Der verwitwete Bücherwurm Hermann glaubt, in der eleganten Literaturliebhaberin Hanne die Richtige gefunden zu haben – doch nicht fürs Leben, sondern für sein baldiges Dahinscheiden. Der schwermütige Rentner will nach einer Krebsdiagnose weder kämpfen noch siechen wie seine geliebte Frau vor 30 Jahren, sondern selbstbestimmt abtreten – solange es ihm noch gut geht. Zunächst gilt es, das Herz der dreifachen Witwe Hanne zu erobern. Freitod oder Sterbehilfe kommen für Hermann mit Rücksicht auf seine alleinerziehende Tochter Claudia und seinen Enkel Lenny, die keine Ahnung von seiner schweren Krankheit haben, nicht infrage. Durch die Bekanntschaft mit der dreifachen Witwe Hanne, deren wohlsituierte Gatten bereits kurz nach der Eheschliessung das Zeitliche segneten, kommt ihm eine todsichere Idee: Er muss die 'Schwarze Witwe' heiraten, die sich als gelernte Apothekerin mit Gift bestens auskennt. Um Hannes Herz zu erobern, setzt der zuweilen unsensible und besserwisserische Hermann auf eine wohldosierte Mischung aus Hochstapelei, Understatement und Charme. So kommt er der Umworbenen näher, sein Ziel gerät aber immer mehr infrage: Durch die romantische Annäherung an seine Witwe in spe bereitet ihm das Leben wieder Freude.
Cast
Walter Sittler, Andrea Sawatzki, Anja Knauer, Arthur Gropp, Omar El-Saeidi, Verena Plangger, Gerhard Fehn
Dean McConnell und seine Freundin Fiona treffen sich auf einer Besichtigungstour im US-Schatzamt, um ihre Kinder auf ihre geplante Heirat einzustimmen. Doch dabei kommt es zur Katastrophe. Im Tresorraum stösst Dean auf seinen Ex-Kollegen Quentin Darby, dessen Bande Druckplatten im Wert von 100 Millionen Dollar entwenden will. – David Warry-Smith inszenierte einen tricktechnisch aufwendigen, spannenden Actionfilm, der durch prominente Besetzung überzeugt. Dean McConnell hat seinen Job als Agent beim US-Schatzamt verloren. Er überredet seinen Sohn Jeremy zu einer Besichtigungstour durch die Behörde, doch eigentlich will er ihm dabei nur schonend beibringen, dass er die Tourleiterin Fiona bald heiraten möchte. Jeremy reagiert jedoch eifersüchtig und will auch mit Fionas Tochter Amy nichts zu tun haben. Dean hat keine Gelegenheit, sie zu versöhnen, denn im Tresorraum des Ministeriums trifft er plötzlich seinen Ex-Kollegen und Rivalen Quentin Darby wieder. Auch dieser wurde von der Behörde entlassen und ist gerade dabei, mit seiner Bande Druckplatten für neue Geldscheine im Wert von 100 Millionen Dollar zu rauben. Todesmutig verfolgt Dean Quentins Gang auf das Hochhausdach und kann nach einem heftigen Schussgefecht verhindern, dass die Räuber sich per Hubschrauber absetzen. Der Helikopter gerät ins Trudeln, stürzt in das Gebäude und explodiert mitsamt der Beute. Auf dem Dach des Gebäudes strömt indessen Gas aus einer beschädigten Leitung und entzündet sich durch eine achtlos von den Gangstern weggeworfenen Zigarette. Die Feuerwalzen bewegen sich rasend schnell aufeinander zu und versperren Fionas Gruppe den Fluchtweg. Das einstürzende Treppenhaus droht zur tödlichen Sackgasse zu werden, doch Fiona übernimmt beherzt die Führung. Dean, der inzwischen zu der Gruppe gestossen ist, nimmt Kontakt zu Federal Agent Walter Feign auf, dem Chef der Rettungstruppe. Er erfährt, dass ihm noch 15 Minuten bleiben, bis die beiden Feuer aufeinanderprallen und eine gigantische Explosion auslösen werden. Er findet in letzter Sekunde einen Ausweg, steht aber erneut Quentin gegenüber. Es kommt zu einem erbitterten, finalen Duell. Jürgen Prochnow ('Das Boot') spielt mit lakonischer Geste den eiskalten Gangster, Eric Roberts ('Der Pate von Greenwich Village') verkörpert den rechtschaffenen Vater, der in der Not zum Draufgänger wird. Geschickt verknüpft die Erzählung eine spektakuläre Katastrophe mit der einfühlsamen Geschichte eines heiklen Vater-Sohn-Verhältnisses.
Cast
Eric Roberts, Jürgen Prochnow, Venus Terzo, Kaj-Erik Eriksen, Cali Timmins, Lisa Marie Caruk, Sheila Moore
Die mehrteilige Dokumentationsreihe 'Die Habsburger in Europa' ist ein Streifzug durch die europäische Geschichte und zu den schönsten und bedeutendsten Wirkstätten der Habsburger. Das Haus Habsburg war eine der einflussreichsten Dynastien und über Jahrhunderte hinweg zentraler Gestalter der europäischen Geschichte. Im Elsass und im Schweizer Aargau finden sich die ältesten Spuren des Herrschergeschlechts: malerische Burgen, Klöster und Ruinen. Der Aufstieg der Habsburger von einer regionalen deutschen Herzogsfamilie aus dem heutigen Elsass zur mächtigsten Herrscherdynastie Europas spiegelt sich auch in den vielen baulichen Zeugnissen wider, die heute noch an ihren Aufstieg und ihre einstige Macht erinnern. Ausgangspunkt der filmischen Reise in jene Länder und zu jenen Orten, die bis heute von den Habsburgern geprägt sind, ist die Wiener Hofburg. Ausgehend vom einstigen Machtzentrum der deutsch-römischen Kaiser führt die Reise zunächst nach Westen, ins Elsass und in den Schweizer Kanton Aargau, wo das Geschlecht der Habsburger vor rund 900 Jahren in das Licht der Geschichte trat. Einen besonderen Stellenwert hat für die Habsburger bis heute das Kloster Odilienberg im Elsass, wo die Reliquien der Heiligen Ottilie aus dem 7. Jahrhundert aufbewahrt werden. Den Habsburgern gilt die adelige Frau aus dem fränkischen Geschlecht der Etichonen als Stammmutter ihrer Dynastie. Ebenfalls hoch über dem Rheintal erhebt sich die Burgruine Hohlandsberg, die viele Jahrhunderte später auf Befehl von Rudolf von Habsburg erbaut wurde. Sie zeugt vom beeindruckenden politischen Aufstieg der Habsburger zu einer deutschen Königsdynastie im 13. Jahrhundert. Die Wahl Rudolfs zum deutschen König 1273 bedeutete einen enormen Zuwachs an Macht und Prestige, der sich auch in einer regen Bautätigkeit manifestierte. Ein Abstecher nach Süden führt in den Schweizer Kanton Aargau, wo sich die Überreste der Habsburg erheben, die dem Geschlecht auch seinen Namen gegeben hat. Dort hat der Mittelalterarchäologe Peter Frey jahrelang zur Baugeschichte der Burg geforscht, von der nur mehr ein Teil erhalten ist. So wie Rudolf einst nach Osten, in das Herzogtum Österreich gezogen ist, um seinen Rivalen Ottokar von Böhmen zu besiegen, folgt der erste Teil der Dokumentationsreihe seinen Spuren nach Dürnkrut – und damit an den Schauplatz einer der grössten Schlachten des Mittelalters. Ausserdem beleuchtet er auch die Bedeutung von Symbolen zur Festigung von Machtansprüchen und Status im Mittelalter. Im Dom von Speyer liess sich Rudolf I. neben den deutschen Königen früherer Adelsgeschlechter bestatten und untermauerte damit den neuen Status seiner Familie. Schliesslich steht ein Besuch der Schatzkammer in der Hofburg in Wien auf dem Programm, wo seit rund 200 Jahren die Reichsinsignien Reichskrone, Schwert und Zepter aufbewahrt werden.
Kein europäisches Adelsgeschlecht hat mehr Spuren hinterlassen als die Habsburger, keine Dynastie war auf Dauer mächtiger. Ihre Burgen und Schlösser haben die Jahrhunderte überdauert. Als gewählte Kaiser und Könige nahmen die Habsburger grossen Einfluss auf die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Heiligen Römischen Reichs. Diese Folge führt durch Regionen, die oft über Jahrhunderte von ihnen verwaltet und regiert wurden. Die Hofburg in Wien spiegelt als einer der grössten Palastbauten der Welt mit ihren Bauphasen den kometenhaften Aufstieg des Hauses Habsburg wider. In den ehemaligen kaiserlichen Weinkellern lagern heute Gipsmodelle diverser Statuen und Denkmäler aus der Zeit der Doppelmonarchie. Dem Herrschergeschlecht gelang auch der Ausbau der habsburgischen Hausmacht im Osten, wo nach dem Sieg König Rudolfs I. über Ottokar von Böhmen die Herzogtümer Österreich und Steiermark an die Habsburger fielen. Später kamen Kärnten, Krain und Tirol dazu. Die enorme Bedeutung von Innsbruck wird bei einem Besuch in der Hofburg Innsbruck deutlich, die Kaiser Maximilian I. besonders geliebt hat. Auf Schloss Tratzberg hoch über dem Inntal lässt sich neben einem bedeutenden Stammbaum der Habsburger sogar das seit mehr als 500 Jahren unveränderte Schlafzimmer des Kaisers bestaunen. In der Hofkirche von Innsbruck beeindruckt das prunkvolle Grabmal mit den überlebensgrossen 'Schwarzen Mandern', das Maximilian für sich errichten liess. Weiter geht die Reise in die Kaiserburg nach Wiener Neustadt, wo Maximilian schliesslich in einem schlichten Grab bestattet wurde. Ein Besuch des Wiener Stephansdoms führt zur Grablege von Maximilians Vater, Kaiser Friedrich III. In Prag hinterliess das Wetteifern zwischen Herzog Rudolf IV. und seinem Schwiegervater, Kaiser Karl IV., sichtbare Spuren: Dort liess Karl IV. aus dem Geschlecht der Luxemburger den Veitsdom errichten und gründete die älteste deutsche Universität. Rudolf stiftete daraufhin den Stephansdom und die Universität Wien, die Alma Mater Rudolphina. Die filmische Reise führt von Wien nach Prag und über die berühmte Karlsbrücke auf die Prager Burg und in den prächtigen Veitsdom. Weiter geht es nach Süden in das Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal in Kärnten. Dort liegen seit der Überstellung ihrer sterblichen Überreste vor mehr als 200 Jahren einige der frühesten Habsburger in einer Gruft in der Stiftskirche. Deutlich prunkvoller liessen sich ihre Nachfahren in der Kapuzinergruft in Wien zur letzten Ruhe betten: Besonders beeindruckend sind die Barocksärge von Kaiser Karl VI., seiner Tochter Maria Theresia und deren Gemahl Franz Stephan von Lothringen.
Die 'Burgundische Hochzeit' 1477 zwischen dem römisch-deutschen Kaiser Maximilian I. und Maria von Burgund legte den Grundstein für ein Reich, das grosse Gebiete rund um den Erdball umfasste. Ein Reich, in dem nach Kaiser Karl V. 'nie die Sonne unterging'. Der erste Teil der Dokumentation über die Habsburger widmet sich den geopolitischen Folgen dieser Hochzeit, die zur Teilung des Hauses Österreich in eine spanische und eine deutsche Linie führte. Denn die Kinder des Herrscherpaares, Margarete von Österreich und Philipp der Schöne, wurden mit den Kindern der spanischen Herrscher Ferdinand von Aragon und Isabella von Kastilien verheiratet, Johann und Johanna. In der nächsten Generation wurden die beiden Söhne von Philipp dem Schönen und Johanna von Kastilien zu den römisch-deutschen Kaisern Karl V. und Ferdinand I. gewählt. Als römisch-deutscher Kaiser und spanischer König ist Karl V. viel auf Reisen, sowohl im Reich als auch in Spanien. Der Film folgt seinen Spuren von Madrid über Toledo bis nach Granada, wo sich in der Alhambra arabische Baukunst und italienische Renaissance eindrucksvoll ergänzen. Eine weitere Station ist das Kloster von Yuste, heute Teil der Region Extremadura ganz im Westen Spaniens: Karl V. hatte den entlegenen Ort als letztes Refugium gewählt, wohin er sich schwer krank zurückgezogen hatte, frustriert von den Entwicklungen seiner Zeit. Karls Sohn, der spanische König Philipp II., hat seine Spuren etwa in Segovia in Zentralspanien hinterlassen. Dort hatte er im 16. Jahrhundert mithilfe von Fachleuten aus Tirol eine Münzprägestätte errichten lassen. Ein Teil des Goldes und Silbers aus den spanischen Vizekönigreichen in Amerika, der Neuen Welt, wurde im Hafen von Sevilla entladen, nach Segovia gebracht und dort zu Münzen geprägt. Der Film begleitet den britischen Habsburg-Experten Simon Winder auf seiner Reise durch Österreich. Seine Spurensuche führt ihn zunächst in das Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien, wo die bedeutendsten Urkunden zur Geschichte der Habsburger aufbewahrt werden, und ins Zeughaus nach Graz, in die weltweit grösste Sammlung historischer Waffen aus dem 16. Jahrhundert. In Kärnten trifft Simon Winder den Burgherrn von Hochosterwitz, Karl Khevenhüller. Dessen Vorfahre Hans Khevenhüller war Botschafter des römisch-deutschen Kaisers am spanischen Hof – und damit ein Freund von Philipp II.
Urlaub in Österreichs Bergen – ein Erlebnis, das erst mit dem Ausbau der Nebenbahnen in die entlegeneren Teile der Alpen möglich wurde. Während die grossen Eisenbahnlinien der K.-u.-k.-Zeit, die Südbahn und die Westbahn, anfangs primär logistischen und militärischen Erfordernissen dienten, öffnete der Ausbau der Nebenbahnen die Tür zum Tourismus. Der Film stellt Menschen vor, die vom Wandel der Alpen von der entrückten Bergregion hin zum Tourismusziel auf die eine oder andere Weise betroffen waren. Mit aufwendigen Spielszenen und Originaldokumenten von damals erzählen sie die Geschichte der Erschliessung der heimischen Täler und Alpen im 19. und 20. Jahrhundert.
