch verbrannt. Selbst nach dem Tod residiert ein verstorbener Herrscher im eigenen Palast weiter, als Mumie. Er behält auch als Toter seine Gefolgschaft und dient den Nachfolgern als unverzichtbarer Ratgeber. Von einem sagenhaften Goldland ist damals im fernen Europa die Rede und weckt dort fatale Begehrlichkeiten. Gold, das sind die 'Tränen der Sonne', so sehen es die Inka. Gold ist auch das Attribut des Sonnengottes Inti und seines Sohnes, dem König der Inka. Ihnen zu Ehren werden unermessliche Goldschätze zusammengetragen. Das Edelmetall hatte jedoch ausschliesslich spirituellen Wert und keinerlei materiellen. Bis heute umgibt die Inka eine Aura des Rätselhaften. Wie konnte ihr kometenhafter Aufstieg in so kurzer Zeit gelingen? Sie nutzten weder Lasttiere noch Eisen, das Rad oder Geld und verfügten über keine Schrift. Schriftliche Zeugnisse ihrer Kultur und Geschichte entstehen erst mit den spanischen Eroberern. Überall im Land entstehen gigantische Bauwerke oft in schwindelnden Höhen, so wie die heute weltberühmte Anlage von Machu Picchu. Ein Strassennetz von mehr als 30.000 Kilometern dient dem reibungslosen Gütertransport und den riesigen Inka-Armeen. Vieles bleibt bis heute ungeklärt. Faszinierend und zugleich fremd ist uns die Kultur. Ihren Göttern opfern die Inka auch Menschen – bevorzugt Kinder. 1999 findet ein amerikanisch-argentinisches Forscherteam am heiligen Berg Llullaillaco in 7000 Metern Höhe Opferplätze und die Mumien dreier Kinder. Forschern gelang es, die Geschichte der Kindermumien zu rekonstruieren. Ihre neu gewonnenen Erkenntnisse gaben erstmalig Einblick in das für die Inka so wichtige Capacocha-Ritual. Wie konnte einer kleinen Gruppe von Konquistadoren das Unglaubliche gelingen und das damals grösste Imperium der Welt in die Knie zwingen? Die Dokumentation liefert Antworten, die die aktuelle Forschung herausarbeiten konnte.
    Cast
    Miriam Araoz Silva, Alejandro Chu Barrera, Miguel Conecho, Peter Eeckhout, Doris Kurella, Gabriela Recagno Browning, Johan Reinhard
    Regie
    Gabriele Wengler
  32. heute Xpress

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    'heute Xpress' ist ein kompaktes Nachrichtenformat des ZDF, das mehrmals täglich ausgestrahlt wird. In wenigen Minuten bietet die Sendung einen schnellen Überblick über die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Die Beiträge sind klar strukturiert und verständlich aufbereitet, sodass die Zuschauer jederzeit schnell und zuverlässig über das aktuelle Weltgeschehen informiert sind. Ergänzt wird das Format durch kurze Meldungen zum Wetter sowie zu aktuellen Entwicklungen und Ergebnissen im Sport.
  33. Söhne der Sonne

    Die Azteken

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2020
    Beschreibung
    'Terra X – Söhne der Sonne' beleuchtet Aufstieg und Fall der altamerikanischen Imperien. Dieser Teil widmet sich den Azteken, die vor 500 Jahren von den Spaniern erobert wurden. Sie gelten als blutrünstige Gewaltherrscher, geniale Ingenieure und kluge Diplomaten. Sie tauchen wie aus dem Nichts auf und beherrschen Mittelamerika über drei Jahrhunderte. Ihr Untergang leitet die lange und schmerzhafte Geburt des heutigen Mexiko ein. Das Bild der Nachwelt von den Azteken ist bis heute ambivalent. Als geniale Baumeister errichteten die einstigen Nomaden mitten auf einer Insel in einem Salzsee ihre Hauptstadt Tenochtitlan – damals eine der grössten Städte der Welt. Alles im Aztekenreich war perfekt geregelt. Auf den Märkten sorgten Aufseher für Ordnung, öffentliche Gerichte behandelten Adlige und Bürger nach gleichem Recht. Es gab ein allgemeines Schulsystem für Jungen und Mädchen aus allen sozialen Schichten. Anders als in den damaligen europäischen Städten achteten die Azteken auch auf Sauberkeit. Neben diesen zivilisatorischen Leistungen aber fanden sich auch Zeugnisse grausamer Rituale. Im Untergrund der Millionenmetropole Mexiko-Stadt befinden sich noch heute unzählige Relikte aus der Aztekenzeit. Die bedeutendste archäologische Stätte ist der Templo Mayor – das Hauptheiligtum der Azteken. 2015 machten Archäologen unweit der Tempelpyramide eine schockierende Entdeckung: Tausende Menschenschädel – Opfer blutiger Zeremonien für ihre Götter. Lange hielten Wissenschaftler die Berichte von den Schädeltürmen für übertriebene Darstellungen, die die Aztekenschreiber auf Geheiss der spanischen Eroberer anzufertigen hatten – als Rechtfertigung für ihre eigenen Gräuel gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Die Azteken dehnten ihr Reich immer weiter aus. Von den eroberten Stadtstaaten forderten sie hohe Tribute in Form von Nahrungsmitteln, Waren und Sklaven – viele von ihnen endeten als Blutopfer auf den Altären der Aztekenpriester. Als die Spanier unter ihrem Anführer Hernán Cortés im Jahr 1519 ins Aztekenreich einmarschierten, fanden sie daher schnell einheimische Verbündete. Die Feinde der Azteken sahen in den weissen Männern die Gelegenheit, sich vom Joch der Aztekenherrschaft zu befreien und den Anführer Moctezuma endlich zu stürzen. Von den Spaniern eingeschleppte Krankheiten wie Typhus und Pocken setzten der indigenen Bevölkerung zusätzlich zu. Mit über 20.000 Kriegern – Feinden der Azteken – gelang es Hernán Cortés schliesslich im August 1521, die geschwächte Hauptstadt zu stürmen und das Ende der Azteken zu besiegeln. Mit ihrem Untergang und dem fast vollständigen Verschwinden eigener Quellen bleibt die Geschichte der Maya, Inka und Azteken bis heute so mythenbeladen wie kaum eine andere. Die Zeugnisse der legendären Hochkulturen sind ebenso faszinierend wie rätselhaft. Mit dem Dreiteiler 'Söhne der Sonne' entstand auf Basis aktueller Forschung ein bildstarkes Kompendium, das tiefere Zusammenhänge erschliesst.
    Cast
    Raul Barera, David Carballo, Lane Fargher, Antje Gunsenheimer, Stefan Rinke, Raúl Barrera, James Newton
    Regie
    Carsten Oblaender, Anja Reiss
  34. Schatzjäger! Suche nach vergessenen Zivilisationen

    Der Fund von Sutton Hoo

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2021
    Beschreibung
    In einem Garten in Sussex liegt einer der grössten Schätze Grossbritanniens. Eine Entdeckung, die unser Verständnis der Entstehung von Zivilisationen revolutioniert. Im Sommer 1939, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, enthüllt die Ausgrabung des 'Sutton Hoo'-Schiffes die Ursprünge der angelsächsischen Kultur. Die Überreste dieses Schiffsbegräbnisses werden zu Grossbritanniens Tutanchamun. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges endet eine Blütezeit der Archäologie und der Forschung. Doch wie durch ein Wunder finden Forscher die Überreste eines Kriegerkönigs in einem Garten in Sussex. Die Grundstücksbesitzerin und ein Hobbyarchäologe graben auf ihrem Grundstück, das schon einmal von Grabräubern durchsucht wurde. Damals hörten die Suchenden wenige Zentimeter vor ihrem Fund mit dem Graben auf. Dieses Mal entdecken die beiden ein Kriegergrab mit kostbaren Kunstwerken. Der Fund ist einer von drei erstaunlichen antiken Schätzen, die unser Verständnis davon, wie Zivilisationen entstehen, für immer verändert haben.
  35. Schatzjäger! Suche nach vergessenen Zivilisationen

    Das Vermächtnis der Olmeken

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2021
    Beschreibung
    Im mexikanischen Dschungel entdecken zwei Archäologen kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges einen riesigen Steinkopf. Das Kunstwerk zeugt von einer bisher unbekannten Kultur. Die kolossalen Steinköpfe gehören zur mesoamerikanischen Kultur der Olmeken. Ende der 1930er-Jahre ist die Existenz dieser Zivilisation noch unbekannt, und die riesigen Kunstwerke liegen im Dschungel vergraben. Ihre Entdeckung wirft ein neues Licht auf diese geheimnisvolle Kultur. 1939 reist das amerikanische Archäologen-Paar Matthew und Marion Stirling nach Mexiko. Angezogen von der Geschichte eines Arbeiters aus dem 19. Jahrhundert, der einen mysteriösen Steinkopf entdeckt hat. Das Ehepaar geht auf Spurensuche einer verlorenen Zivilisation, die grösser und reicher sein wird als erwartet. Zur gleichen Zeit wie das alte Ägypten herrschten die Olmeken über ein riesiges Reich in Mesoamerika und hinterliessen faszinierende Kunstwerke für die Nachwelt.
  36. Schatzjäger! Suche nach vergessenen Zivilisationen

    Der Löwenmensch

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2021
    Beschreibung
    In einer Höhle in Süddeutschland entdecken Archäologen kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges einen Schatz. Doch nach der Entdeckung verliert sich die Spur des Kunstwerks. Ein Wesen, geschnitzt aus Mammut-Elfenbein, halb Mensch, halb Tier. Der Fund stammt aus der Eiszeit und ist ein Zeugnis der Anfänge von Kunst und Religion. Der Fund dieser kleinen Skulptur ist reiner Zufall. Die Geschichte dieses 40.000 Jahre alten Kunstwerks beginnt im Sommer 1939. Eine Woche nach der Entdeckung des Löwenmenschen marschiert Deutschland in Polen ein. Der Fund droht in Vergessenheit zu geraten, denn der Archäologe und Nazi-Anhänger Robert Wetzel erwähnt die mysteriöse Elfenbeinfigur nie wieder. Warum wollte Wetzel die Figur verheimlichen? Die Geschichte des Löwenmenschen zeigt den Beginn der menschlichen Kunst und ist Zeugnis einer schwierigen Zeit für die Archäologie.
  37. Schätze des alten Ägypten Treasures of Ancient Egypt

    Das Geheimnis der grossen Pyramide

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Die Schätze des alten Ägypten bestehen nicht nur aus Gold und Pyramiden. Der Film untersucht die wahre und überraschende Geschichte der Kunst des alten Ägypten. Alastair Sooke reist durch die Sahara, um anhand von aussergewöhnlichen Meisterwerken kaum gesehene Kunst der früheren Völker zu suchen. Er findet heraus, wie ihr Denken Atemberaubendes schaffte und dabei Bauten wie die Cheopspyramide beeinflusste.
    Cast
    Alastair Sooke, Zahi Hawass, John O'Carroll, Leo Stevenson
    Regie
    Tim Dunn
    Drehbuch
    Alastair Sooke
  38. Schätze des alten Ägypten Treasures of Ancient Egypt

    Nofretete und die Goldmaske des Tutanchamun

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Auf der Reise durch die Kunst des alten Ägypten blickt der Film in dieser Folge näher auf die glanzvollste Zeit. Vom psychologischen Profil eines Tyrannen bis hin zur Totenmaske des Tutanchamun. Alastair Sooke erkundet die Wunder der Architektur: Gräber und eine verschollene Stadt. Auf seinem Weg decken Ägyptologen und Künstler auf, dass sich hinter der prunkvollen Fassade auch ergreifende Menschlichkeit verbirgt.
    Cast
    Alastair Sooke, Ahmed Abdel Fattah, Anna Stevens
    Regie
    Suniti Somaiya
    Drehbuch
    Alastair Sooke
  39. Schätze des alten Ägypten Treasures of Ancient Egypt

    Der Grosse Tempel des Ramses

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Die letzte Ära des ägyptischen Reichs – noch heute ist die Kunst aus dieser Zeit lebendig und inspiriert gegenwärtig sogar Graffiti-Künstler. Invasionen von fremden Herrschern wie Alexander dem Grossen und den Römern sorgten dafür, dass eine Mischform von Kunst entstand, die voller Überraschungen steckt. Alastair Sooke geht den Spuren nach und macht atemberaubende Entdeckungen.
    Cast
    Alastair Sooke, Mohamed Ibrahim Ali, Cedric Gobeil, Salima Ikram, Zahed Taj Eddin
    Regie
    Tim Dunn
    Drehbuch
    Alastair Sooke
  40. Entschlüsselt Scanning History

