Drei der grössten Flüsse Europas, Rhein, Rhone und Po, haben in den Alpen ihren Ursprung. Ohne das Wasser der Schweizer Gletscher würden weite Landstriche Europas auf dem Trockenen sitzen. Die Alpen versorgen die umliegenden Länder jedes Jahr mit der Wassermenge von fünf kompletten Bodenseen – Eine Reise von den höchsten Gipfeln des Berner Oberlandes, die Aare und den Rhein entlang, bis zum spektakulären Finale des Rheinfalls bei Schaffhausen. Die Reise beginnt auf den mächtigen Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau, wo selbst im Sommer an vielen Tagen Frost herrscht. In der auf den ersten Blick lebensfeindlichen Wüste aus Felsen, Schnee und Eis haben die Tierfilmer einige Überlebenskünstler aufgespürt: Die unverwüstliche Alpendohle lebt dort und profitiert von den vielen Touristen und ihren Butterbroten. Das Schneehuhn verbringt sein Leben weitgehend unsichtbar, in jeder Jahreszeit perfekt getarnt. Die Berglandschaft wird vom Wasser geformt. Die gewaltigen Eispanzer der Gletscher erschaffen mit ihrem Gewicht das Gestein, fliessendes Wasser schneidet Hunderte Meter tiefe Schluchten in den harten Fels. Der Film zeigt viele der beeindruckenden Landschaften, die so entstehen – etwa die zehn unterirdischen Trümmelbachfälle oder das liebliche Lauterbrunnental, das mit seinen 72 Wasserkaskaden J. R. R. Tolkien zur Beschreibung des Elben-Reichs in seinem Mammutwerk 'Der Herr der Ringe' inspirierte. Je weiter das Wasser abwärts fliesst, umso bunter und reichhaltiger werden Flora und Fauna. Die Tiere müssen sich oft genug gegen die Zivilisation behaupten, doch gelingt es scheuen Einheimischen wie dem Biber oder Neubürgern wie dem Kormoran, stille Refugien in der dicht besiedelten Schweiz zu finden. Angesichts der furchterregenden Geschwindigkeit, mit der lebenswichtige Gletscher zurückweichen, spielt auch der Klimawandel eine Rolle. Das Kamerateam hat dafür im wahrsten Sinne des Wortes eindrückliche Bilder gefunden: Es fand genau jene Orte wieder, an denen der Schweizer Maler Caspar Wolf im 18. Jahrhundert die grandiosen Gletscher und schneebedeckten Bergpanoramen in Ölgemälden verewigte. Der Vergleich der damaligen Pracht mit der heutigen Situation wird Klimawandelskeptiker verstummen lassen. Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Landschaften dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe 'Wunderwelt Schweiz' porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz.
Das Calancatal im Süden Graubündens ist eines der abgelegensten und ursprünglichsten Täler der Schweiz. Dort liegt der 'Parco Val Calanca', der kleinste Naturpark des Landes. 'Calanca' bedeutet steil, abschüssig. Seinen Namen trägt das wilde und schöne, aber schmale Tal, da es sich tief in die Berge eingeschnitten hat. Kleine Dörfer und Weiler klammern sich an Sonnenterrassen, einige sind nur zu Fuss oder per Seilbahn zu erreichen. Vom Talboden erstreckt sich das Calancatal bis auf eine Höhe von 3200 Metern. Eine majestätische Bergwelt mit kargen Felswänden und schroffen Gebirgskämmen. Mittendrin liegt der herzförmige Lago Calvaresc. Der kleine See ist das Wahrzeichen des Tals und eines der Lieblingsmotive von Mario Theus. Der Naturfilmer liebt die Ruhe und Abgeschiedenheit des Tals. Oft ist er tagelang unterwegs, ohne einen Menschen zu treffen. Eine Kamera hat er immer dabei. Damit filmt er Steinböcke, Gämsen, Hirsche und Bartgeier. Die nahezu unberührte Natur im Calancatal, sagt Theus, biete Wildtieren einen idealen Lebensraum. Die Angst vor Lawinen und Erdrutschen von den steilen Bergflanken ist im ganzen Calancatal präsent. Immer wieder kam es in schneereichen Wintern zu Unglücken mit Todesfällen. Deswegen werden jetzt alte, instabile Trockenmauern abgetragen und durch moderne Stahlverbauungen ersetzt. Verantwortlich für das Naturgefahren-Management im Naturpark ist Davide Lurati. In kaum einer anderen Gegend in der Schweiz, so der Forstingenieur, seien Lawinenverbauungen und ein intakter Schutzwald so wichtig wie im Calancatal. Richtig wohl auf den abschüssigen Hängen fühlt sich die Capra Grigia, die für das Tal typische Graue Bergziege. Um ein Haar wäre sie von der Bildfläche verschwunden. 1997 startete die Stiftung 'ProSpecieRara' eine Rettungsaktion für die bedrohten Tiere. Heute gibt es im Calancatal wieder einige Hundert der grauen Ziegen. Die von Züchterin Dorothea Rigonalli verbringen den Sommer auf der Alp Stabveder. Dort bleiben sie Tag und Nacht über im Freien. Ihre Milch wird zu einem besonders schmackhaften Käse verarbeitet. Der Raclettekäse der Rigonallis wurde schon zwei Mal als bester Käse Graubündens ausgezeichnet. Der einzige grössere Betrieb im Tal ist der Steinbruch in Arvigo. Seit mehr als 100 Jahren wird dort der begehrte Calanca-Gneis abgebaut. Firmenchef Giovanni Polt führt den Familienbetrieb in dritter Generation. Das Gelände beeindruckt durch seine Steilheit und Höhe. Das macht den Abbau des Natursteins kompliziert.
Im winterlichen Graubünden herrscht wegen Schnee und Eis ein ständiger Kampf ums Überleben. Ob Steinbock, Murmeltier oder Kreuzotter: Sie alle haben sehr unterschiedliche Strategien, um den Winter in den Alpen zu überstehen.
Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Es bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Themen.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. 'nano' macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht 'nano' seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. 'nano' ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmässig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
'Alpenpanorama' zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
Es wird vom aktuellen Geschehen in Österreich und weltweit berichtet. Mit den wichtigsten Neuigkeiten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Sport bleiben das Publikum stets auf dem Laufenden.
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Themen: Umstrittene Bussen – Der Kampf gegen Stau-Umfahrer / Frauenhass – Von der Gewaltfantasie zum Attentat / Der Goldraub von Vidy – Sicherheitslücken bei Schweizer Museen
Der Kampf der Gemeinden gegen den Umfahrungsverkehr Gemeinden wollen nicht mehr länger zusehen, wie der Autobahn-Ausweichverkehr täglich die Dorfstrassen verstopft. Birsfelden BL erfasst seit September 2025 den Verkehr per Kamera und verteilt automatisch Bussen. Nun wollen andere Gemeinden dem Beispiel folgen. Im Gespräch mit Moderator Gion-Duri Vincenz: Jürg Röthlisberger, Direktor des Bundesamts für Strassen. Wenn der Hass gegen Frauen in Gewalt mündet 'Incels' sind Männer, die sich um Sex und romantische Beziehung mit Frauen betrogen fühlen. Ihren Frust und zum Teil auch Gewaltfantasien teilen sie online. Einige setzen ihre Gedanken in die Tat um. Wie gross ist die Gefahr in der Schweiz? Der Goldraub von Vidy: Sicherheitslücken bei Schweizer Museen Nach dem dreisten Juwelen-Raub im Pariser Louvre trifft es auch das römische Museum Lausanne VD: Mitte November stehlen Einbrecher den sogenannten 'Goldschatz von Vidy'. Ein ehemaliger Räuber, der zweimal Uhren aus Museen geraubt hat, sagt: Es sei viel zu einfach, ein Museum zu überfallen. Auch Expertinnen und Experten sehen Sicherheitslücken in Schweizer Museen.
In Ostdeutschland fühlen sich viele Menschen benachteiligt. Eine Mehrheit sagt, sie seien Bürger zweiter Klasse. Und das obwohl in der Region der ehemaligen DDR eine beeindruckende Entwicklung stattfand. Warum ist das so und wohin kann das führen? 'Reporter' reist durch den Osten und fragt nach. Es sei viel gemacht worden seit der Wiedervereinigung vor 35 Jahren, sagen Einheimische in Thüringen und Sachsen. Dennoch trifft man oft Unzufriedene. Sie beklagen sich über angeblich besser gestellte Flüchtlinge, über wirtschaftliche Engpässe oder das militärische Aufrüsten. Putin-Freundlichkeit und DDR-Nostalgie: keine Seltenheit. Emotionen – befeuert durch die aufstrebende Partei AfD, die davon profitiert. Ein Leipziger Professor nennt Gründe für die Unzufriedenheit wie: niedrigere Löhne, weniger Vermögen oder die klare Unterrepräsentation in Elitepositionen.
'Sehen statt Hören' ist das einzige TV-Magazin für Menschen mit Hörbehinderung in Gebärdensprache. Offene Untertitel sind fester Bestandteil der Sendung und kein Zusatzangebot. In wöchentlich 30 Minuten bietet das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Themen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Ein barrierefreies Angebot für alle, die sich von diesem besonderen Magazin angesprochen fühlen.
