Die Tiefensensibilität unseres Körpers ist eine Superkraft, ohne die wir im Alltag nicht funktionieren würden. Deshalb müssen wir diesen 'sechsten Sinn' ein Leben lang trainieren. Laut WHO sterben weltweit jährlich mehr als 680.000 Menschen infolge von Stürzen, hinzu kommen mehr als 170 Millionen Behinderungen. Dabei haben Menschen von Geburt an ein System mit Tausenden Sinneszellen, um ein präzises Körpergefühl zu entwickeln: die Propriozeption. Aber wir sind eine bewegungsarme, sitzende Gesellschaft, die Lockdown-Situation durch Corona hat dieses Problem noch verschlimmert. Schon viele Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig. Die Folge: Die Körperwahrnehmung kann sich nicht richtig entwickeln und dann auch nicht zuverlässig funktionieren, wenn zum Beispiel ein Sturz droht. B-Girl Jilou, deutsche Meisterin im Breaking aus Berlin, die ihre Körperteile zu den Beats der Musik akrobatisch in alle Himmelsrichtungen katapultiert, ist für den Bewegungswissenschaftler Prof. Dr. Heiko Wagner ein ideales Studienobjekt, um die Propriozeption besser zu verstehen. Erstmals kann Jilou mithilfe der von ihm entwickelten Messmethode 'ComputerMyoGraphie' überprüfen, ob ihr Körpergefühl wirklich mit den Bewegungen übereinstimmt, die sie durchführt. An der Technischen Universität München forscht Gordon Cheng, Professor für Kognitive Systeme, ebenfalls zu diesem Thema. Er will Roboter mit einem Körpergefühl ausstatten, das dem des Menschen ähnelt. Als erstem Roboterentwickler ist es ihm gelungen, diesem Ziel mit der Entwicklung einer künstlichen Haut mit Tastsinn ein grosses Stück näherzukommen.
'Alpenpanorama' zeigt eindrucksvolle Livebilder aus den Alpenregionen und liefert aktuelle Informationen zu Wetter und Temperaturen. Zahlreiche Web- und Panoramakameras übertragen rund um die Uhr Aufnahmen aus beliebten Urlaubs- und Wintersportorten. Die Sendung ermöglicht einen direkten Blick auf die Bedingungen vor Ort und bietet Orientierung für Ausflüge, Wanderungen oder den Skiurlaub. Gleichzeitig laden die beeindruckenden Berglandschaften dazu ein, die Schönheit der Alpen entspannt von zuhause aus zu geniessen.
Die 'ZIB' informiert täglich über die wichtigsten Ereignisse aus Österreich und aller Welt. Die Nachrichtensendung berichtet aktuell und kompakt über Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport. Ob internationale Krisen, innenpolitische Entscheidungen, wirtschaftliche Trends oder bedeutende Sportereignisse – die Redaktion ordnet das Tagesgeschehen ein und liefert verlässliche Informationen. So bleiben Zuschauer stets über relevante Nachrichten und Hintergründe auf dem Laufenden.
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'Alpenpanorama' zeigt eindrucksvolle Livebilder aus den Alpenregionen und liefert aktuelle Informationen zu Wetter und Temperaturen. Zahlreiche Web- und Panoramakameras übertragen rund um die Uhr Aufnahmen aus beliebten Urlaubs- und Wintersportorten. Die Sendung ermöglicht einen direkten Blick auf die Bedingungen vor Ort und bietet Orientierung für Ausflüge, Wanderungen oder den Skiurlaub. Gleichzeitig laden die beeindruckenden Berglandschaften dazu ein, die Schönheit der Alpen entspannt von zuhause aus zu geniessen.
Die 'ZIB' informiert täglich über die wichtigsten Ereignisse aus Österreich und aller Welt. Die Nachrichtensendung berichtet aktuell und kompakt über Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport. Ob internationale Krisen, innenpolitische Entscheidungen, wirtschaftliche Trends oder bedeutende Sportereignisse – die Redaktion ordnet das Tagesgeschehen ein und liefert verlässliche Informationen. So bleiben Zuschauer stets über relevante Nachrichten und Hintergründe auf dem Laufenden.
Seit 1995 begleitet 'Kulturzeit' das kulturelle Geschehen mit fundierten Analysen, kritischen Einordnungen und aktuellen Berichten. Das Magazin widmet sich den wichtigen Fragen unserer Zeit und beleuchtet deren Spiegelung in Kunst, Literatur, Film, Theater und Gesellschaft. Entstanden in Zusammenarbeit von ZDF, ORF, SRF und ARD, verbindet die Sendung Perspektiven aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Moderatoren aus drei Ländern führen durch ein Programm, das Kultur über Grenzen hinweg betrachtet.
Die Tiefensensibilität unseres Körpers ist eine Superkraft, ohne die wir im Alltag nicht funktionieren würden. Deshalb müssen wir diesen 'sechsten Sinn' ein Leben lang trainieren. Laut WHO sterben weltweit jährlich mehr als 680.000 Menschen infolge von Stürzen, hinzu kommen mehr als 170 Millionen Behinderungen. Dabei haben Menschen von Geburt an ein System mit Tausenden Sinneszellen, um ein präzises Körpergefühl zu entwickeln: die Propriozeption. Aber wir sind eine bewegungsarme, sitzende Gesellschaft, die Lockdown-Situation durch Corona hat dieses Problem noch verschlimmert. Schon viele Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig. Die Folge: Die Körperwahrnehmung kann sich nicht richtig entwickeln und dann auch nicht zuverlässig funktionieren, wenn zum Beispiel ein Sturz droht. B-Girl Jilou, deutsche Meisterin im Breaking aus Berlin, die ihre Körperteile zu den Beats der Musik akrobatisch in alle Himmelsrichtungen katapultiert, ist für den Bewegungswissenschaftler Prof. Dr. Heiko Wagner ein ideales Studienobjekt, um die Propriozeption besser zu verstehen. Erstmals kann Jilou mithilfe der von ihm entwickelten Messmethode 'ComputerMyoGraphie' überprüfen, ob ihr Körpergefühl wirklich mit den Bewegungen übereinstimmt, die sie durchführt. An der Technischen Universität München forscht Gordon Cheng, Professor für Kognitive Systeme, ebenfalls zu diesem Thema. Er will Roboter mit einem Körpergefühl ausstatten, das dem des Menschen ähnelt. Als erstem Roboterentwickler ist es ihm gelungen, diesem Ziel mit der Entwicklung einer künstlichen Haut mit Tastsinn ein grosses Stück näherzukommen.
Edinburgh hat einiges zu bieten: Die Stadt ist die Heimat von Harry Potter, birgt geheimnisvolle Unterwelten und bietet wagemutigen Fahrradkünstlern Sprungschanzen. Ausserdem gilt sie als Hauptstadt der Piping-Welt. Nicht nur das schätzt Nils Michael, ein deutscher Dudelsackspieler von Weltniveau. Er schwärmt auch von den Kulturfestivals und der Schönheit Edinburghs. Immerhin zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Danny MacAskill, ein Trial-Biker und YouTube-Star, hat seine Karriere in Edinburgh begonnen und ist dort schon einmal von der berühmtesten Burg Schottlands gesprungen. J. K. Rowling hat dort die Geschichte ihres Zauberlehrlings geschrieben, und täglich pilgern Fans zu den Orten, an denen sich die Autorin inspirieren liess. Die 'Victoria Street' etwa soll Vorbild für die 'Diagon Alley' gewesen sein, die Strasse, in der Harry Potter seine Zauberutensilien kaufte. Wer sich für Geschichte interessiert, wagt einen Blick in die Unterwelt. Unter der Royal Mile, der zentralen Strasse in Edinburghs mittelalterlicher Altstadt, verbirgt sich 'Mary King's Close'. Einst war sie eine der typischen Gassen der Stadt, in der die Menschen lebten, arbeiteten oder auch starben, besonders, wenn in Edinburgh eine Pestepidemie wütete. Dann wurde 'Mary King's Close' überbaut und vom Sonnenlicht abgeschnitten. Heute kann man Führungen in die gut erhaltene Gasse machen und in die Geschichte der Menschen von damals eintauchen.
Bauern am Limit: Reportage von der Hitzefront Die Hitzewelle hat die Landwirtschaft besonders hart getroffen. Verdorrte Felder, Futtermangel, trockene Quellen. Das Vieh leidet – Bäuerinnen und Bauern sind im Dauerstress. Besuch bei Betrieben auf der Alp und im Tal, wo in überhitzten Ställen und staubigen Weiden gegen Hitze und Trockenheit gekämpft wird. Hat es der Bundesrat verpasst, die Schweiz auf die grosse Hitze vorzubereiten? Das will Gion-Duri Vincenz von Bundespräsident Guy Parmelin wissen. Der Landwirtschaftsminister im Rundschau-Interview. Streit um Asylsuchende: Deitingen will keine 'Renitenten' In der Solothurner Gemeinde Deitingen tobt ein Streit um Asylsuchende. Der Bund will im nahen Bundesasylzentrum problematische Asylsuchende, sogenannte 'Renitente', in einem eigenen Bereich unterbringen. Dagegen gibt es in der Bevölkerung heftigen Protest. Die Recherche zeigt: Der Bund stösst auch in anderen Gemeinden auf Widerstand.
Viele Bauernhöfe bleiben in Familienhand. Doch nicht immer entspricht die Philosophie der Vorgänger den eigenen Vorstellungen. 'Reporter' begleitet Landwirtinnen und Landwirte, die den Hof ihrer Eltern Schritt für Schritt zu ihrem eigenen machen. Michèle, 38, und Daniel Häfliger, 39, wollen aus ihrem Betrieb in Romoos im Kanton Luzern einen Lebenshof machen. Keines der Schafe soll mehr geschlachtet werden. Um sich diesen Traum zu erfüllen, müssen beide auch auswärts arbeiten, doch die Doppelbelastung setzt ihnen zu. Auch René Ritter, 43, und sein Partner Andi Gass setzen auf Innovation: Auf ihrem Ackerbau-Betrieb im Baselbiet wagen sie trotz Rückschlägen neue Versuche mit Kichererbsen.
Drei Comedians. Drei Behinderungen. Drei Challenges. Und eine Frage, die so frech ist, dass man erst mal schluckt: Wer ist am beschissensten dran? Timur Turga, Tan Caglar und Okan Seese treten gegeneinander an. Timur ist fast blind, Tan sitzt im Rollstuhl, Okan ist taub. Gemeinsam wollen sie herausfinden, wer im Alltag die härtesten Barrieren überwinden muss – und wer am Ende die 'beschissenste' Behinderung hat.
Als Sophie das erste Mal Geburtstag feiert, ist sie 18 Jahre alt. Früher durfte sie das nicht, denn Sophies Eltern gehören zur Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen. Sie wächst in einem streng religiösen Elternhaus auf, lernt Bibeltexte auswendig und zieht schon früh missionierend von Haustür zu Haustür. Sophie sagt, ihre Kindheit war geprägt von strengen Regeln, Glaubenssätzen und der ständigen Angst vor dem Bösen. Sie erinnert sich an düstere Weltuntergangsszenarien, Demütigungen und Einsamkeit. Das setzt ihr so zu, dass sie mit 14 Jahren versucht, sich das Leben zu nehmen. Sie überlebt und kämpft. Sophie stellt Fragen und zweifelt, beginnt zu rebellieren, widersetzt sich den Regeln der Gemeinschaft und führt ein Doppelleben. Mit 18 Jahren löst sie sich von der Glaubensgemeinschaft und betritt eine für sie neue Welt. Sie fühlt sich als Abtrünnige und allein. Sophie hat das Gefühl, geächtet zu werden. Familie und Freunde brechen den Kontakt zu ihr ab. Eine soziale Isolation, von der viele Aussteiger und Aussteigerinnen erzählen. Doch Sophie sieht darin eine Chance. 'Ich habe alles verloren, aber mein Leben gewonnen. Mein Koordinatensystem war völlig weg. Doch mein Überlebenswille hat ausgereicht zu sagen, ich werde euch beweisen, ich kann leben!' Heute ist Sophie Jones 28 Jahre alt. Seit 2018 erzählt sie auf ihrem YouTube-Kanal ihre Geschichte, bezieht Stellung und beantwortet Fragen. 'Für mich ist es der richtige Weg, darüber offen zu sprechen, weil ich damit der Sache die Macht nehme.' Sie lädt andere Betroffene ein, mitzureden. Eine Insiderin, der sich viele anvertrauen. Oft wird sie von Menschen kontaktiert, die Ähnliches erlebt haben. Sophie arbeitet in einer Bibliothek – nach Dienstschluss beginnt ihre ehrenamtliche Telefonzeit. Mit 25 Jahren schreibt sie das Buch 'Erlöse mich von dem Bösen'. Es ist ein Einblick in ihr Leben als Zeugin Jehovas und die Zeit, nachdem sie die Gemeinschaft verlassen hat. Sophie tourt mit ihrer Geschichte durch die Bundesrepublik. Als im März 2023 ein Aussteiger der Zeugen Jehovas einen Amoklauf verübt und acht Menschen tötet, bekommt Sophies Geschichte erneut Aktualität. Sophie entdeckt sich und das Leben neu: im Tattoo-Studio, auf Lesereisen und seit neuestem auch auf der Comedy-Bühne. 'Durch meine Vergangenheit habe ich Fähigkeiten erlernt und Stärken entwickelt, die mich heute ausmachen. Das nutze ich, auch für andere! Abschütteln lässt sich das nicht. Muss es auch nicht.' Der Film erzählt Sophies Geschichte und begleitet sie auf dem Weg in ihr neues Leben.