Der Film beleuchtet das Reisen in Österreich Ende des 19. Jahrhunderts auf den kleinen Eisenbahnrouten, den Nebenbahnen. Wer baute diese Bahnen, stampfte sie in kürzester Zeit aus dem Boden? Originelle Anekdoten, erzählt von Nachfahren von Lokführern, Hoteliers, Schienenputzerinnen und der ersten Stationsvorsteherin der Monarchie, geben Einblicke in die Entwicklung des Tourismus. Sie führen an die entlegensten Stellen der schönsten Berge und Täler. Zwischen Salzburg und Bad Ischl sind die Spuren der Entrepreneurs Josef Stern und Franz Hafferl zu finden, die sich als Eisenbahnbauer in der Monarchie durchsetzten. Es geht auf den Schafberg, nach Bad Gastein, Zell am See im Pinzgau, ins Zillertal, an den Achensee, ins Karwendel und zur Murtal- und Gleichenbergerbahn der Steiermärkischen Landesbahnen.
Die 'Kaiserin Elisabeth Bahn' zwischen Wien und München schliesst ab 1860 die wichtigste Lücke im europäischen Eisenbahnnetz und ermöglicht die direkte Reise von Paris nach Konstantinopel. 'Den ganzen Kontinent zieht es nach Osten!', gibt Mark Twain als Reisedevise aus. Bald erhält Kaiserin Elisabeth ihren ersten Hofsalonzug und bricht mit dem ihr eigenen Elan in alle Himmelsrichtungen auf. Gleichzeitig lässt in Wien die Luxusreisegesellschaft Wagons-Lits ihren ersten Schlafwagen des extravaganten Orientexpress bauen. Der legendärste Zug, der jemals auf Schienen fahren wird, bringt internationales Flair und Prominenz in die Kaiserstadt, und die Strecke wird zur wichtigsten Eisenbahnroute der Monarchie. Auf ihr reisen Potentaten inkognito und auf Staatsbesuch, Magnaten im Rausch der Gründerzeit, Stars und Sternchen der Kunst und der Gesellschaft. Von den Anfängen der heutigen Westbahn bis zur prominentesten Passagierin des Orientexpress, Kaiserin Elisabeth persönlich, spannt sich der Bogen dieser faktenreichen Dokumentation. Elegante Salonwagenfahrten, dramatische Überfälle, historische Reenactments, Drohnenaufnahmen und zahlreiche Experteninterviews bieten neue Einblicke in die aufwendige Form des Reisens des kaiserlichen Hofes. Technische Details erklären die Geheimnisse hinter der Überwindung der Trägheit.
Wiederholung
W
Cast
Elisabeth Klokar, Lisa Joy Augustin, Silvia Angelo, Roman Hans Gröger, Monica Kurzel-Runtscheiner, Gottfried Rieck, Martina Winkelhofer
Als der neue englische König Charles III. im Mai 2023 gekrönt wurde, wird wenigen bewusst gewesen sein, dass damit ein Achtel Steirer den englischen Thron besteigt. Denn Charles' Urgrossvater Prinz Alexander von Hessen, der in russischen Diensten stand, musste einst wegen einer nicht standesgemässen Heirat den Hof verlassen. Doch er war auch ein Cousin von Erzherzogin Sophie, der Mutter von Kaiser Franz Joseph. So konnte er in österreichische Dienste treten und wurde nach Graz versetzt, wo er mit seiner Frau lebte. Dort kam ihr Sohn Ludwig zur Welt, der erste Prinz einer neuen Dynastie, dem Haus Battenberg. Ludwig ging später nach England, heiratete dort eine Enkelin von Queen Victoria und machte Karriere in der Royal Navy. Im Ersten Weltkrieg folgte er dem Beispiel des Königshauses. König Georg V. änderte den Namen seiner Familie von 'Sachsen-Coburg und Gotha' in das urenglische 'House of Windsor'. Und aus Ludwig von Battenberg wurde Louis Mountbatten. Sein Enkelsohn war Prinz Philipp, Ehemann von Queen Elizabeth und Vater von Charles III. Noch heute erinnert eine Villa in Graz an die Battenberger, und auch die Taufe des Urgrossvaters von König Charles hat Spuren in der Mur-Metropole hinterlassen.
Themen: Filmfestspiele von Cannes – Deutsches Kino stark vertreten / Valie Export – Tod der österreichischen Künstlerin / Niedersächsische Bühnen – Für mehr finanzielle Unterstützung / Doku 'AIDS – in Zeiten der Liebe' – Gespräch mit Regisseur J. Nichelmann / 'The Joy of Aging' – Rösingers Buch übers Altern
Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Es bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Themen.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. 'nano' macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht 'nano' seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. 'nano' ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmässig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
'Alpenpanorama' zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
Es wird vom aktuellen Geschehen in Österreich und weltweit berichtet. Mit den wichtigsten Neuigkeiten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Sport bleiben das Publikum stets auf dem Laufenden.
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Themen: Filmfestspiele von Cannes – Deutsches Kino stark vertreten / Valie Export – Tod der österreichischen Künstlerin / Niedersächsische Bühnen – Für mehr finanzielle Unterstützung / Doku 'AIDS – in Zeiten der Liebe' – Gespräch mit Regisseur J. Nichelmann / 'The Joy of Aging' – Rösingers Buch übers Altern
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Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. 'nano' macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht 'nano' seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. 'nano' ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmässig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Die bildgewaltige Dokumentationsreihe 'Unser grüner Planet' setzt die erfolgreiche 'Planet'-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Die erste Folge der Koproduktion von ZDF, 'Terra X' und der BBC entführt in die Welt der Tropen. Nirgendwo ist die Vielfalt an Pflanzen grösser als dort. Ein Lebensraum, der geprägt ist von grosser Hitze, starken Regenfällen und enormer Konkurrenz ums Licht. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Massstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Der Artenreichtum der Pflanzen nimmt von den Polen zum Äquator zu, im Tropengürtel ist er am grössten. Daher konkurrieren in tropischen Regenwäldern Tausende von Arten ums Licht. In Mittelamerika hat eine Baumart dabei eine besondere Strategie entwickelt – der Balsabaum. Er kann pro Jahr mehrere Meter wachsen, während seine Konkurrenten es meist nur auf wenige Zentimeter bringen. So erreicht der Balsabaum als Erster das lichtdurchflutete Kronendach – doch das schnelle Wachstum hat einen Nachteil. Der Balsabaum kann keine solide Holzschicht anlegen, sein Holz bleibt voller Hohlräume. Und so stirbt der Emporkömmling oft schon nach nur 30 Jahren, während die langsamere Konkurrenz Hunderte von Jahren alt werden kann – falls sie einen Platz an der Sonne erreicht. Nach den erfolgreichen Reihen 'Ein perfekter Planet', 'Eisige Welten' und 'Sieben Kontinente – Ein Planet' begibt sich 'Terra X' diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe 'Unser grüner Planet' zeigt ihre fantastischen Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Minidrohnen der neuesten Generation fliegen durchs Blätterdach, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert 'Unser grüner Planet' in doppelter Hinsicht neue Perspektiven – sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Die bildgewaltige Dokumentationsreihe 'Unser grüner Planet' setzt die erfolgreiche 'Planet'-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Diese Folge der fünfteiligen Koproduktion von ZDF/'Terra X' und der BBC verrät, mit welchen Strategien Pflanzen in Wüsten überleben können. Sie haben verblüffende Tricks entwickelt, um mit der Trockenheit zurechtzukommen – denn Wasser bedeutet Leben. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Massstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Zu den charakteristischsten Wüstenpflanzen gehören Kakteen. Eine der grössten Arten ist der Saguaro, der im Südwesten Nordamerikas vorkommt. In seinem Inneren speichert er Wasser. Um möglichst viel davon aufnehmen zu können, ist der Stamm mit flexiblen Rippen überzogen, die sich wie eine Ziehharmonika ausdehnen und zusammenziehen können. Ein Trick, den viele Kakteen beherrschen. Eine weitere Kaktus-Art wächst auf einer abgelegenen felsigen Insel vor der Küste Mexikos. Dort nistet eine grosse Kolonie von Seevögeln – vor allem Tölpel. Sie ernähren sich von Fischschwärmen aus dem die Insel umgebenden Meer. Dabei entsteht viel Kot, den Pflanzen normalerweise nur in geringen Mengen vertragen. Die Kakteen haben jedoch einen Weg gefunden, die toxischen Anteile des Kots zu tolerieren und die ebenfalls enthaltenen Nährstoffe für ihr Wachstum zu nutzen. Tatsächlich gedeihen die Pflanzen dort so gut, dass sie einen regelrechten Wald bilden. Die Tölpel nutzen die Kakteen, um in deren Schatten ihre Jungen aufzuziehen. Nach den erfolgreichen Reihen 'Ein perfekter Planet', 'Eisige Welten' und 'Sieben Kontinente – Ein Planet' begibt sich 'Terra X' diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe 'Unser grüner Planet' zeigt deren fantastischen Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen mitten durch die Wüstenvegetation, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert 'Unser grüner Planet' in doppelter Hinsicht neue Perspektiven – sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Junge Seeleute auf grosser Fahrt: Auf dem Containerschiff 'Chicago Express' müssen junge Auszubildende zum ersten Mal zeigen, was in ihnen steckt. Ihr Traum: ein Job in der Seeschifffahrt. Die Reportage begleitet 14 Auszubildende auf einem 336 Meter langen Containerschiff der Hapag-Lloyd-Flotte. Elf Wochen lang lernen sie zwischen Europa und Amerika, was es heisst, zur See zu fahren – mit echten Herausforderungen und bewegenden Momenten. 'Ich wollte raus aus dem Alltag – und rein ins Abenteuer', sagt Selina Schwarz, als sie zum ersten Mal die Gangway der 'Chicago Express' betritt. Gemeinsam mit 13 weiteren Auszubildenden beginnt für sie eine Reise, die mehr ist als nur eine Ausbildung: Es ist ein Härtetest für Körper, Geist und Teamgeist. Die 'ZDF.reportage: Seefahrt für Anfänger – Erste Fahrt auf dem Containerschiff' begleitet die jungen Kadetten auf ihrer ersten grossen Fahrt. Von Wilhelmshaven aus geht es über das Mittelmeer, entlang der US-Ostküste und zurück – elf Wochen auf engem Raum, mit straffen Zeitplänen und echten Herausforderungen. An Bord der 'Chicago Express', einem 336 Meter langen Containerschiff mit Platz für über 8600 Container, erleben die Auszubildenden den Alltag auf See. Sie lernen, wie man ein Schiff navigiert, Maschinen wartet und im Team arbeitet. Dabei werden sie nicht nur fachlich gefordert, sondern auch emotional: Heimweh, Erschöpfung und die Enge an Bord bringen sie an ihre Grenzen. Besonders beindruckt ist Kadettin Selina, als sie unter Anleitung des Kapitäns das riesige Schiff aus dem Hafen von Genua steuern soll. 'Ich hatte das Steuer in der Hand – und das Vertrauen der Crew', erinnert sie sich. Solche Momente zeigen, wie schnell die Auszubildenden Verantwortung übernehmen müssen. Doch es gibt auch ruhigere Zeiten: In der französischen Hafenstadt Fos dürfen die Kadetten das Schiff nicht verlassen, nutzen aber die Gelegenheit, sich im Freizeitraum zu entspannen. In Barcelona hingegen haben sie ein paar Stunden Landgang und erkunden die Stadt – eine willkommene Abwechslung vom Bordalltag. Die Reportage zeigt nicht nur die Ausbildung auf einem Containerschiff, sondern auch die persönliche Entwicklung der jungen Menschen. Sie lernen, sich selbst zu organisieren, im Team zu arbeiten und mit Herausforderungen umzugehen. Am Ende der Reise sind sie nicht mehr dieselben wie zu Beginn – sie haben nicht nur das Meer, sondern auch sich selbst besser kennengelernt. 'Seefahrt für Anfänger – erste Fahrt auf dem Containerschiff' ist eine eindrucksvolle Reportage über das Leben und Arbeiten auf See – authentisch, emotional und nah dran an den Protagonisten.
Die Berge der Ostalpen, klare Alpenseen, lebendige Städte: Kärnten, das südlichste Bundesland Österreichs, gehört zu den Lieblingszielen deutscher Urlauber. Moderator Michael Friemel geht auf Entdeckungstour durch die Nockberge und die Ferienregion Villach mit dem Faaker See und dem Ossiacher See. Dabei geht er gleich mehrfach baden – und zwar bevorzugt in sprudelndem Quellwasser. Das findet er im urigen Karlbad in den Nockbergen und im Urquellbecken von Villach-Warmbad. Aber auch die Seen laden zum Baden ein – und zum Bootfahren. Kärnten steht für Naturerlebnisse und gute Küche, die im Dreiländereck Österreich-Italien-Slowenien sowohl alpenländisch als auch nach Süden schmeckt. Ausserdem gibt es Überraschungen: Mit Japanmakaken und Zitronensorten aus aller Welt hat Michael Friemel in Kärnten nicht gerechnet.
In Nordfrankreich finden sich wildromantische Küstengebiete, einige der bekanntesten Weinbauregionen der Erde, Schlösser und Kathedralen sowie eine der schönsten Städte der Welt: Paris. Allein im Loire-Tal stehen so viele Burgen und Paläste, dass gar nicht alle in diesem Film gezeigt werden können. Aus der Luft erschliesst sich die Schönheit des Parks von Versailles ebenso wie die wilde Kraft des Atlantiks, der die Küste der Bretagne umtost. Ob Chablis, Burgund oder Champagne – viele der nordfranzösischen Landschaften sind untrennbar mit dem Weinbau verbunden, und ihre Namen wecken Assoziationen von Luxus und Genuss. Zu den ältesten Weinlagen Frankreichs zählt Clos de Vougeot, angelegt von Zisterziensermönchen zu Beginn des 12. Jahrhunderts. In den Ardennen und entlang der Küste der Normandie erinnern noch immer viele Festungen, Bunkeranlagen und Soldatenfriedhöfe an die Kämpfe der beiden Weltkriege, die in diesem Teil des Landes ausgetragen wurden.