Immer mehr Kirchen schliessen, oft gegen den Willen ihrer Gemeinden. Doch was passiert mit den Menschen, die diese Orte geprägt haben? Wie können wir die leeren Gotteshäuser stattdessen nutzen? Ihre Kirche wird abgerissen – für Renate ist das, als verliere sie ihr Zuhause. In Krefeld protestiert Jan vor seiner verschlossenen Kirche. In Thüringen bringt die Rettung einer Kirche ein Dorf zusammen. Und im Harz ersteigern Artisten ein Gotteshaus. Geht das gut? Seine Vorgänger haben Kirchen gebaut – Nils Petrat soll sie aufgeben. Gerade im Ruhrgebiet angekommen, muss der junge Pfarrer drei Gotteshäuser schliessen. Nils macht sich Sorgen um die Zukunft der Kirche in Deutschland: Wird sie immer mehr verschwinden? Aus den Köpfen, aus den Städten? Für Menschen wie Renate Ohm-Samol aus seiner Gemeinde ist es, als verliere sie ein Stück ihrer eigenen Geschichte. Ein Ort, an dem sie getrauert, gefeiert und gelebt hat, verschwindet für immer. In Krefeld dagegen will eine Gemeinde die Schliessung ihrer Kirche nicht akzeptieren. Vor den verriegelten Kirchentüren errichten die Gläubigen, unter ihnen der 24-jährige Jan Lange, ein grosses Zelt. Ihre Botschaft: 'Wir bleiben'. Seit fast zwei Jahren harren sie dort nun schon aus, trotzen Wind und Wetter, feiern ihre Gottesdienste und kümmern sich um Bedürftige. In einem kleinen Ort in Thüringen stemmen sich sogar Atheisten gegen einen Abriss, weil sie finden: Ein Dorf ohne Kirche verliert seine Seele. Anne und Marc-Manuel Moritz hatten nie etwas mit Religion am Hut. Doch sie gründen einen Verein, um das Gotteshaus zu retten: Immer mehr Bewohner schliessen sich an, plötzlich ist die Kirche wieder voller Menschen. Und das, obwohl die meisten Vereinsmitglieder nicht gläubig sind. Und was, wenn eine Kirche unter den Hammer gerät? Im Harz haben die jungen Artisten Kat und Kiljan ein Gotteshaus ersteigert. Ihr erstes richtiges Zuhause, nachdem sie die vergangenen Jahre mit dem Wohnmobil durch die Welt gereist sind. Nun haben sie eine neue Vision: eine alte Kirche in einen Ort für Akrobatik und Kultur zu verwandeln. Dr. Karin Berkemann, Theologin, Kunsthistorikerin und Expertin für Denkmalpflege, betrachtet die Kirchen als Gemeingut: 'Kirchengebäude gehören nicht der Kirche allein, sondern denen, die sie seit Jahrhunderten gebaut und gestaltet haben, die sie nutzen oder brauchen könnten. Sie gehören allen. Die Zukunft dieser Gebäude geht uns alle an.' Felix Hemmers, Innenarchitekt und Kurator bei 'Baukultur Nordrhein-Westfalen', sammelt verschiedene Beispiele von Umnutzungen. Für ihn sind Kirchen die emotionalsten aller Gebäudeformen: 'Der Erste Ort ist das Zuhause. Der Zweite Ort ist die Arbeitsstätte. Auf dem Weg zwischen diesen beiden Orten gibt es Dritte Orte, an denen man sich trifft: Kneipen, Schwimmbäder, Parks. Kirchen gehen noch einen Schritt weiter. Sie haben eine Emotionalität, eine besondere Identifikationsfunktion, eine Spiritualität. Sie sind Vierte Orte für unsere Gesellschaft.' Mitgliederschwund und Geldmangel zwingen die beiden grossen Kirchen dazu, Gotteshäuser aufzugeben. In einem Positionspapier der evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümer heisst es, dass die Kirchen bis 2060 rund 40.000 Immobilien verlieren werden, vor allem Pfarr- und Gemeindehäuser, aber auch zunehmend sakrale Gebäude ('Kirchliche Baudenkmale – Kulturelles Erbe auf einem steinigen Weg in die Zukunft', 2023). Bei insgesamt 650 katholischen Kirchen ist bundesweit die liturgische Nutzung beendet worden (Stand 2023). Bei der Evangelischen Kirche in Deutschland ist laut einem EKD-Sprecher davon auszugehen, dass in den vergangenen Jahren im Schnitt 20 bis 30 Kirchen jährlich bundesweit geschlossen oder entwidmet wurden.
Christopher (23) aus Bochum und Nele (23) aus Köln stehen am Anfang ihres Engagements. '37°Leben' begleitet die beiden auf ihrer Suche nach einem passenden Ehrenamt. Ehrenamt hält unsere Gesellschaft zusammen – von Jugendarbeit bis Hospizbegleitung. Viele Organisationen suchen händeringend neue Freiwillige: Es fallen unterschiedliche Aufgaben an, die ohne bürgerschaftliches Engagement kaum zu stemmen wären. Christopher kennt den Wert von Unterstützung aus eigener Erfahrung. Als Christopher geboren wird, hat seine Mutter 50.000 Euro Schulden, die aus dem mit Christophers Vater gemeinsam geführten Restaurant stammen. Dass er heute studieren kann, ist daher nicht selbstverständlich. 'Es waren viele Menschen, die mich gefördert haben. Ich möchte etwas zurückgeben', sagt Christopher. Er möchte sich bei ArbeiterKind.de in Bochum engagieren – einer gemeinnützigen Organisation, die Schülerinnen und Schüler sowie Studierende aus Familien ohne Hochschulerfahrung unterstützt, damit sie ihren Bildungsweg meistern und erfolgreich in den Beruf starten können. Auf einer Berufsmesse will Christopher Jugendliche aus einfachen Verhältnissen ermutigen, ein Studium anzugehen. Ob das Ehrenamt bei ArbeiterKind das Richtige für ihn ist, probiert er bei einem Praktikum. Nele studiert Psychologie in Köln. Sie erkennt in der Gesellschaft einen zunehmenden Egoismus und möchte aktiv dagegen ankämpfen. 'Ich will dazu beitragen, dass wir als Gesellschaft wieder mehr zusammenrücken und den Menschen helfen, die es am nötigsten haben.' Nele hat sich dazu entschieden, zwei Ehrenämter auszuprobieren, die gesellschaftlich existentiell sind. Nele begleitet einen Tag lang die Ehrenamtlichen von 'Strassenwächter e. V.', dem Verein für Obdach- und Wohnungslosenhilfe, in ihrem Begegnungscafé und bei der Essensverteilung in der Kölner Innenstadt. Der Verein bietet Bedürftigen die Aussicht auf ein warmes Essen am Tag, Hygieneprodukte und Kleidung – eine Grundversorgung, die das Leben auf der Strasse zumindest etwas erträglicher macht. Nele packt bei einem Probetag auch bei 'Radeln ohne Alter e. V.' an. Der Verein bietet Rikschafahrten für beeinträchtige Menschen an. Die Kundschaft ist bunt gemischt, doch eins haben sie gemeinsam: Ihr Alltag ist häufig von sozialer Isolation und wenig gesellschaftlicher Teilhabe geprägt. 'Ich finde beide Initiativen absolut wertvoll und bin gespannt, mit welcher Arbeit ich mich mehr identifizieren kann.' Welches Ehrenamt erfüllt Nele? Und für welche Tätigkeit wird sie sich schlussendlich entscheiden? '37° Leben' begleitet Christopher und Nele bei den ersten entscheidenden Schritten in eine Aufgabe, die Mut, Empathie und Haltung braucht – und die zugleich Hoffnung stiftet: für die, die Unterstützung erhalten, und für die, die sie geben.
Vom Märchenmonster zum mythischen Ahnen: Diese Dokumentation erzählt die Kulturgeschichte des Wolfs – zwischen Angst, Verehrung und Wiederkehr. Er ist Dämon und Schutzgeist, Feindbild und Vorbild: Der Film folgt dem Wolf durch Mythos, Religion, Literatur und Popkultur – vom Romulus-Mythos über Rotkäppchen bis zu Michael Jacksons 'Thriller'. Eine Reise durch Jahrtausende zwischen Furcht und Faszination.
Der Stephansdom ist nicht nur ein Haus für Gott und die Menschen, sondern für alle Wesen der Schöpfung, also auch für die Tiere. Dompfarrer Toni Faber hat ein Auge auf die Wiener Haustiere. Jedes Jahr rund um das Assisi-Fest veranstaltet Toni Faber eine feierliche Tiersegnung auf dem Stephansplatz. In den Dom selbst dürfen Tiere nicht hinein, mit Ausnahme von Blinden- und Assistenzhunden, die eine Sondergenehmigung haben. Von den Haustieren abgesehen gibt es jedoch eine bunte Schar von Wildtieren im Dom – wie Falken, die auf dem Turm nisten, oder Mäuse, die das Gewölbe bevölkern. Auf dem Dach des Gotteshauses betreut Peter Stich, Imker in fünfter Generation, einen Stock Bienen. Wolfgang Niedermair zeigt in seiner Dokumentation, wie der Dom, dessen figuraler Schmuck der animalischen Welt entlehnt ist, zur Heimat vieler lebendiger Tiere geworden ist.
Turmfalken sind die erfolgreichsten Greifvögel Europas. Sie sind ebenso anpassungsfähige Bewohner von Au-Gebieten wie von alpinen Regionen – und sie sind wahrlich meisterhafte Jäger. Die Dokumentation begleitet zwei Brutpaare: eines in einer gut geschützten Mauernische im Zentrum der Millionenstadt Wien und eines in einer verwaisten Blumenkiste am Fensterbrett desselben Innenstadthauses. Ein ergreifendes Drama entwickelt sich um den Nachwuchs. Während das unerfahrene Brutpaar des einen Nests ständig dazulernt und am Ende erfolgreich ist, mündet die Brut des anderen Paares in einer Tragödie.