Louis (25) zieht zu seiner Oma Eva (80). Weil sie Hilfe im Alltag braucht, entscheidet er sich neben Studium und Start-up für ein ungewöhnliches Zusammenleben der beiden Generationen. Louis kocht für seine Oma gesundheitsbewusst, erledigt Einkäufe und trainiert regelmässig mit ihr zu Hause, damit sie wieder mobiler wird. Sie wiederum gibt ihm Mut, Rat und Lebenserfahrung. Und beide profitieren voneinander.
Traumhafte Strände, pulsierendes Stadtleben, Karneval am Zuckerhut, aber auch die Armut der Favelas, das gehört zu Rio de Janeiro. Aus der Luft zeigt sich die ganze Vielfalt der Region. Der Bundesstaat Rio de Janeiro reicht weit über seine Hauptstadt hinaus. Dort finden sich einsame Buchten, Nationalparks mit herrlicher Natur, historische Siedlungen und kleine Inseln. Doch auch dort ist der Regenwald durch die Ausdehnung der Landwirtschaft bedroht. Die Portugiesen gründen Rio de Janeiro im Jahr 1565. In den folgenden Jahrhunderten wird die Stadt zur bedeutendsten Brasiliens. Vielerorts sind in der Metropole und ihrem Hinterland noch Spuren der Kolonialzeit erhalten: Paläste, Kirchen und Siedlungen. Bis heute ist Rio de Janeiro Inbegriff eines exotischen Sehnsuchtsortes. Die Christusstatue auf dem Corcovado blickt herab auf die berühmten Strände von Copacabana und Ipanema, eine Seilbahnfahrt auf den Zuckerhut gehört für viele Touristen zum Pflichtprogramm. Und an das Stadion Maracan? haben gerade deutsche Fans beste Erinnerungen. Der Bundesstaat Rio de Janeiro ist etwa so gross wie Dänemark. Er hat mehr als 17 Millionen Einwohner, aber auch viele Flecken unberührter Natur.
In Nordfrankreich finden sich wildromantische Küstengebiete, einige der bekanntesten Weinbauregionen der Erde, Schlösser und Kathedralen sowie eine der schönsten Städte der Welt: Paris. Allein im Loire-Tal stehen so viele Burgen und Paläste, dass gar nicht alle in diesem Film gezeigt werden können. Aus der Luft erschliesst sich die Schönheit des Parks von Versailles ebenso wie die wilde Kraft des Atlantiks, der die Küste der Bretagne umtost. Ob Chablis, Burgund oder Champagne – viele der nordfranzösischen Landschaften sind untrennbar mit dem Weinbau verbunden, und ihre Namen wecken Assoziationen von Luxus und Genuss. Zu den ältesten Weinlagen Frankreichs zählt Clos de Vougeot, angelegt von Zisterziensermönchen zu Beginn des 12. Jahrhunderts. In den Ardennen und entlang der Küste der Normandie erinnern noch immer viele Festungen, Bunkeranlagen und Soldatenfriedhöfe an die Kämpfe der beiden Weltkriege, die in diesem Teil des Landes ausgetragen wurden.
Frankreichs Süden vereint die Schönheit von Natur und Kultur. Von den Burgen der Pyrenäen führt die Reise über das Zentralmassiv bis in die Provence und an die Côte d'Azur. Baudenkmäler aus der Römerzeit wie der Pont du Gard erinnern an die Bedeutung Südfrankreichs seit der Antike. Luftaufnahmen bringen die Spuren der Geschichte besonders zur Geltung. Aber auch moderne Bauten beeindrucken – wie das 270 Meter hohe Viadukt von Millau. Auch wenn Frankreichs Süden bei Touristen beliebter ist als der Norden des Landes: Frankreich hat für jeden Geschmack etwas zu bieten – seien es die sehr unterschiedlichen Küsten an Atlantik und Mittelmeer, ursprüngliche Landschaften wie die Camargue oder die Schluchten von Ardèche und Tarn, schöne Städte und Dörfer, historische Stätten oder der Glanz der mondänen Côte d'Azur. Auch die Weingüter rund um Bordeaux und der Wallfahrtsort Lourdes ziehen Besucher aus der ganzen Welt an.
Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt – und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen. Diese Folge zeigt die grösste Baleareninsel Mallorca mit ihrer Schönheit und Vielfalt. Sie begleitet Meeresbiologen bei der Rettung der Neptungraswiesen, zeigt, wie Wissenschaftler sich für den Schutz der Mönchsgeier in der Serra de Tramuntana einsetzen und trifft Korbflechterinnen von Capdepera, die eine alte Handwerkskunst bewahren. Mallorca, bekannt für seine steilen Küsten, die majestätische Serra de Tramuntana und fruchtbaren Olivenhaine, ist auch Heimat des Wissenschaftlers José Escaño Roepstorff. Er versucht mit dem Projekt 'MedGardens', die bedrohten Neptungraswiesen rund um die Insel zu retten. Diese Unterwasserpflanzen sind wichtig für das marine Ökosystem, aber durch Tourismus und Umweltverschmutzung stark gefährdet. Mit viel Hingabe werden sie gesammelt und an geeigneten Stellen wieder angesiedelt. In den Höhen der Serra de Tramuntana arbeitet Pep Tapia von der 'Fundación Vida Silvestre Mediterránea' unermüdlich für den Schutz der Mönchsgeier. Diese majestätischen Vögel waren einst vom Aussterben bedroht, doch dank der Bemühungen von Naturschützern leben wieder rund 350 Exemplare auf der Insel. Mit Kameras überwachen sie die Geier und dokumentieren ihre Lebensweise, um ihren Fortbestand zu sichern. In Capdepera bewahren die 'Ses Madones de sa Llata' eine alte Handwerkskunst: das Flechten von Körben und anderen Gegenständen aus Palmblättern. Antonella Farris und Araceli Iranzo haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese uralte Tradition zu erlernen und weiterzuführen, um das Wissen der letzten Korbflechterinnen für kommende Generationen zu erhalten. Die Folge zeigt auch Mallorcas kulturelles Erbe – von den maurischen Terrassen bis zur modernen Küche, wo traditionelle Speisen wie das Gebäck Ensaïmada und die Rohwurst Sobrasada immer noch eine wichtige Rolle spielen.
Menorca wird 'die kleine Schwester von Mallorca' genannt und ist die zweitgrösste Insel der Balearen. Ganz Menorca ist Biosphärenreservat mit einer grossen Artenvielfalt. Menorca ist der östlichste Punkt Spaniens im Mittelmeer. Diese Folge der Reihe erkundet das UNESCO-Weltkulturerbe der talayotischen Bauten und stellt die typisch menorquinische Reitkunst vor – die Menorquiner haben sogar ihre eigene Pferderasse auf der Insel. Menorca bezaubert vor allem durch türkises Wasser, unberührte Natur, grosse geologische Vielfalt und viele Einzigartigkeiten, die nur dort zu finden sind. Obwohl sie nur ein Fünftel der Nachbarinsel Mallorca misst, hat Menorca im Mittelmeer seit jeher eine grosse strategische Bedeutung. Araber, Briten und Franzosen stritten um die Vormacht am Hafen der Hauptstadt Mahón, bevor die Insel 1802 spanisch wurde. Der sechs Kilometer lange Naturhafen gilt als grösster Europas und war schon immer bei den Seemächten begehrt. Davon zeugen auch die vielen historischen Befestigungsanlagen an der majestätischen Hafeneinfahrt. Auch die jahrtausendealten Talayot-Siedlungen sind ein Relikt der bewegten Geschichte der Insel. Die hohen Steintürme aus der Bronzezeit geben noch heute Rätsel auf. Über 2000 Ausgrabungsstätten gibt es auf Menorca. Aus der Talayot-Kultur stammen auch die gefürchteten Steinschleuderer, die der Inselgruppe ihren Namen gaben, denn 'Balearen' heisst übersetzt 'Steinschleuderkämpfer'. Mit Bleikugeln wurden sie zur Waffe – und die Menorquiner zogen schon für die Römer in die Schlachten. Heute ist es ein friedvoller Volkssport. Menorca hat sich eine sehr eigene Kultur bewahrt. Mit inseltypischen Sandalen, aromatischem Käse und sogar einer eigenen Pferderasse unterstreichen die Menorquiner ihre Einzigartigkeit. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt – und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen.
Ibiza steht für exzessive Partys, für Luxustourismus auf der einen, Hippie-Träume auf der anderen Seite. Dass Fremde auf der Insel ihr Glück suchen, sind die Einheimischen lange gewohnt. Phönizier, Römer, Mauren – alle waren sie da, viele blieben. Die Ibizenker nehmen es gelassen. Ihr Geheimnis: Weltoffenheit pflegen und trotzdem die eigenen Traditionen bewahren. Diese Folge taucht in den Alltag der Einheimischen ein. Im Naturpark 'Ses Salines' gewinnen Salzgärtner seit Generationen durch ein ausgeklügeltes System von Wasserbecken das berühmte Ibiza-Salz. Das Meer rund um die Insel ist das Reich der Apnoetaucherin Sarah González Tur, die in minutenlangen Tauchgängen die bunte Unterwasserwelt erkundet. Im Innern der Insel hat die Feuerwehr alle Hände voll zu tun. Mit Löschübungen trainieren die Feuerwehrleute für den Ernstfall. Weil das bäuerliche Leben verschwindet, wächst immer mehr Wald – eine Gefahr angesichts zunehmender Trockenheit. Einige Landwirte aber gibt es noch. Auf der Finca der Familie Marí sind auch die jungen Familienmitglieder eingestiegen, sie wollen die Farm fit für die Zukunft machen. Lokal essen mögen auch die Züchter der uralten Hunderasse Podenco Ibicenco: Mit ihren schnellen Hunden gehen sie auf Kaninchenjagd. Doch am Ende ist die Beute weniger wichtig als der Auslauf von Hunden und Herrchen. Die Reise endet im Süden der Insel. In der Hauptstadt Eivissa weiht die Goldschmiedin Elisa Pomar in die Symbolik des prächtigen ibizenkischen Schmucks ein – über Jahrhunderte Ausstattung vieler Mädchen und bis heute eine lebendige Tradition. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt – und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen.
Tiefblaues Meer, goldene Strände, ein paar Dörfer und Leuchttürme – das ist längst nicht alles, was Formentera, die kleinste Insel der Balearen, zu bieten hat. Diese Folge begleitet unter anderem den Fotografen Gerardo Ferrero bei seiner täglichen Tour durch das Naturschutzgebiet 'Ses Salines'. Im Frühling ist Brutzeit, und auch zahlreiche Zugvögel machen dort Station. Vor der Küste sind Unterwasserarchäologen dabei, Spuren der langen Geschichte der Insel aufzuspüren. Sie entdecken Anker und Kanonen – Zeugen der Schlachten, die dort stattfanden, um Piraten zu bekämpfen. Am Meeresboden wachsen rund um Formentera auch die Seegraswiesen – sie sind die Lunge des Mittelmeers und ein wichtiges Ökosystem. Das will die Ozeanografin Daisee Aguilera Einheimischen und Touristen vermitteln, indem sie mit ihnen Kajaktouren unternimmt. Für den Fischer Raúl Colomar Tur sind die Seegraswiesen beides: ein Segen, weil sie für Fischreichtum sorgen – und ein Ärgernis, weil das Gras seine Netze verstopft. Fangen tut er trotzdem reichlich. An Land bereiten sich die Tänzerinnen des traditionellen Bauernballs, des 'Ball Pagès', auf ihren Auftritt vor. Dafür müssen aufwendige Kostüme geschneidert, Instrumente und Tänze geübt werden. Aktivisten sind unterdessen dabei, die Strände von Mikroplastik zu befreien. Und sie machen Kunst aus den angeschwemmten Fundstücken. Rauls Fisch trocknet später in der Bucht von Es Caló an der Leine. Daraus wird der traditionelle Trockenfisch Peix Sec, den ein Koch im Restaurant gleich nebenan zum beliebten Bauernsalat verarbeitet. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt – und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen.