    Baiae – Stadt der Lust

    Kategorie
    Zeitgeschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Baiae war einst der mondäne Urlaubsort der römischen Elite. Heute liegt ein Grossteil der Stadt unter Wasser. Moderne Sonar-Systeme enthüllen, was Jahrhunderte verborgen blieb. Ab dem 3. Jahrhundert nach Christus senkt sich Baiae durch vulkanische Aktivitäten langsam ins Meer. Und mit ihr Villen, Tempel, Mosaike und Skulpturen. Ein 'römisches Atlantis', das der Wissenschaft bis heute Rätsel aufgibt. Neue Hightechverfahren wie das Multibeam-Sonar bringen Licht ins Dunkel: Sie erfassen detailgetreu die römischen Strukturen und Fundamente auf dem Meeresgrund. Und sie lassen erstmals auch die Ausmasse jener Bauten erkennen, mit denen die Römer damals versuchen, Baiae zu beschützen. Denn der Küstenort ist nicht nur ein Luxusresort der Reichen und Mächtigen, sondern auch ein Zentrum technischer Innovation. Es wird erstmals mit römischem Beton gebaut – Grundlage für gewagte Konstruktionen. Darunter der Kuppelbau des Merkur-Tempels, der rund 100 Jahre später als Vorbild für das Pantheon in Rom dient. Auch gewaltige Wellenbrecher aus Zement, der selbst unter Wasser aushärtet, entstehen dort. Doch allen Schutzmassnahmen zum Trotz kann sich Baiae seinem Schicksal nicht entziehen. Hightech trifft auf Archäologie: Mithilfe moderner Digitaltechnik werden verborgene Geheimnisse entschlüsselt und längst versunkene Welten neu erschaffen. Sie macht Unsichtbares sichtbar und eröffnet einen Blick auf vergangene Zeiten.
    Wiederholung
    W
    Regie
    Edgar Ortiz
1-40 von 76 Einträgen

Videos verfügbar

  1. Rätselhafte Wüstendrachen: Überleben in der Jungsteinzeit Le mystère des cerfs-volants du désert

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    In den 1920er-Jahren werden im Nahen Osten die ältesten Megastrukturen der Menschheit entdeckt. Heute sind mehr als 6000 dieser rätselhaften 'Wüstendrachen' bekannt. Wer sind die Erbauer? Die gigantischen Strukturen sind nur aus der Luft erkennbar und oft mehrere Kilometer lang. Erste Forschungsergebnisse zeigen: Sie entstanden vor über 7000 Jahren in der Jungsteinzeit. Damit sind sie älter als die Pyramiden in Ägypten und die Nazca-Linien in Peru. Die 'Wüstendrachen' bestehen aus langen Mauern, die in grosse, eingefasste Gehege münden. Mit moderner Technologie wie Satellitenbildern und Lumineszenzdatierungen rekonstruieren Archäologen Form, Alter und Funktion. Die Forscher Rémy Crassard und Wael Abu-Azizeh gehen davon aus, dass die Anlagen als Jagdfallen dienten: Jungsteinzeitliche Gruppen trieben Gazellen in die Gehege. Diese Erkenntnis verändert das Verständnis der damaligen Jagdpraktiken und verdeutlicht die ingenieurtechnischen Fähigkeiten prähistorischer Gesellschaften. Gleichzeitig werfen die Funde Fragen nach einer bisher unbekannten, spezialisierten Kultur in der Region auf. Die ältesten Megastrukturen der Menschheit stehen in der arabischen Wüste. Wer sie errichtete und wozu, zählt zu den zentralen Fragen der Archäologie. Die zweiteilige Dokumentation begleitet ein internationales Forschungsteam bei der Suche nach Antworten und wirft ein neues Licht auf Wissen, Technik und Überleben in der Jungsteinzeit.
  2. Humans – Geschichte der Menschheit Humans

    Von Jägern zu Siedlern

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Als vor rund 12.000 Jahren die letzte Eiszeit endet, ändern die Menschen ihre Lebensweise von Grund auf. Sie geben ihr Dasein als Jäger und Sammler auf und lassen sich dauerhaft nieder. Das mildere Klima ermöglicht den Menschen, Pflanzen anzubauen, Tiere zu halten und feste Behausungen zu errichten. Doch sie gehen ein Wagnis ein, denn die Sesshaftigkeit bringt nicht nur zahlreiche Vorteile mit sich, sondern auch ungeahnte Herausforderungen. Von den ersten Versuchen der Sesshaftigkeit zeugen die monumentalen Grossbauten von Göbekli Tepe. Forschende rätseln noch immer, welchem Zweck die riesige Anlage diente, die viele Jahrtausende älter ist als Stonehenge. Fest steht, dass sie ein Ausdruck von Kultur war: Rituale, Bräuche, Symbole, Kunst, Geschichten und Ideen – über Generationen hinweg mündlich weitergegeben – werden greifbar. Und sie zeugt davon, dass sich dort viele Menschen versammelten und vernetzten. Und ihre Zahl wuchs. In der Region um den 'Fruchtbaren Halbmond' entstanden nicht nur immer mehr Siedlungen, sondern auch eine der ersten Grosssiedlungen der Welt – Çatalhöyük. Sie hatte mehrere Tausend Einwohner. Wohnbauten und Ställe standen dort so dicht gedrängt, dass kein Platz für Strassen und Plätze blieb. Die Wohnräume waren nur über die Dächer zugänglich. Dort spielte sich auch das öffentliche Leben ab. Doch das enge Zusammenleben brachte Probleme: Neue Krankheiten entstanden, es gab mehr Konflikte und Gewalt. In Ägypten zeigt sich hingegen, dass grosse Siedlungen durchaus gedeihen konnten. Die Menschen waren mittlerweile in der Lage, in einer Gemeinschaft zu leben. Und dank der Hieroglyphenschrift liess sich die Gemeinschaft gut organisieren. Noch war nur eine Elite schreibkundig, doch mit der Erfindung des Alphabets lernten auch einfache Menschen lesen und schreiben. Das sorgte für einen enormen Entwicklungsschub, an dessen Ende unsere moderne Gesellschaft steht. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
  3. Humans – Geschichte der Menschheit Humans

    Neue Welten

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit ziehen die ersten Menschen von Ostasien über eine Landbrücke namens Beringia nach Nordamerika: in eine Welt voller Raubtiere und urzeitlicher Riesen. Das Überleben für den Homo sapiens ist dort nicht einfach. Die Landschaft ist karg und grösstenteils mit Schnee und Eis bedeckt. Das Nahrungsangebot ist zwar ausreichend, doch die frühen Menschen werden von gigantischen Tieren bedroht: der Megafauna. Dazu zählten so furchteinflössende Tierarten wie Säbelzahnkatzen, Kurznasenbären oder der Canis dirus, eine Wolfsart. Durch die Domestizierung des Wolfes wurde das Jägerdasein der ersten Menschen erleichtert. Zudem kam ihnen der Klimawandel zu Hilfe. Die massiven Eisschilde der Nordhälfte des Kontinents begannen zu schwinden, und immer mehr Menschen zogen ins Landesinnere Nordamerikas oder machten sich auf den Weg nach Süden. In New Mexico haben sie Spuren hinterlassen: in Form von versteinerten Fussabdrücken sowie steinernen Speerspitzen und technisch innovativen Speerschleudern. Letztere geben Aufschluss über ihre Jagdtechniken. Aufgrund des Klimawandels und des hohen Jagddrucks durch den Menschen starb die Megafauna aus. Und so wanderte der Homo sapiens auf der Suche nach Nahrung immer weiter in Richtung der tropischen Wälder des Südens. Dort wurden die Jäger und Sammler zu sesshaften Bauern und bildeten die ersten urbanen Gemeinschaften. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo Sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
  4. Humans – Geschichte der Menschheit Humans

    Kampf ums Überleben

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Vor rund 40.000 Jahren leben mehrere Menschenarten auf der Welt: in Asien der Denisova-Mensch, in Europa der Neandertaler, und der Homo Sapiens hat sich bis nach Australien ausgebreitet. Neue Forschungen zeigen, dass das Bild vom primitiven Neandertaler überholt ist: Er nutzte Pigmente für Höhlenmalereien und fertigte Schmuck aus Federn und Vogelkrallen. Als der Homo sapiens aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa einwanderte, lebte er eine Zeit lang Seite an Seite mit dem Neandertaler. Zahlreiche Funde zeigen, dass es dabei auch zu engen Kontakten kam. In Südfrankreich wurde ein und dieselbe Höhle abwechselnd von Neandertaler und Homo sapiens genutzt. Im Laufe der Zeit vermischten sich die Arten. So weisen einzelne Knochenfunde aus Rumänien Merkmale der beiden menschlichen Spezies auf. Zu einer Vermischung der Arten kam es auch in Asien zwischen dem dort heimischen Denisova-Menschen und dem Homo sapiens. Überlebt hat letztlich jedoch nur die Spezies des Homo sapiens. Genanalysen von Knochenfunden zeigen, dass es in den kleinen, isoliert lebenden Populationen der Neandertaler zu Inzucht und damit zu einem geringen Gen-Austausch kam. Ein entscheidender Nachteil für ihr langfristiges Überleben. Doch ganz verschwunden sind die Verwandten des Homo sapiens nicht: Bis heute sind im Erbgut von Europäern bis zu zwei Prozent Neandertaler-DNA nachzuweisen. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
  5. Humans – Geschichte der Menschheit Humans

    Aufbruch aus Afrika

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Vor rund 70.000 Jahren beginnt sich das Klima in Afrika zu wandeln. Ein Prozess, der dem Homo sapiens neue Lebensräume eröffnet. Er wagt sich über die Grenzen des Kontinents hinaus. In nur wenigen Jahrtausenden verbreitet er sich über den gesamten Globus. Auf seinem Weg passt er sich selbst extremen Lebensräumen an, etwa den tropischen Regenwäldern Südostasiens. Funde auf der indonesischen Insel Flores zeigen jedoch, dass er nicht allein war. 2003 machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung. In einer Höhle auf der indonesischen Insel Flores finden sie das nur etwa einen Meter grosse, 60.000 Jahre alte Skelett eines erwachsenen Mannes. Die winzige Menschenart wird nach ihrem Fundort 'Homo floresiensis' benannt. Niemand weiss genau, wie diese Menschen auf die Insel kamen, warum sie so klein waren und mit welcher Menschenart sie am engsten verwandt sind. Ob sich Homo floresiensis und Homo sapiens je begegnet sind, ist unbekannt. Doch während es vom Homo floresiensis ausserhalb seiner Heimatinsel keine Spuren gibt, hinterlässt der moderne Mensch seinen Fussabdruck auf dem gesamten Planeten. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
  6. Humans – Geschichte der Menschheit Humans

    Vergessene Verwandte

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Die Evolution des Menschen ist geprägt von Aufbrüchen und Rückschlägen. Unsere Geschichte beginnt vor Millionen von Jahren. Sie hätte auch ganz anders ausgehen können. Als der Homo sapiens in Afrika auftaucht, ist er nicht allein: Mehrere Menschenarten teilen sich die Welt. Manche beherrschen bereits Werkzeuge und Feuer. Doch kleine Populationen, Klimawandel, Konkurrenz und Vermischungen lassen viele Linien verschwinden. Warum überlebt ausgerechnet der Homo sapiens? Ein bis heute ungelöstes Rätsel. Anhand neuester Funde und moderner Analysemethoden kommen Forscherinnen und Forscher der Antwort näher. Ihre Erkenntnisse stellen bisherige Annahmen über Zeit und Ort des Ursprungs der Menschheit infrage. Fossilien aus Marokko zeigen, dass die Wiege der Menschheit offenbar nicht allein in Ostafrika lag und dass der Homo sapiens rund 100.000 Jahre älter ist als bisher angenommen. Sedimentkerne aus uralten Seen verraten, dass frühe Populationen mehrfach knapp dem Aussterben entgingen, sich aber letztlich behaupten konnten. Entscheidend waren nicht nur bessere Jagdwaffen, sondern auch ausgeprägtes Sozialverhalten sowie die Fähigkeit, komplexe Ideen zu teilen, Netzwerke zu bilden und Wissen generationsübergreifend zu vermehren. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
  7. Hightech für den Alltag

    Heizung, Kühlschrank & Co.