Ameisen sind in Wüsten ebenso heimisch wie in den Polarregionen. Sie leben in sozialen Staaten, verabreichen Medizin, betreiben Ackerbau und Weidewirtschaft, führen Kriege und halten Sklaven. Die Masse aller Ameisenarten zusammen übersteigt die Masse der gesamten Menschheit. Softwareentwickler holen sich Tipps bei Ameisenvölkern. Sie leben in einer Welt aus verschlüsselter Kommunikation, blitzschnellen Befehlsketten und geheimen Giftmischungen. Ameisen haben gigantische Körperkräfte. Sie sind seit Millionen Jahren allgegenwärtig auf der Erde. Und doch erscheint uns keine Lebensform fremdartiger. Der Filmemacher Wolfgang Thaler und der Biologe Bert Hölldobler erforschten gemeinsam die geheimnisvolle Welt der sozialen Insekten. Dabei gelang es ihnen, seltene Momente und Ameisenarten mit der Kamera festzuhalten: Etwa die Camponotus schmitzi aus Borneo, die als einzige Ameise der Welt schwimmen und tauchen kann. Bevorzugt tut sie das im Inneren einer fleischfressenden Kannenpflanze, wo sie nie lange auf Beute warten muss. Sensationelle Bilder gelangen Wolfgang Thaler auch in Argentinien, wo Wissenschaftler den Bau einer riesigen Kolonie von Grasschneiderameisen freilegten. Sie fanden ein über 50 Quadratmeter verzweigtes, gigantisches System von unterirdischen Gängen, Pilzgärten, Brutkammern und Komposthöhlen, das acht Meter tief in die Erde reichte. Der weltweit führende Ameisenexperte Bert Hölldobler, Professor an der Universität Würzburg, öffnete für diese Dokumentation erstmals sein Labor. Dort werden Ameisen auf Laufbändern, in Klimakammern und Zentrifugen auf ihre unglaubliche Leistungsfähigkeit getestet. Manche dieser sechsbeinigen Spitzenathleten können ein Mehrfaches ihres Körpergewichts halten, während sie kopfüber von der Decke hängen. Zusätzlich zu ihren titanenhaften Körperkräften haben Ameisen noch eine weitere unschlagbare Fähigkeit: Sie können so effizient zusammenarbeiten wie keine anderen Wesen auf der Welt. Spezialisierung und Arbeitsteilung, superflexible Methoden der Selbstorganisation und Kommunikationssignale, die ohne Verzögerung alle Mitglieder einer Kolonie erreichen – solche Fähigkeiten interessieren nicht nur Biologen, sondern auch Kybernetiker und Wirtschaftswissenschafter.
Jeder kennt den Igel, man weiss aber relativ wenig über ihn. Filmemacher Kurt Mündl begleitet eine Igelfamilie durch ein Kalenderjahr und gibt Einblicke in ihre Verhaltensweisen. Igel sind Einzelgänger. Männchen und Weibchen treffen sich nur zur Paarungszeit im Frühling. Futter gibt es dann zuhauf, doch die Suche nach dem Richtigen erfordert Zeit und Anstrengung. Danach steht die Aufzucht der Jungtiere an. Der Igel zählt zu den ältesten Säugetierformen auf unserem Planeten. Nach neuen Erkenntnissen wird es ihn noch lange geben, da auch die massive Zerstörung seines natürlichen Lebensraums seine Population bisher nicht ernsthaft gefährden konnte. Obwohl der Igel einer der bekanntesten Säugetiervertreter in Mitteleuropa ist, weiss man noch relativ wenig über sein Verhalten bei der Aufzucht der Jungtiere. Ausser Fachleuten hat wohl kaum jemand neugeborene Igel zu Gesicht bekommen. Kurt Mündl gewährt auch hier seltene Einblicke in die Kinderstube einer Igelfamilie. Sein Film geht auch der Frage nach, welche ungeklärten Rätsel es noch immer über den Winterschlaf des Igels gibt und warum er seit Jahrhunderten als Symboltier für Glück, aber auch für den Tod gilt.
Hummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuberinsekten. Ihre Temperatur-Unempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein. Eine Hummel fliegt täglich in bis zu 18 Stunden nahezu 1000 Blüten an – selten mehr als zwei verschiedene Blüten-Arten pro Flug. Einige Pflanzenarten, zum Beispiel Taubnesseln, werden ausschliesslich von langrüsseligen Hummeln während der Nektar-Entnahme bestäubt. Ausserdem bestäuben Hummeln auch viele Obstsorten. Weltweit gibt es etwa 250 Hummel-Arten, die vor allem in den gemässigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vorkommen. Besonders artenreich sind die Hummeln in Europa und Asien vertreten, sie besiedeln praktisch die gesamte eurasische Landfläche nördlich des Himalajas.
Weltweit gibt es etwa 2200 Arten von Gottesanbeterinnen. Das Insekt ist vor allem in den Subtropen und Tropen der Alten und Neuen Welt zu finden und gehört zur Gattung der Fangschrecken. Der Film dringt in die Welt der 'leibhaftigen Aliens' vor und zeigt, wie Gottesanbeterinnen leben, sich fortpflanzen und sterben. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die grössten und seltensten Vertreter, darunter viele, die kaum filmisch dokumentiert wurden. Alle Gottesanbeterinnen leben räuberisch und vertilgen auch Tiere, die grösser sind als sie selbst, sogar Skorpione sowie kleine Wirbel- und Säugetiere.
Cast
Wolfgang Pampel, Carina Healy, Christopher Köhler, Klaus Christian Michor
Kaum ein Ereignis im Leben eines Menschen ist so einschneidend wie die Geburt des eigenen Kindes. Jede Geburt ist einzigartig. Doch gibt es Vorurteile, Unsicherheit und Performance-Druck. Wenn die vaginale Geburt als die 'natürliche' gilt, birgt ein Kaiserschnitt dann gesundheitliche Nachteile für ein Baby? Was passiert mit dem Körper der Frau in dieser Ausnahmesituation? Welcher Weg ist der richtige für sie? Zwei Paare und zwei unterschiedliche Wege zur Geburt: Hannes und Kathleen bereiten sich auf die Geburt ihres ersten Kindes vor. Kathleen ist selbst Hebamme und erhofft sich 'die perfekte Geburt'. Doch dann trifft Wunsch auf Wirklichkeit. Auch für Franziska und Florian ist es das erste gemeinsame Kind. Sie sehen ihrem geplanten Geburtstermin mit gemischten Gefühlen entgegen: einem Kaiserschnitt aus medizinischen Gründen.
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Es bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Themen.
Die Komplexität des Weltgeschehens verständlich erklärt: Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle, sportliche und sonstige Ereignisse in komprimierter Form.
In der Zeit zwischen den Napoleonischen Kriegen und der 1848er-Revolution begehrt die Jugend auf. – Verfilmung einer Auswanderer-Saga vor dem Hintergrund des deutschen Vormärzes. Gefangen in den starren Strukturen des deutschen Vormärz wachsen Walther und Gisela als Bedienstete auf dem Gutshof des Grafen von Rennitz und seiner Frau Gräfin Elfreda auf. Dort gelten die unanfechtbaren Regeln von Herrschaft und Gesinde, von Oben und Unten. Ihre Herkunft erlaubt Walther und Gisela keine andere Möglichkeit, als ihr Leben in geduckter Position zu verbringen, ohne Chance auf Besserung. Doch Gisela will nicht akzeptieren, dass die grösste Veränderung, die sie in ihrem Leben erwarten kann, ein zweiter Sack Stroh zum Schlafen ist. Walther ist geneigt, das Beste aus den Chancen zu machen, die sich ihm bieten – wenn sie sich ihm denn bieten. Bald müssen sich Walther und Gisela entscheiden: Liegt ihre Zukunft unter der Geissel der Aristokratie – oder im Ideal eines demokratischen Deutschlands? Was ist wichtiger, Glück oder Sicherheit? Oder können sich ihre Wünsche im Hannoverschen Königreich von 1830 gar nicht erfüllen?
Cast
Miriam Stein, Volker Bruch, Ulrike Folkerts, Walter Sittler, Trystan Pütter, Hans Peter Hallwachs, Michael Mendl
Die tägliche Nachrichtensendung beleuchtet in Reportagen und Hintergrundberichten kritisch die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zeitgeschehen und Kultur.
Thomas und Alice sind bestens integriert in einem kleinen Küstenort. Doch eines Tages rückt Polizei an. Eine Kommissarin verdächtigt Thomas, ein lange gesuchter Familienmörder zu sein. Der beliebte französische Filmstar Kad Merad spielt die Hauptrolle in dem wendungsreichen Psychothriller. Eine spannende Achterbahn der Gefühle, erzählt aus der Perspektive der hin- und hergerissenen Ehefrau, deren gesamte Existenz auf dem Spiel steht. Thomas und Alice Kertez haben vor vielen Jahren geheiratet und sind mit ihrem heranwachsenden Sohn Romain bestens in einem kleinen französischen Küstenort integriert. Alice und eine Freundin arbeiten dort zusammen als Ärztinnen. Thomas kam als Waisenkind aus Russland, hat aber sämtliche Kontakte dorthin abgebrochen. Eines Tages bekommt er eine polizeiliche Vorladung, deren Grund nebulös bleibt. Kurz darauf folgt eine überraschende Hausdurchsuchung. Der Grund: Die Kommissarin Sophie Lancelle verdächtigt Thomas, mit einem schon lange gesuchten Familienmörder identisch zu sein. Nach einer Gesichtsoperation könnte er sich damals, lange vor seiner Heirat, eine neue Identität zugelegt haben. Von nun an gehen Freunde und Kollegen der Familie auf Distanz, Drohanrufe machen ihr das Leben zur Hölle. Selbst Alices eigener Vater verdächtigt Thomas. Ihre Zukunft als Ärztin steht auf dem Spiel. Von der Kommissarin angestachelt, forscht sie selbst nach – und macht beunruhigende Entdeckungen. Doch plötzlich taucht eine Zeugin auf, die Thomas' russische Herkunft bestätigt. Der Schatten des Verdachts verschwindet so schnell, wie er gekommen war. Sophie Lancelle gibt jedoch nicht auf. Mit einem befreundeten Profiler stösst sie auf immer klarere Parallelen zwischen dem Familienmörder und Thomas Kertez. Und dann kommt heraus, dass die russische Zeugin von der Mutter des Familienmörders gekauft war. Auch Alice und ihr Sohn stossen zufällig auf ein Foto, das Thomas dringend verdächtig macht. Als sie nachts heimlich das Familienhaus verlassen wollen, gibt sich Thomas zu erkennen. Kad Merad, Sohn eines Algeriers und einer Französin, bekannt und beliebt aus Kassenschlagern wie 'Willkommen bei den Sch'tis' und 'Super-Hypochonder', ein skrupelloser Familienmörder, der sich mit allen Tricks eine zweite Existenz aufbaut? Mit diesem Besetzungscoup führt der Psychothriller 'Stiller Verdacht' die Zuschauer bewusst aufs Glatteis. Lange Zeit bleibt man wie die Ehefrau von Kertez, gespielt von Laurence Arné aus 'Sex für Fortgeschrittene', im Unklaren über die Wahrheit beim Spiel mit Trug und Wirklichkeit. Kann dieser gemütliche Bär von Mann ein so kaltblütig-berechnender Mensch mit gestohlener Identität sein? Gegenspielerin von Kad Merad ist Géraldine Pailhas in der Rolle der hartnäckigen Kommissarin. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie 1994 mit 'Don Juan DeMarco' an der Seite Johnny Depps. Zu ihren weiteren Höhepunkten zählen Filme wie 'Eine Hochzeit und andere Hindernisse' (ebenfalls mit Kad Merad) und 'Jung & Schön' von François Ozon.