Frankreichs Süden vereint die Schönheit von Natur und Kultur. Von den Burgen der Pyrenäen führt die Reise über das Zentralmassiv bis in die Provence und an die Côte d'Azur. Baudenkmäler aus der Römerzeit wie der Pont du Gard erinnern an die Bedeutung Südfrankreichs seit der Antike. Luftaufnahmen bringen die Spuren der Geschichte besonders zur Geltung. Aber auch moderne Bauten beeindrucken – wie das 270 Meter hohe Viadukt von Millau. Auch wenn Frankreichs Süden bei Touristen beliebter ist als der Norden des Landes: Frankreich hat für jeden Geschmack etwas zu bieten – seien es die sehr unterschiedlichen Küsten an Atlantik und Mittelmeer, ursprüngliche Landschaften wie die Camargue oder die Schluchten von Ardèche und Tarn, schöne Städte und Dörfer, historische Stätten oder der Glanz der mondänen Côte d'Azur. Auch die Weingüter rund um Bordeaux und der Wallfahrtsort Lourdes ziehen Besucher aus der ganzen Welt an.
Ganz im Südwesten Europas warten endlos lange Sandstrände, eine wilde Natur und malerische Dörfer und Städte: Besonders aus der Luft zeigt sich die ganze Schönheit Portugals. Portugal ist eine Entdeckernation. Ab dem 15. Jahrhundert bereisen die Portugiesen die Weltmeere, bringen Schätze und Reichtümer mit. Heute entdecken viele Besucher Portugals reiche Natur und Kultur. In Portugal vereinen sich Land und Meer. An die Strände der Algarve im Süden des Landes zieht es viele Touristen. An der Westküste reiten die besten Surfer der Welt Riesenwellen. Doch das Herz des Landes schlägt in Lissabon. Die Metropole am Atlantik bietet ein vielfältiges Kulturleben und lädt zum Flanieren ein. Die Geschichte Portugals ist geprägt vom Krieg. Seine Gründung im Jahr 1143 fällt in die Zeit der Reconquista, der Zurückdrängung der muslimischen Mauren von der Iberischen Halbinsel durch christliche Herrscher. Das Land muss sich seine Unabhängigkeit immer wieder erkämpfen. Mehrfach greifen die Spanier nach ihrem westlichen Nachbarn. Viele historische Burgen und Wehranlagen aus den Jahrhunderten sind erhalten und zeugen von dieser Zeit. Ein Besuch gleicht einer Reise ins Mittelalter. Ab dem 15. Jahrhundert steigt Portugal zum Imperium auf. Sein Kolonialreich umspannt den Erdball. Die Portugiesen treiben Handel und tragen ihren katholischen Glauben in die Welt. Prachtvolle Kirchen und Klöster zeugen von tiefer Frömmigkeit und grossem Reichtum.
Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt – und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen. Diese Folge zeigt die grösste Baleareninsel Mallorca mit ihrer die Schönheit und Vielfalt. Sie begleitet Meeresbiologen bei der Rettung der Neptungraswiesen, zeigt, wie Wissenschaftler sich für den Schutz der Mönchsgeier in der Serra de Tramuntana einsetzen und trifft Korbflechterinnen von Capdepera, die eine alte Handwerkskunst bewahren. Mallorca, bekannt für seine steilen Küsten, die majestätische Serra de Tramuntana und fruchtbaren Olivenhaine, ist auch Heimat des Wissenschaftlers José Escaño Roepstorff. Er versucht mit dem Projekt 'MedGardens', die bedrohten Neptungraswiesen rund um die Insel zu retten. Diese Unterwasserpflanzen sind wichtig für das marine Ökosystem, aber durch Tourismus und Umweltverschmutzung stark gefährdet. Mit viel Hingabe werden sie gesammelt und an geeigneten Stellen wieder angesiedelt. In die Höhen der Serra de Tramuntana arbeitet Pep Tapia von der 'Fundación Vida Silvestre Mediterránea' unermüdlich für den Schutz der Mönchsgeier. Diese majestätischen Vögel waren einst vom Aussterben bedroht, doch dank der Bemühungen von Naturschützern leben wieder rund 350 Exemplare auf der Insel. Mit Kameras überwachen sie die Geier und dokumentieren ihre Lebensweise, um ihren Fortbestand zu sichern. In Capdepera bewahren die 'Ses Madones de sa Llata' eine alte Handwerkskunst: das Flechten von Körben und anderen Gegenständen aus Palmblättern. Antonella Farris und Araceli Iranzo haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese uralte Tradition zu erlernen und weiterzuführen, um das Wissen der letzten Korbflechterinnen für kommende Generationen zu erhalten. Die Folge zeigt auch Mallorcas kulturelles Erbe – von den maurischen Terrassen bis zur modernen Küche, wo traditionelle Speisen wie das Gebäck Ensaïmada und die Rohwurst Sobrasada immer noch eine wichtige Rolle spielen.
Menorca wird 'die kleine Schwester von Mallorca' genannt und ist die zweitgrösste Insel der Balearen. Ganz Menorca ist Biosphärenreservat mit einer grossen Artenvielfalt. Menorca ist der östlichste Punkt Spaniens im Mittelmeer. Diese Folge der Reihe erkundet das UNESCO-Weltkulturerbe der talayotischen Bauten und stellt die typisch menorquinische Reitkunst vor – die Menorquiner haben sogar ihre eigene Pferderasse auf der Insel. Menorca bezaubert vor allem durch türkises Wasser, unberührte Natur, grosse geologische Vielfalt und viele Einzigartigkeiten, die nur dort zu finden sind. Obwohl sie nur ein Fünftel der Nachbarinsel Mallorca misst, hat Menorca im Mittelmeer seit jeher eine grosse strategische Bedeutung. Araber, Briten und Franzosen stritten um die Vormacht am Hafen der Hauptstadt Mahón, bevor die Insel 1802 spanisch wurde. Der sechs Kilometer lange Naturhafen gilt als grösster Europas und war schon immer bei den Seemächten begehrt. Davon zeugen auch die vielen historischen Befestigungsanlagen an der majestätischen Hafeneinfahrt. Auch die jahrtausendealten Talayot-Siedlungen sind ein Relikt der bewegten Geschichte der Insel. Die hohen Steintürme aus der Bronzezeit geben noch heute Rätsel auf. Über 2000 Ausgrabungsstätten gibt es auf Menorca. Aus der Talayot-Kultur stammen auch die gefürchteten Steinschleuderer, die der Inselgruppe ihren Namen gaben, denn 'Balearen' heisst übersetzt 'Steinschleuderkämpfer'. Mit Bleikugeln wurden sie zur Waffe – und die Menorquiner zogen schon für die Römer in die Schlachten. Heute ist es ein friedvoller Volkssport. Menorca hat sich eine sehr eigene Kultur bewahrt. Mit inseltypischen Sandalen, aromatischem Käse und sogar einer eigenen Pferderasse unterstreichen die Menorquiner ihre Einzigartigkeit. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt – und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen.
Ibiza steht für exzessive Partys, für Luxustourismus auf der einen, Hippie-Träume auf der anderen Seite. Dass Fremde auf der Insel ihr Glück suchen, sind die Einheimischen lange gewohnt. Phönizier, Römer, Mauren – alle waren sie da, viele blieben. Die Ibizenker nehmen es gelassen. Ihr Geheimnis: Weltoffenheit pflegen und trotzdem die eigenen Traditionen bewahren. Diese Folge taucht in den Alltag der Einheimischen ein. Im Naturpark 'Ses Salines' gewinnen Salzgärtner seit Generationen durch ein ausgeklügeltes System von Wasserbecken das berühmte Ibiza-Salz. Das Meer rund um die Insel ist das Reich der Apnoetaucherin Sarah González Tur, die in minutenlangen Tauchgängen die bunte Unterwasserwelt erkundet. Im Innern der Insel hat die Feuerwehr alle Hände voll zu tun. Mit Löschübungen trainieren die Feuerwehrleute für den Ernstfall. Weil das bäuerliche Leben verschwindet, wächst immer mehr Wald – eine Gefahr angesichts zunehmender Trockenheit. Einige Landwirte aber gibt es noch. Auf der Finca der Familie Marí sind auch die jungen Familienmitglieder eingestiegen, sie wollen die Farm fit für die Zukunft machen. Lokal essen mögen auch die Züchter der uralten Hunderasse Podenco Ibicenco: Mit ihren schnellen Hunden gehen sie auf Kaninchenjagd. Doch am Ende ist die Beute weniger wichtig als der Auslauf von Hunden und Herrchen. Die Reise endet im Süden der Insel. In der Hauptstadt Eivissa weiht die Goldschmiedin Elisa Pomar in die Symbolik des prächtigen ibizenkischen Schmucks ein – über Jahrhunderte Ausstattung vieler Mädchen und bis heute eine lebendige Tradition. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt – und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen.
Tiefblaues Meer, goldene Strände, ein paar Dörfer und Leuchttürme – das ist längst nicht alles, was Formentera, die kleinste Insel der Balearen, zu bieten hat. Diese Folge begleitet unter anderem den Fotografen Gerardo Ferrero bei seiner täglichen Tour durch das Naturschutzgebiet 'Ses Salines'. Im Frühling ist Brutzeit, und auch zahlreiche Zugvögel machen dort Station. Vor der Küste sind Unterwasserarchäologen dabei, Spuren der langen Geschichte der Insel aufzuspüren. Sie entdecken Anker und Kanonen – Zeugen der Schlachten, die dort stattfanden, um Piraten zu bekämpfen. Am Meeresboden wachsen rund um Formentera auch die Seegraswiesen – sie sind die Lunge des Mittelmeers und ein wichtiges Ökosystem. Das will die Ozeanografin Daisee Aguilera Einheimischen und Touristen zu vermitteln, indem sie mit ihnen Kajaktouren unternimmt. Für den Fischer Raúl Colomar Tur sind die Seegraswiesen beides: ein Segen, weil sie für Fischreichtum sorgen – und ein Ärgernis, weil das Gras seine Netze verstopft. Fangen tut er trotzdem reichlich. An Land bereiten sich die Tänzerinnen des traditionellen Bauernballs, des 'Ball Pagès', auf ihren Auftritt vor. Dafür müssen aufwendige Kostüme geschneidert, Instrumente und Tänze geübt werden. Aktivisten sind unterdessen dabei, die Strände von Mikroplastik zu befreien. Und sie machen Kunst aus den angeschwemmten Fundstücken. Rauls Fisch trocknet später in der Bucht von Es Caló an der Leine. Daraus wird der traditionelle Trockenfisch Peix Sec, den ein Koch im Restaurant gleich nebenan zum beliebten Bauernsalat verarbeitet. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt – und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. 'nano' macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht 'nano' seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. 'nano' ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmässig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Es bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Themen.
Die Komplexität des Weltgeschehens verständlich erklärt: Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle, sportliche und sonstige Ereignisse in komprimierter Form.
Die Dokumentation 'Kleine Meise ganz gross' erzählt die Geschichte eines Kohlmeisen-Jungen vom Schlupf bis ins Erwachsenenalter und von der ungewöhnlichen Suche nach einem eigenen Revier. Der Film enthüllt dabei die verborgene und zauberhafte Welt der Kohlmeisen in einer Mischung aus beeindruckenden Aufnahmen, verblüffenden Beobachtungen und feinem Humor. Kleine Meise – mit grossem Unterhaltungswert! Unter den kleinen Meisen ist sie ganz gross – die Kohlmeise. Sie ist sogar die grösste heimische Meise und von ihrer Anzahl her die häufigste, die es überall in Europa gibt. Sie ist deshalb auch die wahrscheinlich bekannteste Meisenart. Aber kennen wir den 'Allerweltsvogel' mit der schwarzen Haube und dem gelben Gefieder? Dieser Film entführt in eine Welt direkt vor unserer Tür, die den meisten verborgen bleibt. Denn Kohlmeisen verfügen über erstaunliche Qualitäten: Sie können ganze Heerscharen von Raupen besiegen. Sie sind wagemutige Akrobaten, die sich auch gegen Grössere zu wehren wissen. Und Kohlmeisen sind clevere soziale Netzwerker, die sich mit anderen Vögeln zur Nahrungssuche verbünden. Als intelligente Kommunikatoren können sie ihren Gesang wie eine Sprache benutzen. Kohlmeisen sind fürsorglich, vorausschauend, wagemutig und vor allem – höchst anpassungsfähig. Ob im Garten, im Wald oder in der Stadt, überall kommen sie zurecht. Ein Erfolgskonzept. Aber nicht ihr einziges: Manche Kohlmeisen haben auch ein 'Entdecker-Gen', das ihnen sogar entferntere Welten eröffnet.