Frühsommer – für viele die schönste Zeit des Jahres. Alles blüht und duftet und uns zieht es hinaus ins Freie. Doch genau dann erleben Millionen Menschen die quälendste Phase des Jahres. Sie leiden unter einer Pollenallergie – Heuschnupfen. Allergien gehören heute weltweit zu den häufigsten Krankheiten, die Zahl der Betroffenen steigt. In Deutschland ist bereits etwa ein Drittel der Bevölkerung betroffen. Bis 2050 könnte die Hälfte der Menschheit unter allergischen Erkrankungen leiden, also auch in Deutschland etwa jeder Zweite. Warum aber nehmen Allergien so dramatisch zu? Was passiert im Körper? Welche Rolle spielen Umwelt, Klimawandel, Ernährung und Lebensstil? Wie ist der aktuelle Stand der Forschung? Die Wissenschaftsjournalistin und studierte Biologin Lena Ganschow geht diesen Fragen nach und tauscht sich mit Betroffenen aus. Sie trifft eine Steuerberaterin, die unter mehreren Allergien leidet, viele Behandlungen ohne Erfolg hinter sich hat und jetzt dank einer neuen Therapie zum ersten Mal Erleichterung erlebt. Sie besucht einen Landwirt mit Heuschnupfen und einer Rinderhaarallergie, der sein Unternehmen allergiebedingt umstrukturieren musste – sowie eine junge Frau mit einer Nahrungsmittelallergie, die nur noch isst, was sie selbst gekocht hat. Keine Restaurantbesuche, auch Einladungen zum Essen bei Freunden schlägt sie aus. Zu gross ist die Angst vor einem allergischen Schock. Der Film thematisiert vor allem Pollenallergie (Heuschnupfen) und Lebensmittelallergien. Lena Ganschow befragt dafür zwei der renommiertesten Allergieforschenden in Deutschland: Prof. Claudia Traidl-Hoffmann, Universitätsprofessorin für Umweltmedizin an der Universität Augsburg sowie Direktorin des Instituts für Umweltmedizin beim Helmholtz Zentrum München, und Prof. Torsten Zuberbier, Direktor des Instituts für Allergieforschung an der Charité Berlin, Präsident des 'Global Allergy and Asthma Excellence Network' sowie Vorsitzender der 'Europäischen Stiftung für Allergieforschung ECARF'. Zuberbier und sein Team untersuchen das Darm-Mikrobiom, um zu verstehen, wie moderne Lebensweise und Ernährung mit der Entstehung von Allergien zusammenhängen könnten. Traidl-Hoffmann erforscht, welche Folgen der Klimawandel auf Pollen und damit auf die Pollenallergie hat. Dieser Film zeigt: Allergien sind Ausdruck eines tiefgreifenden Zusammenspiels von Immunsystem, Umwelt, Klima, Lebensstil und moderner Zivilisation. Mit besserer Aufklärung, intelligenter Prävention, neuen Diagnose-Tools und innovativen Therapien gibt es reale Chancen, die 'Volkskrankheit Allergie' in Zukunft besser in den Griff zu bekommen.
Traumhafte Strände, pulsierendes Stadtleben, Karneval am Zuckerhut, aber auch die Armut der Favelas, das gehört zu Rio de Janeiro. Aus der Luft zeigt sich die ganze Vielfalt der Region. Der Bundesstaat Rio de Janeiro reicht weit über seine Hauptstadt hinaus. Dort finden sich einsame Buchten, Nationalparks mit herrlicher Natur, historische Siedlungen und kleine Inseln. Doch auch dort ist der Regenwald durch die Ausdehnung der Landwirtschaft bedroht. Die Portugiesen gründen Rio de Janeiro im Jahr 1565. In den folgenden Jahrhunderten wird die Stadt zur bedeutendsten Brasiliens. Vielerorts sind in der Metropole und ihrem Hinterland noch Spuren der Kolonialzeit erhalten: Paläste, Kirchen und Siedlungen. Bis heute ist Rio de Janeiro Inbegriff eines exotischen Sehnsuchtsortes. Die Christusstatue auf dem Corcovado blickt herab auf die berühmten Strände von Copacabana und Ipanema, eine Seilbahnfahrt auf den Zuckerhut gehört für viele Touristen zum Pflichtprogramm. Und an das Stadion Maracan? haben gerade deutsche Fans beste Erinnerungen. Der Bundesstaat Rio de Janeiro ist etwa so gross wie Dänemark. Er hat mehr als 17 Millionen Einwohner, aber auch viele Flecken unberührter Natur.
Seit 1995 begleitet 'Kulturzeit' das kulturelle Geschehen mit fundierten Analysen, kritischen Einordnungen und aktuellen Berichten. Das Magazin widmet sich den wichtigen Fragen unserer Zeit und beleuchtet deren Spiegelung in Kunst, Literatur, Film, Theater und Gesellschaft. Entstanden in Zusammenarbeit von ZDF, ORF, SRF und ARD, verbindet die Sendung Perspektiven aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Moderatoren aus drei Ländern führen durch ein Programm, das Kultur über Grenzen hinweg betrachtet.
Seit 1952 wird die Nachrichtensendung präsentiert. Sie informiert täglich über die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport. Die Sendung bietet einen kompakten und verlässlichen Überblick über das nationale und internationale Geschehen. Reporterinnen und Reporter sowie Korrespondentinnen und Korrespondenten berichten aus dem In- und Ausland und ordnen aktuelle Entwicklungen verständlich und fundiert ein. Neben den aktuellen Nachrichten werden Hintergründe, Zusammenhänge und Einordnungen vermittelt, die das Geschehen in einen grösseren Kontext setzen. Dabei steht eine präzise, sachliche und unabhängige Berichterstattung im Mittelpunkt.
Österreich, 1938. Der Wiener Lebemann Dr. Josef Bartok verdrängt die Gefahr der NS-Machtübernahme. Erst kurz vor dem 'Anschluss' an das Deutsche Reich entschliesst er sich zur Flucht. Während seine Frau Anna entkommt, gerät Bartok in die Fänge der Faschisten. Gestapo-Offizier Böhm möchte den Notar mit Isolationshaft zwingen, die Nummernkonten vermögender Mandanten preiszugeben: kein Gespräch, nichts zu lesen, keine Beschäftigung! Tage, Wochen und Monate vergehen. Als Bartoks Widerstandskraft schwindet, bekommt er ein Buch über Schachpartien in die Hände. Diese unverhoffte Nahrung für seinen ausgehungerten Geist löst ein Schachfieber aus – und zieht ihn in neue Abgründe. Zu seinem ersten Schachspiel mit einem Gegner kommt es Monate später auf der Überfahrt ins Exil. An Bord des Kreuzfahrtschiffes von Owen McConnor trifft Bartok auf den amtierenden Weltmeister Czentovic, dessen Manager Koller eine Partie arrangiert. Nun beginnt ein Spiel, an dem Bartok zu zerbrechen droht.
Cast
Oliver Masucci, Albrecht Schuch, Birgit Minichmayr, Samuel Finzi, Andreas Lust, Lukas Miko, Joel Basman
Die tägliche Nachrichtensendung beleuchtet in Reportagen und Hintergrundberichten kritisch die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zeitgeschehen und Kultur.
Der pensionierte Polizist Ray Archer will mit seinem Ex-Kollegen Will Ruiney einen Serienkiller zur Strecke bringen. Doch dazu müssen sie sich auf ein äusserst makabres Spiel einlassen. Der Mörder hinterlässt nämlich an den Tatorten einzelne Buchstaben als Hinweise, genau wie im Spiel Galgenmann. Für die Polizisten beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem sie zunehmend selbst ins Visier des Killers geraten. Nach dem Tod seiner Frau hat Profiler Will Ruiney einige Zeit gebraucht, bevor er seine Arbeit wieder aufgenommen hat. Nun wird ihm die Journalistin Christi Davies zur Seite gestellt, die ihn bei seinen Ermittlungen begleiten soll, um eine Reportage über die Polizeiarbeit zu verfassen. Nur widerwillig lässt sich Ruiney auf die Interviews ein, doch schon bald hat er ganz andere Probleme. Als er zum Tatort eines Mordes gerufen wird, ist schnell klar, dass es sich um einen Serienkiller handelt. Dem erhängten Opfer wurde ein Buchstabe in den Torso eingeritzt. Es scheint, als ob der Täter mit der Polizei Galgenmann spielen will. Ausserdem hat er die Nummern von Ruineys Dienstmarke und der seines Ex-Partners in einen Tisch geritzt. Ray Archer ist bereits im Ruhestand, schaltet sich nun aber in die Ermittlungen ein. Offensichtlich gibt es eine direkte Verbindung zwischen den beiden Polizisten und dem Killer. Und der nimmt nun auch noch Christi Davies ins Visier. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen, denn der Plan des perversen Spiels sieht alle 24 Stunden ein neues Opfer vor. Regisseur Johnny Martin war viele Jahre als Stuntman erfolgreich, wollte aber bereits in frühen Jahren mehr Verantwortung während einer Filmproduktion übernehmen. Bei den Dreharbeiten zum Action-Blockbuster 'Nur noch 60 Sekunden' lernte er im Jahr 2000 Hauptdarsteller Nicolas Cage kennen. Die beiden blieben in Kontakt, und so ergab sich viele Jahre später für Martin, der mittlerweile seine eigene Produktionsfirma gegründet hatte, eine einmalige Chance. Aus Zeitgründen konnte Nicolas Cage neben der Hauptrolle bei 'Vengeance – Pfad der Rache' nicht, wie eigentlich geplant, auch noch die Regie übernehmen. Da Martin zwischenzeitlich seinen ersten eigenen Film inszeniert hatte, wurde ihm der Platz hinter der Kamera bei dem Actionthriller angeboten. Das Ergebnis überzeugte, und noch im selben Jahr sass er auch bei 'Hangman – Spiel mit dem Tod' im Regiestuhl. Im Jahr 2018 wurde schliesslich nachträglich sein Low-Budget-Erstling 'Delirium' veröffentlicht.
Cast
Al Pacino, Karl Urban, Brittany Snow, Joe Anderson, Sarah Shahi, Chelle Ramos, Jules Haven
In den Nachrichten erhalten Zuschauerinnen und Zuschauer täglich einen umfassenden Überblick über das aktuelle Geschehen in der Schweiz und auf der ganzen Welt. Die Sendung beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport und hält das Publikum damit zuverlässig auf dem Laufenden. Ob weltpolitische Entscheidungen, lokale Ereignisse, Bewegungen an den Finanzmärkten, Unglücke, Naturkatastrophen, besondere Jubiläen oder sportliche Höhepunkte – alle relevanten Themen werden verständlich, kompakt und zugleich informativ aufbereitet.
Scheda
Die Sendung informiert über die Schlagzeilen des Tages aus dem In- und Ausland. Das Nachrichtenmagazin vertieft die wichtigsten Themen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft mit interessanten Hintergrundinformationen.
Grundwasser ist ein wertvolles Gut. In Zeiten von zunehmenden Trockenphasen, den Folgen des Klimawandels und der Versiegelung von Flächen wird es umso wertvoller. In einigen Orten wie in Brandenburg oder Nordrhein-Westfalen sind Konflikte rund um die Nutzung des Grundwassers zwischen Bürgern, Politik und Unternehmen entfacht. 'Reschke Fernsehen' beleuchtet in dieser Folge: Wem gehört das Wasser, kontrollieren wir die Nutzung genug, und wie kann man die Versorgung für die Zukunft sichern?
Robert Palfrader und Thomas Hangweyrer porträtieren heimische Prominente so, wie diese bisher noch nie in Erscheinung getreten sind – diesmal vor Livepublikum. Und mit Überraschungsgast. Die beiden nehmen das Publikum mit auf eine Reise irgendwo zwischen genialer Eingebung und gepflegtem Unsinn. Spontan, unberechenbar und immer für eine Überraschung gut: ein Auftritt, bei dem man nie weiss, was als Nächstes passiert – aber genau das macht den Reiz aus.
Sprachwitz, Reime und Klavierspiel – das und vieles mehr verspricht Bodo Wartke. Ein Abend voller Freude, auf den sich das Publikum auf der Zeltbühne beim '3satFestival 2025' freuen kann. 'Wunderpunkt', das siebte Programm des Musik-Virtuosen Bodo Wartke, verspricht unterhaltsames Musikkabarett, wortakrobatischen Zungenbrecher-Slam und jede Menge klugen Humor. All das vermischt er mit einer Portion Leichtigkeit, präsentiert auf der 3sat-Bühne in Mainz. Bodo Wartke begeistert mit seinem Klavierkabarettprogramm 'Wunderpunkt' als virtuoser Musiker, Sprachakrobat und Entertainer. Zwischen Humor, Tiefgang und Gesellschaftskritik verbindet er Lyrik, Pop und Kabarett – stets spielerisch, poetisch und klug. Ein Wunderpunkt voller Leichtigkeit, den er mit nach Mainz in das 3sat-Zelt bringt.
In 'Weitermachen!' stellt Christoph Sieber klar: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Politisches Kabarett mit Gesang, Tanz und skurrilen Alltagstypen, denn gemeinsam lachen heisst: weiterleben. 'Weitermachen!' seziert unsere Zeit und zeigt Figuren, die mitten aus dem Leben kommen: Bäcker Häberle, Charity-Dieter, gar Siebers verlorener Bruder. Die Themen: Politik, Fussball, Gesellschaft. Ein toller Abend über gesellschaftliche Irrungen und Hoffnungen. Christoph Sieber ist vielfach ausgezeichneter Kabarettist. Unter anderem erhielt er 2010 den Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis und 2015 den Deutschen Kleinkunstpreis. Er studierte Pantomime und arbeitete nebenher als Zirkusclown, Rollschuhläufer und Feuerschlucker. Von 2010 bis 2013 war er Gastgeber der monatlichen Satiresendung 'Spätschicht' im Fernsehen, von 2015 bis 2020 moderierte er zusammen mit Tobias Mann die Sendung 'Mann, Sieber!' im ZDF. In seinem neunten Soloprogramm 'Weitermachen!' setzt er auf Humor als Gemeinschaftsakt: Kabarett mit Figuren, Musik, Herz – gegen die Krise.