Es wird vom aktuellen Geschehen in der Schweiz und weltweit berichtet. Mit den wichtigsten Neuigkeiten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Sport bleibt das Publikum stets auf dem Laufenden.
Background information
Die Sendung informiert über die Schlagzeilen des Tages aus dem In- und Ausland. Das Nachrichtenmagazin vertieft die wichtigsten Themen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft mit interessanten Hintergrundinformationen.
Themen: Spahn unter Druck – Rentenstreit spaltet die Union / Deutsche Post – Service im Rückwärtsgang / Die Grünen – Zwischen Krise und Konfetti / Jahresrückblick 2025 – Mit Oliver Kalkofe
Das politische Satiremagazin des Norddeutschen Rundfunks beleuchtet in Form von Kurzbeiträgen das politische Geschehen des Landes – bissig, frech und witzig.
Zehn Jahre nach dem Kinofilm 'Stromberg' schlüpft Christoph Maria Herbst wieder in die Rolle des schlechtesten Vorgesetzten der Welt: im neuen Film 'Stromberg – Wieder alles wie immer'. Darin gibt sich das Stehaufmännchen des deutschen Fernsehens gewohnt schlagfertig und versucht, sich seinen Platz in der neuen Arbeitswelt zu sichern. Wie viel Stromberg in jeder und jedem von uns steckt und wie es sich anfühlt, nach mehr als einem Jahrzehnt wieder in den Slim-Fit-Anzug des Grauens zu schlüpfen, verrät der Schauspieler und Komiker Christoph Maria Herbst im Talk mit den 'Willkommen Österreich'-Hosts. Ein alter Bekannter im österreichischen Fernsehen und auf den dortigen Kabarettbühnen ist der 'Schlawiner', Schauspieler und Kabarettist Christian Dolezal. Sein erstes Soloprogramm 'Herzensschlampereien' wurde unter anderem mit dem Österreichischen Kabarettpreis ausgezeichnet. Nun folgt mit 'Tante Pepi' eine Ode an die namensgebende Verwandte, die stets mit Trost und Rat zur Stelle war, ausser wenn im Fernsehen gerade 'Dallas' lief. Das Programm feierte im November im Wiener Rabenhoftheater Premiere und verspricht beste Unterhaltung, wenn der 'Dole' Geschichten und Unzulänglichkeiten aus seinem Leben zum Besten gibt. Einen höchst vergnüglichen Einblick in die Untiefen der Dolezal'schen Psyche gibt es im launigen Plausch mit Stermann und Grissemann. Ausserdem hat der Aussenreporter für spezielle Missionen, Marc Carnal, einen Ausblick auf das kommende Jahr gewagt.
Gäste: Michael Kessler, Maxi Gstettenbauer, Christian Springer, Lara Ermer, Lisa Feller, Ralf Winkelbeiner, Michael Altinger, Antonia Stabinger, Iris Mayerhofer (BR-Programmbereichsleitung Unterhaltung und Heimat)
Kabarettistin Christine Eixenberger verdonnert jede Woche Politikerinnen und Politiker, Parteien, Unternehmen, Organisationen und Personen des öffentlichen Lebens zum 'Nachsitzen'. In jeder Folge begrüsst die Gastgeberin, die selbst Grundschullehramt studiert hat, zwei Grössen aus Kabarett und Comedy in ihrem Klassenzimmer. Diesmal dabei: Michael Kessler und Maxi Gstettenbauer. Beide Gäste haben jeweils zwei Nominierungen aus Politik und Gesellschaft im Gepäck. Jeder hält ein persönliches Plädoyer für seine beiden Vorschläge, unterstützt von Requisiten, Fotos oder einem kleinen Zuspieler. Wen wollen sie gern zum Nachsitzen schicken – und warum? Aus allen vier Nominierungen stimmt am Ende das Publikum ab, wer der 'Nachsitzer der Woche' ist und einen 'Blauen Brief' bekommt. Zwischendurch schlüpft Christine 'Chrissie' Eixenberger immer wieder in unterschiedliche Rollen – mit ganz eigenen Perspektiven auf das aktuelle Weltgeschehen.
In jeder Folge von 'Nachsitzen mit Christine Eixenberger' begrüsst die Gastgeberin, die selbst Grundschullehramt studiert hat, zwei Grössen aus Kabarett und Comedy in ihrem Klassenzimmer. Diesmal mit Antonia Stabinger und Michael Altinger. Beide haben jeweils zwei Nominierungen aus Politik und Gesellschaft im Gepäck. Jeder hält ein persönliches Plädoyer für seine beiden Vorschläge, unterstützt von Requisiten, Fotos oder einem kleinen Zuspieler. Wen wollen sie gern zum Nachsitzen schicken – und warum? Aus allen vier Nominierungen stimmt am Ende das Publikum ab, wer der 'Nachsitzer der Woche' ist und einen 'Blauen Brief' bekommt. Zwischendurch schlüpft Christine 'Chrissie' Eixenberger immer wieder in unterschiedliche Rollen – mit ganz eigenen Perspektiven auf das aktuelle Weltgeschehen.
Ein Powerduo geht an den Start: Simon Pearce und Sebastian Winkler: zwei Väter. Ein Team. Null Plan: Die gebürtigen Münchner spielen die Rollen ihres Lebens: sich selbst. Verbunden als beste Buddies, Nachbarn, Väter stellen sie sich den Herausforderungen des Vaterseins in der heutigen Zeit gemeinsam und doch auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Der eine gross, weiss, strukturiert, der andere klein, schwarz und Hang zum Chaos.
Ein Powerduo geht an den Start: Simon Pearce und Sebastian Winkler: zwei Väter. Ein Team. Null Plan ... Die gebürtigen Münchner spielen die Rollen ihres Lebens: sich selbst. Verbunden als beste Buddies, Nachbarn, Väter stellen sie sich den Herausforderungen des Vaterseins in der heutigen Zeit gemeinsam und doch auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Der eine gross, weiss, strukturiert, der andere klein, schwarz und mit Hang zum Chaos.
Graubünden im Winter, das heisst für viele Pistenspass und Après-Ski-Vergnügen. In der Natur herrscht jedoch wegen Kälte, Schnee und Eis ein ständiger Kampf ums Überleben. Ob Steinbock, Murmeltier oder Kreuzotter, sie alle haben sehr unterschiedliche Strategien, um die Eiseskälte des Alpenwinters zu überstehen. Der Film erzählt erstaunliche Geschichten aus dem winterlichen Graubünden und zeigt prächtige Landschaftsaufnahmen. Bei den Murmeltieren lautet die Strategie: Fett anfressen und die kalte Jahreszeit schlafend überstehen. Dieser Winterschlaf ist jedoch nicht mit dem erholsamen Schlaf in der Nacht zu vergleichen – er ist vielmehr eine lebensbedrohliche Notsituation. Forscher haben herausgefunden: Wenn Murmeltiere nicht manchmal aus dem Winterschlaf erwachen und 'richtig' schlafen, dann sterben sie. Verblüffend auch die Überlebenstaktik der Steinböcke. Obwohl sie im Hochgebirge leben, scheinen sie keinen Schnee zu mögen. Sie gehen ihm aus dem Weg, wo immer sie können. In den kalten Winternächten sinkt zum Energiesparen ihre Körpertemperatur in den Beinen auf bis zu 15 Grad Celsius. Was für andere Tiere den Tod durch Erfrieren bedeuten würde, ist für den Steinbock möglich – eine Fähigkeit, die ihm das Überleben sichert. Doch auch der härteste Winter ist irgendwann einmal zu Ende, und die Natur atmet auf. Dies wird am deutlichsten beim Anblick von Gämsen, die voller Lebensfreude mit verrückten Sprüngen die Ankunft des Frühlings zu feiern scheinen. Die Murmeltiere haben für so etwas keine Zeit. Ihr Sommer ist oft so kurz, dass die Männchen die noch schlafenden Weibchen begatten. Für sie sind Frühling und Sommer nichts anderes als Vorbereitungszeit für den nächsten Überlebenskampf im Graubündner Winter. Für die Aufnahmen dieses Films waren mehrere Kamerateams zu Lande, unter dem Eis und in der Luft unterwegs. Unter anderem wurde ein Cineflex-System eingesetzt, mit dem besonders ruhige Aufnahmen vom Helikopter aus gedreht werden können. Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Landschaften dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe 'Wunderwelt Schweiz' porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz.