Mitten in Europa liegt eine Wildnis, die unersetzlich ist für den Vogelzug des Kontinents. Der Film stellt das Naturschutzgebiet vor den Toren der Grossstadt Münster in Westfalen vor. Wie auf einem Flughafen landen und starten dort gefiederte Gäste aus aller Welt. Im Frühjahr rasten beispielsweise unzählige seltene Limikolen-Arten in der kleinen Wasserwildnis im Münsterland, um Kraft zu tanken für ihre Reisen in die nordischen Brutgebiete. Bis zu 7000 Kilometer legen einige dieser Watvögel zurück. Ohne naturbelassene Feuchtgebiete auf ihren Routen könnten sie diese Spitzenleistungen kaum schaffen. Die Rieselfelder sind nicht nur wegen ihrer riesigen Artenvielfalt so besonders, sondern auch, weil sie erst durch den Einfluss des Menschen entstehen konnten. Auf einer Fläche, die so gross ist wie 1000 Fussballfelder, wurde früher das Abwasser von Münster gereinigt. Bis in die 1970er-Jahre hinein führten Kanalrohre das gesamte Schmutzwasser der Stadt in die offene Heidelandschaft. Ein Dschungel aus Schilfpflanzen reinigte das Abwasser, ehe es im sandigen Boden wie durch einen Filter versickerte. Ungewollt hatte der Mensch ein Paradies für Wasservögel geschaffen, die sich in der vormodernen Kläranlage ansiedelten. Während überall in Europa die wertvollen Feuchtgebiete der Landwirtschaft und dem Städtebau geopfert wurden, passierte dort das Gegenteil: Eine künstliche Wasserwildnis entstand. Der Film zeigt in eindrucksvollen Tiergeschichten, welche Vielfalt sich bis heute in der menschgemachten Wildnis ausbreiten konnte. Super-Zeitlupen erlauben Einblicke in Verhaltensweisen, die mit dem blossen Auge kaum wahrnehmbar wären. Seltene Limikolen bevölkern im Frühjahr und Herbst die Wasserflächen. Im Sommer dient die wilde Sumpflandschaft als Kinderstube für Rohrweihe, Storch und Fuchs. Die Kamera schaut in verborgene Welten, die nur durch aufwendigen technischen Einsatz sichtbar werden. Die Filmemacher Christian Baumeister und Max Meis wagen es, den klassischen Naturfilm kreativ zu erweitern. Mit historischen Bildern und spektakulären Luftaufnahmen erzählen sie die einzigartige Geschichte dieser Wildnis aus Menschenhand: von den Anfängen als vormoderne Kläranlage über die Entdeckung eines Naturparadieses bis zum Kampf von Naturschützern für den Fortbestand der Wasserwildnis. Der Zuschauer taucht in eine ungewöhnliche Geschichte ein, die exemplarisch zeigt, dass Mensch und Natur gut miteinander existieren können. Unbeabsichtigt ist aus der menschlichen Zivilisation ein einzigartiges Naturparadies entstanden, das heute Besucher aus aller Welt anlockt. In einer Zeit, in der intensive Landwirtschaft die Natur verkümmern lässt, in der aus wilden Wiesen Agrarsteppen werden, sind die Rieselfelder wie eine Insel, die den Tieren Zuflucht und Lebensraum bietet.
Das Lipperland hat viel mehr zu bieten als Externsteine und Herrmannsdenkmal. Hier, wo der Germanenfürst Arminius einst die römischen Legionen vernichtend schlug, befindet sich auch ein wahres Naturparadies. Die Dokumentation zeigt Eisvögel, die in der wildromantischen Landschaft auf die Jagd gehen, begleitet Biber, die sich im Schieder-See tummeln, und begibt sich auf die Spur der Feuersalamander im Freilichtmuseum Detmold.
Die tägliche Nachrichtensendung beleuchtet in Reportagen und Hintergrundberichten kritisch die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zeitgeschehen und Kultur.
Auf jeden Topf passt ein Deckel. Das wussten wir früher schon. Jetzt wird die Partnerwahl dank künstlicher Intelligenz angeblich noch leichter. Ob das wirklich stimmt, klärt Lisa Feller in der neusten Folge der Ladies Night. Mit dabei sind Lioba Albus, Eva Eiselt, Victoria Abelmann-Brockmann und Miss Allie. Lioba Albus denkt über mögliche Nachbesserungen bei der Schöpfung nach, besonders beim Modell Mann. Eva Eiselt zeigt, wie turbulent das Leben mit Teenager-Tochter und Schule sein kann. Victoria Abelmann-Brockmann beneidet die junge Generation darum, dass sie sich die Beinhaare nicht mehr heimlich mit Papas Rasierer rasieren müssen. Ein unterschätztes Beauty-Thema? Augenringe! Miss Allie findet: Wer sie hat, hat wenigstens was erlebt.
Rollentausch in der 'Happy Hour': In dieser Spezialfolge überlässt Till Reiners die Bühne seinem Freund und Kollegen Claus von Wagner. Der Kabarettist und frisch gekürte Kleinkunstpreisträger begrüsst zum Auftakt der 'Takeover'-Reihe Bastian Bielendorfer, Dr. Pop, Kristina Bogansky, Stefan Danziger und Miss Allie in der Berliner Kulturbrauerei. Im 15. Jahr ihres Bestehens wird die 'Happy Hour' um vier Spezialausgaben erweitert: Zwischen 17. Mai und dem 23. August 2026 übernehmen vier unterschiedliche Hosts vorübergehend das Format von Gastgeber Till Reiners, der ab Oktober wieder als Moderator der Sendung zurückkehrt. Auf der traditionsreichen 'Happy Hour'-Bühne in der Berliner Kulturbrauerei präsentieren die Gast-Hosts Höhepunkte ihrer eigenen Bühnenprogramme sowie hochkarätige Gäste aus Comedy, Kabarett und Musik. Den Anfang macht in dieser Ausgabe mit Claus von Wagner einer der renommiertesten Kabarettisten Deutschlands. Die lange Liste seiner Auszeichnungen wurde erst kürzlich um den Deutschen Kleinkunstpreis (Sparte Kabarett) erweitert. Er ist auf der Theaterbühne ebenso zu Hause wie in der TV-Satire: als Ensemblemitglied des ZDF-Satire-Flaggschiffs 'heute-show' und als Gastgeber von 'Neues aus der Anstalt' zeigt er regelmässig, dass er nicht nur akribischer Aufklärer, sondern auch spielfreudiger Comedian und echter Teamplayer ist. Seit Jahren ist er ein enger Wegbegleiter von Till Reiners – und nun ist es an der Zeit, seinem Freund und Kollegen eine Sendung lang die Show zu stehlen.
Inmitten von Karstbergen reihen sich in Kroatien 16 kleinere und grössere Seen aneinander, verbunden durch zahllose Kaskaden und unterirdische Wasserläufe. Die Dokumentation aus der Reihe 'Schätze der Welt – Erbe der Menschheit' führt zum Nationalpark Plitvicer Seen, dessen Wälder drei Viertel seiner Fläche einnehmen und bedrohten Pflanzen Raum zum Überleben bieten. Ein grandioses Schauspiel der Natur: Blaugrünes, kristallklares Wasser sucht seine Wege, fällt über Barrieren von einem Seebecken in das nächste und überwindet so einen Höhenunterschied von 133 Metern. 'Am Anfang habe ich gar nicht verstanden, wie sehr alles in Bewegung ist', so Ranger Ante Bionda. 'Aber dann habe ich ein Gefühl dafür entwickelt, wie sich die Plitvicer Seen verändern und dabei immer schöner werden.' Saubere Gewässer sowie das warme, feuchte Klima schaffen die Rahmenbedingungen für ein einzigartiges Zusammenspiel von Wasser, Luft, Gestein und Vegetation. Bakterien und Algen begünstigen die Ablagerung von Kalksinter, von dem Moose, Wasserpflanzen und in die Seen gestürzte Bäume überzogen werden. Sie versteinern und formen natürliche Barrieren, die jährlich bis zu drei Zentimeter wachsen. Starke Regenfälle bringen neue Veränderungen: Alte Dämme stürzen ein, neue entstehen. Höhepunkte innerhalb dieser wechselnden Szenarien sind mächtige Wasserfälle. Im unteren Bereich der Plitvicer Seen hat sich das Wasser tief in das Kalkgestein gegraben und einen imposanten Canyon geschaffen. 78 Meter tief stürzt das Flüsschen Plitvica die Wände der Schlucht hinunter und vereinigt sich mit den über- und unterirdischen Wasserläufen des kroatischen Seengebiets. Dieses wurde schon 1949 zum Nationalpark erklärt. 30 Jahre später fanden die Plitvicer Seen Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes. Doch auch dieses Naturparadies ist bedroht. In den letzten 30 Jahren gab es nahezu ein Drittel weniger Niederschläge, berichtet Ante Bionda. Dafür sei der Klimawandel verantwortlich.
Mit einem architektonischen Coup feierte das Haupthaus des Wien Museum am Karlsplatz im Dezember 2023 seine Neueröffnung. Zu Gast im 'Museums-Check' ist diesmal Caroline Peters. Der denkmalgeschützte Bau von 1959 wurde aufwendig saniert und um einen spektakulären Dachaufbau erweitert. Auf fast doppelter Ausstellungsfläche, rund 12.000 Quadratmeter, ist die einzigartige Sammlung mit Meisterwerken unter anderem von Gustav Klimt zu sehen. Die neu konzipierte Dauerausstellung 'Wien. Meine Geschichte' dokumentiert mit klugen Fragestellungen die Entwicklung Wiens seit ihren Anfängen. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihr Alltag. Wie lebte es sich dort zur Zeit des Biedermeier? Welchen Skandal löste der Wiener Walzer anfangs aus? Was änderte sich durch die Frauenbewegung für die Wienerinnen? Gustav Klimts Porträt 'Emilie Flöge' von 1902 ist eine Ikone der Sammlung. Ein weiteres Highlight ist 'Poldi', eine 1,7 Tonnen schwere Walfigur aus dem ehemaligen Pratergasthaus 'Zum Walfisch'. Und in der zentralen, 20 Meter hohen Haupthalle steht das fünf Meter hohe Modell des Stephansdoms. Im markanten Neubau aus Stahl und Beton, der das Gebäude nach oben abschliesst, finden wechselnde Sonderausstellungen statt. Bis 7. September 2025 ist die Schau 'Kontrollierte Freiheit. Die Alliierten in Wien' zu sehen – 80 Jahre nach der Befreiung Wiens im April 1945. Trotz unvorstellbarer Zerstörung, Wohnungsnot und Hunger blühte die Kultur in Wien sofort wieder auf. Die Ausstellung beleuchtet das vielfältige kulturelle Leben in der Nachkriegszeit. Einen Abstecher macht der 'Museums-Check' ins Pratermuseum, eine Dependance des Wien Museums. Es wurde im März 2023 neu eröffnet. Kaum ein Vergnügungspark ist so stark mit der Identität einer Stadt verbunden wie der Wurstelprater in Wien. Das Museum erzählt seine über 250-jährige Geschichte anhand von historischen Objekten, darunter Kasperlfiguren, Modelle, Plakate und frühe Spielautomaten. Geboren in Mainz, ist Caroline Peters eine der vielseitigsten deutschen Schauspielerinnen. Seit 2004 ist sie Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater und spielt parallel für Film und Fernsehen. Ihre Rolle als eigenwillige Kommissarin in der Krimiserie 'Mord mit Aussicht' machte sie berühmt. 2016 und 2018 wurde sie von der Fachzeitschrift 'Theater heute' zur 'Schauspielerin des Jahres' gewählt. Grossen Erfolg feierte Caroline Peters 2024 mit ihrem Debütroman 'Ein anderes Leben'. Die fiktive Geschichte ist eine Hommage an ihre aussergewöhnliche Mutter – nicht biografisch, aber inspiriert von ihrem Leben. Die Mutter nahm sie schon als kleines Mädchen mit ins Theater und weckte so Caroline Peters' Liebe zur Bühne und zur Kultur. Auch an ihrer Wahlheimat Wien schätzt sie besonders die lebendige Kulturszene. Im Wien Museum begibt sie sich mit Markus Brock auf eine Zeitreise durch die Stadt.
Der Schriftsteller Melvin Udall ist kein freundlicher Zeitgenosse, er fällt öfter durch menschenverachtende Kommentare auf. Als er die Pflege für einen Hund übernimmt, ändert sich das. Jack Nicholson und Helen Hunt wurden für den Film mit den Oscars als Bester Hauptdarsteller und Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet, und Regisseur James L. Brooks gelang abermals ein grosser Erfolg bei Kritik und Publikum. Der alternde Schriftsteller Melvin Udall ist kein Mensch, dem man gern auf der Strasse begegnet. Was auch nicht sehr oft vorkommt, denn der von Zwangsneurosen geplagte Misanthrop zieht es vor, einen Grossteil des Lebens im Schutz seines New Yorker Apartments zu verbringen, das er nur verlässt, um in seinem Stammlokal das tägliche Mittagessen einzunehmen. Dort arbeitet die Kellnerin Carol Connelly, alleinstehende Mutter eines kleinen, an Asthma erkrankten Jungen. Trotz des anstrengenden, oft frustrierenden Alltags versucht sie, ihren Mitmenschen mit Güte und Nachsicht zu begegnen – was bei einem unausstehlichen Zeitgenossen wie Melvin schwerfällt, der mit beleidigenden, menschenverachtenden Äusserungen auffällt. Besonders deutlich zu spüren bekommt das Melvins Nachbar Simon Bishop, ein sensibler Maler, der seine Homosexualität offen auslebt und von dem störrischen Autor regelmässig als 'Tunte' beschimpft wird. Doch als Simon eines Tages von einer Jugendbande überfallen und schwer verletzt wird, ist es ausgerechnet Melvin, der sich – wenn auch widerwillig – um Simons Schosshündchen Verdell kümmert. Überraschenderweise entwickelt sich zwischen dem kleinen Hund und seinem neuen Herrchen bereits nach kurzer Zeit eine herzliche Freundschaft, und es fällt Melvin spürbar schwer, das Tier an Simon zurückzugeben, als der nach einem längeren Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause kommt. Dieser steht vor dem Ruin. Um finanziell wieder auf die Beine zu kommen, muss der Maler zu seinen Eltern nach Baltimore fahren und sie um ein Darlehen bitten. Aber er braucht einen Chauffeur – und fragt ausgerechnet Melvin. Dieser willigt zwar ein, bittet jedoch Carol, der er in der Zwischenzeit einen grossen finanziellen Dienst erwiesen hat, sie auf der Fahrt zu begleiten. Melvin hat sich insgeheim längst in die resolute Kellnerin verliebt. Mehr noch: Er glaubt, dass sie die Einzige ist, die ihm helfen kann, ein besserer Mensch zu werden.