Virtuoses Percussion-Spektakel, Schlagfertigkeit und Ideenreichtum – die Schlagzeugmafia lässt ihre Sticks über Drum- und Zwerchfelle fliegen und das '3satFestival'-Zelt im Beat vibrieren. Mit 'Backstreet Noise' verbreiten die fünf Percussion-Mafiosi jede Menge Spass und Spannung. Alles kann zu einem Schlagzeug werden. Sie bauen aus Trommeln ein Fluchtauto, und selbst im Dunklen bringen die fünf Bühnen-Ganoven den Beat zum Leuchten. Bei der Schlagzeugmafia sind wahre Virtuosen am Werk. Die fünf humorvollen Mitglieder haben in 'Backstreet Noise' nach jedem überraschenden Moment bereits den nächsten Trumpf im Ärmel. Das Publikum ist sowohl Zeuge als auch Komplize, wenn die Mafiosi versuchen, ihre lässige Ganoven-Fassade zu bewahren. Schnell wird deutlich, dass im Mafiabetrieb nicht alles reibungslos verläuft. Die Schlagzeugmafia präsentiert beim '3satFestival 2024' ein Percussion-Spektakel voller überraschender Ideen und mitreissender Beats, bei dem es schwerfällt, auf den Sitzen zu bleiben.
Sonst steht Alice Köfer mit 'Vocal Recall' auf der Bühne. Jetzt tritt sie beim '3satFestival' solo auf und bezaubert das Publikum charmant mit leidenschaftlicher Komik und klasse Musik. In ihrem ersten Soloprogramm 'Alice auf Anfang' verbindet Alice Köfer viel Humor mit jeder Menge Energie. Mal herrlich sinnfrei, mal überraschend tiefgründig stellt sie sich den kleinen und grossen Fragen des Alltags. Lachen garantiert! Und wer weiss, vielleicht wird es philosophisch auf der 3sat-Bühne. Oder einfach nur lustig. Oder beides. Ganz sicher aber: einzigartig.
Mit 'JA SORRY!' präsentiert Timo Wopp ein Stand-up-Programm auf dem schmalen Grat zwischen Anspruch und Würdelosigkeit – scharf selbstironisch, gnadenlos ehrlich und sehr unterhaltsam. Timo Wopp schlachtet seine eigene Orientierungslosigkeit gnadenlos auf der 3satFestival-Bühne aus. Scharfzüngige Selbstironie trifft auf provokante Gesellschaftskritik mit kabarettistischer Präzision und ist dabei trotzdem federleicht. Timo Wopp, Jahrgang 1976, studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg. Parallel zum Studium arbeitete er als professioneller Jongleur auf deutschen und internationalen Varietébühnen. 2007 war er der erste deutsche Jongleur beim 'Cirque du Soleil' in New York. Ab Dezember 2010 war er mit seinem ersten Kabarettprogramm 'Passion' auf Tournee und gastierte auf verschiedenen Theaterbühnen. Wopp tritt regelmässig in der Kabarettsendung 'Die Anstalt' auf sowie beim 'Quatsch Comedy Club'. Er erhielt diverse Auszeichnungen, unter anderem den Hamburger Comedy Pokal (2011), den Stuttgarter Besen (2012) und die St. Ingberter Pfanne (2014). In 'JA SORRY!' vereint er die Bandbreite seines Könnens: Er jongliert mit politischen Figuren, zerlegt präzise unsere Doppelmoral und entlarvt die Vermeidung von Verantwortung.
Die feisten machen einen Abstecher ins '3satFestival'-Zelt. Mit im Gepäck: ihr neues Programm 'Familienfest' mit brandneuen Songs. 'Zwei-Mann-Song-Comedy', so nennt das Gesangsduo die feisten seinen eigenen Musikstil. Was sich dahinter verbirgt: eigene Kompositionen, eigene Begleitung und Comedy-Elemente. Wenn die feisten das tun, was sie am liebsten tun, purzeln jede Menge neue Lieder aus ihrer Songschreibmaschine: eins für die zwangsverschifften, unfreiwilligen Konzertgäste, die eigentlich lieber beim Fussball oder einem Heavy-Metal-Gig wären. Ein Weiteres über unser aller Mindesthaltbarkeitsdatum: 'Mein Körper und ich' zeigt, wie man über den eigenen Verfall lachen kann. Alle Lieder ihres Programms 'Familienfest' versprechen eines: Es wird lustig! Das Duo besteht aus Matthias Zeh – genannt C. – und Rainer Schacht – kurz Rainer. Sie verbindet nicht nur eine jahrelange Freundschaft und eine Vorliebe für Knoblauch, sondern auch 25 Jahre Banderfahrung im Trio 'Ganz schön feist'. Nach dessen Auflösung schaffen sie es nun schon seit über zehn Jahren als Duo, ihr Publikum anzuheizen. Ihr Versprechen: bestes Entertainment am Abend. Das Duo präsentiert seine Songs mit viel Witz und Charme und begleitet sich selbst mit verschiedenen akustischen Instrumenten oder a cappella.
Freundliche Übernahme in der 'Happy Hour': In dieser Spezialfolge überlässt Till Reiners die Bühne seinem Freund und Kollegen Moritz Neumeier. Der Stand-up-Comedian begrüsst Maxi Gstettenbauer, Eva Karl Faltermeier, Fred Costea, Luksan Wunder und Bodo Wartke in der Berliner Kulturbrauerei. Im 15. Jahr ihres Bestehens wird die 'Happy Hour' um vier Spezialausgaben erweitert: Bis zum 23. August 2026 übernehmen vier unterschiedliche Hosts vorübergehend das Format von Gastgeber Till Reiners, der ab Oktober wieder als Moderator der Sendung zurückkehrt. Auf der traditionsreichen 'Happy-Hour'-Bühne in der Berliner Kulturbrauerei präsentieren die Gast-Hosts Höhepunkte ihrer eigenen Bühnenprogramme sowie hochkarätige Gäste aus Comedy, Kabarett und Musik. Diesmal bereitet Moritz Neumeier die Bühne für seine Gäste. Für manche ist er das 'Enfant Terrible' der Stand-up-Comedy, für zahlreiche Jurys ein vielfach ausgezeichneter Künstler und für Till Reiners kongenialer Podcast- und Bühnenpartner und verlässlicher Freund. Seit rund einem Jahrzehnt begeistern die beiden mit ihren gemeinsamen improvisierten Bühnenshows und mit ihrem Podcast 'Talk ohne Gast'. Ehrensache, dass Moritz nun auch eine 'Happy Hour' übernimmt.
Bad Bunny ist einer der grössten Stars unserer Zeit. Mit seiner kompromisslosen Art und seiner Offenheit hat der Puerto-Ricaner die Musikwelt auf den Kopf gestellt. 'The True Story of Bad Bunny' erzählt die Geschichte eines Künstlers aus Puerto Rico, der mit Reggaeton und Latin Trap die grössten Bühnen der Welt zum Beben bringt und dabei konsequent für seine Überzeugungen einsteht. Die 'Super Bowl Halftime Show' im Februar 2026. Reggaeton- und Latin-Trap-Star Bad Bunny ist Headliner bei einem der wichtigsten Sport-Events der USA und sorgt für Schlagzeilen. Dass dort ein Künstler auftritt, der konsequent auf Spanisch singt, ist für Präsident Trump und einige MAGA-Anhänger ein Affront. Doch Fakt ist: Bad Bunny ist einer der grössten Musiker unserer Zeit. Benito Antonio Martínez Ocasio wird 1994 in Puerto Rico geboren, einem Aussengebiet der USA. Schon als Kind will er Rapper werden und beginnt als Teenager, Songs zu schreiben. Doch bis sein Traum wahr wird, sollen noch einige Jahre vergehen. Während seines Studiums arbeitet Benito tagsüber als Aushilfe im Supermarkt und abends an seinen Songs. Unter dem Namen Bad Bunny lädt er erste Tracks auf SoundCloud hoch – und dann geht alles ganz schnell. Er bringt einen Hit nach dem anderen heraus. In nur wenigen Jahren wird Bad Bunny zu einem der meistgestreamten Künstler der Welt und wird für seine Musik vielfach ausgezeichnet. Doch Bad Bunny überzeugt nicht nur in Sachen Reggaeton und Latin Trap, sondern auch mit seiner Message. Er setzt sich für Rechte von Frauen und der LGBTQ+-Community ein und stellt mit seiner genderfluiden Ästhetik die Codes des Reggaeton auf den Kopf. Doch vor allem vergisst Bad Bunny nie, wo er herkommt. Konsequent setzt er sich für seine Heimat ein und macht die Kultur Puerto Ricos in der ganzen Welt bekannt.
Seit 1995 begleitet 'Kulturzeit' das kulturelle Geschehen mit fundierten Analysen, kritischen Einordnungen und aktuellen Berichten. Das Magazin widmet sich den wichtigen Fragen unserer Zeit und beleuchtet deren Spiegelung in Kunst, Literatur, Film, Theater und Gesellschaft. Entstanden in Zusammenarbeit von ZDF, ORF, SRF und ARD, verbindet die Sendung Perspektiven aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Moderatoren aus drei Ländern führen durch ein Programm, das Kultur über Grenzen hinweg betrachtet.
Männer in Röcken, Dudelsack, Whisky und Loch Ness – über Schottland existieren unzählige Klischees. Doch das Land im Norden Grossbritanniens hat weit mehr zu bieten. Auf ihrer Reise durch unberührte Landschaften, an wildromantische Strände und zu mittelalterlichen Städten ist die Moderatorin Wasiliki Goutziomitros auf der Suche nach der Antwort auf die Frage: Wie sind die Schotten wirklich? Die Reise von Wasiliki Goutziomitros beginnt in der schottischen Hauptstadt Edinburgh, einer vibrierenden Metropole voller mittelalterlicher Gebäude, enger Gässchen und stark belebter Einkaufsstrassen. Von dort aus fährt sie mit der Bahn in das schottische Hochland mit seinen unzähligen Seen und prächtigen Landhäusern. Schliesslich besucht sie die Insel Skye im Westen Schottlands. Über das pittoreske Städtchen Pitlochry führt die Reise zurück nach Edinburgh.
Die Reise von Andrea Jansen durch Südtirol beginnt am Reschensee. Wahrzeichen dieser Gegend ist der Kirchturm von Graun, der zur Hälfte unter Wasser steht. Von dort fährt Andrea Jansen mit ihrer 35 Jahre alten Vespa über Glurns nach Tscherms bei Meran. Zu Fuss geht es für die zweite Etappe in die Berge oberhalb von Meran bis nach Ritten zu den Erdpyramiden – Gesteinsformationen, wie sie die Moderatorin noch nie gesehen hat. In Bozen besucht Andrea Jansen das Ötzimuseum. Egarter Vigl, der als Leibarzt Ötzis den Gletschermann regelmässig pflegt, damit seine fragile Haut nicht austrocknet, zeigt ihr die Mumie aus nächster Nähe. Nach einem Radausflug zum Kalterersee macht sich Andrea Jansen auf zur Königsetappe: Mit der Vespa will sie die Dolomiten bezwingen und das auf 2121 Metern Höhe gelegene Grödner Joch besteigen.
Sonne, weisse Häuser und azurblaues Meer – in Griechenland werden Ferienträume wahr. Darüber hinaus begeistert das Land mit seinem mediterranen Flair. Antike Ruinen, Essen in gemütlichen Tavernen und Restaurants – die Griechen sind nicht nur gastfreundlich, das Land hat auch eine ehrwürdige Vergangenheit. Aber auch die Gegenwart ist turbulent. Liegt gerade darin das Geheimnis der griechischen Seele? Die Reportage 'unterwegs – Griechenland' beginnt im Norden des Landes. In Thessalien befinden sich die Meteora-Klöster. Wie Vogelnester sitzen sie auf hoch aufragenden Sandsteintürmen. Nicht nur wegen ihrer besonderen Lage gehört Meteora zum UNESCO-Weltkulturerbe: Noch immer sind die Klöster eine Hochburg der griechisch-orthodoxen Kirche – eine der Säulen der griechischen Gesellschaft. Über die Hauptstadt Athen mit der weltberühmten Akropolis führt die Reise weiter zu den Kykladen und nach Chios in der Nordostägäis.
Die Reisereportage lädt zu einer Entdeckungstour durch die Stadt am Bosporus ein. Unterwegs ist Moderatorin Nicole Berchtold. Zunächst fährt sie mit der Fähre über den Bosporus von Europa nach Asien. Im asiatischen Stadtteil Üsküdar trifft sie unter anderen eine Innenarchitektin, die als erste Frau eine Moschee gestaltet hat. Diese Moschee ist von Licht durchflutet und ganz anders als die traditionellen Gebetshäuser gebaut. In der weltberühmten Blauen Moschee erfährt Nicole Berchtold, dass der Gebetsruf zwar über eine Lautsprecheranlage kommt, aber immer noch live gesungen wird. Kulinarische Delikatessen gehören in Istanbul zum Alltag: Mit einem alteingesessenen Bäcker stellt Nicole Berchtold das Sesamgebäck 'Simit' her, und ein junger Koch erklärt ihr die türkische Strassenküche. Ausserdem macht sie die Erfahrung, dass das Kaffeesatz-Lesen in Istanbul noch heute Tradition hat.