    Kategorie
    Technik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2019
    Beschreibung
    Die menschliche Wohlfühltemperatur liegt um die 20 Grad Celsius – egal, ob unser natürlicher Lebensraum, in dem wir leben, kalt ist oder eher warm. Dabei hilft Hightech im Alltag. Wir drehen die Heizung auf, wenn es zu kalt ist, und die Klimaanlage, wenn uns zu warm ist. Wir haben Kühlschränke, um unsere Nahrungsmittel haltbar zu machen. Ohne diesen Kasten würde unsere Ernährung heute anders aussehen. Statt saftigem Steak gäbe es Dörrfleisch. Wir würden eher Espresso statt Latte macchiato trinken, weil die Milch ständig sauer wäre, und Speiseeis wäre Luxus. Und im Auto würden wir ohne Klimaanlage immer noch schwitzen ohne Ende. Einen kühlen Kopf im Pkw zu bewahren – das war bis in die 1980er-Jahre nicht einfach. Die Klimaanlage gehörte noch nicht zur Serienausstattung, nur sieben Prozent der Neuwagen hatten eine. Der Einbau kostete 3000 bis 4000 D-Mark. Das war vielen zu teuer – obwohl die Kältedusche schon damals in Amerika von Experten empfohlen wurde. Heute haben 97 Prozent der zugelassenen Neuwagen in Deutschland eine Klimaanlage. Was viele nicht wissen: Ihr Kühlkreislauf ist pflegebedürftig und sollte alle zwei Jahre gewartet werden. Warm und kalt – ein unerschöpfliches Gebiet für Forscher, denen von Wasser sparen beim Duschen bis zu Wärmespeichern zum Heizen immer wieder Neues einfällt.
  8. Hightech für den Alltag

    Aufzug, Rolltreppe & Co.

    Kategorie
    Technik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2019
    Beschreibung
    Auf und ab, hoch und runter – Aufzüge, Rolltreppen, Seilbahnen & Co.Ihre Erfinder hatten ein Ziel: Höhenunterschiede ohne Anstrengung zu überwinden – oft ein wahrer Drahtseilakt. Was hoch hinausging, wurde zunächst mit Argwohn betrachtet. Schliesslich war die Höhe Gott vorbehalten, das höchste Gebäude war die Kirche. Heute wächst die Welt nach oben. 2018 kamen weltweit 155 Wolkenkratzer, also Türme ab 150 Meter, dazu. Sie werden vertikal erschlossen – ebenso wie hügelige Städte oder Berggipfel. Mit dem Wachstum entwickeln sich Aufzüge, Rolltreppen & Co.rasant weiter. Die bisherigen Grenzen in die Höhe werden verschoben – vielleicht sogar bis in den Weltraum? Das meist genutzte Verkehrsmittel der Welt ist – nein, nicht das Auto, sondern – der Aufzug. Jeder fünfte Mensch nutzt ihn einmal täglich. Oder anders: Aufzüge befördern alle 72 Stunden die gesamte Erdbevölkerung. Ohne Fahrstuhl gäbe es wohl keines der gigantischen Hochhäuser, der Eiffelturm wäre wohl kleiner, und Frankfurt hätte keine Skyline. Die ersten Aufzugsysteme, bei denen Seile über Winden gezogen wurden, gab es schon vor 4600 Jahren beim Pyramidenbau oder später etwa mit Flaschenzügen im antiken Griechenland. Zwar wurden zu frühen Zeiten auch vereinzelt Menschen nach oben gezogen, aber im Wesentlichen dienten die Seilzüge zum Materialtransport. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts galten Personenaufzüge in Häusern als exotisch. Eingesetzt wurden sie aber schon im Bergbau: Doch die Seile rissen, die Arbeiter stürzten oft in den Gruben zu Tode. Der Aufzug galt als 'tödlicher Käfig'.
  9. Genial konstruiert Masters of Engineering

    Mega-Bauten

    Kategorie
    Technik
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Angefangen bei der Legende vom Turmbau zu Babel bis hin zum geplanten Jeddah Tower in Saudi-Arabien, der 1007 Meter hoch werden soll – seit jeher streben Baumeister nach Höhenrekorden. Die Dokumentationsreihe 'Genial konstruiert' zeigt Meilensteine der Technik-Geschichte. In dieser Folge erklären Experten, welche bahnbrechenden Erfindungen von Architekten und Bauingenieuren zu den grössten Kathedralen und höchsten Wolkenkratzern führten. Der Burj Khalifa in Dubai ist derzeit das höchste Gebäude der Welt. Eine Herausforderung für Architekten und Wissenschaftler – auch nach seiner Fertigstellung. 828 Meter hoch, messen Sensoren unentwegt seine Bewegungen, Ingenieure überwachen seine Stabilität. Sind es zunächst die Kathedralen, die immer höher in den Himmel ragen, führen Fortschritte in Material, Technik und Ingenieurwesen dazu, auch bei Wohn- und Bürohäusern immer neue Höhenrekorde aufzustellen. Doch wo liegen diese? Kann man immer noch höher bauen? Der Physiker Richard Taillet begibt sich auf Spurensuche. Er reist zu den eindrucksvollsten Bauwerken der Menschheit: von den Pyramiden von Gizeh über gotische Kathedralen und dem Eiffelturm bis hin zum höchsten Gebäude der Welt.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Bill Baker, Evelyne Barbin, David Bradford, Mosette Broderick, Jean-Lucien Guenoun, Bashar Kassab, Stephen Murray
    Regie
    Emmanuelle Sudre, Alex Badin
  10. Genial konstruiert Masters of Engineering

    Eisenbahnen

    Kategorie
    Technik
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Eisenbahn ist eine der grossartigsten Erfindungen aller Zeiten. Sie hat das Leben der Menschen von Grund auf verändert, und noch immer wird an ihrer Weiterentwicklung geforscht. Die Dokumentationsreihe 'Genial konstruiert' zeigt Fortschritte im Bereich des Bauingenieurwesens. Experten und Wissenschaftler erklären bahnbrechende Erfindungen vergangener Zeiten sowie Innovationen im Bereich der Architektur und Technik. Was kommt als nächstes? Die Erfindung der Dampfmaschine im 18. Jahrhundert ist ein Meilenstein in der Geschichte der industriellen Revolution. Sie wird ständig weiterentwickelt und verbessert. Im 19. Jahrhundert gelingt es schliesslich, sie als Antrieb für ein Transportmittel zu nutzen. Räder werden auf Schienen gebracht – die Eisenbahn ist geboren. Mithilfe dieser bahnbrechenden Erfindung können Güter über weite Strecken transportiert werden, und Reisen – zuvor fast nur in Postkutschen möglich – werden komfortabler. Ein Problem gibt es anfangs: Die ersten Schienen sind aus Gusseisen und halten dem Gewicht der Lokomotive nicht stand. Dem Ingenieur George Stephenson gelingt es einige Jahre später, Lokomotiven leichter zu machen und die Qualität der Schienen zu verbessern. Der Weg zur modernen Bahn ist geschaffen. Damit die Bahn für den Güter- und Personenverkehr auch im 21. Jahrhundert attraktiv bleibt, müssen sich Ingenieure jedoch viel einfallen lassen. Für Reisende zählt, schnell und komfortabel ans Ziel zu gelangen. In Kalifornien arbeitet man an einem Projekt der Zukunft: dem Hyperloop. Ein Hochgeschwindigkeitsverkehrssystem, bei dem sich Kapseln in einer weitgehend luftleeren Röhre auf Luftkissen gleitend mit nahezu Schallgeschwindigkeit fortbewegen sollen. Sieht so die Zukunft der Fortbewegung aus? Matthieu Barreau begibt sich auf Entdeckungsreise. Er trifft Ingenieure und Experten, um mehr über die Geburtsstunde der Eisenbahn zu erfahren – und über die Zukunft des Güter- und Personentransports.
    Regie
    Emmanuelle Sudre
  11. Genial konstruiert Masters of Engineering

    Super-Schleusen und Mega-Dämme

    Kategorie
    Technik
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Ob mit Dämmen oder Kanälen – Menschen versuchen auf unterschiedliche Weise, das Wasser zu zähmen und zu nutzen. Die Erfindung der Schleuse erlaubte es sogar, per Schiff Gebirge zu überwinden. Die Dokumentationsreihe 'Genial konstruiert' zeigt Fortschritte im Bereich des Bauingenieurwesens. Experten und Wissenschaftler erklären bahnbrechende Erfindungen vergangener Zeiten sowie Innovationen im Bereich der Architektur und Technik. Was kommt als nächstes? Immer wieder hat die Menschheit im Laufe ihrer Geschichte erfahren, welche gewaltigen Kräfte Wassermassen entfalten können. Forscher und Ingenieure arbeiten daran, sie gezielt nutzen zu können. Mithilfe von Dämmen werden Flüsse aufgestaut, Hochwasserschutzanlagen bewahren Meeresküsten vor Überflutung, Kanäle verkürzen lange Transportwege. Frédéric Restagno ist Physiker, Spezialist für Strömungsmechanik und Forscher am Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) mit Hauptsitz in Paris. Er begibt sich auf Spurensuche und erforscht die Geschichte von Staudämmen, Kanälen und anderen Erfindungen, die dem Menschen noch immer helfen, die Kraft des Wassers für sich zunutze zu machen. Wie hat sich die Technik über den Zeitraum weiterentwickelt, und welche Projekte sind künftig geplant?
    Regie
    Emmanuelle Sudre
  12. Genial konstruiert Masters of Engineering

    Superschiffe

    Kategorie
    Technik
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Der Schiffbau gilt als Erfolgsgeschichte in der Entwicklung der Menschheit. Wasserfahrzeuge, vom Floss bis zum Megafrachter, erschlossen neue Transportwege und ermöglichten den Welthandel. Die Dokumentationsreihe 'Genial konstruiert' zeigt Fortschritte im Bereich des Bauingenieurwesens. Experten und Wissenschaftler erklären bahnbrechende Erfindungen vergangener Zeiten sowie Innovationen im Bereich der Architektur und Technik. Was kommt als nächstes? Mehr als 70 Prozent der Erde sind mit Wasser bedeckt. Über die Jahrtausende hat der Mensch die Meere erobert. Von zerbrechlichen Booten entlang der Mittelmeerküste bis hin zu grossen Karavellen, die eine neue Welt erkunden sollten. Die Entwicklung von Schiffen und Navigationsinstrumenten ermöglicht es ihm, seine Welt zu vergrössern und neue Handelsrouten zu schaffen. Wie bauten die alten Griechen die Boote, mit denen sie das Mittelmeer erkundeten? Wie begannen die grossen Erkundungsfahrten? Der Forscher Frédéric Restagno begibt sich auf die Spuren der ersten Entdecker und Wissenschaftler, die dazu beigetragen haben, die bekannten Grenzen unserer Welt zu überwinden. Er erlebt die beeindruckende Kraft eines Eisbrechers und verfolgt in einer Werft den Bau eines riesigen Kreuzfahrtschiffes.
    Regie
    Emmanuelle Sudre
  13. Leschs Kosmos

    Themen: Satelliten – Spione im All?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Es wird eng im All: Etwa 6000 Satelliten kreisen bereits um die Erde und liefern eine Vielzahl an Daten. Harald Lesch zeigt, was sie alles erspähen können – und wem das dient. Experten warnen vor dem Satelliten-Boom, denn ausrangierte Weltraumtechnik kann als Weltraumschrott zur Gefahr für die Raumfahrt werden. Auch Militärstrategen haben die Satelliten im Visier. Droht nun ein Krieg im Weltall? Ohne Weltraumtechnik wären Wettervorhersagen, Navigation und viele Banktransaktionen nicht möglich. Sie ist kritische Infrastruktur unserer modernen Gesellschaft – und damit ein potenzielles militärisches Ziel. Geheimdienste fangen Signale ab, SMS, Telefonate, GPS – Satelliten sind zu unverzichtbaren Agenten im All geworden. Stehen wir unter ständiger Beobachtung? Im Krieg in der Ukraine spielen Aufklärungs- und Spionagesatelliten eine Rolle. Satellitenbilder ermöglichen, das Geschehen besser einzuordnen, und sie können zur Aufklärung von Kriegsverbrechen dienen. Auch helfen sie, nukleare Bedrohungen, wie in Tschernobyl und Saporischschja, zu erkennen. Satellitentechnik hat zudem eine militärische Seite: Drohnen und Präzisionswaffen finden mithilfe von Radar- und Navigationssatelliten ihre Ziele. Kein Wunder, dass Satelliten längst selbst zum Angriffsziel geworden sind. Bald könnte der Krieg auch im Weltall ausgetragen werden, denn mehrere Länder besitzen bereits Waffen, mit denen die Satelliten des Gegners gestört oder sogar abgeschossen werden können. Je mehr neue und ausrangierte Satelliten im Orbit kreisen, desto grösser wird die Gefahr von Kollisionen. Die Schweizer Firma ClearSpace entwickelt im Auftrag der ESA Methoden zur Bergung von Weltraumschrott. Das Problem: Die Wrackteile im All 'taumeln', und das Andocken an diese Objekte ist schwierig. Ein Forscherteam der Technischen Universität Braunschweig verfolgt deshalb einen neuen Ansatz – inspiriert von den Füssen des Geckos. Satellitendaten können aber auch helfen, besser auf den Klimawandel reagieren zu können. Hyperspektralsatelliten liefern beispielsweise entscheidende Daten für die Landwirtschaft. Sie ermöglichen eine Erdbeobachtung völlig neuer Dimension, denn sie erspähen feinste Veränderungen in der Vegetation. Ihre Daten helfen, den Zustand von Erntepflanzen zu bestimmen: Wo fehlt Wasser? Wo wachsen Pflanzen zu langsam? Bauern können dann gezielt nur dort Wasser oder Dünger einsetzen, wo die Pflanzen es auch tatsächlich brauchen. Harald Lesch erkundet, welche Risiken und Chancen in einem von Satelliten dicht 'bevölkerten' Orbit stecken – und wie sie uns dabei helfen können, die Zukunft zu meistern.
    Wiederholung
    W
  14. UFOs – Die Fakten mit Harald Lesch