Cast
Jack Nicholson, Helen Hunt, Greg Kinnear, Cuba Gooding Jr., Skeet Ulrich, Shirley Knight, Jesse James
Regie
James L. Brooks
Drehbuch
Mark Andrus, James L. Brooks
Hintergrundinfos
In einem gekonnten Balanceakt zwischen Komik und Tragik gelang Meisterregisseur James L. Brooks eine zutiefst menschliche Komödie, bei der Jack Nicholson alle Register zieht. Der Film war ein grosser Erfolg bei Publikum und Kritik. Nicholson und Helen Hunt wurden für ihre darstellerischen Leistungen mit dem Oscar als beste Hauptdarsteller ausgezeichnet.
Die 'Burgundische Hochzeit' 1477 zwischen dem römisch-deutschen Kaiser Maximilian I. und Maria von Burgund legte den Grundstein für ein Reich, das grosse Gebiete rund um den Erdball umfasste. Ein Reich, in dem nach Kaiser Karl V. 'nie die Sonne unterging'. Der erste Teil der Dokumentation über die Habsburger widmet sich den geopolitischen Folgen dieser Hochzeit, die zur Teilung des Hauses Österreich in eine spanische und eine deutsche Linie führte. Denn die Kinder des Herrscherpaares, Margarete von Österreich und Philipp der Schöne, wurden mit den Kindern der spanischen Herrscher Ferdinand von Aragon und Isabella von Kastilien verheiratet, Johann und Johanna. In der nächsten Generation wurden die beiden Söhne von Philipp dem Schönen und Johanna von Kastilien zu den römisch-deutschen Kaisern Karl V. und Ferdinand I. gewählt. Als römisch-deutscher Kaiser und spanischer König ist Karl V. viel auf Reisen, sowohl im Reich als auch in Spanien. Der Film folgt seinen Spuren von Madrid über Toledo bis nach Granada, wo sich in der Alhambra arabische Baukunst und italienische Renaissance eindrucksvoll ergänzen. Eine weitere Station ist das Kloster von Yuste, heute Teil der Region Extremadura ganz im Westen Spaniens: Karl V. hatte den entlegenen Ort als letztes Refugium gewählt, wohin er sich schwer krank zurückgezogen hatte, frustriert von den Entwicklungen seiner Zeit. Karls Sohn, der spanische König Philipp II., hat seine Spuren etwa in Segovia in Zentralspanien hinterlassen. Dort hatte er im 16. Jahrhundert mithilfe von Fachleuten aus Tirol eine Münzprägestätte errichten lassen. Ein Teil des Goldes und Silbers aus den spanischen Vizekönigreichen in Amerika, der Neuen Welt, wurde im Hafen von Sevilla entladen, nach Segovia gebracht und dort zu Münzen geprägt. Der Film begleitet den britischen Habsburg-Experten Simon Winder auf seiner Reise durch Österreich. Seine Spurensuche führt ihn zunächst in das Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien, wo die bedeutendsten Urkunden zur Geschichte der Habsburger aufbewahrt werden, und ins Zeughaus nach Graz, in die weltweit grösste Sammlung historischer Waffen aus dem 16. Jahrhundert. In Kärnten trifft Simon Winder den Burgherrn von Hochosterwitz, Karl Khevenhüller. Dessen Vorfahre Hans Khevenhüller war Botschafter des römisch-deutschen Kaisers am spanischen Hof – und damit ein Freund von Philipp II.
Kein europäisches Adelsgeschlecht hat mehr Spuren hinterlassen als die Habsburger, keine Dynastie war auf Dauer mächtiger. Ihre Burgen und Schlösser haben die Jahrhunderte überdauert. Als gewählte Kaiser und Könige nahmen die Habsburger grossen Einfluss auf die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Heiligen Römischen Reichs. Diese Folge führt durch Regionen, die oft über Jahrhunderte von ihnen verwaltet und regiert wurden. Die Hofburg in Wien spiegelt als einer der grössten Palastbauten der Welt mit ihren Bauphasen den kometenhaften Aufstieg des Hauses Habsburg wider. In den ehemaligen kaiserlichen Weinkellern lagern heute Gipsmodelle diverser Statuen und Denkmäler aus der Zeit der Doppelmonarchie. Dem Herrschergeschlecht gelang auch der Ausbau der habsburgischen Hausmacht im Osten, wo nach dem Sieg König Rudolfs I. über Ottokar von Böhmen die Herzogtümer Österreich und Steiermark an die Habsburger fielen. Später kamen Kärnten, Krain und Tirol dazu. Die enorme Bedeutung von Innsbruck wird bei einem Besuch in der Hofburg Innsbruck deutlich, die Kaiser Maximilian I. besonders geliebt hat. Auf Schloss Tratzberg hoch über dem Inntal lässt sich neben einem bedeutenden Stammbaum der Habsburger sogar das seit mehr als 500 Jahren unveränderte Schlafzimmer des Kaisers bestaunen. In der Hofkirche von Innsbruck beeindruckt das prunkvolle Grabmal mit den überlebensgrossen 'Schwarzen Mandern', das Maximilian für sich errichten liess. Weiter geht die Reise in die Kaiserburg nach Wiener Neustadt, wo Maximilian schliesslich in einem schlichten Grab bestattet wurde. Ein Besuch des Wiener Stephansdoms führt zur Grablege von Maximilians Vater, Kaiser Friedrich III. In Prag hinterliess das Wetteifern zwischen Herzog Rudolf IV. und seinem Schwiegervater, Kaiser Karl IV., sichtbare Spuren: Dort liess Karl IV. aus dem Geschlecht der Luxemburger den Veitsdom errichten und gründete die älteste deutsche Universität. Rudolf stiftete daraufhin den Stephansdom und die Universität Wien, die Alma Mater Rudolphina. Die filmische Reise führt von Wien nach Prag und über die berühmte Karlsbrücke auf die Prager Burg und in den prächtigen Veitsdom. Weiter geht es nach Süden in das Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal in Kärnten. Dort liegen seit der Überstellung ihrer sterblichen Überreste vor mehr als 200 Jahren einige der frühesten Habsburger in einer Gruft in der Stiftskirche. Deutlich prunkvoller liessen sich ihre Nachfahren in der Kapuzinergruft in Wien zur letzten Ruhe betten: Besonders beeindruckend sind die Barocksärge von Kaiser Karl VI., seiner Tochter Maria Theresia und deren Gemahl Franz Stephan von Lothringen.
Die mehrteilige Dokumentationsreihe 'Die Habsburger in Europa' ist ein Streifzug durch die europäische Geschichte und zu den schönsten und bedeutendsten Wirkstätten der Habsburger. Das Haus Habsburg war eine der einflussreichsten Dynastien und über Jahrhunderte hinweg zentraler Gestalter der europäischen Geschichte. Im Elsass und im Schweizer Aargau finden sich die ältesten Spuren des Herrschergeschlechts: malerische Burgen, Klöster und Ruinen. Der Aufstieg der Habsburger von einer regionalen deutschen Herzogsfamilie aus dem heutigen Elsass zur mächtigsten Herrscherdynastie Europas spiegelt sich auch in den vielen baulichen Zeugnissen wider, die heute noch an ihren Aufstieg und ihre einstige Macht erinnern. Ausgangspunkt der filmischen Reise in jene Länder und zu jenen Orten, die bis heute von den Habsburgern geprägt sind, ist die Wiener Hofburg. Ausgehend vom einstigen Machtzentrum der deutsch-römischen Kaiser führt die Reise zunächst nach Westen, ins Elsass und in den Schweizer Kanton Aargau, wo das Geschlecht der Habsburger vor rund 900 Jahren in das Licht der Geschichte trat. Einen besonderen Stellenwert hat für die Habsburger bis heute das Kloster Odilienberg im Elsass, wo die Reliquien der Heiligen Ottilie aus dem 7. Jahrhundert aufbewahrt werden. Den Habsburgern gilt die adelige Frau aus dem fränkischen Geschlecht der Etichonen als Stammmutter ihrer Dynastie. Ebenfalls hoch über dem Rheintal erhebt sich die Burgruine Hohlandsberg, die viele Jahrhunderte später auf Befehl von Rudolf von Habsburg erbaut wurde. Sie zeugt vom beeindruckenden politischen Aufstieg der Habsburger zu einer deutschen Königsdynastie im 13. Jahrhundert. Die Wahl Rudolfs zum deutschen König 1273 bedeutete einen enormen Zuwachs an Macht und Prestige, der sich auch in einer regen Bautätigkeit manifestierte. Ein Abstecher nach Süden führt in den Schweizer Kanton Aargau, wo sich die Überreste der Habsburg erheben, die dem Geschlecht auch seinen Namen gegeben hat. Dort hat der Mittelalterarchäologe Peter Frey jahrelang zur Baugeschichte der Burg geforscht, von der nur mehr ein Teil erhalten ist. So wie Rudolf einst nach Osten, in das Herzogtum Österreich gezogen ist, um seinen Rivalen Ottokar von Böhmen zu besiegen, folgt der erste Teil der Dokumentationsreihe seinen Spuren nach Dürnkrut – und damit an den Schauplatz einer der grössten Schlachten des Mittelalters. Ausserdem beleuchtet er auch die Bedeutung von Symbolen zur Festigung von Machtansprüchen und Status im Mittelalter. Im Dom von Speyer liess sich Rudolf I. neben den deutschen Königen früherer Adelsgeschlechter bestatten und untermauerte damit den neuen Status seiner Familie. Schliesslich steht ein Besuch der Schatzkammer in der Hofburg in Wien auf dem Programm, wo seit rund 200 Jahren die Reichsinsignien Reichskrone, Schwert und Zepter aufbewahrt werden.
Die Geschichte Habsburgs liest sich heute wie eine Geschichte der Männer. Doch sie erweist sich viel weiblicher, als es der weitverbreiteten Wahrnehmung entspricht. Die Dokumentation erzählt von drei Frauen, die aus dem Hintergrund die Fäden zogen: Zita von Bourbon-Parma, die letzte Kaiserin von Österreich, Maria Theresia von Neapel-Sizilien und Elisabeth Petznek, das einzige Kind des Kronprinzen Rudolf von Österreich. Diese Frauen beschränkten sich nicht darauf, die Machtreflexe der Männer zu kopieren: Sie entwickelten zur Durchsetzung Ziele eigene Strategien. Und alle drei Frauen haben eines gemeinsam: Entscheidende Stationen ihres Lebens und Wirkens sind in Niederösterreich zu finden. Zita von Bourbon-Parma war eine politische Frau, die immer wieder versuchte, im Hintergrund die Fäden zu ziehen. Etwa bei der 'Sixtus-Affäre': Geheime Verhandlungen des österreichischen Kaiserhauses mit Frankreich sollten den Frieden für die Donaumonarchie bringen. Zita war hier aufgrund ihrer italienisch-französischen Herkunft massgeblich involviert. Ihre prägenden Schauplätze in Niederösterreich erinnern sowohl an festliche Momente wie die Hochzeit in Schloss Schwarzau, aber auch an dramatischere Zeiten, als sie mit ihrer Familie nach der Verzichtserklärung 1918 in Schloss Eckartsau Zuflucht fand. Zita sah die Kaiserkrone mit ihren unverrückbaren Wertvorstellungen als 'gottgegeben'. Ein Abdanken kam deshalb zeit ihres Lebens nicht in Frage. Sie war hart, aber auch herzlich. Auf ihr Bestreben wurde das erste Ministerium für Volksgesundheit gegründet. Ebenso zielstrebig und herzlich: Maria Theresia von Neapel-Sizilien. Die erste Kaiserin von Österreich war das Herz der Familie und eine gesellige, fröhliche Frau. Die Enkelin von Maria Theresia stand ganz klar für eine anti-napoleonische Agenda. Galt ihr Mann als entscheidungsschwach, konnte man das von Maria Theresia nicht behaupten. Zeugen berichteten von einigen politischen Debatten im Park von Schloss Laxenburg, ihrem Wohnsitz. Gemeinsam mit ihrem Ehemann liess sie diesen tatkräftig umbauen und vergrössern. Elisabeth Petznek, geboren als Erzherzogin Elisabeth Marie Henriette Stephanie Gisela von Österreich, kam dort viele Jahre später zur Welt. Elisabeth lebte einige Zeit in Schloss Schönau. Dieser Ort, mitten im Herz der Rüstungsindustrie des Ersten Weltkriegs, prägte sie massgeblich. Sie öffnete die Türen für die Kinderfreunde und versorgte die Ortsbewohnerinnen und -bewohner mit Obst und Gemüse aus ihrem Garten. Die Lieblingsenkelin von Kaiser Franz Joseph wurde engagiertes Mitglied der Sozialdemokratie, was ihr den Beinamen 'rote Erzherzogin' einbrachte. Der Schauspieler Friedrich von Thun begibt sich auf Spurensuche und besucht die niederösterreichischen Schauplätze von Habsburgs heimlichen Herrscherinnen.
Themen: Siri Hustvedt: Ghost Stories / Judith Schalansky: Marmor, Quecksilber, Nebel / Die Empfehlung von Denis Scheck: Das gute Übel von Samantha Schweblin, übersetzt von Marianne Gareis, Suhrkamp Verlag
In dieser Folge 'Druckfrisch' begegnet Denis Scheck starken Frauen, die über ihre Liebe und über den Text als Mittel und Material geschrieben haben: Siri Hustvedt und Judith Schalansky. Die Autorinnen sprechen über Tod und Geister, Schreiben und Finden. Dazu empfiehlt der Literaturkritiker Denis Scheck preisgekrönte feministische Horrorgeschichten von Samantha Schweblin und hat die Münchner Band 'The Notwist' zu Gast. Die Bestsellerliste 'Belletristik' wird in gewohnt kritischer Weise durchleuchtet und wer aufs Rollband kommt, landet wie immer in der Transportkiste für jene Literatur, die zurückgestellt wird ins Regal.