Die Aare ist der längste Fluss, der nur auf Schweizer Gebiet verläuft. Von ihrer Quelle in den Berner Alpen bis zur Mündung in den Rhein bietet sie einen abwechslungsreichen Naturraum.
Wer derzeit ein Goldkettchen oder einen Ring schenken möchte, muss tief in die Tasche greifen. Denn nach jüngsten Turbulenzen setzt sich der Aufwärtstrend beim Goldpreis fort. In den vergangenen zwei Jahren hat er einen Rekordhöhenflug hingelegt: Innerhalb von zwölf Monaten hat Gold knapp 65 Prozent zugelegt, der Preis pro Unze ist auf ein Allzeithoch von fast 5600 Dollar geklettert. Politische Instabilität, Inflationssorgen und geopolitische Spannungen bereiten den Boden dafür, dass die Nachfrage steigt. Die 'WeltWeit'-Reporter haben sich angesehen, was der neue Goldrausch mit den Menschen in den unterschiedlichen Regionen der Erde macht. Auf den Philippinen begleitet Isabella Purkart den 42-jährigen Familienvater Zaldy, der seit mehr als 15 Jahren unter extrem gefährlichen Bedingungen Gold schürft: In einem Schlammloch taucht er nach feinen Goldpartikeln und wird dabei nur über einen alten Kompressor mit Luft versorgt. Jeder Tauchgang ist ein grosses Risiko, das er eingeht, um seine Familie zu ernähren. Der aktuell hohe Goldpreis treibt auch Zaldy und seine Kollegen an, noch härter zu arbeiten, denn meist verdienen sie trotzdem nicht mehr als ein paar Euro am Tag. Die Schweiz ist seit Jahrzehnten eine Drehscheibe im internationalen Goldhandel. Auch 'dreckiges' Gold, sogenanntes Blut- und Raubgold, wurde dort zu Barren verarbeitet. Vier der grössten Raffinerien der Welt befinden sich im Land und gehen – geschützt hinter Kameras und Stacheldraht – diskret ihren Geschäften nach. Ein kürzlich beschlossenes Zollgesetz verlangt nun, dass die Raffinerien ihre Lieferketten bis zum Ursprung zurückverfolgen. Marion Flatz-Mäser taucht ein in die Welt der grossen Goldhändler. Eine Welt, in der es Menschen gibt, die sich um viele Millionen Franken mit Gold eindecken, um sich damit auch in unsicheren Zeiten Sicherheit zu erkaufen. 'Sie werden entweder Söhne aus ärmeren Familien oder ältere Männer heiraten müssen', sagt der Vater von fünf Töchtern. In Indien wird die Mitgift in Form von Gold und teurem Brautschmuck verlangt. Beim aktuellen Preis können sich das immer weniger Brautväter leisten. Patrick A. Hafner trifft eine Familie mit fünf Töchtern, von denen drei in nächster Zeit verheiratet werden sollen. Das stellt sie vor eine grosse Herausforderung. Indiens Goldhändler haben auf das Rekordhoch beim Goldpreis reagiert und bieten Familien einen Ausweg: weniger Karat, und statt Reingold wird vergoldeter Schmuck angeboten. So lässt sich wenigstens der Schein von Glanz und Glamour wahren. Doch das birgt eine grosse Gefahr, denn traditionell ist der Brautschmuck zur finanziellen Absicherung der Frau gedacht, die nach ihrer Hochzeit auf das Wohlwollen der Familie ihres Ehemanns angewiesen ist.
Ein packender Film über geheime Handelswege zwischen Deutschland und Russland, mitten im Krieg. Deutschland steht offiziell fest an der Seite der Ukraine. Sanktionen sollen verhindern, dass westliche Technologie in russischen Waffen landet. Politik und Wirtschaft versichern immer wieder, dass Lieferketten unterbrochen seien. Doch stimmt das wirklich? Filmemacher Michael Höft und sein Team machen sich im kältesten Winter der Kriegsjahre auf den Weg nach Kyjiw. Der Himmel über der ukrainischen Hauptstadt wird fast jede Nacht vor allem von einer Waffe bedroht: der Drohne Geran-2. Diese Drohne wurde ursprünglich im Iran als Shahed-Drohne entwickelt und wird inzwischen in Russland selbst produziert. Immer wieder schlagen diese unbemannten Flugkörper in Wohnhäusern ein. Zivilisten sterben in ihren Wohnungen. Bei einem Termin beim ukrainischen Militärgeheimdienst erhält das Team Zugang zu den Überresten abgeschossener Drohnen. Auf Tischen liegen zerlegte Elektronikteile, Kabel und Chips. Experten zeigen den Journalisten Bauteile aus westlicher Produktion. Besonders häufig tauchen elektronische Komponenten deutscher Hersteller auf. Ohne diese Bauteile würden viele der Drohnen nicht fliegen, erklären die Spezialisten dem Team. Doch wie gelangen solche Komponenten trotz der Sanktionen nach Russland? Geleakte russische Zollpapiere zeigen detailliert, welche Firmen welche Waren nach Russland geliefert haben und welchen Weg diese Güter genommen haben. Die Spur führt nach Zentralasien. Vor allem Kasachstan spielt eine Schlüsselrolle. Die ehemalige Sowjetrepublik hat eine Zollunion und ein Freihandelsabkommen mit Russland. Gleichzeitig können europäische Firmen ihre Produkte problemlos nach Kasachstan exportieren. Seit Beginn des Krieges sind die Handelszahlen explodiert. Mithilfe eines russischen Journalisten im Exil macht sich Michael Höft auf die Suche nach den Zwischenhändlern. In unauffälligen Lagerhallen in Almaty liegen Produkte 'Made in Germany'. Von dort aus werden sie weiterverteilt, oft Richtung Russland. Das Team verfolgt Lieferketten, spricht mit anonymen Händlern und konfrontiert deutsche Unternehmen mit ihren Recherchen. Dabei zeigt sich: Offiziell liefert niemand nach Russland. Doch über Umwege funktioniert der Handel weiterhin, präzise organisiert und äusserst lukrativ. Die Dokumentation folgt den Spuren deutscher Technologie von deutschen Industriegebieten über Zentralasien bis nach Russland. Der Film zeigt ein System aus Zwischenhändlern, Freihandelszonen und logistischen Schlupflöchern und stellt eine unbequeme Frage: Wenn Sanktionen den Krieg stoppen sollen, warum funktionieren die Lieferketten trotzdem weiter?
Das Interesse des Magazins gilt den weltweiten politischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Veränderungen. Die Auslandskorrespondenten richten dabei den Blick auch auf die Ursachen der Konflikte.
Unser Gedächtnis ist eine Maschine der Superlative: Es verarbeitet in jeder Sekunde unvorstellbar grosse Mengen an Informationen, entscheidet, was wichtig ist und was nicht. Es speichert ab, was wir erleben und lernen. Damit macht es uns auch zu dem, was wir sind. Die gespeicherten Erlebnisse und Gefühle, das gespeicherte Wissen – all das verbindet uns mit uns selbst und mit unserer Vergangenheit. Wie aber kann man das Gedächtnis verbessern und leistungsfähiger machen? Wie können wir es fit und gesund halten? Was passiert, wenn es uns verlässt? Die Dokumentation 'Mein Körper. Mein Gedächtnis.' begleitet Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit dem Thema 'Gedächtnis' verbunden sind. Nicole Adam verliert mit Ende 40 durch mehrere Hirnschläge ihre Erinnerungen. Entschlossen kämpft sie darum, ihr Gedächtnis zurückzugewinnen – mit Ergotherapie und mit einer VR-Brille. Auf ihrem Genesungsweg stellt sie sich auch die Frage: Wer bin ich, wenn ich nicht weiss, wie ich einmal war? Ihre Geschichte zeigt, wie verletzlich unser Gedächtnis ist – und gleichzeitig wie anpassungsfähig. Für die Schauspielerin Henriette Hölzel wiederum ist es Alltag, grosse Textmengen am Dresdner Staatsschauspiel zu lernen. Acht verschiedene Rollen hat sie gleichzeitig parat. Sie verrät, wie sie es schafft, komplexe Dialoge im Kopf zu behalten. Auch Johannes Mallow, der mehrfache deutsche Meister und zweifache Weltmeister im Gedächtnissport, erklärt, wie man sich verschiedene Dinge besser merken kann. Mit Methoden wie dem 'Gedankenpalast' zeigt er uns im Magdeburger Dom, wie er sich seine Termine so einprägt, dass er sie nicht mehr vergisst. Doch nicht nur Training hält unser Gedächtnis fit. Tatsächlich ist auch das Vergessen wichtig, um das Gedächtnis gesund zu halten. Der Neurowissenschaftler Andreas Papassotiropoulos erklärt, dass Vergessen ein aktiver Prozess ist, der uns hilft, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Um dem Gedächtnis etwas Gutes zu tun, empfiehlt er Schlaf und Bewegung sowie Kunst und Kultur. Die Heidelberger Neurobiologin Prof. Hannah Monyer macht deutlich, dass unsere Erinnerungen nicht nur unsere Vergangenheit geprägt haben, sondern auch unsere Zukunft formen: Was wir uns heute merken, beeinflusst, wer wir morgen sein werden. Ein Film, der Geschichten vom Lernen und Vergessen erzählt, spannende Forschungsergebnisse präsentiert und vermittelt, wie wir unser Gedächtnis stärken können, damit es uns ein Leben lang begleitet.
Man ist so alt, wie man sich fühlt – Phrase oder Wirklichkeit? Die Dokumentation geht der Frage nach, wie der Alterungsprozess beeinflusst werden kann und welche Faktoren eine Rolle spielen. Dabei nähert sie sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Denn Fakt ist: Jeder Mensch altert anders. Wie können wir unser biologisches Alter beeinflussen? Die Kölnerin Beatrice nimmt an einem 'Verjüngungsprojekt' teil. Für drei Monate absolviert sie ein professionelles Sportprogramm und stellt ihre Ernährung um. Der Vorher-Nachher-Test an der Deutschen Sporthochschule zeigt, ob sie messbar jünger wird. Alternsforscher Prof. Björn Schumacher ordnet ein, wie aussagekräftig Selbsttests für biologisches Alter aus dem Internet sind. Der 82-jährige Friedhelm Adorf entdeckte mit 50 Jahren die Leichtathletik für sich. Seither trainiert er konsequent und läuft den Jungen davon. Ihn zieren 26 Europa- und 13 Weltmeistertitel. Die Dokumentation begleitet ihn zur Deutschen Hallenmeisterschaft 2026. Wird er den Titel erringen – und wie schafft er es, so fit zu bleiben? Gesine Cukrowski, Schauspielerin, Welthungerhilfe-Aktivistin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes für ihr langjähriges Engagement für Frauenrechte und Gleichstellung, kämpft für mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung von Frauen über 47. Sie nimmt die Zuschauer mit hinter die Kulissen ihres aktuellen Theaterstücks 'Astrid' und stellt unseren Blick auf das Altern infrage. Hängen bleibt: Wer bestimmt, wie alt wir sind?
Seit 1995 begleitet 'Kulturzeit' das kulturelle Geschehen mit fundierten Analysen, kritischen Einordnungen und aktuellen Berichten. Das Magazin widmet sich den wichtigen Fragen unserer Zeit und beleuchtet deren Spiegelung in Kunst, Literatur, Film, Theater und Gesellschaft. Entstanden in Zusammenarbeit von ZDF, ORF, SRF und ARD, verbindet die Sendung Perspektiven aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Moderatoren aus drei Ländern führen durch ein Programm, das Kultur über Grenzen hinweg betrachtet.
Die Nachrichtensendung 'heute' informiert täglich kompakt über die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft, Sport und Wetter. Im Mittelpunkt steht eine übersichtliche und verständliche Einordnung des aktuellen Tagesgeschehens aus Deutschland und der Welt. Die Sendung bietet einen schnellen Überblick über Entwicklungen und Hintergründe und wird auch im Programm von 3sat ausgestrahlt. Damit ergänzt sie das Informationsangebot des Senders und liefert aktuelle Nachrichten in konzentrierter Form.
Farbenprächtige Landschaften, heisse Quellen und wasserspeiende Geysire gehören zu Island ebenso wie die manchmal etwas eigenwilligen Menschen, die dort leben. Island ist aber auch bekannt für die zwar unsichtbaren, aber doch allgegenwärtigen Trolle und Elfen, die heute noch stark im isländischen Alltag verwurzelt sind. In 'unterwegs – Island' entdeckt die Journalistin Wasiliki Goutziomitros die Insel. Sie macht einen Ausritt auf einem der berühmten Islandpferde und trifft viele interessante Menschen, darunter den Vulkanfilmer Villi Knudsen, Miss World 2005 Unnur Birna Vilhjálmsdóttir, die ihr die Hauptstadt Reykjavik zeigt, und den Schweizer Komiker Andreas Thiel, der nach Island ausgewandert ist. Natürlich macht sich Wasiliki Goutziomitros auch auf die Suche nach Fabelwesen: Sie besucht den sogenannten Elfenhügel bei Reykjavik. Dieser darf auf keinen Fall überbaut werden, damit die Elfen, die der Legende nach im Hügel wohnen, nicht gestört werden. Es gibt dort sogar eine Elfenbeauftragte, die bei Bauprojekten dafür sorgt, dass Elfen und Feen mit dem notwendigen Respekt behandelt werden.