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2022
    Beschreibung
    Intelligentes ausserirdisches Leben – gibt es wahrscheinlich nicht. Ufos – sind vor allem was für Spinner. So denkt die Mehrheit der Deutschen. Forschende sehen das anders. 'Wir müssen unvoreingenommen an die Sache herangehen', sagt Hakan Kayal, Professor für Raumfahrttechnik an der Uni Würzburg. Der Forscher arbeitet daran, unidentifizierte Luftraumphänomene, kurz UAPs, mithilfe künstlicher Intelligenz zu untersuchen. Flugobjekte mit bemerkenswerten Eigenschaften, die seit zwanzig Jahren von Radarsystemen, Kameras und gut ausgebildeten Piloten gesichtet werden – und für die das US-Militär keine Erklärung hat. US-Präsident Barack Obama sprach öffentlich von der Existenz 'unbekannter Luftraumphänomene'(UAP). Eine neue Pentagon-Spezialeinheit, die UAP-Sichtungen gezielt sammeln und analysieren sollen, wurde gegründet. Das sind die Zutaten, die einer der grossen Menschheitsfragen neuen Schub gegeben haben: Sind wir allein im Universum? Fest steht: In einem Bericht des US-Verteidigungsministeriums wird 2021 die Existenz von unbekannten Flugobjekten offiziell bestätigt, dass dahinter Aliens stecken könnten, jedoch mit keinem Wort erwähnt. Gleichzeitig vollzieht sich in den Wissenschaften ein bemerkenswerter Paradigmenwechsel: Immer mehr Forschende halten die Existenz ausserirdischen Lebens für wahrscheinlich. So auch Avi Loeb, renommierter Physik-Professor in Harvard, der Schlagzeilen machte, weil er die These vertritt, bei dem Himmelsobjekt Oumuamua, das 2017 an der Erde vorbeizog, habe es sich um eine ausserirdische Sonde gehandelt. Was ist dran an dieser radikalen Hypothese? Und wo steht die Forschung bei der Suche nach extraterrestrischem Leben? Die 'ZDFzeit'-Dokumentation trennt Fakten und Fiktion und zeigt, was wir über Ufos und Ausserirdische wissen – und wie Forscher nach ihnen suchen.
    Wiederholung
    W
  15. heute-journal

    mit Politbarometer und Wetter

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Das Magazin des Zweiten Deutschen Fernsehens liefert tagesaktuelle Nachrichten, gut recherchierte Hintergrundberichte und Interviews mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
  16. Fremdenlegion

    Härtetest Fallschirmjäger

    Kategorie
    Militär
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Elitekämpfer in der Luft: Frankreichs Fremdenlegion betreibt auf Korsika ihr einziges Fallschirmjäger-Regiment. Es gilt als besonders harte Prüfung mit einzigartigen Herausforderungen. Die Fallschirmjäger sind die einzige Einheit, für die sich Legionäre extra bewerben müssen. Nur die besten Anwärter haben nach der Grundausbildung eine Chance. Wer zugelassen wird, steht vor knochenharten Wochen in der Luft, aber auch im Wasser. Der dritte Teil der ZDFinfo-Doku-Serie 'Fremdenlegion' begleitet eine Gruppe junger Legionäre bei ihrer Ankunft in Calvi. Sie haben ihre viermonatige Legionärs-Grundausbildung abgeschlossen und sich als Fallschirmjäger beworben. Obwohl auf Korsika nur die Besten genommen werden, fangen die Soldaten als Fallschirmjäger wieder bei null an. Wieder müssen sie sich beweisen. Sport wird über den ganzen Tag verteilt betrieben, die Übungen werden immer schwieriger, damit die – ohnehin schon sehr trainierten – Legionäre noch mehr Kondition aufbauen. Erste Station für die jungen Legionäre ist eine Grundausbildung im Fallschirmspringen. Das Filmteam um Autorin Dunja Keuper begleitet die Gruppe beim Bodentraining und bei ihren ersten Sprüngen. Nach sechs Sprüngen, die sich in ihrer Schwierigkeit steigern, ist es geschafft: Die Legionäre bekommen das Fallschirmspringer-Grundabzeichen. Aber wie viele von ihnen werden die harten Prüfungen bestehen? Das 2. Regiment der Französischen Fremdenlegion auf Korsika besteht aus rund 1300 Elitesoldaten. Jeder Legionär ist dabei nicht nur Fallschirmspringer, sondern wird darüber hinaus noch als Experte in einem bestimmten Einsatzgebiet ausgebildet: Häuserkampf, Gebirgskampf, amphibischer Kampf oder als Scharfschütze. Die Dokumentation begleitet eine Gruppe von Legionären, die zur Kompanie für amphibischen Kampf gehört. Einer ihrer Trainingskurse schliesst mit einer besonders berüchtigten Prüfung ab: dem Acht-Kilometer-Schwimmen mit Flossen in maximal vier Stunden. Nur, wer diese Herausforderung meistert, besteht. Der Deutsche Dennis Nowka ist einer der Legionäre, die es ins Regiment auf Korsika geschafft haben. Weitere Experten im Film sind Eckard Michels, Historiker am Birbeck College der University of London, und Nina Leonhard vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam. Sean McFate aus den USA war selbst Fallschirmspringer und ist heute Militärstratege an der National Defense University in Washington. Die Französische Fremdenlegion ist eine der weltweit am besten ausgebildeten militärischen Eliteeinheiten. Sie zeichnet sich nicht nur durch eine hohe Spezialisierung, sondern auch durch ihren Korpsgeist und ihr ausgeprägtes Traditionsbewusstsein aus. ZDFinfo dokumentiert die Französische Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Serie mit exklusiven Einblicken. Dabei werden Legionäre vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten Dschungelkrieger, Scharfschützen, Gebirgsjäger und Fallschirmspringer begleitet. Für diese Dokumentation wurde im November und Dezember 2024 auf Korsika gedreht.
    Regie
    Dunja Keuper
  17. Fremdenlegion

    Trainingshölle Regenwald

    Kategorie
    Militär
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Elitekämpfer im Dschungel: Im 3. Regiment der Fremdenlegion werden Legionäre und Spezialeinheiten befreundeter Armeen unter besonders harten Bedingungen geschult. Die Dschungelkampfschule gehört zu den härtesten militärischen Trainingsprogrammen. Die Soldaten campieren im Regenwald, Essen ist rationiert, es gibt keine Sanitäranlagen. Bedingungsloser Gehorsam ist Pflicht, und selbst kleinste Fehler werden hart bestraft. Seit 1973 ist das 3. Infanterie-Regiment der französischen Fremdenlegion (3e Régiment étranger d'infanterie) in Französisch-Guyana stationiert. Eine Region, die zu 90 Prozent aus Wald besteht und zu den regenreichsten Gebieten der Welt gehört. Unwirtliche Bedingungen sowohl für die Legionäre als auch für deren Ausrüstung, die die ZDFinfo-Dokumentation mit exklusiven Zugängen begleitet. 'Harpie-Mission' wird der Kampf gegen illegale Goldsucher genannt. Legionäre durchkämpfen noch vor Sonnenaufgang und im strömenden Regen den Dschungel, um Goldsuchern auf die Spur zu kommen. Diese stammen meist aus Brasilien, sind in mafiaähnlichen Strukturen organisiert und teilweise schwer bewaffnet. Eine zweite Mission in Französisch-Guyana nennt sich 'Titan': Legionäre schützen den internationalen Weltraumbahnhof in Kourou. Seit 2008 übernehmen sie diese Aufgabe. Die Dokumentation 'Fremdenlegion – Trainingshölle Regenwald' begleitet einen Bodentrupp während seiner Patrouille. Mit speziellen Kettenfahrzeugen rücken die Legionäre am frühen Morgen aus der Kaserne aus. Sie formieren sich auf dem Gelände des Weltraumbahnhofes und beobachten mit Feldstechern das Areal. Die Hand immer am Abzug der Waffe, jederzeit schussbereit. Weltbekannt und legendär ist die französische Fremdenlegion durch ihr Dschungel-Trainingscenter, dem CEFE (Centre d'entraînement en forêt équatoriale). Dort werden Legionäre, aber auch Soldatinnen und Soldaten befreundeter Armeen im Dschungelkampf trainiert. Dabei geht es hart zur Sache. In der Regel besteht ein Kurs aus rund 50 Teilnehmenden, ein Grossteil schafft es nicht, bis zum Ende durchzustehen. Täglich kommt es zu Verletzungen, viele Teilnehmer scheiden aufgrund totaler Erschöpfung oder Dehydrierung aus. ZDFinfo begleitet einen Legionär und eine Offiziersanwärterin des französischen Militärs bei ihren täglich härter werdenden Anforderungen, die sie immer wieder an ihre physischen und mentalen Grenzen führen. Werden sie bis zum Ende des Kurses durchhalten? ZDFinfo dokumentiert die Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Reihe. Dabei werden Kandidaten und Legionäre begleitet, vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten wie den Dschungelkriegern in Französisch-Guyana. Die Filme bieten Einblicke in eine Welt, die sich nur sehr selten nach aussen öffnet.
  18. Fremdenlegion

    Operation extrem: Häuserkampf und Gipfelsturm

    Kategorie
    Militär
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Die Fremdenlegion im Extremtraining: Häuserkampf in den Gassen Korsikas, Grenzerfahrungen in den eisigen französischen Alpen. Schonungslose Herausforderungen für Frankreichs Elitekämpfer. In Korsikas Bergdörfern bringt ein Manöver die Fallschirmjäger an die Grenzen, in den Alpen trainieren zukünftige Gebirgspioniere in Eis und Schnee. Hart und kompromisslos: Wer nicht durchhält, ist raus. ZDFinfo geht mit der Reihe 'Fremdenlegion' an die Extreme. Für militärische Einheiten ist das Gebirge weit mehr als eine atemberaubende Kulisse – es ist eine unbarmherzige Kampfumgebung. Es gilt das Gesetz der Höhe: Wer die Gipfel beherrscht, beherrscht das Schlachtfeld, denn im Gebirgskampf wird die Natur oft zum mächtigsten Gegner. Dünne Luft, extremes Wetter und ein Gelände, das keinen Fehler verzeiht, fordern von den Legionären das Äusserste. Unter den Legionären in Schnee und Eis sind auch solche, für die Schnee bislang ein völlig fremdes Element ist: Rekruten aus Afrika oder Südamerika müssen innerhalb von nur drei Wochen das Skifahren lernen – und nicht nur das: In der Finalwoche des Grundkurses verschärfen sich die Bedingungen auf 2500 Metern Höhe. Die Männer übernachten in selbst gebauten Iglus, trainieren das Schiessen bei extremem Frost und perfektionieren das Abseilen mit Skiern im steilen Fels. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die eigenen körperlichen Grenzen. Parallel dazu trainieren die Fallschirmjäger in den Bergen Korsikas für die moderne Kriegsführung. Das Szenario: ein Konflikt gegen einen gleichwertigen Gegner im direkten Aufeinandertreffen. Durch den Einsatz von Drohnen wird das Schlachtfeld gläsern. Der Höhepunkt der mehrtägigen Übung ist spektakulär: Die Legion stürmt Bergdörfer und schliesslich die historische Zitadelle von Calvi. Während Touristen im Café sitzen, entfaltet sich in den Gassen der Häuserkampf unter Realbedingungen. Die Grenze zwischen Alltag und militärischem Ernstfall verschwimmt – eine mentale Zerreissprobe für die Legionäre. Neben den Soldaten und Offizieren ordnen renommierte Experten das Geschehen ein: Dr. Ronja Kempin (Stiftung Wissenschaft und Politik) analysiert die französische Militärpolitik, während der Historiker und Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Christian Koller (Autor des Standardwerks 'Die Fremdenlegion. Kolonialismus, Söldnertum, Gewalt 1831 – 1962') die historischen Hintergründe beleuchtet. Für diese Dokumentation wurde im Oktober auf Korsika und im Februar in Valloire gedreht. ZDFinfo dokumentiert die Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Reihe. Dabei werden Kandidaten und Legionäre begleitet, vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten wie den Dschungelkriegern in Französisch-Guyana. Die Filme bieten Einblicke in eine Welt, die sich nur sehr selten nach aussen öffnet.
  19. Fremdenlegion