Von der rauen Bergwelt der Tessiner Hochalpen bis ins liebliche Muggiotal im südlichsten Eck des Tessins: Kaum ein anderer Kanton steckt so voller Kontraste. Durch seine geografische Lage vereinen sich dort die unterschiedlichsten Klimazonen auf engstem Raum. Es ist die sonnigste, aber zugleich auch die regnerischste Region der Eidgenossenschaft. Schroffes Hochgebirge trifft auf mediterranes Klima. Während im Norden noch Schnee liegt, blühen im Süden bereits Kamelien und Magnolien. Berühmt ist das Tessin auch für seine Seen. Die bekanntesten sind der Lago Maggiore und der Luganersee. Entstanden aus den Gletschern der Eiszeit, sind sie heute das Sinnbild für italienisches Dolce-Vita-Flair vor alpiner Kulisse und beliebte Touristenziele. Doch unweit der Piazzas und Promenaden findet sich wilde Natur, sei es im Vogelparadies 'Bolle di Magadino' oder im rauen Maggiatal. Noch vor gar nicht langer Zeit war das Tessin ein bitterarmer Kanton. Davon zeugen viele verlassene Dörfer – besonders in den unzugänglichen Seitentälern der rauen Bergwelt. In manchen, wie dem Val Bavona, gibt es nur in einem Dorf Strom. Doch das Tessin war schon immer reich an landschaftlicher Schönheit. Auf den Bergwiesen der Alpe Piora und der Alpe Dötra liegen wahre Blumenmeere. Aber nicht nur die Flora, auch die Fauna ist bunt und abwechslungsreich: Vom Murmeltier bis zur Smaragdeidechse reicht die Palette. Auf dem Monte Generoso begegnet man mit etwas Glück sogar Wildpferden. Der Film zeigt in farbenprächtigen Bildern die ganze Vielfalt des Tessins. Aufregende Tieraufnahmen wie die berühmten Balztänze der Haubentaucher oder die Flugkünste der Rauchschwalben lassen den Zuschauer staunen und entführen ihn in eine der zauberhaftesten Regionen der Schweiz. Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Landschaften dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe 'Wunderwelt Schweiz' porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz.
Brustvergrösserungen, Botox- und Hyaluron-Behandlungen, Penisvergrösserungen – die Eingriffe im Beauty-Bereich nehmen zu. Und immer häufiger sind es sehr junge Menschen, die sich in der Schweiz für ein besseres Aussehen oder für ihr Wohlbefinden unters Messer legen. Lena hat sich entschieden: Nachdem sie sich mit 18 Jahren ihre Lippen spritzen liess, sind nun ihre Brüste dran. Seit sie ein Teenager war, habe sie sich für ihre geringe Oberweite geschämt. Jetzt will sie sich in der Lucerne Clinic einer Brustvergrösserung unterziehen. Lena steht mit diesem Wunsch nicht allein da. Auch Eva und Eliane stehen kurz vor diesem Schritt. Die zwei jungen Frauen haben Schwangerschaften hinter sich. Nach der Stillzeit waren sie mit dem Aussehen ihrer Brüste nicht mehr zufrieden. Nach einer gründlichen Voruntersuchung ist sich Eva sicher: Sie möchte die eineinhalbstündige Operation bei Colette Camenisch, Fachärztin für plastische Chirurgie in Zürich, machen. Eine Ultraschalluntersuchung hat ergeben, dass gesundheitlich dem Vorhaben nichts im Wege steht. Eva fühlt sich bei der Ärztin gut aufgehoben. Auch Lena und Eliane haben ein gutes Gefühl vor ihrem Eingriff in der Lucerne Clinic. Ihr Arzt, Jürg Häcki, konnte sie davon überzeugen, dass alles gut gehen wird. Eva, Lena und Eliane gehören zu den jungen Frauen in der Schweiz, die sich in den letzten zwölf Monaten die Brust vergrössern liessen. Immer mehr Frauen wollen sich mit der scheinbaren Unvollkommenheit ihres Körpers nicht mehr abfinden und entscheiden sich für eine Operation. Nach Schätzungen werden in der Schweiz rund 120.000 Eingriffe im Schönheitsbereich jährlich durchgeführt. Die Hälfte davon sind nicht-invasive Eingriffe wie Botox- oder Hyaluron-Behandlungen. Die andere Hälfte betreffen hauptsächlich Brust-Vergrösserungen oder -Verkleinerungen, Korrekturen am Augenlid und Fettabsaugen. Auch Peter, Michael und Marius haben sich für Eingriffe im Beauty-Bereich entschieden. Während Peter und Michael dies aus ästhetischen Gründen tun, erhofft sich Marius mehr Selbstvertrauen. Der Vergleich mit anderen Männern habe ihn manchmal ein bisschen geschmerzt, sagt Marius. Eine Penis-Vergrösserung und -Verdickung soll nun Abhilfe schaffen und ihm in Zukunft unangenehme Situationen beim Duschen nach dem Sport ersparen. Zwei zusätzliche Zentimeter sollen ihn glücklich machen.
Was wir täglich wegspülen, steckt voller Ressourcen und Informationen. Mit Hightech holen Forschende aus dem Abwasser zurück, was verloren scheint: Energie, Rohstoffe und Wissen. Die Kläranlage der Zukunft ist Kraftwerk und Bioraffinerie zugleich. Sie erzeugt Strom und produziert Bioplastik, zudem gewinnt sie den äusserst knappen Nährstoff Phosphor aus Abwasser zurück. 'nano' geht auf eine wissenschaftliche Schatzsuche im Abwasser. Was tagtäglich durch unsere Kanalisation fliesst, ist weit mehr als nur Abfall. Unser Abwasser ist eine komplexe Mischung aus Stoffen, in der sich wertvolle Ressourcen verbergen – Energie, Nährstoffe und sogar Informationen über unseren Alltag. Forschende weltweit versuchen, diesen Strom nutzbar zu machen. In Hamburg entsteht derzeit eine der modernsten Abwasserwärmepumpen Europas: Sie soll künftig bis zu 39.000 Haushalte mit Heizenergie versorgen. In Oberbayern gewinnt ein Unternehmen aus Klärschlamm wertvollen Phosphor zurück – einen Rohstoff, der für die Landwirtschaft unverzichtbar ist. Die Biotechnologin Yuemei Lin von der Technischen Universität Delft entdeckte im Klärschlamm ein natürliches Polymer, das sich zu biologisch abbaubarem Kunststoff verarbeiten lässt. Die Beispiele zeigen: Abwasser ist kein Abfallprodukt, sondern Teil mehrerer essentieller Rohstoffkreisläufe – ein Schlüssel für Energiewende, Ressourcenschutz und nachhaltiges Wirtschaften. Um 20.15 Uhr beleuchtet die NANO Doku relevante wissenschaftliche Themen, die uns bewegen, um 21.00 Uhr diskutieren die Moderatorinnen Alena Buyx und Stephanie Rohde im Wechsel im NANO Talk mit ihren Gästen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven über das Thema.
Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Es bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Themen.
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. 'nano' macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht 'nano' seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. 'nano' ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmässig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Landschaften dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge führt in eine eher unbekannte Ecke des Landes: die Jura-Region. Eine Entdeckungsreise in eine fast unberührte Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Das Juragebirge ist der kleine Bruder der Alpen. Es verläuft im Nordosten der Schweiz entlang der französischen Grenze. Im Vergleich zu den touristischen Hotspots der Schweiz ist das facettenreiche Mittelgebirge noch relativ unbekannt. Dabei gibt es hier viel zu entdecken. Der Jura scheint fast wie in einem Dornröschenschlaf. Während der Rest der Schweiz vergleichsweise dicht besiedelt ist, gibt es in der Jura-Region noch viel Platz für unberührte Natur. Vom Frühling im bunt blühenden Ajoie, dem Obstgarten der Nordostschweiz, über den Sommer im idyllischen Vallée de Joux bis hin zum Winter im kältesten Ort der Schweiz – das Jahr im Jura steckt voller Überraschungen. Das Filmteam begegnet Füchsen und Fledermäusen und stattet einer der grössten Ameisenkolonien Europas einen Besuch ab. Sogar der Luchs ist mittlerweile ins Jura zurückgekehrt. Die Jura-Region ist rau und lieblich zugleich. Die schroffen Kalkfelsen des Mittelgebirges sind dicht bewaldet, und auf ihren Gipfeln finden sich bunt blühende Bergwiesen. Im Zentrum ragt der 'Schweizer Grand Canyon' empor, der Creux du Van, ein einzigartiges Naturmonument, geschaffen durch Wasser, Eis und Zeit. Die Filmemacher tauchen ab in die Erdgeschichte und erfahren, warum das Jura-Gebirge zum Namensgeber einer ganzen Erdepoche wurde. Auf dem Hochplateau des Bezirks Franches-Montagnes leben die 'Freiberger', eine Ur-Schweizer Pferderasse. Seit über 200 Jahren werden sie in der Schweiz gezüchtet. Besonders im Jura sieht man die Pferde häufig auf den Koppeln stehen – ein Abbild von Wildnis, Freiheit und Abenteuer inmitten der Schweiz. In aufwendigen Hochglanzbildern und liebevollen Tiergeschichten zeigt der Film die ganze Schönheit der Jura-Region.
Drei der grössten Flüsse Europas, Rhein, Rhone und Po, haben in den Alpen ihren Ursprung. Ohne das Wasser der Schweizer Gletscher würden weite Landstriche Europas auf dem Trockenen sitzen. Die Alpen versorgen die umliegenden Länder jedes Jahr mit der Wassermenge von fünf kompletten Bodenseen – Eine Reise von den höchsten Gipfeln des Berner Oberlandes, die Aare und den Rhein entlang, bis zum spektakulären Finale des Rheinfalls bei Schaffhausen. Die Reise beginnt auf den mächtigen Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau, wo selbst im Sommer an vielen Tagen Frost herrscht. In der auf den ersten Blick lebensfeindlichen Wüste aus Felsen, Schnee und Eis haben die Tierfilmer einige Überlebenskünstler aufgespürt: Die unverwüstliche Alpendohle lebt dort und profitiert von den vielen Touristen und ihren Butterbroten. Das Schneehuhn verbringt sein Leben weitgehend unsichtbar, in jeder Jahreszeit perfekt getarnt. Die Berglandschaft wird vom Wasser geformt. Die gewaltigen Eispanzer der Gletscher erschaffen mit ihrem Gewicht das Gestein, fliessendes Wasser schneidet Hunderte Meter tiefe Schluchten in den harten Fels. Der Film zeigt viele der beeindruckenden Landschaften, die so entstehen – etwa die zehn unterirdischen Trümmelbachfälle oder das liebliche Lauterbrunnental, das mit seinen 72 Wasserkaskaden J. R. R. Tolkien zur Beschreibung des Elben-Reichs in seinem Mammutwerk 'Der Herr der Ringe' inspirierte. Je weiter das Wasser abwärts fliesst, umso bunter und reichhaltiger werden Flora und Fauna. Die Tiere müssen sich oft genug gegen die Zivilisation behaupten, doch gelingt es scheuen Einheimischen wie dem Biber oder Neubürgern wie dem Kormoran, stille Refugien in der dicht besiedelten Schweiz zu finden. Angesichts der furchterregenden Geschwindigkeit, mit der lebenswichtige Gletscher zurückweichen, spielt auch der Klimawandel eine Rolle. Das Kamerateam hat dafür im wahrsten Sinne des Wortes eindrückliche Bilder gefunden: Es fand genau jene Orte wieder, an denen der Schweizer Maler Caspar Wolf im 18. Jahrhundert die grandiosen Gletscher und schneebedeckten Bergpanoramen in Ölgemälden verewigte. Der Vergleich der damaligen Pracht mit der heutigen Situation wird Klimawandelskeptiker verstummen lassen. Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Landschaften dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe 'Wunderwelt Schweiz' porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz.