Dichte Wälder, weite Seenlandschaften und Häuser wie aus dem Märchenbuch: Schweden gehört zu den populärsten europäischen Reisezielen. Die Reise beginnt in Motala am Göta-Kanal. In dem verschlafenen Dörfchen trifft Moderatorin Andrea Jansen auf Olaf Svensson. Der ehemalige Topmanager hat vor Jahren seinen Beruf aufgegeben, um sich seinen grössten Wunsch zu erfüllen: Kapitän zu sein auf einem eigenen Schiff. Seither steuert er mit sicherer Hand seine 'Kung Sverker' durch die schwedischen Wasserstrassen. In Stockholm begegnet Andrea Jansen dem eigenwilligen Comic-Zeichner Simon Gärdenfors und dem stolzen Möbeldesigner Jerk Malmsten. Zusammen mit ihnen lernt sie die Hauptstadt aus ungewöhnlichen Perspektiven kennen und bekommt eine Einführung in die schwedischen Umgangsformen.
Männer in Röcken, Dudelsack, Whisky und Loch Ness – über Schottland existieren unzählige Klischees. Doch das Land im Norden Grossbritanniens hat weit mehr zu bieten. Auf ihrer Reise durch unberührte Landschaften, an wildromantische Strände und zu mittelalterlichen Städten ist die Moderatorin Wasiliki Goutziomitros auf der Suche nach der Antwort auf die Frage: Wie sind die Schotten wirklich? Die Reise von Wasiliki Goutziomitros beginnt in der schottischen Hauptstadt Edinburgh, einer vibrierenden Metropole voller mittelalterlicher Gebäude, enger Gässchen und stark belebter Einkaufsstrassen. Von dort aus fährt sie mit der Bahn in das schottische Hochland mit seinen unzähligen Seen und prächtigen Landhäusern. Schliesslich besucht sie die Insel Skye im Westen Schottlands. Über das pittoreske Städtchen Pitlochry führt die Reise zurück nach Edinburgh.
Die Reise von Andrea Jansen durch Südtirol beginnt am Reschensee. Wahrzeichen dieser Gegend ist der Kirchturm von Graun, der zur Hälfte unter Wasser steht. Von dort fährt Andrea Jansen mit ihrer 35 Jahre alten Vespa über Glurns nach Tscherms bei Meran. Zu Fuss geht es für die zweite Etappe in die Berge oberhalb von Meran bis nach Ritten zu den Erdpyramiden – Gesteinsformationen, wie sie die Moderatorin noch nie gesehen hat. In Bozen besucht Andrea Jansen das Ötzimuseum. Egarter Vigl, der als Leibarzt Ötzis den Gletschermann regelmässig pflegt, damit seine fragile Haut nicht austrocknet, zeigt ihr die Mumie aus nächster Nähe. Nach einem Radausflug zum Kalterersee macht sich Andrea Jansen auf zur Königsetappe: Mit der Vespa will sie die Dolomiten bezwingen und das auf 2121 Metern Höhe gelegene Grödner Joch besteigen.
Sonne, weisse Häuser und azurblaues Meer – in Griechenland werden Ferienträume wahr. Darüber hinaus begeistert das Land mit seinem mediterranen Flair. Antike Ruinen, Essen in gemütlichen Tavernen und Restaurants – die Griechen sind nicht nur gastfreundlich, das Land hat auch eine ehrwürdige Vergangenheit. Aber auch die Gegenwart ist turbulent. Liegt gerade darin das Geheimnis der griechischen Seele? Die Reportage 'unterwegs – Griechenland' beginnt im Norden des Landes. In Thessalien befinden sich die Meteora-Klöster. Wie Vogelnester sitzen sie auf hoch aufragenden Sandsteintürmen. Nicht nur wegen ihrer besonderen Lage gehört Meteora zum UNESCO-Weltkulturerbe: Noch immer sind die Klöster eine Hochburg der griechisch-orthodoxen Kirche – eine der Säulen der griechischen Gesellschaft. Über die Hauptstadt Athen mit der weltberühmten Akropolis führt die Reise weiter zu den Kykladen und nach Chios in der Nordostägäis.
Die Reisereportage lädt zu einer Entdeckungstour durch die Stadt am Bosporus ein. Unterwegs ist Moderatorin Nicole Berchtold. Zunächst fährt sie mit der Fähre über den Bosporus von Europa nach Asien. Im asiatischen Stadtteil Üsküdar trifft sie unter anderen eine Innenarchitektin, die als erste Frau eine Moschee gestaltet hat. Diese Moschee ist von Licht durchflutet und ganz anders als die traditionellen Gebetshäuser gebaut. In der weltberühmten Blauen Moschee erfährt Nicole Berchtold, dass der Gebetsruf zwar über eine Lautsprecheranlage kommt, aber immer noch live gesungen wird. Kulinarische Delikatessen gehören in Istanbul zum Alltag: Mit einem alteingesessenen Bäcker stellt Nicole Berchtold das Sesamgebäck 'Simit' her, und ein junger Koch erklärt ihr die türkische Strassenküche. Ausserdem macht sie die Erfahrung, dass das Kaffeesatz-Lesen in Istanbul noch heute Tradition hat.
Die Aare ist der längste Fluss, der nur auf Schweizer Gebiet verläuft. Von ihrer Quelle in den Berner Alpen bis zur Mündung in den Rhein bietet sie einen abwechslungsreichen Naturraum.
Bauen verbraucht jede Menge Ressourcen und verursacht viel Müll. Aber es geht auch anders. Das machen zwei sehr unterschiedliche Projekte vor, die 'Unkraut' begleitet. Studierende der TU München bauen einen Pavillon aus Holz und Lehm, dabei wollen sie Beton ganz vermeiden und beim Baustoff Holz Material sparen. Ein Roboter soll ihnen helfen, die Arbeit effektiv zu erledigen. Mit Lehm zu arbeiten ist für viele Neuland. Und auch wenn bei dem Forschungsprojekt Schwierigkeiten auftauchen: Am Schluss steht der Pavillon auf dem Campus in Garching. In Kempten soll ein altes Verwaltungsgebäude eine neue Fassade bekommen – aus dem Holz, das andere in den Container auf dem Wertstoffhof geworfen haben. Das Ziel: Bauen mit Müll, ohne dass es hinterher aussieht wie Müll. Ein gemeinsames Projekt von Supertecture, das sind Architekten, die sich für Wiederverwertung auf dem Bau einsetzen und dem Zweckverband für Abfallwirtschaft in Kempten, ZAK. Der ZAK ist der Bauherr und der Betreiber der Wertstoffhöfe im Oberallgäu.
Die March, ein Nebenfluss der Donau, ist 91 Kilometer lang und entspringt an der Grenze von Polen und Tschechien. 50 Kilometer lang ist sie Grenzfluss zwischen Tschechien und der Slowakei. Der Film erforscht das Gebiet entlang der March auf niederösterreichischer und slowakischer Seite. Auf beiden Seiten der March, die auf Slowakisch 'Morava' heisst, gibt es zahlreiche Naturschätze und Kulturgüter zu entdecken.
Themen: Buch 'Widersetzt Euch' – Gespräch mit Autor Dirk Laabs / Buch 'Die Aufsteiger' – Christina Strunck wirbelt Staub auf / Gianna Olinda Cadonau – Schriftstellerin aus dem Engadin / Wahlkampf in Sachsen-Anhalt – AfD dominiert die Onlineplattformen
Seit 1995 begleitet 'Kulturzeit' das kulturelle Geschehen mit fundierten Analysen, kritischen Einordnungen und aktuellen Berichten. Das Magazin widmet sich den wichtigen Fragen unserer Zeit und beleuchtet deren Spiegelung in Kunst, Literatur, Film, Theater und Gesellschaft. Entstanden in Zusammenarbeit von ZDF, ORF, SRF und ARD, verbindet die Sendung Perspektiven aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Moderatoren aus drei Ländern führen durch ein Programm, das Kultur über Grenzen hinweg betrachtet.
Themen: Buch 'Widersetzt Euch' – Gespräch mit Autor Dirk Laabs / Buch 'Die Aufsteiger' – Christina Strunck wirbelt Staub auf / Gianna Olinda Cadonau – Schriftstellerin aus dem Engadin / Wahlkampf in Sachsen-Anhalt – AfD dominiert die Onlineplattformen
Seit 1995 begleitet 'Kulturzeit' das kulturelle Geschehen mit fundierten Analysen, kritischen Einordnungen und aktuellen Berichten. Das Magazin widmet sich den wichtigen Fragen unserer Zeit und beleuchtet deren Spiegelung in Kunst, Literatur, Film, Theater und Gesellschaft. Entstanden in Zusammenarbeit von ZDF, ORF, SRF und ARD, verbindet die Sendung Perspektiven aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Moderatoren aus drei Ländern führen durch ein Programm, das Kultur über Grenzen hinweg betrachtet.
Gipfelblick und Kaiserschmarrn – gute Gründe, sich für eine Wanderung zu entscheiden. Gibt es Tränken am Wegrand? Ist der Pfad frei von Gitterbrücken? Bleibt das Weidevieh hinterm Zaun? Menschen, die mit ihrem Hund unterwegs sind, setzen andere Prioritäten. Diesmal begegnet Schmidt Max einem Rudel Bernhardiner-Welpen. Eine Rasse, die beim Einsatz im Gebirge berühmt geworden ist. So geht er der Frage nach, was ein Hund als Wanderpartner können muss. Wo kommt ein Vierbeiner an seine Grenzen? Und was sollte der Zweibeiner seinem Tier besser früh beibringen? Der Schmidt Max begleitet zwei tschechoslowakische Wolfshunde bei einer Tour in den Chiemgauer Alpen, besucht einen Hüttenhund im Allgäu und läuft mit einer Wanderführerin mit, die Touren auf ihre Hundetauglichkeit prüft. Unterwegs erfährt der Bergfreund von einer Hundetrainerin, wie er einen Welpen an Maulkorb, Gondel und Kuh-Begegnungen gewöhnen könnte. Wenn er bloss einen kleinen Begleiter auf vier Pfoten hätte. Weitere Themen in der Sendung: Sein Charakter ist freundlich. Er kann 80 bis 100 Kilo schwer werden, und sein ideales Haarkleid besteht aus einem weissen Kragen mit symmetrischer dunkler Maske im Gesicht: der Sankt Bernhardshund, auch Bernhardiner genannt. Die Geschichte eines legendären Berghundes.
Der Nordwesten Afrikas ist gefangen: im Süden und Osten von der grössten Sandwüste der Erde, im Westen vom Atlantik und im Norden vom Mittelmeer. Dieser Einschluss in Verbindung mit drei grossen Gebirgsketten, die den Regen fangen, schuf ein breites Spektrum an Lebensräumen. Durch den Hohen Atlas wird Marokko in zwei Lebensräume für Tiere und Pflanzen unterteilt. Der Gebirgszug ist natürliche Barriere und Klimascheide zwischen dem feuchteren Nord- und dem wüstenhaften Südmarokko. Der Hohe Atlas ist Lebensvernichter und -spender zugleich. Seine Gipfelregionen fangen die Wolken nach Süden hin ab und bilden damit das Tor zur Sahara. Doch die Niederschläge sammeln sich über das Jahr als Sickerwasser oder Schnee, um dann dosiert nach Süden in die Wüste zu fliessen und dort Oasen spezialisierten Lebens zu bewässern. Viele Wüstenbewohner haben sich über die Jahrmillionen spezialisiert, sich Trockenheit und Hitze angepasst. Sogar Säugetiere wie der Wüstenfuchs können so die unwirtlichsten Lebensräume besiedeln. Er muss fast nie trinken, über seine riesigen Ohren leitet er die Tageshitze ab, seine behaarten Pfoten erlauben ihm die Fortbewegung über glühenden Sand. Silberameisen haben feinste Härchen, über die sie das Sonnenlicht reflektieren. Hitzeschutzproteine machen eine Körpertemperatur von 54 °C möglich. Die Hautpigmente der Dornschwanzagame ändern sich je nach Sonnenstand. So kann sie Hitze entweder reflektieren oder aufnehmen. Sandratten haben sich auf wasserspeichernde Pflanzen als Nahrung spezialisiert und müssen deshalb nie trinken. Fast allen Wüstenbewohnern ist gemeinsam, dass sie die Nacht zum Tag machen. Wüstenhornvipern gehen auf die Suche nach Springmäusen, ein Afrikanischer Wüstenigel ist auf der Suche nach Walzenspinnen. Stachelschweine graben im Savannengrund nach Knollen und Wurzeln. Während der letzten Eiszeit war der Süden Marokkos wasserreich. Die Hinterlassenschaften der mächtigen Flussläufe prägen heute das Landschaftsbild: die Wadis – ausgetrocknete Flusstäler einer längst vergangenen Zeit. In den Höhlen ihrer ausgewaschenen Geröllhänge haben Afrikanische Goldwölfe ihr Zuhause. Doch manchmal kommt der Regen. Dann füllen sich diese vertrockneten Bachläufe und Lagunen. Sie werden Rastplatz für Zug- und Standvögel wie Flamingos oder Rostgänse. Die Wüste blüht während eines kurzen Zeitfensters. Dann muss alles ganz schnell gehen: Vogelküken müssen aufgezogen werden, Amphibien müssen sich verwandeln. Der Süden Marokkos stellt die Tier- und Pflanzenwelt vor grosse Herausforderungen, doch die Evolution hält erstaunliche Antworten bereit.