    Rekruten im Härtetest

    Kategorie
    Militär
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Die Fremdenlegion: 9000 Elitesoldaten aus aller Welt, ausgebildet mit Drill und Gehorsam, einsatzbereit für den Kampf. Der Weg in die Legion ist hart, bleiben dürfen nur die Besten. Täglich kommen Männer aus der ganzen Welt zur Legionskaserne im französischen Aubagne. Sie suchen eine zweite Chance im Leben. Doch was sie erwartet, ahnen sie nicht: scharfer Befehlston, harte Tests, wenig Schlaf, wenig zu essen, eine extreme Zeit. Die Dokumentation 'Fremdenlegion – Rekruten im Härtetest' begleitet mit exklusiven Zugängen diejenigen, die unbedingt Legionär werden wollen. Die Légion étrangère, die französische Fremdenlegion, gilt für viele als Mythos, als legendär und berüchtigt. Seit 1831 gab es keinen bewaffneten Konflikt, an dem Frankreich beteiligt war, an dem die Fremdenlegion nicht an vorderster Front mitkämpfte. Jedes Jahr bewerben sich an die 10.000 junge Männer, wollen Legionär werden. Angenommen werden am Ende nur rund 1600 von ihnen. Der Film begleitet vier junge Männer durch die Selektion, wie das Aufnahmeverfahren offiziell heisst: den Chilenen David del Solar de la Sotta, den Kroaten Alan Gracin, den Franzosen Adrien Macquart und den Madegassen Navola Rakotoson. Ihre körperliche Fitness wird wieder und wieder getestet, ebenso ihre mentale und intellektuelle Eignung. Besonders wichtig ist auch: Kommen sie in der Gruppe mit den anderen klar? Halten sie den Druck aus, die Befehle, das ständige Antreiben, den Mangel an Schlaf und Essen? Können sie sich unterordnen? Sind sie wirklich bereit, alles zu geben? ZDFinfo dokumentiert die Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Reihe. Dabei werden Kandidaten und Legionäre begleitet, vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten wie den Dschungelkriegern in Französisch-Guyana. Die Filme bieten Einblicke in eine Welt, die sich nur sehr selten nach aussen öffnet.
  20. Krieg der Zukunft

    Kampf im Weltall

    Kategorie
    Technik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Was einst reine Science-Fiction war, rückt zunehmend in den Fokus globaler Machtpolitik: ein möglicher Krieg im Weltall. Wie gut ist die Bundeswehr auf solch ein Szenario vorbereitet? Anti-Satelliten-Tests, Cyberangriffe und die Militarisierung des Weltraums zeigen: Der nächste Krieg könnte weit über unseren Köpfen stattfinden. Die grossen Mächte investieren schon jetzt Milliarden Dollar in die Aufrüstung des Orbits. Im Weltall hat ein neuer Machtkampf der Supermächte begonnen, der die moderne Kriegsführung verändern wird. Denn unser aller Alltag ist bereits jetzt von Satelliten abhängig – für Navigation, Kommunikation, Militär, aber auch für das Bankwesen und den Katastrophenschutz. Die Dokumentation zeigt, wie GPS-Störungen an Satellitenverbindungen im Ostseeraum bereits jetzt nahezu täglich erfolgen und dadurch den Schiffsverkehr behindern. Das All ist längst nicht mehr nur Schauplatz gemeinschaftlicher Forschung der Menschheit. Schon zahlreiche Raumfahrtvorhaben der Vergangenheit verfolgten militärische Ziele. Im Erdorbit kommen sich die Satelliten der Grossmächte immer wieder gefährlich nahe. Auch Satelliten der Bundeswehr müssen Ausweichmanöver fliegen. Militärische Aufklärungssatelliten liefern in Echtzeit Bilder von Truppenbewegungen, während im Ukrainekrieg kommerzielle Satellitenbilder für Informationshoheit und Gefechtsführung schon jetzt entscheidende Bedeutung haben. Grossmächte testen Anti-Satelliten-Raketen – mit gefährlichem Weltraumschrott als Nebenwirkung. Cyberattacken auf Bodenstationen sind an der Tagesordnung. Start-ups in Europa entwickeln neue Trägerraketen und Kleinsatelliten, um unabhängiger von Elon Musks Unternehmen SpaceX zu werden. Steuern wir auch hoch über den Wolken in einen neuen Rüstungswettlauf? Die ZDFinfo-Dokumentation 'Krieg der Zukunft: Kampf im Weltall' von Andreas Orth zeigt neue Waffentechniken, die die Kriegsführung massgeblich verändern.
    Wiederholung
    W
  21. Krieg der Zukunft

    Drohnen – Kampf der Maschinen

    Kategorie
    Technik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Sie schweben nahezu lautlos über Städte, Landschaften und Grenzen hinweg: Drohnen. Sie stellen eine ganz neue Gefahr dar. Sie können aufklären, aber auch bewaffnet sein. Im Ukrainekrieg zeigt sich die tödliche Gefahr, die von Drohnen ausgeht. Seitdem sind auch die Militärs im Westen alarmiert. Jetzt wird nachgerüstet. Drohnen jeder Art stehen nun auch auf dem Einkaufszettel der Bundeswehr. Die Zeit drängt. Drohnenschwärme am Himmel über Westeuropa sind keine Dystopie mehr. In der Ukraine wandelte sich die Front vom Stellungskampf zum Drohnenkrieg. Drohnen unbekannter Herkunft überfliegen immer wieder deutsche Flughäfen und militärische Anlagen. Auf den Schlachtfeldern in der Ukraine jagen die Drohnen nicht mehr nur Panzer, sondern auch Menschen – unterstützt von künstlicher Intelligenz. Die deutschen Sicherheitskräfte rüsten auf: Welche technischen Möglichkeiten gibt es mittlerweile? Und können Jägerdrohnen ein Ausweg sein? Die ZDFinfo-Dokumentation 'Krieg der Zukunft: Drohnen – Kampf der Maschinen' von Andreas Orth befasst sich mit einer neuen Technologie, die die Kriegsschauplätze der Zukunft bestimmen wird.
    Wiederholung
    W
  22. Krieg der Zukunft

    Schlacht über den Wolken

    Kategorie
    Technik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Es herrscht wieder Krieg in Europa. Russlands Angriff auf die Ukraine zeigt, dass die Fähigkeit zu konventioneller Kriegsführung in der Verteidigung eine Rolle spielt. Am Himmel bestimmen zukünftig Drohnen und moderne Kampfjets die Möglichkeiten, eine Attacke wirksam zu unterbinden. Luftüberlegenheit und die Abwehr von Attacken mit Gleitbomben und Raketen bestimmen die Überlegungen etwa der NATO. 'Krieg der Zukunft – Schlacht über den Wolken' blickt auf die Herausforderungen für die Luftwaffe. Gerade ändert sich vieles. Drohnen beherrschen künftig den Luftraum. Aufgrund ihrer höheren Reichweite wird es kein sicheres Hinterland mehr geben. Zudem will die deutsche Regierung neue Mittelstreckenwaffen stationieren. Was unterscheidet diese neuen Waffen von denjenigen, die in den 1980er-Jahren in Deutschland stationiert wurden? Schützen sie, oder schaffen sie auch neue Gefahren? Die Hoffnung auf eine flächendeckende Luftabwehr wird immer wieder politisch gefordert, doch für Experten erscheint das als kaum finanzierbar. Was können Luftabwehrraketen für den Himmel über Deutschland leisten? Viele Militärexperten sind überzeugt, dass trotz Hightech-Ausrüstung, trotz besserer Schutzwesten, intelligenter Munition und sich automatisch selbst verteidigender Panzer ein nächster Krieg wieder 'blutiger' verlaufen könnte als die Einsätze der letzten Jahrzehnte. Aber nicht allein die Anzahl moderner Waffen, sondern auch das strategische Geschick der militärischen Führung sei entscheidend darüber, wer künftige Kriege gewinnen könnte, sagen Militärexperten. Die Doku-Reihe 'Krieg der Zukunft' blickt auf die Waffensysteme und Strategien, die in zukünftigen Auseinandersetzungen eine Rolle spielen können. Oder besser noch: so abschreckend wirken, dass es keine weiteren Kriege in Europa geben wird.
    Wiederholung
    W
  23. Hitlers letzte Tage. Das Ende im Bunker

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    April 1945. Während Hitler an den Fronten sein letztes Aufgebot verheizt, versteckt er sich selbst in seinem Bunker. Eine Animation zeigt diesen Ort so realitätsnah wie nie zuvor. Dort, unter der Berliner Reichskanzlei, heiratet er am 30. April seine langjährige Lebensgefährtin Eva Braun, diktiert seinen letzten Willen und zieht sich anschliessend in seine Privaträume zurück. Dort begehen er und Eva Braun Selbstmord. Augenzeugen berichten von der Verbrennung der Leichen im Garten der Reichskanzlei. Doch es kommen Zweifel auf, ob Hitler wirklich tot ist. Im Chaos des Kriegsendes fehlen verlässliche Informationen über seinen Tod und seine letzten Tage im 'Führerbunker'. Direkt nach der deutschen Kapitulation beginnen Geheimdienste und Ermittler zu recherchieren, was sich im Bunker abgespielt und ob Hitler wirklich Selbstmord begangen hat. Es entstehen Ton- und Filmaufnahmen der wichtigsten Augenzeugen aus dem Bunker. 1948 interviewt der amerikanische Richter Michael Musmanno auf eigene Kosten und als Privatperson mehrere Augenzeugen vor der Kamera, darunter Hitlers Sekretärinnen Traudl Junge, Gerda Christian und Else Krüger, den Chauffeur Erich Kempka, der bei der Verbrennung von Hitlers Leiche half, und Arthur Kannenberg, Hitlers persönlichen Kammerdiener. Musmannos Interviews widerlegen viele der Verschwörungstheorien, die nach dem Krieg aufkamen. Hitlers Adjutant Otto Günsche und sein Kammerdiener Heinz Linge sind 1956 nach ihrer Rückkehr aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft die wichtigsten Zeugen, als das Landgericht Berchtesgaden die historischen Ereignisse im Führerbunker genau untersucht. Das Gericht bestätigt offiziell, dass Hitler am 30. April 1945 um 15.30 Uhr starb. Dennoch kursieren Jahrzehnte später immer noch Gerüchte, dass sich alles ganz anders abgespielt hat.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Isaak Dentler
    Regie
    Jörg Müllner
  24. Hitlers Hauptquartiere: Kommandozentralen des Bösen

