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«Eraserhead», heute, im Lumen, in Locarno

Fantasy, Horror

Beschreibung

Poster "Eraserhead"
1 Trailer

«David Lynch, der während seines Kunststudiums an der Pennsylvania Academy of Fine Arts Kurzfilme gedreht hatte, arbeitete fünf Jahre lang in Los Angeles an der Fertigstellung dieses Spielfilmdebüts, das (zumeist nachts) auf 35-mm-Film und in Schwarzweiss gedreht wurde. Er war Drehbuchautor, Regisseur und Ausstatter in einem und zeichnete auch für die wunderbar schmuddeligen Spezialeffekte. Es wirkt so, als hätte er die Experimentalfilm-Bewegung neu erfunden; wenn man sich diesen gewagt irrationalen Film anschaut, der sich für die Logik der Träume interessiert, hat man fast das Gefühl, einen europäischen Avantgarde-Gruselfilm der 20er- oder der frühen 30er-Jahre zu sehen. Da gibt es Bilder, die an Fritz Langs M, Cocteaus Le sang d’un poète und Buñuels Un chien andalou erinnern, und doch ist hier eine völlig neue Sensibilität am Werk. Lynch zieht uns in wurmige Angstzustände hinein. Die Zeit scheint komplett stillzustehen, wenn der Held Henry, dessen Haare wie unter Dauerschock in einer rechteckigen Afro-Tolle senkrecht aufstehen, durch Strassen zieht, die an jene erinnern, durch die Peter Lorre in M geschlichen ist. Henry scheint dem Unterbewusstsein des Zuschauers zu entspringen; er erlebt die schlimmsten Ängste eines Mannes vor Brautwerbung, Ehe und Vaterschaft (sein Spross ist ein quäkendes Monstrum). Der schleppende, seltsame Rhythmus wirkt sehr verstörend und ist gewöhnungsbedürftig, und doch ist das ein ganz und gar verblüffender, sinnlicher Film; er enthält sogar ein Element von Science-Fiction und ein paar schauerliche Musical-Einlagen, und die Tonspur ist ebenso originell und sonderbar wie die Bildsprache. Im zeitgenössischen Kino gibt es wohl nichts, was so gespenstisch erotisch wirkt wie der Augenblick, da Henry mit dem Mädchen von gegenüber Ehebruch begeht und das Liebespaar in seinem Bett verfliesst – in der Flüssigkeit verschwindet, bis nur noch die Haare der Frau obenauf treiben.» (Pauline Kael: 5001 Nights at the Movies, Marion Boyars 1993)

Wann und wo

Info

Land
USA
Jahr
1977
Filmlänge
89 min
Regie
David Lynch
Drehbuch
David Lynch
Besetzung
Jack Nance, Charlotte Stewart, Allen Joseph, Jeanne Bates, Judith Roberts, Laurel Near, V. Phipps-Wilson
Startdatum
10.08.2017 (Deutschschweiz)
13.09.2017 (Romandie)
14.09.2017 (Italienische Schweiz)
Links
IMDb 7.2 (142'551 Bewertungen)
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Lumen

Piazzetta Remo Rossi 1, 6600 Locarno
091 840 22 44

Il Cinema è situato nel cuore della città, all’interno del Palacinema ed è affacciato sulla luminosa piazza Remo Rossi.
Tutte le sale sono dotate di aria condizionata e di poltrone “club” ultra confortevoli. Grazie ad una distanza di 1.2m tra una fila e l’altra, la visione è buona in qualsiasi posizione.
In ogni sala vi sono dei posti riservati alle persone disabili raggiungibili comodamente anche in ascensore.
Gli schermi sono proporzionali alla dimensione delle sale. La sala 1 ad esempio, con i suoi 502 posti a sedere e 6 posti per sedie rotelle, offre uno schermo largo 18m e alto 9m, 2D / Dolby ATMOS.
Tre casse e un pratico sistema di acquisto online permettono di evitare prolungate attese agli sportelli. Oltre a pop-corn e bibite, si possono acquistare gelati, dolciumi e salatini da gustare comodamente durante la proiezione.
Il Palacinema predispone inoltre di un bellissimo ristorante nel grande foyer. Pranzi sempre sani con un delizioso menu del giorno, aperitivi esclusivi e trendy. La sera si possono gustare deliziosi piatti godendosi l’atmosfera unica di una cena al Movie.