Der Nordwesten Afrikas ist gefangen: im Süden und Osten von der grössten Sandwüste der Erde, im Westen vom Atlantik und im Norden vom Mittelmeer. Dieser Einschluss in Verbindung mit drei grossen Gebirgsketten, die den Regen fangen, schuf ein breites Spektrum an Lebensräumen. Durch den Hohen Atlas wird Marokko in zwei Lebensräume für Tiere und Pflanzen unterteilt. Der Gebirgszug ist natürliche Barriere und Klimascheide zwischen dem feuchteren Nord- und dem wüstenhaften Südmarokko. Das Rifgebirge und der mittlere Atlas fungieren als Wolkenfänger und liessen den Norden Marokkos ergrünen, in ausgedehnten Urwäldern aus Zedern, Stein- und Korkeichen. Die Wasserläufe und Flussdeltas sind für Zugvögel willkommene Rast- und Fressplätze. Eleonorenfalken kommen aus Madagaskar, um im September auf einer Essaouira vorgelagerten Insel zu brüten. Dort fangen sie Singvögel ab, die auf ihrer Winterreise nach Süden ziehen. Auf der nordafrikanischen Seite der Meerenge von Gibraltar fällt der Meeresboden in einen tiefen Graben bis zu 2000 Meter ab. Die Mischzone aus Atlantik- und Mittelmeerwasser schafft an der Küste eine besonders artenreiche Unterwasserwelt. Sie ist Wanderroute und Fanggrund für ziehende Fische und Meeressäuger. Marokkanische Kleinfischer und Killerwale liefern sich dort jeden Sommer einen dramatischen Showdown um die Thunfische. Aber auch an Land und in der Luft finden sich ökologische Hotspots. Zwischen Marokko und Südspanien verläuft eine von drei Vogelzugrouten zwischen Afrika und Europa. Einigen ist die weitere Reise zu mühsam, sie beginnen vor Ort mit dem Nisten. Denn sie finden dort beste Bedingungen: Der regenreiche Poniente peitscht vom Atlantik her über den Norden Marokkos und staut sich an den Gebirgszügen. Drei grosse Erhebungen fangen die Wolken ein – das Rifgebirge im Norden, der Mittlere Atlas und der Hohe Atlas in Zentralmarokko. Die Berge sind Inseln des Lebens inmitten des vom Regen vernachlässigten Flachlands und Heimat Hunderter oft endemischer Reptilien, Amphibien und Säugetiere. Auch entlang der aus den Bergen in riesigen Wasserfällen zu Tal stürzenden Flussläufe und an ihren Deltas findet sich ein überraschender Reichtum an tierischen Migranten, Siedlern und tropischen Relikten einer längst vergangenen Zeit – nicht selten die letzten ihrer Art. Je nach Höhenlage dominieren Steineichen oder uralte Zedernwälder die Landschaft. Tiefe Schluchten mit reissenden Strömen und riesigen Wasserfällen zeugen vom feuchten Klima. Bis über 3000 Meter erhebt sich der Gebirgszug, in der kalten Jahreszeit gruppieren sich die Berberaffen zwischen den verschneiten Zedern, um die Kälte besser zu ertragen. Die Makaken leben dort in mehreren promiskuitiven Clans – Verwandtschaftsverhältnisse untereinander sind ungeklärt. So werden die am Anfang schwarzen, dann immer helleren Jungtiere vom gesamten Clan aufgezogen.
Die Sahara: ein Ort der Extreme. Und eine Reise der Extreme: Samuel Häde will 400 Kilometer durch die Wüste zurücklegen. Zu Fuss, mit einer Kamelkarawane und im Eisenerzwaggon. Im längsten Zug der Welt durch die grösste Wüste der Welt, durch endlose Sanddünen, bei erbarmungslosen Temperaturen. Die Kamele stapfen schwerfällig durch den trockenen Sand und hinterlassen tiefe Spuren in der endlosen Weite der Sahara. Die Hitze drückt auf Samuels Schultern, während der Wind über die Sanddünen weht und dem Abenteurer und seinen drei Begleitern den Staub ins Gesicht peitscht. Achmet Salim, ein erfahrener Beduine, kennt dort jeden Hügel. Er führt die Gruppe, ohne Karte und GPS. Sie haben Essen für mehrere Wochen dabei, knapp 100 Liter Wasser und natürlich ihre fünf treuen Kamele. 'Wer sich hier draussen verläuft, ist verloren', sagt Achmet Salim. 'Die Wüste vergibt dir keine Fehler.' Die Fanggründe vor der afrikanischen Atlantikküste und das Eisenerzvorkommen Mauretaniens machen Nouadhibou zum wichtigsten Handelshafen des Landes. Dort beginnt Samuels Reise. In Nouadhibou fährt auch der längste und schwerste Güterzug der Welt ab. Die Mauretanier nennen ihn nur 'Le Train' – 'der Zug'. Die Bahnlinie wurde 1963 verlegt und führt mitten in die Wüste bis zur Eisenerzmine von Zouérat. Tag für Tag transportiert der Stahlkoloss etwa 17.000 Tonnen des wertvollen Rohstoffs. Samuel kann, wie die Einheimischen auch, in einem der rund 220 Güterwaggons kostenlos mitfahren. Dabei begleitet er den Fischhändler Nave Ould Oudaa, der die 18-stündige Fahrt jede Woche aufs Neue auf sich nimmt, um seine kostbare Ware von der weit entfernten Atlantikküste in der Wüste gewinnbringend zu verkaufen. Mitten in der Wüste befindet sich ein kreisförmiges Gebilde mit einem Durchmesser von fast 50 Kilometern. Man nennt es auch 'das Auge der Sahara'. Sogar Astronauten dient dieser Punkt als Orientierung. Von Sidi Abidine, dem Bibliothekar der Stadt Ouadane, erfährt Samuel, dass es sich um die Richat-Struktur handelt, ein geologisches Phänomen, das vor über 100 Millionen Jahren entstanden ist. Seit jeher ist Sidi fasziniert von dem Auge, erzählt er. Die NASA betrachtet es als eines der zehn seltensten Naturphänomene der Erde. Ab dem Oasenort Terjit beginnt Samuels Wüstenabenteuer. Von dort aus möchte er mithilfe von zwei Kamelführern und einem Übersetzer 400 Kilometer zu Fuss durch die Sahara laufen. Die beiden Chameliers – Kameltreiber – beherrschen ihr Handwerk und verteilen das Gewicht der schweren Ausrüstung geschickt auf die fünf Kamele. Um dem Druck der Last standzuhalten, müssen die Tiere in ständiger Bewegung bleiben. Samuel und sein Wegbegleiter Mohamed können dabei kaum mithalten und verlieren den Anschluss an die Karawane. Plötzlich sind sie allein in der Wüste. Jeder Schritt, den sie tun, ist ein Kampf gegen die Kräfte der Natur. Und jede Minute ohne einen Tropfen Wasser wird zur Lebensbedrohung. 20 Nächte schläft Samuel Häde unter freiem Sternenhimmel, lernt die Nomaden der Sahara kennen und spürt, was es heisst, eine Wüste zu Fuss zu durchqueren.
Marokkos orientalisches Flair, Gastfreundschaft und vielfältige Natur, von den Weiten der Wüste über grüne Oasen bis zur Atlantikküste, das alles erlebt Mona Ameziane auf ihrem Roadtrip. Dabei taucht Mona tiefer in das Land ein, als Pauschaltouristen es können. Sie zeigt ihre Lieblingsorte und Geheimtipps. Ihr Vater ist in Marokko geboren, ihre Familie wohnt im Norden Marokkos. Sie selbst hat bereits grosse Teile des Landes bereist. Ausserdem ist Mona ein Jahr in Marokko zur Schule gegangen. Deshalb weiss sie, was man auf einer Reise auf gar keinen Fall verpassen sollte. Sie schaut Künstlern und traditionellen Handwerkern bei der Arbeit zu, besucht Nomaden im Gebirge und erfährt von zwei Gründerinnen, wie sie das kostbare Arganöl gewinnen. Fès ist weltberühmt für seine Altstadt, die grösste 'Medina' Nordafrikas. Marrakesch bietet typische orientalische Märkte und mittelalterliche Architektur, aber auch die moderne Seite des Landes. Im Surferparadies Taghazout wagt sich Mona in die Wellen. Abenteuerlicher als geplant wird ihre Übernachtung in der Wüste: Statt Dünenwanderung mit Kamel und Sternenhimmel gibt es heftige Unwetter, und Monas Zeltcamp muss evakuiert werden.
Sattgrüne Berge, endlose Strände, lebhafte Städte – die kapverdischen Inseln sind vielfältig, und jede Insel ist ein eigener Kosmos. Die Filmemacher stürzen sich ins Abenteuer Inselhopping. Rund 600 Kilometer von Senegals Hauptstadt Dakar entfernt liegt die östlichste Insel Boa Vista. Die endlos langen Sandstrände sind Anziehungspunkt für Sonnenhungrige und ein wichtiger Nistplatz für Meeresschildkröten. Dort erleben die Filmemacher Nina Heins und Jonas Weinhold den magischen Moment, wenn sich 80 Schildkrötenbabys gleich nach dem Schlüpfen auf den Weg in den Atlantik machen. Mindelo auf der Insel S?o Vicente ist die zweitgrösste Stadt der Kapverden und gilt als heimliche Hauptstadt. Dort dreht sich alles um Musik und Kultur – und um den Karneval. Der wird nach brasilianischem Vorbild gefeiert, und Nina darf bei den Proben einer Sambagruppe selbst zur Trommel greifen. Die Reise führt Nina und Jonas weiter auf die Wanderinsel Santo Ant?o, auf der sie die üppige Landschaft kennenlernen und ins Alltagsleben eintauchen. In einem kleinen Dorf lernt Nina, das Nationalgericht Cachupa zuzubereiten. Santiago gilt als die afrikanischste der kapverdischen Inseln, und das erleben die beiden auf den bunten Märkten der Hauptstadt Praia. In Cidade Velha tauchen sie in die Geschichte der Insel ein. An der Küste legten die ersten portugiesischen Siedler auf den Kapverden an.
Wien ist mehr als Kulturmetropole: In den Life Sciences hat sich die Stadt international etabliert – von globaler Plasmaforschung bis zu visionären Ansätzen der regenerativen Medizin. Als Drehscheibe für Blutplasma und Standort führender Forschungseinrichtungen reicht das Spektrum von Studien zu regenerationsfähigen Schwanzlurchen bis zu bionischen Prothesen, die direkt vom Gehirn gesteuert werden. Die Dokumentation begleitet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Vienna BioCenter und an der MedUni Wien, gibt Einblicke in ihre Arbeit und zeigt, welche Investitionen nötig sind, damit Wien weiter zur Weltspitze der Biowissenschaften aufschliessen kann.
Vom Kanton Tessin, der den grössten Teil der italienisch sprachigen Schweiz ausmacht, geht es zu den schönsten Plätzen im Süden des Landes: zum Lago Maggiore mit seinen Palmenhainen, blühenden Gärten und den italienisch anmutenden Städten Locarno und Ascona. Das mondäne Lugano lockt mit den meisten Delikatessenläden der Region, und die wildromantischen Gebirgstäler begeistern mit tiefen Schluchten und jahrhundertealten Häusern aus Stein. 'Reisezeit – Traumhafte Ziele' führt in eine der schönsten Regionen der Schweiz, die auch innerhalb der Eidgenossenschaft eine Welt für sich ist.
Armin Wolf und Peter Filzmaier analysieren das oft schwierige Verhältnis zwischen Politik und Medien. Wer ist von wem abhängig: die Politik von den Medien – oder umgekehrt? Sind Politik und Medien in Österreich zu verhabert? Und warum ist die Medienlandschaft in Österreich so speziell? Redaktionshinweis: Mit diesem 'ORF III Spezial' gratuliert 3sat dem österreichischen Journalisten und Fernsehmoderator Armin Wolf zum 60. Geburtstag am 19. August.