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Die Führerhauptquartiere waren die Schaltzentralen der NS-Diktatur. Hitler plante dort seine Feldzüge. Neben der Wolfsschanze standen ihm rund 20 weitere Bunkeranlagen zur Verfügung. Hitlers Hauptquartiere waren Täterorte, von denen beispiellose Verbrechen ausgingen. Vom Diktator als Denkmale für die Nachwelt gedacht, wurden die meisten bei Kriegsende gesprengt. Noch immer zeugen die Überreste der Bunker vom Wahn, Europa beherrschen zu wollen. Hitlers erstes Hauptquartier im Krieg war mobil: In seinem Sonderzug 'Amerika' fanden die ersten Lagebesprechungen mit seinen Generalen und Ministern statt, von dort aus dirigierte er den deutschen Überfall auf Polen. Doch schon bei Kriegsausbruch befahl der selbst ernannte Feldherr den Bau fester Führerhauptquartiere im Westen – als Vorbereitung für den geplanten Krieg gegen Frankreich. Bei Bad Nauheim entstand der Adlerhorst, das Felsennest bei Bad Münstereifel. Als die deutschen Truppen in Frankreich unerwartet schnell vorstiessen, zog der Kriegsherr mit seinem Gefolge nach Belgien. In Brûly-de-Pesche benutzte er ein Quartier, das er Wolfsschlucht I nannte. Von der später gebauten Wolfsschlucht II in der französischen Picardie wollte er 1940 England erobern und 1944 die Invasion der Alliierten in der Normandie abwehren. Es war das einzige Hauptquartier, das bei Kriegsende nicht zerstört wurde. Später nutzten es die NATO und das französische Militär. Die bekannteste Kommandozentrale Hitlers lag in Ostpreussen – die sogenannte Wolfsschanze. Rund 800 Tage verbrachte Hitler dort unter bis zu acht Meter dicken Betondecken, gesichert durch drei Sperrkreise. Es war der Ort, an dem Hitler zunehmend die militärische Operationsplanung für den Vernichtungskrieg im Osten an sich riss, aber auch der Ort, an dem das Attentat auf ihn am 20. Juli 1944 beinahe geglückt wäre. Unterbrochen von langen Aufenthalten auf dem Obersalzberg, seiner privaten Residenz in den bayerischen Alpen, führte der Diktator von der Wolfsschanze aus seinen verbrecherischen Krieg. Die Dokumentation zeigt die Entstehungsgeschichte und die Überreste von Hitlers Hauptquartieren, die noch heute von der Hybris der Macht zeugen. Bisher unveröffentlichte Fotos von Hitlers Kameramann Walter Frentz ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen der Führerbunker.
    Wiederholung
    W
  25. Hitlers Hofstaat

    Der Gipfel der Macht

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2019
    Beschreibung
    Hitlers innerer Kreis war sein privater Rückzugsraum. Wer dazugehören wollte, musste sich als bedingungslos loyal erweisen. Wer die Gunst des Diktators verlor, wurde aus dem Weg geräumt. Hitlers Geliebte Eva Braun und sein Sekretär Martin Bormann kontrollierten den Zugang zum 'Führer'. Zur Gesellschaft auf dem Obersalzberg stiessen neue Mitglieder, die im Regime aufstiegen. Jahrzehntelang hat sich unter Historikern die These gehalten, Adolf Hitler habe kein Privatleben gehabt, sei im Grunde ein anormales, sozial gestörtes Wesen gewesen. Die Historikerin Heike Görtemaker hat in einer bahnbrechenden Studie belegt, dass Hitler schon früh über eine Vielzahl von Beziehungen und Freundschaften verfügte. Nach und nach bildete sich um ihn eine Gruppe von Menschen, die seinen Aufstieg zum 'Führer' ermöglichten. Gleichgesinnte Unterstützer wie Rudolf Hess, Ernst Röhm und die Wagner-Familie versorgten ihn mit Geld und Kontakten. Für seine Mäzene, für Gönner und enge Vertraute war er eine Projektionsfläche für deren politische Vorstellungen.
  26. Hitlers Hofstaat

    Der Aufstieg

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2019
    Beschreibung
    Lange hielt sich das Gerücht, Hitler sei bindungsunfähig gewesen. Neueste Studien offenbaren ein anderes Bild: Der Diktator pflegte eine Vielzahl von Beziehungen und Freundschaften. Nach dem Ersten Weltkrieg kehrte Adolf Hitler nach München zurück. Dort war er ohne Beruf und Freunde. In der Propagandaabteilung der Reichswehr wurde er 1919 zum Redner ausgebildet. Er traf auf Gleichgesinnte, die für seinen Aufstieg zum 'Führer' wichtig wurden. Jahrzehntelang hat sich unter Historikern die These gehalten, Adolf Hitler habe kein Privatleben gehabt, sei im Grunde ein anormales, sozial gestörtes Wesen gewesen. Die Historikerin Heike Görtemaker hat in einer bahnbrechenden Studie belegt, dass Hitler schon früh über eine Vielzahl von Beziehungen und Freundschaften verfügte. Nach und nach bildete sich um ihn eine Gruppe von Menschen, die seinen Aufstieg zum 'Führer' ermöglichten. Gleichgesinnte Unterstützer wie Rudolf Hess, Ernst Röhm und die Wagner-Familie versorgten ihn mit Geld und Kontakten. Für seine Mäzene, für Gönner und enge Vertraute war er eine Projektionsfläche für deren politische Vorstellungen. Hitlers innerer Kreis war sein privater Rückzugsraum. Wer dazugehörte, galt als bedingungslos loyal – bis in den Untergang 1945.
  27. Countdown zur Diktatur

    1933-1934 Zerstörung

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    30. Januar 1933. Deutschland hat einen neuen Kanzler. Konservative und Monarchisten haben Hitler ins Amt gehievt. Im Glauben, ihn und seine Anhänger 'zähmen' zu können. Tatsächlich ist der neue Kanzler noch weit von einer Alleinherrschaft entfernt – und Deutschland auf dem Papier noch eine Demokratie. Es dauert noch 18 Monate voller Willkür, Rechtsbruch, Mord und politischem Versagen, bis die Nazis die ganze Macht in Händen halten. Ein Zufall beschleunigt die Zerstörung der Demokratie. Am 27. Februar 1933 brennt der Reichstag. Marinus van der Lubbe, ein niederländischer Kommunist, wird als Brandstifter verhaftet. Hitler und seine Helfershelfer erkennen sofort ihre Chance. Unter dem Vorwand, die öffentliche Sicherheit wiederherzustellen, setzen sie die Grundrechte ausser Kraft und lassen politische Gegner deutschlandweit verfolgen. Gegenwehr gibt es kaum. Die nächsten Schritte sind: Ausschaltung der freien Presse, des Parlaments und der Gewerkschaften. Viele schlagen sich auf die Seite des offensichtlich Stärkeren: Als die NSDAP am 1. Mai 1933 eine Aufnahmesperre für Neumitglieder erlässt, sind seit Januar über 1,6 Millionen in die Partei eingetreten. Doch noch gibt es einen entscheidenden Machtfaktor, der nicht auf Hitlers Kommando hört: Deutschlands Armee, die Reichswehr. Misstrauisch beobachten die Generäle die Ambitionen von SA-Chef Ernst Röhm, die Reichswehr in einer NS-'Volksmiliz' aufgehen zu lassen. Hitler entscheidet sich gegen Röhms Pläne und lässt den SA-Chef am 1. Juli 1934 von SS-Männern ermorden. Einen Monat später stirbt Reichspräsident Hindenburg. Hitler übernimmt dessen Amt, lässt seine erweiterte Macht per Volksabstimmung legitimieren und die Reichswehr einen Eid auf ihn persönlich schwören. Der Weg in die Diktatur ist damit abgeschlossen. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts lernt Deutschland Demokratie – nach mehr als einem Jahrtausend Adelsherrschaft. Doch diese erste Demokratie überlebt nur 15 Jahre. Warum lassen die Deutschen sie zugrunde gehen? Wer hat versagt? Wer sich verführen lassen? Die vierteilige Reihe 'Countdown zur Diktatur' geht der Frage nach: Wer trägt die Schuld am Sturz in Tyrannei und Terror?
    Wiederholung
    W
  28. Countdown zur Diktatur

    1931-1933 Abgrund

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Die Feinde der Demokratie nutzen die Krise, um das Parlament zu entmachten. Wird der Weg in eine nationalrevolutionäre Diktatur, zurück zur Monarchie oder in den Kommunismus führen? In ganz Europa sind Rechtsnationalisten auf dem Vormarsch. Zwei von drei europäischen Demokratien überstehen die zwei Jahrzehnte zwischen den Weltkriegen nicht. Bei den Wahlen zum Deutschen Reichstag im Juli 1932 wird Hitlers NSDAP stärkste Kraft. Ermutigt von steigenden Wahlergebnissen, kandidiert Adolf Hitler, der Parteichef der NSDAP, für das Amt des Reichspräsidenten. Im Wahlkampf setzen die Nationalsozialisten unter der Regie des späteren Propagandaministers Joseph Goebbels auf neuartige Methoden. Hitler fliegt mit dem Flugzeug von Veranstaltung zu Veranstaltung. Er soll modern und technikaffin wirken. Von Tausenden Plakaten und Litfasssäulen starrt sein Konterfei mit Bärtchen und Seitenscheitel auf die Wählerinnen und Wähler. Das erwünschte Ergebnis bleibt zwar aus, Hindenburg bleibt Reichspräsident, aber Hitler gewinnt erheblich an Bekanntheit und Profil. Seine Partei, die NSDAP, wendet sich an völlig unterschiedliche Wählergruppen und gibt widersprüchliche Versprechen ab. Sie umwirbt die Arbeiterschaft und verbündet sich zugleich mit der Schwerindustrie, von der sie grosszügige Parteispenden erhält. Im Juli 1932 gewinnen die Nationalsozialisten die Reichstagswahlen. Mehr als jeder dritte Deutsche entscheidet sich für Hitler und dessen Partei. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts lernt Deutschland Demokratie – nach mehr als einem Jahrtausend Adelsherrschaft. Doch diese erste Demokratie überlebt nur 15 Jahre. Warum lassen die Deutschen sie zugrunde gehen? Wer hat versagt? Wer sich verführen lassen? Die vierteilige Reihe 'Countdown zur Diktatur' geht der Frage nach: Wer trägt die Schuld am Sturz in Tyrannei und Terror?
    Wiederholung
    W
  29. Countdown zur Diktatur

    1929-1931 Krise

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Der New Yorker Börsencrash 1929 stürzt die Welt in Arbeitslosigkeit, Armut und Inflation. Besonders hart trifft es Deutschland, das sich gerade erst von Krieg und Schulden zu erholen beginnt. Das Deutsche Reich ist jetzt seit zehn Jahren parlamentarische Demokratie. Aber die schwere Wirtschaftskrise nach dem 'Schwarzen Freitag' lässt die Zustimmung zur Demokratie rapide sinken. Immer mehr Deutsche wenden sich Nationalsozialisten oder Kommunisten zu. Die Zeit der 'Goldenen Zwanziger' gilt als modern, schnell, emanzipiert, glamourös. Bis in den USA der 'Schwarze Freitag' an der New Yorker Börse die Weltwirtschaft in den Abgrund reisst. In Deutschland suchen Millionen verzweifelt nach Arbeit und Brot. Zugleich muss die Republik noch immer hohe Reparationen an die Sieger des Ersten Weltkriegs zahlen. Viele Deutsche empfinden das als ungerecht, und die NSDAP nutzt das für lautstarke Propaganda. Vor allem in Schleswig-Holstein, Ostpreussen und Thüringen verfangen ihre Parolen gegen die Reparationen – und gegen die Demokratie. Die Parteien der demokratischen Mitte können die Wirtschaft nicht stabilisieren. Im Sommer 1931 müssen mehrere grosse Bankhäuser ihre Zahlungsunfähigkeit erklären. Die Zahl der Arbeitslosen steigt auf mehr als fünf Millionen. Immer mehr von der Demokratie enttäuschte Deutsche setzen auf Hitlers Nationalsozialisten oder auf die Kommunisten unter ihrem Anführer Ernst Thälmann. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts lernt Deutschland Demokratie – nach mehr als einem Jahrtausend Adelsherrschaft. Doch diese erste Demokratie überlebt nur 15 Jahre. Warum lassen die Deutschen sie zugrunde gehen? Wer hat versagt? Wer sich verführen lassen? Die vierteilige Reihe 'Countdown zur Diktatur' geht der Frage nach: Wer trägt die Schuld am Sturz in Tyrannei und Terror?
    Wiederholung
    W
  30. Countdown zur Diktatur

    1925-1929 Illusion

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2026
    Beschreibung
    Deutschland in der Mitte der 'Goldenen Zwanzigerjahre'. Adolf Hitler ist noch ein unbekannter Provinzpolitiker. Parteien der demokratischen Mitte bestimmen die Politik. Sechs Jahre nach Ausrufung der ersten deutschen Republik scheint die junge Demokratie endlich stabil zu sein. Doch der Tod von Reichspräsident Friedrich Ebert im Februar 1925 erschüttert das Land. Nur wenige Stunden zuvor gründet Hitler die verbotene NSDAP neu. Das Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg: Zum ersten Mal ist das deutsche Volk sein eigener Souverän. 1925, sechs Jahre nach ihrer Ausrufung, hat die Republik ernste Bewährungsproben überstanden: Hyperinflation, Putschversuche, Wirtschaftskrise. Extreme Parteien von rechts und links verlieren an Bedeutung. Der parteilose Reichskanzler Hans Luther führt eine Minderheitsregierung aus konservativen Parteien an. Vor allem die Aussenpolitik von Minister Gustav Stresemann wird öffentlich als Erfolg bewertet. Doch die erste deutsche Demokratie ist bedroht: Kommunisten träumen von einer sozialistischen Räterepublik, Nationalisten wollen zurück zur Monarchie. Verarmte Bauern legen Bomben, in den Arbeitervierteln Berlins kommt es zu Strassenschlachten. Mit der Neugründung der NSDAP kehrt Hitler nach einer Gefängnisstrafe auf die politische Bühne zurück. Welche verheerende Rolle die damals noch unbekannte Splitterpartei schon in wenigen Jahren spielen wird, ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand. Wenige Stunden nach der NSDAP-Neugründung trifft die Nachricht vom überraschenden Tod Friedrich Eberts die Deutschen wie ein Schock. Sein Nachfolger als Reichspräsident wird der rechtsnationale Paul von Hindenburg, ein erklärter Gegner der Demokratie. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts lernt Deutschland Demokratie – nach mehr als einem Jahrtausend Adelsherrschaft. Doch diese erste Demokratie überlebt nur 15 Jahre. Warum lassen die Deutschen sie zugrunde gehen? Wer hat versagt? Wer sich verführen lassen? Die vierteilige Reihe 'Countdown zur Diktatur' geht der Frage nach: Wer trägt die Schuld am Sturz in Tyrannei und Terror?
    Wiederholung
    W
  31. Terra X Harald Lesch