Themen: 'Sie wollen uns erzählen' von Birgit Birnbacher / 'Ich, die ich Männer nicht kannte' von Jacqueline Harpman / 'Der Beweis meiner Unschuld' von Jonathan Coe / 'Schleifen' von Elias Hirschl / Romanhelden mit ADHS und ein Booktok-Hit
Der französische Skandalschriftsteller Michel Houellebecq hat ein Chanson-Album aufgenommen: 'Souvenez-vous de l' homme'. Während er in den Texten den Untergang der Menschheit thematisiert, klingt das musikalisch gut gelaunt und entspannt. Konsequent für den Provokateur, der den Untergang der westlichen Zivilisation seit Langem herbeischreibt. Alle sprechen über ADHS und die steigende Zahl der Diagnosen. Birgit Birnbacher hat mit 'Sie wollen uns erzählen' einen Roman geschrieben, in dem ein Junge und seine Mutter an ADHS leiden. Darin hat sie eine Sprache gefunden, um das spezifische Gefühl der kognitiven Überforderung darzustellen: ein Roadtrip von Figuren mit knisternden Nerven. Der Roman 'Ich, die ich Männer nicht kannte' wurde auf der Plattform Tiktok gefeiert. Dadurch wurde die belgische Autorin Jacqueline Harpman wiederentdeckt. Ihr dystopischer Text, nun ins Deutsche übersetzt, wird auch vom Feuilleton gefeiert. Er erzählt von Frauen, die unter Tage gefangen gehalten werden, und stellt existenzielle Fragen, vor allem jene: Was macht uns zu Menschen? Der englische Schriftsteller Jonathan Coe ist berühmt für seine satirischen Gesellschaftsromane wie 'Middle England'. Sein neuestes Werk 'Der Beweis meiner Unschuld' handelt vom Einfluss der neokonservativen Netzwerke seit den 1980er-Jahren. Neben der Krimihandlung spielt Coe auf unterhaltsame Weise mit verschiedenen literarischen Genres. Elias Hirschl ist Musiker, Poetry-Slammer und macht bereits mit seinem dritten literarischen Werk auf sich aufmerksam: Im hochgelobten Roman 'Schleifen' erzählt er erfindungsreich vom Einfluss der Sprache auf das Leben. Im Zentrum steht Wissenschaftlerin Franziska Denk, sie an einem bemerkenswerten Symptom leidet: Wenn sie von einer Krankheit hört oder liest, erkrankt sie daran.
Montmartre ist die höchste Erhebung von Paris. Am Fuss des Hügels liegt Pigalle. 'Hier ist es wie auf einem Dorf, hier ist die Seele von Paris', sagen die Menschen, die dort leben. Das Viertel ist verrufen, schon immer. Gangster, Zuhälter und Prostituierte gingen einst in denselben Kneipen ein und aus wie Vincent van Gogh, Pablo Picasso und Henri de Toulouse-Lautrec. Heute trifft man dort auf einen Mann, der immer blau gekleidet ist: Michou. Vor über 50 Jahren hat er ein kleines Transvestiten-Kabarett eröffnet, das zur Kultadresse wurde. Zu seinen Gästen zählten Alain Delon, Charles Aznavour und die Chiracs. Nicht weit davon entfernt trifft eine ganze Armada von Mitarbeitern Vorbereitungen für die Show des 'Moulin Rouge'. Die berühmteste Revue der Welt verfügt über ein eigenes Federatelier, das die Kostüme ausstattet, eine eigene Schneiderei, und die Schuhe für die Tänzer werden massgeschneidert.
Das 'Théodore Monod African Art Museum' in Dakar stammt aus der französischen Kolonialzeit. Wie lässt sich Kunst aus diesem ethnologischen, kolonial geprägten Kontext befreien? Die Sammlungen des Museums in der Hauptstadt Senegals dienten ursprünglich der Erforschung der künstlerischen und kulturellen Errungenschaften der Menschen in Westafrika aus dem Blickwinkel der Kolonialmacht. Kann sich das 'African Arts Museum' nun neu erfinden? Der erste Teil der Dokumentationsreihe 'Afrikas Neue Museen' erforscht, wie Kunst aus den Fängen der ehemaligen Kolonialherrschaft befreit und zum Bestandteil der eigenen Kulturgeschichte gemacht werden kann. Das 'Théodore Monod African Art Museum' in Dakar wurde während der französischen Kolonialherrschaft im Senegal gegründet. Seine ethnologischen Sammlungen von Alltagsgegenständen, Ritualobjekte, Ton- und Bildaufnahmen dienten ursprünglich der 'weissen Neugier' an den künstlerischen und kulturellen Errungenschaften der Menschen in Westafrika. Dieses koloniale Erbe stellt für den aktuellen Konservator des Museums, Doktor El Hadji Malik Ndiaye, eine enorme Herausforderung dar: Wie will er das afrikanische Erbe dekolonialisieren? Für die 'Dak'Art Biennale' 2022 hat Malik Ndiaye, Kurator der 14. Kunstbiennale von Dakar, afrikanische Künstlerinnen und Künstler eingeladen. Sie lassen ihre Werke in einen Dialog mit den Objekten aus den kolonialen Sammlungen treten. Aber auch in Europa drängt sich die Frage und gleichzeitig kulturpolitische Herausforderung auf: Wie soll man mit den ethnologischen Sammlungen in den heimischen Museen umgehen? So sind der Generalintendant des Humboldt Forums in Berlin, Dr. Hartmut Dorgerloh, und die Kunsthistorikerin Dr. Bénédicte Savoy nach Dakar gereist, um mehr über die Ideen und Konzepte von Malik Ndiaye und des Théodore-Monod-Museums zu erfahren. Wird es dem Museum in Dakar gelingen, seine koloniale Vergangenheit hinter sich zu lassen und sein kulturelles Erbe für ein aufstrebendes, kreatives Afrika zu nutzen?
Cast
Nana Oforiatta Ayim, Hartmut Dorgerloh, Anne Moll, El Hadj Malik Ndiaye, Bénédicte Savoy, Ibrahima Thiam, Herve Youmbi
Zur 41. Ausgabe des DOK.fest München geht 'kinokino' auf einen Streifzug durch das Festival, das zu den wichtigsten Dokumentarfilmfestivals Deutschlands zählt. Über 100 Filme aus knapp 50 Ländern laufen im Programm – darunter 'Watching People Watching Birds': ein Film über Menschen, die sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, Vögel zu beobachten. Späher hierzulande und weltweit, ein Hobby, das zum Piepen ist. Was macht den Reiz des 'Birdwatching' aus? Und warum ausgerechnet Vögel? Weltpremiere auf dem DOK.fest feiert 'Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war': Ein Porträt über die österreichische Schriftstellerin, die den Literaturbetrieb massgeblich prägte, indem sie Machtverhältnisse und das Patriarchat anprangerte. Der Dokumentarfilm verwebt Archivaufnahmen mit Spielszenen, in denen Sandra Hüller in die Rolle der emanzipierten Lyrikerin schlüpft. Chancen und Auswüchse Künstlicher Intelligenz sind auch im Doku-Fach längst ein Thema: Der Film 'Finding Connection' zeigt Menschen, die sich von KI-Chatbots angezogen fühlen und emotionale Bindungen eingehen, weil sie ihnen mehr geben als reale Beziehungen. Und in Zeiten des Klimawandels beschliessen drei Naturwissenschaftler, ihr Forschungsfeld zu verlassen, um Aktivisten zu werden. Sie tragen auf ihren Schultern 'Das Gewicht der Welt', wie der gleichnamige Dokumentarfilm schildert. Die Highlights des DOK.fest München in einer Schwerpunktsendung von 'kinokino'.
Die Halligen im nordfriesischen Wattenmeer sind einzigartig auf der ganzen Welt. Die winzigen Eilande liegen an der nordfriesischen Küste und sind weder Inseln noch Festland. Sie sind nicht durch Deiche geschützt und werden immer wieder von Salzwasser überspült. Wer dort leben will, Mensch wie Tier, muss den Gezeiten und Gewalten des Meeres trotzen. Das Biosphärenreservat Wattenmeer gilt als eine der wichtigsten Drehscheiben des Vogelzugs. Dort rasten die Zugvögel auf ihrem Weg zwischen südlichem Winterquartier und arktischem Brutgebiet. Die Halligen liegen nordwestlich der Stadt Husum. Die Eilande sind zwischen sechs und 960 Hektar gross und bilden in etwa einen Kreis um die Insel Pellworm. Im Übergangsbereich zwischen Land und Meer liegen verschiedene Lebensräume neben dem eigentlichen Watt: Salzwiesen, Dünen und Strände. Unter den extremen Bedingungen haben Tiere und Pflanzen besondere Fähigkeiten entwickelt, um zu überleben. Besonders die Salzpflanzen haben sich auf das Leben mit einem hochgradig salzhaltigen Boden eingestellt. Aber auch Tiere wie Krebse und Muscheln haben Strategien entwickelt, den Wechsel von Überflutung und Trockenheit zu überstehen. Im Wattenmeer leben über 3000 Tierarten, 250 davon kommen nur in den Salzwiesen vor. Im Wasser gibt es mehr als 60 Fischarten. Besonders wichtig ist das Wattenmeer als Laichgebiet für Schollen, Heringe und Seezungen. Der Nationalpark Wattenmeer ist auch ein Paradies für Kegelrobben, Schweinswale und Seehunde.
Kaum eine Insel ist stärker geprägt von Gegensätzen als Sylt: zwischen Luxus und Ursprünglichkeit, Glamour und natürlicher Idylle. Ein bildgewaltiger Blick auf einen Ort voller Magie. Unter seiner Attraktivität leidet Sylt allerdings auch: Mehr als 750.000 Besucher jährlich statteten der Insel vor Corona einen Besuch ab, zum Nutzen, aber auch zum Leidwesen der Einheimischen. Dieser Film wirft einen Blick auf die Parallelwelt im hohen Norden. Aussergewöhnlich ist für viele Touristen allein schon die Anreise nach Sylt. Die meisten kommen mit ihrem Wagen huckepack auf dem Autotransporter von Niebüll aus mit der Bahn an, erleben rechts und links des Hindenburgdamms die Wasserwelt des Wattenmeers. Auf der Insel geht es mit den Gegensätzen weiter: zwischen Luxus und Ursprünglichkeit, zwischen Kampen und Camping. Sylt ist eine Insel der Gegensätze. Quirliges Leben in Westerland, menschenleere Strandabschnitte am Lister Ellenbogen. Die Kurzreportage gibt einen Einblick in die Parallelwelt einer majestätischen und vermeintlich extravaganten Insel, jenseits der Touristen-Hotspots. Im Mittelpunkt des Films stehen dabei auch waschechte Insulaner, wie Landwirt John-Ricklef Petersen. Er ist einer von rund 14.000 Menschen, die von dort stammen und sogar noch den Sylter Dialekt Söl'ring beherrschen. Seit mehr als 100 Jahren betreibt die Familie Petersens auf den Wiesen der Insel Landwirtschaft, bereits in dritter Generation. Das Herzstück des landwirtschaftlichen Biobetriebes bilden die 250 Galloway-Angusrinder aus eigener Zucht. Die Familie arbeitet auch dann auf den Feldern und am Deich, wenn in der Hochsaison die Touristen in ihren Hotel- und Ferienhausbetten noch schlummern. Das Verhältnis zwischen ihnen und den Einheimischen ist zwiegespalten. Die Insel lebt vom Tourismus, doch die Naturschutzgebiete werden dadurch belastet und treiben die Immobilienpreise in die Höhe. Viele Einheimische können sich ihre eigene Insel schon lange nicht mehr leisten. Inzwischen fest verwurzelt mit der Insel ist der 20-jährige Phillip Grossmann. Ihn findet man meist vor Sylts Südspitze, etwa sechs Kilometer von Bauer Petersens Salzwiesen entfernt, auf der 'Simon Alexander'. Es ist eines von nur fünf Fangschiffen, das vor Sylt Muscheln fischen darf. Die Ausbeute ist gross, denn Sylt gilt als ein Paradies für Miesmuscheln. Landwirt John-Ricklef Petersen hat nicht nur seine Rinder ständig im Blick, sondern vor allem auch seine ebenso vielen Salzwiesen-Schafe, 250 wollige Ureinwohner von Sylt. Sie weiden bis in den November hinein auf den Salzwiesen an der Ostseite der Insel und bestimmen den Jahresrhythmus der Familie. Alles ist fast auf den Tag genau getaktet, damit rechtzeitig zu Ostern etwa 400 Lämmer das Licht der Welt erblicken.
Ein schier endloses Blütenmeer nicht weit entfernt von Strand und Meer: Im Frühling gleicht die Landschaft zwischen Haarlem und Den Haag einem riesigen, farbenprächtigen Gemälde. Und mittendrin der Keukenhof, einer der grössten Blumenparks der Welt. Allein dort blühen 4,5 Millionen Tulpen. Aber kann man die Blumen tatsächlich essen und trinken? Die Fernsehmoderatorin Andrea Griessmann probiert es auf ihrer Reise durch das südliche Holland aus. Andrea Griessmann macht auch Station in Leiden, der Stadt, in der der berühmte Maler Rembrandt lebte und arbeitete. Aus der Porzellanstadt Delft stammt ein anderer Künstler: Jan Vermeer. Andrea Griessmann begegnet dort überall seinem bekannten Gemälde 'Mädchen mit dem Perlenohrring'. In Den Haag begibt sie sich auf die Spuren der königlichen Familie, feiert mit, als der König Geburtstag hat, und sieht sich das moderne und zugleich alte Seebad Scheveningen an. Die Tulpenblüte – von Ende März bis Mitte Mai – ist eine Touristenattraktion. Zu den Höhepunkten der Saison gehören die prachtvollen Blumenparaden. Der längste Korso führt von Noordwijk nach Haarlem und dauert einen ganzen Tag. Dass Tulpen nicht nur hübsch aussehen, sondern auch schmecken, erfährt Andrea Griessmann beim Genuss von Tulpenbier, bei Salat mit Tulpenzwiebeln und Dessert mit Tulpenblüten. Und sie besucht den Erfinder des Tulpenwodkas. Wo kauft Königin Maxima ihre Kleider und Hüte? Durch welche Strassen fährt das Königspaar einmal im Jahr mit einer prachtvollen Kutsche? Andrea Griessmann begibt sich in Den Haag auf einen royalen Rundgang. Am 'Königstag' flaniert sie über den berühmten Freimarkt auf der Frederik-Hendriklaan im Stadtteil Scheveningen. Am breiten Strand steht ein Riesenrad, und im prachtvollen 'Kurhaus' gaben die Rolling Stones ihr erstes Konzert auf dem europäischen Festland. Im 17. Jahrhundert begann die Erfolgsgeschichte der Tulpenzucht in Holland – die Zeit der wirtschaftlichen und kulturellen Blüte. Einer der berühmtesten Maler des 'Goldenen Zeitalters' war Rembrandt van Rijn, geboren 1606 in Leiden. Bis heute ist er der Superstar der alten Universitätsstadt: im Museum, in Läden und auf der Strasse. Dort trifft Andrea Griessmann einen Hobbymaler, der ihr erzählt, warum der grosse Meister auf Lumpenpapier gemalt hat.