Küstenfischerin Heddi ist selbstbewusst und hart im Nehmen. Doch das Kutterfischen war nie leicht, und in Zeiten der Überfischung kommt sie kaum noch über die Runden. Unterkriegen lässt sich Heddi nicht. Doch sie hat einen schwachen Punkt: ihre Tochter Eva – Umweltaktivistin und ebenso kämpferisch. Seit Jahren herrscht Funkstille zwischen den beiden. Nun taucht Eva mit ihrem zehnjährigen Sohn Jannis im Ostseedorf auf. Angeblich kommt sie nur zum Geburtstagsbesuch zu Oma Lore, in derem alten Haus Eva den Grossteil ihrer Kindheit verbracht hat. In Wahrheit aber steckt Eva in grossen Schwierigkeiten: Sie muss in Kürze eine Haftstrafe antreten, weil sie als Wiederholungstäterin für spektakuläre Umweltprotestaktionen verurteilt wurde. Doch wer soll nun für ihren kleinen Jannis sorgen? Für Eva ist klar: Das muss Oma Lore machen. Nur traut die sich nicht mehr zu, auf den lebhaften Jungen aufzupassen. Eigentlich läge nichts näher, als Heddi zu bitten, zumal Heddi sofort einen Draht zu dem Enkel hat, der ihr bislang vorenthalten wurde. Doch Evas alter, aufgestauter Groll ist zu gross. Kann sie sich überwinden und ihrer Mutter und sich selbst eine zweite Chance geben?
Cast
Anneke Kim Sarnau, Zoe Moore, Jutta Wachowiak, Lewe Wagner, Neil Malik Abdullah, Anton Spieker, Benjamin Morik
In Russland ist Kritik am Krieg gegen die Ukraine oder an Putins Herrschaft ein Verbrechen. Tausende gewöhnliche Bürgerinnen und Bürger wurden in den letzten Jahren deswegen inhaftiert. Der Film erzählt ihre Geschichten: ein Jugendlicher, der zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde, eine Theaterregisseurin, die Opfer eines Schauprozesses wurde, ein Menschenrechtsaktivist, der trotz Verfolgung nicht aufhört zu sprechen. Eine junge russische Filmemacherin begann, die Unterdrückung von innen heraus mit heimlich gedrehtem Filmmaterial zu dokumentieren. Der Film, der auch als Reaktion auf Alexander Nawalnys Tod entstand, heisst im Original 'Politzek' – wie die etwa 1000 politisch Inhaftierten in Russland genannt werden. Er ist eine Hommage an diejenigen, die sich nicht brechen lassen und täglich für ein anderes Russland kämpfen.
Seit 1995 begleitet 'Kulturzeit' das kulturelle Geschehen mit fundierten Analysen, kritischen Einordnungen und aktuellen Berichten. Das Magazin widmet sich den wichtigen Fragen unserer Zeit und beleuchtet deren Spiegelung in Kunst, Literatur, Film, Theater und Gesellschaft. Entstanden in Zusammenarbeit von ZDF, ORF, SRF und ARD, verbindet die Sendung Perspektiven aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Moderatoren aus drei Ländern führen durch ein Programm, das Kultur über Grenzen hinweg betrachtet.
Die Nachrichtensendung 'heute' informiert täglich kompakt über die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft, Sport und Wetter. Im Mittelpunkt steht eine übersichtliche und verständliche Einordnung des aktuellen Tagesgeschehens aus Deutschland und der Welt. Die Sendung bietet einen schnellen Überblick über Entwicklungen und Hintergründe und wird auch im Programm von 3sat ausgestrahlt. Damit ergänzt sie das Informationsangebot des Senders und liefert aktuelle Nachrichten in konzentrierter Form.
Der Nordwesten Afrikas ist gefangen: im Süden und Osten von der grössten Sandwüste der Erde, im Westen vom Atlantik und im Norden vom Mittelmeer. Dieser Einschluss in Verbindung mit drei grossen Gebirgsketten, die den Regen fangen, schuf ein breites Spektrum an Lebensräumen. Durch den Hohen Atlas wird Marokko in zwei Lebensräume für Tiere und Pflanzen unterteilt. Der Gebirgszug ist natürliche Barriere und Klimascheide zwischen dem feuchteren Nord- und dem wüstenhaften Südmarokko. Der Hohe Atlas ist Lebensvernichter und -spender zugleich. Seine Gipfelregionen fangen die Wolken nach Süden hin ab und bilden damit das Tor zur Sahara. Doch die Niederschläge sammeln sich über das Jahr als Sickerwasser oder Schnee, um dann dosiert nach Süden in die Wüste zu fliessen und dort Oasen spezialisierten Lebens zu bewässern. Viele Wüstenbewohner haben sich über die Jahrmillionen spezialisiert, sich Trockenheit und Hitze angepasst. Sogar Säugetiere wie der Wüstenfuchs können so die unwirtlichsten Lebensräume besiedeln. Er muss fast nie trinken, über seine riesigen Ohren leitet er die Tageshitze ab, seine behaarten Pfoten erlauben ihm die Fortbewegung über glühenden Sand. Silberameisen haben feinste Härchen, über die sie das Sonnenlicht reflektieren. Hitzeschutzproteine machen eine Körpertemperatur von 54 °C möglich. Die Hautpigmente der Dornschwanzagame ändern sich je nach Sonnenstand. So kann sie Hitze entweder reflektieren oder aufnehmen. Sandratten haben sich auf wasserspeichernde Pflanzen als Nahrung spezialisiert und müssen deshalb nie trinken. Fast allen Wüstenbewohnern ist gemeinsam, dass sie die Nacht zum Tag machen. Wüstenhornvipern gehen auf die Suche nach Springmäusen, ein Afrikanischer Wüstenigel ist auf der Suche nach Walzenspinnen. Stachelschweine graben im Savannengrund nach Knollen und Wurzeln. Während der letzten Eiszeit war der Süden Marokkos wasserreich. Die Hinterlassenschaften der mächtigen Flussläufe prägen heute das Landschaftsbild: die Wadis – ausgetrocknete Flusstäler einer längst vergangenen Zeit. In den Höhlen ihrer ausgewaschenen Geröllhänge haben Afrikanische Goldwölfe ihr Zuhause. Doch manchmal kommt der Regen. Dann füllen sich diese vertrockneten Bachläufe und Lagunen. Sie werden Rastplatz für Zug- und Standvögel wie Flamingos oder Rostgänse. Die Wüste blüht während eines kurzen Zeitfensters. Dann muss alles ganz schnell gehen: Vogelküken müssen aufgezogen werden, Amphibien müssen sich verwandeln. Der Süden Marokkos stellt die Tier- und Pflanzenwelt vor grosse Herausforderungen, doch die Evolution hält erstaunliche Antworten bereit.
Der Nordwesten Afrikas ist gefangen: im Süden und Osten von der grössten Sandwüste der Erde, im Westen vom Atlantik und im Norden vom Mittelmeer. Dieser Einschluss in Verbindung mit drei grossen Gebirgsketten, die den Regen fangen, schuf ein breites Spektrum an Lebensräumen. Durch den Hohen Atlas wird Marokko in zwei Lebensräume für Tiere und Pflanzen unterteilt. Der Gebirgszug ist natürliche Barriere und Klimascheide zwischen dem feuchteren Nord- und dem wüstenhaften Südmarokko. Das Rifgebirge und der mittlere Atlas fungieren als Wolkenfänger und liessen den Norden Marokkos ergrünen, in ausgedehnten Urwäldern aus Zedern, Stein- und Korkeichen. Die Wasserläufe und Flussdeltas sind für Zugvögel willkommene Rast- und Fressplätze. Eleonorenfalken kommen aus Madagaskar, um im September auf einer Essaouira vorgelagerten Insel zu brüten. Dort fangen sie Singvögel ab, die auf ihrer Winterreise nach Süden ziehen. Auf der nordafrikanischen Seite der Meerenge von Gibraltar fällt der Meeresboden in einen tiefen Graben bis zu 2000 Meter ab. Die Mischzone aus Atlantik- und Mittelmeerwasser schafft an der Küste eine besonders artenreiche Unterwasserwelt. Sie ist Wanderroute und Fanggrund für ziehende Fische und Meeressäuger. Marokkanische Kleinfischer und Killerwale liefern sich dort jeden Sommer einen dramatischen Showdown um die Thunfische. Aber auch an Land und in der Luft finden sich ökologische Hotspots. Zwischen Marokko und Südspanien verläuft eine von drei Vogelzugrouten zwischen Afrika und Europa. Einigen ist die weitere Reise zu mühsam, sie beginnen vor Ort mit dem Nisten. Denn sie finden dort beste Bedingungen: Der regenreiche Poniente peitscht vom Atlantik her über den Norden Marokkos und staut sich an den Gebirgszügen. Drei grosse Erhebungen fangen die Wolken ein – das Rifgebirge im Norden, der Mittlere Atlas und der Hohe Atlas in Zentralmarokko. Die Berge sind Inseln des Lebens inmitten des vom Regen vernachlässigten Flachlands und Heimat Hunderter oft endemischer Reptilien, Amphibien und Säugetiere. Auch entlang der aus den Bergen in riesigen Wasserfällen zu Tal stürzenden Flussläufe und an ihren Deltas findet sich ein überraschender Reichtum an tierischen Migranten, Siedlern und tropischen Relikten einer längst vergangenen Zeit – nicht selten die letzten ihrer Art. Je nach Höhenlage dominieren Steineichen oder uralte Zedernwälder die Landschaft. Tiefe Schluchten mit reissenden Strömen und riesigen Wasserfällen zeugen vom feuchten Klima. Bis über 3000 Meter erhebt sich der Gebirgszug, in der kalten Jahreszeit gruppieren sich die Berberaffen zwischen den verschneiten Zedern, um die Kälte besser zu ertragen. Die Makaken leben dort in mehreren promiskuitiven Clans – Verwandtschaftsverhältnisse untereinander sind ungeklärt. So werden die am Anfang schwarzen, dann immer helleren Jungtiere vom gesamten Clan aufgezogen.
Die Sahara: ein Ort der Extreme. Und eine Reise der Extreme: Samuel Häde will 400 Kilometer durch die Wüste zurücklegen. Zu Fuss, mit einer Kamelkarawane und im Eisenerzwaggon. Im längsten Zug der Welt durch die grösste Wüste der Welt, durch endlose Sanddünen, bei erbarmungslosen Temperaturen. Die Kamele stapfen schwerfällig durch den trockenen Sand und hinterlassen tiefe Spuren in der endlosen Weite der Sahara. Die Hitze drückt auf Samuels Schultern, während der Wind über die Sanddünen weht und dem Abenteurer und seinen drei Begleitern den Staub ins Gesicht peitscht. Achmet Salim, ein erfahrener Beduine, kennt dort jeden Hügel. Er führt die Gruppe, ohne Karte und GPS. Sie haben Essen für mehrere Wochen dabei, knapp 100 Liter Wasser und natürlich ihre fünf treuen Kamele. 'Wer sich hier draussen verläuft, ist verloren', sagt Achmet Salim. 'Die Wüste vergibt dir keine Fehler.' Die Fanggründe vor der afrikanischen Atlantikküste und das Eisenerzvorkommen Mauretaniens machen Nouadhibou zum wichtigsten Handelshafen des Landes. Dort beginnt Samuels Reise. In Nouadhibou fährt auch der längste und schwerste Güterzug der Welt ab. Die Mauretanier nennen ihn nur 'Le Train' – 'der Zug'. Die Bahnlinie wurde 1963 verlegt und führt mitten in die Wüste bis zur Eisenerzmine von Zouérat. Tag für Tag transportiert der Stahlkoloss etwa 17.000 Tonnen des wertvollen Rohstoffs. Samuel kann, wie die Einheimischen auch, in einem der rund 220 Güterwaggons kostenlos mitfahren. Dabei begleitet er den Fischhändler Nave Ould Oudaa, der die 18-stündige Fahrt jede Woche aufs Neue auf sich nimmt, um seine kostbare Ware von der weit entfernten Atlantikküste in der Wüste gewinnbringend zu verkaufen. Mitten in der Wüste befindet sich ein kreisförmiges Gebilde mit einem Durchmesser von fast 50 Kilometern. Man nennt es auch 'das Auge der Sahara'. Sogar Astronauten dient dieser Punkt als Orientierung. Von Sidi Abidine, dem Bibliothekar der Stadt Ouadane, erfährt Samuel, dass es sich um die Richat-Struktur handelt, ein geologisches Phänomen, das vor über 100 Millionen Jahren entstanden ist. Seit jeher ist Sidi fasziniert von dem Auge, erzählt er. Die NASA betrachtet es als eines der zehn seltensten Naturphänomene der Erde. Ab dem Oasenort Terjit beginnt Samuels Wüstenabenteuer. Von dort aus möchte er mithilfe von zwei Kamelführern und einem Übersetzer 400 Kilometer zu Fuss durch die Sahara laufen. Die beiden Chameliers – Kameltreiber – beherrschen ihr Handwerk und verteilen das Gewicht der schweren Ausrüstung geschickt auf die fünf Kamele. Um dem Druck der Last standzuhalten, müssen die Tiere in ständiger Bewegung bleiben. Samuel und sein Wegbegleiter Mohamed können dabei kaum mithalten und verlieren den Anschluss an die Karawane. Plötzlich sind sie allein in der Wüste. Jeder Schritt, den sie tun, ist ein Kampf gegen die Kräfte der Natur. Und jede Minute ohne einen Tropfen Wasser wird zur Lebensbedrohung. 20 Nächte schläft Samuel Häde unter freiem Sternenhimmel, lernt die Nomaden der Sahara kennen und spürt, was es heisst, eine Wüste zu Fuss zu durchqueren.