    ... und was vom Atomausstieg bleibt

    Kategorie
    Technik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Die Diskussion um die Atomkraft ist zurück, doch der Elefant im Raum bleibt oft unerwähnt. Denn ob Ausstieg oder Wiedereinstieg, eine Frage bleibt: Wohin mit dem hoch radioaktiven Abfall? In Zeiten der Klimakrise wirkt die Atomkraft für viele wieder attraktiv. Doch allein die Frage nach einem Endlager scheint schwer lösbar: Einer neuen Studie zufolge könnte es in Deutschland noch rund 40 Jahre dauern, bis überhaupt ein Standort feststeht. Diese Folge von 'Terra X Harald Lesch' beschäftigt sich mit einem der drängendsten Probleme unserer Zeit, das trotz seiner Brisanz oft aus dem Fokus rückt. Denn nachdem im April 2023 das letzte deutsche Atomkraftwerk abgeschaltet wurde, werden bis zu 27.000 Kubikmeter hoch radioaktiver Abfälle übrig bleiben. Die Überreste strahlen teils noch Hunderttausende Jahre lang. Harald Lesch nimmt die Zuschauer mit in das Felslabor Mont Terri in der Schweiz. Dort will er wissen: Wie lösen unsere Nachbarn das Problem? In der Schweiz soll die Entscheidung über einen Endlager-Standort bereits 2031 fallen. In Deutschland dagegen könnte es einer neuen Studie zufolge erst 2074 so weit sein. Und erst danach könnte mit dem Bau der nötigen Infrastruktur begonnen werden. Verpasst Deutschland durch den Atomausstieg etwas? Immerhin setzen andere Länder nach wie vor auf Atomkraft. Und Technologien wie Mini-AKWs, Schnelle Brüter und Transmutation versprechen mehr Effizienz und weniger Müll. Doch selbst bei aller Technologieoffenheit gilt: Das Müllproblem bleibt. Dabei dachte man hierzulande schon in den Siebzigerjahren, man hätte eine passende Lösung für stark strahlenden Abfall gefunden: Ein Salzstock nahe Gorleben in Niedersachsen sollte auf seine Eignung als Endlager geprüft werden. Doch das Vorhaben, dort ein nukleares Entsorgungszentrum zu errichten, löste heftige Proteste aus. Als ein Zwischenlager für hoch radioaktiven Müll eingerichtet wird und Castor-Transporte anrollen, kommt es zu extremen Auseinandersetzungen, die zum Teil noch bis heute nachwirken. 2020 scheidet der Salzstock Gorleben aufgrund neuer geologischer Kriterien schliesslich als Standort aus. Während in Deutschland die Suche nach dem Endlager weitergeht, hat ein anderes Land längst Tatsachen geschaffen. Finnland steht kurz davor, als erstes Land weltweit ein Endlager in Betrieb zu nehmen. Warum gelingt den Finnen, womit wir uns so schwertun? Harald Lesch beleuchtet die Herausforderungen der Endlagersuche und zeigt, wie dringend wir eine Lösung finden müssen. Denn eines ist klar: Keine Lösung ist beim Thema Atommüll wirklich keine Lösung.
    Wiederholung
    W
  32. Leschs Kosmos

    Themen: Ausgestrahlt? Strom ohne Atom

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Deutschland steigt aus. Der Atomausstieg ist überfällig – doch sind wir vorbereitet? Harald Lesch zeigt, wie wir Wärme und Energie in Zukunft sichern können. Der Rückbau alter Kernkraftwerke ist eine Herausforderung. Der Ausstieg allerdings schafft auch Raum für Zukunftstechnologien. Neben Visionen wie der Kernfusion sind es vor allem grüne Energiequellen, auf die wir bauen können. Man muss sie nur zu nutzen wissen. Das Ende eines Kernkraftwerkes ist der Startschuss für den Rückbau – und der kann sogar länger dauern, als so manches KKW am Netz war. Das Kernkraftwerk Biblis wurde 2011 abgeschaltet, der Rückbau ist bis etwa 2032 geplant. Eine Mammutaufgabe, vor der die Gesellschaft bei allen deutschen KKWs steht. Wie gelingt es, hoch radioaktive Bauteile und tonnenschwere Stahlbetonklötze auf ihre Radioaktivität zu prüfen? Und wie funktioniert Mülltrennung bei einem Kernkraftwerk? Um die Stromversorgung ohne Verzicht auch nach der Atomkraft-Ära zu sichern, ist Kreativität gefragt. Von der Deckenlampe bis zum Schleifgerät, zu Hause und in der Industrie: Alltägliche Stromverbraucher und grosse Maschinen leisten viel und benötigen entsprechend Energie. Die Krux: Oftmals geht über die Hälfte der eingesetzten Energie bei der Nutzung der Geräte verloren. Forscherinnen und Forscher haben Ideen, die Energie clever aufzufangen. Wind, Wasser, Sonne: Es gibt viele Quellen grüner Energie. Fotovoltaikanlagen beispielsweise können dank der Kraft der Sonne auf jedem Hausdach Energie bereitstellen. Das Dilemma: Sie liefern am Tag, doch der Bedarf der Haushalte ist am Abend am höchsten. Wie lässt sich der Energieüberschuss am Tag intelligent speichern, damit er zur Verfügung steht, wenn er gebraucht wird? Ein mögliches Speichersystem bietet die E-Mobilität. Einen Präzedenzfall gibt es bereits: Bei einem Stromausfall in Kanada Ende 2022 vernetzte ein Mann sein E-Auto mit dem Hausstrom und konnte sich so autark mit Strom versorgen. Die Autobatterie – meist aufgeladen, aber ungenutzt im Parkmodus – könnte zur mobilen Powerbank für den Haushalt werden. Doch nicht nur Privatautos, auch öffentliche E-Busse, die nachts im Depot stehen, könnten vernetzt werden, um die Versorgung zu sichern. Doch es gibt noch grössere Visionen. Im Dezember 2022 machten Fortschritte bei der Kernfusion Schlagzeilen. Fusionskraftwerke könnten das Prinzip der Sonne nutzen, um praktisch unbegrenzt Energie zu liefern – ohne die Risiken eines Kernkraftwerkes. Wie realistisch ist es, dass eines Tages Strom aus einem Fusionskraftwerk in unsere Wohnungen fliesst? Harald Lesch zeigt die vielfältigen Möglichkeiten, jenseits der Kernkraft Energie zu sparen, zu speichern und intelligent zu vernetzen – ohne im Dunkeln zu tappen.
    Wiederholung
    W
  33. Das Atomzeitalter – Höllenfeuer und Hoffnung

    Vom Abrüsten bis zur Endlagersuche

    Kategorie
    Zeitgeschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Mit der Wiedervereinigung Deutschlands scheint eine Zeitenwende möglich. Zerbricht mit der bipolaren Weltordnung auch die Notwendigkeit von Atomwaffen? Eine Hoffnung, die sich als Illusion erweist. Immer mehr Atommächte betreten die Weltbühne und sorgen für eine neue Bedrohungslage. Die zivile Nutzung der Kerntechnik wird ab jetzt durch den Unfall von Tschernobyl geprägt, die Sensibilität für mögliche Risiken wächst. Das 21. Jahrhundert wird die Menschheit vor weitere Herausforderungen stellen und der Kernenergie neue Relevanz verleihen, denn der Klimawandel wird ab sofort im Fokus politischer und gesellschaftlicher Debatten stehen. In Deutschland wird der Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen, zurückgenommen und dann doch vollzogen. Hohe Investitionen, komplizierte Materialprüfungen und die Aufgabe, den radioaktiven Abfall entsorgen zu müssen, lassen die einstige Zukunftstechnologie zunehmend alt aussehen. Gleichzeitig feiert man in der Nuklearmedizin enorme Erfolge. Sogenannte offene Radionuklide werden für diagnostische und therapeutische Zwecke eingesetzt. Zudem werden weitere radioaktive Substanzen und kernphysikalische Verfahren eingesetzt, um Krankheiten wie Krebs zu behandeln. Auch junge Ingenieure sehen die Atomtechnik weiterhin als Zukunftstechnologie, als Möglichkeit, den Klimawandel zu bekämpfen. Mit neuen Reaktorkonzepten will man die CO2-arme Atomkraft jetzt noch effizienter und sicherer machen. Doch der Krieg in der Ukraine, neue politische Konflikte, mögliche terroristische Angriffe und Fukushima zeigen, wie gefährlich die Atomtechnik nach wie vor ist. Der Abriss veralteter und der Rückbau stillgelegter Atommeiler und ihr radioaktiver Abfall werden die Menschheit noch über Jahrhunderte intensiv beschäftigen. In der ZDFinfo-Reihe 'Das Atomzeitalter' geben Zeitzeugen und Experten Einblicke in eine Epoche, die unsere Gesellschaften verändert hat und unseren Planeten über Jahrtausende prägen wird. Es ist ein Zeitalter der Angst, der Faszination, der Hoffnung und zerstörter Illusionen. Was waren seine prägenden Momente? Wo führt es uns hin? ZDFinfo auf Spurensuche nach den Ursprüngen eines strahlenden Zeitalters.
    Wiederholung
    W
  34. Das Atomzeitalter – Höllenfeuer und Hoffnung

    Vom Wettrüsten bis Tschernobyl

    Kategorie
    Zeitgeschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Die Kubakrise bringt die Welt an den Rand eines Atomkrieges. Den Mächtigen wird klar, dass die Existenz der menschlichen Zivilisation auf dem Spiel steht. Die folgende Zeit prägen bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckungen, geopolitische Spannungen und tragische Katastrophen. Eine Zeit, in der die zivile und militärische Nutzung der Atomkraft gesellschaftliche und politische Debatten nachhaltig beeinflusst. In den 1970er-Jahren wird die Kerntechnologie zum Prestigeobjekt vieler Nationen. Wer sie beherrscht, dem gehört die Zukunft. Auch in Deutschland ist die Begeisterung gross: Alle der damals im deutschen Bundestag vertretenen Parteien befürworten den massiven Ausbau der Kernenergie. Sie erscheint im Vergleich zu fossilen Brennstoffen modern, kostengünstig, emissionsarm und ressourcenschonend. Um den rasch steigenden Energiehunger zu stillen, präsentiert sich die Atomwirtschaft in Deutschland als Garant einer heimischen Energiequelle, die trotz Uranimporten sicherstellt, 'dass die Lichter nicht ausgehen'. Doch es gibt auch eine Schattenseite: Der Kalte Krieg und der NATO-Doppelbeschluss befeuern das Wettrüsten und somit auch die Angst vor dem nuklearen 'Overkill'. Die internationale Friedensbewegung erwacht zu neuem Leben – und auch die Umweltschützer in Deutschland wachsen zu einer kritischen Masse heran. Die Frage nach einer sicheren Endlagerung des Atommülls und der Unfall im US-amerikanischen Atomkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg bringen besonders in Deutschland Schwung in die neuen, sozialen Bewegungen. In Ländern wie Frankreich, Grossbritannien oder den USA dagegen glaubt die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung weiterhin an die grosse Zukunft der Atomkraft. Nach weltweit 30 Unfällen in den ersten 25 Jahren kommt es schliesslich zu dem, was theoretisch gar nicht möglich sein sollte: dem ersten Super-GAU. In Tschernobyl kommt es am 26. April 1986 im Block 4 zu einer explosionsartigen Kernschmelze. In der ZDFinfo-Reihe 'Das Atomzeitalter' geben Zeitzeugen und Experten Einblicke in eine Epoche, die unsere Gesellschaften verändert hat und unseren Planeten über Jahrtausende prägen wird. Es ist ein Zeitalter der Angst, der Faszination, der Hoffnung und zerstörter Illusionen. Was waren seine prägenden Momente? Wo führt es uns hin? ZDFinfo auf Spurensuche nach den Ursprüngen eines strahlenden Zeitalters.
    Wiederholung
    W
  35. Das Atomzeitalter – Höllenfeuer und Hoffnung