In Regensburg hat der Kfz-Mechaniker Arno Birkenfelder ein Herz für Bedürftige, denen er hilft – und das macht nicht nur diese, sondern auch ihn glücklich. Der Schmidt Max hilft mit und spürt selbst, was das in ihm auslöst. Die Psychologin Dr. Daniela Blickhan aus Bad Aibling bestätigt Max: Helfen kann glücklich machen. Und sie gibt ihm den Tipp, ein Glückstagebuch zu führen und die schönsten Momente festzuhalten. Das nimmt Max mit in die Jachenau, in eines der einsamsten Täler Bayerns, aus dem die Menschen seit Generationen nicht mehr wegwollen. Denn auch das ist Glück: die Heimatverbundenheit. Und dass auch Glück dazugehört, zu Reichtum zu kommen und ob das allein wirklich reicht, um dauerhaft glücklich zu sein – das erfährt Max von einem Selfmade-Millionär. Ganz schön viel Stoff für Max' Glückstagebuch.
Die lebensfrohe Anna und ihr spröder Untermieter Herr Kurtz leben bereits wie ein altes Ehepaar unter einem Dach. Doch das Gleichgewicht der Gegensätze droht zu kippen. Besonders, als Annas Helfersyndrom gleich doppelt in Aktion tritt: Ihre am Knie verletzte Freundin Gundi benötigt Unterstützung im Alltag und ein barrierefreies Zuhause, doch eine neue Wohnung kann sie sich mit ihrer schmalen Rente kaum leisten. Noch dringender braucht Annas 'Ex' Willi eine Bleibe. Der abgebrannte Lebemann versucht bei seiner Exfrau unterzukommen, die er vor 20 Jahren wegen einer deutlich Jüngeren in Thailand hat sitzen lassen. Dennoch fällt es Anna – anders als ihrer Tochter Karin – schwer, bei Willi hart zu bleiben. Als Herr Kurtz die Gefahr einer Senioren-WG wittert, erwacht bei Handlungsdrang. Auch eine schmerzhafte Familienangelegenheit, die ihn seit Langem drückt, nimmt er nun mit Annas Unterstützung endlich in Angriff. Die Komödie greift ein wichtiges Thema auf: Gerade für ältere Menschen sind die Wohnungsnot und horrende Neumieten in Grossstädten ein ernstes Problem.
Wiederholung
W
Cast
Katerina Jacob, Ernst Stötzner, Armin Rohde, Lisa Kreuzer, Katharina Schlothauer, Andreas Birkner, Camilla Renschke
Coriolanus ist ein Kriegsheld, den das Volk hasst. Als er Konsul werden will, sorgen Gegner dafür, den Hass der Bürger zu schüren. Coriolanus wird verbannt und sinnt auf Rache. Mit internationaler Starbesetzung verfilmte Ralph Fiennes als Regisseur und Hauptdarsteller die Tragödie von William Shakespeare um Machtkämpfe, Intrigen und Grössenwahn. Dabei siedelt er die actionreiche Geschichte in der Gegenwart an. Roms Bürger sind ausgehungert, und Unzufriedenheit greift zusehends um sich. Der hochmütige General Cajus Martius Coriolanus verachtet das Leid der Bürger und stellt sich offen auf die Seite der Reichen. Seine extremen Ansichten provozieren einen blutigen Massenaufstand des Volks. Den Erfolgen als Feldherr im Kampf gegen die Volsker, die Rom bedrohen, verdankt er aber einen politischen Aufstieg bis in den Senat. Da jedoch etablierte Politiker in ihm eine Gefahr für ihre eigene Macht sehen, nutzen sie Coriolanus' Hochmut, um die Bürger gegen ihn aufzubringen. Als Coriolanus zur Strafe aus Rom verbannt wird, bietet er seinem Erzfeind Tullus Aufidius, einem Volsker, Leib und Leben an und stellt sich in dessen Dienste. Gemeinsam ziehen sie gegen Rom in der Absicht, die Stadt zu zerstören. Als Coriolanus' Mutter Volumnia von diesem Plan erfährt, hält sie ihren Sohn vom Vormarsch ab und bringt ihn zur Räson. Hin- und hergerissen zwischen Familienehre und den geleisteten Loyalitätsschwüren für Aufidius, muss Coriolanus sein weiteres Handeln genau abwägen, wohl wissend, dass ein Treuebruch verheerende Folgen für ihn haben könnte. Ralph Fiennes wurde mit Rollen in grossen Hollywoodfilmen wie 'Schindlers Liste' (1993), 'Der englische Patient' (1996), 'Roter Drache' (2002) und den 'Harry Potter'-Filmen bekannt. Im 'James Bond'-Franchise übernahm er 2012 in 'Skyfall' die Rolle des 'M'. 2011 führte er bei 'Coriolanus' zum ersten Mal Regie. Mit 'Coriolanus' verfilmte Ralph Fiennes mit sich selbst in der Titelrolle eine Tragödie von William Shakespeare, die dieser Anfang des 17. Jahrhunderts geschrieben hatte. Wie so oft bei Shakespeare geht es um Macht, politische Ränkespiele und Intrigen, um Hochmut, Grössenwahn, Desillusionierung und den anscheinend unvermeidlichen Fall. Die unübersehbare Aktualität Shakespeares macht Fiennes deutlich, indem er zwar die Anmutung des klassischen Textes weitgehend erhält, die Geschichte aber – ähnlich wie Julie Taymor 1999 mit 'Titus' – aus dem 5. Jahrhundert vor Christus in die Gegenwart verlegt. Gekämpft wird in modernen Uniformen mit MGs, Handgranaten, Hubschraubern und Panzern. Um sich als Titelheld gruppiert Fiennes einige internationale Filmstars, allen voran Vanessa Redgrave, Jessica Chastain, Gerard Butler, Brian Cox und James Nesbitt.
Cast
Ralph Fiennes, Gerard Butler, Vanessa Redgrave, Brian Cox, Jessica Chastain, James Nesbitt, John Kani
Ein Theaterereignis von epischer Wucht: 'Il Gattopardo' vom Schauspielhaus Zürich erzählt vom Untergang der alten Ordnung und der leisen Gewalt des Wandels: sinnlich, bildstark, hochaktuell. Regisseurin Pinar Karabulut inszeniert Giuseppe Tomasi di Lampedusas berühmten Roman als vielschichtiges Erzähltheater. Persönliche Verluste, politische Verschiebungen und historische Brüche verbinden sich zu einem Abend zwischen Eleganz, Melancholie und Gegenwart. In der monumentalen Weite der Zürcher Schiffbauhalle entfaltet die Inszenierung ihre besondere sinnliche Kraft. Das eindrucksvolle Bühnenbild öffnet Räume voller aristokratischer Pracht und brüchiger Eleganz. Die detailreichen Kostüme lassen die untergehende Gesellschaft des späten 19. Jahrhunderts noch einmal aufleuchten – Bilder zwischen Schönheit und Verfall. 'Il Gattopardo' – 'Der Leopard' – erzählt von historischen Umbrüchen, deren Nachhall bis in unsere Gegenwart reicht, und stellt Fragen nach Macht, Anpassung und Veränderung. Ein ruhiger, konzentrierter Theaterabend, der visuell beeindruckt und nachwirkt: Was bleibt, wenn sich alles verändert? Und wie viel Vergangenheit steckt in unserer Gegenwart?
Cast
Markus Scheumann, Nicola Gründel, Sophia Burtscher, Peter Knaack, Mouataz Alshaltouh, David Rothe, Alexander Angeletta
Das Revival gehört in der Musik dazu. Stile wie Neue Deutsche Welle oder Punk kehren immer wieder zurück – mit modernem Twist, aber vertrauter Ästhetik. Nostalgie schafft auch in der Musik eine emotionale Bindung, gerade bei den Fans von damals. Aber die alten Sounds wirken auch auf die Jungen cool, weil sie anders sind als der digitale Mainstream. Somit schlägt das Revival eine Brücke zwischen den Generationen. Die Neue Deutsche Welle (NDW) prägte Anfang der 1980er-Jahre eine ganze Generation. Mit ihrem unverwechselbaren Sound stürmten Bands und Künstlerinnen und Künstler wie Trio, DAF, Nena, Extrabreit oder Fehlfarben die Charts und veränderten die deutsche Musiklandschaft nachhaltig. Dass dieser Stil auch heute noch wirkt, zeigt das Beispiel Major Tom: Der Hit von Peter Schilling wurde jüngst zur Torhymne der deutschen Fussballnationalmannschaft der Männer – ein starkes Zeichen für die anhaltende Relevanz der NDW. Doch die musikalische Zeitreise geht weiter: Die 'Neue Neue Deutsche Welle' (NNDW) bringt frischen Wind in die Szene – inspiriert von den Wurzeln der NDW, aber mit zeitgemässem Sound und Haltung. Und sie ist nicht allein. Auch der Pop-Punk feiert ein kraftvolles Comeback. Die Rückkehr von Bands wie Blink-182 und Sum 41 trifft den Nerv der Zeit, während junge Künstlerinnen und Künstler wie Machine Gun Kelly, Olivia Rodrigo oder Meet Me @ The Altar den Sound der späten 1990er- und frühen 2000er-Jahre neu interpretieren. Ein weiteres Revival erlebt der Euro-Dance – das prägende Genre der 1990er-Jahre. Schnelle Beats, männliche Rap-Parts und weibliche Gesangsstimmen sind wieder angesagt und sorgen für volle Tanzflächen und Streaming-Erfolge. Was steckt hinter diesen musikalischen Wiedergeburten? Was verbindet neue Genres wie die NNDW mit ihren Vorgängerinnen? Die Dokumentation geht diesen Fragen auf den Grund und zeigt, wie sich Musikstile in neuen Facetten immer wieder neu erfinden – zwischen Archiv und Algorithmus, zwischen Trash und Trend. 'Trend Reloaded' beleuchtet in drei Teilen die Retro-Wellen in Film & Fernsehen, Musik und Mode. Die Reihe fragt, was der aktuelle Retro-Hype über unsere Gesellschaft aussagt – und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine bildstarke Reise durch die popkulturellen Jahrzehnte, entlang ikonischer Persönlichkeiten und prägender Phänomene.
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Älterwerden ist nichts für Feiglinge. Das spürt Anna als lebenshungrige Rentnerin immer deutlicher. Die Single-Seniorin sehnt sich nach jemandem, der sie mal in den Arm nimmt. Leider scheidet ihr Untermieter Herr Kurtz aus. Der pensionierte Beamte ist dafür nicht nur zu steif, sondern auch auf einem völlig anderen Trip. Er sucht – ganz zeitgemäss – sein Glück im Digitalen und richtet sich die Wohnung mit Smart-Home-Schnickschnack ein. Um sich vor ihrem Untermieter keine Blösse zu geben, besucht Technikmuffel Anna einen 'Digitalkurs für junge Alte'. Dort trifft sie unerwartet jemanden, der ihre wahre Sehnsucht anklickt: Ihr Nebensitzer Godehard erweist sich als überaus charmant, kultiviert und einfühlsam. Seine Avancen wecken bei Anna neue Lebensfreude. Dass Herr Kurtz mit seiner nüchternen Art warnt, kann Annas Gefühle kaum schwächen. Erst als Godehard mit ihrem Ersparten weiterziehen möchte, beginnt sie wieder auf Herrn Kurtz zu hören. Zusammen hecken die beiden einen aberwitzigen Plan aus, um alles zurückzuholen.
Cast
Katerina Jacob, Ernst Stötzner, Richy Müller, Katharina Schlothauer, Yekaterina Medvedeva, Nadja Becker, Hannes Hellmann
Die lebensfrohe Anna und ihr spröder Untermieter Herr Kurtz leben bereits wie ein altes Ehepaar unter einem Dach. Doch das Gleichgewicht der Gegensätze droht zu kippen. Besonders, als Annas Helfersyndrom gleich doppelt in Aktion tritt: Ihre am Knie verletzte Freundin Gundi benötigt Unterstützung im Alltag und ein barrierefreies Zuhause, doch eine neue Wohnung kann sie sich mit ihrer schmalen Rente kaum leisten. Noch dringender braucht Annas 'Ex' Willi eine Bleibe. Der abgebrannte Lebemann versucht bei seiner Exfrau unterzukommen, die er vor 20 Jahren wegen einer deutlich Jüngeren in Thailand hat sitzen lassen. Dennoch fällt es Anna – anders als ihrer Tochter Karin – schwer, bei Willi hart zu bleiben. Als Herr Kurtz die Gefahr einer Senioren-WG wittert, erwacht bei Handlungsdrang. Auch eine schmerzhafte Familienangelegenheit, die ihn seit Langem drückt, nimmt er nun mit Annas Unterstützung endlich in Angriff. Die Komödie greift ein wichtiges Thema auf: Gerade für ältere Menschen sind die Wohnungsnot und horrende Neumieten in Grossstädten ein ernstes Problem.