Graubünden im Winter, das heisst für viele Pistenspass und Après-Ski-Vergnügen. In der Natur herrscht jedoch wegen Kälte, Schnee und Eis ein ständiger Kampf ums Überleben. Ob Steinbock, Murmeltier oder Kreuzotter, sie alle haben sehr unterschiedliche Strategien, um die Eiseskälte des Alpenwinters zu überstehen. Der Film erzählt erstaunliche Geschichten aus dem winterlichen Graubünden und zeigt prächtige Landschaftsaufnahmen. Bei den Murmeltieren lautet die Strategie: Fett anfressen und die kalte Jahreszeit schlafend überstehen. Dieser Winterschlaf ist jedoch nicht mit dem erholsamen Schlaf in der Nacht zu vergleichen – er ist vielmehr eine lebensbedrohliche Notsituation. Forscher haben herausgefunden: Wenn Murmeltiere nicht manchmal aus dem Winterschlaf erwachen und 'richtig' schlafen, dann sterben sie. Verblüffend auch die Überlebenstaktik der Steinböcke. Obwohl sie im Hochgebirge leben, scheinen sie keinen Schnee zu mögen. Sie gehen ihm aus dem Weg, wo immer sie können. In den kalten Winternächten sinkt zum Energiesparen ihre Körpertemperatur in den Beinen auf bis zu 15 Grad Celsius. Was für andere Tiere den Tod durch Erfrieren bedeuten würde, ist für den Steinbock möglich – eine Fähigkeit, die ihm das Überleben sichert. Doch auch der härteste Winter ist irgendwann einmal zu Ende, und die Natur atmet auf. Dies wird am deutlichsten beim Anblick von Gämsen, die voller Lebensfreude mit verrückten Sprüngen die Ankunft des Frühlings zu feiern scheinen. Die Murmeltiere haben für so etwas keine Zeit. Ihr Sommer ist oft so kurz, dass die Männchen die noch schlafenden Weibchen begatten. Für sie sind Frühling und Sommer nichts anderes als Vorbereitungszeit für den nächsten Überlebenskampf im Graubündner Winter. Für die Aufnahmen dieses Films waren mehrere Kamerateams zu Lande, unter dem Eis und in der Luft unterwegs. Unter anderem wurde ein Cineflex-System eingesetzt, mit dem besonders ruhige Aufnahmen vom Helikopter aus gedreht werden können. Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Landschaften dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe 'Wunderwelt Schweiz' porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz.
Von der rauen Bergwelt der Tessiner Hochalpen bis ins liebliche Muggiotal im südlichsten Eck des Tessins: Kaum ein anderer Kanton steckt so voller Kontraste. Durch seine geografische Lage vereinen sich dort die unterschiedlichsten Klimazonen auf engstem Raum. Es ist die sonnigste, aber zugleich auch die regnerischste Region der Eidgenossenschaft. Schroffes Hochgebirge trifft auf mediterranes Klima. Während im Norden noch Schnee liegt, blühen im Süden bereits Kamelien und Magnolien. Berühmt ist das Tessin auch für seine Seen. Die bekanntesten sind der Lago Maggiore und der Luganersee. Entstanden aus den Gletschern der Eiszeit, sind sie heute das Sinnbild für italienisches Dolce-Vita-Flair vor alpiner Kulisse und beliebte Touristenziele. Doch unweit der Piazzas und Promenaden findet sich wilde Natur, sei es im Vogelparadies 'Bolle di Magadino' oder im rauen Maggiatal. Noch vor gar nicht langer Zeit war das Tessin ein bitterarmer Kanton. Davon zeugen viele verlassene Dörfer – besonders in den unzugänglichen Seitentälern der rauen Bergwelt. In manchen, wie dem Val Bavona, gibt es nur in einem Dorf Strom. Doch das Tessin war schon immer reich an landschaftlicher Schönheit. Auf den Bergwiesen der Alpe Piora und der Alpe Dötra liegen wahre Blumenmeere. Aber nicht nur die Flora, auch die Fauna ist bunt und abwechslungsreich: Vom Murmeltier bis zur Smaragdeidechse reicht die Palette. Auf dem Monte Generoso begegnet man mit etwas Glück sogar Wildpferden. Der Film zeigt in farbenprächtigen Bildern die ganze Vielfalt des Tessins. Aufregende Tieraufnahmen wie die berühmten Balztänze der Haubentaucher oder die Flugkünste der Rauchschwalben lassen den Zuschauer staunen und entführen ihn in eine der zauberhaftesten Regionen der Schweiz. Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Landschaften dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe 'Wunderwelt Schweiz' porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz.
Der Schneefall kurz nach Weihnachten verwandelt die Landschaft rund um St. Moritz in ein Winterparadies, doch für die Pisten-Patrouille birgt der weisse Zauber grosse Gefahren. Bereits morgens um fünf Uhr macht sich Linard Godly auf ins Skigebiet für erste Sprengungen. Der Druck auf ihn und sein Team ist gross, denn die Skipisten sollen rechtzeitig betriebsbereit sein. Für Starkoch Reto Mathis dagegen laufen die Festtage ganz nach seinen Vorstellungen: Gerade rechtzeitig sind über zehn Kilogramm weisser Trüffel aus Frankreich eingetroffen. Letzter Teil der dreiteiligen Reihe 'St. Moritz – ein Wintermärchen'.
Hektik im Fünfsternehotel 'Badrutt's Palace': Bis zum Saisonstart verbleiben nur noch wenige Tage. Direktor Hans Wiedemann posiert mit seinen Mitarbeitern bei einem Fototermin. Stefan Gerber steht vor dem ersten Härtetest: Für das Galadinner zwei Tage nach Eröffnung kontrolliert er jeden Teller. 298 Desserts müssen mit hochkarätigem Gold verziert sein. Wie im Märchen verzuckert der Schnee Anfang Dezember die gesamte Landschaft. Das beschert Linard Godly, dem stellvertretenden Chef der Rettung, viel Arbeit. Aus dem Helikopter wirft er kontrolliert Dynamit und löst damit Lawinen aus. Starkoch Reto Mathis hat für sein europaweit höchstgelegenes Gourmetrestaurant Delikatessen eingeflogen. Für das erste Bankett der Saison stimmt er in der Küche seine Buddha-Figur mit Gaben gütlich. Unter den Gästen ist auch der ehemalige Formel-1-Rennfahrer Jarno Trulli.
Das Bergdorf St. Moritz erwacht aus seinem Dornröschenschlaf. Für die Saisoneröffnung Anfang Dezember wird geputzt und poliert, beschneit und dekoriert. Auch in dem Fünfsternehotel 'Badrutt's Palace' herrscht Hochbetrieb: Direktor Hans Wiedemann sorgt sich, ob der renovierte Wellnessbereich rechtzeitig fertig wird. Floristin Monika Pitschi schmückt die Zimmer und Suiten mit Blumen. Für Patissier Stefan Gerber spielt es keine Rolle, ob es Weihnachten schneit. Auf die Dächer seiner Lebkuchenhäuser zaubert er sowieso Schnee. Nach dem ersten echten grossen Schneefall inspiziert Linard Godly, der stellvertretende Chef der Rettungs-Crew, aus dem Helikopter, ob die Märchenlandschaft lawinensicher ist. Starkoch Reto Mathis kostet in Paris Kaviar und in Avignon Trüffel und gibt Geld im Wert eines Sportwagens aus.
Wölfe wurden im 19. Jahrhundert unerbittlich verfolgt. Im Bayerischen Wald ist der letzte Wolf im Jahr 1848 erlegt worden. 170 Jahre später passiert etwas, was Forscher nie erwartet hätten. 2015 wurde im Gebiet des Nationalparks Bayerischer Wald ein Wolf fotografiert. Zunächst war die Vermutung, das Tier würde nur durchziehen. Doch der Wolf wird im Böhmerwald sesshaft. Kurze Zeit später taucht eine Wölfin auf. Mittlerweile leben im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tschechien wieder mehrere Wolfsfamilien. 'Unkraut' begleitet Menschen, die die Spuren dieser Wölfe aufsuchen und auswerten: bayerische und tschechische Wissenschaftler, die in einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Frage nachgehen: Haben die Wölfe einen Einfluss auf den Wald und seine Bewohner? Ein Spürhund soll die Fährte eines Wolfs aufnehmen. Die Forschenden fangen jedes Jahr ein Tier und statten es mit einem Sender aus. So lässt sich nachvollziehen, wo die Wölfe unterwegs sind und was sie erbeuten. Zweieinhalb Jahre, nachdem das Projekt gestartet ist, gibt es erste Ergebnisse: Die Wölfe im Bayerischen Wald fressen vor allem Rotwild. Das hatte bis zur Rückkehr der Beutegreifer keinen natürlichen Feind und musste im Nationalpark, in dem der Mensch möglichst nicht eingreifen sollte, bejagt werden. Überraschend ist ausserdem: Manches Rudel hat sich auf Biber als Beute spezialisiert. In den grossen Schutzgebieten der beiden Nationalparks diesseits und jenseits der Grenze zeigt sich: Wölfe spielen eine wichtige Rolle in der Natur. In Deutschlands ältestem Nationalpark ist ihre Rückkehr ein Gewinn. So kann dort wieder mehr Natur Natur sein. In Wäldern abseits von Landwirtschaft und Weidetierhaltung können sie konfliktfrei leben.