    Von Hiroshima bis zur Kuba-Krise

    Kategorie
    Zeitgeschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2023
    Beschreibung
    Die Entdeckung der Kernspaltung führt in ein neues Zeitalter. Die Frage ist: Wie wird die Menschheit dieses neue Energiepotenzial für sich nutzen? In Hiroshima wird die Welt zum ersten Mal Zeuge des gewaltigen Zerstörungspotenzials der Atombombe. Die Kernwaffe wird zum Spielball politischer Machtkämpfe und die Atomkraft gleichzeitig zum Hoffnungsträger für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung. Es ist ein kalter Dezembertag im Jahr 1938. Am Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin beschiessen die Chemiker Otto Hahn und Fritz Strassmann Uranatome mit Neutronen. Doch ihre Messergebnisse ergeben nach damaligem Wissensstand keinen Sinn. Hahn schickt einen Brief mit seinen Beobachtungen an die Physikerin Lise Meitner. Sie erkennt sofort: Hahn und Strassmann ist die Kernspaltung gelungen. Die internationale Wissenschaftsgemeinde ist elektrisiert. Doch die Entdeckung kommt zu einem explosiven Zeitpunkt. Könnte Hitler sich diese Technologie zunutze machen? Aus Angst vor der deutschen Atombombe wird eines der grössten Forschungsprojekte aller Zeiten ins Leben gerufen. Baupläne für die Bombe werden zum Zielobjekt internationaler Spione und das Wissen über die Atombombe zum bestgehüteten Geheimnis unserer Zeit. Der Abwurf der ersten Bombe auf die japanische Stadt Hiroshima beendet das geheime Wettrüsten – zugunsten der USA. Die Welt blickt entsetzt auf die Waffe, die von nun an die globalen Machtverhältnisse bestimmt. Schon bald sind auch die Sowjetunion und Grossbritannien in Besitz der Atombombe. In medienwirksamen Testversuchen demonstrieren die Siegermächte das enorme Zerstörungspotenzial ihrer Nuklearwaffe. Gleichzeitig löst die mögliche friedliche Nutzung der Kerntechnik einen euphorischen Technikglauben aus. Denn sie verspricht Unglaubliches: sicheren, sauberen und vor allem bezahlbaren Atomstrom für alle. Während erste Atomkraftwerke entstehen, wird die Atombombe zum ultimativen Machtinstrument für die USA und die Sowjetunion, die sich im Kalten Krieg waffenstarrend gegenüberstehen. Die USA testet immer stärkere Bomben: auf Kosten der eigenen Soldaten, die als Versuchskaninchen der radioaktiven Strahlung ausgesetzt sind. Potenzielle Folgen auf Menschen und Umwelt werden jahrzehntelang vertuscht. Mit der Entwicklung erster Interkontinentalraketen wird das Wettrüsten zwischen Ost und West auf eine neue Eskalationsstufe gehoben. 1962 droht der Konflikt schliesslich ausser Kontrolle zu geraten. Die Kubakrise führt die Welt zum ersten Mal an den Rand einer internationalen, nuklearen Katastrophe. In der ZDFinfo-Reihe 'Das Atomzeitalter' geben Zeitzeugen und Experten Einblicke in eine Epoche, die unsere Gesellschaften verändert hat und unseren Planeten über Jahrtausende prägen wird. Es ist ein Zeitalter der Angst, der Faszination, der Hoffnung und zerstörter Illusionen. Was waren seine prägenden Momente? Wo führt es uns hin? ZDFinfo auf Spurensuche nach den Ursprüngen eines strahlenden Zeitalters.
    Wiederholung
    W
  36. Oppenheimer und die Bombe

    Eine neue Weltordnung

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    6. und 9. August 1945: Die ersten Atombomben werden über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Hunderttausende Tote und fast ebenso viele Verletzte. Robert Oppenheimer bekommt Skrupel. Die Folge: Oppenheimer wird von der US-Atomenergie-Kommission der Zugang zu Atomgeheimnissen entzogen. In den frühen 1950er-Jahren schürt Senator Joe McCarthy in den USA die Angst vor der 'roten Gefahr', dem Kommunismus. Dies wird Oppenheimer zum Verhängnis. Befeuert wird die Angst vor dem Kommunismus, als Spione enttarnt werden, die für den sowjetischen KGB arbeiten. Sie sollten die Geheimnisse um den Bau der Atombombe in Los Alamos ausspähen. Sind wirklich alle Spione aufgeflogen? Erst Jahre nach der Zündung der ersten Atombombe wird offenbar, dass die Forschungsarbeiten von sowjetischen Spionen akribisch dokumentiert worden sind. Dies schürt in den USA die Furcht vor der 'roten Gefahr', der Infiltrierung durch die Sowjets. Auch J. Robert Oppenheimer, der 'Vater der Atombombe', wird beschuldigt und als Sicherheitsrisiko eingestuft: Die Sicherheitsfreigabe wird ihm entzogen.
    Wiederholung
    W
  37. Oppenheimer und die Bombe

    Das Manhattan-Projekt

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Los Alamos in New Mexico: Die USA entwickeln dort die erste Atombombe. Der Leiter des Projekts, Robert Oppenheimer, steht unter enger Beobachtung – durch das FBI, aber auch durch den KGB. Auf Initiative von Oppenheimer werden in der Wüste von New Mexico die führenden Wissenschaftler der USA versammelt. Der abgelegene Standort wird gewählt, um das Projekt geheim zu halten. Doch kann das Geheimnis um die erste Atombombe gewahrt werden? Einer der Spione für den sowjetischen KGB ist der Deutsche Klaus Fuchs. Er war über England in die USA gekommen. Er und etliche andere Agenten versorgen die Sowjetunion mit detaillierten Informationen. Dank dieser kann Stalin eine eigene Atombombe bauen lassen.
    Wiederholung
    W
  38. Oppenheimer und die Bombe

    Im Fadenkreuz der Geheimdienste

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Robert Oppenheimer gilt als Vater der Atombombe. Unter seiner Leitung lassen die USA von 1943 bis 1945 die erste Nuklearwaffe entwickeln. Der brillante Physiker ist politisch sehr umstritten. Aus einer jüdischen Familie stammend, besucht Oppenheimer in New York eine liberale Schule. Sein Umfeld im Berkeley der 1930er-Jahre ist kommunistisch geprägt. Trotz grosser Vorbehalte übertragen ihm die USA die Leitung des 'Manhattan-Projekts'. Die Geheimdienste erheben Einwände gegen die Wahl Oppenheimers und zweifeln sowohl seine politische Gesinnung als auch seine Loyalität zu den USA an. Sie nehmen sein privates Umfeld unter die Lupe und verdächtigen auch die Frauen in Oppenheimers Leben der Sympathie mit dem sowjetischen Kommunismus: Seine langjährige Geliebte, Jean Tatlock, schreibt für eine kommunistische Zeitung, den 'Western Worker'. Sie nimmt sich nach einem nächtlichen Besuch Oppenheimers das Leben. Zu dieser Zeit ist er bereits mit Kitty Vissering Puening verheiratet, die zuvor die Ehefrau eines überzeugten Kommunisten und Freiwilligen im Spanischen Bürgerkrieg gewesen ist. Robert Oppenheimer und sein Team, das in Los Alamos die US-amerikanische Atombombe entwickelt, stehen rund um die Uhr unter Beobachtung: sowohl durch das FBI als auch durch Spione der Sowjetunion.
    Wiederholung
    W
  39. Tabu – Was es in der DDR nicht geben durfte

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2025
    Beschreibung
    Die DDR sei 'ein sauberer Staat', so Staatschef Erich Honecker. Was nicht in dieses offizielle Bild passte, wurde totgeschwiegen – wie Prostitution, Alkoholismus und Drogenmissbrauch. So prangerte man Prostitution als Problem kapitalistischer Gesellschaften an, das im Sozialismus überwunden sei. Alkohol und Drogen galten ebenso als auszurottende 'Überbleibsel des Kapitalismus'. Tatsächlich aber wurde in der DDR ordentlich gesoffen. Auch das 'älteste Gewerbe der Welt' florierte – in Interhotels in Rostock und Ostberlin, vor allem aber zu Messezeiten in Leipzig. Hier mischte sogar die Staatssicherheit als Zuhälter der käuflichen Liebe mit, um die Gäste aus dem Westen abzuschöpfen. Fortschrittlich gab sich die DDR dagegen beim Thema Homosexualität. Der Paragraf 175, der Liebe unter Männern unter Strafe stellte, wurde in der DDR bereits 1968 abgeschafft – im Westen verschwand er erst 1994. Doch die Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben existierte nur auf dem Papier. Sie passten nicht ins offizielle Bild des 'sozialistischen Menschen', ebenso wenig wie Punks, die es ab Anfang der 1980er-Jahre auch in der DDR gab. Ihre No-Future-Attitüde konterkarierte das offizielle Bild einer strahlenden sozialistischen Zukunft. Sie mussten mit Zwangsmassnahmen des Staates rechnen. Seit seiner Gründung stand der Arbeiter- und Bauernstaat auch Religionen kritisch gegenüber. Der Handlungsspielraum der Kirchen wurde immer weiter eingeschränkt. Mitte der 1980er-Jahre konnte dann ausgerechnet die in den USA beheimatete Religionsgemeinschaft der Mormonen in der DDR Fuss fassen und einen Tempel errichten, den ersten in einem sozialistischen Land.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Isaak Dentler
  40. Geheimnisse der DDR

    Macht und Unterdrückung

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2024
    Beschreibung
    Die DDR tritt mit dem Versprechen an, die Ungleichheit zwischen den Menschen abzubauen. Doch schon bald beginnt die Machtelite, das sozialistische System zum eigenen Vorteil zu nutzen. Seit dem Aufstand 1953 ist klar: Das Volk kann jederzeit aufbegehren. Deshalb verstärkt die SED die Repression und baut die Staatssicherheit aus – als Warnung an alle, die sich dem Parteikurs verweigern. Eine Elite entsteht, die sich vom Volk abkapselt. Wer auf Parteilinie ist und sich engagiert, kann im System der DDR auf viele Vorteile hoffen. Doch während Privilegien für Parteimitglieder bekannt sind, macht die Staatsführung um ihr Privatleben ein grosses Geheimnis. Als im November 1989 Bilder aus der Politbüro-Siedlung Wandlitz öffentlich werden, explodiert die Stimmung in der DDR. Schwimmbad, Dienstpersonal, ein Einkaufsladen mit Südfrüchten – der aus westlicher Sicht überschaubare Wohlstand der SED-Spitze bringt Anhänger und Gegner endgültig gegen die Mächtigen auf. Während die Bürger Schlange stehen, lassen es sich die Parteioberen gut gehen. Aber selbst innerhalb der politischen Kaste herrscht Misstrauen. Nach der Wende offenbaren Erich Honecker und seine Frau, sie seien davon ausgegangen, abgehört zu werden. Das kennen viele DDR-Bürgerinnen und -Bürger nur zu gut. Wer sich in den Augen der Staatssicherheit verdächtig macht, wird bespitzelt. Die Machthaber beherrschen das Volk mit Kontrolle und Repression. Dabei geht es weniger darum, wirkliche Gefahren abzuwehren, sondern Konformität zu erzwingen. Manche Repressionen sind in der DDR ein gut gehütetes Staatsgeheimnis – wie die Todesstrafe. Sie dient vor allem dazu, Überläufer aus den eigenen Reihen abzuschrecken. Oder der Gammastrahler – eingesetzt an der innerdeutschen Grenze: Um Fluchtversuche zu vereiteln, werden Autos an den Grenzübergängen heimlich 'geröntgt'. Hunderte Fluchten über die Staatsgrenze sind dokumentiert, einige davon spektakulär wie im Agententhriller. Am Ende implodiert die DDR – nicht zuletzt, weil immer weniger Menschen daran glauben, der reale Sozialismus sei noch zu retten. 2024 wäre die DDR 75 Jahre alt geworden: ein geheimnisvoller Staat, der die Menschen in Ost und West bis heute prägt. Die Doku-Reihe erzählt packende Geschichten aus einem verschwundenen Land.
    Wiederholung
    W