Cast
Katerina Jacob, Ernst Stötzner, Armin Rohde, Lisa Kreuzer, Katharina Schlothauer, Andreas Birkner, Camilla Renschke
Ein schier endloses Blütenmeer nicht weit entfernt von Strand und Meer: Im Frühling gleicht die Landschaft zwischen Haarlem und Den Haag einem riesigen, farbenprächtigen Gemälde. Und mittendrin der Keukenhof, einer der grössten Blumenparks der Welt. Allein dort blühen 4,5 Millionen Tulpen. Aber kann man die Blumen tatsächlich essen und trinken? Die Fernsehmoderatorin Andrea Griessmann probiert es auf ihrer Reise durch das südliche Holland aus. Andrea Griessmann macht auch Station in Leiden, der Stadt, in der der berühmte Maler Rembrandt lebte und arbeitete. Aus der Porzellanstadt Delft stammt ein anderer Künstler: Jan Vermeer. Andrea Griessmann begegnet dort überall seinem bekannten Gemälde 'Mädchen mit dem Perlenohrring'. In Den Haag begibt sie sich auf die Spuren der königlichen Familie, feiert mit, als der König Geburtstag hat, und sieht sich das moderne und zugleich alte Seebad Scheveningen an. Die Tulpenblüte – von Ende März bis Mitte Mai – ist eine Touristenattraktion. Zu den Höhepunkten der Saison gehören die prachtvollen Blumenparaden. Der längste Korso führt von Noordwijk nach Haarlem und dauert einen ganzen Tag. Dass Tulpen nicht nur hübsch aussehen, sondern auch schmecken, erfährt Andrea Griessmann beim Genuss von Tulpenbier, bei Salat mit Tulpenzwiebeln und Dessert mit Tulpenblüten. Und sie besucht den Erfinder des Tulpenwodkas. Wo kauft Königin Maxima ihre Kleider und Hüte? Durch welche Strassen fährt das Königspaar einmal im Jahr mit einer prachtvollen Kutsche? Andrea Griessmann begibt sich in Den Haag auf einen royalen Rundgang. Am 'Königstag' flaniert sie über den berühmten Freimarkt auf der Frederik-Hendriklaan im Stadtteil Scheveningen. Am breiten Strand steht ein Riesenrad, und im prachtvollen 'Kurhaus' gaben die Rolling Stones ihr erstes Konzert auf dem europäischen Festland. Im 17. Jahrhundert begann die Erfolgsgeschichte der Tulpenzucht in Holland – die Zeit der wirtschaftlichen und kulturellen Blüte. Einer der berühmtesten Maler des 'Goldenen Zeitalters' war Rembrandt van Rijn, geboren 1606 in Leiden. Bis heute ist er der Superstar der alten Universitätsstadt: im Museum, in Läden und auf der Strasse. Dort trifft Andrea Griessmann einen Hobbymaler, der ihr erzählt, warum der grosse Meister auf Lumpenpapier gemalt hat.
Karl Ploberger präsentiert einen Tiroler Gastgarten, praxisnahe Erdäpfeltipps und Kräuterhexe Uschi Zezelitsch widmet sich dem aromatischen Lauch in all seinen Facetten. Die Gärtnerinnen auf der Garten Tulln gestalten natürliche Frühlingsdekorationen. Christine und Josef Riedmann öffnen ihren Garten mit Teich, Alpinum und begrüntem Dach des Gartenhauses am Fusse der Hohen Salve im Brixental. Karl Ploberger widmet sich den Erdäpfeln – vom Anbau im Topf über Sortenwahl, Pflege und Ernte bis zur Frage, wie Kraut- und Braunfäule wirksam vorgebeugt werden kann. Neben grundlegenden Kulturmassnahmen steht eine Auswahl bewährter Pflanzenstärkungsmittel aus dem Bioanbau im Mittelpunkt. Uschi Zezelitsch widmet sich dem Lauch, einer alten Kulturpflanze mit langer Tradition. Sie erzählt von Sorten, Herkunft und gesunden Inhaltsstoffen und zeigt, wie vielseitig Lauch in der Küche eingesetzt werden kann. Als Rezeptidee entstehen 'schwimmende Lauchrosen' aus Filo- oder Yufkateig, gefüllt mit Lauch und vielem mehr. Die Gärtnerinnen auf der Garten Tulln gestalten natürliche Frühlingsdekorationen: einen aus Ruten geflochtenen Kranz, verziert mit Moos, Flechten und Blühpflanzen, sowie eine mit Naturmaterialien bestückte Rindenschale. Der Fokus liegt auf nachhaltigen Materialien aus dem eigenen Garten. Karl Ploberger beantwortet die Gartenfrage der Woche: Was kann man gegen Kraut- und Braunfäule machen?
Familienschätze, Dachbodenfunde, Flohmarktschnäppchen: Was die Gäste den Expertinnen und Experten bei 'Kunst + Krempel' auf den Tisch legen, sorgt immer wieder für grosse Überraschungen – und lässt in den Beratungen Kunstgeschichte lebendig werden. Der Porzellanliebhaber ist sich lange sicher: Das Schälchen von Meissen stammt aus dem 18. Jhdt. Doch dann kommen ihm Zweifel. Wie bewerten die Experten von 'Kunst + Krempel' schliesslich das Sammlerstück? Ausserdem: ein Themen-Ring aus Familienbesitz
In Regensburg hat der Kfz-Mechaniker Arno Birkenfelder ein Herz für Bedürftige, denen er hilft – und das macht nicht nur diese, sondern auch ihn glücklich. Der Schmidt Max hilft mit und spürt selbst, was das in ihm auslöst. Die Psychologin Dr. Daniela Blickhan aus Bad Aibling bestätigt Max: Helfen kann glücklich machen. Und sie gibt ihm den Tipp, ein Glückstagebuch zu führen und die schönsten Momente festzuhalten. Das nimmt Max mit in die Jachenau, in eines der einsamsten Täler Bayerns, aus dem die Menschen seit Generationen nicht mehr wegwollen. Denn auch das ist Glück: die Heimatverbundenheit. Und dass auch Glück dazugehört, zu Reichtum zu kommen und ob das allein wirklich reicht, um dauerhaft glücklich zu sein – das erfährt Max von einem Selfmade-Millionär. Ganz schön viel Stoff für Max' Glückstagebuch.
Die 'Kaiserin Elisabeth Bahn' zwischen Wien und München schliesst ab 1860 die wichtigste Lücke im europäischen Eisenbahnnetz und ermöglicht die direkte Reise von Paris nach Konstantinopel. 'Den ganzen Kontinent zieht es nach Osten!', gibt Mark Twain als Reisedevise aus. Bald erhält Kaiserin Elisabeth ihren ersten Hofsalonzug und bricht mit dem ihr eigenen Elan in alle Himmelsrichtungen auf. Gleichzeitig lässt in Wien die Luxusreisegesellschaft Wagons-Lits ihren ersten Schlafwagen des extravaganten Orientexpress bauen. Der legendärste Zug, der jemals auf Schienen fahren wird, bringt internationales Flair und Prominenz in die Kaiserstadt, und die Strecke wird zur wichtigsten Eisenbahnroute der Monarchie. Auf ihr reisen Potentaten inkognito und auf Staatsbesuch, Magnaten im Rausch der Gründerzeit, Stars und Sternchen der Kunst und der Gesellschaft. Von den Anfängen der heutigen Westbahn bis zur prominentesten Passagierin des Orientexpress, Kaiserin Elisabeth persönlich, spannt sich der Bogen dieser faktenreichen Dokumentation. Elegante Salonwagenfahrten, dramatische Überfälle, historische Reenactments, Drohnenaufnahmen und zahlreiche Experteninterviews bieten neue Einblicke in die aufwendige Form des Reisens des kaiserlichen Hofes. Technische Details erklären die Geheimnisse hinter der Überwindung der Trägheit.
Wiederholung
W
Cast
Elisabeth Klokar, Lisa Joy Augustin, Silvia Angelo, Roman Hans Gröger, Monica Kurzel-Runtscheiner, Gottfried Rieck, Martina Winkelhofer
Der Film beleuchtet das Reisen in Österreich Ende des 19. Jahrhunderts auf den kleinen Eisenbahnrouten, den Nebenbahnen. Wer baute diese Bahnen, stampfte sie in kürzester Zeit aus dem Boden? Originelle Anekdoten, erzählt von Nachfahren von Lokführern, Hoteliers, Schienenputzerinnen und der ersten Stationsvorsteherin der Monarchie, geben Einblicke in die Entwicklung des Tourismus. Sie führen an die entlegensten Stellen der schönsten Berge und Täler. Zwischen Salzburg und Bad Ischl sind die Spuren der Entrepreneurs Josef Stern und Franz Hafferl zu finden, die sich als Eisenbahnbauer in der Monarchie durchsetzten. Es geht auf den Schafberg, nach Bad Gastein, Zell am See im Pinzgau, ins Zillertal, an den Achensee, ins Karwendel und zur Murtal- und Gleichenbergerbahn der Steiermärkischen Landesbahnen.
Urlaub in Österreichs Bergen – ein Erlebnis, das erst mit dem Ausbau der Nebenbahnen in die entlegeneren Teile der Alpen möglich wurde. Während die grossen Eisenbahnlinien der K.-u.-k.-Zeit, die Südbahn und die Westbahn, anfangs primär logistischen und militärischen Erfordernissen dienten, öffnete der Ausbau der Nebenbahnen die Tür zum Tourismus. Der Film stellt Menschen vor, die vom Wandel der Alpen von der entrückten Bergregion hin zum Tourismusziel auf die eine oder andere Weise betroffen waren. Mit aufwendigen Spielszenen und Originaldokumenten von damals erzählen sie die Geschichte der Erschliessung der heimischen Täler und Alpen im 19. und 20. Jahrhundert.
Themen: Gratis-Sprudelwasser per Knopfdruck – Kontroversen in Trient / Nachwuchssorgen in Südtirol – Geprüfte Fremdenführer fehlen / Slot-Buchungssystem in Gröden – Massenansturm auf Seceda verteilen / Göttliche Segenswünsche per WhatsApp – Aktion 'Be Blessed' / Junge Chemiestars bei Chemieolympiade – Finale des Landeswettbewerbes / Fast vergessenes Instrument – Das Raffele, die Ur-Zither / Eine Band singt – 'Der Schlern gheart in die Völser'
'Bilder aus Südtirol' ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.
Hinein ins pralle Leben: 'Kulturplatz' greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. 'Kulturplatz' findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist 'Kulturplatz' verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. 'Kulturplatz' spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.
Themen: Filmfestspiele von Cannes – Deutsches Kino stark vertreten / Valie Export – Tod der österreichischen Künstlerin / Niedersächsische Bühnen – Für mehr finanzielle Unterstützung / Doku 'AIDS – in Zeiten der Liebe' – Gespräch mit Regisseur J. Nichelmann / 'The Joy of Aging' – Rösingers Buch übers Altern
Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Es bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Themen.
Der 'Karlsplatz' mit Eva Karl Faltermeier ist wieder da! Die neue Staffel steckt voller frischer Ideen und natürlich sind wieder grossartige Gäste mit dabei. In dieser Folge begrüsst Eva Alec Völkel von The BossHoss, dem bekanntesten Countryduo Deutschlands. Von ihm will sie wissen, ob und wie Freundschaft unter Musikern funktioniert, was seine Mutti-Skills sind und was ihn mit Arnold Schwarzenegger verbindet. Zudem stellen sich Eva und Alec einer unterhaltsamen Musik-Challenge, die das wahre Songrepertoire von Alec entlarvt.
'Gags – Comedy Deluxe' zeigt diesmal Helikopter-Eltern im Spionage-Einsatz, um die Kinder zu schützen. Vor allem!
Hintergrundinfos
Humorvolle und satirische Sketche, die aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreifen und mitten aus dem Leben der Gen X, Gen Y und Gen Z kommen – das ist 'Gags – Comedy Deluxe'. Die Serie setzt auf intelligenten Humor, der gerne ins Absurde abdriftet und keine Scheu vor Albernheiten und klaren Pointen hat – Hauptsache, sie sitzen.
Heute bei Bubble-Tausch: Couch statt Cardio! Die Fitness-Fanatikerin lebt das Leben eines Couch Potatoes – und umgekehrt. Diesmal mit Alena Gerber, Laith Al-Deen und Samuel Koch. Worst-Case-Szenario: Du wartest auf den Bus und hast kein Smartphone dabei! 'Gags – Comedy Deluxe' zeigt die Absurditäten des Alltags. Kreiert von Jakob Leube, Freddy Radeke und Lea Finn, bekannt aus 'extra 3' und 'Wumms'.
Hintergrundinfos
Humorvolle und satirische Sketche, die aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreifen und mitten aus dem Leben der Gen X, Gen Y und Gen Z kommen – das ist 'Gags – Comedy Deluxe'. Die Serie setzt auf intelligenten Humor, der gerne ins Absurde abdriftet und keine Scheu vor Albernheiten und klaren Pointen hat – Hauptsache, sie sitzen.
2061: Ein Sohn beichtet seinem Influencer-Vater, dass er sein Erbe ausschlägt. Er will dessen TikTok-Kanal nicht übernehmen und lieber offline leben! Ausserdem: Lass deine Körperbemalung sprechen! Tattoos sagen mehr als 1.000 Worte. Warum vergeht die Zeit im Arzt-Wartezimmer so unfassbar langsam? Und warum braucht Papa so lange auf dem Klo? Mit Gastauftritten von Nicki von Tempelhoff, Björn Beton, Maxi Schafroth und Mirko Drotschmann aka Mr. Wissen2Go. 'Gags – Comedy Deluxe' bringt humorvolle Einblicke in den Alltag. Entwickelt von Jakob Leube, Freddy Radeke und Lea Finn, den kreativen Köpfen hinter extra 3 und Wumms.'
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Humorvolle und satirische Sketche, die aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreifen und mitten aus dem Leben der Gen X, Gen Y und Gen Z kommen – das ist 'Gags – Comedy Deluxe'. Die Serie setzt auf intelligenten Humor, der gerne ins Absurde abdriftet und keine Scheu vor Albernheiten und klaren Pointen hat – Hauptsache, sie sitzen.