Themen: Festtagsmenü vom Discounter / Smartphone-Foto-Drucker / Weihnachten alleine – Gar nicht so schlimm? / Fleck weg – Winteredition / Geschenke aus der Küche
Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr. In dem Magazin werden Hintergründe beleuchtet, Orientierung geschaffen und praktische Ratschläge gegeben.
In der Tiroler Gemeinde Stans war ein leonischer Betrieb beheimatet, der aus Drahtgeflechten Kunstvolles vornehmlich für Weihnachten fertigte: Lametta und Christbaumschmuck aller Art. Das Schloss Tratzberg im Besitz der Goëss-Enzenberg hat seine eigenen Weihnachtstraditionen, die über Jahrhunderte gelebt wurden. Der Film folg den Spuren auch im Kloster Georgenberg und ist beim 'Anklöpfeln' dabei, das nur alle vier Jahre aufgeführt wird.
Viele Plätze der Wiener Innenstadt heissen 'Markt': Doch am Fleischmarkt, dem Hohen Markt oder dem Heumarkt wird schon lange keine landwirtschaftliche Ware mehr unters Volk gebracht. Die Namen zeugen von dem einstigen Wirtschaftstreiben in der Kaiserstadt, als es noch nicht selbstverständlich war, die riesige Bevölkerung Tag für Tag zu ernähren. Tausende Ochsen mussten an den Markttagen nach Wien getrieben werden und wurden dort verkauft. Der Filmemacher Patrice Fuchs taucht ein in die Geschichte der alten Wiener Märkte und zeigt anhand alter Ansichten, wie sich diese Orte im Lauf der Zeit verändert haben: von einst sehr bodenständigen Foren der Grundernährung zu Top-Locations der Wiener Innenstadt. Auch die Märkte der Aussenbezirke waren Pfeiler der Stadtversorgung. Das 'Rote Wien' liess dann in St. Marx die grossen Schlachthöfe errichten, um die Ernährung der Metropole zu gewährleisten.
Cast
Angelika Lang, Erich Dimitz, Alexander Hengl, Robert Kaldy-Karo, Werner Michael Schwarz, Hega Maria Wolf
Im Wiener Stephansdom scheinen sich die Erde und der Himmel zu berühren. Für die Menschen, die dort beten oder arbeiten ist jeder Tag auch eine Begegnung mit Gott. Immer wieder tauchen sie in Mysterien ein, die nur der Glaube erklären kann. Der Film begleitet Menschen, deren Leben durch den Dom eine Wendung genommen hat. Denn bei so manchen Erlebnissen, die dort passieren, fällt es schwer, an Zufälle zu glauben. Vielmehr kann man den Eindruck gewinnen, dass Gott dort direkt zu den Menschen spricht.
Die Welt von morgen | Themen: Wenn KI zum Hacker wird – Wenn Sprachmodelle selbst Schutzmechanismen aushebeln / Tansania: Vorfahrt für E-Mobilität / Body Out of Control: – Klarkommen mit PMS, dem Prämenstruellen Syndrom
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. 'nano' macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht 'nano' seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. 'nano' ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmässig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Themen: Doku über Robert Habeck – Hinter den Kulissen der Politik / Buch 'Zonen der Angst' – Gespräch mit Politiker und Autor Michael Roth / Nobelpreise werden überreicht / Schweizer Jodeln
Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Es bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Themen.
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Mächtig und friedlich fliesst die Donau durch Wien. Die Filmautoren Sandra Rak und Karl Pridun erzählen die Geschichte des Flusses und seine Bedeutung für die Stadtgeschichte. Bis zu knapp 9000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde strömen flussabwärts. Die Donau als gebändigtes Gewässer ist allerdings eine junge Errungenschaft – über Jahrtausende lief sie völlig ungeregelt durch Stadt und Land. Je nach Wasserstand suchte sich die Donau einen anderen Hauptkanal für den Durchfluss durch Wien. Schon das antike Vindobona büsste am heutigen Kai einen Teil seiner Fläche ein, der vom Wasser mitgetragen wurde. Auf den Donauinseln weidete das ungarische Rind, bevor es am Heumarkt verkauft wurde. Heute befindet sich dort der Schwedenplatz.
Die Landschaft im Süden Niederösterreichs ist geprägt von den letzten Ausläufern der Alpen. Dieser filmische Streifzug präsentiert die 'Sonnenberge' mit ihrer vielfältigen Natur und Kultur – ein umfassendes Porträt dieses Lebensraumes und seiner Bewohner. Der eine züchtet 'Alpenlachse', der andere 'hat Pech': Hier gewinnen Bauern im Nebenerwerb als 'Pecher' auf traditionelle Weise das Harz der Schwarzkiefer – für Kosmetikprodukte, Terpentinöl sowie Kolophonium für Instrumentensaiten. In der Region zwischen Rax und Buckliger Welt finden sich auch die Hausberge der Wiener: Für viele Erholung Suchende und Extremsportler, Naturliebhaber und Kulturfreunde liegt dieses Paradies praktisch vor der Haustür. Eine Dokumentation von Barbara Fally-Puskás
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Park: die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten. Ende des 19. Jahrhunderts liess Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin 'Sisi' bauen. Heute strömt jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die vielfältige Tierwelt. Zu den Tieren, die in dem 25 Quadratkilometer grossen Tiergarten leben, zählen Wildschweine, Mufflons und Damwild. Wenn Sisi in ihrem Märchenschloss stimmungsvolle Gedichte verfasste, war sie dort auch von den Bildern der Natur umgeben. Zeitgenössische Malerfürsten wie Makart und die Brüder Klimt hatten auf Initiative des Kaisers das Schlafzimmer von Elisabeth in einen opulenten Naturraum verwandelt. All diese Motive wurden von Filmemacher Thomas Rilk in aufwendigen Dreharbeiten mit Krankameras, Heissluftballon und Hubschrauber eingefangen. Im Lauf der Zeit hat sich der Gütenbach in den Untergrund eingeschnitten. Tiefe Gräben, sogenannte Tobel, sind entstanden. Sie sind der Lebensraum unterschiedlicher Mikroorganismen, beispielsweise von Libellenlarven, die jahrelang im Bachbett eingegraben auf Beute lauern, um dann mit ihrer Fangmaske blitzschnell nach Beute zu schnappen. Erst in Superzeitlupe wird diese perfekte Fangtechnik für das menschliche Auge sichtbar. In unmittelbarer Nähe zu den Larven findet die Geburt von Feuersalamandern statt. Ein Weibchen setzt seine Jungen in den Gütenbach. Die Kleinen kommen mit Kiemen zur Welt und verbringen ihre ersten Monate unter Wasser. Der 'wilde Wald der Kaiserin' bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart: Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt. Weitere vergleichsweise winzige Vertreter der Fauna im Lainzer Tiergarten sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Diese Schmetterlingsraupen formieren sich in der Abenddämmerung zu bizarren Karawanen und kriechen Eichenstämme aufwärts auf der Suche nach Futterplätzen in der Baumkrone. Die Dokumentation 'Der wilde Wald der Kaiserin' beobachtet diese Prozession und enthüllt zudem das Liebesleben der bekannten knallroten Feuerwanzen an der zirka 22 Kilometer langen Tiergartenmauer.
Sie sind die längste und höchste Gebirgskette im südlichen Afrika, die von der Kapregion bis in den Nordosten Südafrikas reicht: die Drakensberge – deutsch 'Drachenberge'. Sie wurden Ende der 1990er-Jahre zum Nationalpark ernannt, seit dem Jahr 2000 ist das Gebirge UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbe. Die Hauptdarsteller des Films 'Im Bann der Drachenberge' sind eine Gruppe Paviane und eine Herde Elen-Antilopen. Die Tiere ziehen mit den Jahreszeiten und dem verfügbaren Nahrungsangebot Jahr für Jahr aus den Ebenen am Fuss der Drakensberge hinauf in die Gipfelregion.
Exakt im geografischen Mittelpunkt Österreichs liegt eine der malerischsten und eigenwilligsten Regionen Europas: das Ausseerland im Steirischen Salzkammergut. Der Salzabbau und die Abgeschlossenheit der Region haben die Menschen, die dort leben, geprägt – sie sind so eigenwillig wie ihre Heimat. Wie keine andere Region Österreichs zieht das Ausseerland Künstler und Touristen in seinen Bann. An den westlichen Ausläufern des sogenannten Toten Gebirges entfaltet sich eine fantastische Landschaft, die mit ihren zahlreichen Seen, Mooren und Wäldern, den massiven Bergen der nördlichen Kalkalpen und den darin verborgenen Höhlensystemen Raum für Geheimnisse bietet.
Die oft verklärte Winterzeit war früher zumeist mit vielen Entbehrungen für Mensch und Tier verbunden. Die harte Feldarbeit war zwar vorbei, aber das Leben wurde nicht leichter. Die Nässe und Kälte des Herbstes und des Winters liessen die Menschen sich nach Sonne und Wärme sehnen. Daraus entstanden viele der heute noch gepflogenen Bräuche. Carl Hannes Planton hat Bräuche in den Mittelpunkt gestellt, die fast schon vergessen sind. Gerade Kärnten ist, was das alte Brauchtum anbelangt, ein wahres Paradies. Das Bundesland südlich der Alpen hat um Weihnachten Riten und mystische Handlungen zu bieten wie kein anderes. Einzelne Bräuche wurden sogar aus der heidnischen Vorzeit übernommen und leben im christlichen Gewande weiter. Das reiche Brauchtum zur Weihnachtszeit in der Form von Lied, Musik und Spiel gemeinsam mit traditionellem Essen, Trinken und Schenken machen Kärnten zu einem weihnachtlichen Brauchtumsparadies von höchster Güte und Schönheit.
Martin Behrens ist Experte für Zentralasien beim Bundesnachrichtendienst und glaubt, dass er mit seiner Arbeit einen Beitrag zur Erhaltung der nationalen Sicherheit leistet. Seine Freundin Aurice, die als Journalistin über Geheimdienste recherchiert, stirbt bei einem Terroranschlag. Offensichtlich handelt es sich um einen Vergeltungsschlag islamistischer Terroristen. Als die Polizei das Lager der Attentäter in München stürmt, findet sie dort weitere Hinweise auf islamistischen Terror. Doch ist Aurice Köhler wirklich ein zufälliges Opfer von religiösen Fanatikern geworden? Gerade dann, als sie der Geschichte um die illegalen Waffengeschäfte von Geheimdiensten auf die Spur gekommen war? Martin Behrens hat seine Zweifel daran und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Dadurch gerät er in einen Strudel aus Intrigen, Machtmissbrauch und Korruption und beginnt, an seiner Arbeit und an seinem Arbeitgeber zu zweifeln. In seinem viel beachteten Debütfilm 'Wir waren Könige' warf der Regisseur Philipp Leinemann 2014 bereits einen Blick hinter die hochkomplexen Organisations- und Arbeitsweisen einer staatlichen Institution. Für seinen aufwendig produzierten Spionage-Thriller 'Das Ende der Wahrheit' konnte er ein namhaftes Ensemble gewinnen, zu dem neben Ronald Zehrfeld ('Das schweigende Klassenzimmer', 'Der Staat gegen Fritz Bauer') unter anderen Alexander Fehling ('Inglourious Basterds', 'Sturm', 'Der Hauptmann'), Claudia Michelsen ('Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm'), Axel Prahl ('Gundermann', 'Der ganz grosse Traum'), August Zirner ('Wackersdorf', 'Colonia Dignidad') und Antje Traue ('Ballon', 'Der Fall Barschel') zählen.
Cast
Ronald Zehrfeld, Claudia Michelsen, Alexander Fehling, Axel Prahl, Antje Traue, Alireza Bayram, Katharina Lorenz
Director
Philipp Leinemann
Script
Philipp Leinemann
Background information
Philipp Leinemann studierte Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Schon sein Debütfilm 'Wir waren Könige' wurde vom ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE koproduziert, von der Presse sehr gut aufgenommen und unter anderem mit dem MFG-Star 2014 und dem Bayerischen Filmpreis 2015 für die beste Bildgestaltung ausgezeichnet. Auch in den USA kam der harte Polizeithriller über Korruption und die Spirale der Gewalt in einer anonymen Trabantenstadt gut an. Er erhielt beim Austin Film Festival 2014 den Preis für den besten Spielfilm. In 'Das Ende der Wahrheit' befasst sich Philipp Leinemann jetzt mit der komplexen Welt der Nachrichtendienste und ihren Abgründen. 'Das Ende der Wahrheit' war im Januar 2019 der Eröffnungsfilm des 40. Filmfestivals Max Ophüls Preis. Beim Deutschen Filmpreis 2019 wurde Alexander Fehling für seine Darstellung des BND-Mitarbeiters Patrick Lemke mit dem Preis für die beste männliche Nebenrolle ausgezeichnet.
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Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
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Sie sind die längste und höchste Gebirgskette im südlichen Afrika, die von der Kapregion bis in den Nordosten Südafrikas reicht: die Drakensberge – deutsch 'Drachenberge'. Sie wurden Ende der 1990er-Jahre zum Nationalpark ernannt, seit dem Jahr 2000 ist das Gebirge UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbe. Die Hauptdarsteller des Films 'Im Bann der Drachenberge' sind eine Gruppe Paviane und eine Herde Elen-Antilopen. Die Tiere ziehen mit den Jahreszeiten und dem verfügbaren Nahrungsangebot Jahr für Jahr aus den Ebenen am Fuss der Drakensberge hinauf in die Gipfelregion.
Exakt im geografischen Mittelpunkt Österreichs liegt eine der malerischsten und eigenwilligsten Regionen Europas: das Ausseerland im Steirischen Salzkammergut. Der Salzabbau und die Abgeschlossenheit der Region haben die Menschen, die dort leben, geprägt – sie sind so eigenwillig wie ihre Heimat. Wie keine andere Region Österreichs zieht das Ausseerland Künstler und Touristen in seinen Bann. An den westlichen Ausläufern des sogenannten Toten Gebirges entfaltet sich eine fantastische Landschaft, die mit ihren zahlreichen Seen, Mooren und Wäldern, den massiven Bergen der nördlichen Kalkalpen und den darin verborgenen Höhlensystemen Raum für Geheimnisse bietet.
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Park: die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten. Ende des 19. Jahrhunderts liess Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin 'Sisi' bauen. Heute strömt jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die vielfältige Tierwelt. Zu den Tieren, die in dem 25 Quadratkilometer grossen Tiergarten leben, zählen Wildschweine, Mufflons und Damwild. Wenn Sisi in ihrem Märchenschloss stimmungsvolle Gedichte verfasste, war sie dort auch von den Bildern der Natur umgeben. Zeitgenössische Malerfürsten wie Makart und die Brüder Klimt hatten auf Initiative des Kaisers das Schlafzimmer von Elisabeth in einen opulenten Naturraum verwandelt. All diese Motive wurden von Filmemacher Thomas Rilk in aufwendigen Dreharbeiten mit Krankameras, Heissluftballon und Hubschrauber eingefangen. Im Lauf der Zeit hat sich der Gütenbach in den Untergrund eingeschnitten. Tiefe Gräben, sogenannte Tobel, sind entstanden. Sie sind der Lebensraum unterschiedlicher Mikroorganismen, beispielsweise von Libellenlarven, die jahrelang im Bachbett eingegraben auf Beute lauern, um dann mit ihrer Fangmaske blitzschnell nach Beute zu schnappen. Erst in Superzeitlupe wird diese perfekte Fangtechnik für das menschliche Auge sichtbar. In unmittelbarer Nähe zu den Larven findet die Geburt von Feuersalamandern statt. Ein Weibchen setzt seine Jungen in den Gütenbach. Die Kleinen kommen mit Kiemen zur Welt und verbringen ihre ersten Monate unter Wasser. Der 'wilde Wald der Kaiserin' bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart: Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt. Weitere vergleichsweise winzige Vertreter der Fauna im Lainzer Tiergarten sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Diese Schmetterlingsraupen formieren sich in der Abenddämmerung zu bizarren Karawanen und kriechen Eichenstämme aufwärts auf der Suche nach Futterplätzen in der Baumkrone. Die Dokumentation 'Der wilde Wald der Kaiserin' beobachtet diese Prozession und enthüllt zudem das Liebesleben der bekannten knallroten Feuerwanzen an der zirka 22 Kilometer langen Tiergartenmauer.
Mächtig und friedlich fliesst die Donau durch Wien. Die Filmautoren Sandra Rak und Karl Pridun erzählen die Geschichte des Flusses und seine Bedeutung für die Stadtgeschichte. Bis zu knapp 9000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde strömen flussabwärts. Die Donau als gebändigtes Gewässer ist allerdings eine junge Errungenschaft – über Jahrtausende lief sie völlig ungeregelt durch Stadt und Land. Je nach Wasserstand suchte sich die Donau einen anderen Hauptkanal für den Durchfluss durch Wien. Schon das antike Vindobona büsste am heutigen Kai einen Teil seiner Fläche ein, der vom Wasser mitgetragen wurde. Auf den Donauinseln weidete das ungarische Rind, bevor es am Heumarkt verkauft wurde. Heute befindet sich dort der Schwedenplatz.
Das Mariazellerland hat von jeher eine grosse Faszination auf die Menschen ausgeübt: die Weite und alpine Prägung der Landschaft, dazu die imposante Basilika. Auch der nahe gelegene Erlaufsee gilt als Naturjuwel, bekannt für seinen grossen Fischreichtum, bei Tauchern wegen seines klaren Wassers beliebt. Der Film stellt das traditionelle bäuerliche Leben sowie andere Traditionsberufe in dieser Region vor. Und er zeigt, wie der See zum Lebensmittelpunkt der eingesessenen Bevölkerung geworden ist.
Die Landschaft im Süden Niederösterreichs ist geprägt von den letzten Ausläufern der Alpen. Dieser filmische Streifzug präsentiert die 'Sonnenberge' mit ihrer vielfältigen Natur und Kultur – ein umfassendes Porträt dieses Lebensraumes und seiner Bewohner. Der eine züchtet 'Alpenlachse', der andere 'hat Pech': Hier gewinnen Bauern im Nebenerwerb als 'Pecher' auf traditionelle Weise das Harz der Schwarzkiefer – für Kosmetikprodukte, Terpentinöl sowie Kolophonium für Instrumentensaiten. In der Region zwischen Rax und Buckliger Welt finden sich auch die Hausberge der Wiener: Für viele Erholung Suchende und Extremsportler, Naturliebhaber und Kulturfreunde liegt dieses Paradies praktisch vor der Haustür. Eine Dokumentation von Barbara Fally-Puskás
Ruhig und unberührt windet sich ein Fluss durch eine sanfte Gebirgslandschaft: Die Lonka im Weisspriachtal mit ihren Bach- und Regenbogenforellen ist Herzstück des Biosphärenparks Lungau. Ein Naturjuwel, das seinesgleichen sucht. Das klare, kalte Wasser kommt aus jenem Hochplateau, das im Winter nicht selten Österreichs Kältepol ist – eingekesselt von den Hohen und Niederen Tauern und den Gurktaler Alpen ist der Lungau heute noch schwer zugänglich. Umso vielfältiger ist die Natur: Bergseen, Moore und artenreiche Almwiesen charakterisieren das Schutzgebiet, dessen Fauna und Flora kurze, aber intensive Sommer kennt. Bergmolche und Alpensalamander haben sich diesem Leben im Extrem über viele Tausende von Generationen angepasst. Alpensalamander-Weibchen können mehrere Jahre lang trächtig sein, ohne zu gebären, denn in kalten Sommern würden die Jungen nicht überleben. Schneehase, Schneehuhn, aber auch Marderartige wie der Iltis sind perfekt für die lange Zeit im Schnee gerüstet. Im Sommer legt der Neuntöter Vorratskammern für karge Zeiten an: Er spiesst seine Beute auf. Manches Stück davon grösser als das kaum 20 Gramm schwere Braunkehlchen. Für diesen winzigen Zugvogel ist der Lungau ein letztes Refugium im Alpenraum.